Beiträge von starchaser078

    Wie bei Sunbeams "Outside World" haben sich auch hier Bart Skils & Weska dem Track angenommen und ihn mit der typischen Skils Kick/Bassline versehen. Geht in Ordnung. Besser als die Eurodance-Verwurstelei allemal ...

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    Es gibt nun seit letztem Jahr auch einen Bart Skils & Weska Remix. So ganz genau weiß ich nicht, was ich davon halten soll ..., zumal ich irgendwie noch die Acid-Line von Commander Tom's "Are am Eye?" raushöre.

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    John Digweed hat aus meiner Sicht eine eher lieblose Mix-CD zusammengebastelt. Die letzten Jahre waren eher geprägt von Mega-Live-Sets - wenn ich da an die "Montreal" denke - und den durchdachten Konzept-Mixes "Quattro". Ich hatte beim Durchhören das Gefühl, man musste unbedingt zum Jahresabschluss - wie gewohnt - eine Mix-CD raushauen. Da hätte ich mich eher auf eine ausgefeilte "Quattro 4" gefreut.

    Artist: Various

    Track: "Futuro"/Various

    Label: Bedrock

    Hörprobe via Bandcamp

    Tracklist:

    CD 1

    01. John Digweed - Futurascent (Intro Mix)

    02. Carerra - Mind

    03. Bruninho & Davi - Forbidden City

    04. Lost Desert - Floatish

    05. Of Norway - I Miss You

    06. Mariano Mellino - Tarantula

    07. David Morales - Diridim

    08. Jamie Stevens - Low Tide

    09. Moshic - Love Made Me Do It

    10. Bushwacka! - Lectrobee (Electro Mix)

    11. Four Candles - Don't Talk About

    12. Raxon - Revenge Of Symphony

    CD 2

    13. Ruede Hagelstein - The Rock

    14. Martin Herrs - The Last Call

    15. Sasha Carassi - Nexus 6

    16. Spencer Brown - Spun Day

    17. Rodriguez Jr. - Alraegadir

    18. Oniris - Isla

    19. 8kays - Waves

    20. Weska - Hawkins

    21. John Digweed - Bleu Cobalt

    22. Marco Bailey - Traum

    23. Aubrey Fry - Begone

    24. Madben - That Ending Track

    25. John Digweed - Futurascent (Breaks Mix)

    Das Label Soma, betrieben von den Techno-Urgesteinen Slam, widmet sich seit jeher der eletkronischen Musik in seiner ganzen Bandbreite - von Ambient bis Hard Techno gibt es nichts, was dieses Label bereits nicht veröffentlicht hat. Momentan steht Hard Techno auf dem Speisezettel des Labels, was BpM-technisch bis weit über die 140 hinaus geht. Manchmal jedoch gibt es immer mal wieder einen Querschläger in Form von Ambient oder Downbeat bzw. Dub Techno, unabhängig von House - darunter fällt auch Deepchord. Schaut man auf die Soma-Homepage, wird sein Sound in Verbindung mit Basic Channel gebracht. Um ihn zu beschreiben; Deep, melodisch. So gestaltet sich auch dieses Album.

    Artist: Deepchord

    Track: Functional Dsigns

    Label: Soma

    VÖ: draußen

    Hörprobe via Soundcloud

    Tracklist:

    1. Amber

    2. Darkness Falls

    3. Transit Systems

    4. Strangers

    5. Panacast

    6. CloudSat

    7. Pressure

    8. Ebb and Flow

    9. Sun

    10. Memories

    11. Drassanes

    Eine neue "Quattro" aus dem Hause Bedrock inkl. eines Artist Albums von Miles Atmospheric - macht in Summe eigentlich Cinque - ist am Start. Wie immer ist die Serie unterteilt in Soundscape, Tempo, und Redux, sowie das Album "Ancestral Communication" von Miles Atmospheric - neu dabei ist das Thema Breaks seitens Digweed. Es dürfte ein spannendes Potpourri sein.

    Artist: John Digweed

    Track: Quattro III

    Label: Bedrock

    VÖ: draußen

    Hörprobe via Soundcloud

    Tracklist:

    Soundscape:
    1. DNA presents - Ecstasy - CM Low Gear Remix
    2. Soel - Ataraxia
    3. Circulation - Sail
    4. NorB & juSt b - Different Places - Beatless Rework
    5. Davide Squillace + Nolan - Cosmo - Reprise
    6. Aubrey Fry - Hiraeth
    7. Luke Chable - Melburn - Am Bee En Tea Mix
    8. Artche - Indigo - Electronica Mix
    9. Quivver - Nothin New To Feel - Lexer Stripped Version
    10. Sasha Carassi - Boreale Love Song - Reprise
    11. Soel - Night of the Chimera - Synthapella


    Tempo:
    1. Rinzen - A Tale Of Truth
    2. NorB & juSt b - When It's Over
    3. DNA presents - Ecstasy - Dimitri Nakov & Limara Remix
    4. DNA presents - Bass Melody - CM Re-Dub
    5, Evans - Norse
    6, Hermanez - Radius
    7. Claudya aka Masaya - Volar
    8. Dino Lenny - Rocking To The Rhythm
    9. Robert Babicz - Afterlife
    10. Speakwave - Thermal Drive


    Breaks:
    1. Pole Folder & CP - Apollo Vibes - Lost Tape Edit
    2. B-Vision & Dimitri Nakov - Explorer
    3. B-Vision & Dimitri Nakov - Namanak
    4. Circulation - Xconnect
    5. Quivver - Nothin New To Feel - Lexer Breaks Mix
    6. DNA Presents - Bass Melody - Electro Beats Version
    7. Circulation - Fruju
    8. Kohra - Wizard
    9. B-Vision & Dimitri Nakov - The Experiment
    10. EdOne - All What I Need
    11. The Morning Factory - Unicron


    Redux:
    1. Bedrock - Forge - Stelios Vassiloudis Remix
    2. NorB & juSt b - Different Places - NorB's Lost Light Rework
    3. Dino Lenny - Sweet Paranoia - Frankey & Sandrino Unreleased Remix
    4. Pole Folder & CP - Apollo Vibes - Tara Brooks Apollo's Vibes Remix
    5. Ian O'Donovan & Satoshi Fumi - Rising - Spencer Brown Dub
    6. Pig&Dan - Make You Go Higher - David Morales Redzone Instrumental
    7. Randall Jones - Beautiful Thang - Tara Brooks Remix
    8. Aubrey Fry - Dystopia - Charlie May Remix
    9. Captain Mustache - Ultra Neon - Tal Fussman Remix
    10. Aubrey Fry - The Loop - Satoshi Fumi Remix
    11. Captain Mustache Feat. Davina - Catch Me - Scan 7 Remix


    Miles Atmospheric - Ancestral Communication
    1. Axiom
    2. Electric Legacy - The Aubade Vision Mix
    3. Infinite Possibilities
    4. Tranquility
    5. Mysterious Return To Forever
    6. A Quiet Place For Distant Souls
    7. Spiritual Light
    8. Destination Lyra

    Moin zusammen, das Warten hat ein Ende und seit Beginn des Projektes 2012 ist es nun soweit. Am 24.02. wird das erste "RNX" Album auf Solarstone's Label Pure Trance veröffentlicht werden. Robert selber beschreibt seinen Sound übrigens als "Slow-Trance". Ich freue mich riesig und bin gespannt.

    Artist: Robert Nickson pres. RNX

    Track/Album: "Oscillate"

    Label: Pure Trance

    VÖ: 24.02.

    Tracklist:

    01. Collective
    02. Lovely
    03. Atlas (with Forerunners)
    04. Norge
    05. Metric
    06. Underwater (with Matter)
    07. Oscillate
    08. Molecules
    09. Northeast (with Mir Omar)
    10. Remote
    11. Nightshift
    12. Afterstorm (with Andromedha)
    13. Magnetar
    14. Ohm
    15. The Closing

    Pure Trance Records

    Tja, was soll man zu diesem vollständigen und treibenden Acid-Trance-Track sagen, wenn Nina Kraviz ihn groß gemacht hat. Es ist einfach ein vollständiger Track mit mehreren Episoden innerhalb von ca. 11min. Treibend, dunkel und irgendwie nicht hoffnungslos. Veröffentlicht wurde der Track auf Global Ambition (GAMB), welches man evtl. durch MikerBenics kennt. "Transcended" lasse ich mal außer Acht.

    Artist: Negative Return

    Track: "First Light/Transcended"

    Label: Global Ambition (GAMB)

    VÖ: 1996

    Negative Return "First Light" (Live Mix)

    Negative Return "Transcended"

    Ganz im Stile von Negative Return's "First Light" hat der Tausendsassa Torsten Stenzel im Jahre 1996 den Track "Paraguay" auf dem damaligen Top-Acid-Trance-Label Noom Records unter dem Alias Jim Clarke veröffentlicht. Es ist eine 11-minütige Reise durch eine perkussive Landschaft, in der sich in der zweiten Hälfte die Melodie entfaltet. "Wadadli" und "Frequent Abuse" lasse ich mal außen vor. Tatsächlich von anderen Producern und eher für den englischen Underground.

    Artist: Jim Clarke

    Track: "Second Life EP"

    Label: Noom Records

    VÖ: 1996

    Jim Clarke "Paraguay"

    Jim Clarke "Wadadli"

    Jim Clarke "Frequent Abuse"

    Moin. Ich habe mich für die Bonzai-Pressung entschieden. Enthalten ist hier neben dem angesprochenen Track "Moonshine" auch der Track "Teardrop". "Moonshine" ist hier klar mein Favorite. Mit einem eher robusten Einstieg entfaltet sich in den 11min ein wunderbar melodischer und sehr flächiger Trance-Track. "Teardrop" ist deutlich straighter, dafür ähnlich angelegt. Zufällig gerade erst gelesen, dass hinter Planisphere Airwave steckt. Hätte man erahnen können.

    Artist: Planisphere

    Track: "Moonshine/Teardrop"

    Label: Bonzai UK

    VÖ: 2001/2002

    Planisphere "Moonshine"

    Planisphere "Teardrop"

    Nach der ersten Quattro nun die zweite. Sie ist wieder aufgeteilt in Soundscape, Redux, Tempo und Juxtaposition. Dies bedeutet, es sind wieder alle Bereiche der elektronischen Musik abgedeckt. Was mich sehr freut, ist die Juxtaposition, da sie von Robert Babicz zusammengestellt wurde. 


    Artist: John Digweed 

    Track: Quattro II 

    Label: Bedrock Records 

    Tracklists: 

    Soundscape

    Cinematic synths, Ambient textures, Acid wobbles, sonic waves, Haunting Vocals

    1. Acid Rockers – Exploring Delta Dub
    2. Stelios Vassiloudis – Alone
    3. Betical – Icon – Reincarnation
    4. Hannes Bieger feat. Juan Hansen – Burn Your Love – Synthapella
    5. Satoshi Fumi & Ian O’Donovan – Rising – Ambient Mix
    6. Josh Wink – “New Years Day Acid” (Beat-less reprise)
    7. Guy Mantzur & Khen – My Golden cage ( Kasper Koman 6AM reprise)
    8. Satoshi Fumi – Manis – Firmament Mix
    9. Lopezhouse – Long Rain
    10. Luke Brancaccio, Gai Barone & Kiki Cave – We Live Electric – Dub Mix
    11. Dave Walker – Embrace
    12. Coloursound – Fly With Me – T_Mo & Luke Brancaccio Downtempo Remix
    13. Quivver – Nothing New To Feel – No Beats Mix

    Redux

    Nu skol breaks, Feel good House, Future grooves, Euro Chugger

    1. Stelios Vassiloudis – Rust – Breaks Mix
    2. John Digweed & Nick Muir – Forge – Kohra Remix
    3. Tigerhook Presents Randall Jones – Beautiful Thang – Bushwacka Remix
    4. Science Dept. – Persuasion – Chris Fortier Remix
    5. Bedrock – Beautiful Strange – Lost Desert Remix
    6. Guy Mantzur & Khen – My Golden Cage – Kasper Koman 6AM Remix
    7. John Digweed & Nick Muir – Stand Still – Lopezhouse Remix
    8. Emerson, Digweed, Muir – Tracer – Ian O’Donovan Dawn Mix
    9. John Digweed & Nick Muir – Raise – Quivver Remix
    10. John Digweed & Nick Muir – Satellite – Satoshi Fumi Remix
    11. Miles Atmospheric feat: The Apparition – Calling You Out – Josh Wink Paradise Dub
    12. Quivver – Don’t Say Anything – Skanna Remix

    Tempo

    Atmospheric Breaks, Hypnotic grooves, Indie throbbers, Melodic vibes, Driving Acid

    1. John Digweed & Nick Muir – Stand Still
    2. Buraki – Green Lake
    3. EdOne feat Martin Herrs & Santanamusique – Morning Flight
    4. Remcord – Soul Plane
    5. Dino Lenny – Sweet Paranoia
    6. Acid Rockers – Exploring Delta Nine
    7. Mono Electric Orchestra – Space Bass
    8. Dino Lenny – Dance The Blues
    9. Blaktone & Florian Kruse – Saat
    10. Coloursound – Fly With Me – Luke Brancaccio & Nolan Remix
    11. Jim Rivers – Aster
    12. Aubrey Fry – Hard
    13. Robert Babicz – Ani

    Juxtaposition – Robert Babicz

    Futuristic electronica and ambient textures 

    1. Free Fall
    2. Pur Pur
    3. Wonderforest
    4. Bizzarre Color Bending
    5. Walking With Closed Eyes
    6. Focus On The Light
    7. Resonance
    8. Water Mirrors
    9. Love Tree
    10. Future City
    11. World Of Distance
    12. Violett Nights

    Hörprobe via Soundcloud (Minimix)

    Moin zusammen. Das Pandemie-Jahr 2020 nähert sich so langsam dem Ende entgegen und einher gehen - zumindes bei mir - ganz "profane" Wünsche für das kommende 2021. Gesundheit für meine Familie und Freunde. Beruflich habe ich das Privileg, keine Sorgen, Ängste und Nöte austehen zu müssen. Privat war und ist mein Anker meine Familie und die elektronische Musik. Um so mehr habe ich mich auf diese Neuerscheinung gefreut, als er - Joris Voorn - sie in seiner schönen Sendung "Spectrum Radio" angeteast hatte.

    Die neue Compilation ist Rotterdam gewidmet. Warum, wieso, weshalb wird im - wie immer- ausführlichen Booklet dargelegt. Über seine letzten Mix/Compilations für Fabric und Balance Music kreiert der Niederländer bis hin zur #GU43 erneut zwei fantastische Mix-CDs. Er wandert wieder durch alle Genres der elektronischen Musik und zaubert so eine kurzweilige Reise durch selbige. Aufgrund der Trackdichte und des Mixings wurden die Tracks in Chapter eingeteilt, schließlich ist es eher unpraktisch über 100 verwendete Tracks zu markieren.

    Kaufempfehlung :yes::happy:.

    Soundcloud - Spectrum Radio - Teaser CD1

    Soundcloud - Spectrum Radio - Teaser CD2

    Track/Chapter-List:

    CD1


    CHAPTER 1
    Kettel – Hongkong
    Innere Tueren – Eden (Version)
    Joris Voorn – Alpha 7
    CHAPTER 2
    Zenzizenz – Umi
    Cyspe – Void
    Microglobe – Trust
    Joris Voorn – Midi Sans Frontières
    Nathan Fake – Pentiamonds
    CHAPTER 3
    NEAT – Them Gs
    Pépe – Recollection
    Shade Of Drums – Path
    S. Channel – Distant Shores
    CHAPTER 4
    President Bongo & Óttar Sæmundsen – 1° Quadrante (Club Version 1)
    Swoose – Lotus
    Andu Simion – Olymp
    Fredo Guerre & Francisco Ruiz-Tagle – Little Helper 361-6
    CHAPTER 5
    Biosphere – Black Mesa (feat. Joan Lorring & Leslie Howard) (Joris Voorn Remix)
    CHAPTER 6
    Disarmed – Disarmed (Lovestruckk Remix)
    CHAPTER 7
    D-Leria – Landed In Another Place
    CHAPTER 8
    Marino Canal – White Atlas
    CHAPTER 9
    HyperSOUL-X – The Eastern Nations (Main HT)
    Floppy Sounds – Entertainment (Blue Miniature Morph)
    Joris Voorn – GU43 Ambient Fill
    CHAPTER 10
    Raxon – Introspect
    Aïsha Devi – O.M.A. (Abul Mogard Remix)
    Joris Voorn – Bow Of Perception
    CHAPTER 11
    Plastikman – Disconnect (Joris Voorn Edit)
    Kaap – Overtoom
    CHAPTER 12
    Joris Voorn – Ultron
    Die Wilde Jagd – Morgenrot (Vactrol Park Remix)
    CHAPTER 13
    Julien Chaptal – Amazone
    CHAPTER 14
    Linn Elisabet – Uncommitting
    Genius Of Time – Peace Bird
    GHEIST – Der Blaue Reiter
    CHAPTER 15
    Marino Canal – Curious Eyes
    CHAPTER 16
    Joris Voorn – Sonder
    Reeko – Blue Tool#1
    Reeko – Street Tool#4
    CHAPTER 17
    Feral – Polar Sun
    Atom™ & Tobias. – Aux I
    CHAPTER 18
    Pulso – Dentro Del Pimpollo Está La Nuez
    States Of Flux – Road
    Pépe – Recollection
    Joakuim – View
    Ohm & Kvadrant – Skagerak
    Tibi Dabo – Hire The Birds (DJ Balduin Powerdive Mix)
    CHAPTER 19
    Joris Voorn – Float
    CHAPTER 20
    Kaufmann – Black Horsey
    Joris Voorn – Auto Drone 1
    CHAPTER 21
    Grindvik – The Act
    Martin Landsky – Triage
    CHAPTER 22
    Secret Cinema & Joris Voorn – Syrinx
    CHAPTER 23
    Willaris. K – Cobaki Sky (Prequel)
    CHAPTER 24
    Blue Veil – Jaguar Eyes
    Reeko – Control Tool#2
    States Of Flux – Pro12Arp
    CHAPTER 25
    Joris Voorn – The Matrix
    CHAPTER 26
    Sky Civilian – Open Door (Joris Voorn Edit)
    CHAPTER 27
    Artefakt – The Blue Hour (Valentino Mora Cosmic Trans Rephase)
    CHAPTER 28
    Joris Voorn – God

    CD2


    CHAPTER 1
    Mario Hammer And The Lonely Robot – Razljubít
    Fennesz – In My Room
    Nthng – Shine
    Luigi Tozzi – A New Hope
    Landside – Signs Of Change (Etapp Kyle Remix)
    CHAPTER 2
    Joris Voorn – Kassandria
    Crump – Bones
    Deadbeat and Paul St Hilaire – Check What Time It Is
    CHAPTER 3
    Reggy Van Oers & Joachim Spieth – Mammatus
    Joris Voorn – Acid Flow
    Bode Frequency – Time Machine (Dub Mix)
    CHAPTER 4
    Raimond Ford – Astral Angel
    CHAPTER 5
    Human Space Machine – Rebirth
    RAAM – 64
    CHAPTER 6
    Linn Elisabet – Charioteers
    Markus Suckut – F-0710 to Frankfurt
    CHAPTER 7
    Joris Voorn – Nea Skioni
    PAN-AL – It’s Nice to Miss You Too
    Christian Bloch – Construct (VC-118A Remix)
    CHAPTER 8
    Bxentric – Envelope
    CHAPTER 9
    Joris Voorn – Echo
    CHAPTER 10
    Joris Voorn feat. Sky Civilian – Fever Dreams
    CHAPTER 11
    Conforce – Atrum
    Fadi Mohem – Life Cycle
    Primal Code – Caimano Tribe
    CHAPTER 12
    Rone – Esperanza (Joris Voorn Remix)
    CHAPTER 13
    Joris Voorn – The Navigator
    Colyn – Khazad Dum
    CHAPTER 14
    Joris Voorn & Speedy J – 35mm
    CHAPTER 15
    natural/electronic.system. – Libeccio
    Marincu – Slip Side
    Metric System – Studio 440-3
    Perko – Rounded
    Ohm & Kvadrant – Øresund
    UBX127 – Kopat
    CHAPTER 16
    AD & The Persuader – Construct 1621
    CHAPTER 17
    Qindek – Come Closer (Edit Select Remake)
    CHAPTER 18
    Yamaneko – Fall Control
    Joris Voorn – The Tower Of Naphtali
    Bakground & Sangam – Carousel
    CHAPTER 19
    Kölsch – Shoulder Of Giants (Joris Voorn Remix)
    CHAPTER 20
    Luigi Gori & Frankye Lova – Narrow (Ataman Live Remix)
    Blue Veil – Return To Forever
    Bode Frequency – Time Machine (Dub Mix)
    Brian Cid – Be One
    CHAPTER 21
    Ness – Bionic Harp
    CHAPTER 22
    L.S.G. – The Train Of Thought Remix (Joris Voorn Remake)
    CHAPTER 23
    Joris Voorn – Psyche
    CJ Bolland – There Can Only Be One
    Einmusik – Dread (No Drums Mix)
    CHAPTER 24
    Lie2You – Obsession (Joris Voorn Edit)
    Dicabor – I
    CHAPTER 25
    Monarke & Soul Button – Passage
    Noun (Daniel Avery & Roman Flügel) – Meeting Of The Minds
    Jonathan Kaspar – Kali
    CHAPTER 26
    John Beltran – It’s Because Of Her
    Monotronique – First Touch
    CHAPTER 27
    Paraphex – What We Leave Behind

    ... oder auch "3" und/oder "The Yellow Album" und/oder auch "DotDot..." - ach lassen wir das. Wer seine Radio-Sendung "Pure Trance Radio" verfolgt, dürfte das Album bereits mehrmalig durchgehört und festgestellt haben, dass es unheimlich melodisch und gut ist. Klare Trance-Sounds. Halt "Pure". Besonders nice sind "Voyager II" und "Sky". Mittlerweile gibt es alle drei Alben (Pink, Blue, Yellow) als Box - Klick.

    Artist: Solarstone

    Track: "...--"

    Label: Black Hole Recordings

    VÖ: draußen

    Hörprobe auf soundcloud.com

    Tracklist:

    01. Voyager II (with Robert Nickson)
    02. Slowmotion V (with Orkidea)
    03. Rainbow King (with Julie Scott)
    04. Sky
    05. Landmark (with Lostly)
    06. Endeavour
    07. Monkey Mia (with Future Disciple)
    08. Spirit (with Activa)
    09. Indestructible (with Betsie Larkin)
    10. Father (with Gai Barone)

    Mit "Quattro" steht der Nachfolger "Last Night at Output" mit einem etwas anderen Konzept vor der Tür. Wie der Name es schon andeutet, handelt es sich hier um vier CDs - unterteilt in Soundscape ( Ambient, Downtempo), Tempo (Deep Techno), Redux (Deep House, Melodic Techno) und Juxtaposition (Ambient) mit und von John Digweed und Nick Muir selber. Es dürfte also wieder traumhaft werden.

    Artist: John Digweed

    Track: "Quattro"

    Label: Bedrock Records

    VÖ: draußen

    Hörprobe auf soundcloud.com

    Tracklist:

    Soundscape

    1. John Digweed & Nick Muir - Steady State
    2. Hannes Bieger Feat. Francesca Lombardo - A Million Souls - Dub
    3. Cypherpunx + Luke Brancaccio - Sore Lullaby - Reprise
    4. Moniker - Razlog Valley
    5. Knives Out - Sugarcoat - Sasha Ambient Remix
    6. DJ Samer - Free Your Mind
    7. Cypherpunx + Luke Brancaccio - Tears+Lies - Reprise
    8. Miles Atmospheric - Andromeda - Ambient Mix
    9. Bedrock - Heaven Scent - Marc Romboy & Miki Kekenj Rework
    10. Miles Atmospheric - Orbis Alius - Beatless Drifting Mix
    11. Luke Brancaccio, Gai Barone & Kiki Cave - Monsters

    Tempo

    1. London Acid - Siren Eyes
    2. DJ Sadie - Pulse
    3. Buraki -Bangalore
    4. London Acid - Hell Rush
    5. Charlie Tear Pres. Model 10 - Dub 7
    6. Barry Jamieson - Synth Gate
    7. DJ Sadie - Hypnoticka
    8. Miles Atmospheric - Septa
    9. Satoshi Fumi - Manis
    10. Lopezhouse - The Arrival
    11. Jamie Stevens - Rancho

    Redux

    1. Randall Jones - Lucky Groove - Halo Varga Remix
    2. John Digweed & Nick Muir - Steady State - Mordisco Remix
    3. John Digweed & Nick Muir - Bilder - Zoo Brazil Remix
    4. Pindrop - Madhouse - Ruede Hagelstein Remix
    5. Quivver - One Darker - Namito's One Deeper Remix
    6. JD/NM/GJ - Trezzz - Raxon Remix
    7. Tom Mangan - Chutney - Robert Babicz 303 Remix
    8. Booka Shade -Rosebud - John Digweed & Nick Muir Remix
    9. Science Dept. - Persuasion - Danny Howells XX Retouch
    10. Gabriel Ananda, John Digweed & Nick Muir - Tachyon Dream - Quivver Remix
    11. King Unique - 2000000 Suns - Monkey Safari Remix

    Juxtaposition by John Digweed & Nick Muir.

    1. Windmill Hill
    2. Stems & Beams
    3. Lights Out
    4. Contrafact
    5. It From Bit
    6. Beacon
    7. Cover Me
    8. E.X.P.
    9. Psychism
    10. Open To Close
    11. With You
    12. Bloodstone

    Paul sorgt momentan mit seinen Sunday Sessions auf YouTube für eine schöne Abwechslung im doch eher diffusen "Alltag". Zufall, Schicksal, whatever kommt irgendwann sein neues Album mit dem passenden Namen "Guiding Light" heraus. Selbstverständlich, wie es sich für ein PvD/Vandit-Release gehört, wird die VÖ stetig nach hinten verschoben. Nun sind wir beim 05.06. angekommen. Schaun' mer mal. Die ersten Auskopplungen sind bereits am Start und versprechen erneut einen trancigen PvD-Sound, wie wir ihn kennen und lieben. Er scheint sich gefunden zu haben und das freut mich sehr für ihn.

    Artist: Paul van Dyk

    Track: "Guiding Light"

    Label: Vandit/ Rough Trade

    VÖ: Who knows ...

    Tracklist/Hörprobe:

    Paul van Dyk & Vincent Corver - Deep Within

    Paul van Dyk & Sue McLaren - Guiding Light

    Paul van Dyk & Saad Ayub - You Found Me

    Paul van Dyk & Shedona - Exhale

    Paul van Dyk & Will Atkinson - Awakening

    Paul van Dyk & Danny Eaton - Remedy

    Paul van Dyk & Elated - Parallel Dimension

    Paul van Dyk & Kinetica - First Contact

    Paul van Dyk - Duality

    Paul van Dyk & Eugenio Tokarev - Resource

    Paul van Dyk, Steve Dekay & Vision X - Impact

    Paul van Dyk & Bo Bruce - Covered In Gold (PvD Club Mix)

    Paul van Dyk & Vini Vici - Galaxy (PvD Club Mix)

    Paul van Dyk & Chris Bekker - Velvet Sky

    Solarstone präsentiert den Track im "Pure Progressive Mix" gefühlt täglich. Auch Paule supportet den Track. Der "Pure Progressive Mix" hat einen gewissen Charme. Leichte 80er Anleihen. Die Synth.-Melodie erinnert mich an Jean-Michel Jarre.

    Artist: Orkidea

    Track: "One Man's Dream"

    Label: Pure Trance Progressive

    VÖ: 11/2019

    Orkidea "One Man's Dream"

    Orkidea "One Man's Dream" (Pure Progressive Mix)

    Hörprobe - Soundcloud

    Ich war mir ziemlich sicher, dass der Track bereits gepostet wurde - Fehlanzeige. Was soll man zu der Rave-Hymne schon großartig erzählen. Ich meine mich erinnern zu können, dass ich zu dem Track in den Hanomag-Hallen in Hannover noch "Live" abging. Die Kick geht nach wie vor durch Mark und Bein. Klare Rave-Sounds. Klassiker. Nachdem sich Armada den Track annahm, gibt es mittlerweile einen Jorn van Deynhoven Remix sowie diverse "Trance"-Remixe.

    Artist: Ultra Shock

    Track: "The Sound of E"

    Label: Logic

    VÖ: 1995

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    Moin. Bin mir ziemlich sicher, dass es Paul van Dyk & Emanuele Braveri feat. Rebecca Louise "Escape Reality Tonight" ist.

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    Wisst ihr noch *schwelg*?

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    Moin zusammen,

    danke für euer Lob :).

    @ ellop: Vorstellen könnte ich es mir schon, nur wird mir ein kleines Geschenk ab November reingrätschen :happy:, welches meiner vollen Aufmerksamkeit bedarf.

    @ KiLLu12258: Doch, doch, doch. Ich kann nach wie vor etwas mit Trance anfangen. Wobei ich den Begriff für mich etwas anders auslege. Ich mag Paul ebenfalls immer noch. Gerade seine letzten Alben klangen ganz nach dem "alten" PvD. Es stehen sogar beide im Regal. Bzgl. der Nature One wusste ich jedoch, was kommen wird, da ich bereits einige Mitschnitte auf youtube.com sah. Er wird halt auch nicht jünger :happy:, was die einstige Frickelei an den Reglern betrifft.

    Part II

    Der nächste Morgen gestaltete sich relativ entspannt. Während die einen Nachbarn Drumcode und coolen Goa auflegten, waren die anderen damit beschäftigt, das Niveau auf die gegenüberliegende Seite der Erde zu verlegen. Sie waren damit beschäftigt, ihre

    -Triggerwarnung- Urinstrahlen zu kreuzen. Meine Herren, nur weil man die Strahlen kreuzt, heißt das noch nicht, dass man auch ein Lichtschwert in der Hose hat. Unabhänging vom Ekelfaktor Unendlich+1.

    Es folgte ein Abend voller Headliner. Erster sollte Joris Voorn werden. Wir machten uns zeitig auf den Weg. So passierte, was passieren musste. Wir sahen noch den „Abspann“ Cuebricks. „Wonderful Days“ (... auf Spinnin', damit dürfte wohl hoffentlich alles gesagt sein), Cranberries' „Zombie“, ich fühlte mich in den Anfang der BigRoom-Ära versetzt. Was auch Sinn machte, da er anfing, 2009 aufzulegen. Irgendwie gruselig. Dann kam endlich die Ablösung: Joris. Ohne Kompromisse nahm er das Tempo raus. Er stieg mit einer wundervollen Version von „Transition“ ein. Wobei es wohl der Remix zu Yotto’s „Walls“ im selber gemachten Remix war, lediglich die Vocals separat eingespielt. Ein Traum. Ich bin mir nicht sicher, kommen die Vocals nicht vom Underground Resistance Klassiker „Transition“? Hat John Digweed nicht auch so einen Track am Start? Es folgt ein wunderschönes Pianostück. Diese ID suche ich übrigens. Im weiteren Verlauf kamen Klassiker wie Elektrochemie LK’s „Schall“, Josh Winks „Talkin‘ to you“, „Sky and Sand“, „Sonic Empire“, „One more Time“, alles natürlich in seinem Sinne gemixt, gemasht, geloopt, usw..

    Sein Debut hatte anschließend Eric Prydz. Netter Einstieg. Auch eher ein ruhiger Anfang. Auf dem Rundgang vorbei am Century Circus spielte Sam Paganini tatsächlich Jam & Spoon’s „Follow me“. Wobei es natürlich der Jerome Isma-Ae Remix hätte sein können.

    Ich freute mich auf den „Baba“. Er ist Techno. Er spielte Tracks, bei denen kein Auge trocken blieb. Er schaffte es sogar, dass in einem unerwarteten Break die Masse lauthals „Ohh“ oder Ahhh“, „Boooaaahhh“ oder „Ufff“ vor Überraschung grölte. Diesen Track suche ich ebenfalls. Als Klassiker gab es Drax’s Ltd II „Amphetamine“.

    Im Anschluss gab es Richie Hawtin. Irgendwie scheint es zwei Seelen von ihm zu geben. Den weichgespülten Boiler Room-Part und den Club-/Festival-Part. Wie letztes Jahr auf der SMS ging er gleich in die Vollen. Kein Luftholen. Gleich Tempo. Dunkel, raw, rough.

    Um meine Mitstreiter zu treffen, zog ich zu Talla und Taucher. Hier schallte mir „Ayla“, ebenfalls in einer Neuversion, entgegen. Nichts für mich.

    So entschloss ich mich für Paules Standard-Festival-Set. Runde Sache.

    Markus übernahm mit einem mystischen Intro. Er ballerte danach los, nahm das Micro, es kam Faithless und ich ging.

    Alles in allem war es ein gelungener Geburtstag.

    Tops and Flops, In and Outs, Dos and Don’ts:

    Hinfahrt langweilig, Rückfahrt unheimlich deprimierend. Es wird bauchfrei getragen, dazu Hotpants oder zerrissene Leggings oder Jeans. Adam Beyer & Bart Skils produzierten wohl den Konsenstrack des Jahres. Younotusnotnecessary. Darf man Menschen, die Scheiße absaugen, aufzeigen, dass sie sich scheiße verhalten? Seit wann gibt es eigentlich vernünftiges Bier? 65000 Partypeople sind eine angenehme und tanzbare Zahl. Wann werden Klassiker auf dem Klassik-Floor gespielt? Männer, wir haben 2019!

    “Love, Peace and Unity”

    Ach ja: Glückwunsch zum Geburtstag Steffen M. :happy:.

    Part I

    „Geschichte wird gemacht, …

    es geht voran“.

    Ich war tatsächlich am Überlegen, aus dem 80er Hit der Fehlfarben und Deichkinds „Wer sagt denn das“ in unseren weirden Zeiten eine kleine Geschichte im Zusammenhang mit der Nature One und unserer Musik herzustellen.

    Nennt mich alt, ich hatte und habe einfach keinen Bock, unsere Musik dafür zu ge-/missbrauchen.

    Ich persönlich glaube, dass unsere Musik schon immer klar für eine Sache stand und steht, nämlich „Love, Peace and Unity“.

    Das Nike es sich dbzgl. nicht nehmen ließ und den wohl hässlichsten Schuh in Reminiszenz an die „Berliner“ Technokultur kreierte, Geschenkt. Schafften sie es doch noch nicht mal, den Slogan unserer Kultur richtig zu übernehmen. Tja, was will man machen, wenn man nur zwei Füße hat.

    *cut*

    Schaut man in die Top 100 von 1995 (Chartsurfer), so sieht man schon die ersten und deutlichsten Ausläufer unserer Musik, auch wenn es sich dabei um die kommerziellsten handelt. Vier aus der Zeit waren sogar auf der diesjährigen Nature One anwesend; Charly Lownoise & Mental Theo, DJ Hooligan/Da Hool und Jam. Sie vertraten „uns“ in den Charts mit „Wonderful Days“ (... es gibt keine vernünftige Version des "alten" Rave-Hits auf den klassischen Portalen :hmm:), „Rave Nation“ und Yello’s „You gotta say yes to another Excess”. Dazu später mehr.

    Die Hinfahrt gestaltete sich etwas eintönig, dies lag weder an der Musik, die ich abspielte, noch an der Autofahrt an sich, sondern an meiner Einstellung. Lange Autofahrten sind für mich einfach nur noch Zeitdiebe. Im Hintergrund lief der für mich immer noch grandiose Megamix von Bonzai Records aus dem Club X. Eingespielt wurde er von DJ Yves. Unterstützt wurde er dabei von Tijs Verwest, besser bekannt unter dem Namen Tiesto. Mit nickendem Kopf bei 160BpM lässt sich die Zeit ganz gut überbrücken. Auch die Klassiker „The First Rebirth“, „The House of House“ und “Let there be House” trugen ihrerseits an Kurzweiligkeit bei. Schließlich sorgten sie zusätzlich für Vorfreude auf die Bonzai Allstars, welche jedoch beinahe enttäuscht worden wäre. Im Anschluss gab es die Trance Nation 94, die Mutter aller Trance-Compilations. Der Mix wurde seinerzeit von Jens Mahlstedt eingespielt. Klassiker von Age of Love, Cosmic Baby, L.S.G. (Oliver Lieb), Paragliders (Oliver Lieb), Microwave Prince, X-Dream included. Danach gab es noch das Konzeptalbum “Fabric pres. Kölsch”. Endlich angekommen, traf ich mich mit meinen Mitstreitern und wir reihten uns in die Schlange der Camper ein. Irgendwie dachte ich in dem Moment an Pachanga Boys‘ „Time“. Auf Twitter wurden Wartezeiten von 3h gemeldet, Paule bot ein Meet-and-Greet an und als Antwort darauf sah ich wohl den härtesten PvD-Fan. Er trug/trägt ein Tattoo mit Pauls Konterfei auf der Wade.

    Nach einer katastrophalen Einweisung haben wir doch noch etwas Platz für unsere Zelte und unser Pavillon gefunden. Nachdem wir es uns endlich gemütlich machen konnten, neigte sich der Donnerstag auch dem Ende zu. Alle Felder übrigens gefüllt. Am Freitag stellte sich heraus, dass wir glücklicherweise die Drumcode-Ecke erwischten. Schräg gegenüber wurde wirklich gute Musik gespielt. Dauerbrenner und für mich wohl der Konsens-Track der Nature One war Adam Beyer & Bart Skils‘ „Your Mind“. Dieser Track lief sogar bei den Dixis. Was jedoch zuweilen nicht meine Stimmung hob, da ich mich fragte, wie hoch eigentlich Schei*“%&? gestapelt werden müsse, um abgesaugt zu werden? Unabhängig davon; Leute, bei – Achtung Ekeltrigger – Blut im Stuhl, geht bitte zum Arzt! Und zwar unverzüglich! Bei einem Rundgang wurden die Wogen und Ekelrezeptoren wieder geglättet und ich freute mich über die Niederländer auf Baufeld 13. Beständigkeit kann etwas sehr Schönes sein. Ständig schallte mir diese belanglose Dance-Nummer „Lalalalalala…“ entgegen. Das einzig coole „Lalalalalala“, welches ich kenne, ist das hier: Klick

    Gegen 1930 machten wir uns auf den Weg, um Ronski Speed zu sehen. Sämtliche Hinweisschilder übersehend kehrten wir auf der Hälfte der Strecke um, um die Camping-Tickets mitzunehmen. Was für ein Blödsinn! Nun ja, ich bin harmoniesüchtig und gehe sinnlosen Diskussionen bereits im Vorfeld aus dem Weg. Somit verpassten wir einen wunderbaren Einstieg. Wir bekamen lediglich die letzten 10min von Ronski Speed mit. Leider. Gefielen mir die letzten Minuten sehr. Zum Schluss gab es Paul van Dyks „Music rescues me“.

    Warum er nur 1h ran durfte und der folgende DJ 1,5h, namentlich Ruben de Ronde, bleibt für mich mehr oder weniger ein Rätsel. Sicherlich liegt es wohl daran, dass er, also der Ruben, den Gebieter mit neuen Haaren des „State of Trance“ in seiner medial neu ausgerichteten Show unterstützt. Wie einst Menno. Nun ja. Für meinen Geschmack viel zu viele Vocal-Tracks. Unter anderem auch diesen „Lalalalala“-Song. Ich meine auch tatsächlich eine Version von „Your Mind“ gehört zu haben. Above & Beyond‘s mit Richard Bedford „Northern Soul“ nahm mich dann doch mit. Verstehen die Jungs es doch ganz gut, Vocals im Trance immer etwas besser unterzubringen, als alle anderen. Schöne Nummer. So langsam kam auch das Gruppengefühl auf der Tanzfläche auf, als zu einem Track im „We will Rock you“-Style geklatscht wurde, nichtsahnend, dass es später noch mal auftauchen würde. Leider, leider funktionierte das Mic nicht, was Ruben dazu veranlasste, auf das Pult zu steigen und sich mit Gesten bedanken und verabschieden musste. Passt scho‘.

    Cosmic Gate stiegen als Headliner ein und wie durch ein Wunder funktionierte das Mic. Sie starteten selbstredend mit „Come with me“ als Intro. Hier muss ich jedoch zugeben, dass ich lieber Jam & Spoon folge. Was mich wirklich abnervte waren die Mobiltelefoneinlagen. Sorry. Das geht null!!! Nervt mich total ab!!! Ihr seid „groß“, also packt eure verfi“§$%&/ Mobiltelefone weg. Es folgte ein Remix von „Need to feel loved“. Ohh, wait. Eine Adaption des Klassikers von Reflekt, nur mal kurz den eigenen Namen und eine andere Sängerin genommen. Tja.

    Genug gesehen und gehört. Für mich ging es auf den Twenty Five Floor. Denn da wartete Hooligan, sorry, Da Hool. Das Sunshine Live DJ Team beendete ihr Gesabbel mit einem Track. Versöhnlicherweise mit Tillmann Uhrmachers „On the Run“. Es wurde selbstverständlich ausgespielt. Da Hool übernahm das Mic und fragte nur kurz, ob wir Lust hätten, abzuspacken. Was sollte ich antworten? Ich verstand die Frage nicht. Ich freute mich auf das „Space Girl“, „Culture“, „Imagination of House“, …, …, …, …, …, … . Er startete mit „Meet her at the Loveparade“. In irgendeiner Hands-up Version. Hmmmmmm. Es folgte Zombie Nation’s „Kernkraft 400“, ebenfalls in einer Hands-up Version. Hmmmm, hmmmm, hmmmmm. Es war alles total übersteuert und ernüchternd. Es kamen Querschläger von anderen Stages und Bunkern rüber. Besonders vom Airport. Dieser kickte nicht nur mehr und besser, er hatte auch einen glasklaren Klang. Apropos Kicken; Eine ältere Frau bat mich, unbedingt stehen zu bleiben, sie benötigte einen Anker/Fixpunkt. Gentleman, der ich hoffentlich bin, blieb ich stehen. Sie blieb kurz hinter mir, um dann zum Mast zu entschwirren. Irgendwie niedlich. Musikalisch kam dann tatsächlich Modo’s „1,2, Polizei“. Das war es. Enttäuscht war ich raus.

    Mich zog es zur Home Base. Es warteten Moonbootica. Vorher waren jedoch Younotus am Start. W-a-s z-u-r H-ö-l-l-e w-a-r d-a-s!!! Eine Funcombo?!? Es liefen SHM, irgendwas mit “… in my Mind …” und zum krönenden Abschluss „Sandstorm“. W-a-s z-u-m G-e-i-e-r!!! Gottlob übernahmen Moonbootica das Ruder und gingen gleich in die Tech-House-Vollen. „Lets go“ war eine klare Tanzansage. Das Set war aus einem Guss. Wuchtig.

    Ich musste jedoch nach der Hälfte weiter. Es zog mich, wie eingangs schon erwähnt, zu den Bonzai Allstars. Leider hatte ich kleine Orientierungsschwierigkeiten. Mir fehlte irgendwie die dritte Ebene. So suchte und fragte ich die Bunker ab, um dann genervt und etwas säuerlich auf mich selber festzustellen, dass die dritte Ebene AUF dem Shelter war. Ich kam pünktlich zu „The House of House“, jedoch inzestuös gepaart mit „We will Rock you“. Ich hörte Eminem, ein Mash-up von Sunbeam’s „Outside World“, „Kernkraft 400“ again, „Let there be House” angerissen. Ich war maßlos enttäuscht. Das Label hat so viele Klassiker und war ein Schwergewicht in den 90ern. Bonzai Trance/Progressive ist immer noch für eine Überraschung gut und dann so etwas. Ich war traurig. Während mich die Melancholie umarmte und ich im Hintergrund ATB in das Mikrophone brüllen hörte, wurde vor mir gedöpt. Ich fühlte mich irgendwie verloren. Ich dachte an „The First Rebirth“, ich dachte an meine Bonzai-Platten, die CDs, den Megamix, welchen ich in meinem Technics Portable CD Player rauf und runter und überall hörte. Und dann sowas. Zum Schluss wurde tatsächlich noch „The House of House“ und „The First Rebirth“ gespielt. Immerhin. Der Nachfolger Franky Kloeck mixte gekonnt Commander Tom’s „Are am eye?“ rein. Nice. Während ich enttäuscht und ermattet wegging, hörte ich immer leiser werdend Dune’s „Hardcore Vibes“.

    Mit Kölsch habe ich mich erst so richtig auseinandergesetzt, nachdem ich auf der letztjährigen SonneMondSterne zu ihm in meinen vierzigsten Geburtstag reinfeiern durfte. Es war ein energiegeladenes und melodiöses Set. Es war perfekt. Seitdem ist "Goldfisch" einer meiner Alltime-Klassiker. Sicherlich kannte ich ihn auch schon durch "Loreley" und Sven Väth's "Robot", jedoch nicht durch seine ganzen Alben.

    Kölsch durfte nun nach Bonobo als zweiter an die neu ausgerichtete Fabric-Reihe ran. Es ist mehr oder weniger ein Konzept-Album. Alle Tracks wurden während eines Fluges zu seinen Gigs produziert und tragen daher auch die Flugnummern als Titel. Es zeigt letztendlich, was für ein Potential in ihm steckt und er aus meiner Sicht viel zu underrated ist. Das Album/der Mix ist für mich Anwärter auf die Mix-CD des Jahres.

    Artist: Kölsch

    Track: Fabric pres. Kölsch

    Label: Fabric

    VÖ: 2019

    Hörprobe

    Tracklist:

    01. US1873

    02. LH479

    03. SK1550

    04. EZY865

    05. VA5641

    06. AC1609

    07. KM477

    08. VY3517

    09. UA444

    10. EI3227

    Ich dachte, ich hätte sie bereits vorgestellt :gruebel:. Offensichtlich nicht.

    Die vorletzte Mix-CD der ehrwürdigen Fabric-Reihe wurde von Sasha zusammengestellt. Was soll ich großartig sagen/schreiben. Sasha halt. Die Tracks fügen sich nahtlos ineinander und nehmen einen einfach mit.

    Mittlerweile hat Fabric bereits die 100 gepast und fängt wieder von vorne an. Dieses Mal jedoch ohne Nummern und Aufteilung in Live/Mix.

    Artist: Sasha

    Track: Fabric 99

    Label: Fabric Records

    VÖ: 2018

    Hörprobe

    Tracklist:

    01. Agnes Obel - Stretch Your Eyes (Ambient Acapella) / Agnes Obel - Stretch Your Eyes (Quiet Village Remix)

    02. Marbert Rocel - I Wanna (Heitzberg Theorem Club Edit)

    03. Kora (CA) - Ovo

    04. Tom Flynn - Cup Of Joe

    05. Indigo - Sunrise / CLOSE - My Way feat. Joe Dukie

    06. DJ Hell - Guede (Joyce Muniz Terror + Natur Remix)

    07. Ghosts On Tape - Nature's Law (Jus-Ed Remix)

    08. Whitesquare - Abraxas

    09. Crowdpleaser - After Rhône 2013

    10. Exercise One & Mathew Jonson - Lost Forever In A Happy Crowd

    11. Sasha - Smoke Monk (Fabric Mix)

    12. Objekt - Needle & Thread

    13. Jono Ma & Dreems - A Love Trance Mission From Nk To 7s

    14. Efdemin - Acid Bells (DJ Koze Edit)

    15. Javier Logares & Kaarel - La Cuarta Galaxia (Tiefschwarz Remix) / George Fitzgerald - Echo Forgets (Sasha's Moog-apella)

    16. Carl Craig - At Les feat. Francesco Tristano, Les Siècles & François-Xavier Roth (Antigone Remix)

    17. BAILE – Amae feat. Felicia Douglass (Sasha fabric1999 Mix)