Mango & Aqua Diva "At the edge of this mountain"

  • Der neue Track von Mango kommt dieses Mal mit den Vocals von der italienischen Künsterlin Aqua Diva. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, den Track hier vorzustellen! Das Release ist exklusiv bei Beatport am 6. Juli 2009 auf Starlight [ST036]! Das Packet umfasst einen Club Mix, einen Instrumental Mix und einen DanKann Klub Remix.


    Der Club Mix beginnt mit der schon typischen Mangobassline und einem hellen Synthi. Dann schleichen sich die ersten Flächen aus dem Hintergrund heran, begleitet von Blubb- ähnlichen Klängen. Hat der Track dann Fahrt aufgenommen erfreut uns Aqua Diva mit ihrer Stimme. Anfangs klingt diese etwas aufdringlich, verschmilzt aber nach und nach mit dem Klangbild und schafft somit eine wunderschöne Atmosphäre! Der Trackaufbau ist dabei wieder typisch Mango; bis zum Break grooved das Gebilde nur so vor sich hin, im Break erklingen dann nochmal die Vocals um dann zusammen mit allen anderen Elementen den Schwung in den Mainpart mitzunehmen! Soweit ich weiß ist das die erste Eigenproduktion, in der der Russe eine Vocalistin verwendet. Vorher war mir das nur bei seinen Remixen bekannt. Trotzdem ist ihm dieses "Experiment" sehr gut gelungen! Es gibt dennoch einen Instrumental Mix, der ohne die Vocals ebenso gut daherkommt. Somit ist ihm mit "At the Edge of this mountain" wiedermal ein wunderbares Stück progressive House gelungen, was sowohl mit also auch ohne Vocals glänzen kann! Für mich ist das die perfekte Abwechslung zum Trance und hat sich damit 6/6 Punkten verdient! :)



    Als dritten Track bietet uns der DanKann Klub Mix ein ebenso spannendes Erlebnis wie die beiden Mangotracks. Dieser Remix beginnt etwas trockener als die anderen beiden, aber auch hier schleichen sich nach einiger Zeit die ersten Flächen heran. Diese verraten dann wenig über den weiteren Verlauf des Tracks, denn sie klingen eher dunkel. Kurz danach ertönt dann aber ein heller Synthi, welcher zusammen mit den Vocals die Stimmung sofort hebt! Man möchte meinen, dass diese Vocals hier noch lieblicher klingen, als im normalen Club Mix. Nach diesem Kurzbreak macht der Track seinem Namen alle Ehre; man hört sofort, dass er flotter und treibender ist! Die sommerliche Leichtigkeit, wie sie im Club und Instrumental Mix zu hören ist, geht hier ein wenig verloren, aber nur ein wenig! Insgesamt ist der DanKann Klub Mix aber ein gutes Machwerk, was ich hier mit 5,5/6 Punkten belohnen möchte! :)


    Ich werde mir die Tracks auf jeden Fall sofort besorgen, wenn sich preislich günstiger zu erwerben sind! :)

  • Also das ist sogar mal ein Prog-House-Track, der mir gefällt. Zumindest im Club Mix ist das Ganze eine herllich unbeschwerte Mischung aus verträumten Flächen, leichter, sommerlicher Stimmung und lieblichen Vocals. Auch das Break ist sehr schön geworden und das Arrangement ist schön groovend. Gefällt mir sehr gut. Da die Vocals mir gefallen, finde ich den Club Mix besser. So gibt es für den 5,25/6 und für den Instrumental Mix 5/6 :yes:


    Mit dem DanKann Remix kann ich allerdings nicht so viel anfangen. Das Break klingt zwar ganz nett, aber der restliche Trackaufbau spricht mich nicht an. Eine Bewertung lasse ich deswegen mal bleiben.

    Temple One - Cherished
    Ben Ashley - Paradise
    You Are My Salvation - Breeze
    Sunny Lax - Adapt Or Die

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  • Wieder mal ein Meisterwerk gezaubert, der gute Mensch. Da stellt man schon astronomische Erwartungen an ein neues Stück von ihm und er schafft es trotzdem, noch darüber hinauszuschießen. Wenn jemand weiß, wie man stimmungsvolle Musik komponieren und zusammenbasteln kann, dann er.

  • Mal ganz davon abgesehen, dass die melodieverliebten Proghouse-Klänge von Mango es für meinen Geschmack nicht nötig haben, sich mit Vocals zu garnieren, hat es der russische Produzent auch beim Soundgerüst von At The Edge Of This Mountain leider etwas übertrieben. Sicherlich trieben bisher alle seine Tracks im Fahrwasser der typischen Deadmau5-Stakkato-Melodien, jedoch war dabei stets eine gewisse Eigeninterpretation zu erkennen, welche beim hiesigen Stück in meinen Ohren teilweise deutlich verloren gegangen ist. Die dennoch wieder einmal recht gelungenen Melodiebögen versuchen dabei zwar, die sphärischen Kohlen aus dem schwach glimmenden Feuer zu holen, sodass sich mit dezenten Pianotupfern sowie schwebenden Flächenharmonien eine angenehm entspannte Spätsommerstimmung entfalten mag, der uninspiriert dümpelnde Deadmau5-Untergrund stößt jedoch stets unangenehm auf. Es ist dabei nicht nur das mittlerweile bis zum Anschlag ausgelutschte Klangbett mit seinen Offbeat-Melodietönen, von dem sich sogar sein Urheber immer weiter entfernt, auch die Melodiebögen von Mango setzen mal wieder alles daran, sich ein mehr oder weniger gemütliches Plätzchen an der Kitschgrenze zu sichern. Von den Vocals der Italienerin Aqua Diva, die anscheinend ihre komplette Kindheit mit dem Bad in diversen Weichspülern zugebracht haben muss, will ich jetzt lieber erst gar nicht anfangen, da mit einem Instrumental Mix hier bereits Abhilfe geleistet wurde. Alles in allem hätte dem Ganzen also neben einer Drumming-Neubesetzung auch ein wenig mehr Understatement sicherlich gut getan, denn mehr als 3,75/6 kann ich hier beim besten Willen nicht verteilen. :hmm:


    Auch der Dankann Klub Mix kann dann nur einen geringfügig überzeugenderen Eindruck bei mir hinterlassen, denn leider taucht in den hiesigen Breaks ebenfalls die triefende Vocalstafette aus dem Original auf, um sich einen Platz in meinen Gehörgängen zu erkriechen. Der Beginn des Ganzen wirkt im Vergleich allerdings schon einmal etwas gelungener, wenn sich auf einem trockenen Techhouse-Drumming einige interessante Effekte häufen und die Vocals zunächst nur in der Art und Weise integriert werden, wie ich es mir auch für das Original gewünscht hätte: schön verwaschen und zerschlissen, sodass nur noch eine sphärische Hypnosewolke übrigbleibt! Im Übergang zum ersten Break erhebt diese sich jedenfalls zum ersten dezenten Höhepunkt des Remixes, welcher im Folgenden die im Arrangement nun ein gutes Stück subtiler auftretenden Melodieflächen auf den Plan wirft, nur um einige Momente später den unsäglichen Vocals viel zu viel Freiraum zu gewähren, wo doch der Platz einer Legebatterie völlig ausgereicht hätte. Immerhin hält sich der Track im Anschluss nicht mit übermäßiger Gefühlsduselei auf, sondern verpasst der nun wieder durch den Fleischwolf gedrehten Stimme der Wasserdiva ein gehörig monoton groovendes Techhouse-Gewand. Diese kontrastreiche Phase kann ihr Bollwerk jedoch nicht allzu lang verteidigen, schleichen sich im Hintergrund doch bereits wieder die ersten Melodieandeutungen heran, um den Ablauf bis zum Einsetzen des nächsten Breaks zu forcieren. Hierin stellen sich diese nun zunächst als alternative Streicher vor, während aus dem Untergrund schon wirbelnde Töne dazuspringen und im weiteren Verlauf das Stück in Kooperation mit dem alsbald wieder einsetzenden Drumming schließlich überaus monoton zu Ende bringen. Insgesamt zwar auch nicht das Gelbe vom Ei, doch mit durchschnittlichen 4,25/6 immerhin ein leicht verbesserter Auftritt... ;)

  • Aaargs, also ich gehöre durchaus auch zu der Sorte, die in vergangenen Zeiten ein paar cheesy Strömungen bei sich selbst beobachten konnte. Z.b halte ich Anthem von Filo & Peri immer noch für einen gelungenen Sommertrack. Aber was Madame Diva sowieso da ins Micro haucht geht doch auf keine nüchterne Kuhhaut mehr. Was muss man denn da für Liebstränke eingeschmissen haben, damit einem die Stimme der Guten noch positiv betrachtet fluffig oder gar kuschelig vorkommt. Also da is Winnie Puh und der Honigbaum auch nicht mehr fern, muss ich schon sagen :D


    Den Instrumental Mix find ich allerdings gelungen. Kein "Good Morning Track" aber durchaus für nen guten groovenden Start in den Tag geeignet meiner Meinung nach.

  • Der Club Mix ist für mich Platz 1 meiner All-Time-Charts, d.h. bester Track aller Zeiten: Habe noch nie einen besseren Track gehört, obwohl ich Trance eher bevorzuge. Das ist wahrlich ein Meisterwerk.
    Daher erhält Mango auch von mir die Auszeichnung des besten Künstlers bisher:


    6/6



    Instrumental finde ich es nicht so schön, da ich die Vocals als wirklich passend und auch beruhigend empfinde:


    5/6



    Der Dankann Mix ist eine Verunstaltung dieses Liedes und ist verdammt nervig, erhält von mir daher nur:


    1,5/6

  • Ist der Durchschnitt bei 3 Tracks nicht völlig wurscht? Um ne Gesamtwertung für ein Album zu finden, halte ich das ja für okay, aber wenn dir ein Track von einer EP super gefällt, ein anderer nicht, dann ist das doch egal was der Durchschnitt ergibt, oder nicht?


    By the way herzlich willkommen hier. Wenn deine Altersangabe stimmt, dann bist du hier der jüngste Tranceforum-User. Übrigens haben wir hier im Forum auch nen nen Vorstellthread. (weiß net ob du den schon gefunden hast).


    Ps.: Slate Blue - Electric Charge [Voltage Dub] gefällt mir richtig gut!


    greetz West :D