Beiträge von ron t

    habe jetzt mal in "Stay" und "Tomorrow" rein gehört und bin positiv überrascht. Düster grummelnd, aber auch emotional. Werde bei Gelegenheit auch mal in die anderen Titel rein hören.

    Arctic Moon hat ja schon diverse Rock Songs in ein flottes Trance Gewand gepackt. Nun gibt es einen Remix eines Tracks von Bullet for my Valentine. Das Ergebnis bleibt Geschmackssache, wobei die Umsetzung durchaus gelungen ist und es natürlich auch schwerer ist, solch einen Titel zu remixen, als wesentlich chartkompatiblere Titel von z.B. The Killers oder Linkin Park


    eh ich mich wieder schlafen legen, ein Fazit meinerseits: diese TM hat richtig Spaß gemacht, v.a. wegen der Musik und weniger wegen der Optik. Aber der Reihe nach.


    Wir sind gegen 22 Uhr an der Arena eingetroffen. Mussten dann erst einmal ne ganze Ecke links rum laufen, um die Paylogic Tickets zu tauschen. Der Eingang dort war aber relativ leer und mussten nicht lange stehen. Was mich gewundert hat: man selbst wird geröntgt und mit Detektor abge"fühlt", mein kleiner Stoffrucksack, der in einer Schalen neben dem Scanner vorbei geschoben wurde, hat aber nicht interessiert. Sind dann drinnen wieder den Weg zurück um an die Schließfächer zu kommen. Unseres war relativ weit hinten, hatten also schon ein paar Meter zurück gelegt, eh es richtig los ging.


    Wie geplant waren wir pünktlich bei Giuseppe dann am Start. War ein super Start, der Funke sprang sofort über, sind dann auch direkt runter auf die Tanzfläche. Leider gab es im hinteren bereich einen deutlichen Schall, sind aber dennoch erst einmal dort geblieben, weil es dort schon sehr gedrängt zuging und wenig Hoffnung auf bessere Verhältnisse weiter vorne machte. Im Anschluss folgte Ferry Corsten. Ich war gespannt, was er unter seinem System F Alias präsentieren würde: eine Videostory und neue Songs wie vor ein paar Jahren mit Gouryella? Dem war dann aber nicht der Fall. Er spielte wirklich nur alte System F Sachen (außer leider den Remix von Soul on Soul), was aber auch für einige Begeisterung bei mir sorgte.


    Meine Erwartungen am MarLo waren nicht sonderlich hoch, weshalb wir nun eine Pause einlegten und uns mit noch anderen Leuten in etwas ruhigeren Gefilden trafen. Überraschenderweise klang aber auch das Set von MarLo, was ich aus der Ferne wahr nehmen konnte, nicht verkehrt. Pünktlich zu Cosmic Gate wieder runter, diesmal deutlich zentraler, wo auch der Klang gleich viel besser war. Die beiden habe ich seit ein paar Jahren nicht mehr verfolgt, weil mich ihr neuer Sound nicht mehr so ansprach. Von daher wusste ich nicht, was mich erwarten wird und ich wurde positiv überrascht. Das Set hat richtig Laune gemacht und mit den Leuten um uns rum haben wir auch richtig Spaß gehabt. CG haben, vermutlich wegen ihrem 20 jährigen, viele bekannte Titel gespielt, die meisten davon im neuen Gewand. War nicht schlecht, für mich persönlich kam aber keine dieser neuen Interpretationen an das jeweilige Original ran. Insgesamt war die Stimmung hier aber absolut topp.


    Nun kamen Bryan Kearney und John O'Callaghan die seit gut zwei Jahren zusammen als Key4050 unterwegs sind. Auf die beiden hatte ich mich wahnsinnig gefreut. Das Album ist super und bisherige Sets haben mir beim Hören immer Freude bereitet. Bryan Kearney hatte bereits angekündigt ihren neuen Track mit Plumb, der vor zwei Wochen von ihnen erstmals gespielt wurde, auch hier zu spielen. Und dann eröffnen die das Set direkt mit dieser Granate. Ich war völlig geflasht. Anschließend folgte ein Set (mit einem überraschend hohen melodiösen Anteil) das meine Erwartungen voll erfüllte. Mit ordentlich Druck ging es einfach nur nach vorne :D Danach war dann aber auch die Luft raus. Es folgt wie die letzten Jahre bereits ein Psy Act, diesmal Blastoyz, von dem wir uns noch etwa die Hälfte des Sets an der Seite anhörten.


    Nun zur Optik. Von dem Bühnenbild und der Leinwandinstallation war ich ehrlich gesagt enttäuscht. Letztes Jahr fand ich sie bereits relativ einfallslos, aber dieses Jahr war es nochmal ein merklicher Rückschritt. Kein Vergleich zu den Bühnen von Seven Sins oder The lost Oracle. Auch die LED Screens über dem Floor vom letzten Jahr fehlten. Das gesparte Geld wurde wohl in Pyro, Rauch und Konfetti investiert, denn davon gab es reichlich. Ist Geschmackssache, und gerade bei Pyro sag ich auch nicht nein :D Zum Schluss konnte man auf den Seitenrängen aber schon einen deutlichen Geruch von Petroleum vernehmen. An der Strahler- und Laseranlage wiederum gab es nix zu meckern, die war wie immer einfach nur sensationell


    Noch ein paar Worte zu dem Handypublikum: ja, ich mache auch ein paar Bilder, weil man will die Eindrücke natürlich auch teilen. Aber dass da Leute mitten auf der Tanzfläche stehen und minutenlang ihr Handy in die Höhe halten, das nervt einfach nur. Können die dafür nicht an die Seite gehen? Neben mir stand eine, die war fast nur damit beschäftigt Aufnahmen zu machen und dann auszuwählen, was sie teilt. Ein anderer hat mitten auf der Tanzfläche erst einmal das F1 Rennen angschaut :autsch:


    P.S. an den Seiten des Floors waren Zugänge zu weiteren Bars und Toiletten offen, waren die in den letzten Jahren auch schon?

    mich erinnert das ganze ein wenig an Lost, mit den verschiedenen Zeitebenen und immer neue Fragen. Bleibt zu hoffen, dass diese bei Dark besser beantwortet werden

    ich hab das Los gezogen an beiden Tagen des WE arbeiten zu dürfen. Und jemanden finden, der sich sein langes WE versaut, war aussichtslos. Bissel schade find ich es jetzt schon wegen dem Line Up

    Ich denke, zu diesem Track muss man nicht viel sagen. Der 99 Timebase Mix ist bis heute einer meiner Lieblingstracks. Durch Zufall habe ich eben entdeckt, dass es anlässlich des 20sten Geburtstag ein neues Release gibt. Zu diesem zählen eine remastered Version, die einfach akustisch das Original etwas aufpeppt.


    Dann gibt es einen 2019er Remix von Junk Project selbst. Dieser startet zwar mit einem starken Intro, kann aber im weiteren Verlauf mich nicht so recht überzeugen. Vom Stil erinnert die Neuauflage an ältere Cosmic Gate Produktionen (Ära Earthmover) und wirkt produktionstechnisch schwächer, als das 20jährige Original. Dazu kommt, dass das Hauptthema ziemlich verfremdet wurde und die Emotion des Originals völlig verliert



    Deutlich besser macht es der Maarten de Jong Remix, der dem Original mit aktuellem Trance-Gewand deutlich mehr Drive verleiht, ohne aber das Original all zu sehr aus den Augen zu verlieren



    Unterm Strich aber bleib für mich das Original (bzw auch die Remastered Version) klarer Favorit.