Beiträge von Jamis

    Ist der Soundtrack nicht von Take That?


    Ich habe den Film vor etwa einem halben Jahr angeschaut. Sehr schoenes Schmuckstueck, nicht zu schnulzig, klasse erzaehlt und vor allem unheimlich lustig.


    Spoiler!
    Wir wissen doch schon lange, dass Sie eine Tucke sind...

    An sich nicht viel anders als in Deutschland. Ein Kumpel hier hat mir erzaehlt, dass er vor etwa einem Jahr mal mit einem plattendrehenden Kollegen in dem Laden war, als es dort noch Open Decks gab. Also habe ich mich dumm und dusselig gesucht, im Hinblick auf Open Decks nichts Konsistentes mehr gefunden und mich dann direkt an eine Kontaktperson gewandt. Zunaechst per Mail angefragt, ob es dieses Open Decks Event noch regulaer gibt, und ein paar knappe Referenzen angehaengt (Locations aus Deutschland, Link zu Promo-Set, Gastmixe auf Webradiosendern *hust*dankeandY*hust*). Netterweise ist es hier ueblich, dass bei Kontaktdaten fast immer die Handynummer mit angegeben wird, also habe ich nach etwa einer Woche ohne Antwort per SMS nachgefragt. Da kam dann eine hoefliche Entschuldigung, dass er mir noch nicht per Mail geantwortet habe, und man wolle mir in der kommenden Woche einen 2-Stunden Slot geben. In der besagten Woche war es dann allerdings wegen einem parallelen Event etwas wackelig, weshalb er meinte, er wolle den Termin lieber verschieben, als dass ich umsonst kaeme. Nun ist es also naechste Woche. Ich bin gespannt.

    Um nochmal ein kurzes Update nach zweieinhalb Monaten in meiner Ecke zu geben:
    Hier in Singapur wird das Nachtleben eindeutig von den Großraumdiscos dominiert. Die Wohnungssituation, das strikt forcierte Verbot von Drogen und der propagierte Sicherheitsfanatismus der örtlichen Behörden haben der Entstehung einer nennenswerten Undergroundszene ziemlich effektiv vorgebeugt - jeder Eingesessene hat unheimliche Angst, etwas Illegales zu machen, und daher weder Muße noch Platz um mal etwas Privates wie eine Hausparty steigen zu lassen. Die Großraumdiscos selbst sind überschwemmt vom zugegebenermaßen etwas fetzigerem Amerika-RnB und kommerziellen Kauf-House-Synths. Von den größeren Läden hebt sich lediglich das Zouk ein wenig hervor, das regelmäßig namhafte Elektro-Acts aus aller Welt zu Gast hat. Ein paar kleinere Läden, wie beispielsweise der Home Club, dienen auch als Gastgeber für weniger namhafte oder aufstrebende Plattendreher, wie beispielsweise letzte Woche den Armada-Künstler Marlo. Kommende Woche darf ich dort selbst einmal zwei Stunden lang die Plattenteller drehen, dann werde ich das Ganze mal aus der anderen Perspektive berichten.

    Platzhalter. Sinnvoller Beitrag wird hineineditiert, wenn ich nach dem 23.12.2012 noch leben sollte. Falls dem (durch Weltuntergang bedingt) nicht mehr so sein sollte, Beitrag bitte wegen Spam löschen.

    Wenn du nach Publikum forschst, wirst du aber in Internetforen wie diesem hier keine repraesentativen Ergebnisse erzielen. Du wirst viel "Ja", "Find' ich toll" und "Komme auf jeden Fall" hoeren, aber dann letztenendes nur einen Bruchteil der Forenbenutzer antreffen. Die Idee ist gut, aber (erfahrungswerte) Trance ist eine Spartenmusik, die vornehmlich auf grossen Open Air Verantstaltungen abgeht. In kleineren Kreisen und Clubs 'funktioniert' diese Musik nur schwierig, weil sie unheimlich vom Publikum und der Publikumsdichte (womit ich nicht den Alkoholspiegel meine) lebt.

    Idee und Engagement sind ausgesprochen lobenswert. Allerdings solltet ihr euch gründlich überlegen, ob ihr bereit dazu seid, mit einem Minus aus der Aktion hervorzugehen. Wenn ihr den sehr humanen Eintrittspreis von 3€ verlangt und mit vielleicht 100 Leuten rechnet, dann wird das je nach Location kaum reichen, die Clubmiete für den Abend gegenzufinanzieren. Desweiteren ist es sehr schwer, einen Abend nur mit einer einzelnen Spartenrichtung (in dem Fall: Trance) zu füllen und trotzdem die entsprechende Menge Publikum anzulocken. Mein Vorschlag: Schubladendenken über Bord schmeißen. Schreibt euch nicht "Trance" auf die Flyer, sondern etwas in Richtung "Melodic Electronic Dance Music" und ladet ein paar DJs aus artverwandten Richtungen ein (z.B. ProgHouse). Damit lockt ihr deutlich mehr Gelegenheitsbesucher an, verringert die Wahrscheinlichkeit einer Verlustaktion und könnt mit ein paar mehr Leuten sicher auch besser zu 'eurer' Musik feiern.


    Ich wäre auch gerne bereit, euch dabei (plattendrehend) zu unterstützen, allerdings bin ich nicht gerade um die Ecke, sodass ich dafür die Anfahrtskosten mal eben aus dem Ärmel schütteln könnte... ;)

    Sorry, aber wer die grinsende Hackfresse von Uwe Boll in sein Video packt, wird boykottiert.



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    Aber auch, wenn ich darüber hinwegsehen könnte: Das kurze Handysample reicht für mich nicht aus, um etwas wiederzuerkennen.

    Hallöchen zusammen... tja, die Technik hat es mir dieses Mal nicht einfach gemacht. Nach einigen Nächten des Werkelns ist nun aber etwas (zumindest in meinen Ohren) Hörbares herausgekommen, das ich gerne preisgeben möchte. Wer sich noch an meinen "Entrancing Melodies"-Beitrag vom letzten März erinnern kann, wird diesmal nur unwesentlich flotter beschallt werden. Dafür gibt es weniger Tribal-Elemente, die zugunsten etwas technoid-melodiöseren Klängen weichen durften. Die Interpretenliste reicht diesmal unter anderem von einigen meiner Langzeitfavoriten wie Shiloh, EDX oder CirezD/Pryda bis hin zu Ausnahmetalenten wie Glenn Morrison, Funkagenda und Eelke Kleijn.


    Edit: So Kinderlein - wenn ich mich nicht irre, müsste es in etwa einer Stunde losgehen. Es würde mich sehr freuen, wenn sich der Eine oder Andere nachher auf dem Radiokanal einfände. Ob ich selbst anwesend sein werde, kann ich dank meiner anhaltenden Müdigkeit noch nicht abschätzen. Dank Zeitverschiebung ist es hier leider mitten in der Nacht.
    Nichtsdestotrotz wünsche ich natürlich viel Spaß mit der Sendung und unserem österreichischen Gastgeber!

    Komisch, dass dir der Schössow nichts sagt. Bei dem Elektrogeschrabbel, das ihr hin und wieder raushaut (denke da an euren Remix zu Lupo's "Check"), könnte der durchaus auch was für euch sein ;)

    Das grundlegende Problem ist nicht das Problem der Abgrenzung von kommerziellen/verdienten/unverdienten Kuenstlern, sondern dass die Repraesentativitaet dieser Umfrage nicht gegeben ist. Hier werden Aepfel anhand von Birnenkriteria gemessen, wenn ueberhaupt.


    Selbst wenn wir mal die Tatsache ausser Acht lassen, dass die Umfrage in bestimmten Szenen bekannter und etablierter ist, und selbst die Moeglichkeiten der Manipulation durch Votechinesen oder automatisierte Bots vergisst, ist das immernoch folgendes Problem: Die Leute, die abstimmen, waehlen, was sie kennen und was einen praegnanten Namen hat. Das ist wie in einer ADAC-Umfrage ueber Kraftstofffilter. Seit Urzeiten ist die Firma Bosch unangefochten auf Platz 1. Lustig nur, dass Bosch noch nie Kraftstofffilter hergestellt hat.
    Ein Mensch wie Armin ist bekannt, nicht zuletzt wegen seiner populaeren Radioshow. Die Titel, die er in seinen Sets spielt, werden von vielen Leuten gehoert, und die Namen bleiben haengen. Dass es sich bei den Namen um Produzenten handelt, und das keinerlei Rueckschlusse auf ihre Faehigkeiten als DJs zulaesst, wird durch eine solche Umfrage nicht beruecksichtigt. Ich persoenlich rechne Lexy & K-Paul beispielsweise hohe Verdienste im Bereich der Musikschoepfung an. Als DJs habe ich die beiden bisher drei Mal gesehen, und sie waren jedes Mal grauenhaft.
    Der Musikgeschmack spielt, streng genommen, nur eine sekundaere Rolle, wenn es um die Bewertung eines DJs geht. Das ist hier nicht der Fall. Diese Tatsache, und die obigen Gruende, machen eigentlich jede Diskussion ueber das Umfrageergebnis obsolet - es sagt schlicht und ergreifend nichts aus.

    Das Problem tritt häufig auf, wenn vorher kein ordentlicher Soundcheck von der Location gemacht wurde. Der Sound in der Kanzel bzw. vor den Turntables ist immer ein anderer als der auf dem Floor. Wenn der DJ dann einfach mal Höhen und Bässe aufdreht, weil das ja "richtig knallen muss", dann hört er auf seinen Kopfhörern vielleicht ganz nette Töne, aber du auf der Tanzfläche stehst irgendwo im Interferenzmaximum der tiefen Frequenzen und dir dreht sich sprichwörtlich der Magen um.

    Verstehe ich auch nicht ganz, warum ihr Timecodes da ausschließt. Sicher, die Funktionen der Software machen Vieles leichter, aber wenn es euch um das Beatmatching rein nach Gehör geht, dann hat man mit handelsüblichen CD-Spielern auch einen recht zuverlässigen BPM-Counter Vorteil. Und denjenigen, die nur Vinyls/Timecodes haben, wird damit dank der digitalisierten Releasepolitik der Labels heutzutage von der Musikauswahl der ein ziemlicher Zementklotz ans Bein gebunden.

    Da Donnerstag/Freitag hier Feiertage sind, werde ich mir drei Tage Urlaub nehmen und mich wahrscheinlich mit Kollegen irgendwie vom Acker machen... aber ich bezweifle nicht, dass hier auch die Post abgehen wird.
    Carl Cox war gestern übrigens sehr chillig und tech-housig unterwegs, nicht so heftig, wie ich ihn sonst erlebt habe. Heute habe ich mir den ganzen Tag im Café del Mar am Sentosa Beach bei fetten Beats auf einem gepolsterten Liegestuhl mit den Füßen im Pool den Bürzel braten lassen... ist schon echt kaum erträglich hier ;)

    Bislang haben mir beinahe alle Einheimischen geraten, zu Silvester auszureisen, in Richtung Bali oder so... mal schauen, bis dahin ist ja noch ein wenig Zeit. Am Wochenende wird jetzt erstmal die Hütte abgerissen :huebbel:

    Ich habe den Film gerade angeschaut. Er hat genau das an Bildern, was ich bei Filmen wie Inception vermisst habe, die sich zwar nicht unbedingt im Genre, aber durchaus in der Szenerie ähneln. Die Geschichte selbst fand ich, im Nachhinein betrachtet, weder kompliziert noch tiefgründig. Aber der Erzählstil ist sowohl optisch als auch aktustisch durchaus ein Erlebnis.

    Moinsen, fiel mir gerade bei der Einstellung der angezeigten Forenzeit auf: Es gibt keine Option zum Deaktivieren von Sommer- und Winterzeit, dementsprechend zeigt es gewisste Zeitzonen hier von Ende März bis Ende Oktober falsch an. Betrifft zwar vermutlich nur Soulcatcher und mich, aber sollte der Vollständigkeit halber mal angemerkt werden *hust* Ich komm ja so schon ständig durcheinander.

    Der "wenige Tiefgang" ist im Hinblick auf Einprägsamkeit des Titels ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung. Im Gegensatz zu den vorherigen Stücken wird man hier nicht mehr mit einer melodischen Komplexität überrollt, sondern hat es deutlich leichter, Wiedererkennungselemente zu finden. Ich habe alle Titel von meinem Schwesterlein mehrfach gehört, und der Break dieses Tracks hier ist der einzige, an den ich mich beim Lesen des Titels sofort erinnern kann. Das spricht für sich.
    Ich meine weiterhin zu wissen, dass der "elektro-housige" Aufbau, den du ansprichst, durchaus beabsichtigt war. Vom Aufbau selbst finde ich das auch sehr gelungen. Leider fehlt aber noch, wie gesagt, der prägnante Beat... es muss ja nicht gleich ein knarzender Sägezahnsynth sein ;)

    Sind nur 40 Minuten Flug von Kuala Lumpur, gibt sogar Busverbindungen. Rechne nur mit horrenden Übernachtungskosten!


    Vielleicht habe ich bis dahin ja einen clubtechnischen Überblick, dann gebe ich dir mal Bescheid ;)

    Ich versuche gerade mühsam, mich an das irre heiße Klima in Singapur anzupassen. Bin aber erst ein paar Tage hier, das Nachtleben wird jetzt erstmal ausgelotet... zum Produzieren fehlt mir das Equipment, aber das Scratch-System habe ich prophylaktisch mal eingepackt. Turntables ahoi ;)