Beiträge von summer.sun

    Vorhin nach längerer Zeit mal wieder laufen gehabt. Auch wenn Trance mich nicht mehr so packt wie früher, diese CD flasht mich aber auch heute noch ganz gewaltig! Hinzu kommen noch die Erinnerungen an diese schöne Zeit :yes:

    Zitat

    Original von Fairground


    Klaus Schulze, der ebenfalls elektronische Musik macht (eher Downtempo, hat mit Schiller "Zenit" gemacht), haut Stücke raus die über eine halbe Stunde gehen. Ist aber auch eher die Rarität. ;)


    Früher war es im elektronischen Bereich nicht unüblich Stücke zu machen, die solche Längen hatten. Mein Lieblingsbeispiel ist Manuel Göttschings "E2-E4". Ursprünglich aus dem Jahr 1981 und noch heute eine echte Gänsehautnummer. Ab der Mitte kommt dann noch eine Gitarre mit rein, die Sommerfeeling pur in die Bude holt.

    Schönes Ding. Auf der einen Seite treibend und düster, auf der anderen dann wieder ruhig und sehr atmosphärisch. Da ich mittlerweile musiktechnisch sowieso eher in ruhigeren Gefilden fischen gehe, gefällt mir The Passing spontan am meisten. Werde mir das Album aber noch mal in aller Ruhe reinziehen.

    Wahnsinn, bereits vor 6 Jahren habe ich hier im Thread meine Meinung kundgetan. Schon echt hart wie die Zeit rennt 8o. Zum Release: Nach wie vor ein echt klasse Release das da damals auf Anjunabeats erschienen ist. Schnörkelloser, energetischer und euphorischer Trance der einfach gut gemacht ist. Den Test der Zeit haben beide Tracks definitiv bestanden. Immer noch Höchstwertung :yes:.

    Was lange währt, wird endlich gut. Um 2011 herum spielte Digweed diese unfassbar gute Nummer in seiner Radioshow, woraufhin ich die folgenden Wochen/Monate immer wieder Ausschau nach dem Release gehalten habe. Zu meinem Unmut hat sich allerdings einfach nichts getan gehabt. Nun, knappe 2 Jahre später, ist Walking On A Wire endlich auf Eklektisch erschienen. Freude pur kann man da sagen :yes:. Und als ob das allein nicht schon ein Grund zu feiern wäre, ist diese Nummer dann auch noch als 12" erhältlich. Das Maß aller Dinge ist in meinen Augen das Original, das herrlich deep und wahnsinnig atmosphärisch daherkommt. Ein besonderes Schmankerl sind noch die Vocals, die besonders im später einsetzenden Break ein wahnnsins Feeling erzeugen. Wie immer ein klasse Release von Henry Saiz :huebbel:


    A. Henry Saiz - Walking On A Wire
    B. Henry Saiz - Walking On A Wire (Dub Mix)

    Weiß nicht, der Remix von Ferry Tayle konnte mich irgendwie noch nie so richtig wegklatschen. Zwar ganz okay, mehr aber auch nicht. Ist allerdings auch nicht weiter schlimm, denn fürs wegklatschen sorgt dann das Original. Mit diesem Track hat Airwave ein weiteres Mal bewiesen warum er zu den ganz großen dieser Musikrichtung gehört. Knappe 10 Minuten reinster Schwebesound :yes:

    Nach einer halben Ewigkeit will ich mal wieder ein Release vorstellen. Da ich zum aktuellen Trance wenig bis gar nichts beitragen kann, beschränke ich mich auf eine olle Kamelle. Diese olle Kamelle ist dafür aber ziemlich ordentlich. Hinter Cape Town steckt ja bekanntlich Laurent Véronnez aka Airwave, der eigentlich schon immer einen ganz eigenen und genialen Stil gepflegt hat. Auch mit diesem Release hat er wieder 1A Sound abgeliefert gehabt. Schnörkelloser und grundsolider Trance wie man ihn sich wünscht. Mir persönlich gefällt die A-Seite noch einen kleinen Tacken mehr, wobei aber auch die andere Nummer gut in die Gehörgänge geht. Release war 2002 auf Green Martian (Belgische Pressung) bzw. UK Bonzai.


    A. Cape Town - Pitstop
    B. Cape Town - Touch The Skies, Talk To The Stars

    Im Grunde spricht so ziemlich alles für DJ Sets und Mixe. Es gibt sie praktisch für jedes Genre in Hülle und Fülle, sie sind kostenlos und oftmals gibt es Schätze die 3 Stunden und weit darüber hinaus gehen. Ich persönlich kaufe mir allerdings die ein oder andere Mix-CD trotzdem gerne, da man halt - wie du bereits geschrieben hast - etwas physisch in der Hand hält. Außerdem gibt es Exemplare, wo man halt verdammt viele exklusive Sachen zu hören bekommt. Zu nennen wäre da z.B. die aktuelle Balance von Guy J. Bin da vielleicht halt noch ein bisschen von der alten Schule. Momentan handhabe ich eine gesunde Mischung aus beiden Sachen. Über kurz oder lang sehe ich die Mix-CDs aber auch ganz klar auf dem absteigenden Ast. Mal schauen wie lange sich dieses Format noch durchsetzen kann.

    Gute Idee! Hätte da auch die ein oder andere Perle anzubieten, wenngleich es sich da mehr um Techno und House handelt :). Wie von dir beschrieben, ein einzelner, oben angepinnter Thread wäre wirklich eine gute Sache!

    Da hier mittlerweile nicht mehr so viel los ist und ich gleichzeitig auch länger nichts mehr vorgestellt habe, will ich den Tracksbereich mal wieder um einen kleinen Thread bereichern. Dieses mal gibt es nichts housiges oder technoides, sondern lupenreinen Trance. Allerdings sehr deeper und progressiver! Einen besonderen Dank übrigens an Martin F. Lizzard, durch den ich bei FB auf dieses schöne Release aufmerksam gemacht wurde.


    Verantwortlich für dieses Release ist der Künstler mit den tausend Gesichtern, namentlich auch als L-Vee, Green Martian oder Airwave bekannt. Hierfür hat er seinen alten Alias Sagittaire ausgegraben. Eine große Beschreibung der Tracks schenke ich mir, stattdessen empfehle ich euch einfach nur die folgenden Hörproben. Erschienen ist dieses Release übrigens auf Green Martian.


    Sagittaire - One Twenty Five
    Sagittaire - Omnibus

    Groove - 130 bpm. Die Story ist zwar nicht die allerbeste, allerdings kann man sich den Streifen durchaus mal geben. Die Musik im Film ist allerdings sehr geil und John Digweed hat dort auch einen Gastauftritt :D

    Da Ambient mittlerweile einen großen Raum bei mir eingenommen hat, wollte ich mich mal erkundigen, ob hier noch einige andere Ambientverrückte anzutreffen sind. Gut, mit Trance hat diese Musik zwar nicht besonders viel gemein, allerdings kann man auch hier auf sehr stimmungsvolle, atmosphärische und geradezu magische Stücke stoßen. Angefangen hat bei mir alles vor vielen Jahren mit Ulrich Schnauss, der zwar keinen Ambient im klassischen Sinne macht, mich aber dennoch in die Welt der ruhigen Klänge eingeführt hat. Meiner Meinung nach ein völlig unterschätzter Musiker. Von da an kam ich von Zeit zu Zeit zu großartigen Künstlern wie Brian Eno, Pete Namlook oder auch Biosphere. Mittlerweile bin ich sogar schon so weit, dass Ambient, Post Rock und viele weitere Richtungen mindestens genauso wichtig für mich sind wie Techno und House. Früher noch undenkbar! Wie bereits gefragt: Bin ich der einzige oder gibt es noch mehr von meiner Sorte? Würde gerne eure Meinung zu dieser Musikrichtung kennenlernen. Auch Trackempfehlung würden mich brennend interessieren :yes:. Hier ein paar meiner Lieblingstracks dieser Richtung:


    Biosphere - Kobresia. Mein Lieblingstrack von einem der wegweisensten Alben dieser Musikrichtung. Für mich die perfekte musikalische Umsetzung einer menschenleeren, lebensfeindlichen und zugleich wunderschönen Winterlandschaft. Auch wenn es sich ein wenig verspinnert anhören mag, aber eben jene Bilder kommen mit bei diesem Lied in den Sinn. Ein echtes Highlight.


    Silence - Heaven. Stellvertretend nenne ich diese Nummer für Pete Namlooks gesamtes Schaffenswerk. Leider ist dieser Pionier der elektronischen Musik erst vor kurzem verstorben. So abgedroschen es sich auch anhören mag, aber durch seine Musik bleibt er den Leuten in Erinnerung :yes:. Eine echte Legende dieser Musikrichtung.


    Billow Observatory - Calumet. Hinter dieser Formation stecken Jason Kolb und Jonas Munk, wobei letzterer in der Welt der ruhigen Musik kein unbeschriebenes Blatt ist. Mit dem Album Billow Observatory haben die beiden ein herrlich düsteres Album produziert, welches von Anfang bis Ende komplett überzeugt!


    Field Rotation - Acoustic Tale 10. Kurz vor Ablauf des letzten Jahres habe ich noch diesen wunderbaren Künstler entdeckt. Sein Stil liegt irgendwo zwischen klassischer Musik und Ambient, wobei aber immer auch eine melancholische und zum Teil sogar tieftraurige Stimmung rauszuhören ist. Auch seine 10"inches Regenzeit und Why Things Are Different sind wirklich empfehlenswert!


    So, nun ihr :)

    Eines der besten Alben der letzten paar Jahre. Von Anfang bis Ende ein einziger großer Hörgenuss. Wer schön atmosphärische Sounds abseits des Trance sucht, dem seien die Hörproben wärmstens empfohlen.

    Erst vorhin habe ich ein Set von Alan Fitzpatrick gehört, in dem er ausschließlich Dub Techno gespielt hat. Ein Track aus dem Set war die "No Name 003", die auch Teil dieser EP ist. Angefixt durch diese Nummer, habe ich mal nach dem kompletten Release geschaut. Die Folge war: Ich bin auf einen äußerst talentierten Künstler, ein tolles Label und ein ebenso tolles Release gestoßen. Um es kurz zu fassen: Wer auf schön atmosphärischen und hypnotischen Dub Techno steht, dem seien folgende Hörproben zu empfehlen. Vorallem "The Happening Anthem" bietet noch ein tolles Video dazu, was zusammen ein echtes Erlebnis ist. Das Label ist übrigens Evasion Room Records. Also liebe Freunde des Dub Techno, hier dann mal die Hörproben:


    Father OhmikRon - The Happening Anthem
    Father OhmikRon - Outlander
    Father OhmikRon - Suffer In Dub
    Father OhmikRon - No Name 003

    Obwohl dieses feine Release bereits im Juli erschienen ist, so muss ich jetzt trotzdem einfach ein wenig verspätet diesen Thread starten. Diesmal werde ich mich ein wenig zurückhalten und mich nur auf die Grunddaten beschränken. Wie es sich für das Label Traum Schallplatten gehört, gibt es hier wieder einmal herrlich atmosphärischen Techno auf die Ohren. Einen wirklichen Favoriten habe ich bislang noch nicht, da wirklich jede Version ganz großes Kino ist. Ohne Worte dieses Release. Die Hörproben:


    Ümit Han "An einem traurigen Morgen"
    Ümit Han "Im herzens Garten erstarb die Rose"
    Ümit Han "Der Gesang der Nachtigall"
    Ümit Han "An einem traurigen Morgen" (Microtrauma Remix)
    Ümit Han "Im herzens Garten erstarb die Rose" (Mononoid Remix)
    Ümit Han "An einem traurigen Morgen" (Fym Remix)

    Mir geht es da gänz ähnlich wie dir, Reisi. Auch ich schliddere immer mehr in diese Richtung hinein. Insbesondere Mogwai, The Pirate Ship Quintet oder Her Name Is Calla begeistern mich in letzter Zeit total. Ich werde auf jedenfall die Augen weiter offen halten, da es hier wirklich viel gutes zu entdecken gibt :yes:

    Zugegeben, ein wenig spät kommt der Thread ja schon, aber was soll's. Wenn mich ein Track die letzten Monate ständig begleitet hat, dann ist es die grandiose "We Are Children" von Jimmy Van M und Steve T. Normal verbindet man mit Jimmy Van M ja vorallem vielseitige und atemberaubende Sets, wobei dies meiner Meinung nach ein wenig zu kurz gegriffen ist. Auch produktionstechnisch hat der Mann einiges auf den Kasten, was er durch sensationelle Tracks wie "Sanctuary", "One & Only" oder "My Eyes" bewiesen hat. Mit der "We Are Childen" ist ihm wieder einmal ein richtiger Knaller gelungen. Meiner Meinung nach sein bester Werk seit der Sanctuary. Erschienen ist dieses Gerät 2011 im Zuge der Structures Two von John Digweed. Aber alles egal, jetzt kommt erstmal das wirklich entscheidende:


    Jimmy Van M feat. Steve T "We Are Children"


    Ehrlich gesagt weiß ich gerade nicht so recht wo ich überhaupt anfangen soll, da diese Nummer von der ersten bis zur letzten Sekunde einfach nur perfekt ist. Hier kommt einfach alles gute zusammen und verschmilzt zu einer emotionalen Bombe der allerhöchsten Güte. Zum einen wären da diese nicht aufdringlichen, wohl platzierten und einfach nur großartig klingenden Vocals, dann sind da diese unfassbar gut gemachten melodischen Elemente, die mir bei jedem Hören eine Gänsehaut nach der anderen bescheren, und dann ist da noch diese schaurig-düstere Gesamtatmosphäre als solche, die einfach nur jenseits von gut und böse liegt. Wie gesagt: Mich überzeugt dieses Gerät in wirklich jeder Hinsicht, weshalb für mich auch nur die absolute Höchstwertung in Frage kommt. Übrigens war an der Produktion und auch am Mastering ein gewisser Oliver Lieb beteiligt, der hier im Forum eigentlich bestens bekannt sein dürfte :yes:. Neben der Structures Two war dieses Gerät auch noch auf Dave Seamans aktueller Renaissance: The Masters Series drauf, die ebenfalls letztes Jahr veröffentlicht wurde. Ganz nebenbei: Beide CDs sind absolut empfehlenswert und sollte man sich ruhig mal reinziehen :D. Aus, Ende.

    Yes, da hast du für dich aber wahrlich einen sehr guten Mittelweg gefunden. Dieses Release ist großartig, da gibt es kaum was zu meckern. Mir gefallen ebenfalls besagte zwei Versionen am besten. Vom Peter Dundov Remix war ich allerdings ein wenig enttäuscht, da er ja ansonsten immer astreines Zeug raushaut. Vielen Dank für den Thread :yes:


    Edit: Wo wir doch gerade bei Spooky sind: Eigentlich ist doch ein Thread für den Alltime-Klassiker "Little Bullet" längst überfällig! Na, wer macht sich dran? :yes:

    Guy Gerber gehört ohne Zweifel zu den herausragensten Produzenten dieser Zeit. Bewiesen hat er dies mit unzähligen Tracks wie z.B. "Belly Dancing", "Timing" oder "The Mirror Game". Auch die Fabric 64 zeugt von seiner großen Vielseitigkeit. Aber auch früher, als er dem Progressive noch recht nahe stand, hat er allerlei feine Sachen produziert. Herausragen tut da meiner Meinung nach besonders die "Stoppage Time". Erschienen ist dieses großartige Werk im Jahr 2004 auf Bedrock. Nach und nach kamen immer weitere Remixes auf den Markt, die zum Teil ohne Probleme an die Genialität des Originals anknüpfen können. Aber bevor ich zu weit aushole, gibt es jetzt erstmal die Hörprben:


    Guy Gerber "Stoppage Time"
    Guy Gerber "Stoppage Time" (Dave Gardner & Saharz Haoman 17 Mix)
    Guy Gerber "Stoppage Time" (Max Graham Sidechain Remix)
    Guy Gerber "Stoppage Time" (Tom Mangan Mix)
    Guy Gerber "Stoppage Time" (Osamu M Emagine Mix)
    Guy Gerber "Stoppage Time" (Osamu M & Satoshi Fumi Remix)
    Guy Gerber "Stoppage Time" (Reshuffle Remix)
    Guy Gerber "Stoppage Time" (Danton Eeprom Conversion Version)


    Angefangen also mit dem Original zu der "Stoppage Time". Ein Track, den man mittlerweile wohl ohne größere Gewissensbisse als großen Klassiker des Progressive bezeichnen kann. Hier kommt einfach alles gute zusammen. Eine packende Melodie, ein Aufbau, den man gerne öfters auf die Ohren kriegen will, und dazu eine Atmosphäre die einfach nur outstanding ist. Bereits sehr früh kommen diese herrlichen melodischen Elemente mit ins Spiel, wobei diese mich von Minute zu Minute immer weiter in ihren Bann ziehen. Aller spätestens ab der Hälfte hat mich dieses Monster mal wieder gekriegt. Die im späteren Verlauf zusätzlich erscheinende Nebenmelodie steigert meinen ohnehin guten Eindruck nochmal ein ganzes Stück mehr. Eigentlich ist jeder weitere Kommentar vollkommen unnütz, da ich mit meiner Beschreibung dieser Genialität eh nicht gerecht werde. Nur noch eins: Diesem Meisterwerk gebe ich natürlich ohne zu zögern eine Wertung von 6/6!


    Als nächstes dann der Dave Gardner & Sahar Z Haoman 17 Mix. Dieser bildet zusammen mit dem Original das Ursprungsrelease von 2004. Dieser distanziert vom Original und beschreitet einen komplett anderen Weg. Keine Ahnung wie ich die markanten Sounds dieser Nummer beschreiben sollte, aber wenn ihr dieses Teil hört, dann wisst ihr bestimmt welche markanten Sounds ich meine. Diese markanten Sounds dürften jedenfalls einen Club schön auseinander nehmen. Die später auftretende Melodie klang in meinen Ohren anfangs ein wenig merkwürdig, gefiel mir nach einigen malen hören dann aber doch ziemlich gut. Am Original kommt dieser Remix zwar bei weitem nicht ran, aber für ordentliche 5/6 reicht es aber trotzdem noch allemal. Gutes Teil!


    Der Max Graham Remix dürfte hier vielleicht deshalb für den ein oder anderen interessant sein, da der gute Max in der Tranceszene ja nun kein unbeschriebenes Blatt ist. Dieser bildet zusammen mit mit dem Tom Mangan Remix den ersten Teil der 2005 erschienenden Remixe. Wenn ihr mich fragt, dann klingt diese Nummer in jeder Hinsicht total nach Coldharbour bzw. Electronic Elements. Die melodischen Elemente dieser Nummer werden durch düstere und deepe Sounds im Hintergrund ergänzt. Ein klein wenig mag hier vielleicht die Eigenständigkeit verloren gehen, aber manchmal ist weniger halt doch mehr. Diese Coldharbour-Sounds harmonieren einfach glänzend mit dem restlichen Teil dieser Nummer. Ein wenig scheue ich mich, aber eigentlich hat dieses Teil ebenfalls ohne Probleme seine 6/6 verdient. Wie auch immer. Großartig ist dieser Remix in jedem Falle!


    Nun zu meinem heimlichen Favoriten. Es handelt sich um den Osamu M Emagine Remix. Zugegeben, auch hier hält sich der Remixe in Teilen recht nah am Original, allerdings wird hier ein melodischer Wahnsinn auf allerhöchstem Niveau geboten. Zum ersten Mal habe ich dieses Teil auf Dave Seamans Master Series Part 7 gehört, wo dieses Teil extrem Stimmungsvoll das Ende der zweiten Disc einläutet. Als ich diese Nummer zum ersten Mal gehört habe, war ich in jeder Hinsicht komplett geflasht. Genauer gesagt bin ich es bis heute. Bis zum Break klingt dieses Teil zwar gut, ist jedoch noch alles andere als der Oberwahnsinn. Dann aber, sobald es ins Break geht, ist einfach alles verloren. Immer weiter steigern sich Melodie und Track, wobei gleichzeitig aber auch die Gänsehaut immer weiter zunimmt. Jeder der auch nur ansatzweise etwas mit Progressive anfangen kann, dem sei hiermit dieses großartige Monster empfohlen. Von mir gibt es die Höchstwertung mit Sternchen! :yes:


    Ein kleiner Tick fehlt dem Reshuffle Remix zwar um die vorherige Version zu toppen, allerdings ist auch dieses Teil elektronische Musik in Bestform. Hinter Reshuffle stecken übrigens Guy Gerber und Niv Hadas. Sozusagen also ein in Teilen hausgemachtes Remake. Im Vergleich zu den anderen Versionen geht es hier nicht so eingängig zu, stattdessen überzeugt dieser Track durch seine deepness und hypnotische Wirkung. Durch die Playtime von etwa 13 Minuten wird dies noch zusätzlich befeuert. Wenn diese Nummer in einem düsteren Club gespielt wird, dann ist ein bewusstseinserweiternder Zustand nicht ausgeschlossen :D. Das wirklich schöne an dieser Nummer ist jedoch, dass diese Nummer sowohl zu Hause als auch im Club gleich gut funktioniert. Sehr schön kommt dieses Teil auch auf der Renaissance: The Masters Series Part 13 von Hernán Cattáneo. Keine Chance, auch hierfür muss ich wohl oder Übel die Höchstwertung auspacken.


    Als letztes dann noch die Danton Eeprom Conversion Version. Diese Version höre ich ehrlich gesagt gerade zum ersten Mal. Hier werden auch wieder ganz andere, komplett eigene Pfade beschritten. Ein Stück weit klingt dieses Teil sogar funky, wobei diese Bezeichnung vielleicht aber auch wenig überzogen sein mag. Schöner Groove, schöne Effekte. Gegen Ende gewinnt dieses soulige Gerät sogar noch ein bisschen an harmonischen Sounds. Doch, kann man sich auf jedenfall ohne Probleme reinziehen. Im Vergleich zu den anderen Versionen flacht dieses Teil zwar ein bisschen ab, anhören kann man es sich aber ohne Probleme. Ich gebe ganz spontan eine Wertung von 5/6.

    Nach längerer Zeit will ich dann auch mal wieder etwas vorstellen. Wer Spaß an deepen, düsteren und atmosphärischen Progressive-Klängen hat, dem sei das aktuelle Release auf DAR Digital empfohlen. Erschienen ist es am 01.08.12. Während mir Gvozdini bislang noch völlig unbekannt war, so konnte mich der gewonnene Remixer Fran Von Vie schon mit einigen Sachen überzeugen. Zu empfehlen ist z.B. sein Remix zu der "Praxia" von Art Of Trance. Aber Achtung: Wer hier steilen Sound für den Dancefloor erwartet, der wird bitterböse enttäuscht werden. Vielmehr ist dies Sound für zu Hause :). Egal, hier jetzt erstmal die Hörproben:


    Gvozdini "Harmony & Balance"
    Gvozdini "Harmony & Balance" (Fran Von Vie Remix)
    Gvozdini "Dynamic Attraction"
    Gvozdini "Alter Ego"


    Bereits mit dem Titeltrack "Harmony & Balance" verschafft sich Gvozdini eindrucksvoll Gehör und Aufmerksamkeit. Sehr gediegen und ruhig beginnend, nimmt mich diese Nummer trotzdem von Anfang an durch seine großartige atmosphärische Dichte mit. Wenn ich mir den Namen einmal genauer in mein Gedächtnis rufe, dann komme ich nicht umhin, den Künstler für diesen in jeder Hinsicht zutreffenden Namen zu loben. Ich bin zumindest nach Konsum dieses Tracks vollkommen ausgeglichen :). Ganz besonders gefällt mir hier die schöne Klimpermelodie, die einerseits sehr verspielt, kindlich und hoffnungsvoll klingt, die andererseits aber auch etwas düsteres hat. Ich will nicht zu viel zu dieser Nummer schreiben, weshalb ich einfach mal meine Wertung von 5,5/6 sprechen lasse. Großartiges Teil!


    Als nächstes kommt von der "Harmony & Balance" der Fran Von Vie Remix, der sich in Sachen "deepness" in keinster verstecken muss. Diese Nummer nimmt den Hörer mit einer Laufzeit von 9:42 Minuten und gemütlichen 120 BPM mit auf eine angenehme Reise durch den Progressive-Klangkosmos. Auch hier wieder ein schön gediegener Anfang, wobei die Nummer im weiteren Verlauf stellenweise ein wenig wirr klingt. Keine Ahnung wie ich es besser umschreiben sollte, aber falls ihr euch diese Nummer anhören solltet, dann werdet ihr schon wissen was ich meine. Ansonsten gibt es aber auch hier wieder astreinen Sound auf die Ohren. Super Progressive mit einer angenehmen Dosis an psychedelischen und vertrippten Sounds. Obwohl mir dieser Track im Vergleich zu anderen Sachen von ihm nicht ganz so gut gefällt, gibt es hierfür noch mehr als ordentliche 5/6.


    Auch mit der "Dynamic Attraction" ist Gvozdini ein richtig schönes Stück Progressive gelungen. Dieser Track schießt in Sachen BPM den Bock ab. Diese Nummer zieht sogar nur mit entspannten 118 BPM ihre Bahnen. Auch hier gibt es wieder schön düsteren Sound auf die Ohren, der besonders am späten Abend und mit Kopfhörern gut kommen dürfte. Die Melodie im Break wirkt meiner Meinung nach wie bei der ersten Nummer im Vergleich zum Rest ein wenig Gegensätzlich, wobei dieser Kontrast aber irgendwie auch wieder etwas schaurig düsteres hat. Die atmosphärische Dichte ist ebenfalls wie bei der ersten Nummer astrein. Besonders nach dem Break gewinnt dieser Track nochmal richtig an Fahrt und überzeugt auf ganzer Linie. Keine Diskussion: Diese Nummer hat sich ebenfalls wieder eine Wertung von 5,5/6 verdient.


    Zu guter Letzt kommt dann noch der Track "Alter Ego". Direkt von Anfang an lässt mich dieses Teil durch seinen angenehmen Groove mitwippen, wobei aber auch der restliche atmosphärische Schnack nicht von schlechten Eltern ist. Ebenfalls wieder sehr düster geraten, hat diese Nummer etwas spaciges und erinnert mich an das endlose All. Haltet mich ruhig für verrückt, aber eben diese Assoziation habe ich bei diesem Track :). Im weiteren Verlauf kommen noch ein paar andere schöne Sounds hinzu, die diese Nummer nochmals weiter aufwerten. Keine Ahnung was ich noch groß hierzu schreiben soll. Am besten einfach mal in dieses herrlich schöne Stück Musik reinhören. Und auch hier gibt es wieder eine Wertung von 5,5/6. Was für ein großartiges Release :huebbel:

    Auch wenn diese drei Nummern nicht unbedingt in den Tracksbereich reinpassen, so MUSS ich euch aber einfach diese Meisterwerke vorstellen. Mit das beste was ich in letzter Zeit hören dürfte. Genretechnisch schwanken diese drei Nummern zwischen ruhigen Dubstep, Downtempo und House. Was aber viel interessanter und wichtiger ist: Alle drei Tracks sind emotional bis zum geht nicht mehr. Ich zumindest könnte bei jedem dieser Lieder fast anfangen zu heulen. Einfach nur großartige Kunst die uns Luvion hier präsentiert. Hier die Hörproben:


    Luvian "Haze"
    Luvian "My Life"
    Luvian "Only You"


    Eine Beschreibung der Tracks erspare ich mir, hoffe aber, dass ihr einfach mal reinhört. Wer auf wunderschöne Musik steht, dem könnte dies hier gut gefallen. Eine Notiz noch: Kaufen kann man das komplette Release hier ganz unkompliziert für £1.20. Ich habe schon zugegriffen. Sowas muss einfach unterstützt werden :)

    In der Beschreibung ist doch eine Tracklist mit dabei. Hier:


    01. Brett Aplin - Bush Dreaming 02:09
    02. Brett Aplin - Welcome To Wonderland 01:24
    03. Ganga Giri - Giri Mana 05:31
    04. Decoy - Tempt To Take 03:47
    05. Kiril Djaikovski - Convoy 05:35
    06. Tristan Boyle - Latent Belated Psychedelic Mayhem 06:59
    07. Sugar - Indigo Bongo 05:23
    08. Sugar - Big Electric Rabbits 04:49
    09. Tristan Cooke - Tetrapod 07:46
    10. Sugar - How Do You Feel? 04:55
    11. Engage - Boogie Mama 05:36
    12. Ganga Giri - Slide Didge In Us 08:41
    13. Sugar - Waterfront 04:48
    14. Ben Last - Deep East 05:40
    15. Brett Aplin - Feeling The Spirit 04:39
    16. Brett Aplin - Holly,Hugs & Peace 03:20
    17. Ping - Eh? 06:35
    18. Sugar - Aquatic Dreaming 04:53