• Mag sein, aber das war teil der Abzahlung der für die Umbauten. Das Stadion wäre wieder an den BVB zurückgegangen (natürlich eine hoch risikoreiche Variante). Aber mir würde als Schalker mehr sorgen machen das man seit einer Woche von Felix nur noch hört das man das Stadion ja verkaufen kann, und Cateringrechte und Marketingrechte. Bedeutet wir sind klamm wir brauchen dringen Geld. (Marketingrechte hatte der BVB ja auch verkauft, bzw. verpfändet, so durfte irgendein Unternehmen zum eigenen Gewinn das Logo vermarkten) Also ich würde als Sch... an die Decke gehen. Aber die Bösen sind ja die Medien... Auch das man ernsthaft über den Verkauf des Stadions alleine schon spricht und nun auch taten folgen lässt. Denn die Gelsenkirchener Energiewerke haben ja Teile der Arena gekauft, die zeche Zahlen nun die Gas- und Stromkunden. Tolle Sache, denn am Ende muss eh der Steuerzahler dafür herhalten. Naja, jetzt ist erst mal die Liquidität gesichert, aber ich bin fest davon überzeugt das die 25,5 Mio. Euro schon nicht mehr bei Schalke 04 sind sondern bereits an Herrn Schechter geflossen sind. Am Ende ist der Deal dann doch nur eine kurze Herzmassage am totkranken Patienten.


    Auch wenn ich es nicht gerne tuhe als BVB Fan, Schalke Fans schaut lieber mal genauer hin und macht Druck auf die Clubführung sonst fahren die die Karre nur noch weiter in die Scheisse. Gerade wir beim BVB haben es doch alles erlebt, und es ist erst im Nachhinein ganz übles raus gekommen.

  • Auf keinen Fall haste da Unrecht, und irgendwie find ich das sogar lobenswert, das ein BVB Anhänger in der Form darüber spricht. Glaub mal.....ihr habt damals n´bischen fester gezuckt als wir heute.......das ist fakt....bei euch ging´s um Leben oder sterben, krass gesagt!! Ich hab damals ob du´s glaubst oder nicht, genauso gezittert wie nahezu jeder BVB Fan.


    Wär der BVB zwangsabgestiegen, wär´s ne Katastrophe gewesen. Die Liga hätte massiv an Attraktivität eingebüsst. Punkt! Und genau so wär´s wenn Schalke nicht mehr dabei wär. Genauso wie bei euch damals, waren bei uns Pfuscher am Werk.


    Ich denke aber das dafür grad Sorge getragen wird, das da in Zukunft Leute das Rad drehen, die auch wissen wie sie´s zu drehen haben!


    Nicht das Stadion soll verkauft werden, sondern lediglich Anteile, wie´s heut ja schon vermeldet wurd mit den 25.5 mio.´s. Genauso steht wohl im Raum, das man einen höheren Betrag für den Verkauf der Namensrechte am Stadion erzielen könnte, was ja eigentlich nur legitim ist!


    Ich bin optimistisch, da ich doch hoffe, das wir uns sportlich doch für Platz 5 qualifizieren können. Gewagt aber nicht unmöglich. Neuer bleibt, aber Rafinha wird wohl tschüss sagen. Mit ungefähr 15 mio´s für Rafinha + evtl. Einahmen aus nem europäischen Wettbewerb, wär das Thema Finanzkrise dann wohl auch für die nächste Saison vom Tisch!


    Aber bis jetzt alles noch Spekulation, also abwarten.

  • Zitat

    Original von milhousinho
    Osnabrück isn ganz unangenehmes Los. Meine Schwat-Gelben Freunde können da ja ein Liedchen von singen. :) Aber abwarten. Berlin ist dieses Jahr drin. Wäre auch wichtig, für unseren klammen Geldbeutel.


    Nicht nur BVB. Wir sind auch rausgeflogen gegen die. Ist auch schwer, im kleinen Stadion gegen eine kleinere Mannschaft zu spielen. Das ist in allen Ländern so. Real Madrid hat auch sang und klanglos mit 0:3 gegen einen drittligisten verloren.



    Ein großer Aufreger am Wochenende war für mich Bruno Labbadia. :autsch:
    Jerome Boateng humpelt 30 Minuten in der Abwehr rum und wird nicht ausgewechselt. Es sind schwer nur Spekulationen, aber hätte er ihn ausgewechselt, wäre das Spiel nicht verloren gegangen. Als Trainer muss man handeln. Grade in der Abwehr ist es wichtig, fitte Spieler zu haben. Hat man das nicht, kommt die ganze Abwehr durcheinander. Hat man auch deutlich gemerkt, dass die Abwehr klar verunsichert war seit der Verletzung.
    Bruno Labbadia hat im Interview gesagt, dass Boateng weitermachen kann und er keinen Ersatz für ihn hat. Aber Tomas Rincon spielt die gleiche Position wie Boateng. Oder man könnte so umstellen, dass einer der diese Position spielen kann, da spielt.
    Das zeigt, dass Bruno Labbadia noch deutlich dazulernen muss.

  • Was war denn das gestern? Der holländische Fussballlehrer wird noch früher fliegen als Klinsmann. Wenn auch wohl zu unrecht, weil in der Mannschaft einfach zu viele überbezahlte Säcke spielen. Mir fehlt da System, von vielen Kampf und so von Ribery/Robben abhängig zu sein ist ein Unding, zumindest für den Anspruch der Lederhosen. Vor der Saison werden 30Mio für ne Blindschleiche ausgegeben, die sobald das Spiel nicht auf ihn abgestimmt ist, das leere Tor nicht mal aus nem Meter trifft. Besser wäre es gewesen, wenn man statt den holländischen Deppen für die Abwehr mit diesem Geld den Heini von Chelsea gekauft hätte...
    Zudem wird rotiert wie bekloppt, manchmal hat man den Eindruck, dass viele Spieler nicht verstehen was van Gaal denn nun von ihnen will usw.


    Glückwunsch nach Wolfsburg. Hätte denen zwar nicht unbedingt zugetraut, dass sie durchkommen, aber das scheint ja zu laufen.

  • Zitat

    Original von Trancienator
    Boah, ich bin total geschockt grade... das kann ich nicht glauben.... Selten das ich bei Leuten, die ich persönlich nicht kannte, so geschockt bin...


    Geht mir genau so, das ist absolut krass, völlig unerwartet, wie ein schlag ins gesicht, absolut Traurig. :( :(


    R.I.P. Robert Enke

  • Ich habe ihn am Sonntag noch gesehen im Spiel gegen HSV. Umso unbegreiflicher ist das für mich.
    Aber ein Selbstmord halte ich für garnicht so unwahrscheinlich. Er war ein ruhiger, sensibler Mensch. Ich denke mal, dass ihn der Tod seiner Tochter mehr aus der Bahn geworfen hat, als alle gesehen haben. Er hatte zwar noch eine Frau und eine Adoptivtochter, aber trotzdem denke ich, dass er den Tod nicht verkraftet hat. Was anderes kann ich mir nicht vorstellen.

  • Die Gerüchte verhärten sich immer mehr das es Selbstmord war! Bei allem Respekt, mir stellt sich die Frage des warum! Ich kann eine solche Tat mit meinem Selbstverständnis von Verantwortung weder respektieren noch akzeptieren!

  • Er soll laut seinem Präsident ja seit dem Tod seiner Tochter sehr labil gewesen sein. Vielleicht hat er es einfach nicht verkraftet und den Kampf mit sich selbst verloren........wenigstens war es ein Zug und nicht mitm Porsche falschrum auf der Bahn


    Alles nur Vermutungen.....ändert aber nichts daran das es echt krass und schokierend ist.

  • Meine persönliche Meinung:


    Wenn jemand ein Freitod wählt, kann man sich als Aussenstehender niemals in die Empfindungen/Leiden etc. des Jeningen hineinversetzen ..


    .. denn ein jedes Individium empfindet bzw. verabeitet Gefühle/Schicksalsschläge etc. komplett anders ... und genau dieses (!) kann man niemals (selbst extrem nahen Personen) "in dieser persönlich gefühlten Form" mitteilen oder nachempfinden lassen .. und deshalb denke Ich (!), sollte man die Entscheidung - wie bitter sie auch sein mag .. - dennoch respektierten ..

  • Zitat

    Original von uridium
    Meine persönliche Meinung:


    Wenn jemand ein Freitod wählt, kann man sich als Aussenstehender niemals in die Empfindungen/Leiden etc. des Jeningen hineinversetzen ..


    .. denn ein jedes Individium empfindet bzw. verabeitet Gefühle/Schicksalsschläge etc. komplett anders ... und genau dieses (!) kann man niemals (selbst extrem nahen Personen) "in dieser persönlich gefühlten Form" mitteilen oder nachempfinden lassen .. und deshalb denke Ich (!), sollte man die Entscheidung - wie bitter sie auch sein mag .. - dennoch respektierten ..


    tolle Meinung! Sehe ich ganz genauso. Wer sich das Leben nimmt, muss am Ende sein. Man muss auch abwarten, was wirklich der Grund war. Es gibt auch Gerüchte, dass er schwer krank war. Aber Gerüchte hin, Gerüchte her, warten wir mal ab, was die nächsten Tage so ans Licht bringen.
    Respekt sollte man ihm dennoch schenken finde ich. Er hat sich in der Öffentlichkeit immer als Menschen mit großen Herzen gezeigt. Laut Aussagen vieler war er ein labiler Mensch, vor allem nach dem Tod seiner Tochter.

  • Ich möchte dir auch nicht ganz unrecht geben! Ebenso kann man aber auch bei wahl des Freitods niemals das Empfinden / Leiden der Tochter, Frau, Mutter nachempfinden! Ich denke das Thema sollte aber hier nicht zu ausfrührlich diskutiert werden. Belassen wir es am besten dabei! Hier hat sicher jeder eine recht kontroverse Meinung



    Ich möchte auch nochmal betonen das sich meine Äusserung bezüglich "respektieren und akzeptieren" allein auf den Suizid beziehen! Selbstverständlich respektiere ich die Person Robert Enke!!!

  • Zitat

    Original von toe
    Die Gerüchte verhärten sich immer mehr das es Selbstmord war! Bei allem Respekt, mir stellt sich die Frage des warum! Ich kann eine solche Tat mit meinem Selbstverständnis von Verantwortung weder respektieren noch akzeptieren!


    seh ich genauso.
    Schocken tut mich eher die Tatsache das er eine Frau und ein Kind hinterlässt.
    Selbstverständlich kann ich mich nicht in seine Lage versetzen und es kann wirklich viele Schicksalsschläge gegeben haben, aber der Freitod ist keine Entscheidung die korrekt war.


    Natürlich gebührt auch ihm der letzte Beistand! R.I.P.

  • Ich respektiere sowohl den Menschen Robert Enke, als auch seine Tat. Wenn er meint dass es für ihn das richtige war dann soll er das machen, allerdings finde ich das wie unverantwortlich. Ich verstehe die Menschen nicht die sich umbringen wollen und damit gleichzeitig mehrere andere Menschen in Gefahr bringen. Sich vor den Zug zu werfen mag eine relativ sichere Methode zu sein um sich umzubringen, aber es ist verdammt gefährlich für die Personen die in dem Zug sitzen, immerhin kann der Zug auch entgleisen und dann will ich mir nicht ausmalen was da alles passieren kann. Außerdem erleiden sowohl der Zugführer als auch die Personen im Zug einen Schock fürs Leben. Ich weiß wovon ich rede, letztes Jahr hab ich einen solchen Selbstmord miterlebt als sich jemand vor einen Zug geworfen hat und ich muss sagen allein ein solches Geräusch ist echt grausam.
    Wenn sich also jemand umbringen will, dann bitte so dass er keinen anderen Menschen gefährdet. Dass ist das einzige was ich Enke in diesem Fall vorwerfen kann. Was jetzt alles zu seiner Entscheidung geführt hat kann ich natürlich nicht beurteilen, aber schade ist es allemal, denn Enke war nicht nur ein verdammt guter Fußballer, er hat sich, so wie ich das gestern im Tv gesehen habe, auch für andere Menschen eingesetzt. Umso weniger verstehe ich die Methode die er für seinen Suizid gewählt hat :no:

  • Ich muss auch sagen, dass es die falsche Methode war. Es gibt so viele Arten, sich das Leben zu nehmen.
    Ich war besonders schockiert, dass grade er das macht. Ich muss sagen, es gibt viele Fußballer die ich menschlich mag. Aber warum ausgerechnet er? Menschlich war er ein Vorbild. Für mich war er ein Mensch, wie er besser kaum sein kann. Auf dem Fußballplatz war er immer ein ruhiger sachlicher Torwart, der immer fair gespielt hat. Ich hab nicht ein Spiel gesehen, wo er seine Ruhe und Fairness verloren hat.Auch in Interviews kam er immer fair und als guter ehrlicher Sportsmann rüber.
    Privat kann man natürlich nicht soviel sagen. Er hat sich eingesetzt für den Tierschutz und gegen Rassismus. Er hat 8 Hunde gerettet und sie aufgenommen. Bewegend fand ich früher den Tod seiner Tochter. Bemerkenswert war, wie er stark geblieben ist und gekämpft hat.


    Zu seiner Entscheidung sollte man erst abwarten, was die nächsten Tage so rauskommt. Auch wenn Selbstmord die falsche Lösung ist, sollte man seine Wahl respektieren, da man nicht in seinen Kopf sehen konnte. Grade als Fußballer steckt man unter großem Druck. Die Medien, die Erwartungen der Fans und Mannschaft, die bevorstehende WM, Erkrankungen/Verletzungen. Dieser Druck lässt kaum Schwäche zu für einen Sportler auf so hohem Niveau. Es ist sicherlich ein Druck, an dem viele Spieler psychisch zerbrechen. Grade wenn man dann noch so ein Schicksalsschlag wie 2006 dazukommt. Er war zwar nach außen hin stark, aber wie es in ihm aussah, kann niemand sagen. Wenn man diese Entscheidung trifft, muss man am Ende sein. Er hinterlässt eine Adoptivtochter und seine Frau. Allerdings hinterlässt er ihnen ein tolles Erbe. Auch wenn das kein guter Trost für ein Menschenleben ist, sollte man es respektieren.


    Als HSV-Fan hatte ich eine gute Verbindung zu Hannover. Umso mehr trifft es mich. Aber der menschliche Verlust dieser tollen Perösnlichkeit überwiegt. Ich finde im Moment kein anderes Thema.


    Mal gucken, ob das Länderspiel stattfindet. Die Mannschaft wird sicherlich sehr schockiert sein.

  • ... niemand kann oder sollte es sich anmaßen, mit dem erhobenen Zeigefinger in solch einer Situation auf andere zu zeigen! Schon gar nicht, wenn man überhaupt keine Extreme erleiden bzw. erfahren musste! Sich hier dann hinzustellen, ohne sämtliche Hintergründe über das wieso, weshalb und warum, das ist ehrlich gesagt verantwortungslos! Es ist schon schlimm genung, die ganzen "Experten" im Fernsehen zu sehen.


    Sicherlich ist es unglücklich und vielleicht sogar verantwortungslos, wenn andere Menschen in deren "Not" mit reingezogen werden, jedoch zeigt es die absolute Ohnmacht und Ausweglosigkeit. Einer Macht, die wohl keiner von uns, hoffentlich, kennt oder kennen lernen wird!


    Wir sprechen hier von einer Extremlösung! Oneway!


    Die ganze Geschichte ist einfach nur traurig. Für die Familie, für Hannover, für den Fußball.

  • ... meine vielleicht etwas zu harte herangehensweise. Natürlich gebe auch ich Schiller Recht, das ist das, was ich mit "vielleicht sogar verantwortungslos" meine, nur solltet ihr euch vor Augen führen, was wäre, müsste die Familie sich jetzt damit auseinandersetzen? Ich finde den Zeitpunkt unglücklich.


    Was ihr euch auch fragen solltet, gibt es überhaupt einen richtigen Weg, den Freitod zu wählen?


    Auch ich möchte es jetzt dabei belassen.