Mat Zo "The lost / The found"

  • Artist: Mat Zo
    Track: The Lost/The Found
    Label: Anjunabeats
    Release: 27.04.2010


    The Found: Nach etwas längerer Zeit bring Mat Zo mal wieder eine neue und frische Produktion an den start auf dem Label Anjunabeats, der dort wohl schon zur Familie gehört ^^
    Der Track an sich hatt wieder sehr viel Druck und versprüht eine wahre Leichtigkeit und Verspieltheit, alles ist sehr fröhlich gehalten mit kleineren Vocal Fetzen und einem Sommerhaften Thema. Ganz klar 5/6


    The Lost: besticht eher mit seichteren Klängen, dazu kommt ein leicht Orientalischer touch, dank dezent plazierter weiblichen Vocals. Der Track weiß zu gefallen, dennoch ist es keine übermäßige Bombe in meinen Ohren. Seine 4,5/6 points hat es aber alle male verdient.


    Hörprobe:


    The Lost
    The Found


    Edit1: "The Lost" ist mit zum Release gekommen, Höproben und Tread Auktualisiert

  • soundtechnisch mal wieder erste sahne, allerdings reißt es mich nach erstem hören nicht total vom hocker. wieder ein schöner fluffiger-track, man hört matan mal wieder sofort raus, aber meine erwartungshaltung an traks von ihm ist mittlerweile nunmal riesig :)


    5/6 für diese schöne, aber nicht überkrasse nummer :D

  • Mat Zo = Guter Junge! :yes:


    The Found: Feine Melodie, das ist mir wichtig, klingt gut, dicker Bass, interessante, nicht oft gehörte Töne, die an Mat Zo erinnern. Richtig feine Scheibe, die sich aus dem ganzen Meer an Releases sowas von abhebt. Gewöhnungsbedürftig ist der Abgehpart, aber der rockt dafür, es blubbert schön Synthieseifenblasen, danach geht's wieder hübsch melodisch dahin. Also ich muss sagen: Das könnte ein toller Ohrwurm werden. 4,5+/6 vorab! :yes:


    The Lost: Wunderbar melodisch, normal drückt Mat Zo mehr auf die Tube. Traumhaftes Piano und Break, einfach herrlich. Dazu nur dezente indischer (so sagt YT) Gesang. 4,75/6.

    >>Trance is not just beats and notes, melody and rhythm. Trance is a vibe. Trance is ethereal. Trance is liquid emotion.>>

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  • In die Sachen von Mat Zo höre auch ich als Uplifting-Abstinenzler noch regelmäßig hinein, da sich unter den Veröffentlichungen des jungen Briten sogar für meinen Geschmack immer wieder einige Perlen im Übergangsbereich von Progressive zu Uplifting entdecken lassen. Nach dem eher enttäuschenden 24 Hours klopft The Found nun aber wieder an das musikalische Wohnzimmer an, das schon solch wunderbare Tracks wie Nuclear Fusion, Rush oder Lucky Strike hervorgebracht hat und stets mit Melodiebögen mit dem gewissen Etwas, Vocalfragmenten der alten Prog-Schule sowie druckvoll in Szene gesetzten Drumminggeschichten tapeziert ist. Beim neuesten Streich des mittlerweile anscheinend auf Anjunabeats abonnierten Dreikäsehochs entfaltet das Paarungsverhalten dieser Elemente zudem eine unbeschwerte Sommerurlaubsstimmung, welche von Beginn an vor allen Dingen von der geloopten Vocaluntermalung des enorm treibenden Untergrunds getragen wird, ehe dieser Eindruck mit den ersten subtilen Auftritten einiger "Synthieseifenblasen" (vielen Dank für diesen wunderbar blumigen Neologismus an meinen Vorredner!) weitere sommerliche Unterstützung erhält, sodass sogleich weitere trancige Alternativmelodietöne auf den Plan geworfen werden. In dieser Formation wird dann auch das anstehende Break eingeläutet, in welchem nach dem Verwischen und Versickern der bisherigen Versatzstücke die Vocalfragmente in ungeahnt kraftvoller Neufassung dem Untergrund entfleuchen, dabei sie nun als eigenständige Melodielinie agieren und konsequenterweise ihren Teil zur Intensivierung der überaus warmherzigen Atmosphäre beitragen. In Zusammenarbeit mit harmonischen Flächen und trancigen Arpeggios schielt das Ganze nun unaufhörlich in Richtung seines Höhepunkts, nach dessen Überschreitung sich aber erneut die drückende Bassline mit ihrer wuchtigen Machete nach vorn kämpft, die Melodieebene komplett niederringt und anschließend erst einmal ein gesundes Intermezzo voller treibender Grooveklänge zelebriert. Nach und nach tauchen an allen Ecken und Enden dann die bekannten Melodieelemente wieder auf, wobei sich dabei insbesondere die Vocalfragmentfolge mit einem mehr als gelungenen Solo sphärisch hervortun können, ehe im weiteren Verlauf berühmt-berüchtige Upliftingmelodieklänge das Zepter in die Hand nehmen, um allzu offensichtlich ausgelaugte Gefilde durch ihr unaufgeregtes Auftreten allerdings gekonnt einen Bogen machen. Summa summarum eine runde Sache voller sonnendurchfluteter Reminiszenzen, welcher ich nicht weniger als 5/6 gönnen möchte. ;)

  • ... habe ihn erst gestern im Podcast von "Trance around the World" gehört. Ich denke auch, dass es mal wieder eine gute Nummer von ihm ist. Leicht, relativ zügig und treibend, gute Laune bringend, die Vocals als Melodie, wo bleibt denn nun der Frühling?

    "Ich bin zu alt für die Schei...!"


    Edit Select "Vault Series EP" (Planet Rhythm)

    Edit Select "044V" (Edit Select)

    Martin Buttrich "Northeast" (Planet E Communications)

    Marc Romboy "Cosmo" (Bedrock)

    System 7 "Alpha Wave" -Plastikman Acid House Remix- (A-Wave)

  • Schön zu sehen, dass mit The Lost nun ein mehr als nur ebenbürtiger Mitstreiter für die neue EP von Mat Zo gefunden wurde, mit welcher der britische Nachwuchsproduzent einmal mehr seine musikalische Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellt - seien es diverse Trance-Präfixe (Progressive-, Uplifting-, Electro-) oder melodieseliger Drum & Bass, der Junge scheint den alten Hasen der Branche mehr und mehr den Rang abzulaufen... ;)


    Im Gegensatz zu The Found dürfte das hiesige Stück auf jeden Fall in wesentlich unaufgeregten Gefilden ein gefundenes Fressen gefunden haben, sodass sich bereits nach wenigen Momenten Türen und Tore für die ersten zaghaften Melodieandeutungen, welche sich im Hintergrund zu verträumten Fragmenten zusammenschließen, öffnen. In Kooperation mit einem schlackernden Begleitrhythmus dauert es dabei nicht allzu lang, bis wesentlich flächiger arrangierte Melodieversatzstücke die sphärische Ader des Ganzen ein gutes Stück intensiver gestalten können und sich dabei auch von einer alsbald im Untergrund initiierten Bassline, welche anscheinend gerade einen inspirierenden Kurzbesuch in elektroiden Territorien hinter sich hat, nicht wesentlich aus der Ruhe bringen lässt. Vielmehr bedeutet dies den Beginn eines angenehm kontrastreichen Zusammenspiels von entspannten Melodieansammlungen und einer soliden Portion Druck innerhalb des Drumming, bei welchem allerdings durch den Eintritt ätherischer Vocalschwaden sowie stakkatierter Alternativtöne die Melodieebene zunehmend dominanter auftritt und somit den Weg freimacht für den illustren und abwechslungreichen Einsatz der vielen sphärischen Elemente. Der Übergang in das anstehende Break gerät dadurch äußerst fließend und lässt den von der verträumten Atmosphäre umschwebten Hörer erst durch das allmähliche Verschwinden der elektroid beeinflussten Bassline aufmerken, ehe sich nun mehr und mehr eine Hauptmelodielinie herauskristallisieren kann und zusammen mit den Vocalschwaden sowie zurückhaltenden Begleittönen irgendwo zwischen frühlingshafter Euphorie und leichter Melancholie eine gemütliche Nische ausmacht. Damit der gemeine Hörer dabei nicht vollends in seine Phantasie entschwindet, taucht jedoch bereits eine grummelnde Basslinewand auf, welche im Folgenden kurzen Prozess mit den Tonfolgen macht und - nur noch begleitet von den exotischen Vocalspuren - eine geschmackvolle Anschwellaktion antreibt, ehe im Anschluss die frisch geschlüpfte Melodielinie sich schließlich auch mit dem groovenden Untergrund messen darf. Dass auch dieses Unterfangen sich als Selbstläufer entpuppt, dürfte bei einem Track von Mat Zo keine Überraschung mehr sein, sodass nach diesem wunderbar sphärischen Finale auch überdurchschnittliche 5,25/6 auf ihren Abnehmer warten. :yes:

  • Oh Mann, der Junge weiß mich immer wieder zu begeistern. Das ist ungefähr so, als wenn jemand das Rad neu erfindet.... naja, so ähnlich :D


    Kurz und knapp, ich rede von "The Lost".


    Dieses traumhafte Stück zog mich gleich beim 1. Hören in seinen Bann.


    Mat Zo ließ hier melodiöse/melancholische Synthie/Piano-Klänge mit orientalischen Vocals perfekt verschmelzen...einfach herrlich, man möchte den Moment anhalten während dieses Stück läuft....... Gänsehaut!


    5,50/6 :huebbel:



    Ach übrigens:


    Mit "The Found" kann ich leider weniger bis gar nichts anfangen, deshalb spar ich mir meinen Senf dazu :no:

  • Ich grabe den Thread mal aus...


    Kam heute mal wieder dazu, die älteren Sachen von Mat Zo zu hören...


    In Vergleich zu Heute ist das damalige Gold Wert!


    The Lost ist und bleibt einer meiner Lieblingstracks des Briten :)

    All Time Favorites:
    Tranquility Base - Surrender
    Andrew Bayer - All This Will Happen Again
    Tritonal - Still With Me
    Aspekt - Mobetta
    Smith & Pledger - White
    Oliver Smith - Nimbus
    DJ Eco - Dusk
    Daniel Kandi - Nova

  • Ich will jetzt die neuen Mat Zo Stücke keineswegs schlecht reden, da gibt es auch noch einige gute wie z.B. Yoyo Ma ! Doch vermissen darf man diesen Sound durchaus. The Lost ist ein schön chilliger ruhiger Progressive Trance und The Found geht so richtig nach vorne. Großartige Abgehbassline und im Zusammenhang mit der wunderschönen Melodie kann ich nicht mehr still sitzen und entwickle mich bei dem Stück zu einem hyperaktiven Menschen. Mit das beste was ich je von Mat gehört habe und mal ehrlich so alt ist das Ding nun nicht: Nur 2 Jahre ! Das sind Emotionen !


    Wird Zeit für neue Links, die alten sind mal wieder down ;) Wenn Above & Beyond das in FFM spielen ticke ich durch.


    The Lost 6/6


    http://www.youtube.com/watch?v=u-pqT4zlSx4


    The Found 6/6


    http://www.youtube.com/watch?v=9MadqCwGVyw

  • Zitat

    Original von Martin F. Lizard
    Das sind Emotionen !


    Emotionen, die man meiner Meinung nach in seinen neuen Tracks nicht mehr findet.
    :hmm:

    All Time Favorites:
    Tranquility Base - Surrender
    Andrew Bayer - All This Will Happen Again
    Tritonal - Still With Me
    Aspekt - Mobetta
    Smith & Pledger - White
    Oliver Smith - Nimbus
    DJ Eco - Dusk
    Daniel Kandi - Nova

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