Die Zukunft des Trance

  • Nach der jetzigen Trance Energy merkt man, wohin sich der Trance in Holland entwickeln wird.
    Selbst in diesem Release-Magazin, das da verteilt wurde, ist ein Artikel diesem Thema gewidmet.
    Es scheint so, als würden die Holländer den progressiven Sound aus Deutschland nicht akzeptieren. Letztes Jahr gab es noch eine Armada-Stage auf der Trance Energy, dieses Jahr wurde hauptsächlich relativ hart gespielt. Und der Erfolg gibt den Holländern Recht. Der progressive Sound aus Deutschland, kann sich selbst in Deutschland nicht durchsetzen, wogegen der härtere und technoide Sound in Holland im Moment groß im Kommen ist.


    Ich persönlich begrüße diese Entwicklung, da ich mit dem langsamen progressiven und minimalistischen Trance nichts anfangen kann, der sich meiner Meinung nach nicht für Partys und Abgehen eignet.


    Bin mal gespannt, ob das auch nach Deutschland rüberschwappt. Im Moment ist es ja leider so, dass selbst bekannte deutsche DJs (z.B. Cosmic Gate, Scot Project) in Deutschland nichts gelten, im Ausland aber gefeiert werden (schon die Bibel wusste, der Prophet gilt im eigenen Land nichts).


    Vielleicht wird dieser Sound wieder den Trance in Deutschland beleben, wobei ich im Moment in der EDM-Szene Deutschlands ein Nord-Süd-Gefälle beobachte. Während im Norden z.Z. sich härtere Sounds durchsetzen und größter Beliebtheit erfreuen, ist es eher in der Mitte Deutschlands ruhiger, softer und minimalistischer.


    Was meint ihr dazu?

  • Es ist ja auch kein Wunder,im Prinzip. Denn die Holländer lieben momentan die härteren Sounds so sehr(also Hardstyle,Hardcore und Gabber),wie sie vor einigen Jahren noch den Trance geliebt haben.


    Da sie also offensichtlich auf härtere und druck geladene Sounds stehen,ist es nur logisch,dass sich dieses Empfinden auch auf andere Musik arten ausweitet

  • Ich persönlich bin eigentlich auch recht erfreut über die aktuelle Entwicklung, denn nach langer Zeit hab ich endlich mal wieder das Gefühl, dass sich langsam was tut!


    Wenn man sich ansieht, wieviele absolut unspektakuläre Uplifting Produktionen die letzten Jahre released worden sind, dann bin ich recht froh, dass die letzten Monate sich das ganze ein wenig ändert. Es gibt Einflüsse von vielen anderen Genres, teilweise nen bisschen Electro (ala Life Less Ordinary und Another You, Another Me usw) und viel technoide Einflüsse.


    Weiterhin ist es die letzte Zeit oft vorgekommen, dass immer öfters und mehr Classics in die Sets eingebaut werden. Ist ja alles schön und gut, aber ich finde das nimmt teilweise echt Überhand. Ist das denn nicht ein Beispiel dafür, dass man den "guten alten" Zeiten hinterhertrauert und man mit den aktuellen Uplifting Produktionen nicht unbedingt soviel anfangen kann?


    Ich jedenfalls konnte mit dem Sound gestern Nacht auf der TE viel anfangen und hatte mächtig Spaß an der Sache. Ich bin gespannt was die Zukunft bringt und bin flexibel was den Sound angeht. Keine Ahnung was für ein Sound mich in einem Jahr begeistern wird, kann was komplett anderes sein, aber das weiß ich halt nicht. Ich bin froh, dass es vorran geht und werde sehen wohin der Weg führt :)


    gruß Malte

  • Ich finde man kann sowohl auf harte Sounds abgehen, als auch auf minimale. Die Mischung machts.


    Von mir aus können sich Holland und Deutschland komplett getrennt voneinander entwickeln. So habemmer etwas Abwechslung ;)


    Also was Uplifting angeht, das habe ich gestern überhaupt nicht vermisst, habe erst durch Timo K's Post bemerkt, dass da ja tatsächlich kaum was lief :D Aber so ein progressiver Floor wie die Armada Stage letztes Jahr, das wär schon ganz fein gewesen, im Vergleich zur Future Stage, die musiktechnisch ja kaum nen Unterschied zum Mainfloor darstellte.


    Wobei ich auch nicht finde, dass man das verallgemeinern kann. Electronic Elements, Coldharbour, das sind ja immer noch holländische Labels. Und ich glaube auch die werden weiter Bestand haben. Vielleicht zum zu Hause hören. Der Trend zur harten Mucke bezieht sich glaube ich eher nur aufs Feiern.

  • Ich bin eh mal gespannt, wie stark der Einfluss eines Schwergewichts wie ID&T/Q-Dance auf die Entwicklung ist. Im Prinzip können die fast schon lenken, wohin die Reise geht.
    Wenn die beschließen, dass z.B. Upliftig sich erledigt hat, und das nicht mehr spielen/promoten, dann denke ich, dass sich über kurz oder lang die Szene wandeln wird, da die Djs Gig wollen, und die Produzenten, dass ihre Produktionen gespielt werden.
    Einerseits finde ich die Situation im Moment nicht schlecht, weil sie sich zu meinem Vorteil zu entwickeln scheint, andererseits ist so eine Art Monopolist gefährlich.

  • Zitat

    Nach der jetzigen Trance Energy merkt man, wohin sich der Trance in Holland entwickeln wird.


    Ich würde nach einem einzelnen Event kein Trend oder gar eine Zukunfsentwicklung ableiten. Erfahrungsgemäß ist es doch immer so, daß grade bei Events in diesen Größenordnungen allgemein immer ein Tick schneller und härter gespielt wird als in der intimen Atmosphäre eines Clubs.


    Zitat

    Es scheint so, als würden die Holländer den progressiven Sound aus Deutschland nicht akzeptieren.


    So? Wenn ich mir die Label-Landschaft und die Releases ansehe die aus NL kommen, kann ich das überhaupt nicht bestätigen. Wo siehst du überhaupt Unterschiede von progressiver Musik aus Deutschland, Holland oder sonstwo?



    Allgemein sehe ich absolut keinen Trend zu härteren Klängen. Die einzige Entwicklung die sich abzeichnet - und das global gesehen - ist, daß sich die einzelnen Stile und Substile immer mehr ergänzen und verschmelzen. Das kann durchaus auch in eine technoide / techtrancige Richtung gehen, aber genauso in die Richtung House und Elektro. Das konnte man u.a. schon sehen, als diese Minimal-Welle mit Trance-Elementen kam (ich verwende bewußt nicht diesen bestimmten Begriff).



    EDIT:


    Zitat

    ...wie stark der Einfluss eines Schwergewichts wie ID&T/Q-Dance auf die Entwicklung ist...


    Ich glaub, da mißt du denen ein wenig zu viel Einfluss zu. Insbesondere ID&T. Auch solche größeren Firmen verschwinden schneller als man denkt von der Bildfläche. Ist nicht letztens erst einer der drei Gründer von ID&T ausgestiegen? (Ich sehe da Paralellen zu Low Spirit, die hier in Deutschland dick im Geschäft waren ... Event- wie Label-technisch ... und dann haben die ihre Anteile der Love Parade verkauft, das Mayday-Konzept ging an I-Motion und sensationelle Releases kamen auch nicht mehr).



    greetinx,
    Teh'leth

  • Zitat

    Original von Teh'leth
    Ich würde nach einem einzelnen Event kein Trend oder gar eine Zukunfsentwicklung ableiten. Erfahrungsgemäß ist es doch immer so, daß grade bei Events in diesen Größenordnungen allgemein immer ein Tick schneller und härter gespielt wird als in der intimen Atmosphäre eines Clubs.


    Ich war schon auf genug Events, vor allem auch in NL, um sagen zu können, ob die einen Tick schneller spielen, oder ob sich der komplette Sound geändert hat. Gestern haben sogar Djs, die eher für gemächlichen Sound bekannt sind, gut auf die Mütze gegeben, und das die Bank durch. Und auffällig ist ja auch, dass Acts wie G&D, Above&Beyond oder Ähnliches nicht eingeladen wurden.


    Zitat

    Original von Teh'leth
    So? Wenn ich mir die Label-Landschaft und die Releases ansehe die aus NL kommen, kann ich das überhaupt nicht bestätigen.


    Ich sprach nicht von den Produzenten, sondern Konsumenten. Die Größen aus NL spielten wenn überhaupt, dann nur vereinzelt progressiven Trance


    Zitat

    Original von Teh'leth
    Wo siehst du überhaupt Unterschiede von progressiver Musik aus Deutschland, Holland oder sonstwo?


    Ich sehe da keine Unterschiede, da ich mich mit dieser Musik nicht beschäftige. Ich sprach allgemein von EDM.
    Ich sehe aber regionale große Unterschiede in dem, was auf Partys (egal ob Club oder großes Event) gespielt und gefordert wird.


    Zitat

    Original von Teh'leth
    Allgemein sehe ich absolut keinen Trend zu härteren Klängen.


    Das stimmt, denn dafür ist es noch zu früh.


    Zitat

    Original von Teh'leth
    Ich glaub, da mißt du denen ein wenig zu viel Einfluss zu. Insbesondere ID&T. Auch solche größeren Firmen verschwinden schneller als man denkt von der Bildfläche. Ist nicht letztens erst einer der drei Gründer von ID&T ausgestiegen? (Ich sehe da Paralellen zu Low Spirit, die hier in Deutschland dick im Geschäft waren ... Event- wie Label-technisch ... und dann haben die ihre Anteile der Love Parade verkauft, das Mayday-Konzept ging an I-Motion und sensationelle Releases kamen auch nicht mehr).


    Ich sehe die jetzige TEN als eine Reaktion auf das Problem mit den geringen Besucherzahlen in der letzten Zeit. Und die TEN ist eben nicht nur irgendeine Trance-Party, sondern die Trance Partie schlecht hin. In diesem Genre gibt es nichts vergleichbares. Nirgendwo anders kommen so viele bekannte Djs dieses Genres, aber auch so viele Fans dieses Genres auf einem Fleck zusammen. Daher finde ich schon, dass man das als Barometer für die Entwicklung sehen kann, vor allem, weil das keine langsame Entwicklung, sondern ein mehr oder plötzlicher Kurswechsel war.
    Ok, eine Party ist vielleicht noch nicht aussagekräftig für einen neuen Trend, deshalb sagte ich ja auch, dass ich gespannt bin, wohin sich das entwickelt. Trotzdem ist es so auffällig gewesen, dass es eigentlich jedem auch den Neulingen aufgefallen ist.
    Und ich denke, dass ID&T & Co. schon ein wichtiges Kriterium sind, da sie nun mal die großen und bekannten Partys veranstalten und damit auch den Sound bestimmen. Sie können Djs bekannt machen (siehe Tiesto), sie aber auch absägen.

  • Dann ist dein Thread-Titel aber ungünstig gewählt. Wenn überhaupt, dann ist das was du schreibst ein Hinweis auf eine Richtungsänderung bei den von ID&T-/Qdance organisierten Events in den Niederlanden. Wie geschrieben mess ich dem keinen wirklich prägenden Einfluss auf Trance im allgemeinen zu. Weil die gesamte Trance-Szene wird von sehr vielen Faktoren bestimmt... nicht nur von den vereinzelten Großevents in NL.


    Zitat

    Und ich denke, dass ID&T & Co. schon ein wichtiges Kriterium sind, da sie nun mal die großen und bekannten Partys veranstalten und damit auch den Sound bestimmen. Sie können Djs bekannt machen (siehe Tiesto), sie aber auch absägen.


    Auch wenn ich mich jetzt wiederhole, aber ich denke wirklich, du gestehst denen zu viel Macht zu. Neben wir mal das Beispiel Armin van Buuren: ID&T hatte damals seine Radio-Show "abgesägt" (im Zuge der allgemeinen Umgestaltung des Radio-Senders) und auch keine riesen Events mit ihm veranstaltet. Und jetzt sieh dir mal an was aus ihm geworden ist. Er hat mit dem Armada-Labelverbund mal eine wirklich einflussreiche (im allgemeinen Sinne von Trance) Sache gestartet. Laufend werden bekannte Künstler an Board geholt die wiederum ihr Sublabel dort starten. Immer öfter gibt's Armada-Events (ich nenne da mal 'Armin only'). Jahr für Jahr expandieren die. Wenn das so weiter geht, machen die bald mindestens ebenbürtige Events wie ID&T/Qdance.



    Wie gesagt, ich seh das eher als regionale Geschichte - und sehe kein Potential das härtere Stilrichtungen von Trance im großen Ausmaß nach Deutschland überschwappen werden oder stilprägend die Trance-Szene hier beeinflussen können.



    greetinx,
    Teh'leth

  • Das war ja meine Frage. Ich habe mich gefragt, ob die momentane Richtungsänderung von ID&T/Q-Dance (und damit den großen Events in NL) auch Auswirkungen auf die deutsche Szene haben wird.
    Mit z.B. Krzysztof Chochlow sieht man, dass auch unsere östlichen Nachbarn sich neu orientieren und positionieren. Vielleicht wird das mal unvermeidlich sein, dass auch bei uns um gedacht wird.


    Im Allgemeinen bin ich eher für lokale Vielfalt, d.h., das in einem Club sowohl progressiver Trance, wie auch härterer Trance gespielt werden kann. Nur weil ich nichts mit progressiven Trance anfangen kann, heißt nicht dass ich ihn nicht respektiere. Ich wünsche mir aber eine gesunde Koexistenz statt einer Rivalität verschiedener Trance-Arten auf lokaler Ebene.


    Bei AvB ist das halt so gekommen, weil er irgendwann durch seine Auftritte und Produktionen einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat, der es ihm ermöglicht auch eigene Projekte zu realisieren. Aber er ist nur die Spitze des Eisbergs. Viele „kleine“ Djs hoffen auf eine Chance, die eventuell mit einer Richtungsänderung und einem Überschwappen nach Deutschland eine Chance bekommen würden.

  • Man muss auch sehen, es gibt nicht nur Holland. In UK, Polen, Tchechien, Skandinavien usw. gibt es auch Großveranstaltungen mit Uplifting Trance. Ich würde den holländischen Events nicht so viel Bedeutung beimessen, hauptsächlich gehts denen da drum das die Kohle stimmt. Da wird eben von Jahr zu Jahr mal was Neues probiert, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Es kann genausogut sein, dass es nächstes Jahr wieder tranciger wird. Und bei Großevents ist es wirklich meistens so, dass viele DJ's nen Tacken härter auflegen als gewohnt.
    Ich bin auch der Meinung eine Koexistenz von verschiedenen Trance- Arten ist ideal. Proggy für die frühen Stunden zum Einpegeln, Uplifting zur Prime- Time und Tech Trance zum abhotten. Das müsste sich auch in der Running Order oder in der Foor- Einteilung eines Trance- Events konsequent wiederspiegeln. Und wenn bei einem Event das Wort Trance enthalten ist, erwarte ich das auch.

  • Wurde früher in Deutschland mehr Trance gespielt, so hört man ihn heute kaum noch. House überwiegt. In Holland kann man eine ähnliche Entwicklung erkennen.


    Viele nehmen hier Die TE von 2005 als Vorbild der perfekten Veranstaltung. Aber 2005 war auch das fast perfekte Jahr für die Trancemusik.


    Ein Armin in diesem Jahr hätte wahrscheinlich auch ein nicht so enthusiastisches Set gespielt. Was waren denn seine guten eigenen Produktionen nach 2005 ?


    Ausserdem überraschen auch immer wieder Acts mit ihrer Musik. Cosmic Gate z.B.


    Geiles Set, geile eigene Produktionen, das passt. Und solange immer wieder solche Artists in der Vordergrund rücken, wird es mit dem klassischen Trance auch immer weiter gehen.


    Dennoch ist es gut, dass experimentiert wird, denn Stillstand bedeutet Langeweile.

    "Ich finde die meisten nehmen sich für Coldplay nicht die Zeit, die man braucht, um zu merken, dass Coldplay nicht depressiv ist, sondern vielmehr top geeignet, sich seiner selbst bewusst zu werden und über sein Leben zu sinnieren."

  • [quote]Original von milhousinho
    Wurde früher in Deutschland mehr Trance gespielt, so hört man ihn heute kaum noch. House überwiegt.


    Das sehe ich auch so, jedenfalls bei uns in Deutschland. Mir fehlen die wirklich guten Vocal Trance Songs total. Natürlich entwickelt sich die Musik immer weiter und z.Zt. ist Trance halt in den meisten Clubs nicht so angesagt. Finde ich sehr schade.


    Was in Holland abgeht, weiß ich nicht, da ich dort nicht in die Clubs gehe.

    *** I'm addicted to music ***
    *** A great DJ knows which records make people loose
    themselves***

  • Zitat

    Original von Christina
    Was in Holland abgeht, weiß ich nicht, da ich dort nicht in die Clubs gehe.


    In Holland schafft es die Szene mehrere Musikrichtungen gleichzeitig gut zu finden. Es läuft dort House, genau so wie Trance, Techno, Jump, Hardstyle, Hardcore und HipHop.
    Man versteift sich nicht auf nur eine Richtung und lässt alle anderen absterben. Dort entwickelt sich Musik auch, wenn auch anders. Trance entwickelt sich dort auch aus Notwendigkeit weiter, sonst würde es auf Dauer langweilen. Durch die größere Vielfalt an Musikarten verschmelzen dort oft Musikarten (z.B. Tech-Trance (Techno&Trance), Hardstyle (Trance&Hardcore)), aber jeder Zweig bleibt mehr oder weniger bestehen (auch wenn es nun Tech-Trance gibt, wird trotzdem noch Upliftig-Trance gespielt). Somit hat man mehr Variationen und mehr Auswahlmöglichkeiten, sowohl als Konsument, wie auch als DJ/Producer. Man muss als Producer oder DJ nicht den gleichen Sound spielen, wie viele andere, sondern kann durchaus mischen oder experimentieren, und kriegt trotzdem Gigs/Releases.


    In Deutschland wird eben anders konsumiert und daher entwickelt sich die Musik hier auch anders. Hier wird eine Musikart erst gehypet, so dass jeder Veranstalter sich daran anpasst. Das hat zu Folge, dass massenhaft Platten in dieser Richtung raus kommen. Als DJ/Producer muss man sich dann auch neu orientieren, wenn man keinen großen Namen hat. Der Markt wird dann so lange mit Releases und Events überschwemmt, bis es keiner mehr hören kann bzw. bis es medientauglich für z.B. Werbung und Klingeltöne wird, und jemand anders mit einem neuen Style kommt, und das Spiel kann von neuem beginnen.
    Das ist eine Heuschrecken-Technik, und ich finde, dass das nicht wirklich Entwicklung ist.


    Der Unterschied ist einfach: Man kann sagen, dass sich in Holland zu 80 % die einzelnen Musikarten entwickeln (spricht Trance entwickelt sich weiter), und in Deutschland entwickelt sich zu 80% die EDM-Musik im Ganzen (sprich aus Trance wird Haouse/Electro/Minimal und Trance stirbt).


    Ob das eine besser ist, als das andere, ist schwer zu sagen, und liegt im Auge des Betrachters. Bei uns geht die Entwicklung radikaler und schneller voran, aber auf Kosten der Vielfalt und der Liebe zum Detail.


    Ich persönlich bevorzuge die Holland-Variante. Mir kommt die deutsche Variante so vor, als wäre deutsche EDM immer noch auf der Suche nach sich selbst. Nichts ganzen und nichts halbes, unausgereift.
    Als ich noch ein Kind war, hätte ich auch am liebsten jeden Tag Pizza gegessen. Heute weiß ich, dass wenn ich jeden Tag Pizza essen würde, ich sie irgendwann hassen würde. So esse ich vielleicht am Montag eine Pizza, am Dienstag dafür einen leckeren Salat und am Mittwoch Spagetti, usw. So werde ich Pizza vermutlich bis zu meinem Tot lieben mit dem Vorteil, dass ich auch noch Salat und Spagetti usw. liebe, und dass ich all diese Gerichte noch immer kaufen kann.
    Würden die Deutschen genau so Essen konsumieren, wie EDM, dann gäbe es in zwei Jahren keine Pizzerien mehr, weil sich jeder satt gegessen hat an Pizza, und nun irgendwas anderes In ist.

  • Reeeeeeespect, für diesen Beitrag. Genauso isses. Nur fällt mir auf, dass auch in Holland mehr experimentiert wird als früher. Früher hatte man in Holland noch dieses Schubladendenken. Es gab dort 2 Größen der EDM. Hardcore und Trance. Mittlerweile, wie GabaJo schon geschrieben hat, verschmelzen die Stilrichtungen immer mehr. In Deutschland leider nicht. Da gibbet immernoch A oder B.

    "Ich finde die meisten nehmen sich für Coldplay nicht die Zeit, die man braucht, um zu merken, dass Coldplay nicht depressiv ist, sondern vielmehr top geeignet, sich seiner selbst bewusst zu werden und über sein Leben zu sinnieren."

  • Ich kaufe ehrlich gesagt keinem hier ab, dass er qualifizierte Aussagen über die gesamte Musikszene in Holland oder Deutschland aufstellen kann. Ich selbst kenne auch nur den Raum Köln und dann noch einzelne Läden in z. B. Frankfurt oder Düsseldorf. In den beiden Städten war ich aber im letzten halben Jahr nur einmal. Sowas reicht doch nicht für solche Thesen!


    Wie oft seid ihr denn in Holland unterwegs? Seid ihr jedes Wochenende in Clubs in ganz Holland, oder vielleicht doch nur zweimal im Jahr auf einem tollen Groß-Event? Wenn ein Holländer zufällig auf ein Goa-Event in Deutschland kommt, denkt er danach vielleicht auch, dass in Deutschland überall Goa läuft, aber das stimmt doch einfach nicht. Ich glaube jeder hat einfach sein kleines Bild im Kopf und baut sich daraus eine verzerrte Sicht auf die gesamte Szene.


    Es gibt große regionale Unterschiede und außerdem besteht ein riesiger Unterschied, zwischen kommerziellen und unkommerziellen Läden. Ich habe hier in Köln z. B. seit über einem Jahr nicht einen einzigen Housetrack im Club gehört. Deswegen schmunzel ich immer über so Sätze wie "Trance ist tot, es läuft überall House". Ich höre hier nirgendwo House... Kann ja sein, dass ihr House hört, aber mein Bild der Szene ist z. B. ganz anders.

  • Da muss ich dir zustimmen Gamba, betrachte mal die gesamte Musikszene der letzten 30 Jahre und achte mal auf die Niederländer. Es ist doch krass das ein so kleines Land immerhin 8 #1 Hits im UK hat. Wenn ich mich recht erinnere dann hat Deutschland (immerhin etwas Größer) das nicht geschafft. Zuletzt war es ja Put Your Hands Up For Detroit.


    Und auch mit der Entwicklung im Trance und bei der diesjährigen TE kann ich gut leben. In dem Heft was dort verteilt wurde wurde ja auch schon ein neuer Name für die Musik entworfen, Dutch Techno. Also ich finde es OK das es in diese neue Richtung zu gehen scheint. Und man hat auf der TE ja auch gehört das auch Electro immer mehr an Bedeutung gewinnt.


    Insgesamt sollte man mal abwarten. Ich selber stelle aber fest, das ich immer weniger Uplifting spiele weil da auch nichts wirklich neues mehr kommt. Kaufe eigentlich nur noch bei den wirklich für Qualität sprechenden Labels, z.B. ITWT. Aber selbst dort bei kommen doch immer mehr Electrosounds durch. Dafür tendiere ich immer mehr zu den Electro und Techtrance Sounds weil es schön schmutzig klingt und gut knallt.

  • @ David:
    Ich war durchaus schon in ein paar Clubs in Holland, wenn auch nicht jedes WE. Aber alleine die Tatsache, dass dort jedes Jahr Events wie Luxury Rush, Trance Energy, Qlimax und Thunderdom erfolgreich laufen, zeigt, dass es dort dafür Publikum und bedarf gibt.
    In Deutschland würde höchstens Luxury Rush laufen, vielleicht noch Thunderdom mit biegen und brechen.


    Was läuft den in Köln außer Minimal oder Elektro?


    Ich glaube auch nicht, dass man in der ganzen Republik reisen muss, um sich ein Bild zu machen. Da reichen schon ein paar Blicke in Vinyl-Shops und einschlägige Foren. Einen 100%en Überblick wird man natürlich nie bekommen, aber so im Groben denke ich schon, dass ich nicht weit daneben liege. Und meine These beruht nicht nur auf der jetzigen Situation +/- 6 Monate, sondern beruht auf Beobachtungen, die ich über Jahre gemacht habe.


    Versuch mal in Köln/Berlin/Hamburg/… einen Gig zu kriegen, wenn Du sagst, Du legst z.B. Trance oder Hardstyle auf. Und versuch das Gleiche mal, wenn Du sagst, Du legst House/Minimal/Elektro auf.
    Ich bin mir sicher, dass Du in Deutschland beim zweiten wesentlich mehr Chancen haben wirst. Und ich bin mir sicher, dass man in Holland bei beiden Fällen Glück hätte, je nach dem in welchen Laden man geht.

  • Was Großevents angeht muss man zumindest die letzten Jahre in Dt. durchaus positiv bewerten. Mayday und Love Parade mit neuem Konzept (Auch wenn es unsicher ist ob die Lopa in Dt. bleiben wird) die Nature One ist quasi aufgeblüht, und sogar die Sensation hat ihren Weg hierher gefunden, wenn auch mit total verkorksten Line-ups, das Potential ist allemal da.


    Das war vor ein paar Jahren noch schier undenkbar. Was Clubs angeht seh ich leider schwarz, bis auf kleine Events in Clubs hier und da ist der Markt in Dt. einfach zu klein.

  • @ David: Top Einstellung! Triffst 100%ig meine Meinung zu dem Thema!!!



    Zitat

    Original von Hayden
    In dem Heft was dort verteilt wurde wurde ja auch schon ein neuer Name für die Musik entworfen, Dutch Techno


    Was? Was ist das denn für eine Nummer Hrad Trance einfach in Dutch Trance umzunennen? IN Deutschland gabs schon Hardtrance, da wussten die Holländer nichtmal wie das klingt! Die kannten nur Bumm Bumm von Thunderdome und Hardstyle, Jumpstyle, etc... Die haben sich ne Menge bei deutschen Hard Trance DJs wie Kai Tracid, ASYS und den Tracid Traxx Jungs, sowie JamX & De Leon oder sogar Talla 2XLC abgeguckt! Ich finde es eine Frechheit wenn es alle ab sofort Dutch Techno nennen! Die ernten die Loorbeeren anderer Leute und verkaufen sie als ihre! Wenn das mal nicht die grösste Verarsche seit dem Tod von JFK ist!!!

  • Zitat

    Original von Jakal
    Was Clubs angeht seh ich leider schwarz, bis auf kleine Events in Clubs hier und da ist der Markt in Dt. einfach zu klein.


    Hö? Das verstehe ich nicht. Wir sind von der Einwohnerzahl sicher nicht ein sehr großes Land, aber auch nicht klein. Und ökonomisch liegen wir auch nicht gerade hinten.

  • Zitat

    Original von Blackbrook
    @ David: Top Einstellung! Triffst 100%ig meine Meinung zu dem Thema!!!




    Was? Was ist das denn für eine Nummer Hrad Trance einfach in Dutch Trance umzunennen? IN Deutschland gabs schon Hardtrance, da wussten die Holländer nichtmal wie das klingt! Die kannten nur Bumm Bumm von Thunderdome und Hardstyle, Jumpstyle, etc... Die haben sich ne Menge bei deutschen Hard Trance DJs wie Kai Tracid, ASYS und den Tracid Traxx Jungs, sowie JamX & De Leon oder sogar Talla 2XLC abgeguckt! Ich finde es eine Frechheit wenn es alle ab sofort Dutch Techno nennen! Die ernten die Loorbeeren anderer Leute und verkaufen sie als ihre! Wenn das mal nicht die grösste Verarsche seit dem Tod von JFK ist!!!


    Sie reden ja nicht von Hardtrance. Viel mehr von einem neuen Sound der u.a. mit Ferry Corstens Punk erstmal auftauchte. Aber auch Randy Katana oder SvD aber uuch Ronald van Gelderen sehen sie dort als Trandsetter. Und wenn man mal überlegt... Ferrys und Ronalds Sounds sind kein Trance, kein Techno, kein Electro... aber auch kein Hardtrance



    Zitat

    Original von Gambajo
    Hö? Das verstehe ich nicht. Wir sind von der Einwohnerzahl sicher nicht ein sehr großes Land, aber auch nicht klein. Und ökonomisch liegen wir auch nicht gerade hinten.


    Geh doch mal anders ran. Von der Fläche und auch von der Einwohnerzahl ist NRW fast identisch mit den Niederlanden. Da finde ich es schon echt beschämend was hier ab geht und was da abgeht. Denke wenn man das mal so betrachtet wird die Sache auf ganz Deutschland bezogen einfach nur noch peinlich. Ich verweise auch noch mal auf mein erstes Post und die geforderte Betrachtung der gesamten niederländischen Musikszene.

  • Zitat

    Original von Blackbrook
    Die kannten nur Bumm Bumm von Thunderdome und Hardstyle, Jumpstyle, etc...


    Hardstyle gibt es erst seit Anfang des Jahrtausends, Jumpstyle sogar noch später. Das erste Mal, als ich Hardstyle hörte, war Dezember 2002.
    Die Holländer kannten Trance schon lange vorher.


    Natürlich haben sie einiges von uns übernommen, daran ist auch nichts auszusetzen, denn sie haben es weiter entwickelt, und wir haben ja auch nicht alles neu erfunden. Und abgesehen davon ist weder Deutschland, noch Holland der Mittelpunkt der Welt. Jede Gegend hatte ihre Tiefen und Höhen.


    Hayden :
    Ich sehe, wir verstehen uns (wie immer). Du wirst mir unheimlich :D

  • Also, in Hamburg ist es definitiv so, dass man die Möglichkeit besitzt, jede Art von elektronischer Musik, die man hören möchte, konsumieren kann. Ich würde keine Musikrichtung totsagen, denn die leben bekanntlich immer länger;-) Zu Corstens: Punk, der gute Mann hat zu der Zeit als der Track erschien ein reines Uplifting-Set gespielt und trotzdem den Track in sein Set eingebaut. Ich finde grad die gegenseitige "Befruchtung" der unterschiedlichen EDM-Richtungen macht es interessant. Vor allen Dingen ist das auch das elementare, die Musik muss sich weiter entwickeln, Stillstand ist Rückstand. Bin schon etwas länger dabei und wenn ich denke wie sich die Sache so entwickelt hat über die Jahre hinweg, dann kommt alles irgendwann wieder und auch Klassiker sind dann wieder modern. Wenn auf einmal schrecklich viele Klassiker auftauchen, sollte man sich vielleicht mal fragen, ob das alles nicht schon mal da war?
    Hardstyle: super tolles Wort:-( Wenn mein kleiner Bruder mir sagt, er hört Hardstyle und spielt mir die Musik vor, dann denk ich nur alles schon dagewesen, aber schönes neues Wort.


    Live long and prosper!


    SCHULZ rules! :-)


  • Die Tendenz zu dem härteren Tech-Trancigen Sound scheint momentan von vielen unterstützt zu werden.
    Viele Produzenten (Richard Durand, Leon Bolier, Cosmic Gate, Wippenberg, etc.) bringen Release in diesem Klanggewand heraus.
    Ich persönlich finde das auch ganz angenehm. Diese Sachen eignen sich einfach besser für die Clubs. Momentan sind diese Produktionen auch noch sehr gut gemacht. Es bleibt aber abzuwarten, wie sich das jetzt weiter entwickeln wird.
    Ich habe schon wieder langsam das Gefühl, dass zu viele auf diesem Zug aufspringen wollen....


    Das mit dem Soundgefälle kann ich auf jeden Fall bestätigen.
    Abgesehen von irgendwelchen kommerziellen Großraumdissen läuft hier im Süden ausschließlich House/RnB/Black. Technoide, Elektro-Sounds gehen auch noch ganz gut, aber wenn du hier zu nem Veranstalter gehst und sagst, dass du Trance auflegst, kannst du gleich wieder einpacken.


    Fazit:
    Ob dieser Tech-Trancige Sound die Trance-Welt komplett verändern wird, glaube ich nicht. Ich bin eigentlich immer dagegen, einem Trend über zu bewerten. Für mich sind diese Einflüsse eine schöne Abwechslunge, die ich in meinen Sets einbauen kann, aber ich werde sicherlich auch noch weiterhin Uplifting, oder klassischen Trance spielen und mich nicht ausschließlich auf diesen Trend versteifen. Die Mischung macht's!
    Wie "e-music" schon sagte, die "gegenseitige Befruchtung" wird weiter neue Kreativität fördern.

  • Ich finde es sehr positiv, wenn Trance vielfältiger wird durch die Entwicklung neuer Subgenres.
    Deshalb würde ich die Entwicklung des Trends zu mehr techigen Sachen als positiv beurteilen.
    Allerdings sollte der eigentliche Trance (melodisch) nicht vernachlässigt werden, denn das ist die Musik, die ich liebe und die ihr hoffentlich auch genauso liebt ;)
    Electro, Techno, House...alles sehr nette Tanzmusik und hör ich gelegentlich auch wirklich sehr gerne je nach Stimmung.
    Aber im Endeffekt sind es die Melodien und Emotionen, die gerade Trance zu etwas Besonderem machen. Trance ist halt nicht nur Tanzmusik, sondern auch was für die Seele.
    Ich denke zwar nicht, dass der Techtrance-Trend den melodischen Trance auslöschen wird, aber ich fürchte doch ein wenig um die Bedeutung dieser wundervollen und besten Musik der Welt!

  • Naja ein Problem ist auch, dass in letzter Zeit, gerade bei den melodischen Sachen, sehr wenig innovatives released wurde. Die meisten Platten im Uplifting-Bereich waren Einheitsbrei.


    Ich denke, dass auch die Artist dies erkannt haben und vllt. auch deshalb einen neuen Weg einschlagen um mal wieder einen neuen Sound zu kreieren.


    Die neuen Sachen von Rank1 z.B sind top geeignet für Clubs, dennoch vermisse ich die alten, flächigen, melodischen Sachen wie z.B. Airwave.


    Naja... Ich bin jedenfalls gespannt wo der Weg uns hinführt. :yes:

    "Ich finde die meisten nehmen sich für Coldplay nicht die Zeit, die man braucht, um zu merken, dass Coldplay nicht depressiv ist, sondern vielmehr top geeignet, sich seiner selbst bewusst zu werden und über sein Leben zu sinnieren."

  • Der neue Tech/Electro Sound ist ein neues Genre und hat bis auf wenige Elemente nichts mit Uplifting zu tun....meiner Meinung nach.


    Ich kann noch immer Stundenlang Uplifting hören, wenn ich hier das Webradio aufgedreht hab und dazu muss ich nicht mal verschiedene Sender hören, ich weiß nicht, was ihr immer alle habt mit eurem "Einheitsbrei"....dann hört nen anderen Style oder nicht so oft Uplifting Trance, dann werdet ihrs wieder zu schätzen wissen. Ihr habt euch einfach sattgehört, aber deswegen zu verlangen, dass sich bestimmte Sachen aufhören sollen bei einem bestimmten Style, weil man das ja so oft hört, ist nicht gut...denn irgendwann gibts dann gar keinen neuen Uplifting mehr und das wäre schrecklich.


    Lieber einen anderen Style hören wie gesagt ;)

  • Das hat ja keiner behauptet. Das techige ist genau so ein Subgenre wie Uplifting, aber es ist schon so dass sich der Anteil an Releases von Uplifting zu den anderen Sachen verschiebt.


    Das Uplifting aufhört will ja keiner. Aber wenns weniger wird ist dass gut, denn ich hab lieber Qualität als Quantität. Z.B. die Lighthouse von Bobina im Tyas Remix. Im Prinzip vom Strickmuster wie jeder andere Tyas Track, die ich fast alle verschmähe. Aber die Nummer hat einfach was (was wohl die Vocals sind). Und wenn Tyas nicht seine letzten 10 Mixes im gleichen Style gemacht hätte und seine nächsten 10 wahrscheinlich auch, wär der Track hier noch besser :yes:


    Denke mal dass Uplifting nie aussterben wird. Vielleicht eher so wie im Gabber Bereich: Dann wird es einfach in Oldskool-Trance umbenannt und auch in 10 Jahren werden die Leutz aufer Trance Energy noch auf diesem Floor abgehen, währen auf dem Mainfloor Techtrance läuft ;)

  • Hab in der neuen Raveline eine Stellungnahme von Torsten Stenzel gefunden, die sehr gut zu diesem hier diskutierten Themenkomplex passt.( Er hat übrigens die Eye-Trance 11 zusammengestellt, sehr nette Compi!)
    "Leider haben die Deutschen einseitig entwickelt. Jetzt sind andere Länder im Melodic-Trance-Bereich führend. In Deutschland gibt es immer nur den einen Trend im Club und dann zählt nichts mehr,was vorher war. .........."
    Passt doch wie die Faust aufs Auge, der gute Mann sollte es schliesslich wissen;-)

  • Zitat

    Original von affenbrot
    Sind ja auch die klassischen Uplifting Produzenten Länder, Deutschland wars ja noch níe wirklich.



    darüber lässt sich auch lange streiten.... kurz gesagt bin ich da nicht deiner Meinung! Ich finde wir waren Jahre lang ein gutes Beispiel in Sachen Uplifting Trance (weit vor 2000).

  • Ok, damit is alles klar, wenn du vor 2000 sagst....das ist für mich kein Uplifting Trance sondern ein ziemlich anderer Sound...vielleicht kenn ich aber auch zu wenig in die Richtung...Sag mal ein paar Deutsche Trance Künstler aus der Zeit die für dich Uplifting Sound machen/gemacht haben, dann kann ich das bestimmt besser nachvollziehen.

  • genau die meinte ich! Und wenn wir von Uplifting sprechen, dann gilt das heute wie vor Jahren, das einzige was sich geändert hat ist der Sound der DJs! Taucher z.B. spielt kein Uplifting mehr, aber er hats mal gemacht


    Steve