Beiträge von Skyles

    Bin gerade erst beim Durchstöbern der ProgHouse-Charts eines namenhaften Onlinestores auf die beiden aufmerksam geworden. La Marea hat sich mir nicht so eingebrannt - kurz reingehört und weiter. ABER: Meridian ist dafür ein absoluter Hammer. Gerade diese Mischung aus deeper Grundstimmung, verspielten Soundscapes und der simplen, aber euphorisierenden und antreibenden Melodie hat es mir sofort angetan.

    Ich bin ja auch gerne mal schnell mit dem großen verbalen Hammer unterwegs, aber wenigstens beim Einstand kann man doch wohl noch ein wenig zurückhaltender reagieren. Schon allein die Angabe der 2 Wochen erübrigt schon fast das Reinhören, oder zumindest den Anspruch, da auf etwas Herausragendes zu stoßen. Dennoch sollte es doch möglich sein, die Leute nicht gleich zu vergraulen (zumal meiner Meinung nach noch relevant wäre, ob hier zwei gestandene erwachsene Persönlichkeiten von sich glauben, den großen Hit gelandet zu haben, oder zwei Kinder/Teenies, die es womöglich gar nicht besser wissen können)!


    @AutScouter: wenn die Absicht ernst ist, dann würde ich ebenfalls dazu raten, viel mit der "Zielmusik" zu vergleichen, fleißig zu üben und viel nachzufragen, wo es stockt.

    Zitat

    Original von Dennis Sheperd
    [...]
    Es geht um die Gesamtwirkung, ob der Song berührt oder nicht...
    Woher die Ideen/Samples dann stammen, ist doch Nebensache.[...]


    Ahh, daher weht der Wind also... (@ mar she: jo, hab mal gesucht :D)


    "Vengeance Trance Sensation Vol. 2


    Trance Sensation is back! 20 brand new and incredibly extensive Trance Construction Kits are here just waiting to be discovered. This time 'Trancemaster' Dennis Sheperd has opened his sound archive of epic arpeggios, driving basslines, thunderous beats and masterful compositions, delivering all the ingredients that will again send any crowd into Trance-Extasy! Just as in Volume 1, all the elements are royalty free, have been created with the greatest attention paid to even the smallest details and are available as individual loops (all in dry and wet versions, verse and refrain). No limits have also been set in the area of creative possibilities: All MIDI files used in producing this collection have been included to allow full editing of all sequences! As usual, every one of the 20 Construction Kits also comes with accurate BPM and pitch information and is cut to loop perfectly. All this allows for the easy merging and combining of any the elements to spice up your tracks or for use in live situations. A real treasure trove for every Trance producer!"


    Quelle

    Zitat

    Original von mar she
    [...] stichwort: "midifiles inkl." ;)


    Ich muss sagen, dass verstört mich zutiefst - so läuft das? Bei den "großen dollen" Jungs? Es gab mal eine Zeit, da habe ich geglaubt, Melodie, bzw. das Hauptthema seien alles. Dass auch viele andere Faktoren einen Track gut werden lassen, weiß ich natürlich inzwischen. Aber dass die Idee zur Melodie mitlerweile gar nichts mehr wert ist, hätte ich nicht gedacht. Ich muss mich da tobaddiction 100% anschließen. Wenn's denn so ist, wie hier behauptet wird.

    Zitat

    Original von Steve Brian


    Wollte ich eben erst net glauben, aber ist ja wirklich so :aha:
    (Also das es die selben Akkorde sind)


    Wer jetzt von wem gemopst hat, da gibts bestimmt wieder ne Endlosdiskussion :D


    Da ist ja wirklich nicht nur eine entfernte Ähnlichkeit zu hören - das ist schwach (und damit meine ich nicht CG, sondern dass es überhaupt zu so etwas kommt. Wer wie wo von wem - wie auch immer - armselig).

    Also ich muss sagen, dass es nicht unbedingt das Gruseligste in Sachen Trash-Dance-Irgendwas ist, das hier in der letzten Zeit so vorgestellt wurde. Auch nur 'ne billige Rummelnummer, so viel ist klar - aber ich weiß nicht in wie fern sich das jetzt von anderen sogenannten Trouse-Tracks abheben soll, die hier teilweise in den Himmel gelobt werden. Trendwellenhinterhergelaufe, das zwar nicht in den Ohren schmerzt, aber doch vollkommen ohne Seele ist. 'Nen Pünktchen lasse ich aber fairerweise da :D

    Zitat

    Original von Traumwandler
    Oder Du arbeitest Deine Idee noch weiter aus und machst ein vollständiges Stück draus. Das fänd ich klasse. Also schreib wenn Du Bock drauf hättest, ich hab bereits Mixdowns für Rob angefertigt, falls Du dann ein paar Sounds aus der Originalversion brauchst.


    P.S. Hast Du auch eigene Sachen? Würd mich interessieren.


    Ich hätte natürlich nicht damit angefangen, wenn ich nicht grundsätzlich Bock drauf hätte. Aber obwohl diese Art elektronischer Musik mein liebstes Hobby ist, finde ich neben den ganzen weltlichen Dingen, die mein Leben so bestimmen, kaum Zeit, um meine eigenen Produktionen fertigzustellen - und zugegebener Maßen bin ich ziemlich langsam. Deshalb muss ich leider absagen.


    Zu den eigenen Sachen: ich hatte glücklicherweise gerade erst mein erstes Release. Siehe hier.

    Hier muss ich auch noch mal was zu schreiben - denn der Remix gefällt mir grundsätzlich ziemlich gut. Geradezu herausragend vor allem die "stotternde" Spielweise im Mainpart. Das Einzige, was fehlt - und da schließe ich mich meinem Vorschreiber an :D - ist der Druck. Und der fehlt hier wirklich "schmerzlich". Da kann man einen Track noch so gut produzieren, und dieser hier ist meiner Meinung nach wirklich gut, und trotzdem kann er nicht überzeugen. Fast ein wenig ärgerlich - ich hätte ihn gerne mal professionell abgemischt und gemastert gehört.

    So, ich hab mich noch einmal kurz mit dem Thema beschäftigt und mal selbst zu meinen Gedanken ein wenig zu basteln begonnen.


    Wie ich schon geschrieben habe, bräuchte es neben der Melodie, wie du sie zu Anfang spielst, noch etwas, das das Ganze voller werden lässt, ohne zu aufdringlich zu wirken oder das, was du darstellen willst, zu verdrängen.


    Diesbezüglich würde ich wohl das typische Sidechain-Programm im Hintergrund laufen lassen (unabhängig von dem Sound, den man dafür wählt). Oder anders herum gesagt, der Leadsynth klingt mir zu schwach, um alleine zu überzeugen. Layern, also noch ein oder mehrere weitere Sounds die selbe Abfolge spielen lassen, könnte eine Alternative sein.


    Zum Spannungsaufbau habe ich ja schon geschrieben, dass ich mir da mehr Kontrast wünschen würde. Du baust den Leadsynth in dein Orchester ein, lässt ihn langsam dominanter werden und haust dann Kick und Co. hinein. Mehr Spannung würde es meiner Meinung nach bringen, wenn kurz vor dem "Drop" nochmal alles in den hohen Freqenzbereich hineingefiltert wird und dann mit Einsetzen von Drum & Bass schlagartig wieder die Tiefen da sind.


    Beispiel ab 04:20 Min.


    Die Art und Weise wie die Melodie gespielt wird, klingt in meinen Ohren auch nicht optimal. Damit meine ich nicht, dass es hoch komplex sein muss, aber irgendwie ist mir das Wiederholungsschema hier zu aufdringlich.


    Wie oben geschrieben habe ich mich mal an diener Melodie vergriffen. Nicht als "Oberlehrer" - das würde ich mir niemals anmaßen - sondern einfach, um mal zu gucken, wie ich da rangehen würde und um evtl. ein wenig verständlicher zu machen, was ich hier so hinschreibe. Ich habe die Melodie vier mal geloopt. Einmal mehr oder weniger original belassen, dann die Sidechain-Elemente hinzugefügt und dann mal mein eigenes Ding gemacht.


    Klick

    Zitat

    Original von Traumwandler
    Hallo Robert und Skyles,


    danke für eure Kritik. Ist immer wieder spannend, meine Musik hier im Trance-Forum rein zu stellen, ist manchmal etwas hart aber nur so lernt man ja dazu. In uptrax gab der Track fast durchgehend die volle Punktzahl, so dass ich mich hier der "strengen" Bewertung zu stellen getraute ;-)[...]


    Ich war zwar nicht sehr lange bei Uptrax, aber ich kann nachvollziehen, was du meinst. Das ist auch das Problem, falls man denn tatsächlich vorankommen will. Kann man ein wenig mit den DSDS-Kandidaten vergleichen, die von Mutti gestreichelt werden, wie gut sie denn singen können und dann öffentlich gedemütigt werden, weil nie mal eine objektive Meinung gegeben wurde (hier natürilch nicht so krass wie im Schund-TV).


    Mir ging es auch ewig so, dass ich schon enorm zufrieden war, mit dem "geilen Zeugs", das ich so produziert hatte - hatte teilweise sogar den letzten Schund an große Labels geschickt etc.


    Bis mir irgendwann mal aufgegangen ist, dass da noch eine enorme Kluft zwischen dem, was ich gerne höre und dem, was ich so am Rechner treibe, besteht. Und auch jetzt fällt es mir teilweise noch schwer, wirklich höchste Ansprüche an meine Produktionen zu stellen.


    Ich denke, dass hier alles einigermaßen fair abläuft - und wie du schon schreibst, durch diese Kritik kommt man weiter. Ich für meinen Teil konnte hier im Producing und Tunes Bereich jedenfalls schon einiges mitnehmen.


    Zum musikalischen Teil werde ich dann nochmal extra was schreiben. Hab grad nicht enorm viel Zeit.

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    Original von mar she
    der track gefällt mir auch. allerdings kenne ich die melodie aus einem anderen track, welcher schon so 6-10 jahre alt sein dürfte, und in pvd's soundgarden auf fritz lief... :gruebel: bin jetzt aber zu faul zum suchen. :D
    wegen der tatsache des simplen coverns 1 punkt abzug. 4/6


    Solche Sachen reißen es für mich dann auch runter. Aber da ich das vermeintliche Original nicht kenne, ist dieser Track mein erster Kontakt mit dieser Melodie.

    Nachdem es jetzt schon gefühlte Ewigkeiten her ist, seit dem man diesen Track hören kann und es immer noch Ewigkeiten hin sind, bis das Release ansteht, muss ich trotzdem sagen, dass ich immer noch nicht genug davon habe. Auch das Piano als Instrument, welches ich in Tranceproduktionen hin und wieder als zu kitschig empfinde, hat sich an dieser wunderschönen Melodie noch nicht abgenutzt. Wenn der Track dann irgendwann mal rauskommt, gehört er sicherlich in die Top Ten des Jahres für mich.

    Ich werde mich auch mal dazu äußern.


    Das orchestrale Intro finde ich, wie meine Vorschreiber ebenfalls äußerst gelungen - gefällt mir richtig gut. Beim einsetzenden Leadsynth gefällt mir der Rhythmus, wie die Melodie gespielt wird nicht so sehr. Meiner Meinung nach ein wenig zu einfach gestrickt. Da würde ich entweder den Rhythmus variieren oder zusätzlich hin und wieder (also vielleicht gar nicht mal durchweg) mit anderen Sounds layern, so dass hier und da ein wenig Effektierung entsteht, ein wenig mehr Weite, eben etwas das noch zusätzlich aufhören lässt. Auch die fast nicht vorhandene Steigerung zum "Drop" ist meiner Meinung nach noch ausbaubar. Du versuchst hier die Steigerung zu erzielen, indem du mit den Drums einfach alles reinwirfst (Hats und Claps). Aber irgendwie müsste da für meinen Geschmack noch ein höherer Kontrast von Break zu Mainpart zu hören sein. Mit den zusätzliche Elementen im Verlauf des Mainparts wird es dann wieder deutlich besser.


    Insgesamt gefällt mir der Track recht gut. Aber ich glaube mit ein paar kleinen Spielereien könnte man noch einiges bewirken.

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    Original von Loby
    [...]Cosmic Gate wird hier leider zu oft verschrieren, obwohl ihre Musik seit Jahren für mich zum besten in der Szene gehört, auch wenn es manchmal auch zu kommerziell wirkt.


    Das sehe ich ähnlich - grundsätzlich gehören Cosmic Gate für mich zu den ganz Großen der Szene. Ich finde auch, dass gerade dieses Zwischending aus Knarzen, Bigroom, einer gewissen Härte und auf der anderen Seite euphorisierenden und eingängigen Melodien wirklich gut umgesetzt ist. Man kann gut zu abgehen ohne dass nur genüppelt und gequitscht wird.


    Auf der anderen Seite stimme ich auch ron t zu. Selbst innerhalb ihres eigenen Stils wird es mitlerweile etwas zu monoton. Auf der Earth Mover waren noch einige Tracks, die sich voneinander abhoben. Aber mitlerweile hört sich alles wie "Not Enough Time" an.

    Zitat

    Original von MoreTrance
    Ich hab mich 2009 geärgert, dass ich eigentlich 10 Jahre zu spät zur Trance Energy gefahren bin.


    Aber im Nachhinein bin ich froh, dass ich wenigstens 2009 noch da war.


    Ähnlich ging's mir auch. Hatte es mir natürlich schon Jahre vorher vorgenommen, aber erst zur letzten Trance Energy 2010 geschafft. Viele, die die vorherigen Events dieser Reihe mitgemacht hatten, haben ja zu dieser Edition schon über den Verfall gemeckert. Aber wenn man sich mal anguckt, wohin sich das jetzt entwickelt, ist es zumindest für mich in keinster Weise mehr ansprechend.


    Wirklich schade daran ist für mich, dass es keinen festen Termin mehr im Jahr gibt, von dem man weiß, dass dort das große Trance Event läuft. So muss ich erst einmal gucken, was im Jahr so läuft und wo es sich lohnen könnte, einen weiten Anreiseweg auf mich zu nehmen.

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    Original von Aiiwa
    "Viking" gefällt mir, der Sound klingt sehr frisch. Nur hätte ich mir ein wenig Abwechslung gewünscht vor dem Break ist quasie nach dem Break ^^ Die Steigung fehlt etwas.


    Naja, der Bass geht natürilch auch schon vor dem Break dieselbe Richtung, aber durch den Leadsynth, finde ich, erfolgt für mich zumindest die erwartungsgemäße Steigerung. Schlimm wär's gewesen, wenn hier auf den Mainpart (bzw. auf Melodie) verzichtet worden wäre. Wie dem auch sei, ich finde den Track ziemlich gelungen, sicherlich eher kurzweilig, aber dafür schon beim ersten Hören euphorisierend.

    Artist: Skyles
    Track: Lightning & Grumble
    Label: Ultimate House Records
    Realease: 23th September 2011


    Hörprobe auf Junodownload


    Schon ein wenig stolz darauf, dass ich endlich Jemanden gefunden habe, der der Ansicht ist, dass man meine Musik auch einem größeren Publikum als dem heimischen zugänglich machen sollte und der obendrein noch glaubt, dass man ein paar Mark damit machen kann :D, stelle ich hier mal mein erstes Release vor.


    Ich würde es selbst als melodischen Trance mit leichtem Bigroomcharakter bezeichnen, Juno bezeichnet es als Hard Trance - und irgendwo dazwischen wird wohl auch die Wahrheit liegen.


    Das Release enthält drei Varianten, die auch als solche zu verstehen sind. Das Original habe ich mit einem Intro versehen, welches ohne großen anschließenden Neuaufbau in den Track mündet. Daher gibt's noch eine Club Edit, die mit dem üblichen Drumming startet (ansonsten aber dem Original gleicht). Der Shortcut ist dann der Ausschnitt des Hauptthemas.


    Ich würde mich natürlich über jede Art von Feedback und Kritik freuen!

    Da kann ich mich nur anschließen. Original und Monojoke Mixe sind wirklich schöne Musik. Einziger Wehmutstropfen für mich ist, dass alle Mixe mit Breakbeats daher kommen. Eine Drum auf jedem Viertel hab ich einfach lieber :D. Zum Entspannen aber erste Sahne.

    Hallo!


    Ich hoffe, die Tracks sind nicht alle im Rauschzustand entstanden :D. Hab mir erstmal nur den aktuellen Track "Anthem Of Eternity" angehört und ich muss sagen, dass er sehr nostalgisch (aber positiv) auf mich wirkt. Ganz klar oldschool, weil stilistisch so, wie eh und je im Hardtrancebereich, aber ansonsten keine Abstriche in der Qualität. Insgesamt echt pushend, gefällt mir.

    Ich finde den Track, oder das, was bereits von ihm da ist, auch richtig gut. Hat 'ne schöne Tiefe und ist trotzdem mit einer euphorisierenden Melodie ausgestattet. Auch wenn man hier als User natürlich nicht darüber bestimmen kann, ob Jemand seinen Track ausbaut oder nicht, würde ich auch dafür stimmen.


    Die Ähnlichkeit zu Deadmau5' Track finde ich nicht gravierend.


    Und danke für die Aufklärung des Namens, das hätte ich unkommentiert nicht mitgeschnitten.

    Zitat

    Original von Auroleos
    Öhm, Ashley Wallbridge ist eine "Sie". :aha: ;)


    Komischer Beitrag, ist das jetzt Ironie oder Ähnliches? Er tritt doch sogar im oben geposteten Video auf :gruebel:


    Den Track finde ich ansonsten ziemlich cool. Schön fluffig, leicht, unbeschwert - und auch vom Stil her nichts, das ich jeden Tag zu hören bekomme (Naja, die Gitarreneinlagen sind vom Stil her evtl. schon leicht abgenutzt :D)

    Das ist so ein Track, bei dem ich, wenn ich so die Interpreten lese, irgendwie mehr erwarte, als dann tatsächlich kommt. Ich mag sowohl den Chagall/CG- als auch den Duderstadt-Sound, aber wie auch schon in anderen Colaborationen zu hören war, muss ein Track aufgrund zweier guter Produzenten(-teams) nicht unbeding doppelt gut werden.


    Für sich genommen, hat der Track natürlich ein hohes Niveau, aber es gibt einfach kein bischen Innovation oder Veränderung zu vorangegangenen Produktionen aus dem Hause Chagall (ich finde zumindest, dass es sich mehr nach einer Chagallproduktion anhört). Das macht den Track natürlich nicht schlecht, ist aber auch nicht der Übertrack, der bei der Konstellation vielleicht hätte rauskommen können.

    Ui, jui, jui - da bekomm ich glatt ne Gänsehaut. Im ersten Moment überwiegen die Zweifel - "nicht noch sone billige Dancenummer". Dann die einsetzenden Melodiefragmente, die an sich zumindest schon recht innovativ daherkommen, mich aber trotzdem noch zweifeln lassen - "hoffentlich lässt er das jetzt nicht wieder in son Gequitsche abdriften (gerade nach dem langen Break)". Spätestens aber bei den eher nostaligisch anmutenden Pads, die der Melodie dann auch ihre Ordnung geben, ist der Track der absolute Wahnsinn. Eine für mich sehr gut gelungene Mischung aus aktuellem Trend und purem Trance.

    Wenn ich schon das Wort "Hater" lese, wird mir schlecht. Das ist doch Kindergartenniveau. Letztendlich geht es in diesem Forum um Musik und verschiedene Geschmäcker. Argumentativ ist hier also sowieso kaum was zu holen, aber solche Possen bringen es meiner Meinung nach ebenso wenig.


    Für mich hört sich der Track kaum anders an, als der aktuell gängige R'n'B-Electro-Dance-Kram, der einem überall um die Ohren geschleudert wird. Ich könnte sicherlich auch mal in einem Moment der Extase dazu abgehen, aber das kann ich bei entsprechender Stimmung auch zu Schlager, Rock, Scooter und Britney Spears.


    Mit der Musik unter deren Überschrift dieses Forum steht, hat es meiner Meinung nach deshalb noch längst nichts zu tun.

    (Schon-)Wieder 'nen starkes Ding von Matt Lange. Auch für mich zählt er bisher als der Durchstarter des Jahres. Ich stehe im Moment einfach auf diese deepen und trotzdem harmonisch-melodischen Tracks - und das beherrscht der gute Herr.


    Einzig das Maß an Innovation ist hier deutlich geringer als z. B. von Rift zu Bad Year Blimp.


    Daher "nur" 5/6 :D

    Hört sich für mich nach reiner Pauschalisierung an. Je nachdem wie eng der Kontakt und die Zusammenarbeit ist, desto größer sollte und wird wohl auch der gegenseitige Respekt sein. Bei einzelnen Gesangssamples (z. B. aus Sample Packs) ist der Vocal meiner Meinung nach nicht mehr wert als alle anderen in einem Track verwendeten Sounds.


    Generell denke ich, kann beim einen Track ein Vocal das Instumentalstück unterstützen, bei einem anderen widerum kann dies umgekehrt sein. Die Frage, wer hier wo der Star zu sein hat, halte ich für sinnlos, denn richtig gut wird ein Vocaltrack nur, wenn auch jeder Part für sich gut ist.


    Öffentlich ausdiskutieren zu wollen, welche Seite die "Böse" ist, ist doch Quatsch. In der individuellen Zusammenarbeit sollten Rechte und Pflichten (am besten vorab) geklärt werden.

    Hatte mich schon gefragt, ob es nen Thread dazu geben würde. Soweit ich mich erinnere, war der Track, so wie sie ihn auf der ASOT500 gespielt haben noch ein Mash Up mit dem Dumonde Break. So wie es sich auf Beatport anhört, haben sie dies wohl jetzt selbst nachgebaut. Wie dem auch sei - Cosmic Gate covern hier ja nicht zum ersten Mal - das macht den Track an sich aber auch nicht besser. Wieder eine bekannte Melodie genommen und Geballer drumherum gebaut. Kann man sicherlich machen, ist aber auch nichts Besonderes. Für mich wird weiterhin der Dumonde Remix die herausragende Verbindung zu diesem Track sein.

    Ich hätte auch auf "Alchemy" getippt, aber wie schon genannt, kommt die bestimmt noch.


    Zu "You Got To Go" muss ich sagen, dass ich mir den Track vom Durchzappen durch's Album nicht gemerkt hatte. Somit fehlt also schon einmal die nachhaltige Wirkung. Trotzdem finde ich, wenn man erst einmal auf einen von Vocals dominierten Track eingestimmt ist, ist der Kyau & Albert Remix zumindest ein guter Track geworden. Die Stimme von Zoe Johnston hebt sich von der Masse ab (zumindest wenn der Track nicht wie auf dem Album von gefühlten 100 anderen Zoe Johnston Tracks umgeben ist) und auch sonst gesellen sich zum poppigen Gesang aus meiner Sicht genügend gute Tranceelemente.

    Klingt im ersten Moment auch wieder ein wenig nach der Art Bigroom, wie sie in letzter Zeit angesagt war und die ich nicht so mochte. Andererseits wirkt das, was ich hier raushören kann auch nicht so oberflächlich, dass ich hier schon ausschließen würde, dass mir der Track gefallen kann. Bessere Hörproben braucht das Land :D


    Ich stecke zwar nicht im Business drin, aber da die Einnahmen der Künstler ja heutzutage angeblilch fast nur noch über deren Buchungen als DJs reinkommen sollen, müssen sie sich als DJs von anderen Artists absetzen. Was für mich den Schluss zulässt, dass man einen Track produziert, ihn dann exklusive in den eigenen Sets spielt und ihn erst dann, wenn er total abgegriffen ist, in die Welt hinausschmeißt um über Beatport etc. noch den Rest rauszuquetschen.


    Zum Track selbst: ich finde ihn nach dem ersten Hören wirklich gut. Man hört, dass es von Arty ist und es ist für mich auch nicht unbedingt der Track des Jahres, aber diese lockere Beschwingtheit ist mir schon 5/6 wert.