Betriebsbedingte fristlose Küdigung

  • sind ja noch relativ am anfang derer Amtzeit.


    Wenn 3 Jahre schlecht gewirtschaftet wird, ist es leichter im letzten Jahr (verhältnismäßig) gut zu wirtschaften.
    Wer denkt denn bei der nächsten Wahl noch an 09 und 10?


    Entweder ihr werdet schneller jmd der von der Politik profitiert oder diesen Winter mal nicht soviel heißen und n Pulli anziehen.

  • Nunja ich bin Freund der These das nach den Wahlen 2013 sämtliche Politiker aus CDU/CSU/FDP aus der Politik ausscheiden werden, ich denke mal, die wollten nochmal alleine regieren...


    Absolute Lobby Politik bis zum äussersten, alles mitnehmen was geht. Und nach 2013 wird man ganz viele Politiker in irgendwelchen dubiosen Posten der Industrie wiederfinden...


    naja aber bis 2013 hat man durch DSDS, X-Factor, GNT..etc. die Hirne wieder so verblödet, das sie brav ihre Kreuze im oberen 1/8 der Wahlliste setzen...Schade.


    Auch wenn ich nie ein Freund der Grünen bin, muss ich sagen, das sie wohl im moment das beste sind, was uns passieren kann. Alleine wegen den Atomkraftwerken und innovative Technik für den Standort Deutschland was erneuerbare Energien angeht. Naja...bin mal gespannt was in BaWü passiert... Ich hoffe ein wandel in die richtige richtung...

  • Zitat

    Original von Nils van Bruuk
    Auch wenn ich nie ein Freund der Grünen bin, muss ich sagen, das sie wohl im moment das beste sind, was uns passieren kann. Alleine wegen den Atomkraftwerken und innovative Technik für den Standort Deutschland was erneuerbare Energien angeht. Naja...bin mal gespannt was in BaWü passiert... Ich hoffe ein wandel in die richtige richtung...


    Ich habe zwar auch noch nie die Grünen gewählt aber es wäre doch fast zu schön um wahr zu sein, wenn wir diese Marionetten der Atomindustrie endlich los wären. Gut, dass noch Jemand so denkt wie ich. Leider hatte ich die letzten Jahre sehr häufig das Gefühl, dass die Gefahr der Atomkraft absolut Niemanden mehr interessiert hat und man als Müsli oder Grünfresser abgestempelt wurde, wenn man überhaupt etwas dazu zu sagen hatte. Zu weit ist Tschernobyl entfernt und die neue Generation weiß teilweise nicht einmal mehr etwas davon, dafür kennt man sicher aber bestens mit DSDS und dem neuen "Rülps-Klingelton" von Jamba aus. Mittlerweile scheint sich tatsächlich wieder etwas zu tun, denn jetzt wird auch für die Medien das interessant, was Umweltschützer und Atomkraftgegner schon seit vielen Jahren wissen: Nämlich das Politiker von der Atomindustrie beeinflußt oder wohlmöglich sogar bestochen werden. Das man Gutachten auf Wunsch von ach so christlichen Parteien hat fälschen lassen etc. All diese Dinge und auch viele sehr miese Vorgehensweisen der Atomwirtschaft hätte man auch schon vor der Wahl wissen können, aber kaum Jemand hat sich wirklich dafür interessiert und sich lieber auf verdummende Floskeln wie "Unsere AKWs sind sicher " verlassen. Ich habe nicht gerade das Gefühl einer Demokratie, wenn die Atomindustrie derartig viel Macht über die Politik hat und uns diese veraltete Energie regelrecht aufgezwängt wird. Wir leben im Jahre 2010 und dank konservativer Politik bleibt die Entwicklung auf diesem Gebiet auf dem Stand der 70 er Jahre stehen und man überlässt die Energie-Erzeugung veralteten Reaktoren wie Biblis, für die gesamt Frankfurt im Ernstfall evakuiert werden müßte.

  • In Biblis B wurden doch erst gravierende Mängel im Kühlsystem aufgedeckt und selbst Röttgen besteht auf einen zusätzlichen Betonmantel der Meiler. Und Angie erzählt uns, wie besitzen die sichersten AKW :boxing: Einwas muss man der Frau aber lassen: im Schönreden und Heucheln ist sie Meisterin ihres Faches ;)


    Stichwort Grünen: war auch lange der Meinung, die kann man nicht wählen, aber momentan ist das Bündnis wohl die realistischste Partei. Aber in der Opposition kann man widerum auch viel erzählen...

  • Zitat

    Original von ron t
    Stichwort Grünen: war auch lange der Meinung, die kann man nicht wählen, aber momentan ist das Bündnis wohl die realistischste Partei. Aber in der Opposition kann man widerum auch viel erzählen...


    Natürlich können sie, aber ich denke die Grünen sind gerade in Sachen Atompolitik wohl mehr als nur konsiquent, ich denke die wären an deren stelle schon gestern vom Netz gegangen.


    Naja, ich bin gespannt wie sich das entwickelt, besonders mit Stuttgart 21 bekommen die Grünen wohl sehr viel zulauf... ich wünsch mir nur das Die Leute solangsam mal checken das viele da oben uns einfach nur verkacken, und man endlich was dagegen tun sollte...

  • Zitat

    Original von ron t
    und wenn dem Staat die Argumente ausgehen, greift man zur Gewalt. Armes Deutschland :dead::upset:



    Ja, das hat mich heute auch ein wenig entsetzt :dead:


    Das Schlimme ist, es gibt Leute in Stuttgart - wahrscheinlich einige - die finden das rechtens. Ich habe eben mit jemandem gesprochen, der sich vor allem ärgert, nach einem anstrengenden Arbeitstag wegen der Demos im Verkehr festzustecken. Die Pläne haben seit zehn Jahren ausgelegen, niemand habe etwas gesagt, nun sei der falsche Zeitpunkt für eine solche Demo. :no:


    Mir kommt da zwangslläufig die Fabel vom Wettstreit zwischen Sonne und Wind in den Sinn, die ich noch aus der Grundschule kenne (mannomann, ich hätte damals nie gedacht, ich würde mich zwölf Jahre später noch daran erinnern :D)...

  • Zitat

    Original von Cileos
    Das Schlimme ist, es gibt Leute in Stuttgart - wahrscheinlich einige - die finden das rechtens. Ich habe eben mit jemandem gesprochen, der sich vor allem ärgert, nach einem anstrengenden Arbeitstag wegen der Demos im Verkehr festzustecken. Die Pläne haben seit zehn Jahren ausgelegen, niemand habe etwas gesagt, nun sei der falsche Zeitpunkt für eine solche Demo. :no:
    .


    Ähm...Dir ist schon klar das dieses Abkommen 1994 zustande kam... 1994!!!!!!!!!


    Achja 1994 wurde dieses Bauprojekt als es verbaschiedet worden ist mit: ~5 Mrd. DM (D-MARK!!!!!!) Baukosten berechnet...un nach neusten Schätzungen sind wir bei naaa rate mal....geeenauuuu 5 Mrd. aber nicht D-Mark... €uro also hat sich das schonmal verdoppelt...
    Und wir in Köln wissen ja, wo solch unterirdischer Scheiss endet in massig Mehrkosten...


    Und die neusten Bauprojekte unserer Zeit (Kölner U-Bahn, A1 renovierung...etc) Zeugen nicht davon das die Bauschätzer richtig geschätzt haben.


    ich meine wenn ich mir ein auto kaufe, und es bestelle zum Preis von 50000, und ich es nach 3 Monaten Lieferzeit bekomme und nun 100000 zahle, find ich das natürlich gerecht...


    Man man man unsere Generation hats einfach mal verpennt ordentlich zu demonstrieren...wir können es einfach nicht mehr...Schade...die Glotze hat uns schon massiv verblödet, zumindestens beim großteil



    Achja hinzu kommt noch das die mehrheit der Stuttgarter den Scheiss garnicht mehr haben will, der vor 15!!!!!! Jahren beschlossen wurde. Ist doch klar das man da erst auf die straße geht, wenns dann wirklich los geht...


    Naja man kann wohl heute nicht von jedem erwarten das sie sich damit auseinander setzen,...eher schimpfen sie, das sie 30 min. verspätung hatten :autsch: :autsch: :autsch:

  • Was man nicht vergessen darf, dass die infrastrukturellen Bedingungen 1994 noch ganz andere waren als heute. Hier wird krampfhaft ein Projekt durchgezogen, dass auf veralteten Gutachten fußt und heute wohl kaum eine Genehmigung erhalten würde :upset: Selbst der Architekt des neuen Bahnhofes hat sich mittlerweile zu S21 distanziert

  • Zitat

    Original von Nils van Bruuk
    Ähm...Dir ist schon klar das dieses Abkommen 1994 zustande kam... 1994!!!!!!!!!


    [...]


    Nils, auch wenn du mit einigen Punkten recht haben magst, so vergisst du in der Argumentation doch, dass Projekte von diesem Ausmaß in Deutschland eine Vorlaufzeiten brauchen, die jenseits von gut und böse liegen. Wir leben eben nicht in China, sondern sind der deutschen Bürokratie nebst ihren juristischen Möglichkeiten für jeden betroffenen Bürger dagegen zu klagen.


    Was die Schätzungen angeht: 15 Jahre zwischen Beschluss und Baubeginn. 15Jahre mit Änderungen am Konzept, Inflation, neuen Erkenntnissen. Die Zahl, die mir aktuell bekannt ist, ist 1,4Mrd. €, die das Projekt allein bis Baubeginn verschlungen hat. Wenn die Gegner dieses Geld auf den Tisch packen, können wir gern über nen Baustopp/Einstellung reden. So verteuern diese unsinnigen Aktionen (nicht Demos per se) lediglich die Kosten durch die (teilweise prügelgeilen) Staatsdiener.


    Darüberhinaus sollte man sich bei all dem unqualifiziertem Demokratiegequatsche, welcher gerade en vogue ist, was hier eigentlich geschieht. Ist es nicht so, dass eine Gruppe (ich sehe übrigens nicht, dass es eine eklatante Mehrheit der Bevölkerung ist), gegen einen demokratischen Beschluss stellt? Sind bis zu diesem Beschluss nicht alle gültigen Verfahrensregeln eingehalten worden? Angenommen dieser Protest würde Erfolg haben (was ausgeschlossen ist, Stuttgart 21 wird so oder vielleicht in minimal abgewandelter Form kommen), wäre es dann auch nicht denkbar, dass bspw. in Bayern eine Gruppe von sagen wir 5000 Rauchern auf die Straße geht und das Rauchverbot kippt, welches zusätzlich zu den "normalen" Hürden noch die Legitimation durch einen Volksentscheid hinter sich weiß (abgesehen von der Wahlbeteiligung bei solchen Volksentscheiden)? Meines Wissens nach leben wir in einem Rechtsstaat, in dem sicherlich nicht alles perfekt ist, in dem sicherlich auch nicht wenig gerade dem Ideal nahe kommt, aber im Fall von S21 stellt sich mir der Protest eher so dar, dass eine (kleine) Gruppe versucht den demokratischen Prozess auszuhebeln.

  • Zitat

    Original von Skuz
    Was die Schätzungen angeht: 15 Jahre zwischen Beschluss und Baubeginn. 15Jahre mit Änderungen am Konzept, Inflation, neuen Erkenntnissen. Die Zahl, die mir aktuell bekannt ist, ist 1,4Mrd. €, die das Projekt allein bis Baubeginn verschlungen hat. Wenn die Gegner dieses Geld auf den Tisch packen, können wir gern über nen Baustopp/Einstellung reden. So verteuern diese unsinnigen Aktionen (nicht Demos per se) lediglich die Kosten durch die (teilweise prügelgeilen) Staatsdiener.


    Mhm, okay du legitimierst also 1.4 Mrd. € die schon rein investiert worden sind, dafür nochmal ca. 4 Mrd. € da rein zu stecken? Sind wir dochmal ehrlich, die meisten Stuttgarter sind nicht dagegen weil es vielleicht ganz toll ist. Sondern weil Kritiker (davon viele Geologen) einfach sagen das dieses Protz-Projekt so viel Geld verschlingt, das die Kosten nur so explodieren werden.
    Und ich bin auch der meinung das 5 Mrd.€ Warscheinlich an kosten anfallen wenn es sehr sehr sehr sehr gut läuft, und das tut es nurmal nie.


    Und es ist ja um gotteswillen nicht so, das es nun wirklich nötig ist dieses Projekt, FFM kommt mit solch einen Bahnhof auch gut aus.


    Auf der einen Seite haben wir kein Geld für Bildung etc. und auf der anderen Seite wird solch ein Prestige Objekt gebaut was Mrd. € verschlingt.
    Aber es zeigt mal wieder das die Regierung völlig ans Volk vorbei regiert.
    Siehe Stromausbau mit Erneuerbaren Energien etc.
    Wenn man da hört, das der Anwalt der die Regierung unterstützt und berät gleichzeitig bei RWE im Vorstand sitzt... Ich meine Halloooo wer leidet da an irgendwelchen verlusten? Die Demonstranten anscheind nicht...


    Aber so ist das halt...Was einmal beschlossen worden ist, ist natürlich auch in 20 jahren noch richtig, und muss umgesetzt werden. Ob es bis jetzt 1.4 Mrd. verschlungen hat oder noch mehr verschlingen wird...


    machen wir uns doch nix vor, besser jetzt bei 1.4 Mrd € Aufhören, und es dabei belassen...oder noch in 30 jahren Jahr für Jahr in die renovierung stecken, weil der Bau einfach unmengen an Kohle verschingt... was ist da die bessere alternative?




    Achja hier gibt es ein schönes Video, wie deeskalierend die Polizei handelt. Vorallem das mit dem Pfefferspray wahllos in die Menge, sagt mir das von Selbstverteidigung da garantiert nicht mehr die Rede ist:


    https://www.youtube.com/watch?v=W1UYd5LDQXA

  • Zitat

    Original von Nils van Bruuk
    Mhm, okay du legitimierst also 1.4 Mrd. € die schon rein investiert worden sind, dafür nochmal ca. 4 Mrd. € da rein zu stecken? Sind wir dochmal ehrlich, die meisten Stuttgarter sind nicht dagegen weil es vielleicht ganz toll ist. Sondern weil Kritiker (davon viele Geologen) einfach sagen das dieses Protz-Projekt so viel Geld verschlingt, das die Kosten nur so explodieren werden.


    Aber so ist das halt...Was einmal beschlossen worden ist, ist natürlich auch in 20 jahren noch richtig, und muss umgesetzt werden. Ob es bis jetzt 1.4 Mrd. verschlungen hat oder noch mehr verschlingen wird...


    machen wir uns doch nix vor, besser jetzt bei 1.4 Mrd € Aufhören, und es dabei belassen...oder noch in 30 jahren Jahr für Jahr in die renovierung stecken, weil der Bau einfach unmengen an Kohle verschingt... was ist da die bessere alternative?


    Es gibt be solcheni Projekten immer einen Point of No Return und dieser ist längst überschritten. Angenommen die stellen die Arbeiten aufgrund einer neuen Entscheidung der pol. Eliten ein. Danach verklagen alle anderen Partner das Land (Haftungsfragen sind nicht mein Spezialgebiet) und dieser Prozess dürfte erstens ebenso nicht nur Unmengen Geld kosten und zweitens stünde man danach ebenfalls noch ohne erkennbares Ergebnis dar. Die ersten Teile des Gebäudes sind weg und sie werden nicht wiederkommen. Warum mobilisiert die baden-württembergische SPD nicht gegen dieses Projekt an sich? Ein leichteres Thema um Mappus abzulösen wird denen nicht in die Hände fallen. Nun, weil die genau wissen, dass sie selbst nach einer gewonnenen Wahl im Frühjahr keine Chance haben dieses Projekt zu stoppen. Es ist ganz einfach zu spät. Und das rafft schlichtweg niemand. Wenn man sich an bestimmten Punkten für einen bestimmten Pfad entscheidet, dann muss man diesen manchmal auch bis zum Ende gehen. Ein ähnliches Beispiel ist hier die umlagenfinanzierte Rente. Es ist unschwer zu erkennen, dass eine Umstellung von umlagefinanziert auf kapitalgedeckt nicht binnen von Jahresfrist geht, sondern maximal über Jahrzehnte angelegt sein kann.


    Summa summarum: Es bleibt so oder so nicht bei dem bisher investierten Betrag. Die Frage ist nur, ob am Ende etwas sicht- und nutzbares bei dieser Aktion rauskommt, oder ob das Geld sich irgendwelche Juristen in die Taschen stecken.
    Ob man nun noch weiter argumentieren muss, dass durch ein nicht vollendetes S21/K21 Projekt Arbeitsplätze flöten gehen, weiß ich nicht, da ich mich mit den infrastrukturellen Vorteilen (hier bezogen auf Logistik und Zeiteinsparungen) nicht befasst habe.


    Ich persönlich verteidige nicht dieses Grüppchen von Leuten, dass sich Regierung schimpft. Das dort einiges nicht mit rechten Dingen zu geht, dürfte unbestritten sein. Aber in manchen Dingen sollte man realistisch bleiben.


    Apropos FFM: Ich meine gelesen zu haben, dass von der Bahn ein Strategiepapier existiert, dass den langfristig (bis Ende des Jahrhunderts oder früher) den Umbau aller! großen Kopfbahnhöfe (FFM; MUC) in Durchgangsbahnhöfe vorsieht.


    Das Thema Energieversorgung ist noch einmal ein Thema für sich, deren sachliche Erörterung mir immer zu kurz kommt, wie überhaupt beinahe jedes Thema aktuell mir zu emotionsbeladen bequascht wird.
    Im Gegensatz zu S21 sind gibt es hier zunächst keine Points of No Returns mehr, solang sichergestellt werden kann, dass die Versorgungssicherheit gegeben ist (Stichwort u.a.: Energiespeicherung). Die Politik kann hier quasi schalten und walten wie es ihr beliebt. Die CDU/CSU/FDP schlägt dabei den etwas wirtschaftsfreundlicheren Weg ein, die Opposition (SPD/Grüne) haben die leicht unfreundlichere Variante bevorzugt und werden dies im Falle ihrer Wahl anno 2013 wohl wieder tun.

  • Zitat

    Original von Skuz
    Es gibt be solcheni Projekten immer einen Point of No Return und dieser ist längst überschritten. Angenommen die stellen die Arbeiten aufgrund einer neuen Entscheidung der pol. Eliten ein. Danach verklagen alle anderen Partner das Land (Haftungsfragen sind nicht mein Spezialgebiet) und dieser Prozess dürfte erstens ebenso nicht nur Unmengen Geld kosten und zweitens stünde man danach ebenfalls noch ohne erkennbares Ergebnis dar. Die ersten Teile des Gebäudes sind weg und sie werden nicht wiederkommen.


    Nun ich habe vor 2 wochen einen Artikel in der ZEIT gelesen (Print-Version, Online hab ich ihn noch nicht gefunden...ich suche weiter) Da stand drin: Wenn der bau fertig ist, kann es zur großen warscheinlichkeit dazu führen das sie da jedes jahr 1 Mrd. € reinstecken müssen an renovierungskosten, da das gestein in Stuttgart Gipsmäßig ist, und durch nässe und anstieg des Grundwasserpegels zu ehrheblichen Statischen unanehmlichkeiten geht.


    Und jetzt gerade in der Glotze haben sie gesagt, das wenn das Bauvorhaben beendet wird, eine Strafzahlung von 1.4 Mrd € ansteht... Naja dann sind es halt 2.8 mrd. die man verpulvert hat, bestimmt nicht gut. aber immerhin besser als die nachkosten zu finanzieren...


    Ich erinnere nochmal an Köln...

  • Die Proteste begannen bevor der Abriss startete. Man hätte durchaus noch rechtzeitig die Notbremse ziehen können, bzw. wenigstens einen Volksentscheid einberufen können. Aber selbst 1,4 Mrd. sind "Peanuts" zu dem was manche tatsächlich veranschlagen. Denn bei den knapp 7 Mrd bleibt es keinesfalls. Dummerweise fehlen dann die Gelder für die nächsten Jahre bei vielleicht wesentlich wichtigeren Bahnarbeiten. Und das alles nur für nicht einmal 30 Minuten Zeitersparnis auf der Strecke Stuttgart - Ulm :autsch: Hinzu kommt: Der Stuttgarter Bahnhof ist einer der besten Bahnhöfe Deutschlands, trotz seines baulichen Konzeptes. Es gibt absolut keinen Grund von heutigen 17 Gleisen auf 8 runter zu gehen, das Chaos wenn nur ein Zug deutliche Verspätung hat ist jetzt schon vorhersehbar. Und es gibt noch zig andere Gutachten, die u.a. vor dem Stuttgarter Untergrund warnen, die vor den Tunnelplanungen warnen... Noch ein Punkt: Mit welcher Leichtigkeit hier ein fast komplettes denkmalgeschütztes Gebäude weggerissen wird, hunderte Jahre alte Bäume gefällt werden, lässt jeden nur mit den Kopf schütteln, der mal privat ein Fenster an einem Denkmalschutz-Gebäude wechseln, oder einen Baum im Garten fällen wollte. :boxing:


    Zitat

    Ich erinnere nochmal an Köln...

    In Leipzig gab es auch schon Risse an Gebäuden im Rahmen des Citytunnels, und die Kosten hier liegen auch schon deutlich über dem was einst geplant war

  • Danke an Skuz für seine langen Posts. Unabhängig davon, ob dieser Entschluss von damals heute noch sinnvoll oder notwendig ist, muss man sehen, was realistisch ist: bzw., was alles zu erwarten wäre, würde die Aktion tatsächlich gestoppt (wäre gestoppt worden).


    Was mich auf die Palme bringt, ist die Vorgehensweise der Polizei - und das ist, wo ich diejenigen nicht verstehen kann, die diese Gewalt befürworten, auch wenn sie die Demos für unsinnig und die Aktionen, die ihnen Zeit kosten, für nervig halten.
    Stuttgart ist reich - wahrscheinlich nicht nur "das größte Dorf Deutschlands", um mal Martin an anderer Stelle zu zitieren ( :p), sondern doch eigentlich ein absolutes "Vorzeigedorf" mit hohem Lebensstandard und geringer Arbeitslosigkeit (ich hoffe, das stimmt jetzt so, genau bin ich auch nicht informiert). Wie kann es sein, dass man in einem solchen Ort Tränengas einsetzt, um Kinder und alte Menschen zu "überzeugen"? :no:


    Ich finde, in Deutschland braucht es lange, bis die Leute mal auf die Straße gehen. WENN es dann mal dazu kommt, dann, weil irgendetwas wirklich entschieden falsch läuft (auch hier korrigiere mich bitte jemand, der besser Bescheid weiß als ich).
    Und auch wenn es aus genannten Gründen nicht zur Debatte steht, die Entscheidung zurückzunehmen, und auf der anderen Seite Bahnhof und Verkehr von den Demos lahmgelegt werden, ist nichts davon eine Rechtfertigung für einen solchen Gewalteinsatz von Seiten des Staates!
    Durch so etwas überzeugt man niemanden.


    :hmm:

  • Die Opposition wird immer Politik fürs Volk machen, denn die wollen ja an die Macht.
    Daher ist Links oder Grün auch nicht unbedingt besser, wobei ich der Meinung bin es würde dem Land mal gut tun, wenn die zusammen regieren würden, einfach mal um nen krassen Ruck zu bekommen, denn ich glaube auch nicht daran das sie unseren Staat noch retten können.



    Der Karren wurden 19, 49 und 89 an die Wand gefahren. Lustig das es immer ein 9er Jahr war.


    Erst hat man Deutschland die Alleinschuld gegeben, was Schwachsinn war. Dann musste Deutschland im Elend leben und dadurch kam Hitler. Nach Hitler hat man den Staat geteilt, riesige Kriegsentschädigungen ausgehandelt und so 2 total verschiedene Idiologien aufgebaut und danach hat man die 2. Idiologie total platt gemacht und die 1. durfte das alles bezahlen.


    Nicht alles im Osten war schlecht!


    Unser Staat hat nur gezahlt, entweder ans Ausland, oder an den 2. Staat im Staat. Das kann kein Land stämmen und leider ist unser Land heute noch mit dem zahlen beschäftigt und verstrickt sich immer mehr in weitere Zahlungen siehe die Kriege in Nah-ost.



    Jede Regierung wird Geld Probleme haben, egal ob rot, grün, gelb oder schwarz.


    Die Frage ist nur wer für die Schulden aufkommen muss.


    Sind es die Reichen, so wie es rot-grün will, oder sind es die Armen so wie es Schwarz-Gelb will.


    Je nachdem wo man sich einordnet, empfindet man die Politik fair bzw. unfair.



    Was mich nur immer so ärgert ist die Verlogenheit und Gleichgültigkeit der Politiker.


    Ich schaue mir recht oft die öffentlichen Sitzungen an und teilweise kann man sich nur wundern. Keiner versucht die Probleme zu bennen, sondern jeder versucht ne Lösung zu bringen, ohne eigentlich einzusehen das dies nicht möglich ist, wenn man nur eine Seite zur Kasse bittet.


    Es wird Politik für eine Wählerschicht gemacht, aber nicht für das gesammte Volk.


    Auch muss man aufhören sich für Fehler vor 50 Jahren zu verantworten und ständig in Kriegen mitzumischen, nur weil man ein schlechtes Gewissen hat.


    Momentan ist eben die Schwarz - Gelbe Regierung an der Macht, da sie für die Reichen Politik machen und die Wählerschicht sehr alt ist. Deutschland wird ja immer Älter, daher hat man Merkel auch im Amt bestätigt, trotz aller Fehler die in den letzten Jahren gemacht wurden.


    Ich persönlich denke das irgendwann der Staat kollabieren wird, die Armut wird steigen solange die jetzige Regierung im Amt ist und es wird immer mehr Schmarozer geben, denn die werden leider in dieser Regierung immer mehr gefördert.


    Da bekommt eine Frau die Hartz 4 bekommt, 2000 Euro im Monat, weil sie sich 3x hingelegt hat, ein Maler 700 Euro. Wo ist so etwas noch gerecht?


    Gleiche Problem bei der Bildung. Es gibt Leute die verlieren jeglichen Anspruch auf Bafög, weil sie z.B. ein Jahr länger brauchen oder das Studium wechseln und das alles nur weil es andere Menschen gab, die aus lauter Unlust ewig studierten.


    Das Recht auf Bildung wird hier mit Füßen getreten und dann meckern, dass die Jugend nix lernt...



    Jemand der den Staat betrügen will, hatte es nie leichter wie heute. Der welcher aber ehrlich ist, kommt sofort auf die schiefe Bahn, sobald er nicht das vorgegeben Raster (Schule, Uni, Job) erfüllt.


    Bedenklich ist aber auch, dass die Kinder immer wieder herhalten müssen. Es gibt so viele Babys und Kleinkinder die nur deshalb entstehen, weil man Geld vom Staat will.
    Habe auch so eine in meinem Bekanntenkreis, 4 Kinder gemacht, nie gearbeitet und bekommt das 3 fache an Geld wie einer der arbeitet und ne Ausbildung gemacht hat.


    Und das so etwas von CDU und FDP gefördert wird, macht mich richtig sauer. denn bevor man so Leuten das Geld gibt und die vernachlässigung von Kindern fördert, kann man auch anderen die wirklich wollen bsp. 2. Studium / Ausbildung, ein Euro Jobber, ABMér, Umzüglern für neuen Arbeitsort.... das Geld geben, die machen wenigstens was draus.


  • Quelle


    DLF hat es aber sowas von auf den Punkt gebracht, besser gehts nicht!

  • Zitat

    Original von Nils van Bruuk
    Skuz


    Schau dir den webcast mal an, so ab Minute 10 viel Spass: http://is.gd/fIIWF


    Teilweise hab ichs mir mal angehört. Ich muss sagen, dass mir persönlich S21 ziemlich am A*** vorbei geht (abgesehen davon, dass Stuttgart momentan nicht für eine Shoppingtour in Frage kommt) und ich mich daher nicht tiefergehender mit der Materie befasst habe. Auffällig ist lediglich, dass Hermann (unabhängig von seiner pol. Färbung) sich hier doch als der große Besserwisser aufspielt und eine verschwörungsartige Geschichte auftischt, die in meinen Ohren doch sehr frustriert klingt. Inwiefern es belastbare Beweise für seine Thesen gibt, ist mir nicht bekannt. Mich regt dieses in den Herbst hinübergerettete Sommerlochthema nur noch auf, a) weil dadurch andere eigentlich vordringlichere Themen (Gesundheitswesen, Energieversorgung, die inzwischen fast total vergessene Finanzmarktregulierung etc.) und b)aufgrund der polizeistaatähnlichen Geschehnisse, welche im Rahmen der Demo auftraten.

  • Zitat

    Original von Skuz
    Mich regt dieses in den Herbst hinübergerettete Sommerlochthema nur noch auf, a) weil dadurch andere eigentlich vordringlichere Themen (Gesundheitswesen, Energieversorgung, die inzwischen fast total vergessene Finanzmarktregulierung etc.) und b)aufgrund der polizeistaatähnlichen Geschehnisse, welche im Rahmen der Demo auftraten.


    Da magst du recht haben, gerade in bezug auf die von dir genannten Themen, aber machen wir uns auch nichts vor, die Themen die dringend bearbeitet werden müssen, können nicht bearbeitet werden, da die Wirtschaftslobby bestimmt kein intresse hat, da was zu regulieren.


    Deswegen nehme ich das Stuttgart 21 Problem, als ein Kernthema dieser von dir genannten Punkte, schliesslich kann man diese Lobby die hinter Pharma,Wirtschaft...etc steckt.


    Nur damit einkesseln das man deren Lobbymacht bekämpft, und wie macht man das? Man entzieht den Politikern die geschmiert werden, die Macht.


    Wie schon oben erwähnt, die Grünen mit ihren manchmal Radikalen Ansichten sind auch nicht die allerbesten für Deutschland, aber ich denke einfach das ich lieber ne Lobby habe die etwas stärker die Erneuerbaren Energienen pusht, als solch eine Scheisse was da im moment einfach läuft...


    Die Leute müssen jetzt solangsam mal aufwachen, mit dieser Regierung (Schwarz-Geld) wird es für die "normal" Bevölkerung keine verbesserungen geben...im gegenteil diese Regierung beschliesst Gesetze zum Wohle einzelner Machthaber...


    Ich wünsche mir die die CDU so eine herbe Klatsche in BaWü bekommt, das sie nicht mehr wissen wo oben oder unten ist...und genau diesen Kurs nehmen sie von Tag zu Tag mehr.

  • So sehr ich mit dem Anliegen von TI, Lobbycontrol etc. sympathisiere, alles, aber auch wirklich alles (selbst wenns überzogen dargestellt ist) auf Lobbyisten etc. zu schieben, ist doch etwas sehr einfach und verzerrt mMn. das Geschehen.

  • Lobbies entstehen nur dort, wo es etwas zu holen gibt. Und warum gibt es beim Staat etwas zu holen? Weil der Staat über große Teile der Wirtschaftsleistung verfügt, die er den Bürgern über Steuern und Abgaben abnimmt. Es ist übrigens egal, ob die Steuern direkt beim Bürger oder bei den Unternehmen erhoben werden. Bei Zweiteren landet die Steuer nämlich im Preis und der Konsument und somit der Bürger zahlt wieder die Zeche.


    Das eigentliche Problem sind somit nicht die "Lobbies" und auch nicht die "Politiker" sondern ein zu fetter Staat. Würde man den Staat auf seine Kernkompetenzen (innere und äußere Sicherheit, Justiz, minimale Sozialsicherung) zurückführen, es würde keine Lobbies und spendierfreudige Politiker mehr geben.


    Kurioser Weise meckern zwar immer alle Leute über das "System", wählen dann aber immer wieder Politker, die den Wählern das Blaue vom Himmel versprechen. Dass alle Versprechungen letztendlich vom Wähler selbst finanziert werden scheinen viele nicht kapieren zu wollen. Man hofft ja immer, dass es bei der Finanzierung nur den reichen Nachbarn erwischt.


    Und zum Schluss noch die Quizfrage. Wenn die Deutsche Bundesbahn ein privates Unternehmen wäre, hätte sie ein Großprojekt wie Stuttgart 21 gebaut? Ich glaube nein!

  • Zitat

    Original von DoubleUS


    Und zum Schluss noch die Quizfrage. Wenn die Deutsche Bundesbahn ein privates Unternehmen wäre, hätte sie ein Großprojekt wie Stuttgart 21 gebaut? Ich glaube nein!


    Ähmm, die Deutsche Bahn ist schon seit Ewigkeiten ein privates Unternehmen ;) Deshalb heißt sie auch schon lang lange Deutsche Bahn und nicht Deutsche Bundesbahn ;)

  • Laut Forsa ist die CDU/CSU immer noch stärkste Fraktion, die Reichen alten "Säcke" werden halt immer ihre Partei wählen, weil sie die Armut nix angeht.


    FDP hat hingegen mit 5% das bekommen was sie verdient, da sind wohl die Studenten und Kleinverdiener endlich aufgewacht und haben mal verstanden was sie der Bevölkerung in Deutschland mit ihrer Stimme angetan haben ;)


    Herr W. hätte auch gut in eine andere Partei vor vielen Jahren gepasst, ob Nostradamus ihn meinte? :gruebel:


    Lustig sind die Grünen mit über 25%, haben die SPD eingeholt. Links bleibt bei 10.

  • Zitat

    Original von Martin F. Lizard


    Ähmm, die Deutsche Bahn ist schon seit Ewigkeiten ein privates Unternehmen ;) Deshalb heißt sie auch schon lang lange Deutsche Bahn und nicht Deutsche Bundesbahn ;)


    Der Neubau von Bahnstrecken, dazu gehört auch das gesamte S21 Projekt dazu, werden immer noch vom Bund bezahlt. Die Deutsche Bahn AG hat zwar eine private Rechtsform, ist aber immer noch zu 100% im Besitz der BRD. Somit ist die DB sehr wohl noch ein Staatsunternehmen.

  • Zitat

    Original von Martin F. Lizard
    Ähmm, die Deutsche Bahn ist schon seit Ewigkeiten ein privates Unternehmen ;)


    naja die investierungen werden immer noch durch den Staat finanziert...


    Zum Thema Wahlumfragen:


    Da geb ich nix drauf, sobald es eine Abstimmung gibt in der ich nicht befragt wurde, der glaub ich kein Stück...


    Skuz, natürlich liegt nicht alles an den Lobbys, das will ich garnicht bestreiten, Fakt ist aber eins: Die Gesetze die die aktuelle Regierung beschlossen hat, seitdem sie im Amt ist, sind zu bestimmt 80% reine Klientel Beschlüsse.


    Aktuelles Beispiel S21: ECE das sind die Leute die die ganzen Einkaufspassagen realisieren, und auch von der Bahn das Angebot bekommen haben, die neue "Nutzfläche" zu vermarkten bei Stuttgart21, und wer sitzt im Aufsichtsrat?


    Stuttgarts OB
    Ministerin Tanja Gönner (Zufällig Ministerin für Umweltschutz, und Verkehr)
    und die Lebensgefährtin von Oettinger ist einer der Manager


    Aber sicher doch, das ist Zufall, ECE hat bestimmt das beste Angebot angegeben... :autsch: :autsch:


    Ne Ne, wie ich schon sagte, jeder Minister der Irgendwo Zivilwirtschaftlich Posten irgendwelcher dubiosen Ämter in Anspruch nimmt, ist nen Korruptes und Bestochenes Verlogenes Politikerpack, und das meine ich so wie ich es geschrieben habe.

  • Ich frage mich schon seit Jahren, wie es möglich ist, dass sogar Politker selbst Nebenjobs in Firmen in hoher Position begleiten. Schon zeitmäßig und moralisch dürfte sowas gar nicht gehen :upset: Und scheiden sie aus der Politik, tauchen sie nur kurze Zeit später in Betriebsvorständen wieder auf, ich sag nur Gerhard Schröder

  • Zitat

    Original von Exhale2001
    Laut Forsa ist die CDU/CSU immer noch stärkste Fraktion, die Reichen alten "Säcke" werden halt immer ihre Partei wählen, weil sie die Armut nix angeht.


    wär ja mal schön wenn die Oberschicht 30% der (wahlberechtigen) Bevölkerung wäre.

  • Zitat

    Original von Maeijgo


    wär ja mal schön wenn die Oberschicht 30% der (wahlberechtigen) Bevölkerung wäre.



    Kommt auf die Definition an. Hier in BW glaube ich, man vergisst, wie unheimlich viele Dörfer es gibt, in dem in jedem sehr viele reiche Bauern leben, die einfach wählen, was sie schon immer gewählt haben, weil sie irgendein hohes Tier im Verwandten/Bekanntenkreis haben.


    Meine ehemaligen Mitschüler hier haben - die russischen Einwanderer ausgenommen - fast ausnahmslos in einer Lebenssituation gelebt, die ich luxoriös nennen würde (= beim Einkaufen nicht auf die Preise gucken). Den Leuten hier geht es einfach gut, auch wenn es keiner zugibt :D

  • ...das größte Problem sehe ich aktuell in einem haufen Halbwissen was verbreitet wird, dazu noch ne priese dummheit, ignoranz und radikale die immer mehr Stimmen gewinnen.


    Leider tut die aktuelle Regierung das seinige dazu.


    Ich jedenfalls mache mir momentan einige Sorgen wo das hier noch enden soll.


    Wer auf Scheiben schmeißt sollte sich nicht wundern, wenn mal eine kaputt geht....

  • Naja...wo soll es enden? eigentlich ist das was da gerade passiert eigentlich schon überfällig...


    Machen wir uns mal nix vor, die Regierung testet zur zeit wie weit sie mit dem Volk gehen können. Schamlos wird hier so gegen die Bevölkerung angegangen, wenn ich mir die umliegenden Länder rund um Deutschland so ansehe, dann muss man ja echt sagen das wir brav und zivilisiert demonstrieren. In anderen Ländern fackeln da bei der kleinsten Gesetzesänderung gegen das Volk direkt Autos...


    Und mal ehrlich, wer die Politik von Schwarz-Geld gut findet, ist einfach profiteur dieser Gesetze, schluss aus. Kein normal denkender und lebender Mensch kann das gut finden was die da im moment machen.


    Ich finds gut das die Leute nicht alles mit sich machen lassen, und das solangsam auch zeigen...ich schaue positiv in die Zukunft...man wird sehen ;)

  • momentan besteht auch ein amtlicher Baustopp für die Neubaustrecke Ulm, weil die Kostenfrage nicht geklärt ist, bzw. wer die wahrscheinlichen Mehrkosten trägt. Sollte diese Trasse wirklich nicht gebaut werden dürfen, ist ein großes Hauptargument für S21 nichtig. Zusammen mit den ganzen anderen Fakten, die nach und nach an die Öffentlichkeit dringen entwickelt sich das Projekt immer mehr zu einer politischen Zeitbombe :upset:

  • Nachdem sich im (Verschwörungs)netz die Anzeichen verdichten, dass der Schlichtsvorschlag für das Stuttgarter Sommerlochthema folgender Natur sein wird/könnte - Änderungen am ursprünglichen Konzept, welche zusätzliche Kosten produzieren - könnte man sich zur Abwechslung ja mal den wichtigen Themen widmen, nämlich der Euro-Krise. Auch wenn BuBa Präsident Weber in seiner generösen Art bereits angekündigt hat, dass der Hilfsfond ggf. aufgefüllt/erweitert wird, scheinen einige Finanzmarktakteure diese Aussage auf ihre Validiät testen zu wollen und wetten kräftig gegen Portugal und Spanien. Mir scheint sich das gerade wieder einmal zu verselbstständigen und niemand unternimmt ernsthafte Versuche die Finanzmärkte endlich zu regulieren. Ist ja schließlich auch nicht so wichtig. Kann uns ja nur die Währung und in der Folge wohl die gesamte EU um die Ohren fliegen und uns in eine Art "vorsteinzeitlichen" Zustand zurückversetzen.

  • Zitat

    Original von Skuz
    Auch wenn BuBa Präsident Weber in seiner generösen Art bereits angekündigt hat, dass der Hilfsfond ggf. aufgefüllt/erweitert wird, scheinen einige Finanzmarktakteure diese Aussage auf ihre Validiät testen zu wollen und wetten kräftig gegen Portugal und Spanien. Mir scheint sich das gerade wieder einmal zu verselbstständigen und niemand unternimmt ernsthafte Versuche die Finanzmärkte endlich zu regulieren. Ist ja schließlich auch nicht so wichtig. Kann uns ja nur die Währung und in der Folge wohl die gesamte EU um die Ohren fliegen und uns in eine Art "vorsteinzeitlichen" Zustand zurückversetzen.


    Das Grundübel ist nicht der Finanzmarkt, sondern die unverantwortliche, jahrzehntelanger Schuldenpolitik so ziemlich aller Politiker der westlichen Welt. Wenn man seinen Staatshaushalt über immer neue Schulden finanziert, anstatt die Ausgaben den ohnehin schon üppigen Einnahmen anzugleichen, darf man nicht auf die Gläubiger schimpfen, wenn sie keinen neuen Kredit mehr ausreichen wollen.


    Bei Portugal, Spanien und Griechenland kommt noch hinzu, dass die Schulden im Ausland gemacht wurden (Stichwort Leistungsbilanzdefizit). Ausländische Kapitalgeber ziehen ihr Geld immer schneller ab, als inländische Gläubiger ins Auland gehen. Das ist der Grund warum Länder mit Leistungsbilanzüberschuss wie Deutschland derzeit ein sehr niedriges Zinsniveau haben und andere Länder wie G, P oder E eben nicht.


    Der Euro ist sehr wohl eine Ursache der jetzigen Probleme. Durch den Wegfall des Wechselkursrisikos wurde es einem deutschen Gläubiger einfacher gemacht sein Geld z. B. in Spanien anzulegen. Ohne Euro bestände immer die Gefahr einer Abwertung der spanischen Währung und das Risiko einer Investition dort wäre von Anfang an größer gewesen.