Matt Lange "Avalon / Griffith park"

  • einfach nur genial!!!! dieser mann hats drauf wie kaum ein zweiter... die screenshots aus seinem desktop die er immer bei facebook postet sind der kracher ^^ kommentar von maor levi heute: "you're a nerd, but a like you!" :D


    avalon ist poppig im break, aber die vocals sind so cool, so smootth klingt das ganze, einfach sehr geil! im main part ist die melodie zwar nur unterschwellig, aber doch eben hörbar, die gefilterten vocals sind klasse. mal wieder ein kunstwerk von matt, und ein track der mal wieder seine vielseitigkeit unterstreich.


    zweiter track (griffith park), gleicher vocalist meine ich (wer ist das?), schlägt in die gleiche kerbe, vielleicht noch ein wenig tanzbarer. in jedem fall ein gänsehautverschaffendes break, die vocals sind natürlich wieder genial, instrumentierung und arrangmenet nahe der perfektion. matt hält das niveau verdammt hoch! zwei wahnsinnstracks die auffallen


    natürlich 6/6

  • "Avalon" ist echt genial. Ich mag diese "spanische" Gitarre und das passend gesetzte Piano. Langsames, sehr deepes Teil mit tollen Vocals (auch die Effekte) :yes: Find klingt so'n bissel wie nen Depeche Mode Remix!? Grooved sehr relaxed daher, kann ich mir toll auf ner Fahrt im Auto nachts auf der Autobahn bei Regen vorstellen, wenn die Lichter der anderen Autos an einem vorbeziehen! Erinnert mich irgendwie an das Gabriel & Dresden Bootleg zu Depeche Mode's "Here is the house"


    "Griffith Park" Ist schwer zu beschreiben. Kann's null einordnen. Gefällt mir verdammt gut. Wieder tolle Vocals, schön verzerrt. Tolle Effekte, schöne Melodie, super langsam. Immer wieder Breaks, dann doch wieder deep, housig und nachdenklich... "I am not scared"


    Top Release, dafür gibt's 6/6!

  • Avalon find ich cool, das andere gefällt mir so la la. Auf jeden Fall sehr kreativ was der Herr da abliefert, viele "normale" Instrumente, das hat was. Natürlich keine Club-Primetime-Musik aber so zum Warmup oder für daheim, absolut super. Ich gebe 5.

  • Wahrlich eine herausragende EP, mit der Matt Lange hier einmal mehr seinen Status als aufstrebendes Produktionstalent unterstreicht und nebenbei dem guten alten Progressive House überaus galant den roten Teppich auslegt. Ich verfolge seine Veröffentlichungen ja bereits seit geraumer Zeit, doch seit etwa einem Jahr ist der Gute in einen ordentlichen Schub nach vorn sowie voller Herzblut geraten, was das kreative Ausmaß, die produktionstechnische Qualität und die klangliche Vielschichtigkeit seiner Tracks anbelangt. Mit winterlich unterkühlten Atmosphärenschichten, wunderbar organischer Instrumentierung (vor allen Dingen in den Breaks) und verzerrten Vocaleinlagen zählen die beiden hiesigen Stücke meines Erachtens daher auf jeden Fall zu dem besten, was der Amerikaner bisher unter seinem Namen herausgebracht hat.


    Den düsteren Part übernimmt dabei eindeutig Avalon, welches sich als wunderbar deep-sphärisches Kleinod in die hauseigenen Gehörgänge einschleicht und dorthin vom Ostwind getragen unentwegt herrlich trockenkalte Winterluft eurasischen Ursprungs zu transportieren vermag. Die Herangehensweise lässt sich dennoch zunächst als recht minimalistisch beschreiben, wenn sich ein zurückhaltend klickernder Untergrund vorstellt und nach einigen Momenten mit subtil durch den Raum geisternden Flächenandeutungen kokettiert, während parallel dazu die ersten tröpfchenartigen Fragmente einer Bassline im Hintergrund auftauchen. Eine erste kleine Anschwellaktion der Flächen verbreitert dann zwar in einem ersten Kurzbreak die Szenerie um weitere melancholische Melodie- und Stimmenandeutungen auf dem Rücken einer äußerst dezent geschaffenen Basslinewand, im Anschluss geht es in Zusammenarbeit mit dem Drumming jedoch erneut weitaus ruhiger zu. Einzig der Klickerrhythmus geht deutlich gestärkt aus dem Kurzbreak hervor, bevor die Melodiearbeit sich im weiteren Verlauf mit durchgreifendem Erfolg im Hinblick auf die sphärische Dichte des Ganzen auf die geheimnisvollen bis zwielichtigen Flächenstrukturen konzentriert. Zusammen mit einer gitarrenähnlichen Tonfolge sowie den bekannten Stimmenflächen wird dabei zunehmend offensiver an der Trackoberfläche gekratzt und schließlich das nächste Break eingeleitet, welches sich als Schlüsselbaustein des Tracks entpuppen soll. Nach einem unaufgeregten Gitarrensolo sind es hier vor allen Dingen die tiefergelegten Vocaleinspieler, welche mit ihrem nicht wirklich irdisch anmutenden Ursprung die Atmosphäre des Stücks nicht nur mit einer klassischen Portion Wehmut verzieren, sondern desweiteren auch noch alternative Breakbeats heraufbeschwören, in welchen es sich ganz formidabel schwelgen lässt. Nicht unerwähnt soll hier auch der folgende Übergang zum Drumming bleiben, ist dieser mittels Fragmentierung der tragenden Elemente doch in seiner simplen Machart zugleich innovativ als auch wirkungsvoll inszeniert, jedoch beruhigenderweise alles andere als aufmerksamkeitsheischend ausgerichtet. Klickernde Patterns, ein herrlich düster brummender Basslineuntergrund sowie kontrastreich helles Flächenschimmern geben im Anschluss den progressiven Ton an, lassen jedoch peu à peu auch die restlichen Melodieelemente in ihren mehr als überzeugenden, deep-sphärischen Kreis. Abgerundet wird der Track durch ein weiteres Kurzbreak mit Breakbeatinstrumentierung, indem sich Vocals, Gitarren, Basslinewand und alternative Pianotöne ein letztes Mal die Klinke in die Hand geben, bevor er schlussendlich mit traumhafter Flächenunterstützung wieder ins All entschwindet. Alles in allem großartiges Progressive-Kopfkino, vor welchem ich mit der von mir selten vergebenen Höchstwertung von 6/6 meinen imaginären Hut ziehen möchte. :yes:


    Griffith Park als zweiter Mitstreiter hat es da naturgemäß schwer, sich ebenfalls behaupten zu können, meistert diese Hürde jedoch überraschenderweise absolut spielend, indem das Stück sich zwar mit einem im direkten Vergleich recht ähnlichen dramaturgischen Verlauf ausstattet, diesen allerdings hinfort von düsteren Gefilden gen einer deutlich frühlingshafter anmutenden Atmosphäre bewegt. Bereits die klickernden Effekte, die die Kickdrum umrahmen, sind hier um einige Ecken schärfer formuliert, ehe alsbald die ersten Flächenanleihen, welche jedoch noch eine zum Original ähnliche deep-mystische Stimmung aufweisen und von einer nicht minder grummelnd geratenen Basslinewand passend unterstützt werden, den Hintergrund bevölkern. Spätestens im anstehenden Kurzbreak erhält diese Entwicklung aber den ersten kleinen Dämpfer, wenn sich eine schnieke, von der Sonne gegerbte Indiegitarrenmelodie für einige Momente an die Spitze der Melodieebene setzt, im Anschluss zusammen mit dem Untergrund jedoch erst einmal der bisher noch nicht vernommenen Wellenbewegung der Basslinewand, alternativen Gitarrenzupfern und ätherischen Stimmenflächen den Vortritt lassen muss. Hat sich diese Formation etabliert, darf auch erstere Melodielinie wieder galant ins Geschehen eingreifen, das verdichtende Element mimen und schließlich ein weiteres Break einleiten. Allein dabei bleibt es nicht, mausern sich die Indiegitarren hierin doch zum dominierenden Melodieinstrument, welchem nach einem optimistisch anmutenden Sololauf nicht nur die Sympathie sommerlicher Vocaleinspieler nur so zufliegt, auch entspannte Breakbeats, alternative Gitarrenbegleitung und spannende Drehwurmeffekte gesellen sich gern dazu, um das Break schließlich mit einer rasanten Anschwellaktion zum Höhepunkt zu führen. Da Kontraste bekanntlich die Sinne schärfen, zeigt sich die anschließende Drummingphase dann deutlich zurückhaltender arrangiert, ist es hier doch vor allen Dingen das interessante Zusammenspiel der düster grummelnden Coldharbour-Basslinewand mit den Leichtigkeit ausstrahlenden Stimmen- und Gitarrenmelodiefragmenten, welches mit zunehmender Dauer wieder mehr und mehr an Raum gewinnt und das Ganze mit seinem frühlingshaften Enthusiasmus in Richtung eines letzten Kurzbreaks erneut in gelungener Manier überstürzen und verdichten kann. Eine weitere Anschwellaktion später gerät der Laut-Leise-Kontrast zwar zum Steigbügel für den anstehenden Rückbau, dies und der Eindruck, dass die hiesigen Vocals schon recht deutlich von BT beeinflusst sind, können allerdings keineswegs die Gesamtbewertung schmälern, welche sich imho bei nicht weniger als verdienten 5,5/6 einpendelt. :D


  • Matt Lange! Ja, er singt hier selber.

  • Wow, was für eine Nummer. Nach dem ersten Hören dachte ich mir so, ja gut, nette Nummer... aber nach mehrmaligem Hören bohrt sie sich so dermaßen in meine Gehörgänge! Gerade die Avalon ist echt der Hammer! Der Groove, die Vocals... wunderbare Stimmung.
    Anjunadeep haut echt eine Bombe nach der anderen raus. Weiter so!


    6/6