Beiträge von playatdawn

    Hi willkommen erstmal. Ich muss sagen der Track von der Idee her gefällt mir schon ganz gut. Melodie und Bassführung, wie tobaddiction schon schrieb, find ich auch gelungen. Ich musste unweigerlich mit dem Fuss mitwippen (gutes Zeichen :D). Am Aufbau (Arrangement) kannst du noch feilen. Also hauptsächlich Intro und Mittelpart. Und ja, der Track ist zu dumpf abgemischt. Ansonsten gute Arbeit.

    Ich muss zu meiner Schande gestehen, ich weiss tatsächlich nicht genau was dein Problem ist :D für mich hört sich die Kick gut an. Vielleicht merk ichs hier auf Arbeit auf den Billigkopfhörern auch nicht. Wer weiß.
    Wenn ich Dich jetzt nicht komplett falsch verstanden haben sollte, kannst du ja mal versuchen deine Bassdrum zu layern, also eventuell ein ganz kurzer clap/hihat/snare-Impuls auf den "Attack" der Kick zu legen.


    Viele Grüße Sven

    Zitat

    Original von Pieter Baton
    so ein gewisses rauschen wirst Du nie eliminieren können. Gerade wenn man sich mal Remix packages anguckt, merkt man das es da auch ordentlich rauscht, und es in den Pausen lediglich rausgeschnitten wird.
    (Tracking Treasure Down von G&D war zb so ein Fall)


    is ja quasi genau das was ein Gate macht :D


    Zitat

    Original von Pieter Baton
    Das Problem mit Gates und unterdrückern ist, das diese immer das komplette Frequenzband bearbeiten und dadurch immer die Qualität leidet. Mal mehr, mal weniger.


    Ein Gate hat doch nur zwei Zustände: offen oder zu. Was meinst du genau mit das komplette Frequenzband wird bearbeitet? :gruebel:
    Oder meinst du das Rausrechnen des Rauschens. Da stimmt das wohl.


    Ich denke DaveDowning wird da mehr dazu sagen können, so wie ich das mitbekommen habe hat er ja schon Rockbands abgenommen.

    Zitat

    Original von Coar
    Viele Eingänge benötige ich eigentlich nicht...
    Habt ihr da eine günstige Empfehlung? So unter 150 EUR vielleicht?
    Wie gesagt, sollte nur "ordentlich" klingen und eine geringe Latenz haben.



    In dem Fall würde ich vielleicht zum M-Audio Fast Track MKII für momentan 109 Euro tendieren.
    Wenn es Firewire sein soll (eventuell noch geringere Latenzen)
    dann vielleicht das ESI Duafire
    Hat aber glaub ich keine digitalen Ausgänge.

    Hi, ich hatte solche Probleme ursprünglich mal mit dem Aufnehmen in Verbindung mit Laptop. Damals lags am schlechten Netzteil. War also eher Netzbrummen als Rauschen.


    Für Dein Problem schlage ich zwei mögliche Varianten vor.
    Die erste, und vermutlich Bessere Variante, wäre ein Noise Gate Effekt (jenachdem welche Software du benutzt, gibts das als Plugin). Das Noise-Gate lässt Signale erst ab einem einstellbaren Pegel durch. Da in dem Fall das Rauschen in leisen Passagen, also niedrigem Pegel, auftritt kann das Noise-Gate so eingestellt werden das es diesen niedrigen Pegel blockiert und das Rauschen ist weg. Achtung nicht zu hoch einstellen sonst feheln dir eventuell leise Gesangspassagen :D. Dies geht sogar schon bei der Aufnahme. Häufiger Einsatzort Drumaufnahmen.


    Zweite Möglichkeit, das Rausrechnen des Grundrauschens aus der Aufnahme (was mar she beschreibt). Dies geht eigentlich mit jedem halbwegs guten WAV-Editor. Wenn es kostengünstig sein soll schau dir mal Audacity an. Dort geht das folgendermassen:


    Markiere dazu einige Sekunden der Aufnahme, in denen ausschließlich Rauschen zu hören ist (also in Deinem Fall die ruhige Passage. Das dient dazu das Rauschen in der Datei zu erkennen), und wähle dann „Effekt, Rauschentfernung, Rauschprofil ermitteln, Ok“. Danach markierst Du die ganze Audiodatei, mit STRG+A. Dann klickst Du auf „Effekt, Rauschentfernung, Vorhören“, um einige Sekunden der Aufnahme mit der Rauschunterdrückung anzuhören. Sollte das Ergebnis nicht auf Anhieb zufriedenstellend sein, etwas mit den drei Reglern zur Feineinstellung spielen und Ergebnis wieder kontrollieren. Wenn alles okay ist auf "OK" :D klicken.


    Hoffe das bringt etwas Licht ins Dunkel.


    Grüsse Sven.

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    Original von daniel85


    Da gibts einige z.B. viele Sachen von Mat Zo. Ich versteh eigentlich auch nicht warum das alle als etwas so unmögliches ansehen. Wenn doch die Ideen da sind ists doch vollkommen egal. Das einzige Problem ist dann doch eigentlich nur dass man noch so einige andere Dinge zu tun hat neben der Musik.



    Volle Zustimmung. Bei uns waren die am schnellsten produzierten Tracks meist die Besten. Je länger die Produktion gedauert hat umsomehr haben wir sie "totproduziert".
    Wenn der Flow da ist gehts auch rasant schnell. Geht halt nicht auf Bestellung, zumindest bei mir nich :D

    hmm, ich find 24 Bit überhaupt nicht überdimensioniert. Alleine schon wegen dem höherem Signalrauschabstand/Dynamik. Bei der Abtastfrequenz geh ich mit, 44.1 kHz reichen.


    P.S.: Über Dynamik bei Techno kann man natürlich streiten :D

    Zitat

    Brauch man eigentlich 196 khz oder reichen auch die 96Khz von dem Tascam und wo liegt der Unterschied ?


    Die Hauptfrage ist, welches Zielmedium du anstrebst. Für CD wären es 44.1 kHz. Das heisst am Ende rechnest du den Mix ja wieder runter. Während des Produzierens klingen 96kHz unter Umständen besser (luftiger), aber was kommt am Ende dabei raus? Deswegen ist die Wahl des Zielmediums entscheidend. Jetzt wird's subjektiv: Hört man bei 96kHz eventuell noch einen Unterschied, so finde ich das 192kHz in den Bereich der Mythen un Marketingstrategen liegt. Lieber gute 44.1/96kHz Wandler als schlechte 192kHz. wichtiger sind die 24 Bit im Vergleich zu den 16 Bit der Dynamik wegen.
    Desweiteren musst du dir vorstellen je höher du die Abtastfrequenz (44.1, 88.2/96, etc.) stellst desto mehr Datenstrom fällt an, den dein Rechner bewältigen muss. Ob der geringe "Pseudo"klanggewinn der 192kHz diesen Mehraufwand des Rechners wert sind bleibt fraglich. Zumal du dich dann ärgern würdest wenn wichtige Plugins nicht benutz werden können weil dein Rechner am Endanschlag läuft und der Mix dadurch an ganz anderen Enden leidet.
    Mein persönliches Fazit: 96kHz sind noch okay, 192kHz halte ich persönlich im Homerecordingbereich für Quatsch.

    So, dann meld ich mich auch mal als alter Amiga+C64-Haudegen :D


    Meine Lieblingsgames: Turrican "eigentlich alle Teile" (ohne Frage), Giana Sisters, Beast (von Psygnosis, der Grafik wegen), Maniac Mansion, Zack McKracken. R-Type. Und viele die ich hier vergessen habe. Habe übrigens auf dem ProTracker angefangen Musik zu machen.


    TranceGuybrush Jupp, Uridium war der SpaceShooter. Fand ich auch recht cool.


    Die Demo die mich am meisten beeindruckt hat damals war Odyssey - Alcatraz von 1991 (glaube 5 Teile auf Disketten)

    Dann gebe ich hier auch mal meinen Senf dazu. Ich gebe erstmal grundsätzlich DaveDowning recht, möchte das aber mal noch ein wenig differenzieren.


    Die Soundkarte (onboard oder Interface etc.) gibt natürlich "lediglich" den Sound nach aussen bzw. in den Rechner. Der eigentliche Downmix wird von der CPU des Rechners berechnet und die Soundkarte hat am eigentlichen Ergebnis keinen eigentlichen Einfluss.
    Ich schreibe "eigentlich", weil allein deshalb das die Soundkarte/Interface das Ergebnis nach draussen auf die Lautsprecher/Monitore gibt natürlich durchaus ein Unterschied zwischen dem was man hört und dem was die CPU errechnet hat liegen kann. Das liegt ganz einfach an den für gewöhnlich besseren D/A-Wandlern eines Interfaces. die Frage die man sich stellen muss. Hört man diesen Unterschied? Es kann durchaus sein das der Normaluser keinen Unterschied ausmachen kann. In dem Falle spielt das Interface natürlich auch keine Rolle und man genausogut auf die onbard-Lösung zurückgreifen.


    Der entscheidenste Nachteil einer onboard-Lösung ist wohl die begrenzte Möglichkeit wie Signale IN den Rechner hinein kommen (also Aufnahmen von externem Equipment bzw. Mikrofon). Den Mikrofoneingang einer onboard-Lösung halte ich für ungenügend, schon alleine deswegen weil gut Mikrofone eine andere Anschlussart haben (hier sei am Rande nur XLR und Phantomspannung erwähnt). es dürfte kaum hochwertige Mikrofone mit Miniklinkenanschluss geben :D.


    Der zweite Nachteil der onboard-Lösung wäre die Latenz. Also welche Geschwindigkeit die Signalverarbeitung bis zur Ausgabe des Signals am Ausgang der Soundkarte hat. Stichwort hier ASIO. Das macht sich deutlich bei Normaltreibern der onboard-Lösungen bemerkbar. Kleines Beispiel: Vorausgesetzt du hast ein Einspielkeyboard (also nur ne Klaviatur) am Rechner, und drückst am Keyboard eine Taste. Die Latenz kommt jetzt ins Spiel und zwar bis du auf deinen Lautsprechern was hörst. das ist bei einer hohen Latenz durchaus nervig, weil einem Live-Einspielen fast unmöglich gemacht wird. Ohne Keyboard merkt man es meist daran das der Cursor des Sequenzers bereits an der eigentlichen Note vorbei ist bevor ein Klang zu hören ist. Auch das nervt. vor allem bei komplizierten Arpeggios, wo viele Noten kurz hinteineander gespielt werden und es schwer ist die Note die man gerade hört zeitlich noch zuzuorden.
    Das Problem lässt sich bei onboard-Lösungen dadurch etwas umgehen indem man ASIO4ALL-Treiber nimmt. Allerdings können diese meiner Meinung nach nicht mit den ASIO-Treibern eines Interfaces mithalten.


    Wen einem das alles nicht stört oder man auf die Eingänge verzichten kann, dann reicht tastächlich eine onboard-Lösung aus. In dem Falle muss man selber etnscheiden ob das einem die 200-300 Euro wert ist oder nicht.

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    Original von Martin F. Lizard
    ...Irgendwie kommt mir das ganze Sample sogar bekannt vor, keine Ahnung woher.


    Das kam mir auch sofort in den Sinn. Klingt leicht nach Dario G.
    Mich würde interessieren wie lange die gute Dame bereits Musik macht. Für mich klingt es als wäre der Track zu 90 Prozent zusammengesampled. Was im Grunde ja nicht so schlimm ist, sollte die Gute noch nicht lange produzieren. Anonsten finde ich kommt der Track etwas monoton rüber. Bei dem Genre allerdings auch nicht sonderlich verwunderlich.

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    Original von psy-kai-q
    Was mich auch ein bisschen stört ist, das sich die Leute ständig über Tracks aufregen die mehr nach 90er Trance klingen. Ja das wird regelrecht zerrissen und ausgespottet.
    Muss den wrklich alles heute nur noch den dem neuen Standart klingen? Es gibt genügent anderer Musiker die 2000er Trance machen. Muss ich mich unbedingt an den halten, auch wenn es überhaupt nicht mein Fall ist? Ist es wirklich eine Sünde, sich von etwas inspiriert zu lassen, selbst wenn es aus der Mode ist und selber es zu erstellen? Sind die Leute wirklich so intolerant und wiedersprüchlich geworden?
    Ich bin eben einer der stark von 90er Trance (Eye Q, MFS, Superstition, Platipus usw.) geprägt ist. Auch Goa Trance aus den 90er höre ich mir lieber an, als den heutigen. Den einzign 2000er Trance den ich mir in letzter Zeit gerne anhöre ist Progressive Psy-Trance und na gut und ein bisschen Full-On. Doch ich finde vieles von heute langweillig.
    Mein nächster Track, den ich hoffentlich bald fertig bekommen, wir auch mehr nach alten Goa Trance klingen. :)


    Ich glaube nicht das Du, oder wer auch immer sich rechtfertigen müsste das er einen anderen Stil produziert, lass Dich davon nicht vom eignetlichen Ziel abringen.Nämlich DEINEM. Ich mag im Übrigen die Art der Produktionen heutzutage auch nicht. Im Speziellen meine ich da den Lautheits-Wahn und den permanent pumpenden Sidechain-Effekt, und dem alles auf Club trimmen. Es ist halt Geschmackssache. Ich denke aber das man die Kritik halt nur einordnen können muss und glaube nicht das mit "klingt Scheisse", DIESES "klingt Scheisse"- nach dem Motto: Der Track ist Mist, gemeint war.

    So hab mal kurz per Mp3-Kopfhörer reingehört. (Hör's mir nochmal auf Monitoren sobald ich Zeit finde).
    Erstmal Respekt für dein Erstlingswerk, dafür das es dein erster Track überhaupt ist, nicht schlecht (unabhängig vom Stil). Hast du ja Einiges ausprobiert :D.


    Eventuell ist das ein oder andere Element etwas zu laut, wie gesagt muss ich nochmal richtig hören.


    Die Pianostellen find ich erstmal super. Mehr Feedback später.

    Solution


    Wie Mindwaves bereits erwähnte gibt es keine solchen Regeln. Höchstens ein paar kleine Sachen die man eventuell nicht unbedingt machen sollte, aber das ergibt sich quasi fast automatisch. Vorsichtig wäre ich mit Delays auf der Basedrum :D, sollte klar sein warum. Auf anderen Instrumenten sollten Delays (ich betone sollten) im Taktraster bleiben.


    Im übrigen nimmt man Delays sowie auch Reverbs um in einem Stereomix auch eine Tiefenstaffelung (also fürs gewohnte Gehör, Raum) zu erzeugen. Je trockener das Instrument je weiter "vorne" im "Raum" steht es.


    Unterstützt dein Delay-Plugin die Einstellung für 1/4 Note, 1/8 Note, puntkierte 1/4, Triole etc. nicht direkt, bleibt nur der Blick in eine Delay-Tabelle welche Zeiten in Millisekunden du einstellen mußt damit dein Delay im Takt bleibt, oder halt rechnen. Ansonsten kann es recht schnell hektisch klingen.


    Naja Cymbals bzw. Crashbecken setzt du meist bei Übergängen ein z.B. wenn die Basedrum abgeschaltet oder zugeschaltet wird. Filterbewegungen im einfachsten Fall Cutoff/Resonanz kommen ganz gut auf Arpeggios. Das Alles sind natürlich nur Anhaltspunkte, in aller Regel bist du völlig frei bei der Wahl der Mittel um einen Track "fülliger" bzw. "interessanter" zu machen ohne großartig kompositorische Meisterleistungen vollführen zu müssen :-D, wobei dir natürlich auch das zusteht. Musik machen ist halt ein kreativer Prozess. :D


    Hier noch ein Online-Tool um die Delayzeiten zu berechnen: http://www.tom-appl.de/html/trechnungen.htm

    Gut, du bist schonmal nicht sauer, was zeigt du kannst mit Kritik umgehen. :huebbel:
    Ich antworte mal auf deine Frage warum es leer klingt, obwohl du tobaddiction meinst, glaub ich. :D
    Leer, so wie ich das sehe, ist das in dem Arrangement mehr Percussionloops und Effekte zum Einsatz kommen sollten. Mit Sylenth1 und Vanguard hast du eigentlich zwei sehr gute Synthesizer. Versuch doch mal, als einfachste Maßnahme, die ein oder andere Synthie-Spur zu doppeln und davon eine Spur eine Oktave tiefer zu spielen, einfach damit die Melodie nicht zu quietschig klingt.


    Was gut ist, du hast dir Gedanken gemacht was der Track bezwecken soll, allerdings hätte ich bei "gesellschaftskritisch" zuallerletzt dran gedacht :D , dafür ist er zu fröhlich. Aber das hast du ja schon erkannt. Im Grunde bietet der Track ein gutes Fundament, gerade dadurch das er am Anfang mehr erwarten lässt, als hinten raus nachher kommt. Das Wichtigste ist das der Zuhörer ständig Abwechslung zu hören bekommt, doch Vorsicht. Hier ist nicht gemeint das du ständig die Melodieführung ändern musst, sondern durch so "einfache" Sachen wie Cymbal-Samples, vereinzelt eingestreute Effekte oder Filterverläufe und wohldosierte Delays sowie Reverb. Das sind sehr wichtige Kleinigkeiten bei denen der Zuhörer (auch wenn er sie nur am Rande mitbekommt), nie das Gefühl hat der Track würde langweilig werden, da sich das Gehör nicht an den Track gewöhnen kann und du die Aufmerksamkeit des Zuhörers die ganze Zeit auf deiner Seite hast. Aber wie gesagt Vorsicht, auch hier gilt: Nicht übertreiben.


    Und denke bitte daran, trotz aller Kritik. Lass dich nicht unterkriegen oder von deinem Vorhaben abbringen. Bist du mit dem Track zufrieden, dann ist er gut so. Du wirst immer jemanden finden der den Track weniger gut findet und der Meinung ist das müsstest du so oder so machen. Nimm das nur als Tipps und nicht als Gesetz. Du mußt dich mit dem Track wohlfühlen. Ansonsten gilt, dran bleiben und üben, üben, üben. Wird schon, versprochen.

    Zuerstmal herzlich Willkommen im Forum, das ehrt uns natürlich (zwecks Feedback und Kritik).


    Nun zu deinem Track und einer genreunabhängigen Kritik. Die große Frage ist: Welche Stimmung wolltest du mit diesem Track transportieren? Der Track fängt eigentlich gut an und lässt mehr erwarten, jedoch sind die einsetzenden Synthies recht quietschig und für meinen Geschmack zu hoch gespielt.


    Vielleicht setzt du da nochmal an, der Rest ist eigentlich wie gesagt gut (wobei ich das Stück jetzt nicht auf Monitoren gehört habe und zum Mixing, Mastering keine Angaben machen kann. Auch wegen der Youtubequalität nicht). Also welche Stimmung soll der Track vermitteln? Im Moment klingt es sehr nach SuperRTL Kinderprogramm. Bitte nicht als Kritik sehen, kann ja durchaus sein das du das beabsichtigt hast. Wobei ich glaube eher nicht . :)

    Zitat

    Original von daniel85
    Es reichen ein paar ganz wenige, man muss nur damit umgehen können. Deshalb erstmal Zeit nehmen einen Synth zu verstehen und nicht 20 andere gleichzeitig nehmen von denen man keinen einzigen richtig bedienen kann.


    :yes: Das ist eine der elementarsten Sachen beim Produzieren, kann man gar nicht oft genug wiederholen.
    Un Fruity Loops ist mittlerweile ziemlich gut zum Produzieren geeignet (unabhängig vom Stil). Unschlagbares Preis/Leistungsverhältnis wie ich finde.

    :D Durchaus keine dumme Frage.


    Das Eine (Studiomonitore) hat ja erstmal mit dem Anderen (Subwoofer) nix zutun. Da Studiomonitore ja das Klangspektrum möglichst linear abbilden sollen (also möglichst ohne Betonung irgendeines Frequenzbereiches ) würde das dem Einsatz eines Subwoofers ja widersprechen.
    Um mal einen Satz in den Raum zu werfen: Studiomonitore sind NICHT die besseren Hifi-Boxen! :yes:
    (sollen sie ja auch nicht, da der Anwendungsbereich ein völlig anderer ist).
    Der Subwoofer betont ja gerade die Tiefen. Nichtsdestotrotz macht natürlich ein Subwoofer Sinn um verschiedene Abhörsituationen herzustellen. Also quasi zum Zuschalten um "mal zu Hören wie es mit sattem Bass klingt". Aber im eigentlichen Sinne sollte man die Monitore insoweit einschätzen können wie die Bässe auf einem Subwoofer ungefähr klingen würden. Wie gesagt Studiomonitore sind nicht dafür da den optimalen Klang im Zimmer zu haben, sondern das Frequenzspektrum des Mixes besser einschätzen zu können, eben weil nicht irgendwas überbetont wird.
    Ich hoffe mal wieder mich einigermaßen verständlich ausgedrückt zu haben :D :D. Als Quintessenz kann man aber sagen, es schadet nicht einen zuschaltbaren Subwoofer zu haben, zwecks Vergleichmöglichkeiten. Genauso wie man sein Mix/Master auch am Küchenradio oder Autoradio, Stereo und Mono vergleichen sollte.


    Wenn ich immer von linear rede, meine ich das die Frequenzen nach Möglichkeit immer gleich laut abgebildet werden, einfach um den Mix besser einschätzen zu können. Hier mal eine seeeeehr :D schematische Darstellung was passieren kann wenn
    du MIT Subwoofer (bzw. konturierten Boxen, also nich linearen) mischt. (nur zum Verständnis, sehr schematisch)



    Linearer Verlauf (Schema)


    Hier ist ein linearer Verlauf der Box dargestellt. Wenn du nun einen Subwoofer beim mixen benutzt werden die tiefen Frequenzen betont, sieht dann ungefähr so aus:


    Verlauf mit zugeschaltetem Subwoofer


    als Folge dessen versucht man natürlich im Mix die anderen Frequenzen der Lautheit des Bassbereiches unbewusst anzupassen, siehe hier:


    Mischen mit Subwoofer, ans Hörgefühl angepasst


    Der er Mix klingt auf deiner Abhöre rund, der Konsument ohne Subwoofer bekommt jedoch in Wirklichkeit ungefähr folgendes zu hören:



    Tatsächlicher Verlauf auf anderen Anlagen


    Es fehlen irgendwie die Bässe, der Mix hat zuwenig Tiefen (was die Lautheit angeht).


    Wenn dir das Alles bewußt ist kannst du natürlich auch mit Subwoofer mischen, du darfst dich nur nicht von der Bassbetonung verleiten lassen.

    tobaddiction Wenn das gerade an uns gerichtet war, vielen lieben Dank. Im Moment stagniert es allerdings etwas das 1. das neue Cubase 5 ständig Trödel macht und 2. Jeder von uns beiden im Moment ziemlich viel um die Ohren hat.


    Aber Nachschub wird wieder kommen.



    P.S. Deine Tracks klingen aber auch recht vielversprechend