The Blizzard with Gate "Iselilja"

  • Gerade beim stöbern durchs Web hab ich mal bei the Blizzards reingeschaut und siehe da sie haben eine neue Single am Start .Release erfolgt auf Armada ;)


    Hi all, we're excited to finally announce a new singel from The Blizzard. We have co-operated with a famous Norwegian band called "Gaate" and made a really dark, mysterious and progressive tune. The vocals are in Norwegian. Hopefully you will think it's something new and special. A dub will be provided as well and two great remixes! The track will be released on Armada. Check our audio player here on Myspace to hear a sample from the Vocal Mix.


    Best regards,
    Lars & Tore aka The Blizzard


    http://www.youtube.com/watch?v=zic4NVa0Mhc



    Vocal Mix: ist mal etwas anderes duch die erfrischenden norwegischen Vocals. 5/6


    Hoffe noch auf ein Mix mit mehr Dampf

  • Der Sunn Jellie & The Blizzard Remix is ein schönes Stück :yes:
    Ich finde, dem Original Mix fehlt die typische Blizzard-Bassline (ihr wisst was ich meine :D) ... nur 3/6 fürs Original, ebenso Michael Cassette, klingt mir einfach zu abgehackt für nen Blizzard-Track. Der Sunn Jellie Remix reißts aber raus... :huebbel: 5/6 für den ganzen Release.



    Btw, die Vocals in Originalsprache:


    Høyrer du Knut liten, hot eg spør`e deg, Iselilja
    lyster du skifte dei folar med meg.
    Så såre syrgjer Sylvelin fyr lisle Knut i Løyndom


    Ja, skò eg skifte dei folar med deg, Iselilja
    Så vil eg hava dotter di i bytte, eg.
    Så såre syrgjer Sylvelin fyr lisle Knut i Løyndom


    Skò kje mi dotter bli be`re gift, Iselilja
    hell ho skò gange i hesteskift.
    Så såre syrgjer Sylvelin fyr lisle Knut i Løyndom


    Her sit'e du kongje drikk`e mjød og vin, Iselilja
    Knut liten han søv`e med dotteri di.
    Så såre syrgjer Sylvelin fyr lisle Knut i Løyndom


    Kongjen let ropa ivi heile sin gård, Iselilja
    Kle dikkon, hovmenn, i brynjune blå.
    Så såre syrgjer Sylvelin fyr lisle Knut i Løyndom

  • Einer der originellsten tracks seit langem. Ist zwar eher ein Mash up, die Vocals scheinen irgendwie aus nem Grimm-Märchen zu sein, aber passt doch ganz gut!
    Ist halt nicht so die Einheitspampe die in letzter Zeit so auf einem niederprasselt. Außerdem find ich die Vocalistin ganz dufte :D

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  • In der Tat eine interessante EP, bei der man nicht nur aufgrund der kristallinen norwegischen Vocals hängenbleibt, denn The Blizzard haben auch drumherum ein ansprechend progtranciges Ambiente geschaffen. In sphärischer Hinsicht läutet Iselilja dabei zwar schon den skandinavischen Herbst ein, die beiden Finnen von Michael Cassette hat dies dennoch nicht davor zurückgehalten, das Ganze in ein (noch) jahreszeitgemäßes Gewand zu verpacken. :yes:


    Der Vocal Mix macht seinem Namen dabei von Beginn an alle Ehre und lässt die mystischen Vocals bereits im Intro über den Fjorden schweben, ehe zusammen mit ersten sphärischen Flächenandeutungen im Hintergrund ein drückender Beat einsetzt, auf welchem sich auch Sängerin Gåte nicht zu schade ist, in dezenten flehenden Einlagen durch die Gehörgänge zu schweben. Mit der Entfaltung einer in progressiven Gefilden beheimateten Bassline erreicht den Track eine zunehmend deeper anzusiedelnde Atmosphäre, welche auch von den alsbald wieder einsetzenden norwegischen Vocals nicht unterbunden werden kann. Vielmehr festigt sich der Eindruck, dass sich das Stück nun mit seiner groovenden Basis und den immer wieder durch den Raum schwirrenden Flächenfragmenten weitab von durchschnittlicher Trancekost bewegt. Während dem Hörer in und nach einem ersten Kurzbreak einige wirbelnde Tontürme geboten werden, verstärkt sich auch der flehende Charakter der Vocals, bis das Ganze im anstehenden Break in Form von dezenten Pianoklängen auf undurchsichtig deepem Untergrund schließlich das passende melodische Pendant entfaltet. In Kooperation mit dem Drumming und der eindringlichen Stimme offenbart der Track dabei ein immer intensiveres Erlebnis, wenn sich im letzten Drittel Melodiefragmente, Flächen und Pianotöne die Klinke in die Hand geben. Doch auch im Anschluss an diesen Höhepunkt genügt es dem Stück nicht, sich in gewohnter Manier zurückzubauen, sondern konfrontiert den Hörer noch mit einigen folkloristischen Geigenklängen, welche kurzzeitig den freigewordenen Melodiepart übernehmen, ehe hier wirklich der letzte Vorhang fällt und für meinen Geschmack verdiente 5,25/6 verteilt sind. :D


    Der Michael Cassette Remix hat es sich im Gegenzug zur Aufgabe gemacht, die skandinavische Kühle aus dem Original durch angenehme Sommerklänge zu ersetzen, ohne dabei die für die beiden Finnen typischen 80er-Reminiszenzen zu vernachlässigen. Das geht schon mit der stakkatierten Bassline los, welche sich bereits nach wenigen Momenten mit einer entspannten Synthiemelodie paart und in kürzester Zeit eine laue Sommerbrise heraufbeschwört. Mit dieser erreichen auch die ersten Vocals das Trackgerüst, fügen sich aber trotz ihres flehenden Charakters gut in das entspannte Arrangement ein und sorgen dabei für die benötigten Ecken und Kanten im ansonsten einmal mehr recht fluffig dahergroovenden Michael-Cassette-Klangspektrum. Im weiteren Verlauf stehen dann wieder die sommerlichen Melodieklänge im Vordergrund und können sich in leicht alternativer Instrumentierung auch im Break gelungen in Szene setzen und in leicht anschwillender Manier ihre angenehm warme Atmosphäre verbreiten. Zusammen mit dem Stakkato-Untergrund trauen sich dabei auch die Vocals noch einmal aus ihrem Schneckenhäuschen heraus, wobei sie im weiteren Verlauf sogar für einige Augenblicke den aus dem Original übernommenen Geigenklängen beiwohnen dürfen. Im Anschluss groovt sich der Remix dann zurückgelehnt seinem Ende entgegen, wo bereits kaum minder überzeugende 5/6 warten. ;)


    Der Sunn Jellie & The Blizzard Remix gestaltet das Thema dann eine gute Ecke tranciger und fährt bereits im Intro sphärische Alternativflächen auf, welche sich im Anschluss zu einer leicht hypnotischen Melodielinie weiterentwickeln. Nach und nach erkennt der gemeine Hörer darin die Harmonien aus dem Original wieder, welche sich bald von einer entspannt voranschreitenden Bassline untergrooven lassen, welche im weiteren Verlauf zunehmend die für Blizzard-Tracks typischen Klangmerkmale aufweist. Die Vocals treten zunächst nur in fragmentierter Form auf, bis sie sich schließlich auch auf dem melodieseligen Klangteppich entfalten dürfen und von den flehenden Melodietönen in gelungener Art und Weise unterstützt werden. Die drückende Deepness des Originals geht dabei zwar verloren, dennoch entwickelt das Ganze mit seinen gut abgestimmten Melodielinien, zu welchen sich im anstehenden Break zudem noch ein alternativer Synthie gesellt, eine intensive Atmosphäre, welche mit ihrer leicht melancholischen Ader den Übergang vom Sommer in den Herbst skizziert, welcher uns in absehbarer Zeit mal wieder bevorsteht. Nichtsdestotrotz lasse ich anständige 4,5/6 für diesen hauseigenen Remix springen. :D

  • Sooo da muss ich jetzt nochmal was zu schreiben :D
    Laut iTunes ist der Sunn Jellie Remix mein meistgehörter Track (mehr als 25 mal :shy:) und hat sich den Platz als ein ganz besonderer Track auch redlich verdient, was sich jedenfalls auf den Vocal Mix bezieht... den Dub Mix kann man sich meiner Meinung nach glatt schenken :boxing:
    Ich will nicht wissen, wie oft ich das schon auf gebrochenem Norwegisch nachgesungen hab :D
    Steinigt mich bitte nicht, aber ich erhöhe nachträglich auf 6/6 ;) :huebbel: :huebbel: