Dash Berlin "Never cry again"

  • Label: Aropa Records
    Catalog: AROPA005
    Release: 25.01.2010


    Nachdem ich den Vocaltrack "Never cry again" bereits im letzten Jahr auf dem Dash-Berlin-Album absolut herausragend fand, wurde gestern nun endlich ein Remixpaket dazu veröffentlicht:


    Never cry again (Original Vocal Mix)
    Never cry again (Dash Berlin 4AM Remix)
    Never cry again (Jorn van Deynhoven Remix)
    Never cry again (Jorn van Deynhoven Dub Mix)
    Never cry again (Amurai's Yerevan Mix)
    Never cry again (Amurai's Los Angeles Mix)



    Der Original Vocal Mix gefiel mir - wie oben erwähnt - schon letztes Jahr extremst gut. Die Mischung aus dem anrührenden gefühlvollen Gesang und der Musik hat mich voll überzeugt. 5/6 Punkte.


    Der Dash Berlin 4AM Remix schafft es nicht, die Atmosphäre des Originals beizubehalten. Fast wirkt es, als wären hier zwei Teile (nämlich einerseits das Break und andererseits das "Drumherum") zusammengezimmert worden, ohne darauf zu achten, dass sie zueinander passen. Da hilft auch der Gesang im Break nicht mehr viel... 3,5/6 Punkte.


    Jorn van Deynhovens Remixe dagegen können sehr wohl die Stimmung des Original-Mixes erhalten, wenn nicht sogar noch steigern. Zwar legt der Kollege hier leicht andere Harmonien unter die Gesangsmelodie - was der Atmosphäre aber meiner Meinung nach keinen Abbruch tut. Der Uplifting-Mainpart, in den das Break endet, steht dem Track darüber hinaus auch sehr gut und lässt ihn noch einfallsreicher als den Original Mix wirken. 5,5/6 Punkte für den Jorn van Deynhoven Remix sind daher in meinen Augen mehr als gerechtfertigt. Der Jorn van Deynhoven Dub Mix bekommt 5/6 Punkte, da er auch ohne die Vocals einwandfrei funktioniert.


    Bleiben noch die Mixe von Amurai. Amurai's Yerevan Mix kann mich nicht überzeugen, irgendwie mag ich die Instrumentierung hier nicht: 4/6 Punkte. Der Los Angeles Mix ist ähnlich gefühlvoll wie das Original und verpackt den Gesang in einem schönen Break mit Klavier. 5/6 Punkte sind daher für diesen Mix durchaus angebracht.


    Btw: Von wem sind eigentlich die Vocals? Habe hierzu nirgendwo etwas gefunden...

  • Ooh ja, der Jorn van Deynhoven Remix ist wunderschöön! Den kann in diesem Paket keiner übertreffen! Das Original ist auch sehr fein, was vor allem durch die Vocals kommt. Amurai verleiht dem Original einen sehr progressiven Touch, was mich auch nicht sonderlich stört. ;)


    Original Vocal Mix: 4,5/6
    Jorn van Deynhoven Remix: 5,5/6
    Amurai's Yerevan Remix: 5/6

  • Der Jorn Van Deynhoven Mix geht in Ordnung zwingt mich aber nicht zum Kauf. Der Track ist Durchschnittsware, die Remixe ändern daran auch nichts. Ich kriege ehrlich gesagt die Krise bei Gedanken, dass Dash Berlin als so großer Fang der Tranceszene gehandelt wird. Das was " Till The Sky Falls Down " und " Man on the Run " noch hatten verkommt hier....War schon damals häufig so, dass ein Künstler zwei gute Hits hatte und danach jede Innovation verlorenging. Musik für den Major halt. Mehr nicht.

  • Dann gucken wir mal, glaub das Original war jetzt nicht so mein Fall, aber feines Remix Paket.


    Jorn van Deynhoven Remix: Der fällt durch Vocaltupfer im Build-Up auf, als dann das übliche Sing Sang anfängt, wünsche ich mir schon einen Dub (wie schon 100x erwähnt, höre ich auch andere Genres - und da gehört Gesang ganz normal dazu - da brauch ich das hier nicht). Aber es gibt auch einen Dub - guter Junge! Tolles Piano Break, hat sich mal wer die cheesigen Vocals angehört? Wäre das auf Deutsch, würde es unter Schlager laufen. :hmm: Deshalb gibt's hier gleich mal einen dicken Abzug. JvD allerdings bastelt eine hübsche Melodische Nummer draus, die somit 4/6 kriegt. Die Vocalfetzen hingegen sind geil - hoffe da auf den Dub. Und die Dame hat eine schöne Stimme - aber leider ist mein Englisch so gut, dass ich die totall cheesy finde.


    Jorn van Deynhoven Dub Mix: Jaaaaaaaaaaaaa! Ein Musterbeispiel, wie Vocals einem Break die komplette Stimmung rauben können! Herrlich, diese Stille, diese Melodie, zwar kein Überhammer, aber ein hübscher Remix! Der letzte Kick nach weiter oben fehlt mir aber. 4,75/6


    Original Vocal Mix: Seicht und schlagerhafte Vocals. Sind nicht Dash Berlin die Nachfolge Band von Alice Deejay? Wie dem auch sei, ist das hier schlecht nicht, aber gut auch nicht. Langweiliger Pop-Trance oder Trance-Pop however, dazu noch ohne Innovation, ohne Tiefgang und der viele Gesang nervt. 2,5/6 :hmm:


    4 AM Remix: Hm? Techy? :gruebel: Da rumpelt es im Getriebe, wie einst bei harschen Rank 1 Remix zu Analog Feel. Das Break kommt wahrlich etwas sehr abruppt daher, Vocals leider. Oh und dann kommt das Gewitter, das klingt uninspiriert - der Analog Feel Remix oder auch First State kriegen das Gerumpel besser hin als das hier, sehr hektisch, sehr anstregend, da weiß man gar nicht, ob man gerade Musik oder Geräusche hört. 2/6


    Die beiden Amurai Versionen sind okay, da es keinen Dub gibt, hab ich sie nur kurz durchgezappt.

    >>Trance is not just beats and notes, melody and rhythm. Trance is a vibe. Trance is ethereal. Trance is liquid emotion.>>

  • Der Original Mix ist für das Zwischendurch-Hören ganz ok, hat aber nicht wirklich Hand noch Fuß 3/6


    Da die Vocals für mich auch nicht so der Bringer sind, ahbe ich mir erstmal nur den Dub Mix vom Herrn Deynhoven angehört, mit zugegeben hohen Erwartungen. Bis zum Break kommt der Remix doch etwas lasch, das Break an sich ist i.O., die Melodie danach spitze. Nicht so treibend wie ich es erwartet hatte, dafür aber verträumter 4,5/6

  • Ziemlich langweiliges Release. :hmm: Weder die Mixes von Dash Berlin, noch die von Jorn van Deynhoven sind wirklich interessant. Mir will das Ding einfach nicht in den Schädel und somit bleibt es eben draußen und kann im Sandkasten mit den 2,5 Punkten spielen. :yes: