Das war eine gelungene Veranstaltung mit ein paar Abstrichen.
Erst Mal die guten Sachen
der Sound war sehr Gut, Sanitäranlagen OK, Essen und Trinken gute Auswahl , es gab genügend Sitzgelegenheiten und das Publikum Fifty-Fifty aus Alt und Jung
Licht war Gut, außer das es keine Laser gab, gegen 20Uhr hat man die Videobeamer eingeschaltet und ein gutes 3D-Videomapping ans Schloss gebeamt, leider Teilweise unscharf und etwas langweilig, denn nach 10min. kannte man den gesamten Videoinhalt und der wiederholte sich bis zum Ende der VA.
Wir waren kurz nach 15Uhr im Schloss und waren bis zum Ende vor Ort.
Nun zu den DJ's, angefangen hatte Chris Bekker, ein schönes ruhiges Aufwärmset mit Potenzial nach Oben. Der zweite war dann der alte Herr ,Talla2XLC, tja was soll man dazu sagen ,mit einer guten Mischung aus seinen Anfangszeiten in den 90er über die 2K bis Up to Date hat er es geschafft das Publikum auf die Tanzfläche zu locken und zu füllen. Jetzt folgte ,Alex M.O.R.P.H., für mich der beste DJ des Abends, er hatte richtig Freude an seinem Set und das Publikum hat es ihm mit Jubel und Applaus gedankt.
Der vorletzte war ,Ferry Corsten, wer nun auf Anahera oder Blueprint etc. gehofft hatte , so wie ich, wurde enttäuscht. Es gab ein Mix aus Technolastigen Remixen und Trance ohne große Highlights.
Nun kam das Schlusslicht, Paul Van Dyk , er bekam auch mit 2h , die längste Spielzeit und für das was er geliefert hat ,zu viel, diese 30min. mehr hätte ich den Alex gegönnt. PvD hatte ganz seltsame Übergänge gebastelt, es entstand somit kein roter Faden . Immer wieder Vollgas und Zack voll in die Bremse. Hinzu kamen noch mir völlig unbekannte Remixe seiner Hit's die eher Bootleg Status hatten und ganz Nüchtern war er wohl auch nicht sonst wären ihm der eine oder andere Übergangsfehler nicht passiert.
Schlussfazit:
Eine im großen und ganzen gelungene VA mit Steigerungspotential.