Beiträge von Blackhole Traveller

    Höre "Surga" gerade und finde sie wirklich berührend. So sollte, nein so MUSS Gouryella klingen! Surga heißt scheinbar Paradies - das passt genau. :happy: Reiht sich für mich in die Liste der Gouryella Klassiker "Gouryella", "Ligaya", "Tenshi" und "Walhalla" als auch "Anahera" ein (den Rest hab ich gerade nicht so im Kopf).


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    Ferry Corsten's Veröffentlichungen zu folgen lohnt sich mMn ohnehin. Er veröffentlicht regelmäßig neue qualitativ gute Sachen, darunter auch mal chilligere Sachen.

    Seit heute gibt es das in den letzten Wochen nach und nach veröffentlichte Release "20 Years of Anjunabeats: The Deep Mixes" nun auch auf z.B. Spotify komplett verfügbar (also Edits und Extended Versionen)


    1. Above & Beyond – Home (Tony’s Deep Mix [Mem Aleph Extended Rework])
    2. Above & Beyond feat. Zoë Johnston – Love Is Not Enough (A.M.R Extended Mix)
    3. Above & Beyond feat. Richard Bedford – Every Little Beat (Khen Extended Mix)
    4. Above & Beyond feat. Zoë Johnston – Love Is Not Enough [Newman (I Love) Extended Mix]
    5. Above & Beyond – Prelude (M.O.S. Extended Mix)
    6. Above & Beyond feat. Zoë Johnston – Sweetest Heart (Shai T Extended Mix)
    7. Matt Lange – Rift (Alex O’Rion Extended Mix)
    8. Above & Beyond – Quieter Is Louder (Jon Gurd Extended Mix)
    9. Above & Beyond vs. Andy Moor – Air For Life (Dosem Extended Mix)
    10. Above & Beyond – Eternal (Braxton Extended Mix)
    11. Above & Beyond – Home (Boxer and Amy Wiles Extended Mix)
    12. Above & Beyond feat. Richard Bedford – On My Way To Heaven (Nox Vahn Extended Mix)

    https://electronicgroove.com/2…ps-above-beyond-classics/



    Bis auf Matt Lange's "Rift" werden bekannte Above & Beyond Titel in deepe Gewänder gesteckt. Mir gefällt das ausgesprochen gut. Hier ein paar Soundbeispiele meiner Favoriten.


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    Freut mich, dass die Jungs nach so vielen Jahre immer noch am Start sind und immer wieder gute Releases haben (höre nach langer Pause wieder ihre Group Therapy Radioshow). :cool:

    @Teh'leth: Also man kann Spotify & Co. (kenne halt nur Spotify) auch einfach nur nutzen um Musik zu hören. :lol:Durch Empfehlungen entdecke ich das eine oder andere, durch das Release Radar werde ich auf die Veröffentlichungen meiner (meist) gefolgten Künstler aufmerksam und da ist immer ein bisschen was dabei. Ansonsten suche ich mir das Meiste dann relativ mühsam selber zusammen. Eigentlich bräuchte ich weder Empfehlungen noch neue Stücke. Es reicht jetzt schon für mehrere Leben. Als Alternative bietet Spotify übrigens auch Lokale Dateien an, wo man private Downloads auf den PC hochladen kann.



    Wollte gerade was zu "Escape (Further)" schreiben. You beat me. :yes:


    "Not Afraid To Fall" (Markus Schulz Escape Mix) macht Spaß. Tatsächlich schön-emotionale Vocals von Christine Novelli. Geht aber auch sonst schön melodisch nach Vorne. Überraschend ist wohl "Need You Now" mit Jake Reese an den Vocals. Geht stark in die poppiger House Richtung. Die Vocals ham aber was und diese housige Piano stimmt auch. "Vortex" und "Angel's Voice" sind hübsche Instrumentale. Alles nicht weltbewegend aber durchaus gelungen.


    Ach so, und ehe ich es vergesse: Ob der unfassbaren Menge an Songs und Artists kam dann in meiner Pop & R&B 2020 Playlist das Stück "Blue Dream". Guck ich also nach von wem das ist. Von Markus Schulz. Passt hervoragend in diese Playlist rein. Schön. :cool:

    Unterm Strich kann ich mit dem Album nicht viel anfangen. Ich bin echt dankbar für die wenigen instrumentalen Tracks. Ich vergebe schmeichelhafte 3 / 6 Punkte und krame nun lieber das "Without you near" Album von 2005 heraus.

    Du sagst mit wenigen Worten alles! Nicht falsch verstehen. Es geht hierbei nur um MICH und MEINEN Geschmack. Überhaupt nicht um Schulze Bashing, Buhuu-Geweine weil früher der Sound geiler war und 15 Jahre später nicht mehr so geil gemacht wird und weil jetzt alles Pop ist und kommerzieller ausgerichtet klingt. Ich akzeptiere es mittlerweile, es ist letztendlich eine Industrie, jeder muss irgendwie über die Runden kommen. Bei Millionen Konkurrenten tut man halt was man tun muss um relevant zu bleiben. Jeder mag einen gewissen Sound und von gewissen Artists erwartet man einen gewissen Sound zu bekommen! Mittlerweile ist es mir fast egal was meine alten Helden heute machen. Natürlich machen sie nicht mehr das Gleiche wie damals. Und wenn damals halt ihre beste Phase war, ist es wegen der sich ständig wandelnden Musikszene auch schwerlich möglich, dort wieder anzuknüpfen. Wenige schaffen es. Nicht jeder will es. Ist auch okay. Mir reicht es, wenn alle Monate mal ein guter Above & Beyond Track daherkommt. Oder wenn Coldplay nach mehreren durchwachsenen Alben mit "Everyday Life" doch wieder positiv überraschen. Alles kann ich ohnehin unmöglich anhören...


    Ich höre neben Trance und Dance diverse andere Stile. Rock, Britpop, Filmscore, Alternative Sachen, akustischere Sachen, Trip Hop, Hip Hop und auch Pop, R&B, neben alten Sachen aus den 60s, 70s, 80s und etwas Jazz. Würde nicht Markus Schulz draufstehen...tut es aber. Ein "Feel Alive" ist prinzipiell(!) nicht schlecht, nur interessiert mich das Stück so gar nicht. 10.000x gehört. Kein Shizzle! Wer zig Jahre Musik intensiv und bewusst hört, hat Standardware schon so oft gehört! Dabei nehme ich Trance überhaupt nicht aus, im Gegenteil müsste ich sagen. Auch ein Grund warum ich mich genretechnisch breit aufstelle und quasi aus ganz vielen Genres das Beste zu finden versuche. Eine "In Search Of Sunrise" ist nicht so grell wie die "Feel Alive", eigentlich ganz solide. Nur halt für mich überhaupt nicht hervorstechend. Gibt bessere Lieder.


    Ich finde, heutzutage und dank Spotify's quasi grenzenlosem Zugang zu Millionen Songs sollte das Niveau der Musik die man hört höher sein. Wenn ich Zeit habe 100 Lieder in der Woche zu hören, höre ich mir ja wohl kaum dieses Album an, wenn ich es denn unter "ganz nett, kann man mal hören" verbuche. Ja, man kann sein Musikniveau mittlerweile sogar richtig hoch ansetzen und alles was ganz gut ist gleich rauskicken. Ich bin da auch ein Powerdurchskipper. Ich kann mittlerweile nach kurzem reinhören ziemlich gut abschätzen, was mir gefällt und was nicht. Ich kann zumindest nicht mal annähernd alles anhören, was ich in meinen unzähligen Playlists habe, was es an Artists gibt, was es an Rolling Stones Top 500 Alben gibt, was mein Release Radar oder Mix der Woche oder Empfehlungen reinspülen. Letztendlich hat es auch überhaupt keinen wirklichen Zweck sich über die kommerzielle Entwicklung der Trance Szene aufzuregen (wie ich und viele es früher in diesem Forum taten). Heute ist es eher so ein "reingehört, nicht für gut empfunden, aus den Ohren, aus dem Sinn" Ding. Die Alibi-Instrumentals klingen ganz hübsch. Hab sie in eine Playlist gepackt und höre sie mir doch mal an. Die Vocalsachen touchen mich nicht. End of story.

    Mittlerweile möchte ich niemandem mehr vorschreiben, was er mit seinem Geld macht (ausgenommen natürlich illegale oder moralisch fragwürdige Dinge bzw. wenn ich die Person näher kenne kann ich ja mal was sagen). Es ist ja alles freiwillig. Dass die Musiker überleben wollen und müssen, ist auch klar. Es wird wie so oft jedes Thema totdiskutiert. Wer jemanden unterstützen möchte, der soll das tun, und wer nicht, der soll es bitte nicht tun.

    Da in diesem Forum (wie in vielen anderen Foren auch, dem technischen Fortschritt geschuldet) nicht mehr viel los ist, was man auch sehr gut an den wenigen Posts im Tracks-Bereich sieht. Stelle ich mal die Frage: Wer verfolgt eigentlich noch die aktuelle ~Trance-Szene? Ich bin da schon vor einiger Zeit ausgestiegen. Klar, gibt sicher noch genügend gute Sachen. Aber halt auch zu viel Mühe. Generell ist mir die Hatz zu stressig. Ich hab zu viel Trance u.ä. als auch völlig andere Genres, die ich noch hören möchte. Dank Spotify ist fast alles da, es ist ohnehin viel zu viel. Wobei der Trance mit dem ich quasi aufgewachsen bin mir immer noch am liebsten bleibt. Auch wenn das wirklich keine massentaugliche Richtung ist. Was etwas merkwürdig ist, aber gleichzeitig auch nicht.


    Hab mir kürzlich die 3-teilige Doku "Can you feel it - how dance music conquered the world" angeschaut, da ich nicht weiß ob man das verlinken darf, man findet es ganz leicht. Fand ich sehr spannend. Es wird der Bogen gespannt vom Beat, den Clubs, dem DJ. Es geht einige Zeit auch um die Wurzeln in Amerika, wie der Sound nach England kam, wie es immer größer und ja auch kommerzieller wurde, und teilweise geht es auch in die Jetztzeit hinein. Natürlich kann man früher nicht mit heute vergleichen. Ich fand es jedenfalls sehr sehr spannend, ausführlicher zu erfahren, wie weit elektronische Musik gereist ist und wie sie zustande kam. Weil irgendwann mal ein Disco-Produzent einen 4/4 Takt eingebaut hat und Leute mit Equpiment rumexperimentiert haben.

    Seit Ewigkeiten schreibe ich mal einen Kommentar. Weniger über den Track selber, als über mein Gesamtempfinden. Muss man nicht nachempfinden, vielleicht tut es aber der eine oder andere...


    Joa. Was für Erwartungen denn? Woah, AvB und A&B machen einen Track. Der MUSS ja voll Hammer sein. Nicht. Und das ist a) mir völlig egal, b) auch gut so und c) ich gönn den Jungs ihren Erfolg mit zeitgemäßem Sound, da ich es d) eh nicht ändern kann. Vor einigen Jahren wäre dieses Forum samt deren Usern ob dieser Kombo wohl ausgeflippt. Ich inklusive. Heute hat man sich an alles gewöhnt. "Show Me Love" ist trotz dieser großen Namen und für das was mir in Sachen EDM gefällt enttäuschend und schwach. Nichtssagend.


    Dass ein boom-boom Track einen melodischen Part hat ist eine gegebene Sache. Ansonsten haben mich Armin und A&B schon vor einiger Zeit verloren (nicht dass alles von ihnen schlecht wäre, überhaupt nicht) und weder sie noch ich sind wirklich traurig darüber. Wer sich an bestimmte Künstler hängt und sein Glück davon abhängig macht, ist selber Schuld. Niemand muss irgendeinen Sound machen. Wir Zuhörer verstehen in den allermeisten Fällen leider überhaupt nichts von der Business-Seite hinter der Fassade. Wir schreien nur "waaah, warum machen die nicht mehr Uplifting Trance wie früher?". Dass es ums Geld geht, ja ums nackte Überleben, weil Trance nun mal nicht das große Genre ist, jeder Sound einmal aus der Mode kommt, wird gerne übersehen.


    Ich bin schon seit einiger Zeit vom Zug ausgestiegen. Der Musikmarkt verändert sich (auch durch Smartphones, Streaming generell, die Technik). Die meisten Künstler passen sich dem Markt an, was ich eigentlich auch niemandem mehr übel nehme. Elitäres Denken, Trance wäre soooo toll, mein Geschmack wäre soooo viel besser, das ist zu kitschig und das zu kommerziell, sind Kindergarten. Ich höre übrigens immer noch gerne Sachen aus dem Dancebereich der Mitt-90er bis Mitt-00er, also jetzt keinen billigen Hands Up, aber manche Sachen sind diesem Genre doch zuzuordnen. Geht beides parallel. ;) Aber man macht halt mit, wird in einem Forum wie hier auch dazu konditioniert.


    Niemand macht sein Leben lang das Gleiche, warum sollen Musiker wie A&B oder Armin heute das machen, was sie vor 15 oder 20 Jahren machen? Jedes Genre entwickelt sich weiter, so wie sich Videoauflösungen, Formate, Medienverhalten weiterentwickelt. Und ich als Konsument, Zuhörer- und seher hab mich auch verändert. Wisst ihr, ich kenne so viele tolle, wunderbare Tracks (dank Spotify finde ich immer noch neue alte Sachen) aus über 20 Jahren aktivem Musikhören und dementsprechend auch 20 Jahren Musikgeschichte (natürlich höre ich auch Sachen von davor), das ist schon seit längerer Zeit so eine gigantische Menge, die kein Mensch stämmen kann. Es kam immer mehr und mehr dazu, der Überblick ist schon lange Futsch. Man kommt eh nicht hinterher. Und besser wird's eh nicht.


    Also warum mich weiterhin auf die unnötig zeitaufwändige Hetzjagd nach den neusten mir gefallenden Titeln von meistens bekannten Namen begebeden, die dann eh enttäuschen, wenn ich so viele tolle Sachen schon seit Jahren nicht mehr gehört habe, weil ich nicht die Zeit dazu gefunden habe? Vermutlich geht es um den kurzfristigen Kick. Ich weiß ja auch wie toll es ist, wenn man einen neuen Track entdeckt. Besonders wenn dieser neu und aktuell ist, also relevant und nicht 10 Jahre alt, worüber kein Mensch mehr spricht. Gute Musik ist zeitlos. Ich habe in der Vergangenheit den möglichen "Fehler" begangen, mein persönliches Niveau wo gute Musik anfängt bzw. was ich mir privat/freiwillig/gerne anhöre, zu niedrig anzusetzen. Eigentlich sollte alles, was ganz gut ist links liegen gelassen werden. Denn wie erwähnt ist die Liste an super Titeln endlos lang, da muss ich mir nichts schönhören. Hab auch gar nicht die Zeit dafür.

    Es stimmt was ellop sagt: Die Netflix Doku gibt sehr gute Einblicke in das "Star"-Leben des Avicii. Ich kann mir übrigens auch Dokus über Musiker anschauen, die mich musikalisch nicht (besonders) ansprechen (was ab und an vorkommt). Avicii hatte (mindestens) für sein Genre Talent und wurde dank einem fähigen (aber für mich auch unheimlichen) Manager zum Star gemacht. Das scheint bei gewissen Persönlichkeiten und Grundvoraussetungen zu funktionieren. Nur bedeutete dies für Tim Bergling, dass er nach seinem ersten Erfolg so viel touren durfte wie nur möglich. Ständig unterwegs. Hat er jetzt in 4, 5 Jahren 800 Auftritte überall in der Welt gehabt? Dadzu der Druck, auf Knopfdruck den nächsten Hit zu schreiben, was Stunden vor dem Rechner bedeutete (episch die Szene wo jemand ihm Essen hinstellt. Schnitt zum Abend. Essen steht unberührt in Reichweite). Und für was?


    Er war schon damals vor seiner Zwangspause, die er aber schwer/nicht wahrhaben wollte (er und/oder sein Team hinter ihm) ein armer Millionär (scheinbar bis heute 75 Millionen Euro auf der Habenseite). Auf der einen Seite sicherlich ein fetter Kontostand dank seiner globalen Hits und Auftritten, aber er hat sich oder wurde kaputt gemacht. So wie es diverse globale Stars taten/tun/getan wurden/werden. Am Ende lebte er eigentlich nur noch, um seine Pflichten und immer mehr Auftritte zu erfüllen (wenn man bis zu 450.000 Euro kriegt, kann man das schwer ausschlagen, vor allem weil Erfolg verdammt kurz sein kann und morgen ist der Ofen aus) und ein Publikum zu bespaßen. Da nützt dann auch ein dickes Konto nichts, wenn man sich dafür kaputt macht und es absolut keinen Spaß mehr macht und die Gesundheit (zu Recht) zu streiken beginnt. Natürlich muss es nicht so enden, aber die Gefahr besteht. Da sage ich ehrlich, ich hab lieber wenig aber genug und wenig Stress, als scheinbar alle Reichtümer der Welt, Ansehen, aber keine Ruhe, keine richtige Freude. Auch wenn sich das leichter sagt als es wohl ist: Tim hätte aufhören sollen, als sich die Gesundheitsprobleme einstellten. Warnzeichen annehmen, die nächste Frage nicht mehr beantworten, das Geld nehmen und damit dann ganz beruhigt eine stressfreie, erfüllende Existenz aufbauen.

    Traurige Nachricht. Ich habe in Folge interessante Artikel gefunden, wo es um den extrem ungesunden Lebensstil der (erfolgreicheren) DJs geht. Eigentlich müsste es jedem (wie mir) wie Schuppen von den Augen fallen, denn an sich sind die Anzeichen völlig offensichtlich. Vor allem verglichen mit einem "Normaloleben". Was bei Avicii der genaue Grund war, werden wir vielleicht erst erfahren. Für mich scheint es so, dass das Risiko durch das Jahrelange weltweite rumfliegen, Jet Lags, Schlafmangel, kein geregelter Alltag, Freunde/Familie weit weg, immer im Stress wegen Auftritten, Konkurrenzdruck, Alk und Drogen (Avicii hatte mit Alkohol Problemen zu kämpfen - wen wundert das aber auch, wenn er sich in ständig in einem Umfeld wiederfindet, wo Drinks völlig normal dazugehören), erhöht wurde. Sicher erwischt es nicht jeden, nur hat auch nicht jeder Mensch die gleichen körperlichen Voraussetzungen. Wer zusätzlich vorbelastet ist oder auch psychisch schwächer ist oder die Zeichen nicht rechtzeitig erkennt und die Bremse zieht, begibt sich da echt auf dünnes Glatteis.


    Zitat

    Tim Bergling (Avicii) talked about this last year [also 2016] with The Hollywood Reporter:

    “[…] I started touring when I was 18. From that point on, I just jumped into it 100 percent… It was the best time of my life in a sense. It came with a price, a lot of stress, a lot of anxiety for me…”

    Depression + Musical Artists: What Nobody Wants To Talk About



    Depressionen, Isolation, Drogenabhängigkeit—wenn das DJ-Dasein zu psychischen Problemen führt


    Zitat

    Original von Nachtschatten
    Der Track ist in der Tat ganz schöner, melodiöser Trance. Die Melodie kommt mir allerdings sehr bekannt vor, mir fällt nur nicht mehr ein woher :gruebel:


    Tat es dann bei mir auch. Ich überlegte, hörte auch den anderen Track im Ohr. Aber nix. Jetzt 1-2 Tage später hatte ich einen Geistesblitz, aus dem Nichts fiel mir der Trackname ein. Mysteriös. :gruebel: Back To Cali (ab 3:10 reinhören). Die Synths klingen sogar noch sehr ähnlich. Was soll's.

    Zitat

    Original von DJ MacX


    Da gebe ich dir vollkommen Recht. Ich höre eigentlich relativ viel Musik (eigentlich nur Uplifting & Hard Trance), aber ich habe auch meine Ruhepausen, wo garnichts läuft - einfach Stille. Das kann manchmal sehr erholsam sein.


    Das Thema verfolgt mich. ;) Ich las vorhin, dass Musik bei Arbeiten die man schon gut kann unterstützend sein kann, aber bei neuen Sachen, oder wenn man sich konzentrieren muss oder lernen muss, wirkt Musik störend. Ich kann das bestätigen, wo ich Nachtschicht gearbeitet hab vor ein paar Monaten noch für mehrere Jahre in quasi gleichbleibender Arbeit, da war es mit Musik wohl einfacher. Scheinbar kann man sich dann Zahlen, Bilder usw. besser merken bzw. sie schneller finden. Bei monotonen Arbeiten hilft Musik, stärkt das Gruppengefüge. Deshalb wird bei uns in der Früh im Supermarkt auch Musik angemacht, bessere Stimmung, keine Stille, wobei ich sagen muss, dass ich ohne diesen Radiopop könnte, aber naja. Stille muss aber auch sein, einfach Ruhe, keine 130 BPM Drum die mir um die Ohren fetzt, während ich mich nicht bewege.



    Zitat


    Habe das so bis vor einem Jahr bei einem Freund versucht (er hört fast nur Mainstream) und habe dann irgendwann damit aufgehört, weil ich bemerkt habe, dass es ihn eher nervt. Mache das auch seitdem nicht mehr. Ich persönlich würde das auch nicht wollen, wenn ständig jemand versuchen würde mich von Rap, Hip Hop oder Drum & Bass überzeugen zu wollen. Jeder hat eben seinen eigenen Musikgeschmack und das sollte man respektieren.


    Schön gesprochen. Musik ist etwas persönliches. Ob ich mich jetzt mit Musik super oberflächlich oder expertenhaft tiefgehend beschäftige, ist meine freiwillig Entscheidung. Niemand muss sich mehr Gedanken machen als notwendig oder irgenwas hören. Man neigt tatsächlich dazu, dass man jemandem sagen möchte: Hör mal das, voll geil. Aber das ist nicht so. Menschen sind verschieden, andere Persönlichkeit, Interessen usw. Natürlich klar, dass auch der Musikgeschmack anders ist. Was du nicht willst das man dir tut, füge auch keinem anderen zu ist und bleibt einfach eine tolle Maxime. Vor allem: Warum bitte sollte ich jemanden wegen so etwas belanglosen wie Musik nerven? Ist es nicht völlig gleich was er hört (abgesehen von wirklich moralisch abartiger Musik oder Nazimusik zB)? Außerdem ist der Unterschied zwischen Trance und sagen wir House auch nicht so groß. Beide Musikgenres werden am PC zusammengebaut, es werden halt nur andere Sounds und Stilelemente verwendet, aber so groß ist der Unterschied wahrlich nicht, nur das Ergebnis ist anders. Also Respekt fordern, aber auch geben, das muss man aber auch erstmal verstehen und lernen.



    Zitat


    Da ich auch selbst Musik produziere (Uplifting Trance) habe ich das schon oft genug gehört! Einfach nervig!


    Ich hab mir letztens mal ein Musikproduceprogramm besorgt. Weil ich von einem Youtuber namens FrankJavCee angefixt worden war. Er lies das Machen von Musik so einfach aussehen, hier ein Klick, da ein Reglerdreher, da dies und das. Ich machte kurz und konnte keinen einzigen geraden Sound zusammenbringen, da hätte ich erstmal ein paar Monate Theorie studieren müssen, was zum Henker denn jeder Regler so kann und wie Musik aufgebaut ist. Vergleichbar mit dem Lernen einer Sprache. Ich warf frustriert das Handtuch. So viel dazu von wegen "ist ja einfach". Sollen sie das doch meinen. Zwar ist es nicht nett, aber auch eine Meinung, wenn auch keine wirklich richtige und fundierte. Ich behaupte, dass in PC Musik genug Aufwand gesteckt werden muss, damit es nach was klingt und das Gleiche gilt auch für "normale" Musik. Außerdem stellt sich dann die Frage, warum der Produktionsaufwand eines Tracks etwas mit der Gefallenshöhe beim Zuhörer zu tun hat? Mehr Aufwand gleich besser? Wenig Aufwand gleich schlecht? Michael Bay Movies kosten viele Millionen. Am Ende ist schlecht nur meine persönliche Meinung, denn ich behaupte, dass quasi alle Filme, Serien und Musik in unseren Breitengraden rein vom Produktionsniveau sauber und qualitativ gemacht wurden. Mir gefällt es halt nur nicht.

    Zitat

    Original von Biff
    Spannendes Thema.


    Ich möchte auf zwei Dinge eingehen.
    Zum einen auf die Dauerbeschallung:


    Hab just gerade etwas Interessantes gelesen:


    Zitat

    There were 2 recent shows with Sofia Smallstorm where she made the statement that If we were transported back to something like the renissance time and they were transported to our time…..
    WE would not be able to handle the SMELL of those times…and
    They would not be able to handle the NOISE of these times (source)



    Zitat

    Vor ein paar Monaten hab ich das immer öfters nicht gemacht und mich einfach nur in die U-Bahn gesetzt. Ohne Musik in den Ohren, ohne Smartphone in der Hand und das war gut so. Man kann viel besser nach der Arbeit sich erholen.
    Manche sagen jetzt: Quatsch, gute Musik ist für mich Erholung. Aber das kann man wohl ganz gut sogar wissenschaftlich belegen, dass das Gehirn auch mal abschalten muss und verarbeiten muss. Einfach mal den Gedanken freien Lauf lassen und nicht dem Gehirn durch Musik wieder etwas vorgeben, was es verarbeiten muss.
    Seitdem hör ich deutlich weniger während der Fahrt, auch wenn ich immernoch Addicted to Music bin.


    Mir geht es vor allem um ein "gesundes" Maß. Auch wenn ich nicht weiß was das ist, Dauerbeschallung zu jeder Zeit quasi ist das nicht mehr. Vor allem ist es ja auch unbestritten so, dass unser Trance oder die meiste EDM Club- oder Festivalmusik ist. Also dafür gemacht, dass man richtig fett abfeiert drauf. Und in dieser Umgebung passt das auch. Ich will jetzt zwar nicht sagen, dass wenn man Stunden Trance hört ständig, man wie auf einer Dauerparty ist, aber möglich ist es, vor allem das Stresslevel. Ja, Musik kann in Maßen sicher stresslindernd sein, aber wenn es schon die Norm ist, frage ich mich ob der Effekt noch anhält und vor allem sehe ich einen klaren Unterschied, ob ich nach einem harten Arbeitstag Trance höre, unabhängig von der Qualität und des Gefallens, oder ob ich ruhigen Pop, Ambient, Klassik oder so höre. Das eine brettert voll dahin, das andere ist eher ruhig bis sehr ruhig. Bewusst hören wäre auch schon was, wie oft rauscht bei mir einfach nur alles so dahin, Track after Track, das ist ja grenzenlos, früher hatte mein Player noch ein recht niedriges Limit, heute hab ich so viele Tracks drauf, die kann ich nicht mal annährend hören, würde ich eine Woche jeden Tag paar Stunden hören.



    Ich muss sagen, dass wenn ich unterwegs war, ich automatisch zum MP3-Player griff/greife, Gewohnheitstier Mensch, aber auch, weil man so viele Dinge sich nicht bewusst seiend was genau man da denn macht und dass es doch anders auch ginge macht. Doch ist es so wie mit den meisten Dingen im Leben, dass man eigentlich die freie Wahl hat: Ja oder nein. Wenn man diese Option aber gar nicht mehr hat, weil man wie automatisiert, sagen wir sogar wie in Trance zum Player greift und nervös wird, wenn man ihn vergessen hat, dann ist das fragwürdig und beängstigend sogar. Ich werde auch mal testen, wie das so ist, wenn man einfach mal ohne Kopfhörer durch die Welt geht. Wenn man die Umgebungsgeräusche wahrnimmt, für andere Menschen offen ist (und nicht unbewusst oder indirekt vermittelt: Ich höre Musik, also lass mich bitte in Frieden), kann man auch ohne Dauerbeschallung seiner Wege gehen, selbst eine Zugfahrt geht (die ich paar Mal im Jahr für 90 Minuten mache) vorbei, wenn man aus dem Fenster schaut, nachdenkt, meinetwegen was liest. Und ich rede hier von ein paar Mal im Jahr, wenn das nicht mehr machbar ist, wie arm wäre das? Sehr arm. Zum Glück habe ich kein aktives Smartphone, nur ein gebrauchtes für Videos schauen (wobei das selten passiert), Bilder machen, Videos machen. Das reicht. Ich brauche nicht unterwegs auch noch online zu sein. Interessanten Testbericht las ich: 2 Gruppen wurde entweder jemand der telefoniert gezeigt oder aber 2 Leute die miteinander telefonieren. Die erste Gruppe tat sich enorm schwer zu rekonstruieren um was es geht und überhaupt interessiert bei der Sache zu sein. Die zweite Gruppe war bei der Sache und konnte nachvollziehen, was gesprochen wird, weil sie den Kontext verstanden. Vergleichbar mit einem Film, den man nicht von Anfang an gesehen hat.



    In Sachen Musikgeschmack ist im Internet generell eine "Ich-Kultur" am Werke. Mein, meiner, mich, ich hab den besseren Geschmack. X ist viel besserer, weil -leere Phrasen hier einfügen-. Dazu gibt es noch Tendenzen, kennen wir auch sehr gut aus diesem Forum. Hype- und Hateculture. Niedrig bewertete Star-Tunes haben mehr Replies als "Qualitativware" von eher Nonames. Sachlichkeit ist kaum vorhanden, ich habe schon gemerkt beim Schreiben meines "Togehter (In A State Of Trance)", genug IMHOs und mMn reinzupacken, damit auch klar wird, dass ich das so sehe und jeder es sehen darf wie er möchte, weil ich nicht das Patent darauf habe zu sagen, wie etwas ist. Dies haben keine selbsterannnten Musikexperten, die seit Jahrzehnten Musik suchten, als auch keine Kritiker. Klar kann man sich orientieren, aber trotzdem sollte man sich seine eigene Meinung bilden, was schwer genug ist, wenn man voreingenommen ist. Am schlimmsten sind vermutlich Sager Marke "das ist doch keine Musik" (über Schlager oder Hip Hop) oder "endlich mal wieder gute Musik" oder auch "das ist nur Lärm", als auch "PC Musik kann jeder" oder "nur handgemachte Musik ist echt" bis "ohne Gesang ist das keine Musik". Ich bekenne mich übrigens schuldig, oft genug manche Phrasen benutzt zu haben. Wenn ich so sage über Schlager und die sagen genauso über Trance, was dann? Nix, aber bitte keinen Krieg ausbrechen lassen, weil jemand nicht musikalischer Meinung geht. Außer natürlich, die Musik die man hört definiert den Menschen, und wer Schlager hört ist ein naiver Volltrottel und wer Hip Hop hört ist klischeehaft frauenfeindlich und ungebildet und wer Metal hört ist einfach nur böse und setht auf Gewalt usw. Musik wird für viel zu wichtig genommen, der Starkult, wenn Armin auflegt, ist es besser, als wenn DJ X das gleiche Set spielt oder einen sehr ähnlichen Track releast. Ohne TV und Internet gäbe es das alles gar nicht, schon gar nicht wäre es wichtiger wie der Künstler ausschaut und drauf ist, als ob er Talent hat.

    Hello Friends. :)


    Was verbirgt sich hinter diesem mysteriösen Threadtitel, der vom 2003er ATB Album inspiritert ist? Wie soll ich es sagen? Manchmal ist das Naheliegende so nah vor unseren Augen, dass wir es nicht sehen können. Mit Abstand oder externem Input wäre es viel eher möglich. Bin über Umwege zu dem Thema Musiksucht gekommen und bekenne mich schuldig. Ich denke ich bin nicht alleine. Musik ist seit nun fast genau 20 Jahren meine Hauptleidenschaft, bin zwar kein Experte, kenne aber viele Songs aus diversen Genres und weiß was ich will, was ich mag, was ich nicht mag, bei mir ist kein Song simply gut oder schlecht, da kann ich schon sehr gut differenzieren. Die Frage ist natürlich, ab wann ist man Musik süchtig? Ich höre schon extrem viel Musik, vor ein paar Monaten konnte ich das sogar noch während der Arbeit machen. Jetzt bin ich ehrlich gesagt froh, dass ich das nicht mehr kann und durch eine nette Kollegin also menschliche Gespräche führen kann, statt mich mit Musik von der Außenwelt abzuschotten.



    Heutzutage kann man dank MP3-Playern und Smartphones auch überall zu jeder Zeit Musik hören, also jegliche Lebensgeräusche oder "Leere" ausblenden, wo man im Wartezimmer sitzt, hört man sich ein paar Tunes an, vertreibt die Zeit und man ist ich nenne es einfach mal "in the zone", wobei man irgendwie auch von abgelekt und betäubt sprechen könnte. In a State of Trance irgendwie. Und ich bin mir sicher, viele könnte heute Lied 1 anmachen und wären am Ende eines Jahres nicht mal mit allen Liedern die sie mögen durch (bei ihrem gewöhnlichen Musikhörverhalten). Ich las auch kürzlich, dass Sportler sich vor Wettbewerben mit aggressiver Musik pushen, dass man besser läuft (zb Joggen) oder Fitnesstraining macht mit Musik drin (der normale Herzrhythmus beträgt 60-100 BPM, im Schlaf etwa 40-50 BPM. Und was hören wir speziell hier? Die meisten wohl Musik die aber so gar nix mit dem "natürlichen Rhythmus des Lebens" zu tun hat. 120 BPM ist ja schon 2x so schnell und wir alle spätestens seit "who's afraid of 138?", wie schnell Trance sein kann, noch mal 20 Beats drauf pro Minute, also jede dritte Sekunde. Das ist verdammt schnell, Leute, diese Musik puscht, so las ich auch, sie hält wach und das kann ich auch bestätigen durch meine Arbeit, wo ich meist Trance hörte. Auch wenn ich Trance liebe, es muss doch irgendwie anstregend für den Geist sein, ständig diesen lauten Klangteppich in die Gehörgänge gepumpt zu kriegen. Denn was ist normal? Wohl kaum, dass sich ein Mensch diesem Stresslevel permanent für Stunden ausetzt, oder? Daher ist es abnormal dies zu tun und wenn der Körper gut funktioniert, wenn man ihn richtig behaldelt, wissen wir, ist auch das klare Gegenteil der Fall.


    Dazu kommt ja zusätzlich, dass EDM meist aus Klängen besteht, die weder von Menschen so perfekt erschaffen werden können, denn ein Drummer kann niemals immer so exakt auf den Punkt schlagen wie eine Snare oder Highhat, noch dieses Frequenzspektrum erreichen können. Dazu gibt es noch derbe viele Effekte, die es mit handgemachter Musik gar nicht gäbe, ja, ich hab mich eh schon öfters gefragt "was ist eigentlich Eletronische Musik?", weil eine Gitarre, ein Klavier, eine Trommel, eine Stimme, das ist etwas was von Menschen gespielt wird und die Instrumente wurden von Menschen gebaut, da weiß ich was ich höre und was es ist, woher das kommt. Aber diese ganzen Software-Töne sind halt nicht echt, hoffe es ist verständlich was damit gemeint ist. Musik ist auf jeden Fall hochgradig ansteckend, jeder weiß wie er sich freut, wenn er ein feines Tune entdeckt, wie emotional Leute sind die sich dauerhaft mit Musik beschäftigen und erhöhte Ahnung haben. Ist nicht "einfach nur Musik", jedem seine Meinung. Nö. Die Ware geht außerdem dank Internet nie aus, was wöchentlich für eine Unmenge an Radioshows releast wird, Webradios usw., jetzt mit Spotify zB die Musikflatrate, wo man wie beim Streaming auch 24/7 hören kann, man findet immer wieder neue Sachen, neue Genres, neue Künstler, die Musik entwickelt sich immer weiter, es ist endlos.


    Meiner bescheidenen Meinung nach ist eine Frage die ich stelle generell enorm wichtig: Wir leben ja 2015 oder in den 2010er Jahren. Vor 20 Jahren kam das Internet, vor weiß ich nicht 30-40 Jahren Konsolen und vor 50 Jahren das TV und davor gab es das alles nicht. Stellt euch das mal vor. Nun meine Frage: Hat sich der Mensch selber in dieser kurzen Zeitspanne so stark verändert, dass er plötzlich Dinge im Leben braucht, die er früher nicht brauchte, nicht haben konnte, gar nichts davon wusste, dass es sie geben könnte? Oder brauchen wir diese ganzen Mediensachen vor allem gar nicht, sie sind nur Ersatzbefriedigung, weil sie einfacher sind, als sich mit anderen Menschen und Problemen und der Welt auseinanderzusetzen, Wissen zu sammeln und sich um Familie, Freunde, Kinder, Hilfsbedürftige zu kümmern? Dahinter steckt eine Milliardenindustrie, dass jene die uns das Zeug verkaufen uns viel besser kennen als wir selbst, wird uns täglich mitgeteilt, sei es in der Werbung oder in der Politik. Ich glaube nicht an Zufall.


    How to Overcome a Music Addiction


    Glaub als OP langt das erstmal. Bin gespannt was da für Input kommt. Vielleicht ist das Forum hier nicht der beste Ort, doch es geht um unser aller Leidenschaft und der eine oder andere wird sicher auch verstehen, was ich meine und vielleicht sogar angeregt, mal drüber nachzudenken, was er da eigentlich macht, nämlich sich ständig die Ansichten und Meinungen von anderen Leuten reinzuziehen, sich in Ecken drängen zu lassen (ich höre Hip Hop, also hänge ich mit Hip Hoppern ab, mache das was Hopper so machen etc., alle die keine Hopper sind, sind blöd, Spießer, was auch immer), sich uniformiert kleiden und zu meinen, man wäre antiautoritär, weil man ja Metal hört oder Trance oder Underground oder was auch immer.

    Ich verfolge was Armin macht nur noch sehr sporadisch. Habe jetzt "Together (In A State Of Trance)" ein paar Mal gehört und muss sagen: Hat doch was. Was soll ich sagen? Wenn's groovt, wenn die Melodie und die Sounds gefallen, ist doch alles klar. Kein Meisterwerk oder etwas, was ich oft freiwillig privat hören würde (außer es taucht in einer Playlist auf), was aber an meinem hohen Anspruch an EDM liegt. ;) Dieser wie soll ich es beschrieben "nörgelige" zweite Synth ist nicht so toll wie die knalligen Trance Synths drüber, doch funkionieren das Zusammenspiel u. der Kontrast doch irgendwie gut. Macht Spaß, als Musikfan und Powermusikhörer (auch abseits von Trance) behaupte ich, dass ich zwar sehr gut Songs nach 1-2x hören einordnen kann, aber Ausnahmen bestätigen diese Regel. Landete am Ende auf Platz #13 der ASOT Top 10 of 2015. 4/6.


    Der ReOrder & Standerwick pres. SkyPatrol Remix liefert das, was ICH unter Trance verstehe, das Original ist ja eher Big Room Tranceisch. Wobei ich mittlerweile kaum noch blicke was genau ich da eigentlich höre, Progressive Trance war mal dieses Hammer & Bennett Zeug, heute ist alles Progressive, auch wohl das ABGT Zeug. Ist auch egal, ich hör's halt einfach, würde falls es mal zu einem Reallife Gespräch kommen sollte über EDM ziemlich schwer werden, aber wie sagt man so schön? Über Musik zu reden ist wie über Kunst zu tanzen. Ohne Soundclips, also Beispiele, kommt man nicht weit, besonders im EDM Bereich nicht, wo EDM schon als Genre gesehen wird, dabei ist alles was Elecronic Dance Music ist EDM. Remix ist schön, wobei er mMn trotz der Qualitätssteigerung nicht so heraussticht wie das Original. 4,75/6.


    Dann wäre da noch der Bryan Kearney Remix. Ich bin ganz klar kein Psy-Trance Fan bzw. dieses Draufhautrances, beispielhaft dafür sind diese Neuen Remixe von Klassikern die man ständig überall findet. Man nehme einen Trance Klassiker, der für besondere Stimmung steht, spiele die Melodie nach und dann volles für mich emotionsfreies Uplifting-Geprügel drauf und boom. Die allerwenigsten Sachen davon gefallen mir. Ist nur meine Meinung, ich muss es ja nicht hören, soll jeder, zum Abfeiern taugt es absolut, nur gibt es mir wenig. Hab die Hörprobe durch, bekannte Psy Sounds halt, nicht übel, aber auch kaum Original und wie gesagt nicht wirklich mein Ding, langweilt mich irgendwie, beeindruckt mich nicht, um nicht zu sagen: Lässt mich trotz des hohen Energielevels kalt. ;) 3/6.


    One more by Alexander Popov. Moderner Big Room Trance halt, ich bevorzuge die älteren Sachen, vor allem gefällt mir dieses derbe Geklappe nicht, was man in allerlei Genres findet, irgendwie finde ich das sogar albern, sollen die Zuhörer Mitklatschen? ;) Sehr modern, sehr party tauglicher Remix. Sehr laut, an Trance schätze ich ja an sich die Ruhe, diese Emotionen, die Melodien, und nicht Dauerclapdrums und abgehackte Melodien. Ne, lässt mich absolut kalt, nicht mein Ding, zu "ich nem die Atmo vom Original und knall Effekte drauf" mäßig mit einem ordentlichen Nervfaktor, zu "laut" für meine Ohren. 2/6.


    Und so lange es nicht der ähnlich heißende Franzose ist, höre ich mal in den David Gravell Remix rein. Auf die Fresse. Ein Grund warum ASOT bei mir nicht mehr läuft, der Sound hat sich wie klar war halt nach vielen guten Jahren wie immer gewandelt hat (man überlege wie Musik in den 50ern, 60ern, 70ern, 80ern, 90ern, 00s klang, krasse Unterschiede) und damit kann ich auch leben. Main Mellow im Original ist stimmiger mit den 2 Synths im Wechsel. Klingt dieser Remix nicht so wie zig Tracks zur Zeit klingen? Auf ner Party lasse ich mir das gerne einreden, so für den Heimgebrauch taugt es nicht viel. Wieder abgehackte Synths und W&W Geballer. Ich weiß schon gar nicht mehr wie man das genau nennt, ich sach Big Room Trance, weil es schon auch Trance ist, aber um Himmels Willen nennt es nicht Trance, weil was Trance in den 00s war und das hier, ist wirklich nicht in eine Ecke zu werfen. David G will irgendwie alles und für mich fehlt da eine klare Linie, soll halt die Meute zum Abgehen bringen, das funktioniert wohl auch. "Wow, it's hard to make it worse than the original, but David Gravell did it. Congratulations." Stimmt zwar nicht ganz, aber schlechter als das Original ist der Remix klar. Auch nur laut und knallig und emotionsbefreit, so mein Fazit. 2/6.


    Was sonst noch auffällt: Wir kennen die Längen klassischer Trance Tracks. Locker 7-8 Minuten. Gucke ich bei Discogs nach, 5 Versionen zwischen 5-6 Minuten, einzig Mark Sherry geht volle 8 Minuten. Das heißt halt schon etwas für mich, passt natürlich perfekt in die Zeit, wo man statt sagen wir 20 Tracks bei ASOT/GDJB nun schon (bis zu) 30 kriegt. Je kürzer die Tracks, desto weniger kann und muss gemixt werden. ;)

    Zitat

    Original von schwanenkind


    Bloß, wie kommt es dass die Vocals genau dazu passen - oder wurden die extra dafür eingesungen / rübergesungen?


    Nun, die Kunst ist es nun einmal zu gucken, ob die Vocals vom Tempo her und von der Melodie her zu dem verwendeten Instrumental passen. Und ich muss sagen, das Mashup ist nice, aber muss vergessen werden, damit ich mir da nicht immer Vocals einbilde bei Eye of Horus. ;) Ist in diesem Fall nix weiter als Acapella + Original Track = Mash Up. :)

    Ist halt ein Mash-Up, man nehme ein Instrumental und füge eine Vocal Version hinzu. Das ganze mal ins Google eingegeben und man findet: http://djmichaelangelo.tripod.com/id5.html Ist nicht mal so schlimm wie ich erwartet habe, obwohl ich die Original Version liebe.


    Unter "Demo Remixes" steht dann, dass es sich Mashup Remixes handelt. ;)


    Mich hätte mal "Mariah Carey - Touch My Body vs. 4 Strings - Take Me Away (Purple Haze Remix)" interessiert - aber das Ergebnis wäre wohl ziemlich grausam. :D

    Zitat

    Original von eRacoon


    *Fackel und Mistgabel in die Hand nehm* :D
    Will jetzt keine Grundsatz was ist der Sinn des Lebens Diskussion lostreten aber so etwas in einem Musikforum zu lesen überrascht mich doch etwas ;)


    Aber wenn ich nach deinem Grundsatz gehe werde ich wohl nie die "Wahrheit" finden, habe solange aber Spaß bis die Kiste zu geht... :huebbel: :huebbel: :huebbel: :D


    Ich bin immer für Überraschungen gut. ;) Einer von muss ja der #YOLO Spaßgesellschaft Einhalt gebieten. "Yes, there are two paths you can go by. But in the long run. There's still time to change the road you're on." Merkwürdige Zitatverwendung meinerseits, aber passend. ;)

    Nett. Bemüht. Doch Hardstyle Sound kommt mir nicht in die Tüte. ;)


    Wer in Genres denken möchte, soll das gerne tun. Irgendwann sollte man kapieren, dass man sich darüber entweder zu viele Gedanke macht und somit Zeit verschwendet, oder einfach das hört was man hört. Natürlich darf und soll man auch definieren was man hört und es verachten, wenn zB der Genrebegriff Trance verunstaltet wird, aber das passiert in der Mainstreammusik ständig. Genauso ändern sich die Styles von Artists die lange dabei sind. Völlig normal, sei's wegen dem Erfolg, um des Erfolges Willens, wegen dem Alter, wegen dem Geschmack oder weil sich die Musiklandschaft generell ändert. Musik wird nicht für mich oder dich als Einzelperson gemacht, sondern für eine bestimmte Zielgruppe bzw. um eine gewisse Masse zu erreichen. Es ist eine gigantische Industrie. Man braucht sich heutzutage ja eh nicht auf einen Künstler fixieren, gibt tausende andere und Millionen Songs. Da findet jeder was, alt oder neu, whatever.


    Musik wird ohnehin nur von Menschen für Menschen gemacht, wer sein Leben nur nach dem was Menschen ihm zu Konsumzwecken vorlegen lebt, wird niemals zur Wahrheit finden. Auch wenn ich viel Musik höre, wird die Bedeutung von Musik allgemein enorm überbewertet.

    Oh, danke. Hatte bei YT faulerweise nur "New OceanLab 2015" eingegeben. ;)


    Wollte vorher noch schreiben: Eine neue OceanLab ist besser als keine. Denn etwaige Remixes können immer noch mehr rausholen, wenn das Original wenig taugt. Meine Meinung zu "Another Chance"? Mäßiger Durchschnitt. Sicher solide/hörbar, aber die Atmosphäre, die Emotionen, das Gefühl von den alten OceanLab Tracks ist futsch (die Alben kamen immerhin 2008/2009). Der Streicherpart ist sweet, der Gesang toucht mich aber gar nicht, lyrisch ist da nix und der clubbige Part hebt sich so gar nicht ab von vielen ähnlichen Produktionen, das kennt man ja von A&B zuletzt und was bei ABGT läuft. Schade schon, ich hab beide SOTS Alben im Regal stehen, wäre also mehr als bereit auch das neuste Werk zu kaufen. So aber bleibe ich schwer skeptisch. Wie gesagt, ich warte auf Alternativversionen, scheinbar könnte Daniel Kandi was machen, aber das hier hat bis auf die Streicher nix zu bieten was ich als gut-ig empfinde.

    Da ASOT dem Armin seine Show ist, bestimmt der halt was Tune Of The Week wird. :happy: Also ich ärgere mich keine Sekunde mehr drüber. Darüber bin ich schon länger hinweg. Im Musikbiz geht es hautpsächlich ums liebe Geld und um Masse zu erreichen. Wenn die Masse Lärm möchte, dann kriegt sie Lärm. So einfach ist das. Auch Armin ist ein Produkt. "Off The Hook" besteht aus etwa 5 Teilen, rund ist anders. Natürlich ist das Club- und Eventmucke. Nun weiß ich das auch. Ist schon mehr als 0 Punkte, aber über 2 Punkte auf keinen Fall. Erwartungsgemäß mir nicht gefallende, aber laut Kommentaren vielen gefallende Nummer. Ist ein enorm cleverer Stunt, um den Namen AvB auch bei der Hardwell Fraktion anzubringen. Ich hör jetzt wieder das was ich gerne höre und lass die Musikwelt machen was sie für richtig hält. ;)

    In der Musik geht es nun mal nicht primär um Musik. Teure dumme materialistische geile Bitches Videos sind wichtig, dass der DJ toll aussieht und sympathisch grinst, Armin ist halt ein hübscher blonder Junge oder dass die Typen coole Genre typische Klamotten tragen und sich halt real geben bzw. so wie es in dem Genre halt passt. Dazu teure Lasershow und einfach nur Haudraufmucke mit "Breaks und Drops", der Spannungsbogen unter aller Sau, Hauptsache Track um Track. Die Masse will es, die Masse wurde drauf hintrainiert, jetzt fährt sie voll drauf ab. Musikbiz ist eine gnadenlose Dauershow. Es geht nicht darum, wer wirklich gut ist, sondern wen die Labels am besten vermarkten. Denn das Zeug kommt bei der Masse an, da es nicht gefunden werden muss, sondern den Zuseher ständig anspringt. War schon immer so. Aussehen der Sänger war schon immer wichtig, siehe ganz am Anfang Elvis Presley oder wie die Beatles gehypt wurden und die schreienden Fans, die es auch heute gibt. Und es gibt immer Nachschub. Wenn einer floppt oder aufgibt, kommen schon die nächsten Newcomer nach. Die stehen in Schlangen an, es wird nicht der Tag kommen, wo es kein neues Material gibt.



    Da möchte ich kurz eine Sache einwerfen: Im Hip Hop behaupten sie ja praktisch ausnahmslos alle, dass sie real und echt sind, sich nicht verkaufen, die besten, größten sind und den größten haben und schimpfen gegen Kommerz und die ganzen Faker. Schön und gut, aber wer sind denn dann die Faker und so? Denn die machen ja das exakt Gleiche. ;) Wollte ich schon immer mal angebracht haben, dazu am besten im Tranceforum.



    Angebot und Nachfrage. Es ist so wie es ist. Wer Künstler ist, der ist Künstler. Das ist so wie bei uns Normalsterblichen, wir haben Arbeitgeber und arbeiten für die. Wir können nicht hingehen und zum Chef sagen: Du, kannst du nicht diesen Artikel rauswerfen und den da kleiner machen und den billiger verkaufen und den in grün. Wir machen unseren Job. Fertig. Wenn's einem nicht passt, dann muss man sich was anderes suchen oder aufhören. That's life. Oliver Koletzki wird nicht so schlecht verdienen, aber er heult halt rum. Einerseits wie erwähnt finde ich das gut, aber eben viel mehr aus dem Grund, weil selten jemand mal Kritik äußert, aber dann wiederum macht er ja auch mit, weil er Geld braucht, aber argh der böse böse Kommerz. Es ist so wie es ist, ohne Kommerz hättest du keine Auftritte und so weiter. Heul doch. Und kurz noch zu dem ewig alten Argument "aber wenn EDM-DJs mit einen Auftritt 250.000 Dollar verdienen, stellt sich schon die Frage, ob das noch im Verhältnis zu dem steht, was sie leisten." Noch mal zum Mitschreiben: Angebot und Nachfrage!!! Gleiches gilt für Sport und Hollywood und für Verkäufer. Wenn das Publikum bereit ist so viel Geld zu bezahlen, dann ist das Geld vorhanden. Und wenn sich der Boss entscheidet, nicht das gesamte Geld selber einzustecken, sondern dem Star für seinen Wert einen gewissen Anteil zu zahlen, der dann zB 250 Riesen ausmacht, dann ist das so. Dann kannst du dich in deine Meckerecke stellen und große Krokodilstränen heulen bis du absäufst und das völlig unfair finden (ich finde es auch nicht gut oder wirklich fair, aber A+N), weil ja in Afrika Kinder verhungern äh sorry ich meine weil du nicht so viel kriegst, aber das ändert nada. Oder du machst dich halt wichtig, voll auf "fuckedm" und damit machst du wiederum auf dich aufmerksam und nutzt diese Art der Antiwerbung dafür, dich als Antiheld zu etablieren und die Leute finden dich cool und du kriegst bessere Auftritte und mehr Kohle im Windschatten der Pseudokritik. Antiimage ist auch ein Image. Du bist auch Teil des Ganzen. Ich glaube Oliver's Wunsch ist es, seine "anspruchsvolle" oder "gute" Mucke zu machen, so viel Geld zu verdienen wie er sich vorstellt und dass der Kommerz, die Geldgier ausstirbt. Träum weiter.



    Aber das Schöne ist dank dem Internet ja (wenn man antisozial ist und Menschen nicht mag): Man muss ja nicht mitmachen. Ich höre das was ich will und halte mich von dem Schrott fern. Spart Zeit und Nerven. "Anspruchsvollere" elektronische Musik ist halt wenig massentauglich. Das ist ganz normal, das ist überall so. Wobei das alles subjekt ist. Und im Kern unwichtig. Ich höre ja nicht das was ich höre, damit ich besser bin als der andere. Zumindest bin ich über diese Art von Selbstbeweihräucherung hinaus. Sicher ist es schön, wenn mal jemand der in der Szene selber aktiv ist das Maul aufreist und was sagt, denn es gibt viel zu viele Duckmäuser die aus verschiedenen verständlichen Gründen nix sagen, aber es ist einfach so wie es ist. Da große Firmen dahinterstehen, alle Trends früher oder später aufgreifen und die Musikindustrie genauso wie andere Industrie ein Milliardengeschäft ist, wird eben alles an die Masse verkauft. Mitmachen und sich anpassen oder sein eigenes Ding machen und abseits vom Mainstream schwimmen. Ändern kann man den Ausverkauf nicht. Und den Massengeschmack sowieso nicht. Wenn die Masse halt Drops und Breaks will und Haudraufmucke, dann kriegen sie genau das. Für mich ist es Lärm, für den anderen das Geilste. Ja, dann ist das so. Ich ändere es nicht, wenn ich mich auskotze. Wer nicht will, der hat schon.



    Und seit wann ist EDM ein fucking Genre? Ich war bisher immer der Überzeugung gewesen, dass EDM der Oberebgriff für jegliche elektronische Musik ist, das was der Laie als "Tächno" bezeichnet? Jetzt ist David Ghetto also EDM? Naja, House kann man das ja eh nicht mehr nennen, das ist eine Verwurschelteung aus House, Big Room, Techno, Progressive und so was. Ich hätte nix gegen den Begriff EDM an sich, wenn er nicht schon vergeben gewesen wäre. Oder verstehe ich hier gerade etwas falsch? Natürlich macht Ghetto EDM, auch Armin macht EDM, aber viel mehr macht Armin Trance, was ein Untergenre ist. Sonst könnte man ja auch gleich sagen: Ghetto und Armin machen Musik.



    My 25 $ - I have spoken. Peace.

    Zuerst den Remix gehört. Die Stimme gefällt mir nicht wirklich, die Vocals somit auch nicht. Gibt geile Male Vocals, aber so halt nicht unbedingt. Ronski hatte auch schon bessere Zeiten. Für sich alleine gesehen mag das schon passen, aber letztendlich dudelt es zu belanglos dahin, ohne Höhepunkte, die Melodie bleibt kaum drin, auch diese speziellen hervorstechende Sounds gehen mir ab. Gibt eine solide 3,5/6 Wertung meinerseits. Hab gerade den Ronski Speed Remix von Armin's Burned With Desire auf den Ohren. Das ist doch deutlich ausgefeilter, stimmiger, melodisch berührender.


    Dann zum Original. Radiopop, wie ich mir dachte. Bäh, der Lead Synth geht gar nicht. Kann tatsächlich schön im Radio laufen. Langweilig + leicht nervige Vocals = so wie es halt ist. Aber halt in meinen Ohren nix was ich brauche. Irgendwo auf "This Is What It Feels Like" Niveau. 1/6 ist schon berechtigt, in jedem Fall wenn man überlegt was Armin sonst kann und was er mit so einer seichten Nummer erreicht.

    Wieso können? Am Können läge es weniger. Armin müsste doch schon genug Beiseite geschafft haben. Der Wille und die Gier sind es halt, meinetwegen auch noch die Leidenschaft oder Beschäftigungstherapie. Oder ein Knebelvertrag. Nun, ASOT wurde halt immer größer und jetzt hängt da viel zu viel Geld drin, so dass Armin der das Ding ja nun mal mit seiner Präsenz zusammenhält nicht einfach aussteigen kann (wohl nur über seine Leiche), da gingen Millionen flöten. Eine Britney flippt aus und kommt dann wieder zurück, denn sie ist ein Gelddruckmittel. So etwas geben die Hintermänner nicht einfach so auf.


    Ich habe mittlerweile akzeptiert, dass sich der Sound gewandelt hat. Warum heulen, wenn ich doch eh dank Internet Zugriff auf fast alle Musik aller Zeiten habe? So höre ich die älteren Sachen und gut ist. Krebse bei ASOT knapp über 200 rum, also noch genug zu tun in Zukunft. Armin ist für mich kein Trance-Gott und was er und gewisse Anpasser mit meinem Lieblingsgenre anstellen ändert nichts an meiner Liebe zum Trance, genauso wie Ghetto Affen mir meinen D-Rap nicht kaputt machen, auch wenn sie für die Öffentlichkeit das Genre in den Dreck ziehen.


    Natürlich finde ich es schade, dass Trance nicht mehr das ist was es mal war und dass die Größen ihren Sound anpassten/änderten, aber irgendwann ist ein Sound nun mal durch und es gab in der Vergangenheit immer musikalische Wandel. Vergleiche die 60er mit den 70ern und den 80ern und den 90ern und den 00s. Ob so gewollt oder forciert.


    Future Trance war ja nie richtig Trance. Aber zumindest die früheren Ausgaben waren noch angenehm bzw. haben sich bis heute gehalten bzw. hatten noch einen guten Hörbaren Teil. Weiß gar nicht (eben weil ich seit 2005 jetzt weitgehend Trance statt Hands-Up/Dance höre) woran es lag, dass FT fast komplett auf Hands Up umsattelte und das Zeug auch fast keinen Anspruch mehr besaß. Liegt wohl an den diversen Limitierungen, die so ein anspruchsloses Genre mit 50 % Coverversionen und Billigtexten mit sich bringt. Ich höre ab und an mal neureren Ausgaben (bei nem Freund im Auto) und das ist wirklich nur noch Schund und hat mit Trance bis auf die obligatorischen 5 Trancer nix mehr zu tun.


    Meine 87 Cent.

    So was ekelijes sucht man doch net im Tranceforum. Ich weiß ganz genau was du damit sagen willst...auch wenn du selber von Hands Up sprichst. Du willst uns doch nur verführen. ;) *If the bass is too hard, you are too weak...play it harder...protect your ears* Also das hab ich früher gehört und kann aus heutiger Sicht sagen: Hat sich gehalten, würde ich nicht vom MP3 Player verstoßen. ;) Wobei der Pulsedriver vs. Rocco Remix noch mal ein Stück mehr kickt. Und ich als Tranceexperte weiß wo von ich spreche. :D


    Mit Rocco und Pulsedriver haste schon mal 2 Tipps. DJ Shog. Kenn das Hands Up Zeug nur von Anfang der 00s, bis dann Mitte Trance kam und dann war ich geheilt.

    Eigentlich müsste die erste Zeile lauten: Ist das noch Trance? Da sich aber regelmäßig ehemalige Trancer mit Krach oder nennen wir es freundlich genrefremden Releases disqualifizieren, stellt sich diese Frage nicht mehr, denn egal wie man es sieht, es ist instrumental, es ist melodisch und es ist sehr trancig, des passt scho. Der Anspruch sinkt halt. ;)


    Wie notwendig eine 2014 Edit jetzt war sei dahingestellt, da das Original (auf der FT war's damals unter Tunnel Allstars im DJs@Work Mix zu finden) aber etwas staubig/stampfig klingt, find ich die Neuversion etwas besser. Erfindet das Rad natürlich nicht neu, ist aber eine solide Nummer. Die Melodie ist einfach catchy. Aber was passiert, wenn ein YT Kommentierer ein ganz fieses "similar to Liebe" postet? Tja.

    Trance hat für mich generell mehr das Gefühl von soundtechnischer Freiheit als andere Musikrichtungen. Macht einfach Spaß, immer wieder neue Synths, Basslines und Drums in Kombination zu hören. Besonders wichtig sind die schönen Melodien (die durch die vielen Instrumentals auch super zur Geltung kommen ohne störenden Gesang) und die verwendeten Sounds, dazu der treibende Charakter des treibenden Beats und einen knackige Bassline. Und eben die Reise, die dank der Überlänge möglich ist. Build Up - Break - Main Part, ich als Hörer werde auf eine kleine emotionale Reise genommen. Wie gesagt zählt hier so weit wie möglich noch die Musik und nicht wie in vielen anderen Genres das Image des Künstlers.


    Auch wenn Trance lyrisch meist nicht besonders anspruchsvoll oder aufwendig gestaltet ist, sind das meist harmonische Liedtexte gesungen von meist guten Stimmen, aber eben auch mit dem Trancesound verbunden, also trotzdem nicht zu vergleichen mit langweiligen Popsongs (gibt natürlich schon sehr poppige Trancestücke, klar). Vor allem steht beim Trance abgesehen von den großen Namen jetzt für mich zumindest weder der Erschaffer des Werkes noch ein Musikvideo im Vordergrund, sondern der Track an sich. Dazu ist Trance auch wenn es mir schwer fällt dies zu verstehen nicht besonders massentauglich und somit werden bei mir auch keine Tracks todgenudelt.

    Zitat

    Original von Biff
    Aber sowas hier ärgert mich dann doch. Das die sich nicht schämen sowas zu schreiben?


    Wird im Hip Hop doch auch nicht gemacht. ;)


    Wenn ich nur wüsste, aus welchem Dance Track mir diese Sounds des Originals bekannt vorkommen. Irgenwas mit Vocals und dann sehr sehr ähnlich. Okay, die dümmste Leute sind die, die es nicht kapieren. Meine Fresse. Ja, da schrieb wer in den Comments was von JMJ und E4 und natürlich, natürlich, DJ Quicksilver hat gecovert und so weiter. Kann jetzt aber nicht exakt ausmachen, ob alles nur geklaut und kopiert von der Kopie ist. Bilde mir aber ein, dass es auch einen Vocaltrack gab, der ähnlich klang. Finde ich schon schäbig, dass man einfach einen Remix eines existierenden Tracks macht und den dann unter eigenem Namen vermarktet. Warum das gemacht wird ist mir völlig bewusst...

    Zitat

    Original von Solarcoaster
    ... nun auch hiervon noch eine Neuauflage von Astuni & Manuel Le Saux. Ganz akzeptable Version, auch wenn, wie bei vielen Klassikern, nicht wirklich notwendig...


    Was ich hier weil es passt kurz sagen möchte: Wer aktuelle Trance Sets hört, wird ja immer wieder über Neu-Remixes von mehr oder weniger Classics stolpern. Auch wenn diese nett sind, muss ich klar sagen: Es sind meistens solche Uplifting Bretter. Da wird einfach nur die Melodie nachgespielt, aber der Charm, dieses Besondere des Originals, geht halt verloren. Ich meine, der Remix ist wirklich nicht schlecht, 4 Points wären durchaus drin, aber es ist mir zu knallig und zu wenig besonders, eigenständig wie das Original. Dieses höre ich immer wieder gerne, schöne Sounds, schöne Melodie und Stimmung. :) Und ich verstehe schon, dass es auch schön ist an einen Klassiker erinnert zu werden und durch ein Update ist er dann auch in aktuelle Sets besser verbaubar, nur lassen mich viele Neuauflagen halt ziemlich kalt, auch wenn sie an sich okay sind, sie kommen nicht ans Original ran.

    Es muss Liebe sein. :D Manche Stücke hört man immer wieder und die sind zu geil. Ein Alltimer muss der Santiago Nino Dub Tech Mix zu "Language" sein, geht gar nicht anders. Rockt nach wie vor, die Energie ist unglaublich, würde ich liebend gerne mal live drauf abgehen.


    Wobei mir dann auch das Original aufgefallen ist, hat viel vom SN Mix, aber halt langsameres Tempo und diese deepe Bassline ist einfach fein. Hypnotisch, angenehm temporierter Progressive Trance. Ist eine schöne Alternativversion, denn für mich war "Language" lange Zeit durch den epischen Remix definiert.


    Der Elevation Remix ist die bisher trancigste Variante, wäre sicher für sich auch besser zu werten, aber im Vergleich zu bombigen SN Remix und zum deepen Original sicher so ein Mittelding, aber da fehlt mir einfach was. Ist aber immer noch ein ganz guter Remix.


    Mit dem Phynn Remix gibt es dann noch eine clubbigere, knalligere Variante. Finde ich ehrlich gesagt zu dudelig, generell ist dieser Phynn Synth Sound grenzwertig, kann funktionieren, aber auch Großraumdisco mäßig billig klingen. Die Atmosphäre der anderen 3 Versionen geht hier in meinen Augen verloren, dudelt irgendwie so dahin, als hätte Phynn hier einfach nur die Originalmelodie anders verpackt und das Ding war in 10 Minuten fertig. Nicht unbedingt schlecht, wird bloß gemessen an den anderen Versionen samt Vorlage und da kann er einfach nicht mithalten, zu austauschbar.


    Language (Santiago Nino Dub Tech Mix) - 7/6


    Language (Original) - 5,25/6


    Language (Elevation Remix) - 4,5/6


    Language (Phynn Remix) - 3/6

    Zitat

    Original von Biff


    Find ich lustig das dir egal ist von wann ein Track ist. Aber Hauptsache nicht aktuell. Das ist irgendwie ein Widerspruch ;)


    Da hat einer ganz genau aufgepasst. Kriegst nen Keks. :D Nun, ich kann nur sagen, dass es zwar immer gute Mucke gibt, aber viele Bands/Künstler die mir in meiner Jugend oder so bis Mitte 2000er gefielen, heute halt nicht mehr so wirklich meinen Geschmack treffen. So ganz egal ist es nicht, 90-00s sind schon meine Lieblingszeiten, davor mag ich auch genug, aber im Verhältnis zu genannter Zeit ist es weniger. Also ist es dann wohl doch nicht so egal. Aber es klang gut in meinem Kopf. :p

    So, hab mal eben gecheckt wie viele Sets/Radioshows ich noch lagernd habe: Sind nur so weit ich richtig gezählt habe 973 - das macht dann etwa 60 Tage Dauerbeschallung. Bei 2 Stunden Sets hören pro Tag (was ich trotzdem nicht schaffe, manchmal schon, aber dann auch nicht) wären das schon 3 Jahre Material und es kommt ja ständig was dazu. :D Und man will ja noch nicht EDM hören, Alben und so weiter.


    Vergessen bei meiner Auflistung hatte ich: Roger Shah's Magic Island. Progressive House Worldwide, Silk Royal Showcase, Temple One's Terminal One, Rob Evans verschiedene Sets und Best Progressive House/Trance, Zeug von James Warren (von dem hab ich auch noch nix gehört), Mikey C's Blended Beats, Max River, Kobana's Hear The Colours, Jussi Soro, Jon O'Bir's Webmixes. John Digweed Transitions (was weiß ich ob das mir gefällt, man muss es irgendwann testen).


    Nun ja, ich hab sonst keine wirklichen Ziele im Leben, von daher ist dies mein Lebensprojekt mit Open End und Unschaffbarkeit. Genres schwanken zwischen Trance, Deep House, Progressive House denke ich.


    Ich geh jetzt Musik hören, da mit ich meine Quote halten kann. :D

    Ich hör meistens trancige Radioshows und Live Sets. Hab so viel eingelagert (durch die Cuenation lade ich mir alles runter, was potenziell interessant ist), das reicht wohl noch bis 2020, inklusive alter ASOTs und GDJBs und TATWs und Anjunadeep und Worldwide und weiß der Geier was, Solaris International und Momentum, da hoppe ich öfters hin und her und höre auch nicht alle Sachen an, die ich schon kenne skippe ich, weil sonst würde ich nie alte-neue/neue-alte Tracks finden. Bevorzuge die älteren Sachen, aktuelle Sachen wenig, gerade bei Trance mag ich wie beim D-Rap die Sachen aus der Hochphase, die wohl jedes Genre hat. Sonst höre ich natürlich auch mal was in der Tube, Alben die meist nicht Trance sind, bei iTunes hol ich mir immer wieder Songs oder Compilations, ansonsten hab ich nen MP3 Player wo trotz SD Karte immer Speicherplatzprobleme sind^^. Da höre ich dann während der Arbeit Alben, manchmal Livesets, den einen oder andere Podcast oder Interview. Daheim beim Surfen läuft meistens Mucke nebenbei, gerade laufen Basil O'Glue Sets.



    Wichtig ist mir, dass ich nicht aktuell bin. Ich höre das was ich höre, ob ich jetzt Monate oder gar Jahre später einen Song/Track entdecke, ist mir nicht wichtig. Musikgeschmack ist ohnehin subjektiv und Sachen die mir gefallen haben nicht oft den Anspruch, aktuell zu sein. Weil ich eh das höre was ich höre und wohl außer ganz früher wo ich nicht anders konnte noch nie coole angesagte Massenmusik gehört habe. Kenne gewissen Mainstreamkram dann eigentlich nur aus musikinteressiertem Grund.



    Derzeit hab ich mich wieder nach etwas längere Zeit (wobei das so phasenweise kommt, mal finde ich was und dann packt es mich, aber das Suchen ist halt zeitintensiv und hat ne geringe Erfolgsrate) mit Deutschem Hip Hop beschäftigt, ein Genre, dass ich schon seit ich jung bin (also Mitt 90er) höre, aber nach dem Boom so Anfang 00s nicht mehr so viel kenne bzw. mir nicht mehr zusagt die Richtung. Aber hab die letzten Tage wieder feine Sachen entdeckt, das hat mich gefreut. Ist leider? nicht so wie beim Trance, dass es da Tracks, Remixes, Compilations, Radio Shows, Livesets wie Sand am Meer gibt. Ist ja auch ein bisschen anspruchsvoller, einen Raptext in Reimform zu verfassen, als ein bisschen am PC rumzuklicken, wie es diese Technonasen tun.



    Hab ehrlich gesagt kaum Zeit Sachen öfters zu hören, weil ich wenn das eine archiviert ist, schon wieder das nächste anhöre. Dazu ist dann der MP3 Player da, wo ich meist Trance im Shuffle höre und so dann doch Sachen öfters höre. Musik is my life, it keeps me warm. :)

    Das ist völlig normal! Alle fangen mal klein an und irgendwann werden sie so groß, dass sie halt viele Fans haben, viele Fans erreichen wollen/sollen, die Produktionen anpassen, das Management greift ein, alles muss größer, massentauglicher werden und natürlich wird dann das Wort SHOW ebenso großgeschrieben. Der alte Style wird langsam verändert und so passt sich der Künstler halt stufenweise an. Ein weiterer Indiz kann sein, dass der Künstler wenn er ständig wöchentlich tourt (was Hin- und Rückreise mit sich bringt), eine Radioshow hat (was mittlerweile wohl jeder DJ hat) und auch mal die eine oder andere Pause einlegt, entweder die Produktionszeit pro Track kürzer ist oder gleich Ghostproducer engagiert werden, die dann während die Marke XY tourt und sich feiern lässt im Studio die Mucke baut und die Playlists zusammenbaut, am besten mit Labelkollegen und Vetternwirtschaft. Das wird jetzt weniger auf A&B zutreffen, da die ein Trio sind, welche Nasen gemeint sind müsste klar sein. Irgendwann zieht halt der alte Sound nicht mehr, ist ausgelutscht, und so muss Neues her. Dann bleibt die Wahl: So weitermachen und nix mehr reißen, weil der Sound aus der Mode ist und somit untergehen, oder sich teilweise bis komplett anpassen und dann halt auf der Erfolgswelle fahren.



    Ohne Show kann man gar keinen Fame kriegen behaupte ich. Und um Fame zu kriegen, braucht es Showtunes. So ist das Musikbiz. Sich drüber aufzuregen oder zu ärgern, dass A&B früher besser waren hat eigentlich keinen Sinn, weil das alles nur die logische Konsequenz und Entwicklung ist. Am besten ganz cool bleiben, die alten Sachen hören, die neuen Sachen bei Bedarf testen, mögen oder nicht mögen und es gut sein lassen. Dadurch erspart man sich viel Ärger, wer von Medien welcher Art auch immer seine Emotionen fernsteuern lässt, fällt voll drauf rein. :)



    Höre übrigens auch derzeit TATW Oldskool. Bin gerade bei TATW 050 angelangt und hab noch bis 200 die meisten Ausgaben (welche ich finden konnte) zum anhören. Damals war die Show noch nicht so durchgestylt, die Jungs laberten einfach in die Tracks rein und lasen sogar noch Fanmails vor. 2005 halt, da begann gerade mal Youtube und von Twitter, Facebook und Social Media Mist war noch nicht die Rede. Die Technik hat auch dafür gesorgt, dass der Musikmarkt viel größer wurde und alle nun schnell und kostengünstig aktuelles Zeug kopieren können...

    Büdde, wenn man schon eine Musikdatenbank im Gehirn abgespeichert hat. ;) Is ja bei instrumental oftmals sauschwer sich alles zu merken, da fallen einem die bekanntesten Classics nicht ein. Ach ja und noch was: Obwohl es sehr viele 1998-2000 Versionen gibt, gibt es auch noch andere Tracks. :p



    Grigor Dimitrov double hot shots at If Stockholm Open 2014


    Also wenn der es nicht drauf hat, dann hat es niemand drauf. Großes Tennis. :yes:




    World Cup - Foot 2014 (Rémi Gaillard)


    Auch absolut cool und draufhaberisch. Sehr geile Aktionen mit einem Fußball, wie Remi ihn durch bzw. gegen diverse Hindernisse kickt. :gruebel:



    Weiß nicht ob das hier passt, aber muss mal rein:



    Wu-Tang Clan Ain't Nuthing ta Fuck Wit - Sung by the movies


    Einfach cooler und aufwändiger Zusammenschnitt von Flimdialog Cuts zu einem Raptrack. Also drauf hat es der der was das zusammengeschnippselt hat.