Beiträge von citadel

    Dass der bekannteste Trance-DJ ein so begabter Produzent ist, wird nun wieder sehr viel Neid und Missgunst hervorrufen, denn nicht jeder kann derart vertrackte Arrangements so leichthändig und verspielt aneinanderreihen. Man merkt deutlich dass ihm die Musik an sich das Wichtigste ist.

    Alles Gute und vielen Dank für die Mühen. Ich schaue regelmäßig vorbei und entdecke immer wieder etwas Neues. Auch wenn es eher eine kleine Community ist, sind alle möglichen Geschmäcker vertreten, das find ich top! Haut rein!

    Ist mir einfach zu nahe an "Fly" von Einaudi. Und der Track ist atmosphärisch schon ein absoluter Hammer, der keine Veränderungen mehr braucht. Kann ich aber verstehen, dass sie die Melodie gerne verwenden wollten. Der Remix geht ja mal gar nicht.

    Haha, ich fand's klasse! :D Wobei bei ihm musikalisch in den letzten Jahren halt auch nichts mehr Spannendes rum kam.

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    Weiß zufällig wer, wie man die Geschwindigkeit für einen einzelnen Pattern seperat festlegen kann? Ich möchte z.B das der komplette Track mit 135 BPM pro Minute läuft, dass eine Piano aber nur mit 120. Geht das?


    Nein, das geht meines Wissens nach nicht. Du kannst mit Edison aber dein Pattern z.B. mit 120 BPM aufnehmen und das Audiofile wieder in die Playlist ziehen, das Tempo wird bei diesem File nicht geändert, wenn du die Track BPM hochdrehst.


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    Und mich würde noch interessieren, wie man einen Fade In/Out Effekt erstellt, also das einen Tonspur langsam laut wird und dann wieder abflacht.


    Einfach im Mixer mit Rechtsklick auf den Lautstärkeregeler des betreffenden Instruments -> Create Automation Clip, den kannst du dann nach Belieben editieren.

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    Original von patchi



    Was nutzt du denn stattdessen? Also wie gesagt ich habe bis jetzt alles mit Sylenth und Nexus gemacht, aber das stimmt bis auf die reinen Synths hört sich alles so künstlich an wie es ist! Ich finde aber gar keine richtige Bezugsquelle für die passenden Plugins...
    Irgendwie ist der Markt sehr undurchsichtig. Vielleicht kannst du mir ja ein paar gute Instrumentenplugins empfehlen. :)


    Ich verwende wirklich gar keine Streichinstrumente, die sich anhören sollen wie echtes Orchester, so lange ich keinen Zugriff auf Top-Datenbanken habe. Beim Musikmachen ist gutes Material einfach das A und O, da haben schlechte Samples keinen Platz.
    Es gibt sehr gute Plugins im Bereich klassische Instrumente, wie schon erwähnt eigentlich die gesamte East West Quantumleaps Reihe ( Inception Soundtrack: Dream is Collapsing Remake oder Batman Begins: Molossus Remake mE der pure Wahnsinn! :D), dann gibt es von Native Instruments sehr gute Klavierdatenbanken, wobei für den elektronischen Bereich auch die Nexusdatenbanken (Piano/Total Piano) ausreichend sind.
    Von NI gibt es eine Komplettsammlung mit mehr Instrumenten (hauptsächlich elektronische) als man je brauchen wird, heißt Komplete 9, ist leider auch teuer, aber ich find die Demo auf der NI-Homepage klingt ziemlich vielversprechend und wenn man sieht, was man alles dafür bekommt, ist es schon fast wieder ein echtes Schnäppchen. Ich hab es selbst aber nicht.
    Auch interessant wäre noch Omisphere von Spectrasonics, das klingt in den Demos enorm gut finde ich, leider hab ich damit auch noch keine Erfahrung gesammelt, ist aber auch schon ein ziemlich umfangreicher Synth.
    Für den Anfang bist du aber mit Nexus und vor allem Sylenth ganz gut unterwegs.


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    Damit habe ich mich bis jetzt noch gar nicht beschäftigt. Mein Weg war bis jetzt, Melodie für die PADs üebrlegen. Dann eine Leadmelodie und Bassline basteln. Und die ganzen Patterns mit ein paar Samples zusammenbasteln. So zusammengesetzt hört es sich dann leider auch an...


    Lohnt sich extrem! Da gibt es auf Youtube auch eine Menge Tutorials, gerade auch als erster Einstieg zu Fl Studio: How to Master a Song in FL Studio 10 - Pro Tutorial .
    Mein Workflow ist etwas anders. Ich fange idR. mit der Melodie an, dann Bass und Drums und am Ende Pads, Fills usw., mir gelingen die Tracks so besser, weil die Pads als Hintergrund eigentlich ja die Leadspur hervorheben sollen und nicht umgekehrt. Aber es gibt natürlich auch Fälle, wo mir ein Pad so gut gefällt, dass ich da etwas drumherum schreibe.


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    Zuletzt, lohnt sich die Anschaffung eines Midi Keyboards? Bis jetzt mache ich alles mit der Tastatur oder über direkte Eingabe im Pianoroll Feld.
    Und gibt es irgendwie so etwas wie eine deutsche FL Studio Bibel? Wo die grundlegenden Sachen wie das erstellen einer vernüftigen Bassline, die Layering und Masteringtechniken erklärt werden? Oder muss man sich alles bei Youtube zusammenbasteln?


    Ich denke, Midikeys lohnen sich. Habe aber auch noch keines.
    Nein, eine Bibel gibt es nicht wirklich. Man muss sich das Know-How ein bisschen zusammensuchen. Wenn dein Englisch gut genug ist, gibt es auch noch die KVR Boards. Da treiben sich auch eine Menge richtige Pros rum.

    Mir gings bzw. geht's ähnlich wie dir. Die Learning by Doing Schiene ist mE die einzige die funktioniert. Man findet immer wieder neue Tricks unn Kniffe heraus, findet seinen eigenen Stil/Sound und macht so mehr oder weniger große Sprünge in Sachen Komposition/Songwriting/Qualität.
    Ich habe für mich entschieden, keine oder nur sehr wenig Instrumente (z.B. Klavier,Gitarre, Drums) zu verwenden, die nur "übersetzt" sind. Bis auf die Quantumleaps Datenbanken beispielsweise (die preislich leider jenseits von Gut und Böse liegen), klingen alle mir bekannten Streicher- bzw. Orchesterdatenbanken oder Patches einfach nur künstlich und platt und das wirkt dann billig, vor allem, wenn dazu hochwertige digitale Synths einen Kontrast erzeugen.
    Extrem wichtig finde ich das Sounddesign insgesamt, also von Layern über Mixen bis Mastern, das ist mE die schwerste Disziplin, bringt aber die stärksten und hörbarsten Effekte in Sachen Qualität. Ein paar Monate üben und verzweifeln ( :upset: :D) mit vielen Fehlschlägen haben mich da ein großes Stück vorangebracht.


    Dann ist mir irgendwann mal bei meinen Versuchen aufgefallen, dass sie extrem langweilig klingen, nicht unbedingt, weil das Songwriting schlecht ist, sondern weil einfach zu wenig passiert. Also mal wieder bei den Pros genau hingehört und siehe da: Eigentlich passiert ständig irgendwas: Hier ein Cutoff, da ein Klick, Clap, Snap, Scheppern, Rauschen, eine Synkope oder Automation - das bringt auch einiges. Kommt aber natürlich auch ein bisschen auf den eigenen Stil an.


    Aber ich finde deine Sachen klingen eh schon ganz gut für die ersten Gehversuche, also da wurden hier im Tunesbereich schon einige schlechtere Sachen als fertige Tracks präsentiert!

    Ohje...
    Layers gefällt mir noch am besten, obwohl er soundmäßig da doch mehr als nur ein paar Anleihen von Ashley Wallbridge genommen hat... :D Mal sehen, was die restlichen Tracks dann können.


    @Tommy: Lösch mal Cookies/Cache&Co in deinem Browser. Liegt oft daran.

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    Original von Clear_Blue
    Warum? Die NSA-Affäre hat doch gezeigt, dass wer sich auch nur irgendwie im Netz bewegt, verfolgbar ist... Dieses Bewusstsein ist bei mir seit Jahren da und deswegen hat mich die Affäre auch nicht aus den Socken gehauen. Und ändern wird sich an der Datensammelwut auch nichts.


    Man kann die NSA ja auch ein bisschen beschäftigen: Ab und an frage ich Siri ganz gern, wie man eine Bombe baut. Ich hab noch keine schwarzen SUVs vor meiner Tür gesehen. (Womöglich bekomme ich irgendwann mal bei der Einreise in die USA Probleme...)


    Es geht mir nicht darum, dass die NSA oder sonst irgendeine Behörde Daten sammelt, denn die kommen da im Zweifel sowieso umfassend ran, da hast du vollkommen Recht. Es geht mir eher um das Interesse der privaten Anbieter wie Facebook, Google o.ä., die diese Möglichkeiten zunächst mal nicht haben, weil sie untereinander im Wettbewerb stehen, sie sich aber durch Zukäufe wie in diesem Fall schaffen.
    Das Problem ist mE, dass dadurch in privater Hand Datensammlungen entstehen, die doch schon recht aussgekräftiges Profiling ermöglichen. Deshalb werden auch 19 Mrd. $ gezahlt. Die sind ja nicht für ein paar Zeilen App-Code, sondern eben für die Nutzerdaten.
    Und was sich an einem Tag zur zielgruppenorientierter Anzeigenschaltung führt, eignet sich am anderen z.B. zur Risikoeinstufung durch Versicherungen. Egal ob dieses Szenario realistisch ist oder nicht, sollte man daher seine Daten im Netz gut im Auge behalten.

    Na klar, ich würd auch sofort verkaufen und gönne es den Whatsappboys auch. Saunervig ists halt trotzdem, weil man als User ein bisschen schauen sollte, wie man seine Daten im Netz verstreut, wenn man es denn schon tut. Wer darüber nicht nachdenkt, dem ist nämlich ebenfalls nicht zu helfen.

    Finds auch mega ätzend - die Visage vom Zuckerberg kann ich nicht mehr sehen. Ich werde zu Threema wechseln. Und bei FB werd ich mich wohl demnächst ohnehin verabschieden.

    Vorhin mal in das neueste Werk von Sander van Doorn reingehört (Neon oder so)... ehrlich, das ist ja sowas von bitter, das traut man sich gar nicht hier reinzustellen... :no:


    KhoMha - Kadence (Original Mix)


    Der hats drauf. Hat zwar auch noch nicht gecheckt, dass Claps auf jedes Viertel unfassbar lame sind, aber was solls. Von dem ganzen Trance 2.0 Brei der so rauskommt, sind seine Produktionen mit Abstand die Besten.

    Er hatte den Track schon in einigen Sets letztes Jahr als ID (u.a. ASOT) gespielt, aber eigentlich zählt er erst für 2014, da hast du Recht.
    Auf jeden Fall aber ein starkes Signing für das 138er Label von Armin, hätte nicht gedacht, dass der Track dort landet!

    Askew ist musikalisch von Avicii so weit weg wie Bushido von Andrea Berg und bei dem Geplänkel bricht keinem von beiden ein Zacken aus der Krone. Negative Einflüsse auf die Außenwirkung von Trancern... da dürften die Verrisse, die hier teilweise im Trackbereich abgehen schwerer wiegen.