First State feat. Elliot Johns "Your own way"

  • dürfte dem ein oder andern ja schon von Time Frame bekannt sein. Nun ist diese Nummer also erschienen. Natürlich auf ITWT und wie es aussieht nur digital...


    Der Original Mix ist den Hörproben nach zu schließen der gleiche, wie auf dem Album. Schöne Gänsehautstimmung im Break, mit Piano... leider im Mainpart soundlich nicht so ganz mein Geschmack, aber das Piano macht das alle Mal wieder wett...


    5/6


    Dann existiert ein Pounding Club Mix der ein bisschen mehr auf Tempo setzt und im Break ein paar schöne Strings, und Gitarrensounds enthält. Im Mainpart knarzt es dann ziemlich, was meiner Meinung nach ein bisschen unpassend nach dem schön umgesetzten Break ist...


    4,5/6


    Ein dritter Mix nennt sich First State Analog Recon der gewissermaßen den Gegenpol zum Club Mix darstellt. Generell langsamer gehalten, die Vocals kommen mir ein wenig tiefer vor, aber das kann Einbildung sein :D Der Break ist (zumindest in der Hörprobe) nicht so ausgeprägt, wie in den anderen Mixen, jedoch ist auch hier die bereits im Club Mix erwähnte Geige zu hören und generell klingt dieser Mix wesentlich sommerlicher und trifft auch im Mainpart meinen Geschmack wesentlich besser. Meiner Meinung nach der beste Mix..


    5,5/6


    Angehört hab ich mir das Ganze hier

  • Der Track ist mein persönliches Highlight auf dem Album - Weil ich schon von Nic Chagalls "WYN" überaus begeistert war ;)


    Und wenn nach einer Minute das Piano traurig durch die Boxen knarrt bin ich hin und weg :huebbel:

  • Na, wenn sich hier mal keiner ein großes Beispiel an an Nic Chagalls What You Need genommen hat, wie Torteloni schon angemerkt hat...!? Sogar den gleichen Sänger haben die beiden Holländer hier unter ihre Fittiche genommen, sodass Your Own Way den Vergleich mit "WYN" ja geradezu heraufbeschwört... :hmm:


    Nun gut, im Original Mix schlägt sich das Ganze für meinen Geschmack dann doch recht wacker. Eine mehr als tragende Rolle trägt bei diesem Eindruck sicherlich der spannende und abwechslungsreiche Trackaufbau, welcher von ruhigen Phasen, in denen sich nur Bassline und Vocals gegenüberstehen, bis hin zu techig angehauchten Schüben, in denen sich verspielt klimpernde Melodiefragmente darin gefallen, schön wirr durch den Raum zu geistern, reicht. Mittendrin glitzert dann noch ein emotionales Break mit Piano-Unterstützung und nun schmachtenden Crooner-Vocals auf, woraufhin sich der Track im Anschluss aber zwecks gelungener Kontrastierung zu einem elektrotechig-drückendes Mönsterchen mutiert, bei dem die verspielten Töne dem Track (im positiven Sinne) die Krone aufsetzen. Zudem weiß auch hier die variable Stimme von Elliot Johns zu gefallen, welche immer passend sphärisch in die jeweilige Trackphase miteinbezogen wird. Im Endeffekt sind das bei mir dann trotz ordentlicher "WYN"-Orientierung dennoch verdiente 5/6 geworden. :yes:


    Der Pounding Club Mix betört im Break dann vor allen Dingen mit der zusätzlichen Gitarren-Melodieebene, welche sich sehr gut mit Vocals, Piano und Strings arrangiert und damit die Atmosphäre noch einen kleinen Ticken schmachtender in die Gehörgänge schiebt. Unsägliches Schwurbeln im Anschluss deutet allerdings daraufhin, dass hier schon bald die Fetzen fliegen werden - dass daraufhin aber schließlich der Platz freigeräumt wird für solch ein gähnend langweiliges Tech-Konzept, hätte selbst ich so nicht erwartet. Was bei Falling noch ganz gut funktionierte, wirkt hier nur noch als lahmer Abklatsch, der mir nicht mehr als eine müde "Bitte weiter im Text"-Geste abverlangt. Ich denke mal, in seinen 3/6 dürfte sich dieser Mix meiner Meinung nach am besten wiedererkennen... :hmm:


    Zu guter Letzt gibt es aber zur Wiedergutmachung noch First State's Analog Recon, welches sein Hauptaugenmerk ganz klar auf die sphärischen Elemente des Originals verschiebt. Der Mix schwebt für meinen Geschmack zwar hart an der Kitschgrenze, bekommt aber immer wieder die Kurve und führt damit insgesamt Piano- und Strings-Arbeit sehr stimmungsvoll weiter. Insgesamt eine gute Ecke langsamer als das Original machen bereits vor dem Break die sanften Flächen auf sich aufmerksam, bevor sie im Break zusammen mit Vocals, Piano und Drumming-Effekten ihre entspannte Wirkung zum Höhepunkt bringen. Auch im Anschluss fehlt jedwede Tech-Affinität, sodass sich die melodischen Elemente schön entfalten und ausbreiten können. Im Untergrund wummert dazu noch eine leicht drückende Prog-Bassline und komplettiert die sommerliche Stimmung dieses Mixes, sodass ich insgesamt gesehen auf original-ebenbürtige 5/6 komme. :yes:

  • In der Februarausgabe seiner Identity Radiosendung hat Sander van Doorn einen sogenannten SVD 2in1 Edit gespielt. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um eine Vermischung des Originals mit dem Pounding Club Mix, inkl. des chrakteristischen Glockenspiels aus dem Original.


    Das gibt dem techigen Pounding Club Mix mehr Abwechselung.


    Gefällt mir in der Form am besten.

  • Kenne nur den Originalmix vom Album und muss sagen, dass der Track sicher einer der besseren, mit Falling zusammen ist. Was mich jedoch tierisch an dem Track stört, sind die techigen Elemente im Hauptpart des Tracks, was viele hier anscheinend ja mögen. :gruebel: Wenn die schöne Pianomelodie einsetz denkt man, dass der Track dann schön harmonsich und melodiös weitergeht ... aber dann kommt dieses hässilche "Geteche". :autsch: Deshalb vom mir höchstens 3/6 Punkten für den Originalmix.


    Edit:


    Hab mir grad mal den First State Analog Recon Mix reingezogen. Der klingt im Hauptpart wirklich erheblich besser (melodiöser/harmonischer). Gefällt mir gut! Würd ich mal 5/6 Punkten geben! :huebbel:

  • Der Original Mix ist ganz ordentlich. Schöner Trackaufbau, packende Vocals, allerdings etwas zu techig. 5/6


    Der Punding Club Mix ist mir eindeutig zu techigund klingt eher langweilig, daher nur 3/6.


    Für den FS Analog Recon gibt es 6/6. Er bringt eine wunderbare sommerliche Stimmung rüber, gepaart mit den Vocals einfach nur perfekt. :huebbel:

  • Ist das ein geiles Teil. Habe es in ein oder zwei Sets von der Trance Energy (u.a. bei Sied van Riel) gehört. Dachte anfangs es sei etwas neues von Nic Chagall, da er bei What You Need mit dem selben Sänger zusammen gearbeitet hat. Um so mehr überrascht es mich heute das First State dahinter steckt, sehr geiles Teil. Schon so gut wie gekauft.


    6/6

  • Zitat

    Original von Hayden
    Ist das ein geiles Teil. Habe es in ein oder zwei Sets von der Trance Energy (u.a. bei Sied van Riel) gehört. Dachte anfangs es sei etwas neues von Nic Chagall, da er bei What You Need mit dem selben Sänger zusammen gearbeitet hat. Um so mehr überrascht es mich heute das First State dahinter steckt, sehr geiles Teil. Schon so gut wie gekauft.


    6/6


    welchen mix hast du bei der TE gehört?

  • Zitat

    Original von Poser
    welchen mix hast du bei der TE gehört?


    Sander hat auf der TE seinen "Sander van Doorn 2in1 Mix" gespielt. Der ist hier im Thread überhaupt noch nicht erwähnt worden. Ist nichts besonderes, der Track einfach in die typische Sander Bassline gepackt und fertig :) Wird wohl dann auch nicht released werden, denke ich...


    gruß Malte

  • Da isser nun mein mom absoluter Lieblingstrack,der sogar noch mehr rockt als falling.


    Was Firststate da mom macht geht überhaupt nicht mehr :huebbel: :huebbel: :huebbel:


    erst falling,dann sierra nevada und dann your own way.


    10/6 der absolute Überflieger für mich gepart mit perfekten vocals :yes: :yes:

  • Der First State´s Analog Reconstruction Mix ist einfach nur wunderschön knuffig :D
    Obwohl ich die Vocals eigentlich ganz gern höre würde ich mir davon auch noch ne Dub Version wünschen! Sehr geiles Teil, wirklich! :huebbel:

  • Zitat

    Original von Trance Freak
    Für mich ist die Nummer nichts... ich mag den Sound überhaupt nicht. Ist das selbe Problem wie bei Falling... konnte die Nummer auch schon überhaupt nicht ab :hmm:


    Ist bei mir ähnlich, ich bin auch etwas überrascht, dass soviele Leute dem Titel Höchstnoten geben. Ich finde das musikalische Thema ehrlich gesagt langweilig, in allen Mixen/Remixen. Text und Sänger haben für mich eine Coldplay-ähnliche Melancholie, die auf ihre eigene Weise zwar stimmig ist, aber für mich kein beeindruckendes/bewegendes Stück Trance darstellt.
    Auf Punkte lege ich mich nicht fest, aber es wäre wohl so zwischen 3 und 4