Alex Kunnari "Lifter"

  • grade bei dance-tunes drüber gestolpert :) ist auf ITWT erschienen, was ich schonmal für ein sehr gutes Zeichen hielt^^ also hab ich doch glatt mal reingehört und der Track von dem Herrn dessen Namen mir nichts gesagt hat, entpuppt sich in der Tat als ein wunderschöner Track, der sogar hier schon einen Thread besitzt...Die Melo bricht am Anfang mal ganz leicht durch und dann im Break kommt sie dann endlich durch untermalt von ein paar wunderschönen Flächen, sehr sommerlich, errinert ein wenig an "Sunlounger"


    Habe den Herrn gerade mal auf Discogs gecheckt und er hat bis auf einen Remix noch nichts releast. Auf jeden Fall ein sehr starker Auftakt.


    ich denke ich gebe mal 5/6


    es existiert außerdem noch ein Js16 Remix...habe nur kurz reingehört und kann deshalb noch keine Wertung abgeben...

  • Bis auf die Tatsache, dass besagter Alex Kunnari aus dem kalten Finnland stammt, ist auch mir der Gute bisher noch nicht in Erscheinung getreten. Dies ändert sich allerdings mit dem gelungenen Lifter, welcher eine wunderbar sommerlich angehauchte Melodielinie mit einem energetischen Drumming, welches zudem einen leichten Knarzfaktor aufzuweisen hat, paart und sich damit aus der Nebelsuppe des Uplifting-Einerlei für meinen Geschmack gut abhebt. Dabei ist vor allen Dingen das Break zu erwähnen, indem nach anfänglich sanfter Flächenarbeit die sonnengetränkte Melodie aus ihrem Winterschlaf erwacht und eine wunderbar warme Atmposhäre zu verbreiten weiß. Einzig das unsägliche Hochschwurbeln am Ende des Breaks trübt dabei leider den Gesamteindruck und verpasst der aufgebauten Stimmung imho kurzzeitig einen Fußtritt. In Zusammenarbeit mit dem drückenden Drumming und einer recht typischen Uplifting-Alternativmelodie ist dieses Manko allerdings schnell vergessen, denn für diesen Gute-Laune-Track bin ich gerne bereit, verdiente 4,75/6 zu verteilen. :yes:

  • das Teil ist eine absolute Bombe :huebbel:
    Die Melodie im Break bereitet mir zu dieser 'öden' Jahreszeit einen hauch kleiner Sonnenstrahlen.


    Was ich aber mal wieder bescheiden finde ist, das dieser Release nur digital released wird :upset:
    sowas unterstütze ich nicht, und werde es mir auch nicht kaufen
    (ITWT gehört ja zu black hole, und wird ebenfalls auf digital umsteigen... Daumen runter !)


    trotzdem gibt es 5/6 punkte :yes:


    @ yamchu
    die Cover kannst du dir dann auf discogs.com anschauen ;)

  • kann den track zwar überhaupt nichts abgewinnen, aber das ITWT jetzt scheinbar nur noch digitales zeug raushaut finde ich echt mega schade...diese geilen 12" cover kann man doch nicht einfach so sterben lassen :dead:


    @colddecision: ja das is schön das ich mir das da angucken kann ... ich wills mir aber lieber auf ner 12" angucken :D

  • Zitat

    Original von Cold Decision
    das Teil ist eine absolute Bombe :huebbel:
    Die Melodie im Break bereitet mir zu dieser 'öden' Jahreszeit einen hauch kleiner Sonnenstrahlen.


    Das sehe ich ganz genau so. Klar, über das kritisierte "Hochgezwirbel" kann man sich streiten, aber abgesehen davon zaubert mir der Track ein Lächeln aufs Gesicht. Schönes Ding. Schönes Ding. :yes:


    --> 5/6


    :huebbel:


  • Blackhole ist nicht das letzte label das die Vinyl Produktion in Zukunft einstellen wird, das werden bald auch weitere andere labels !
    Man kann es dem label übrigens nicht vorhalten dass sie den track nur digital veröffentlichen, es sind schließlich die Hörer/DJs die diese Situation geschaffen haben, die labels richten sich nur nach dem Markt. Auf wenn ichs auch sehr schade finde, ist nun mal so.


    Zum track muss ich sagen, das ich den absolut genial finde !


    Btw Alex Kunari ist übrigens eine Hälfte von "Modulation" und die hatten ja unter anderem auch schon auf Vandit was veröffentlicht. :yes:

  • So, die besagten Remixe sind ja auch allesamt weit entfernt von einem Schuss in den Ofen, sodass ich es mir nicht verkneifen kann, noch eine kleine Rezension folgen zu lassen. ;)


    Am besten aus dem Paket gefällt mir dabei der Joonas Hahmo Remix, der in seiner Version die sommerlich-warme Atmosphäre des Originals noch unverblümter zur Schau stellt, dabei aber wesentlich in der Schiene bleibt, die auch schon seine letzten beiden Tracks ausgemacht haben. Aufbauend auf einem locker groovigen Drumming mit immer wieder durchschimmernden, knarzigen Reminiszenzen wird die alternative Melodieebene hier durch leicht bekömmliche Piano-Sequenzen eingeläutet und durch fluffige Fragmente dann passend erweitert. Im kommenden Break scheint die Originalmelodie dann nur kurz vorbei, um anschließend den alternativen Melodieklängen wieder den Vortritt zu lassen - dies allerdings auch mit vollem Erfolg, da sich diese in wesentlich entspannterer Manier schön in die Gehörgänge grooven. In einem zweiten Break ist dann noch ein weiterer Kurzbesuch der Originalmelodie eingeplant, ansonsten sticht das sommerliche Restarrangement von Joonas Hahmo aber wesentlich mehr ins Auge, sodass ich insgesamt auch verdiente 5,25/6 vergeben möchte. :D


    Miika Kuisma's Three Floors Mix packt die Originalmelodie dann am Schopfe und stellt sie in einem elektroid beeinflussten Gerüst zur Schau, welches schön tanzbar um die Ecke geschlichen kommt. Mit netten Loops im Hintergrund bewegt sich das Ganze hier auf sein erstes Break vor, in dem sich besagte Melodie aus dem Hintergrund entfaltet, leider aber im Endeffekt erneut im schier nervtötenden Schwurbeln endet. Entschädigend wirkt dabei nur der weitere Verlauf des Mixes, der eine auf den Punkt groovende Bassline vorsieht, welche recht dominant den minimal gestalteten Track nach vorne drückt. Als passende Entspannung im Hintergrund erfüllen dabei eine monotone Tonhöhe und die Loops vom Beginn ihre Aufgabe recht souverän, wobei sich das Ganze nun einem weiteren Schwurbeln mit Originalmelodie-Einlage nähert. Im weiteren folgt der Track nun wesentlich seinem Ablauf nach dem ersten Break - nur erweitert durch einige alternative Tonspritzer. Alles in allem hatte ich aber von Miika Kuisma etwas mehr erwartet, sodass ich auch nur auf (immer noch) annehmbare 4,5/6 komme. :hmm:


    Voll auf die Zwölf geht dann zum Abschluss der Paul Webster Remix, der von Beginn an ein recht hektisches Tempo vorgibt und mit ersten Originalmelodiefragmenten und Vocalsamples dahergeprügelt kommt. Zudem wurde hier die Bassline aus dem Original schön durch den Fleischwolf gedreht, sodass sich ein gehörig knarzendes Etwas als Untergrund des Ganzen betätigt und dabei immer wieder das Grinsen auf seiner Seite hat. Im Hintergrund wird der Versuch einer Ausarbeitung einer atmosphärischen Ebene deutlich, die aber recht uneinheitlich vor sich hinsirrt. Bekanntschaft mit der Originalmelodie in voller Entfaltung macht man schließlich im Break, an dessen Anschluss nach unnötiger Schwurbelaktion die gehörig durchgedrehte Bassline in Reinform beobachtet werden kann. Auch die Ebene aus Melodiefragmenten im Hintergrund ist nicht weit und schiebt das Ganze in Richtung eines zweiten Breaks, welches nach demselben Schema abläuft. Insgesamt eine weitere, sehr tanzbare Umsetzung, die für meinen Geschmack aber einfach zu hektisch agiert und somit ebenfalls "nur" 4,5/6 einheimst. ;)

  • Schaut euch mal an was bei Black Hole derzeit alles von Phynn, Jonas Steur, Andy Duguid und Allure auf Vinyl erscheint! Was redet ihr denn für einen Unsinn, dass die Tracks nur digital erscheinen?!


    Zum Track:


    Von der Alex Kunnari "Lifter" gefällt mir die B-Seite ziemlich gut. Das liegt an der etwas knarzigen Bassline. Das ist mal was anderes!


    Eine schöne Platte, die man etwas pitchen kann, damit sie etwas mehr Tempo bekommt. Ob ich hier zuschlage muss ich noch abwägen.


    greetz West :D

  • Hier noch mal die komplette Liste an Mixen, die auf der CD erschienen ist.


    01. Alex Kunnari :: Lifter (Maxi CD) [Radio Edit]
    02. Alex Kunnari :: [Original Mix]
    03. Alex Kunnari :: [JS16 RMX]
    04. Alex Kunnari :: [Joonas Hahmo RMX]
    05. Alex Kunnari :: [Miika Kuisma Three Floors Mix]
    06. Alex Kunnari :: [Paul Webster RMX]


    Die Melodie im Original Mix finde ich auch sehr schön und hat einen kleinen Weckruf in sich :D Man könnte das ja als Wake Up Song nehmen...


    JS 16 Mix ist schon eine ganze Spur derber...
    Bassline drückt hier viel mehr, als im Original


    Der Joonas Hahmo Remix ist hingegen wieder viel entspannender, weil nicht so drückend und auch etwas langsamer. Melodie wird auch etwas gefiltert. Mein Favorit.


    Miika Kuisma Remix
    Naja, ziemlich freaky. Düster, treibend und mit eigenwilligen Sounds durchsetzt. Geschmacksache...


    Paul Webster Remix
    Wie man es von ihm erwarten konnte, geht es wieder etwas flotter zur Sache. Auch er benutzt die treibende wabernde Drum. Insgesamt finde ich den Mix aber etwas innovationslos.

  • Original Mix : Der ganze Aufbau und insbesondere die Bassline können mich gar nicht überzeugen. Die Melodie im Break hört sich teilweise gut an, aber an einer Stelle klingt das in meinen Ohren fast schief/disharmonisch.
    Dieses schnellen piepsigen Töne am Ende des Breaks find ich auch nervig :upset:


    Nicht ganz mein Fall 3,5/6