Techno und Trance aktuell und die nächsten Jahre

  • Meine Einschätzung zu momentaner Situation der elektron. Musiklandschaft. Durchaus subjektiv eingefärbt, gebe ich zu:

    Ich persönlich finde es genial, dass elektronische Musik in Form von Schnelligkeit UND Melodie seit der Corona-Pandemie sich wieder enormer Beliebtheit erfreut. Sowohl eine hohe bpm-Anzahl als auch ein Mindestmaß an Melodie sind für mich die Hauptkriterien schlechthin, um vom Genre Trance sprechen zu können. Dass die heutige Szene durch Social Media groß geworden ist, kann der älteren Generation ein Dorn im Auge sein. Ich sehe es positiv: Man hat einen Kanal gefunden, um richtigen Abgeh-Sound nach der langwierigen David-Guetta-Ära wieder salonfähig zu machen. Ergo haben wir Trancer die Möglichkeit, an den Wochenenden wieder in verschiedenen Locations abzappeln zu gehen. (Sofern wir das noch können und wollen 😀)

    Zum leidigen Thema Kommerz: Mit Hardtechno-Events kann man Großraumdiscos und ganze Hallen füllen und somit Geld verdienen. Aus dieser Sicht kann man von Kommerz sprechen. Die Atmosphäre auf momentanen Techno- und Hardtechno-Partys ist aber schon eher düster, das Publikum szenelastig. Aus dieser Perspektive kein Kommerz im Sinne von "wir hören Usher und David Guetta und zeigen unsere Prada-Taschen und aufm Dancefloor".

    Fazit: Techno und Trance sind back. Beide Genres stehen unverblümt auf Flyern - zwischen 2007 und 2018 unvorstellbar! In dieser Ära wurde man ja förmlich geächtet, wenn man die beiden Begriffe nur erwähnte: "zu laut, zu melodisch, krankes Geballer, schwul..." und bla bla bla.

    Wie seht ihr die ganze Thematik?

    Einmal editiert, zuletzt von Adrian (9. April 2026 um 23:12)

  • Welche Musik meinst du denn genau? Hard Techno hat doch mit Melodien nix zu tun oder?

    Also Hard Techno find ich absolut grauenhaft. Dieses neue bouncy groovy eurotrance zeug find ich ganz ok. Besser als die meisten elektronischen Genres und hat so ein kleines bisschen was ballermann mäßiges im Sinne von trashy und catchy genug dass ne breite Masse drauf tanzen und gute Laune haben kann.

  • Hardtechno-Interpreten integrieren immer öfters Melodien. Techno, Hardtechno, Bounce, Hardtrance werden oft in einem Atemzug erwähnt. Auch Acid wird zum Besten gegeben.

    Trashy und catchy definitiv - aber sogar die heutigen TikTok-Technojünger nehmen ihre Musik ernster als es Ballermann-Partygänger je tun würden. :P Allerdings bewegen wir uns auch hier in einer Grauzone. Meiner Auffassung nach gibt es eine neue Generation, die zu einem unidentifizierbaren Mix aus Schlager, Deutschrap und Happy Hardcore steil gehen. Interpreten wie Ski Aggu oder Finch Asozial sind nicht umsonst seit Monaten erfolgreich.

    Anyways ... wir schweifen ab und bleiben grob bei Däschno und Trance. Deal? 😀

    2 Mal editiert, zuletzt von Adrian (3. April 2026 um 00:32)

  • Also ich hatte bisher das Gefühl ein paar mal in die Falle getappt zu sein :D

    Hab auf Social Media öfter trancy melodische Parts gesehen von (Hard) Techno Acts. Vor allem die Schranz Leute anscheinend? Die können anscheinend mal viral gehen bzw in meinen Trance Feed gelangen. Aber dann hab ich zB mal Klangkünstler live gesehen und was war? 60 von 60 Minuten ohne Melodie. Im besten Fall wäre mal der Outrosong vom Set mit einem Trance Buildup oder so.

  • Das ist natürlich ärgerlich.

    Wir müssen im Hinterkopf behalten: Wenn wir im Jahr 2026 von Trance reden, dann sind damit nicht die Subgenres Progressive und Uplifting abgedeckt. Viel mehr werden Samples/Refrains aus bekannten Popliedern mit ein paar schnelleren bpm unterlegt. Da die jungen Leute aber offener sind als zu DavidGuettaUsher50Cent-Zeiten, kommen die o. g. Subgenres bei denen später aufs Radar.


    Oder die KI muss noch lernen, was man unter richtigem Trance versteht. 😀

    Einmal editiert, zuletzt von Teh'leth (3. April 2026 um 12:36) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Adrian mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Ich bin ja seit einiger Zeit auch auf der härteren, schnelleren Schiene unterwegs, weil sich da durchaus etwas bewegt hat, wie es Adrian eingangs bereits beschrieben hat. Mir fällt es allerdings schwer, diesen Sound einem bestimmten Genre zuzuschreiben. Künstler*innen wie Lilly Palmer, Nifra, T78, Maddix oder Space92 vermischen Hardtrance, Techno, Rave und Hardstyle nicht nur über ein Set, sondern oft auch in einzelnen Liedern

    Und ja, teils gefallen mir sogar eher trashige Sachen wie "Wackelkontakt" (HBz Remix) von Oimara oder "Als du gingst" von Contec, weil die einfach gut abgehen :D

  • Zu dem Thema wurde auch hier schon ein Artikel veröffentlicht: https://www.toxicfamily.de/2026/04/02/dont-call-it-trance/

    Offenbar gibt es eine Musikevolution die nun in die altbekannte Trance-Schublade gesteckt wird. Mir ist das noch nicht aufgefallen. Die Hörbeispiele für diesen neuen Trance würde ich aber in die "Dance"-Schublade einsortieren. Von Nichtinteressierten wurde die Musik welche ich höre, die letzten Jahre immer in die "Elektro"-Schublade einsortiert.

    Ich sehe das eigentlich ganz entspannt. Als Kenner kann ich ja vorab einschätzen was mich erwartet und dank Internet finden sich immer irgendwo Samples zum Anhören. Man muss nicht auf eine Party gehen und enttäuscht sein. Ich sehe den Trance gerade wieder auf dem aufstrebenden Ast, wobei es eine Nische bleibt.

  • Also in dem verlinkten Artikel bringt es "Don't call it Trance" eigentlich sehr gut auf den Punkt.

    Ob diese neue Schublade nun "Neo-Rave", "Neo-Eurodance", "Bounce", "Hypertrance" oder einfach nur "Trash" heißt, ist eigentlich egal. Wenn man politisch korrekt bleiben möchte, dann nennt man es einfach 'Elektronische Tanzmusik' (eben nach dem Oberbegriff) und gut ist - da muss sich niemand verbiegen. Nur sollte man echt nicht den Begriff 'Trance' kapern und versuchen, umzudeuten.

  • Also in dem verlinkten Artikel bringt es "Don't call it Trance" eigentlich sehr gut auf den Punkt.

    Ob diese neue Schublade nun "Neo-Rave", "Neo-Eurodance", "Bounce", "Hypertrance" oder einfach nur "Trash" heißt, ist eigentlich egal. Wenn man politisch korrekt bleiben möchte, dann nennt man es einfach 'Elektronische Tanzmusik' (eben nach dem Oberbegriff) und gut ist - da muss sich niemand verbiegen. Nur sollte man echt nicht den Begriff 'Trance' kapern und versuchen, umzudeuten.


    100% Zustimmung. Und auch danke fürs Verlinken. Sehr guter Artikel. Ist doch schön wenn sich neue Genres entwickeln aber es ist doch echt nicht schwer einen eigenen neuen Namen zu erschaffen. Denn es ist wirklich gar nicht schön wenn man einem bestehenden Genre und seinen Fans den Namen weg nimmt als würden sie nicht existieren. Trance will never die!

  • Interessanter Artikel. War Grille nicht schon immer im Minimal-Techno zu Hause? Gerade ihn hatte ich jetzt nicht unbedingt als Trance-Enthusiasten abgespeichert. Aber er kennt sich aus ...

    Er hat recht, dass Trance nie weg war. Dennoch würde ich ihm widersprechen, wenn er der jungen Generation vorwirft, dass der Begriff zweckentfremdet werde. Es bleibt eine komplexe Frage offen: Nutze ich den Begriff in Bezug auf Melodie oder hohe bpm-Anzahl oder beidem? Oder sehe ich den Begriff im historischen/tribalistischen Kontext und gehe davon aus, dass diese Musikrichtung mich aufgrund einer Monotonie durch drums, snares und drops in einen tranceartigen Zustand versetzen kann? Ist dies der Fall, hätte gerade die aktuelle Feiermeute die begriffliche Wahrheit auf ihrer Seite.

    Achtung, Philosophie: Wer sagt mir denn, dass es Trance als reinste Form nicht erst seit 2018 gibt und wir in den 90ern eine ganz andere Musikrichtung gefeiert hatten? 😁

    Anyways... richtige Trance-Partys á la Talla 2XLC werden von der Generation Ü40 besucht. Mich wundert es, weshalb nicht auch mal die neue Partygeneration auf diesen Events vertreten ist?! In der Beschreibung und auf den Flyern zu den TC-Veranstaltungen wird ja hinreichend mit den Genres Techno und Trance geworben.

  • Es gab da mal so Ende der 1990er Jahre eine Compilation namens Future Trance. Ich hab mir mal ein bisschen die Tracklists angeschaut. Ich habe das starke Gefühl, dass da eigentlich nie wirklich Trance drauf war. Wenn man großzügig ATB als Trance akzeptiert, selbst dann nicht. Also war es entweder ein Etikettenschwindel oder es war eine Art Missverständnis, dass man in Deutschland unter Trance "alles, was melodisch + elektronisch + clubbig war" verstand. In UK und Benelux wusste man, was Trance ist, in Schland eher nicht. Marketing-Label-Dudes juckt das nicht, wenn der Namen Future Trance geil klingt.

    Schon ab 2000 wandelte sich diese Compilation immer mehr zu etwas, was mit Trance immer weniger und weniger zu tun hatte. Ende 2004, als ich mit Ausgabe 29 draußen war, waren da immer noch eine handvoll Trance (Edits) drauf, aber eben auch "Dance the Jamba Hippo". :lol: Schon 2002, schon 2000 war da äußerst wenig Trance drauf (selbst wenn man "Sandstorm" als Trance labelt, was man kann aber nicht unbedingt muss). Aber der Name blieb. Obwohl das halt einfach kein Trance ist.

    Haben wir hier im Forum doch schon damals kritisiert, dass dann natürlich viele Leute denken: Ah, DAS ist also Trance. Oder noch schlimmer: Das ist alles Techno. Diese Fraktion gibt es auch noch. Manche sagen sogar: Alles nur Boom-Boom-Geballer. Heute lache ich drüber. :lol: Also nicht falsch verstehen, als Privatperson. Aber ich verstehe natürlich alle, die professionell damit große Probleme haben, wenn das was sie selber machen oder wofür sie Partys organsieren in der Öffentlichkeit für Missverständnisse sorgt.

    Und als ich mir ziemlich sicher war, dass dieses Posting jetzt vollendet wurde und ich hier Feierabend machen kann, da gedachte ich Solarstone, der mal mit "I'm making PURE Trance" ein bisschen gegen Armin stichelte. :boxing: Dann musste ich daran denke, dass der schöne niederländische Urvater der Trance Radioshow ja immer noch eine Show mit dem Titel A State of TRANCE veröffentlicht (seit 25 Jahren!!!) und man sich hier auch fragen darf: Ist das denn noch Trance? Immerhin haben Above & Beyond schon vor zig Jahren die Reißleine gezogen und sich wegen der vielen verwirrenden Ansichten, was denn genau jetzt Trance ist und sein darf und was es bitte nicht ist, zusammen mit ihren Zuhörern in Gruppentherapie mitgenommen. Das ist wenigstens ehrlich...

    Und dazu sei noch gesagt, man könnte auch hinterfragen, ob jemand, der seit 25 Jahren und über 1200 Episoden eine Radioshow unter dem Namen A State of TRANCE raushaut, selber aber seit einigen Jahren zig verschiedene EDM Subgenres (samt Pop Einschlag) bedient unter seinem eigenen Künstlernamen, unter dem er anfangs ganz klar Trance gemacht hat (und auch noch macht), ob das nicht auch zu einiger Verwirrung sorgt.

    Als Fazit bleibt: Das Genre Label Trance wurde schon immer irgendwie falsch verwendet. Wenn ich an modernen Trance der keine Ahnung letzten 15 Jahre denke, dann weiß ich da oft auch gar nicht, ob das noch Trance ist oder nicht, weil in diesen Jahren so viele Mischgenres entstanden sind, wie übrigens im Mainstream auch. Mit klassischen Genre-Definition kann man da oft gar nicht mehr argumentieren...

  • Ich sehe das ehrlich gesagt ziemlich entspannt. Musik war, ist und wird immer Wandel sein.

    Wenn man mal an die frühen Nullerjahre zurückdenkt, war Trance doch auch damals schon extrem breit aufgestellt. Da gab es poppigere und massentauglichere Nummern wie „All I Need“ oder „Something“, Acid-Sachen wie „The Second Trip“, Hard-Trance-Bretter wie DJ Isaac's „On The Edge“, die ganzen Cosmic-Gate-Nummern, aber eben auch sehr melodische Sachen wie Airwave oder Oakenfolds „Southern Sun“. Das war alles nicht ein einziger, sauber abgegrenzter Sound.

    Für mich fühlt sich die Situation heute in gewisser Weise ähnlich an. Es ist wieder viel Bewegung drin, vieles vermischt sich, manches ist näher an Techno, manches an Hardtrance, manches an Uplifting, manches an Pop oder Neo-Rave. Und ganz ehrlich, ich freue mich über diese Breite. Gerade in Livesets mag ich musikalische Reisen. Auch früher war ein PvD-Set nicht immer 100 Prozent Trance nach Lehrbuch. Da konnte auch mal eine Techno-Nummer, Hard House oder sonst etwas dazwischen auftauchen, wenn es dramaturgisch gepasst hat. Wenn heute Uplifting, Techno, Acid, Hardtrance oder Neo-Rave sinnvoll verbunden werden, kann das enorm viel Energie freisetzen. Für mich ist eher entscheidend, ob die Reise funktioniert, nicht ob jeder Track perfekt in eine Schublade passt.

    Natürlich kann ich komplett verstehen, wenn jemand lieber klar definierten Uplifting, Progressive oder klassischen Trance hören möchte. Geschmack ist Geschmack, und darüber lässt sich am Ende ohnehin nur begrenzt streiten. Ich persönlich finde es aber nicht so wichtig, alles bis ins Letzte zu labeln. Mir macht gerade die Breite elektronischer Musik Spaß, solange Herz, Energie und musikalische Idee dahinterstecken. Umso mehr freue ich mich, dass elektronische Tanzmusik gerade wieder Massentauglich ist :yes:

  • Blackhole Traveller

    Zu dem ersten beiden Abschnitten werf ich einfach mal die Trancemaster- und die Trance Nation-Compilations in den Ring, die zur gleichen Zeit veröffentlicht wurden und auf ähnlich hohe Stückzahlen kamen. Die haben auch das Keyword 'Trance' im Titel, aber die Tracklists könnten kaum unterschiedlicher sein zu den von dir erwähnten Future Trance Compilations.

    Ob die puren Techno-Anhänger wohl eine ähnliche Diskussion führen zu Talla's Technoclub-Events und -Compilations? ;)


    Aber was genau ist jetzt dein Punkt? Der Etikettenschwindel von damals legitimiert den Etikettenschwindel von heute? Sollten wir heute nicht eigentlich schlauer sein?

    EDIT:

    Vielleicht noch eine andere Perspektive: Marken und Musikgenres.

    A State of Trance, Pure Trance, Future Trance, Trance around the World, Trancemaster, Technoclub, That's Trance, ... das sind alles Marken.

    Trance, Techno, House, Uplifting Trance, Progressive Trance, Rave, Neo-Rave, Eurodance, ... das sind (Sub)-Genres.

    Implizieren Marken, dass sie auch etwas mit gleichlautendem Genre zu tun haben? Ja, wahrscheinlich schon. Ist es zu 100% immer der Fall? Nein, ganz sicher nicht.

    Genres verändern sich, manchmal auch sehr schnell. Marken - nun, hier ändern sich die Marknamen wohl eher selten (man denke nur an den Aufwand beim Marken- und Patentamt), aber das für was die Marken stehen, schon.

  • Aber was genau ist jetzt dein Punkt? Der Etikettenschwindel von damals legitimiert den Etikettenschwindel von heute? Sollten wir heute nicht eigentlich schlauer sein?

    Was heißt denn überhaupt Etikettenschwindel? Trance ist keine eingetragene Marke ... wenn ich das auf eine CD schreibe und dann nur Hardrock drauf ist, kauft es vermutlich niemand ... oder eben nur die Anhänger von Hardrock. Fertig!

  • Das Ding is: Diese Genre-Diskussion gibt es schon seit es populäre Musik gibt. Sie kommen und gehen wieder und tauchen dann plötzlich wieder auf. 90 % der Leute hören einfach Musik und fertig. Damit geht's einem auch besser. Ein paar Nörds im Netz tun es sich an, zu meinen, sie könnten ihr Lieblingsgenre klar definieren (obwohl sich Trance seit den 1990er immer wieder verändert hat) und damit abgrenzen. Da schwingt auch immer gewisse Feindschaft und Bessersein mit drin. Hier im Forum wurde früher immer über Acts gelästert (ATB, Blank & Jones und Konsorten), die so grenzgängerische Musik machten oder gar zweigleisig fuhren. Da Trance lange existiert, kannst du 10 Leute fragen und kriegst 10 Antworten wie das Genre zu klingen hat und wann man Big Room oder Commercial dazuschreiben müsste. Beim Rap wohl noch extremer. Es gibt das, was sich in der Szene und unter Fans als Begrifflichkeiten etabliert und dann das, was die Medien draus machen.

    Schlauer zu sein wäre sich nicht den Kopf zu zermartern. Eher den Veranstalter anschreiben und ihm erklären, dass die Fehlverwendung von Trance bei Fans des Genres für Verwirrung sorgt, weil diese dann denken, da würde Trance gespielt und dann dahinommen und dann wird da gar kein Trance gespielt...und dann sagt der Veranstalter: Ja, geil, dann mach ich ja mehr Kasse wenn ich Trance drauf stehen lasse, also brauch ich nix ändern. :lol:

  • So blöd wie es klingt, aber die bekannten Acts, wie AvB, Ferry, PvD, etc ... haben sich peu a peu an den Kommerz ran getastet um eben erfolgreich zu sein.

    Das ist auch völlig ok.

    Mein Geschmack ist von keinem einzigen DJ zu 100% zu treffen.

    Bei jedem Event haben verschiedene DJs einzelne Tracks in ihren Sets die mir zusagen.

    Ich Nachhinein suche ich diese dann und füge sie meiner Playlist hinzu.

    Die Subgenre Kämpfe sind zermürbend. Weil jeder eben seinen eigenen Geschmack hat/vertritt.

    Kollege hört Schranz. Wo ich mir immer denke, alter ist das eintönig. Das kann man sich doch nicht dauerhaft geben.
    Ne Bekannte ist auch auf der elektronischen Schiene unterwegs, aber wie man dieses Genre nennt, weiß ich gar nicht.
    Das ist eher Sprechgesang mit Drum/Bass unterlegt.

    Eigentlich stehen wir zusammen für Electro. Aber gemeinsam weg gehen kann man nicht.


    Schon kurios.

    Der eigentliche Trance bleibt für mich bestehen, durch Leute wie Cold Blue, Doppenberg, Gouryella, Daxson, etc.
    Für mich ist eben Uplifting der eigentliche "Trance".

    Man hat gedacht man hätte langsam alle Melodien gehört, aber es wird nie ein Ende nehmen. Ich freu mich drauf.

  • Kollege hört Schranz. Wo ich mir immer denke, alter ist das eintönig. Das kann man sich doch nicht dauerhaft geben.
    Ne Bekannte ist auch auf der elektronischen Schiene unterwegs, aber wie man dieses Genre nennt, weiß ich gar nicht.
    Das ist eher Sprechgesang mit Drum/Bass unterlegt.

    Eigentlich stehen wir zusammen für Electro. Aber gemeinsam weg gehen kann man nicht.


    Und genau deshalb brauchen wir klare Genre und Subgenre Trennungen. Jetzt stell dir vor du gehst auf ne Trance Party und da wird die Musik deiner zwei genannten Bekannten gespielt. Weil soooo weit sind wir mMn nicht von entfernt bei den heutigen Neo Bouncy Groovy Hard House mäßigen Trance Parties.

    Bei ganz großen gemischten elektronischen Events ist die Genrebezeichnung auch mega wichtig denn da kenne ich die Acts ja gar nicht. Wenn da dann steht future House, melodic techno, euphoric hardstyle, psy, big room weiß ich ok Jungs wird ganz ok sein auf das Set komm ich mal mit. Wenn da steht hard techno, uptempo, raw style, minimal weiß ich nee sorry Leute ich geh woanders hin in der Zeit.

  • Auch früher war ein PvD-Set nicht immer 100 Prozent Trance nach Lehrbuch.

    Schön geschrieben. Gerade Paul van Dyk hat mal in Interviews und Talkshows gesagt, dass er auf das Genre namens Trance verzichten möchte. (Auch wenn es stilistisch keine völlige Fehlinterpretation ist!)


    Schlauer zu sein wäre sich nicht den Kopf zu zermartern.

    Ich finde es aber gerade interessant, sich über Genre-Definitionen auszutauschen. Gerade dafür sind doch solche Foren wie hier existent?!


    Ne Bekannte ist auch auf der elektronischen Schiene unterwegs, aber wie man dieses Genre nennt, weiß ich gar nicht.
    Das ist eher Sprechgesang mit Drum/Bass unterlegt.

    Meinst du vielleicht Jungle? Generell erleben Drum and Bass sowie Dubsteb ein riesiges Revival. Mein Algorithmus hat mir in den letzten paar Wochen Shorts von entsprechenden Veranstaltungen reingeschossen.

    Auch interessant sind Genres wie "Amapiano", die erst seit ca. 2020 in Deutschland und Europa bekannt sind ("Jerusalema" zur Coronazeit lässt grüßen...). Dieses Genre kann man noch weniger richtig einordnen - es wird von vielen Fans des klassischen R'n'B und lateinamerikanischer Musik gefeiert, andererseits hat letzte Woche das Bootshaus in Köln damit rumexperimentiert.

    Einmal editiert, zuletzt von Teh'leth (27. April 2026 um 21:34) aus folgendem Grund: 2 Beiträge von Adrian mit diesem Beitrag zusammengefügt.