Hallöchen,
seit Corona ist es vermehrt in Mode gekommen DJ's an besonderen und abgelegenen Orten auflegen zu lassen. Folgende Gedanken die mir hierzu spontan einfallen und die ich in den Raum werfe an Hand des Beispiels von Anjunadeep 16 - Mixed by James Grant & Jody Wisternoff (Live from Vietnam) [4K Sunset Mix]
Also ich verstehe das es hier um die Bilder geht ABER warum dieser Aufwand Equipment vor Ort bringen, meist Stromerzeugung durch Generatoren, etc.. Deejaying mit moderner Technik ist recht simpel, gerade wenn man einen konservativen Stil bei den Übergängen hat. Es bleibt meisten nichts weiter zu tun als die Geschwindigkeit an zu passen, ca. 5 Minuten bis zum Ende des Tracks zu warten und die Fader bedienen. Bei den meisten Sets die an abgelegenen Orten arrangiert werden ist kein Publikum vor Ort, was die Interaktion eines DJ's etwas limitiert.
Solche Set up's in Verbindung mit Elektronischer Musik wirken für mich immer etwas befremdlich, vor allem wenn es rein ums konservative Deejaying geht, bei dem "nur" Track A in Track B gefadet wird und fertig ist die Laube. Sind wir mal Ehrlich, das ist heut zu Tage nicht die große Kunst ^^
Hinterfragen sich die Künstler bei solchen Ideen nicht selber? Macht das sinn, gibt es nicht besser Möglichkeiten Natur und schöne Bilder in die Sets ein zu bauen? Muss es unbedingt der abgelegene Fluss in in Indien ( Diplo - Live in Rishikesh, India (Full Set) ) oder die Wüste ( Rüfüs Du Sol Sunset Mix on the Desert ) sein, an dem ich mit Generatoren Strom erzeugen muss?
Das Thema stell ich mal so in den Raum, evtl. habt Ihr dazu auch Gedanken.
Gruß und Kuss :*