Beiträge von starchaser078

    Part II


    Der nächste Morgen gestaltete sich relativ entspannt. Während die einen Nachbarn Drumcode und coolen Goa auflegten, waren die anderen damit beschäftigt, das Niveau auf die gegenüberliegende Seite der Erde zu verlegen. Sie waren damit beschäftigt, ihre

    -Triggerwarnung- Urinstrahlen zu kreuzen. Meine Herren, nur weil man die Strahlen kreuzt, heißt das noch nicht, dass man auch ein Lichtschwert in der Hose hat. Unabhänging vom Ekelfaktor Unendlich+1.


    Es folgte ein Abend voller Headliner. Erster sollte Joris Voorn werden. Wir machten uns zeitig auf den Weg. So passierte, was passieren musste. Wir sahen noch den „Abspann“ Cuebricks. „Wonderful Days“ (... auf Spinnin', damit dürfte wohl hoffentlich alles gesagt sein), Cranberries' „Zombie“, ich fühlte mich in den Anfang der BigRoom-Ära versetzt. Was auch Sinn machte, da er anfing, 2009 aufzulegen. Irgendwie gruselig. Dann kam endlich die Ablösung: Joris. Ohne Kompromisse nahm er das Tempo raus. Er stieg mit einer wundervollen Version von „Transition“ ein. Wobei es wohl der Remix zu Yotto’s „Walls“ im selber gemachten Remix war, lediglich die Vocals separat eingespielt. Ein Traum. Ich bin mir nicht sicher, kommen die Vocals nicht vom Underground Resistance Klassiker „Transition“? Hat John Digweed nicht auch so einen Track am Start? Es folgt ein wunderschönes Pianostück. Diese ID suche ich übrigens. Im weiteren Verlauf kamen Klassiker wie Elektrochemie LK’s „Schall“, Josh Winks „Talkin‘ to you“, „Sky and Sand“, „Sonic Empire“, „One more Time“, alles natürlich in seinem Sinne gemixt, gemasht, geloopt, usw..


    Sein Debut hatte anschließend Eric Prydz. Netter Einstieg. Auch eher ein ruhiger Anfang. Auf dem Rundgang vorbei am Century Circus spielte Sam Paganini tatsächlich Jam & Spoon’s „Follow me“. Wobei es natürlich der Jerome Isma-Ae Remix hätte sein können.


    Ich freute mich auf den „Baba“. Er ist Techno. Er spielte Tracks, bei denen kein Auge trocken blieb. Er schaffte es sogar, dass in einem unerwarteten Break die Masse lauthals „Ohh“ oder Ahhh“, „Boooaaahhh“ oder „Ufff“ vor Überraschung grölte. Diesen Track suche ich ebenfalls. Als Klassiker gab es Drax’s Ltd II „Amphetamine“.


    Im Anschluss gab es Richie Hawtin. Irgendwie scheint es zwei Seelen von ihm zu geben. Den weichgespülten Boiler Room-Part und den Club-/Festival-Part. Wie letztes Jahr auf der SMS ging er gleich in die Vollen. Kein Luftholen. Gleich Tempo. Dunkel, raw, rough.


    Um meine Mitstreiter zu treffen, zog ich zu Talla und Taucher. Hier schallte mir „Ayla“, ebenfalls in einer Neuversion, entgegen. Nichts für mich.


    So entschloss ich mich für Paules Standard-Festival-Set. Runde Sache.


    Markus übernahm mit einem mystischen Intro. Er ballerte danach los, nahm das Micro, es kam Faithless und ich ging.


    Alles in allem war es ein gelungener Geburtstag.


    Tops and Flops, In and Outs, Dos and Don’ts:

    Hinfahrt langweilig, Rückfahrt unheimlich deprimierend. Es wird bauchfrei getragen, dazu Hotpants oder zerrissene Leggings oder Jeans. Adam Beyer & Bart Skils produzierten wohl den Konsenstrack des Jahres. Younotusnotnecessary. Darf man Menschen, die Scheiße absaugen, aufzeigen, dass sie sich scheiße verhalten? Seit wann gibt es eigentlich vernünftiges Bier? 65000 Partypeople sind eine angenehme und tanzbare Zahl. Wann werden Klassiker auf dem Klassik-Floor gespielt? Männer, wir haben 2019!


    “Love, Peace and Unity”


    Ach ja: Glückwunsch zum Geburtstag Steffen M. :happy:.

    Part I


    „Geschichte wird gemacht, …


    es geht voran“.


    Ich war tatsächlich am Überlegen, aus dem 80er Hit der Fehlfarben und Deichkinds „Wer sagt denn das“ in unseren weirden Zeiten eine kleine Geschichte im Zusammenhang mit der Nature One und unserer Musik herzustellen.

    Nennt mich alt, ich hatte und habe einfach keinen Bock, unsere Musik dafür zu ge-/missbrauchen.

    Ich persönlich glaube, dass unsere Musik schon immer klar für eine Sache stand und steht, nämlich „Love, Peace and Unity“.

    Das Nike es sich dbzgl. nicht nehmen ließ und den wohl hässlichsten Schuh in Reminiszenz an die „Berliner“ Technokultur kreierte, Geschenkt. Schafften sie es doch noch nicht mal, den Slogan unserer Kultur richtig zu übernehmen. Tja, was will man machen, wenn man nur zwei Füße hat.


    *cut*


    Schaut man in die Top 100 von 1995 (Chartsurfer), so sieht man schon die ersten und deutlichsten Ausläufer unserer Musik, auch wenn es sich dabei um die kommerziellsten handelt. Vier aus der Zeit waren sogar auf der diesjährigen Nature One anwesend; Charly Lownoise & Mental Theo, DJ Hooligan/Da Hool und Jam. Sie vertraten „uns“ in den Charts mit „Wonderful Days“ (... es gibt keine vernünftige Version des "alten" Rave-Hits auf den klassischen Portalen :hmm:), „Rave Nation“ und Yello’s „You gotta say yes to another Excess”. Dazu später mehr.


    Die Hinfahrt gestaltete sich etwas eintönig, dies lag weder an der Musik, die ich abspielte, noch an der Autofahrt an sich, sondern an meiner Einstellung. Lange Autofahrten sind für mich einfach nur noch Zeitdiebe. Im Hintergrund lief der für mich immer noch grandiose Megamix von Bonzai Records aus dem Club X. Eingespielt wurde er von DJ Yves. Unterstützt wurde er dabei von Tijs Verwest, besser bekannt unter dem Namen Tiesto. Mit nickendem Kopf bei 160BpM lässt sich die Zeit ganz gut überbrücken. Auch die Klassiker „The First Rebirth“, „The House of House“ und “Let there be House” trugen ihrerseits an Kurzweiligkeit bei. Schließlich sorgten sie zusätzlich für Vorfreude auf die Bonzai Allstars, welche jedoch beinahe enttäuscht worden wäre. Im Anschluss gab es die Trance Nation 94, die Mutter aller Trance-Compilations. Der Mix wurde seinerzeit von Jens Mahlstedt eingespielt. Klassiker von Age of Love, Cosmic Baby, L.S.G. (Oliver Lieb), Paragliders (Oliver Lieb), Microwave Prince, X-Dream included. Danach gab es noch das Konzeptalbum “Fabric pres. Kölsch”. Endlich angekommen, traf ich mich mit meinen Mitstreitern und wir reihten uns in die Schlange der Camper ein. Irgendwie dachte ich in dem Moment an Pachanga Boys‘ „Time“. Auf Twitter wurden Wartezeiten von 3h gemeldet, Paule bot ein Meet-and-Greet an und als Antwort darauf sah ich wohl den härtesten PvD-Fan. Er trug/trägt ein Tattoo mit Pauls Konterfei auf der Wade.


    Nach einer katastrophalen Einweisung haben wir doch noch etwas Platz für unsere Zelte und unser Pavillon gefunden. Nachdem wir es uns endlich gemütlich machen konnten, neigte sich der Donnerstag auch dem Ende zu. Alle Felder übrigens gefüllt. Am Freitag stellte sich heraus, dass wir glücklicherweise die Drumcode-Ecke erwischten. Schräg gegenüber wurde wirklich gute Musik gespielt. Dauerbrenner und für mich wohl der Konsens-Track der Nature One war Adam Beyer & Bart Skils‘ „Your Mind“. Dieser Track lief sogar bei den Dixis. Was jedoch zuweilen nicht meine Stimmung hob, da ich mich fragte, wie hoch eigentlich Schei*“%&? gestapelt werden müsse, um abgesaugt zu werden? Unabhängig davon; Leute, bei – Achtung Ekeltrigger – Blut im Stuhl, geht bitte zum Arzt! Und zwar unverzüglich! Bei einem Rundgang wurden die Wogen und Ekelrezeptoren wieder geglättet und ich freute mich über die Niederländer auf Baufeld 13. Beständigkeit kann etwas sehr Schönes sein. Ständig schallte mir diese belanglose Dance-Nummer „Lalalalalala…“ entgegen. Das einzig coole „Lalalalalala“, welches ich kenne, ist das hier: Klick


    Gegen 1930 machten wir uns auf den Weg, um Ronski Speed zu sehen. Sämtliche Hinweisschilder übersehend kehrten wir auf der Hälfte der Strecke um, um die Camping-Tickets mitzunehmen. Was für ein Blödsinn! Nun ja, ich bin harmoniesüchtig und gehe sinnlosen Diskussionen bereits im Vorfeld aus dem Weg. Somit verpassten wir einen wunderbaren Einstieg. Wir bekamen lediglich die letzten 10min von Ronski Speed mit. Leider. Gefielen mir die letzten Minuten sehr. Zum Schluss gab es Paul van Dyks „Music rescues me“.


    Warum er nur 1h ran durfte und der folgende DJ 1,5h, namentlich Ruben de Ronde, bleibt für mich mehr oder weniger ein Rätsel. Sicherlich liegt es wohl daran, dass er, also der Ruben, den Gebieter mit neuen Haaren des „State of Trance“ in seiner medial neu ausgerichteten Show unterstützt. Wie einst Menno. Nun ja. Für meinen Geschmack viel zu viele Vocal-Tracks. Unter anderem auch diesen „Lalalalala“-Song. Ich meine auch tatsächlich eine Version von „Your Mind“ gehört zu haben. Above & Beyond‘s mit Richard Bedford „Northern Soul“ nahm mich dann doch mit. Verstehen die Jungs es doch ganz gut, Vocals im Trance immer etwas besser unterzubringen, als alle anderen. Schöne Nummer. So langsam kam auch das Gruppengefühl auf der Tanzfläche auf, als zu einem Track im „We will Rock you“-Style geklatscht wurde, nichtsahnend, dass es später noch mal auftauchen würde. Leider, leider funktionierte das Mic nicht, was Ruben dazu veranlasste, auf das Pult zu steigen und sich mit Gesten bedanken und verabschieden musste. Passt scho‘.


    Cosmic Gate stiegen als Headliner ein und wie durch ein Wunder funktionierte das Mic. Sie starteten selbstredend mit „Come with me“ als Intro. Hier muss ich jedoch zugeben, dass ich lieber Jam & Spoon folge. Was mich wirklich abnervte waren die Mobiltelefoneinlagen. Sorry. Das geht null!!! Nervt mich total ab!!! Ihr seid „groß“, also packt eure verfi“§$%&/ Mobiltelefone weg. Es folgte ein Remix von „Need to feel loved“. Ohh, wait. Eine Adaption des Klassikers von Reflekt, nur mal kurz den eigenen Namen und eine andere Sängerin genommen. Tja.


    Genug gesehen und gehört. Für mich ging es auf den Twenty Five Floor. Denn da wartete Hooligan, sorry, Da Hool. Das Sunshine Live DJ Team beendete ihr Gesabbel mit einem Track. Versöhnlicherweise mit Tillmann Uhrmachers „On the Run“. Es wurde selbstverständlich ausgespielt. Da Hool übernahm das Mic und fragte nur kurz, ob wir Lust hätten, abzuspacken. Was sollte ich antworten? Ich verstand die Frage nicht. Ich freute mich auf das „Space Girl“, „Culture“, „Imagination of House“, …, …, …, …, …, … . Er startete mit „Meet her at the Loveparade“. In irgendeiner Hands-up Version. Hmmmmmm. Es folgte Zombie Nation’s „Kernkraft 400“, ebenfalls in einer Hands-up Version. Hmmmm, hmmmm, hmmmmm. Es war alles total übersteuert und ernüchternd. Es kamen Querschläger von anderen Stages und Bunkern rüber. Besonders vom Airport. Dieser kickte nicht nur mehr und besser, er hatte auch einen glasklaren Klang. Apropos Kicken; Eine ältere Frau bat mich, unbedingt stehen zu bleiben, sie benötigte einen Anker/Fixpunkt. Gentleman, der ich hoffentlich bin, blieb ich stehen. Sie blieb kurz hinter mir, um dann zum Mast zu entschwirren. Irgendwie niedlich. Musikalisch kam dann tatsächlich Modo’s „1,2, Polizei“. Das war es. Enttäuscht war ich raus.


    Mich zog es zur Home Base. Es warteten Moonbootica. Vorher waren jedoch Younotus am Start. W-a-s z-u-r H-ö-l-l-e w-a-r d-a-s!!! Eine Funcombo?!? Es liefen SHM, irgendwas mit “… in my Mind …” und zum krönenden Abschluss „Sandstorm“. W-a-s z-u-m G-e-i-e-r!!! Gottlob übernahmen Moonbootica das Ruder und gingen gleich in die Tech-House-Vollen. „Lets go“ war eine klare Tanzansage. Das Set war aus einem Guss. Wuchtig.


    Ich musste jedoch nach der Hälfte weiter. Es zog mich, wie eingangs schon erwähnt, zu den Bonzai Allstars. Leider hatte ich kleine Orientierungsschwierigkeiten. Mir fehlte irgendwie die dritte Ebene. So suchte und fragte ich die Bunker ab, um dann genervt und etwas säuerlich auf mich selber festzustellen, dass die dritte Ebene AUF dem Shelter war. Ich kam pünktlich zu „The House of House“, jedoch inzestuös gepaart mit „We will Rock you“. Ich hörte Eminem, ein Mash-up von Sunbeam’s „Outside World“, „Kernkraft 400“ again, „Let there be House” angerissen. Ich war maßlos enttäuscht. Das Label hat so viele Klassiker und war ein Schwergewicht in den 90ern. Bonzai Trance/Progressive ist immer noch für eine Überraschung gut und dann so etwas. Ich war traurig. Während mich die Melancholie umarmte und ich im Hintergrund ATB in das Mikrophone brüllen hörte, wurde vor mir gedöpt. Ich fühlte mich irgendwie verloren. Ich dachte an „The First Rebirth“, ich dachte an meine Bonzai-Platten, die CDs, den Megamix, welchen ich in meinem Technics Portable CD Player rauf und runter und überall hörte. Und dann sowas. Zum Schluss wurde tatsächlich noch „The House of House“ und „The First Rebirth“ gespielt. Immerhin. Der Nachfolger Franky Kloeck mixte gekonnt Commander Tom’s „Are am eye?“ rein. Nice. Während ich enttäuscht und ermattet wegging, hörte ich immer leiser werdend Dune’s „Hardcore Vibes“.

    Mit Kölsch habe ich mich erst so richtig auseinandergesetzt, nachdem ich auf der letztjährigen SonneMondSterne zu ihm in meinen vierzigsten Geburtstag reinfeiern durfte. Es war ein energiegeladenes und melodiöses Set. Es war perfekt. Seitdem ist "Goldfisch" einer meiner Alltime-Klassiker. Sicherlich kannte ich ihn auch schon durch "Loreley" und Sven Väth's "Robot", jedoch nicht durch seine ganzen Alben.


    Kölsch durfte nun nach Bonobo als zweiter an die neu ausgerichtete Fabric-Reihe ran. Es ist mehr oder weniger ein Konzept-Album. Alle Tracks wurden während eines Fluges zu seinen Gigs produziert und tragen daher auch die Flugnummern als Titel. Es zeigt letztendlich, was für ein Potential in ihm steckt und er aus meiner Sicht viel zu underrated ist. Das Album/der Mix ist für mich Anwärter auf die Mix-CD des Jahres.


    Artist: Kölsch

    Track: Fabric pres. Kölsch

    Label: Fabric

    VÖ: 2019


    Hörprobe


    Tracklist:


    01. US1873

    02. LH479

    03. SK1550

    04. EZY865

    05. VA5641

    06. AC1609

    07. KM477

    08. VY3517

    09. UA444

    10. EI3227



    Ich dachte, ich hätte sie bereits vorgestellt :gruebel:. Offensichtlich nicht.


    Die vorletzte Mix-CD der ehrwürdigen Fabric-Reihe wurde von Sasha zusammengestellt. Was soll ich großartig sagen/schreiben. Sasha halt. Die Tracks fügen sich nahtlos ineinander und nehmen einen einfach mit.

    Mittlerweile hat Fabric bereits die 100 gepast und fängt wieder von vorne an. Dieses Mal jedoch ohne Nummern und Aufteilung in Live/Mix.


    Artist: Sasha

    Track: Fabric 99

    Label: Fabric Records

    VÖ: 2018


    Hörprobe


    Tracklist:


    01. Agnes Obel - Stretch Your Eyes (Ambient Acapella) / Agnes Obel - Stretch Your Eyes (Quiet Village Remix)

    02. Marbert Rocel - I Wanna (Heitzberg Theorem Club Edit)

    03. Kora (CA) - Ovo

    04. Tom Flynn - Cup Of Joe

    05. Indigo - Sunrise / CLOSE - My Way feat. Joe Dukie

    06. DJ Hell - Guede (Joyce Muniz Terror + Natur Remix)

    07. Ghosts On Tape - Nature's Law (Jus-Ed Remix)

    08. Whitesquare - Abraxas

    09. Crowdpleaser - After Rhône 2013

    10. Exercise One & Mathew Jonson - Lost Forever In A Happy Crowd

    11. Sasha - Smoke Monk (Fabric Mix)

    12. Objekt - Needle & Thread

    13. Jono Ma & Dreems - A Love Trance Mission From Nk To 7s

    14. Efdemin - Acid Bells (DJ Koze Edit)

    15. Javier Logares & Kaarel - La Cuarta Galaxia (Tiefschwarz Remix) / George Fitzgerald - Echo Forgets (Sasha's Moog-apella)

    16. Carl Craig - At Les feat. Francesco Tristano, Les Siècles & François-Xavier Roth (Antigone Remix)

    17. BAILE – Amae feat. Felicia Douglass (Sasha fabric1999 Mix)


    Interessanterweise steht im Booklet nur noch Oliver Lieb als Producer, war bei älteren Produktionen auch Torsten Stenzel mit am Start. Es ist ein ziemliches Paket an Versionen und Mixen. Jeder für sich total ausgereift und eingängig. Mein Favorite ist der Freefalling Mix, wird er dem Namen des Tracks und des Mixes am ehesten gerecht.


    Artist: Paragliders

    Track: "Share of Bitternes"

    Label: DosOrDie Recordings

    VÖ: 1996


    Paragliders "Share of Bitterness" (Peppermint Mix)

    Paragliders "Share of Bitterness" (Native Version)

    Paragliders "Share of Bitterness" (Freefalling Mix)

    Paragliders "Share of Bitterness" (Flyer Mix)


    Aufmerksam durch den Track "Liquid" wurde ich durch Sets von Blind Observatory. "Liquid" ist ein genialer Closer/Outro. Bereits zu Beginn erfährt man, wohin die Reise gehen wird, so dass man es kaum noch erwarten kann. Die Kick/Bass und Synths ordnen sich schnell unter und dienen letztendlich nur zum Aufrechthalten der Grundspannung. Ein zweites und sogar drittes Mal wird das Hauptthema nur angedeutet, um es dann ab dem letzten Drittel endlich abzufeuern.

    "Solid" ist nicht weniger aufregend, geht jedoch etwas steiler zu Werke. Hier ist ein scharfer Synth neben Space-Sounds das Hauptthema.


    Artist: Donato Dozzy & Brandon Lupi

    Track: "Solid/Liquid"

    Label: Orange Groove

    VÖ: 2005


    Donato Dozzy "Solid"

    Donato Dozzy & Brandon Lupi "Liquid"


    tranceforum.info/community/attachment/6742/

    "Last Night" dürfte eine Anspielung auf den Tag des Gigs sein. Es wurde am 31.12.2018 im Output in Brooklyn aufgenommen. Ganze 10h lang (6xCDs) darf man diesen "besonderen" Abend nun nachempfinden. Mit dabei sind Josh Wink, Martin Buttrich, Oliver Lieb, Roman Flügel, Hot Since 82, Laurent Garnier, ... . Mir gefällt das Artwork.


    Artist: John Digweed

    Track: "Last Night at Output"

    Label: Bedrock Records

    VÖ: 10.05.2019


    Tracklist:


    Disk: 1


    1. The Last Dance - Eagles & Butterflies

    2. Singing - Dixon Club - Agoria Ft Scalde

    3. Tiny Little Things - Tripswitch Remix - Geist

    4. Last Tango - Daso Remix - Butch & Julie Marghilano

    5. Butch & Julie Marghilano - Pablo Sanchez

    6. I Rise - François K Journey Vocal - Emilie Nana

    7. South West - Martin Buttrich

    8. Zoulou - Alex Niggemann

    9. I Am Here - André Kronert Remix - Florian Kruse & Tesla Nix

    10. Cyclone - Mulya

    11. Romeo - Mulya

    Disk: 2


    1. The Sky Turned Pink - James Holden Remix - Nathan Fake

    2. Too Much Information - Laolu Remix - Dele Sosimi Afrobeat Orchestra

    3. Enter Galactic - Raxon

    4. Ranking - Raw District

    5. Earthlings X - Jimpster Reemix - Danny Howells

    6. South West - Martin Buttrich

    7. Lost Youth - Jonas Rathman

    8. Stickup - Randall Jones

    9. Crazy - Pig & Dan

    10. Den Raytta Feat Volcano - Ame

    11. Farmacia (a Hommage to Frankfurt) - Kenneth Bager & Phunk

    12. Scala - Agoria

    Disk: 3


    1. Crazy Diamond - John & Nick

    2. Chicago Story - Oxia Remix - Acumen

    3. Judy (Hooked on Coke) - Jole

    4. 33 Janus - Aaron

    5. Jarry - All Is Well

    6. Raving at the Acropolis - Massimiliano Pagliara Rivers of North

    7. Rapid Eye Movement - Verche

    8. Modest Is Hottest - Sobek

    9. Chord Cluster - Cassy Full on Dub Mix - Steve Bug & Langenberg

    10. Rotlicht - Raxon Remix - Oliver Huntemann

    11. Satellite - Oxia Remix - John Digweed & Nick Muir

    12. Run the City - Anja Schneider

    13. La Vida - Argy

    Disk: 4


    1. Nowadays - Andre Hommen

    2. Transfunction - Tom Demac Remix - PBR Streetgang

    3. Destiny - Raxon

    4. Selee - Super Flu

    5. Red Giant - Nicolas Masseyeff Remix - Frankyeffe

    6. Blue Mountain - Quenum

    7. Human Patterns - Roman Flügel Remix - Beanfield

    8. Now Is the Time - 2020 Soundsystem Remix - Layo & Bushwacka

    9. Ayam - Red Axes Remix - Acid Pauli & Martin Gretschmann

    10. Tatischeff - Ame

    11. Flying Through You - Per Hammer End Station Mix - Jean Pierre & Trangaz

    12. The Future - Claude Vonstroke Remix - Tom Flynn Feat. Amp Fiddler

    13. The End - Richie G Remix - Hot Since 82 Vs Joe T Vannelli Feat. Csilla

    14. Color the Rain - Stereocalypse Remix - Flowers and Sea Creatures

    Disk: 5


    1. Get Real - Just Be Rub - Paul Rutherford

    2. Eterea - Frankyeffe

    3. Super - Ivory

    4. Modol - Fairmont

    5. Inside - Dub - Better Lost Than Stupid

    6. Mars Beats - Josh Wink

    7. Aries in Mars - Josh Wink

    8. Swinging at Da Suga - Laurent Garnier

    9. Ourselves Behind Ourselves - the Drfiter Remix - Shiffer

    10. Velleity - Reset Robot

    11. Jaguar - Alberto Ruiz Remix - Pig & Dan

    Disk: 6


    1. Reset Your Bassline - Pig & Dan

    2. Pitch Black - Future Beat Alliance

    3. The Wheel - James Holden

    4. Sequential Error - Marc Romboy

    5. Adamedge - Nathan Fake

    6. Electric Djedi Disco Biscuit - Laurent Garnier

    7. Acid Madness - Madben

    8. Violet Phosphorous - Oliver Lieb

    9. Discolabirinto - Drag & Drop

    10. Acid Eiffel - Choice


    Nicht ganz ein Jahr ist diese Mix-CD nun alt und liegt noch immer in meinem Auto, ich halte sie für eine der stärksten ihrer Serie. Ganze fünf Silberlinge sind es mal wieder geworden und zeigen letztendlich einen ganzen Abend, in diesem Fall in Tokyo, voller "Ups and Downs". Wie immer leicht melodisch und einzigartig. Halt John Digweed.


    Artist: John Digweed

    Track: "Live in Tokyo"

    Label: Bedrock Records

    VÖ: 07/2018


    beatport.com


    Tracklist:

    Disk: 1

    1. Louder Than Silence - Mono Electric Orchestra

    2. The Day the Sky Fell in - Stelios Vassiloudis & Sahar Z

    3. Murk - Estroe

    4. The Roxy - Verlk

    5. K'aisha - Yunus Guvenen

    6. Don't Explain - Audiofly

    7. Alya - Frankey & Sandrino

    8. Esta Vida - Boghosian

    9. Spazieren - Abstraxion

    10. June - Apollonia

    11. Anything, Anytime - DJ Hell

    12. Devila - Trikk

    Disk: 2


    1. The Last Dance - Eagles & Butterflies

    2. Cosmo - Marc Romboy

    3. R-Mancer - Tuff City Kids

    4. Abbassa - Pastaboys

    5. We're So Far - Fluida

    6. Ferga - Robert Solheim

    7. NGC 6240 - Steve Bug & Langenberg

    8. Warschauer Strasse - Claudio Ricci

    9. The Great Attractor - Frankey & Sandrino

    10. Crazy Diamond - Eagles & Butterflies

    11. Neverending Now - Kiki & Alessio Pagliaroli

    12. Thunda - Honey Dijon & Tim K Featuring John Mendelsohn

    Disk: 3


    1. Furia - Internacional Electrical Rhythms

    2. Poisonous Cocktail - Architectural

    3. Asteroids - Marc Romboy

    4. Comet - Eagles & Butterflies

    5. Ark - Super Flu

    6. Divenire - John Digweed & Nick Muir

    7. Space Disco - Robert Babicz

    8. Precision Incision - SCB

    9. Chromapark - Ruede Hagelstein

    10. Guilty Pleasure - Denis Horvat

    11. Parrish - Fairmont

    12. Time Chase - Jos & Eli

    Disk: 4


    1. Xelerator - Monkey Safari

    2. Obscure - Carlo Ruetz

    3. Abut - Alex Preda

    4. Dual Structure - Pascal Feos

    5. Morpheus - Applescal

    6. Waiting - Ceili

    7. Above Ground - Edit Select

    8. East Slope - Feral

    9. Wait for Me - Garry Todd

    10. Doppt - Super Flu

    11. Disappeared - Uakoz

    12. When It's Dark Outside - L.S.G

    13. Endless - Sam Paganini Ft. Zøe

    Disk: 5


    1. Vapourizer - Popof

    2. Sauna - Renato Cohen

    3. Ironclad - Lee Van Dowski

    4. A Little Story About Time and Space - Johannes Volk

    5. Madin - Jimmy Van M & Juan Hansen

    6. The Light - Circle Sky

    7. Osyris - Oliver Lieb

    8. Sila - Molécule

    9. Tell Lies - Kerb Staller

    10. Close Your Eyes - Luke Brancaccio & Simon Berry Versus John Digweed & Nick Muir

    11. Close Your Eyes - Luke Brancaccio & Simon Berry Feat. JJD


    Ich habe die Suchfunktion zum Glühen gebracht und den Track lediglich in anderen Threads gefunden. Daher dachte ich mir ... . Klassiker, jeder kennt "Play with the Voice in Germany". Das Rave-Piano und zum Break der, mehr oder weniger, Gesang von Csilla ... . Nervous Records ein zur damaligen Zeit angesagtes House-Label. Fun-Fact: Der Gesang ist laut Discogs-Eintrag ungarisch.


    Artist: Joe T. Vanelli feat. Csilla

    Track: "Play with the Voice"

    Label: Nervous Records/Music Man

    VÖ: 1993


    Joe T. Vanelli feat. Csilla "Play with the Voice" (Free Voice Mix)

    Joe T. Vanelli feat. Csilla "Play with the Voice" (MAW in your Face Mix) - MAW=Masters at Work

    Joe T. Vanelli feat. Csilla "Plax with the Voice in USA" (Joey Beltram Remix)

    Joe T. Vanelli feat. Csilla "Play with the Voice in Germany" (Paul van Dyk Remix)


    Das Line-up bereits vor der Mayday :gruebel:. Egal.


    Sollte die "US"-EDM-BigRoom-Klamotte durch sein? Haben wir das Tal der Tränen endlich durchquert? Gibt es doch noch Licht am Ende des Tunnels?


    Die Trance-Seite sieht doch gar nicht so verkehrt aus.


    Ich freue mich auf jeden Fall auf Richie Hawtin, Mathias Kaden, Bonzai Allstars, Paule und dem Baba. Dass ich Tok Tok vs. Soffy O noch mal zu Gesicht und Gehör bekommen werde, ..., wer hätte das gedacht :).


    Keine Zahl, nicht "Twenty Five", nein: "THE" Twenty Five.


    25 Jahre wird das Festival nun am ersten Augustwochenende dieses Jahres werden. Ich habe mir meine Karten bereits gesichert und warte gespannt auf das Line-up, welches vermutlich nach der Mayday veröffentlicht werden wird. Man kann über die Ausrichtung meckern, so viel man möchte. Es ändert nichts an der Tatsache, dass es mit den nun 25 Jahren zum ältesten elektronischen Musikfestival gehört. Meinen Respekt, so sie denn darauf überhaupt angewiesen sind :happy:, haben sie dafür.


    nature-one.de

    Aftermovie 2018


    ... als ich die Überschrift las, musste ich unweigerlich an Kraftwerk's "Autobahn" denken. Danach kam mir sofort "The Big Lebowski" und die Simpsons in den Sinn :happy::




    Zum Track: Ich verstehe den Einspieler nicht, so er denn dazu gehört. "Laut" umschreibt den Track schon ganz gut. Er spricht mich jedoch überhaupt nicht an ;).

    Ambient ist highly underrated :happy:!


    Ob nun Aphex Twin mit seinen "Selected Ambient Works 85-92" und "Selected Ambient Works Vol. II" oder Alessandro Cortini, nebenbei Keyborder von Nine Inch Nails. Ich bin da ganz bei summer.sun; Bei mir geht Ambient, Electronic, Post-Rock, etc. Hand in Hand mit "Techno".


    Auch wenn es hier vielleicht etwas deplaziert wirkt; Die Anfänge kann man meiner Ansicht nach wunderbar bei Éliane Radigue, Pauline Oliveros, Laurie Spiegel, Suzanne Ciani, Delia Derbyshire und Daphne Oram hören, auch wenn es mehr in die reine, elektronische Bearbeitung der Synthesizer geht. Wer glaubt, Kraftwerk wäre das Maß und der Anfang aller Dinge ... .


    Anbei ein paar Empfehlungen:


    Pauline Oliveros "Deep Listening"

    Éliane Radigue "Trilogie de la Mort"


    Delia Derbyshire Appreciation Society (... eine Hommage ...)


    JFC "The Timerewinder" (... der von mir heiß und innig geliebte Timewriter/Jean F. Cochois ...)

    Was soll ich schreiben?


    Ich erinnere mich immer noch gerne an seine Remixe zu Paul van Dyk's "We are one" und Filo & Peri's "Soul and the Sun". Sie haben mir unheimlich schöne Momente auf als auch neben der Tanzfläche bereitet. Wobei ich bei seinem Remix zu "Soul and the Sun" auch heute noch Erpelpelle bekomme.


    Freude hat mir auch sein Set zur Dreamstate 2018 bereitet, denn hier scheint es so, als habe sich jemand selbst gefunden und sei mit sich im Reinen.


    Dieser Losgelöstheit verdanken wir wohl auch die neue Herangehensweise an seinem neuen Album "Evolver" als auch seiner "DJ"-Performance. Es wird voraussichtlich Ende Juli erscheinen und ausschließlich aus Live-Demos bearbeitet werden. Seine Follower werden teilweise dabei einbezogen. Sie dürfen sich z.B. Tracks wünschen. Des Weiteren wird die Produktion des Albums live verfolgbar sein, dies auf seinen Kanälen via Facebook und YouTube.


    Premiere via ASOT/YouTube


    Eine Tracklist macht daher noch keinen Sinn und ein Cover gibt es meines Wissens nach auch noch nicht.


    "Panama"

    "Colours"

    "Tranceland"


    In freudiger Erwartung ...

    Wer erinnert sich nicht an die beste Loveparade aller Zeiten?


    1999!


    Aufgrund der Tatsache, dass die Loveparade 2014 25 Jahre alt geworden wäre, hatte/hat Motte seinen Opener seines Sets "Lucid Dream" als Free-Download angeboten. Irgendwie gibt es leider keinen Link mehr. Daher; Liebes Motte-Team, bitte erneuert die Seite mit einem Link. Danke im Voraus ;).


    Dr. Motte Seite


    Hinweis: Als Intro wurde Chantal's "The Realm" gespielt.




    Eher zufällig bin ich auf eines der ersten Werke des Vollblut-Musikers Brian Transeau gestoßen. Dieses Album steht exemplarisch für den U.K.-Sound in der Zeit, daher ist es auch nicht verwunderlich, dass es Sasha war, der Transeau in die Szene einführte. Sasha steuerte einen Mix bei. Das ganze wurde selbstverständlich auf Perfecto veröffentlicht. "Ima" ist die japansiche Aussprache der Schrift und bedeutet now/jetzt.


    Ich empfehle definitiv die Doppel-CD, da neben diversen Mixen auch ein Remix von Sasha sowie die Zusammenarbeit mit Tori Amos im Stück "Blue Skies" enthalten sind.


    Artist: Brian Transeau/B.T.

    Track/Album: "Ima"

    Label: Perfecto

    VÖ: 1995/96


    Tracklist:


    1 Nocturnal Transmission 8:37

    2 Quark 6:28

    3 Tripping The Light Fantastic 6:44

    4 Embracing The Future (Embracing The Sunshine Mix) 5:16

    5 Deeper Sunshine 7:02

    6 Loving You More (BT's Garden Of Ima Dub) feat. Vincent Covello 9:31

    7 Loving You More (BT's Final Spiritual Journey) feat. Vincent Covello 3:29

    8 Poseidon 8:58

    9 Embracing The Sunshine (Sasha's Remix) 10:55


    Bonus CD

    1 Blue Skies (7") feat. Tori Amos 5:04

    2 Blue Skies (The Delphinium Days Mix) feat. Tori Amos 12:53

    3 Sasha's Voyage Of Ima DJ Mix – Sasha 42:52

    3.1 Embracing The Future (Embracing The Sunshine Mix)

    3.2 Quark

    3.3 Embracing The Sunshine (Deeper Sunshine Mix)

    3.4 Loving You More (Garden Of Ima Dub) feat. Vincent Covello

    3.5 Loving You More (BT's Final Spiritual Journey) feat. Vincent Covello

    3.6 Nocturnal Transmission

    3.7 Tripping The Light Fantastic

    4 Divinity 10:58

    B.T. "Ima" auf Discogs

    B.T. "Ima" auf Apple Music

    Dieser Track ist mir tatsächlich erst durch den Groove-Poll 2016 aufgefallen und ich war der Leserschaft sehr dankbar dafür, dass sie mich darauf aufmerksam gemacht haben. Dieser ausgefeilte Track mit seiner Länge von über 13min fesselte mich sofort. Es ist ein perfekter Sonnenaufgangstrack, bei dem man die ganze Welt, trotz ihrer Verrücktheit, einfach nur noch umarmen möchte.


    Artist: DJ Sotofett

    Track: "Current 82/Dark Plan 5"

    Label: Keys of Life


    DJ Sotofett "Current 82" (Keys of Life)

    DJ Sotofett "Dark Plan 5" (Keys of Life)

    Das Original kenne ich auch durch Markus Schulz. Damals war es ein "O.K."-Track. Letztes Jahr hörte ich den Track unbewusst auf der SonneMondSterne in einer neuen Version. Es spielte Robag Wruhme. Dass er eigentlich einen komplett neuen Track gebastelt hat, lasse ich mal außen vor ;). Es ist für mich mit Abstand die beste Interpretation, die ich kenne. Da kann selbst das Original nicht gegen an. Hammer Arbeit zum 10-jährigen von Robag.


    Oxia "Domino" -Robag's Ewel Xmohl Nb- (Sapiens)

    Oxia "Domino" -Robag's Lasika Cafa Nb- (Sapiens)

    Auf Late Night Tales hat Sasha nun sein wohl lang erwartetes Album veröffentlicht. Seine letzten Alben hatten bereits immer eine Downbeat-/Ambient-Seite. Dieses Mal steckt das Album etwas voller davon. Das, was ich bis jetzt gehört habe, klingt ganz klar nach Sasha. Das Mixmag schrieb etwas von:"Sasha goes minimal." Was ich nach den ersten Klängen, die ich bereits gehört habe, nicht so sehe. Ich finde es sehr melodisch. Wie der Pressetext des Labels richtig anmerkt:"Make sure you switch off the lights before you enter." In diesem Sinne ... .


    Artist: Sasha
    Titel: "Scene Delete"
    Label: Late Night Tales
    VÖ: 01.04.2016


    Sasha Homepage
    Late Night Tales Homepage


    Hörprobe (Beatport)
    Hörprobe (Soundcloud)


    Tracklist:


    1. Channel deq
    2. View2
    3. Baracus
    4. Linepulse
    5. Time After Time
    6. Detour
    7. Pontiac
    8. Cassette Sessions D
    9. Cassette Sessions E
    10. Healer
    11. Modcon
    12. Scarpa Falls
    13. Warewolf
    14. Bring on the Night-time
    15. Corvette
    16. Shelter
    17. Untitled 3
    18. Abacus
    19. Rooms
    20. Broadcast
    21. Vapour Trails


    Plus: Continuous-Mix

    Nach Gästen wie Kölsch oder Guy J. hat sich nun der in den Niederlanden lebende Patrice Bäumel der Serie angenommen und einen Mix aus wunderbaren und interessanten Klängen/Tracks zusammengefügt. Wer einen straighten Techno-Mix erwartet, wird enttäuscht werden. Hier wird alles zusammengemischt, was "vernünftige" elektronische Musik hergibt.


    Artist: Patrice Bäumel
    Track: Balance pres. Patrice Bäumel
    Label: Balance Music
    VÖ: 15.04.2016


    Patrice Bäumel on Facebook
    Patrice Bäumel on Twitter


    Balance pres. Patrice Bäumel on Soundcloud
    Balance pres. Patrice Bäumel on Beatport


    Balance Musik Homepage


    Tracklist:


    01. Patrice Bäumel - Intro
    02. Heathered Pearls - Ringing Temple (Decreased Version) / Jon Hopkins - Journey
    03. Kurt Baggaley - Former Self / Christopher Bissonnette - Jour Et Nuit
    04. Nils Frahm - Familiar
    05. Throwing Snow - Clasp / Vessels - Elliptic (Barker & Baumecker Remix) / Doubtingthomas - Casa De Bas Bun
    06. M83 - Couleurs
    07. Plastikman - Disconnect
    08. Minilogue - Ahck (Jichael Mackson Remix) / Bee Mask - The Story of Keys and Locks
    09. DJ Hell - Hells Kitchen (Playgroup Remix)
    10. Underworld - Bird 1 (Patrice Bäumel Remix)
    11. Guy J - Moderate
    12. M83 - You Appearing
    13. Barry Jamieson - Stars (Charlie May Low-g Remix)
    14. Jesse Somfay - Lying In A Bed Of Myst / Stephan Bodzin - Wir (Max Cooper Remix)
    15. El_Txef_A - Mugarrirantz (Dave DK Remix)
    16. Throwing Snow - Lumen / FKA Twigs - Glass & Patron / Kangding Ray - L'envol
    17. Patrice Bäumel - Departure

    Freunde des gepflegten Technos dürften in dieser Nacht bei diesem Urgestein aus London auf ihre Kosten kommen.


    Club: Übel & Gefährlich, Hamburg
    Line-up: Ben Sims, PunktPunkt, Redlips
    Einlass: 0000 Uhr (Ballsaal)
    Preis: unbekannt


    Momentan setze ich mich mit Ben auseinander und durchforste seine Releases und Sets auf Soundcloud. So bin ich auch zufällig auf diesen Gig bei Resident Advisor gestoßen. Seine letzte Mix-CD via Fabric war ein Knaller. Neuheiten gepaart mit Klassikern. Mixingtechnisch 1a und immer "4 to the Floor". Dass er auch anders kann, beweist er mit seiner Essex Rascals Serie, bei der er überwiegend Disco, Funk, HipHop und Soul mit einfließen lässt. Als Ron Bacardi geht er mehr in die House-Richtung. Seine aktuelle Radio-Sendung auf NTS "Run it Red" ist für mich mit seinen 3h im Moment der Inbegriff von Techno.


    Doch morgen wird es Techno geben. Unterstützt wird er von PunktPunkt und Redlips. Einlass ist ab 0000 Uhr im Ballsaal.


    Ben Sims on Soundcloud


    (Empfehlenswert; Ben House Mix 1989.1-3. Interessant; Samples, welche ich seit dieser Zeit immer und immer wieder gehört habe.)


    Übel & Gefährlich Homepage


    Evtl. können die Hamburger noch etwas zum Klub und Preis sagen, auch wenn es wahrscheinlich untergehen wird und es sehr kurzfristig ist.


    Edit: "Essex Rascals" statt Radicals ;)


    Kein offiziellen Flyer gefunden: