John O'Callaghan feat. Lo-Fi Sugar "Never fade away"

  • Ein wunderbares neueres Werk von John O'Callaghan mit Vocla s von Lo-fi Sugar will so gar nicht mehr aus meinem Kopf gehen:


    Die Standard-Versionkommt dabei sommerlich ruhig daher. Was dieser Track jedoch schon besitzt sind traumhaft schöne Vocals, die so wunderbar in diesen Track passen, dass sie den gesamten Track fast alleine tragen. In meinen Ohren einer der Sommertracks dieses Jahres, es fehlen nur noch ein paar Palmen, zehn Sandkörner. Was hat das mit Trance zu tun? Leider wenig, denn der Bass fehlt komplett und auch sonst ist es noch poppiger als Armin und Paule in ihren Albumversionen zusammen. Es hilft also nichts, ein Remix muss her:


    Was passt also zu Sommer Sonne und Sonnenschein? Richtig, Andy Duguid. Das Ergebnis ist immer noch recht ruhig, besitzt aber schonmal ein paar Beats. Das ganze ist fast noch sommerlicher als das original, mit dem Unterschied, dass man beim Zuhören nicht mehr einschläft. Eine wie ich finde tolle Umsetzung, die den Charakter des Tracks in etwa genauso trifft, wie er wohl ursprünglich gemeint war. Das Break ist im meinen Ohren sogar noch schöner umgesetzt als im Original. Deswegen von mir eine Wertung von 5,5/6.


    Was fehlt noch zu einem perfekten Komplett-Paket? Auch hier errät man es recht schnell, nämlich eine Club-taugliche Uplifting-Version des Tracks. Für diese zeichnet sich Giuseppe Ottaviani verantwortlich. Man bekommt hier beim Hören auch genau das, was man bei diesem Namen erwartet, nämlich ca 138 BPM Uplifting-Sound. Der Anfang des Tracks ist ziemlich standardisiert und könnte zu so ziemlich jedem Ottaviani-Track gehören, mit dem Break jedoch wird es wunderbar schön, die Vocals werden auch hier verarbeitet und ein neues Motiv, das aus den verwendeten Harmonien Callaghans besteht, wird hinter die Vocals gelegt. Eine wie ich finde ebenfalls sehr gute Umsetzung des Tracks, die man wohl noch in einigen Sets zu hören bekommen wird: 5,5/6


    Insgesamt also ein Release, der recht vielseitig ist und in dem sich alle drei Versionen des Tracks doch recht stark unterscheiden. Die beiden Remixe holen aus dem Original so ziemlich alles raus. Auch wenn es sich hier wohl nicht um einen zukünftigen Klassiker (eine 6/6 ist es wohl nicht...) handelt, so ist es fü mich doch einer der schönsten Tracks des Sommers! Gesamtnote: 5,5/6.

  • Wow geile Nummer von O'Callaghan und genau mit genau dem richtigen Remixpaket. Ne Album-vocalnummer, ein genialer chilliger Remix von Andy Duguid und die energiegeladenere Version von Ottaviani = :huebbel: / :huebbel: von mir für das Gesamtpaket.


    Nur eins frage ich mich, das Album selbst ist auf Armada Digital erschienen, warum eigentlich die Singleauskopplung dann auf Armind? Ich frage rein Interesse halber, weil mich die Labelstruktur interessiert. Oder würfeln die in den Niederlanden? :gruebel: :D

  • Das Original wirk auf mich etwas unfertig. Die Melodie ist nett, die Vocals passen und das war's. Ein leichter Chill-Beat hätte dem Stück wirklich keinen Abbruch getan. 3/6


    Dafür reißt Guiseppe Ottaviani wieder alles raus. Gelungene Umsetzung der Melodie in eine solide Uplifting Produktion mit einem schönen Break. leider kommen die Vocals hier etwas zu kurz, daher nur 5,5/6

  • Original Mix: Schönes Klavier. Japp, schöne Stimme hat die Dame. Irgendwie eine seltsame Mischung aus melancholischer Stimmung und Beach-Feeling. :gruebel: Jetzt fällt mir auch ein, dass Andy Duguid das Teil auf der ASOT geremixt hat, deshalb klingt das logischerweise anders. :p Die Beachdrums, die mir nicht so übermäßig gut gefielen, fehlen hier. Leider zu nett, es fehlt was. 4,5/6


    Würde ich aber als sehr gut mixbar bezeichnen, da sollte was machbar sein! :yes:


    Giuseppe Ottaviani Remix: Hm, leider standard, genau das was man erwartet, wenn man schlicht eine "Club-taugliche Uplifting-Version" des Originals machen will, aber nicht wirklich mehr. Die Vocals gehen mir da zu sehr unter, dann lieber nen Dub. Ist überhaupt nicht schlecht, nur hätte ich da etwas mehr erwartet. 4,75/6


    Andy Duguid: So, dass ist jetzt aber von der ASOT 09. :yes: Find ich auch nicht besonders, nen Beachbeat drunter und fettich. :hmm: Dennoch gefiel mir Andy Duguid in letzter Zeit irgendwie besser als noch am Anfang, da fand ich schlicht langweilig. Hier hat er dennoch wenig mit dem Original gemacht, zu wenig in meinen Augen, deshalb auch nur 4,5/6

    >>Trance is not just beats and notes, melody and rhythm. Trance is a vibe. Trance is ethereal. Trance is liquid emotion.>>

  • Der Andy Duguid Mix ist eine klasse für sich. Habe erst nach gefühlten 5x hören angefangen, den Track zu mögen :)


    Scheint aber wohl nicht all so bekannt zu sein, der Track.


    Von mir gibts für den Andy Duguid Mix 6/6

    All Time Favorites:
    Tranquility Base - Surrender
    Andrew Bayer - All This Will Happen Again
    Tritonal - Still With Me
    Aspekt - Mobetta
    Smith & Pledger - White
    Oliver Smith - Nimbus
    DJ Eco - Dusk
    Daniel Kandi - Nova

  • Andy Duguid war für mich ein Highlight, absolut genial was er aus dem eher "schwachen" track rausgeholt hatte.


    Wunderschön!

    "One thing you can ALL be certain of is that Paul Oakenfold is as bored of the commercial trance scene as me but equally as pumped up and excited about the sounds coming up on fluoro." - John Askew

  • Mir gefallen sowohl der Ottavani sowie auch der Andy Duguid Remix. Letzterer ist mit seiner Melodie der gefühlvollere. Hier verschmelzen Text, Vocals und die Melodie zu einem perfektten Ergebnis!
    Dagegen legt der Ottavani-Mix wie gewohnt ein ordentliches Tempo vor und formt das ganze zu einer tanzbaren Nummer!
    Insgesamt ein klasse Track mit super Remixen!


    5,5/6