Tiesto pres. Allure "Somewhere inside"

  • Somewhere Inside ist die beste Tiesto Produktion seit langer Zeit. Eigentlich seit der letzten Allure! Das Original war bereits bei ISOS 6 zu hören, jetzt gibts den Track noch mit dem Andy Duguid Remix als Single. Original und Remix gefallen mir sehr gut. Andy Duguid gelingt es die traumhafte Stimmung des Originals beizubehalten und eine sehr schöne wabernde Bassline einzubauen. Ich werde mir die Platte kaufen und gebe gerne 5,5/6.


    P.S.: Die Vocals kommen von Julie Thompson.



    a1: somewhere inside (original)
    b1: somewhere inside (andy duguid remix)


    greetz West :D

  • Das Original war mein persönliches Highlight der letztes ISOS. Schön, dass jetzt auch der reguläre Release ansteht. Traumhafte Nummer mit zartem Streicherpart und eindringlichen Vocals von Julie. 5/6
    Den Andy Duguid Rmx habe ich bislang noch nicht gehört...

  • Oh ja, The Loves we Lost ist in der Tat das fetteste Tiesto-Produkt der letzten drei Jahre gewesen. Hätte ich mal in die ISOS 6 gehört, würde ich den Nachfolger nun auch schon kennen. Das hole ich mal schnell nach. Wo kamman denn den Remix hören?


    Danke. Naja, mit einer Minute Sample kamman sonen Track schlecht bewerten. Das was ich hörte war sehr nett, reiht sich nahtlos zwischen Sunlounger und Jose Amnesia ein, was es aber gleichzeitig nicht so wunderschön herausstechen lässt wie The Loves we Lost seinerzeit. Der Remix ist nochmal ne Nummer besser, verspüht ordentlich Wärme, die man derzeit ja gut gebrauchen kann... Wertung kommt, wenn ichs mal ganz gehört habe.

  • Hmm, ich bin etwas enttäuscht. "The Loves we lost" war ein richtiger Kracher, ich höre es immer noch sehr sehr gern. Das hier hört sich nach einem weiteren 08/15-Regressive-Trance-Track an. Schade eigentlich.

  • Nette Produktion, die Tijs Verwest hier mit Somwhere Inside Of Me mal wieder unter seinem Alias Allure unter die Leute bringt:


    Der Original Mix, den auch ich bereits von der ISOS 6 kenne, stellt dabei ein angenehm atmosphärisches Vocal-Stück dar, welches zwar mit sicherlich mit sommerlichen Gefilden kokettiert, aber mit seiner leicht melancholischen Ader den Übertritt zum Schwülstigen glückerlicherweise um einiges verfehlt. Das Drumming neigt zwar dazu, seine Shah-Affinität recht offen zu demonstrieren, zusammen mit den wunderbar schwelgerischen Flächen, welche sich nach dem ersten Kurzbreak in die Gehörgänge schmeicheln, lastet allerdings auch dieses Manko nicht zu sehr auf dem Track. Nach 3 Minuten offenbaren sich schließlich die Vocals von Julie Thompson und lassen sich von sanft mediterranen Untergrundklängen tragen, bevor erneut die Flächen in den Vordergrund treten. So schwebt das Ganze seinem Break entgegen, wo sich nach anfänglich sehnsuchtsvoller Ausarbeitung der Vocal-/Melodieebene eine weitere schöne Melodie entfaltet, welche schon eher nach Tiësto klingt, aber dennoch sehr gut mit dem sphärischen Restarrangement harmoniert. Dies kann vor allen Dingen nach einem kurzen HiHat-Solo auch nach dem Break beobachtet werden, wenn die Elemente in einem verträumten Höhepunkt zusammengeführt werden. Alles in allem bin ich doch recht angetan und vergebe mal vorsichtig gute 5/6. ;)


    Der größte Verdienst des Andy Duguid Remixes besteht sicherlich darin, der sommerlich-entspannt geprägten Ausrichtung des Originals als Gegenpol eine wunderbar wabernde, elektroide Bassline unterzujubeln. Diese entfaltet sich hier in einem ansonsten recht minimal gestrickten Untergrund und macht auch den Vocals, die sich alsbald auf dieses Trackbett legen, etwas Druck unterm Hintern. Zudem überzeugt mich der Remix durch die nun auf eine wunderbare Piano-Instrumentierung reduzierte Melodieebene, welche sich besonders zu Beginn des Breaks sehr gelungen atmosphärisch hervortut, dabei im Hintergrund die Tiësto-Melodielinie heranschnuppern lässt, im Endeffekt aber am erwarteten Höhepunkt aber erneut nur die wabernde Bassline für sich sprechen lässt. Schon bald kommen wieder Vocals und entspannte Piano-Einlagen zum Vorschein und läuten das zweite Break ein, das noch eine Ecke ruhiger und sehnsüchtiger geraten ist als das erste, da sich die Tiësto-Melodie erst im Anschluss auf dem Drumming entfalten darf. Insgesamt gefallen mir Aufbau und Spannungsentwicklung hier noch etwas besser als im Original, sodass ich auf mehr als gesunde 5,25/6 komme. :D

  • Zitat

    Original von GambaJo
    Hmm, ich bin etwas enttäuscht. "The Loves we lost" war ein richtiger Kracher, ich höre es immer noch sehr sehr gern. Das hier hört sich nach einem weiteren 08/15-Regressive-Trance-Track an. Schade eigentlich.


    Ging mir auch so, als ich die Nummer heute zum ersten Mal gehört habe. Nix besonderes und für mich auch schwächer als the love we lost.

  • Manche schalten schon ab, wenn sie nur den namen "Tiesto" lesen. "The love we lost" war ziemlich genial. "Somewhere inside" ist ein gelungener Nachfolger und am Sound gibt es gar nichts auszusetzen.


    In der Drum n Bass Szene erscheinen viele Produktionen ohne dass der DJ Name veröffentlicht wird. Da geht es wirklich um die Musik. Schade dass sich einige Leute beim Trance so von Schall und Rauch beeinflussen lassen.


    greetz West :no:

  • Soo ich habe mir eben beide Versionen angehört,
    und muss sagen
    OK


    der Original hatte wirklich anfangs ein leuchtes Shah feeling und verkörpete schon sommer, mit dem vocals aber wurde es schon ein wenig niedergedrückt


    Deep inside we'll never be anything other than lonely,
    Tell me what does it take?
    To breathe it into you,
    Weak inside we'll never be anything other than lonely
    One bleeding scar,
    Still feels how it used to feel,
    It's all so wrong,
    No easy way to believe


    finde ich wirklich etwas traurif vom text her..




    mit dem andy duguid remix konnte ich anfangs nichts anfangen da mir der etwas elektronischere Anfang nicht ganz zusagte
    mittendrinn gefiel er mir dann schon besser,


    doch gibs von mir:




    Original 4/6
    andy duguid 3,5/6







    sooo und nun mal zum ewigen thema
    "eigene meinung"


    ich weiß ja das einige damit probleme anderer Meinungen zu aktzeptieren *G*



    ich selber finde PERSÖHNLICH auch, dass Tiesto kaum noch "gute" Sachen rausbringt... seit dem Remix zu PotC machte er so finde ICH viele sehr komerzielle Mainstream sachen...
    die scheibe hier ist mal wieder etwas ruhiger und weniger ich sag mal Poppig ;)



    Es ist mir schon öfters aufgefallen, dass immer eine:
    "und warum bist du nicht der selben meinung wie meiner einer????"
    kommt wenn jmd gegen einen DJ ist ;)


    sie es bei Sean,Tiesto, Shog, Talla, A&B, John oC etc...



    Leute lasst ihnen doch ihre meinung und nehmt sie so hin!

  • Mein persönliches Highlight auf der Isos , der Orginalmix lässt mich dahinschmelzen ! Ganz klar das beste was Tiesto im Jahre 2007 rausgebracht hat. Von mir gibts deshalb 6/6 Emotion pur !


    Der Andy Daguid Remix ist auch nett , vermittelt aber durch die etwas härtere Bassline nicht dieses verträumte , deshalb hier nur 5.5/6


    :huebbel:

  • Der Track ist absoluter wahnsinn und wenn ich hier mal Zitieren darf das der Orginal Mix einen "sehr hohen popo-wackel-faktor" hat es groovt einfach nur und hat troßdem noch einen herlichen Trance Karakter.
    Julie Thompson kann sogar sehr gut Live singen was sie in Copenhagen bewiesen hat.


    https://www.youtube.com/watch?v=nYNftgh_uE0


    Orginal Mix: 6/6
    Andy Daguid Remix: 5/6

  • Anfangs fand ich den Track etwas langweilig. Aber wenn man Somewhere inside einmal mit geschlossenen Augen gehört hat und sich einfach mit dem Lied tragen lässt, dann geht dieser richtig unter die Haut. Die Streicherpassagen, die Melodie zum Ende hin und natürlich die überragende Stimme von Julie Thompson ergeben ein ziemlich stimmiges Stück mit einem Hauch Melancholie. 5,5/6

  • Sehr Sehr fette Nummer die ich immer noch gerne in meinen Sets spiele. Da aber den Andy Duguid Remix, er schafft einen schönen Kontrast zwischen Härter und ein wenig Elektrolastig und schön verträumt und melancholisch. Besonders der Aufbau von dem Remix is geil :D


    Original 5/6
    Remix 6/6