Beiträge von Skyles

    Hallo!


    Ich habe mal wieder einen Track fertiggebastelt. Ich wollte dieses mal etwas eher Düsteres machen und die "elektrifizierten" Posaunen einbringen, die häufig so oder ähnlich in dem einen oder anderen Film zu hören sind. Das Ganze ist also eher progressiv und etwas härter ausgerichtet.


    Link

    Danke für den Post!


    Das ist genau die Kreativität, die ich zuweilen im aktuellen Trance-Bereich vermisse (kann natürlich daran liegen, dass die Genres heutzutage sehr exakt auseinandergehalten werden). "Época" ist wirklich klasse! Und wie von dir beschrieben, scheint auch "Anmut" einiges herzumachen.

    Auch für mich war es wieder eine geniale Party. So ein riesiges, gutes Aufgebot, das die Wahl tatsächlich zur Qual macht. Zumal auch der Körper irgendwann einmal nach Erhohlung verlangt. Alles Negative ist Jammern auf hohem Niveau. Die Ausgestaltung der Stages war für mich ein Highlight und eine enorme Verbesserung. Die Sunset-Area lasse ich dabei außen vor - da taten mir die DJs Leid, die dort auflegen mussten (schwache Anlage, Übertönen durch die Mainstage Vroeger, Durchgang zum Klo und zur Mainstage Fuel, schlechte Aufmachung). Ich freue mich schon jetzt auf's nächst Mal und hoffe, dass ich wieder dabei sein kann.

    "am2pm" war nach meiner Auffassung im letzten Jahr eine richtige Überraschung. Für mich persönlich eine Art Comeback (zur guten Musik). Soweit ich reingehört habe, scheint dieses Album ganz hörbar. "Halo" ist der einzige neue Track, der mich vollends begeistert. "Dynamic" und "Spectrum" abgeschwächt dahinter. Aber da man heutzutage alles einzeln kaufen und hören kann, freue ich mich über die guten Sachen und vergesse die weniger guten schnell wieder.

    Ich muss sagen, dass der Track mich beim ersten Hören (komischerweise) überhaupt nicht berührt hat. Er ist mir in Relation zum Inhalt auch ein wenig zu langsam (aber das kann man ja selbst beheben).


    Auch nach dem zweiten Hören gibt es aus meiner Sicht noch minimale Schwächen. Besonders der Part nach dem Break und dem schneller werdenden Snare-Roll ist irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes - geht nicht richtig ab, hat aber auch keine Melodie.


    Wenn dann aber im letzten Teil alles zusammenfließt und die hinzukommenden Pads mich nur noch hinforttragen wollen, weiß ich plötzlich nicht mehr, warum ich vorher überhaupt rumgemäkelt habe.


    Im Gesamtverlauf, auch mit dem bis zuletzt andauernden Spannungsaufbau, mausert sich "Amber Sky" zu einem mustergültigen Trance-Track, den ich jedem vorspielen würde, der wissen möchte, was Trance ist.


    Original: 5,5/6


    Der Stil von Basil O'Glue ist fast immer nach meinem Geschmack - und das ist hier nicht anders. Auch seine Umsetzung ist klasse. Ein bischen düsterer - vielleicht nicht ganz so emotionsgeladen - aber je nach Laune nicht unbedingt schlechter. Besonders der tief grummelnde Bass kann hier punkten.


    Basil O'Glue Remix: 5/6


    Der Jamie Baggotts Remix wirkt daneben dann einfach nur noch blass.


    Jamie Baggotts Remix: 3/6

    Artist: Aparde
    Label: Lenient Tales
    Release: 16.12.2016


    Auch wenn ich hiermit sicherlich arg die Grenzen des passenden Audiomaterials im Tranceforum strapaziere, komme ich nicht umhin, einmal die neue EP von Aparde vorzustellen.


    Wer Tracks von Aparde kennt, wird hier nicht überrascht werden. Stilistisch bleibt er sich treu. Langsam, dunkel, minimal-melodisch, melancholisch. Meiner Meinung nach auch durchaus vergleichbar mit Tracks von Kiasmos.


    "Vast" ragt dabei für mich als bester Track heraus (hat sich wohl auch der Namensgeber gedacht). 6/6


    "Elias" gefällt mir auch sehr gut. 5/6


    "Maerk" ist mir dagegen etwas zu minimal geraten. 3/6


    "Maerk EP" on Soundcloud

    Man achte bei dem Kauf der Tickets bei Paylogic auf die Art der Transaktion. Ich wollte eigentlich nicht den halben Tag damit verbringen und so ist es mir passiert, dass ich mit der Zahlung via paypal mal eben 21 € zum Fenster rausgeworfen habe (zusätzlich zu den ohnehin nicht nachvollziehbaren Servicegebühren (34 €)). Bezieht sich auf insgesamt neun Tickets.


    Ich weiß natürlich nicht, wie teuer andere Zahlungsmöglichkeiten sind.

    "Tattoo" sticht meiner Meinung nach deutlich aus der Masse heraus und vereint viele gefällige Elemente: tiefer, grooviger Coldharbour-Sound; eingängiges (wenn auch ungewohntes) Hauptthema und ein wenig Bigroom-Flair mit dem Pitch und dem typischer klingenden Hauptthema am Ende.


    5/6


    Ebenfalls in der EP enthalten ist der Track: "Karma". Hier ist die Melodie aber doch recht cheesy und aufdringlich.


    1/6

    Sehr coole Sache! Bleibt zu hoffen, dass die Medien für sehr lange Zeit vorgehalten werden. Vielleicht wäre es günstig, evtl. in Abhängigkeit der Erfahrung, die damit gemacht werden wird, dass den Usern eine Möglichkeit zum Editieren oder gar Erstellen gegeben wird. So könnte jeder die Links erneuern (falls nicht mehr vorhanden) oder bei Neuerstellung gleich selbst einbauen (ähnlich der gängigen Hyper-Verlinkung). So müsstest du nicht alles selbst machen.


    Wie und ob das technisch möglich ist, weiß ich natürlich nicht.

    Also mir wird hier deutlich zu viel gemeckert. Man muss die Lumi ja nicht mögen - aber hier auch nicht seinen Frust auslassen.


    Man wird auch nicht zu vier Tagen feiern gezwungen - kommt man halt nur zu zweien.


    Und selbst dieser Art von Vorverkauf kann ich noch was Gutes abgewinnen. Wem, wenn nicht den aktuellen Teilnehmern könnte man denn dieses Privileg einräumen? "Ihr seid hier und darum habt ihr auch ein exklusives Vorkaufsrecht".


    Und wenn es tatsächlich gute, alternative Festivals gibt, dann immer her mit den Threads!


    Ansonsten kann ich Gässje nur zustimmen.

    Ich war das zweite mal dabei (nach 2014) und bin total begeistert. Wir haben uns diesmal wenig Druck gemacht, so viel wie möglich mitzubekommen, weil es bei dem Lineup und drei Floors sowieso unmöglich ist, alles mitzunehmen. Also haben wir Prioritäten gesetzt, welche Acts auf keinen Fall ausgelassen werden dürfen. Ansonsten haben wir das Wochenende auch entspannt als Beach-Festival genutzt - waren oft draußen: am Auto verpflegen (Token habe ich keine gekauft), Baden, Frisbee spielen - und wieder ein bisschen tanzen.


    Wetter war ideal. Und Cold Blue/Tobi habe ich auch noch kurz kennengelernt.


    Das einzige tatsächliche Problem, das ich hatte, war die Akustik. Es kann natürlich sein, dass meine 08-15-Ohrstöpsel eine Mitschuld tragen - aber zu großen Teilen habe ich nichts als Bassdrum, bzw. Bass gehört. Selbst einige Vocals im Break wurden durch den darunter liegenden Bass weggedrückt.

    Sehr feiner Track. Ist mir wohl durch die Lappen gegangen. Aber dafür gibt es ja das Forum.


    Genau die Art von Trance wie ich sie mir von K&A wünsche. Sowas gutes habe ich wohl seit Kiksu (10 Jahren) nicht mehr von ihnen gehört.

    ...es wäre ja auch fernab der Realität (oder man wäre ein Supertalent), wenn einem ein Hobbyprodukt genauso gut gelingt, wie eines, das von jemandem stammt, der sich tagein tagaus damit auf berufstätige Weise beschäftigt und höchstwahrscheinlich noch ein passendes Studium dazu abgeschlossen hat.


    Dennoch ist Aufgeben (und so hört es sich hier gerade an) auch keine Lösung. Bei den Plugins, die mir bisher in die Finger gekommen sind, sticht aus meiner Sicht die Izotope-Ozone-Reihe hervor.


    Ich weiß nicht, wie die es machen, aber an die Leistung ihres Loudness Maximizers kommen zumindest die internen Compressoren und Limiter meiner Cubase-Version lange nicht heran.


    Download Demo Ozone 7

    Danke für dein Feedback, toe!


    Gerade bei Mix und Master habe ich mich auch mit den von dir angesprochenen Kritikpunkten auseinander gesetzt. Vielleicht hätte es mehr Druck und Tiefe gegeben, wenn ich einen durchgehenden Subbass eingebaut hätte.


    Beim Drumming kommt wohl mein Leitgedanke (karg) zum tragen. Alle Percussion-Elemente, die sich im Hauptteil nicht durchgesetzt haben, nur untergegangen wären oder wichtigere Elemente gestört hätten, habe ich eliminiert. Vielleicht zum Leidwesen des Schwungs.


    An dem Track werde ich voraussichtlich nichts mehr machen. Ich nehme die Gedanken aber mit für den nächsten Track!

    Auch wenn sich in meinem Track keine Super-Saw-Arpeggios wiederfinden, hoffe ich hier mit meinem Track "Karg" noch nicht ganz verkehrt zu sein. Aus meiner Sicht befinde ich mich damit ein wenig zwischen den Genres.


    Ich habe bei diesem Track versucht, möglichst strukturiert vorzugehen und ihn nicht mit allerlei Ideen zu überfrachten. Deshalb kam es auch zu diesem Namen.


    Vielleicht gefällt es ja dem einen oder anderen.


    Skyles "Karg"

    Cosmic Gate "am2pm"


    Gerade, wenn ich mich wieder einmal frage, ob ich mit dem Genre Trance noch viel anfangen kann, tritt eine Woche wie diese auf den Plan. Neben Cressidas "Summit" ist es nun dieser Track, der mich in Begeisterung versetzt.


    Cosmic Gate liefern hier (analytisch betrachtet) zwar weder ein Wunder noch eine Revolution des Trance ab - aber nach meinem Geschmack den besten Titel seit Jahren.


    Gerade der erste Teil im Break ist genial. Hätte gerne noch einmal in einem zweiten Durchlauf des Hauptteils oben drauf gekonnt.

    Sehr, sehr schön, mal wieder was von dir/Cressida zu hören.


    Vor dem Klicken hatte ich trotzdem ein wenig Angst, ob nach der langen Zeit der momentan gängige Einheitsbrei zu neuem Erfolg verhelfen soll.


    Zum Glück ist das Gegenteil der Fall. Richtig schön melodisch und eine richtig schön progressive Bassline! Geradezu eine Erlösung!


    Auch K&A verhunzen den Track zum Glück nicht (entsprechend der aktuellen Maßstäbe). Sie schaffen es aus meiner Sicht, die Melodie noch klarer in Szene zu setzen (auf Kosten des progressiven Flairs im Original). Also recht ähnlich wie bei "6am".


    Abschießend bleibt mir nur eins zu sagen. Mein Trance-Kosmos braucht dich! Danke

    Darren Porter erinnert mich ein wenig an die Zeit von Dumonde. Nicht weil es ähnlich klingt, sondern weil sich hier ein sehr unflexibles Soundgerüst zurechtgelegt wurde, das aber in sich sehr stimmig und nahe an der Perfektion ist. So gibt es keinen Track, der mir nicht gefällt, obwohl sie alle gleich klingen.

    Schon witzig. Wenn ich Maceo Plex hier lese, macht mich das neugieriger als viele andere Posts. Das liegt nicht unbedingt daran, dass ich keinen Trance mehr mag, aber es lässt die Erwartungshaltung entstehen, dass ich etwas Interessantes zu hören bekomme - etwas Kreatives abseits der Gleichmacherei, die im Definitionsrahmen Trance beschränkt ist.


    Sehr cooler Track. Die Flächen hätten noch ein wenig länger spielen können. Aber manchmal liegt ja auch in der kürze die Würze.

    Hab gerade gesehen, dass es ein neues Projekt von Herrn Bolier namens WSTLNDR gibt. Auch mit gutem Willen kann man es wohl kaum in die Trance-Ecke drücken, aber das muss ja auch nicht (oder muss das im Tranceforum? :D).


    Zwei Punkte machen es für mich besonders: es ist nicht der momentan aktuelle chord smashende "Trance"-Einheitsbrei und es ist tausendmal besser als die Produktionen, die Bolier nach seiner Trance-Karriere abgeliefert hat.


    Ähnlich wie Schossow mit seinem Oliver Englafjörd wird hier mal ein wenig was gewagt und es kommt dabei tatsächlich interessante und vor allem gute Musik bei rum.


    Muda
    Nyx
    Mark Sherry - Vengeance (WSTLNDR Remix)

    Auf die Frage, wie das Ideal eines Trancetracks für mich klingt, würde ich immer auf die guten alten System-F-&-Gouryella-Tracks verweisen. Anahera kann sich da mühelos mit einreihen. Klar - es gibt hier ja keine Innovation. Aber was will ich mehr als eine Top-Melodie in beste trancetypische Sounds gekleidet?

    Auch wenn ich mich mit diesem Album schon weit ab des Weges befinde, will ich es hier einmal vorstellen. Da es hier in der Vergangenheit des öfteren auch mal Techno, Deep House und Electronica Releases zu entdecken gab, befinde ich mich hoffentlich noch im geduldeten Bereich.


    Kiasmos ist ein Duo bestehend aus Janus Rassmussen und Ólafur Arnalds. Letzterer war mir bereits durch seine klassische Musik bekannt - und der Einfluss ist meiner Meinung nach deutlich hörbar. Erschienen ist das Album auf Erased Tapes Records.


    Für mich eine sehr angenehme Mischung aus sehr ruhiger, atmosphärischer Stimmung und elektronischen Elementen.


    Hier mal die Tracks, die Youtube bietet:


    Lit
    Held
    Looped
    Thrown
    Bent
    Burnt

    Ich weiß nicht, ob sein kann, was nicht sein darf - im Tracks-Bereich bekäme "Seraphic" sicherlich mehr Aufmerksamkeit - ist aber eben dann doch kein Trance. Ich hab den Track nur zufällig gehört - das erste mal "Chillstep" - und dann die Daten dazu ergründet.


    Tritonal & Mr. FijiWiji - "Seraphic"


    Aus meiner Sicht kann der Track athmosphärisch mit den Above-&-Beyond-Produktionen mithalten ("Filmic" & Co.). Es gibt sicherlich noch viele ähnliche Sachen, die ich nur einfach nicht kenne.


    Die Dubstep-Einflüsse gefallen mir hier sehr gut. Bringen zusätzlich zur Athmosphäre noch ein wenig Druck rein.

    Zum Track "We are all we need" ist aus meiner Sicht "Belanglosigkeit" das treffende Wort. Richtig schlecht ist bei A&B natürlich nichts, sie sind Profis - und die Messlatte und Erwartungshaltung sind stets hoch bei den einstigen Helden des Genres.


    Mir gefällt der Vergleich zu Dash Berlin ganz gut - poppig, simpel, langweilig. Bei der einfachen Chord-Progression fällt es dann auch nicht schwer, auf den Gedanken zu kommen: "das hab ich irgendwie schonmal gehört"...
    ATB - You're not alone


    - Ahh, wurde ja sogar schon genannt -

    Nach meinem Empfinden spielt sich Trance gerade sehr in sich abgrenzenden Schubladen ab: Bigroom-Trouse, Hard/Uplifting etc. Da ist es schön, auch mal wieder etwas richtig klassisches zu hören. Bereitet schon beim ersten Hören eine sehr angenehme Stimmung.


    P. s. scheint ein kleines bischen von einem älteren Remix inspiriert zu sein. Wenn auch nur hintergründig, hat mich dieses stetige "Gedudel" (im Remix ab 3:50) daran erinnert.

    Sehe ich ganauso. Fand ihren damaligen "Kommerz-Sound" zur entsprechenden Zeit sogar richtig gut. Bis "Earth Mover" gab's ja dann auch richtig abwechslungsreiche Kost. Jetzt klingen die "besseren" Tracks wie schon etliche Eigenproduktionen zuvor und die schlechteren nach der o. g. Abkehr vom Trance.