Beiträge von Kollege B

    Kann mich nur anschließen. Sylver waren zwar auch nicht die Ersten (wemman z.B. mal an Alice Deejay, DJ Sammy & Carisma und Fragma denkt), aber sicher die berühmtesten und erfolgreichsten.


    Turn the Tide im C.J. Stone Remix und Forever in Love im Green Court Remix, das sind mal die derbsten Remix-Bomben :yes:


    Aber auch die Radioversionen konnte man sich immer gut anhören.


    Dieser ganze Vocal-Dance Style war einfach nur geil, es gab echt kaum schlechte Acts dabei. Mit Dash Berlin hat man ja auch gesehen, dass es heute noch zieht, solange man es nicht mit den Releases übertreibt und wirklich auf Qualität setzt. Da ist es garnicht nötig plötzlich mit House anzufangen oder sone miese Deadmau5 Bassline unter alles drunterzulegen...

    Also letztes Jahr war in Rom ne fette Silvesterparty unter anderem mit James Holden. Denke mal ähnliches wird es auch dieses Jahr geben. Auch gehe ich davon aus, dass die Monday Bar widda ne Silvesterparty in Stockholm schmeißt, allerdings gibts dazu noch keine Infos.

    Ich hatte eigentlich vor nach Breslau zu fahren dieses Jahr aber habe bisher noch nichts von ner Wiederholung der Party gehört. Da ich aber Anfang Januar ohnehin eine Reise nach Osten plane, würde mich die Berlin-Frage auch brennend interessieren :yes:

    Mit Verwunderung nahm ich vorgestern zur Kenntnis, dass der Film gestern bereits auslief bei uns im Cinestar, weshalb ich ihn mir noch schleunigst angeschaut habe.


    Ich bin immer noch sowas von geflasht. Der Film ist der absolute Hammer! Bester Musikfilm den ich kenne bis Dato. Nach Maeijgos Krititk hatte ich ja schon Angst, dass Szeneaspekte zu kurz kommen, aber ich finde Herr Stöhr hat hier genau das richtige Gleichgewicht gefunden. Klar, vermitteln einem die Bilder, dass es nur ums Feiern und um Drogen geht. Der Film ist halt in gewisser Weise sehr nüchtern. Mir fällt aber persönlich gerade auch nicht ein, um was es ansonsten noch gehen sollte?


    Kann sein, dass dieser Film einem keine Betroffenheit vermittelt, wie dies ein Drama tun sollte. Allerdings frage ich mich, wer diesen Film als Drama angekündigt hat?


    Der Film ist kein Drama und keine Kömödie, der ist einfach nur eine Art Studie bzw. Dokumentation. Vor allem ist er aber auch eine Liebeserklärung an Berlin und - auch wenn der Regisseur es leugnet - an die elektronische Musik.


    Das sind die beiden Haupstaspekte, die diesen Film ausmachen. Und das hat mich ehrlich gesagt auch wirklich überrascht. Wie z.B. gleich zu Beginn auf dem Festival der Bass einsetzt. Ich dachte kurz ich wäre live vor Ort anstatt im Kino und hätte da zu gern mitgefeiert. Mit BPitch hat man hier aber auch den perfekten Soundtrack für diesen Film geliefert. Krass, wie laut die Musik vor allem war. Selbst während eines Dialoges im Film lief die voll weiter, so dass man dem Dialog kaum folgen konnte.


    So entfaltet die Musik ihre volle Wirkung. Zusammen mit den Bildern von Berlin, Kalkbrenners wirklich aussagekräftigem Gesicht ist das ne wunderschübsche Mischung. Das gipfelt am Ende in der letzten Clubszene. Ich habe noch nie gesehen, dass ein Film exakt das vermitteln kann, was man als Partygänger auf einem Dancefloor empfindet. Pure Ekstase!


    Soviel also zur audivisuellen Ästhetik dieses Filmes. Was die Story betrifft, so sehe ich die eher als roten Faden der durch den Film führt. Klar kann man das Thema Drogen noch deutlicher darstellen. Aber der Film will kein Lehrfilm sein, sondern einfach nur das Leben eines Stars beschreiben. Die Aussage von der Mathilde, dass Ikarus kein gewöhnliches Opfer sondern eben ein Star sei, macht das deutlich und gibt einem die Möglichkeit sich ein wenig von seiner Figur zu distanzieren, wenn man denn will.


    Dieser Film ist Pflicht für jeden, der sich auch nur ein wenig für elektronische Tanzmusik interessiert. Und wenn es dieser Film nicht schafft, Leuten die mit EDM nichts am Hut haben ein Gefühl dafür zu vermitteln, dann schafft es niemand!


    SpoilerMeine absolute Lieblingsszene ist die, wo er der Anstaltsleiterin seinen neusten Track vorspielt. Die Szene ist sooooo göttlich. Sie tut interessiert, er ist total happy, das Sample total monoton. Die Szene fühlt sich an, als nähme das nie ein Ende. Bis er dann mit seiner geilen Berliner Schnautze sagt: Ja gut, das ist wohl auch mehr was für den Club
    Spoiler


    Bester Film 2008 6/6


    Bester Soundtrack aller Zeiten :yes:

    An alle Kreationisten da draußen, hier ist der Beweis für die Evolution:


    http://de.youtube.com/watch?v=HPz2JlVut7o
    http://de.youtube.com/watch?v=bDAXuZrWf_g
    http://de.youtube.com/watch?v=4xt2FTPikLo
    http://de.youtube.com/watch?v=ShcXxytXmrw


    :lol:


    Das hier kriege ich da nicht eingeordnet, aber irgednwie finde ich, dass es auch dazugehört: http://de.youtube.com/watch?v=GhEHTLRot9I


    Und um dann mal zum Thema zu kommen:
    Lustigerweise ist es Shamul, welches ich von allen Versionen am schlechtesten finde. Das heißt nicht, dass ich es schlecht finde, natürlich weiß ich es auch absolut zu schätzen, dass es ohne den Vincent keine dieser anderen Tracks gegeben hätte. Aber sie alle setzen auf ihre ganz eigene Art und Weise noch einen drauf.


    Für Shamu gibt es von mir daher nur 5/6 Punkten. Strange World von Push bleibt einfach unerreicht :yes:

    Ich höre das gute Stück gerade mal wieder. Rückblickend finde ich, dass die Progressive Trance Welle mit diesem Track ihren ersten Peak erreicht hat.


    Persönlich finde ich auch den Santiago Nino Dub Tech Mix am besten, wegen der unverschämt geilen Bassline. Damit sitzt der seit Jahren in meinen Gehörgängen und verdient ganze 5,75/6 Punkte.


    Die Anderen Mixes sind allerdings auch nicht zu verachten. Aber halt nicht so eingägnig wie der Santiago Nino Remix. Insgesamt ein dufte Release, dass 5,5/6 Punkte verdient :yes:

    Mein Problem ist, dass die Partys wie Pilze aus dem Boden wachsen und man garnicht mehr weiß wo man hinsoll. Früher war das schöner. Da gab es ein paar große, etablierte Events, auf die man sich das ganze Jahr gefreut hat. Jetzt bleibt für Vorfreude kaum noch Zeit.


    Das wäre das eine Problem. Das andere Problem ist, wie man sich all diese Partytrips leisten kann. Zweimal nach Utrecht ist einmal mehr als einmal nach Utrecht. Das verdoppelt die jählrichen Reisekosten.


    Meine Aussage ist also: wenn sich das zweite Problem aufgrund günstiger Preise in Grenzen hält, könnte ich über das erste Problem noch hinwegsehen.


    Aber bevor ich zweimal nach Utrecht fahre, spar ich mir das lieber einmal und fahr stattdessen ne Woche später nach Stockholm auf die Fähre und geb mir das:
    [SIZE=7]MAIN FLOOR Matt Darey (UK) Menno de Jong (Holland) Aly & Fila (Egypten) Leon Bolier (Holland) Cally Gage (UK) Marcus Schössow (Swe) Airbase (Swe) HARD FLOOR + AFTER HOURS Zany - Fusion Of Sound release tour (Holland) Noisecontrollers (Holland) Vince (Holland) Ultraform (Swe) Aladdin (Swe) [/SIZE]


    Aber solche schweren Entscheidungen nehme ich mir meist selbst ab, indem ich garnichts tu :D

    Gab es dazu etwas noch kein Topic 8o
    Welch ein Armutszeugnis...


    Naja, nun ist dieser Schönheitsfehler ja behoben.
    Natürlich handelt es sich hier um einen der größten Trance-Klassiker schlechthin. Der Titel ist Programm. Wobei ich das Original um ein vielfaches Besser finde als den Tiesto Remix. Denn im Original ist die Flughafendurchsage dort wo sie hingehört - im Intro, wo sie niemanden stört. Im Break ist das der totale Abtörner und kann überhaupt nicht mit dem Break aus dem Original Mix mithalten. Außerdem ist der Tiestoremix viel zu schwer und überladen. Das Original hat diese schöne Leichtigkeit, welche allgemein die Musik aus dieser Zeit auszeichnet.


    Original Mix: 6/6
    Tiesto Power Mix: 4/6

    Habe den Film nun gestern auch endlich gesehen und bin ebenfalls voll des Lobes. Wirklich schöner, nüchtern und ohne Ostalgie die Verhältnisse in der ehemaligen DDR darstellender Film, der auch menschlich einiges zu bieten hat. Als wenn die Thematik nicht schon bedrückend genug wäre, so sieht man in dem Film eigentlich immer nur braun oder grau. Toll umgesetzt.


    Soeben fiel mir übrigens auf, dass der Film eine sehr große Ähnlichkeit mit One Hour Photo hat. Das ist kein Vorwurf und auch nicht kritisch gemeint, sondern einfach nur eine Feststellung. Die Tristheit, der Mann ohne Leben, der auf gewissen Weise das Leben Anderer mitlebt. Das kommt in beiden Filmen gut rüber, nur halt mit anderen Hintergründen.


    Absolut sehenswerter Film. Z.B. Freitag in Ersten ;)

    Mit großer Freude habe ich gerade nen Fonzerelli Remix zu meinem derzeitigen Lieblingskommerzkracher "Raindrops" von SASH! gefunden. Die Freude versiegte allerdings beim ersten Hören. Der Style ist zwar noch unverkennbar und einzigartig, aber nun ist wohl endgültig die Luft raus. Das klang alles schonmal spritziger. Während ja die letzten Produktionen vom Aaron eher mittelmäßig waren, finde ich diesen Remix gar richtig schlecht, besonders in Anbetracht der tollen Vorlage.


    Ich wünsche mir noch einen Kracher wie Heaven, was in der Tat sein letzter Spitzenklasseremix war und dann soll er das Projekt mal einstellen und unter Aaron McClelland versuchen was neues zu starten. In fünf bis zehn Jahren kann er dann mal wieder nen Remix im Fonzerellistyle rausbringen, als kleine Überraschung.

    Erstmal @ Milhousinho:
    Also nen Stück Schwarzwälder Kirschtorte wäre das Erste was ich mir in Namibia bestellen würde, danach würde ich aber auch sofort beginnen mich den wirklichen Traditionen anzupassen :yes:


    Zum Thema Musik + Szene:
    Wir haben wohl tatsächlich aneinander vorbeigeredet. Ich verbinde mit dem Begriff Szene auch mehr als Kleidung, z.B. auch Zeitschriften, Partys, bestimmte Urlaubsziele etc. Allerdings gibt es keine Trance-Szene. Oder anders gesagt. Es gibt eine Trance-Szene, jedoch erkennt man diese nur an der Musik welche die Anhänger hören und an diesem Forum hier und an GTA vielleicht. Alle anderen Aspekte teilt sich die Szene mit den anderen EDM-Stilen.


    Aber trotzdem ich die Szene ähnlich definiere wie du, E-Music, finde ich dass man Sie nicht braucht um die Musik zu genießen. Wenn ich zu Hause Trance höre, dann brauche ich keinen Gedanken ans Cafe del Mar zu verschwenden und auch keine Zeitschrift zu lesen die mir erklärt was ich höre. Die Musik funktionert auch so. Der einzige Szene-Aspekt ist hier, dass ich wenn mir was gefällt dies hier im Forum mit Anderen versuche zu teilen, indem ich es bewerte.


    Wichtig ist die Szene allerdings beim Feiern. Obwohl ich Trance mag, würde es mich nicht groß mitreißen wenn jetzt As the Rush Comes auf irgendnem Folksfest zwischen Marschmusik und Schlager laufen würde. Da braucht es schon die richtige Location und gleichgesinnte Leute.


    Dennoch, man muss dafür nicht tief in einer Szene verwurzelt sein um solche Orte zu finden und solche Leute zu treffen. Jeder kann auf ein EDM, EBM, Punk, HipHop oder Schlagerkonzert gehen. Dort wird einem schon in ausreichendem Maße das Feeling der jeweiligen Szene vermittelt, ohne dass man dieser angehört.


    Klar kann man noch tiefer eintauchen, jeden kennen, selber was machen, immer dabei sein. Vielleicht wäre ich das auch, wenn es in Deutschland denn im Trancebereich soetwas gäbe. Gibt es aber nicht. Damit bin ich aber zufrieden, denn je tiefer man sich in eine Szene verstrickt, desto subjektiver die Empfindungen. Der Horizont bezüglich anderer Musik schmälert sich (zumindest die Zeit die man dafür noch hat) und man wird kritikunfähiger bezogen auf die eigene Musik.


    Das ist jetzt etwas krass ausgedrückt, aber es ist auch nur meine Theorie, die irgendwie abgegrenzt werden muss. In der Praxis sind die Übergänge da fließender. Wir sind das beste Beispiel. Obwohl ich keine wirkliche Tranceszene sehe gibt es uns, wenn auch nur lose vernetzt. Es ist aber immer wieder geil Member aus der ganzen Nation auf Nature One oder Mayday zu treffen, im Wissen, irgendwie zusammen zu gehören. Mit soetwas kann ich sehr gut leben, denn das ist etwas, was irgendwie parallel zu meinen gewöhnlichen sozialen Kontakten existiert. Eine Szene für Gothics z.B. gibt es in jedem Ort. Da ist man ständig unter seinen Leuten und das ist sicher auch der Grund, warum man dort relativ einheitliche Kleidungsstile hat. Eben weil man sich sehen kann. Bei uns Trancern ist das nicht der Fall. Wozu also solche Erkennungsmerkmale? Wir identifizieren uns stattdessen über die Mitgliedschaft in Online-Trance-Communities.


    So das war etwas lang und geschafft es auf den Punkt zu bringen habe ich es auch nicht, zumindest verwirrt es mich selbst noch ein wenig. Nochmal kurz:
    Fürs Musikhören ist eine Szene überflüssig. Fürs Feiern ist eine Szene-Light genau das Richtige.


    Und bevor ich das auch noch vergesse:

    Zitat

    Hier in der Trance-Szene gibt es genug Leute, die House mögen, aber ich hab noch keinen im Porno-House style gesehen


    Ich schon. Toe :lol:

    Leute, der Film lief gestern in Konkurrenz zu "Das Leben der Anderen" (womit wir wieder beim Thema guter deutscher Produktionen wären). Wie kann man sich denn da freiwillig eine überflüssige Privat-TV-Adaption eines Filmklassikers reinziehen?


    Ihr seit doch Masochisten :p


    Lustig ist aber, dass ich gerade nen Link von nem Kollegen bekommen habe: [URL=http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,581092,00.html]klick[/URL] Denke der bringt es auf den Punkt, sehr geile Kritik :yes:


    Das Original habe ich lange nicht mehr gesehen, ist aber in der Tat ein sehr guter Film. Muss ich mir mal wieder anschauen.


    TV-Filme kann man sich echt kaum antun. Den einzigen guten Film an den ich mich erinnern kann ist "Die Schläfer", ein Sat1 Mysterythriller welcher aber auch schon knapp 10 Jahre alt ist. Den fand ich extrem gruselig. Ein wahres Meisterwerk ist außerdem noch "Die Bademeister" von RTL, welchen ich sogar auf DVD besitze. Das wars dann aber auch schon. Neulich habe ich mir mal den Bibelcode angeschaut. Ja, alle 2 Teile. Bin aber kein Masochist. Es war wie ein Unfall: man konnte einfach nicht wegsehen.

    Ein netter Track von den beiden, der aber auch nicht groß aus ihrem Gesamtwerk heraussticht. Das Album "You own the Sound", wo der Track auch drauf ist, dass ist ziemlich geil, weil einfach alle Tracks gut sind. Für überdurschnittliche Einzelwertungen bezüglich der Singles taugen aber dann wieder nur Loving You im Dark Moon Remix und Feel You *edit* und La. Sagen wir also so: die schwächste Single, aber ein sehr ordentlicher Album Track.

    Patrick & Boeme - Strange Conversation


    Leider fiel dieser wunderschöne Progtrancer dem harten Image der Kamui-Jungs zum Opfer. Welch ein Jammer. Auch wenn ich den einst noch als verbesserungswürdig beurteilte, so muss ich sagen, dass er über die Jahre bei mir gereift ist. Absolut zeitloses Stück!

    Ich hatte mich auf den Beitrag über deinem bezogen. Dachte eigentlich das würde klar werden, aber nächstes Mal mach ich dann grundsätzlich ein @... davor ;)


    @ Maeijgo
    Ich gehöre ja auch zu dem Schlag und ich bin mir auch sicher, dass wir damit zu der Mehrheit der hier aktiven Mitglieder gehören. Dennoch ist es speziell auf der Nature One ziemlich wahrscheinlich, dass man auf den einen oder anderen Druffi trifft.

    So, da habe ich heute wieder in alte CDs gehört und ein wunderhübsches, vergessenes Meisterstück wiedergefunden. Kein geringerer als DJ Hooligan hat unter dem Alias Hooligan's Central Love eine dieser Trance Bomben geschaffen, auf welche sich heute das Wort Neotrance zurückbezieht.


    Der Titel sagt eigentlich schon aus, worum es bei dem Track geht. Fern ab von jedem Holland und UK Bombast-Trance mit endlos währenden Abtörnbreaks schwebt dieser Track so locker flockig leicht daher seines Weges. Die deutschen Vocals verdeutlichen nochmal, woher dieses Stück stammt. Die Bassline ist im Vergleich zu aktuellen Tracks zwar noch was flotter, aber dennoch butterweich. Und wahrscheinlich ist sie auch der einzige Unterschied welchen man erkennen würde, gäbe es von diesem Track eine Neotrance-Version. Dann wäre das Ganze vielleicht etwas langsamer und housiger, aber der Trance-Effekt wäre der selbe. Nötig wäre dies aber nicht, denn den Track könnte man auch heute noch problemlos spielen so gut ist der!


    Ich bin froh diesen Track wiederentdeckt zu haben, denn er ist ein super Beispiel um den Begriff Neotrance mal anhand eines Klassikers zu erkären :yes: Mir liegt übrigens die 99er Version vor, welche allerdings auch bereits ein aufgefrischtes Re-Release des flotteren Rave-Originals aus den früheren 90ern ist.


    Beste Hooligan Produktion ever! 6/6

    Schiller ist schon Kommerz, wenn man sich mal die riesige Marketingmaschinerie zum aktuellen Album anschaut. Und große musikalische Fortschritte macht er auch nicht, die Masche ist immer die Selbe. Also eigentlich nichts anderes als unsere Kirmesfreunde, nur auf einer weitaus höheren Ebene. Man mag diese Ebene Popmusik nennen, wie es auch bei den Pet Shop Boys der Fall ist. Und das Pop Kommerz ist, das ist ja normal. Und dass danach hier nicht gefragt wurde, sondern nur nach Kirmes, das hatte ich ja schon erwähnt ;)

    Ich weiß dass ich mit meiner Meinung hier ziemlich alleine bin, aber genau zum im Hintergrund laufen lassen ist Trance die beste Musik. Ok, sie muss schon laut genug sein, dass man alles mitkriegt. Sagen wir also nicht im Hintergrund, sondern parallel zu dem was man tut. Und alles was man tut wird viel schöner wenn man dabei Trance hört. Die Musik beflügelt praktisch die Sinne. Wenn ich abtauchen will in eine andere Welt, dann muss die Mucke schon was deeper und monotoner sein oder halt ganz gewöhnlicher Chillout, sonst funktioniert das doch garnicht.

    Wer holt denn hier Vorurteile aus dem Keller? Du bist doch derjenige der behauptet, dass man nur ein richtiger Trancer ist wenn man aussieht wie ein Trancer und sich verhält wie ein Trancer. Zumindest schlussfolgere ich das aus deinen Aussagen.


    Vielleicht trifft das mit den Drogen nicht auf die Trance Szene im Speziellen zu, aber ich ordne mich auch nicht als Trancer ein (weil es sowas ohnehin nicht gibt, bzw. es schwer zu beschreiben ist) sondern unter EDM im Allgemeinen. Und da gehören Drogen nunmal dazu. Dass jeder Drogen nimmt habe ich übrigens garnicht behauptet, nur dass sie fest dazugehören. Und wenn du damit nicht klarkommst, dann wundere ich mich wie du die Musik so sehr mögen kannst?


    Und natürlich bezeichne ich mich nicht als schwarze Seele, weil ich 1-2 Gothic Lieder mag. Genau das haben wir doch gesagt. Trotzdem ist die Musik gut. Und das trifft sogar auf weitaus mehr als 1-2 Lieder zu. Und ich glaube nicht, dass die Musik besser wird, wenn ich nur noch schwarz sehe.

    Hehe Southern, genau das Gothic-Beispiel ist mir auch zuerst eingefallen. Gibt so viel gute Musik aus dem Bereich, aber warum deshalb schwarz zu meiner Lieblingsfarbe werden soll, verstehe ich nicht.


    Mag ja sein dass wenn ich dieses Lebensgefühl aufsauge und nur noch schwarz herumliefe, ich die Musik dazu noch intensiver wahrnehmen würde... Dann müsste ich aber auf der anderen Seite als Trancer auch Drogen nehmen, denn Musik = Szene und Szene = Drogen.

    @ Ikarus:
    Man kann zwar Schiller und Pet Shop Boys und ATB und Blank & Jones als Kommerz bezeichnen. RMB auch eher bedingt (angesichts ihres Tribute Albums) Aber nach dieser Art von Kommerz wurde hier glaube ich nicht gefragt. Finde ich aber sehr krass, wie sehr unsere Geschmäcker sich ähneln 8)


    Bis auf Mark'Oh. Meine bis 1999 anhaltende Verehrung schlug sprunghaft in absolute Verabscheuung um. Rebirth und Love is the Answer (für Daisy Dee) waren die letzten guten Sachen von ihm.


    Was ich noch zuzufügen habe, wie gestern schon im WhigfM-Topic:


    SASH!


    Raindrops (Encoire une Fois Pt.II) ist nur geil und auch sein Trilenium Album höre ich noch sehr gerne. Und Ecuador war ohnehin schon immer ein Aushnahmetrack und absoluter Klassiker 8)

    Ich sehe gerade, dass ich hier bisher noch garnichts geschrieben habe. Wollmer also mal:


    Zum ersten Mal hörte ich von Tyas, als er Moby - In my Heart remixte. Der ist mit auf der Platte wo auch der Ferry Corsten Remix drauf ist und konnte deshalb natürlich ganz und garnicht überzeugen. Nach jahrelanger Abstinenz tauchte er dann plötzlich wie aus dem Nichts wieder auf und startete seine auf Selbstkopie basierte Karriere.


    Ab und zu kam vielleicht mal ne annehmbare Produktion, aber zumindest die Sets waren wirklich grauenvoll. Andru hat das gut beschrieben. Habe ihn zwar nicht direkt kennengelernt, aber aus nächster Nähe sehen können, zusammen mit seinem neuen Kollegen Simon Patterson. Letzterer wirkte auf jeden Fall viel sympathischer.


    Insgesamt finde ich daher, dass die (Trance)Welt den Herrn Tyas nicht braucht. Allerdings, und das überrascht mich sehr, bin ich sehr begeistert von seinem aktuellen Remix zur Giving up, Giving in von Talla und Carl B. Denke mal, dass ist eher ne Ausnahme, aber wer weiß vielleicht trifft er von nun an doch mal öfter meinen Geschmack.

    Da ich mir 100% sicher bin, dass die Forumsstasi einen Thread dazu wieder unkommentiert löschen würde, poste ich es mal hier:


    SASH! feat. Stunt - Raindrops (Encore und Fois Pt.II)


    Wie fett ist dieser Track bitte? Absolut geiles Comeback! Er hattes es ja bereits mit Mysterious Times 2008 versucht, was (auch leicht unverständlicherweise angesichts der Qualität der Produktion) eher nicht zündete, aber das hier wird ein Hit. Rotiert auch schon fleißig bei SSL.


    Absolut geile Abgehnummer 5,5/6 :huebbel:

    So nach über nem halben Jahr Kino-Abstinenz habe ich mir mal diesen Film angeschaut heute um meine Wissenslücke zu diesem Thema ein wenig zu füllen. Und um soviel mal vorweg zu nehmen - viel mehr als vorher weiß ich nicht.


    An sich ist der Film aber ziemlich gut gemacht. In der Tat fühlt man sich teils mitten in die Zeit zurückversetzt. Wirkt wirklich sehr echt alles. Wie aber so häufig auch bereits kritisiert wurde, fiel es auch mir schwer bei all den Charakteren die dazugekommen waren, nen Überblick zu behalten. Zwischendurch bin ich auch mal kurz eingenickt, wobei ich nicht genau weiß ob das vielleicht auch ausschließlich auf meine starke Müdigkeit zurückzuführen war. Auf jeden Fall finde ich schon, dass der Film teilweise seine Längen hat. Umso abrupter finde ich das Ende. Mich hätte ja schon interessiert wie es weiter geht, zumindest ne Erwähnung was mit denen die noch übrig waren heute so los ist (gut, das sollte schon als bekannt vorausgesetzt werden, aber dennoch fänd ich das ganz nett).


    Als handwerklich gesehen ist der Film ganz gut, aber der Sinn des Filmes wird mir nicht deutlich. Denn nen allgemeines Wissen über die Thematik sollte man dafür schon haben. Wer aber damals schon lebte, oder sich vielleicht vorher intensiver mit dem Thema beschäftigte, der braucht diesen Film nicht, da er wirklich nur eine Visualisierung der Geschehnisse ist. Aber wofür? Da kann man sich auch alte Tagesschaufolgen anschauen oder richtige Dokumentationen.


    Gut, immerhin hat der Film weitere Neugierde bei mir geweckt. Werde mal noch etwas mehr zum Thema lesen nun. Was ich persönlich noch mitgenommen habe ist der Gedanke daran, dass wir (Studenten) heute eigentlich noch genau so denken, wie die Studenten und Terroristen damals. Bzw. dass dieses Amerikaproblem noch immer existiert. Nur mit dem Unterschied, dass heute kaum einer was dagegen tut. Aber was soll man tun, außer hilflos bei irgendwelchen Finanzkriesen zuschauen? Das Terrorismus auf jeden Fall keine Lösung ist, hat man spätestens durch diesen Film gelernt.

    Die hießen doch auch mal New Energy soweit ich weiß... Nu NRG sieht allerdings schöner aus und ist nicht soviel Schreibarbeit :)

    In total angesagten Clubs ist das bestimmt überall so. Aber die Clubs wo Wert auf Musik gelegt wird, da sind die eigentlich ganz human. Zumindest hatte ich in London und Stockholm keine Probleme. Tribehouse ist denke ich mal der krasseste Laden, was Türpolitik in Deutschland betrifft. Wahrscheinlich sogar einer der krassesten Europas. Man sollte auf jeden Fall zusehen dass man pro Mann auch eine Frau anschleppt. Denke mal das ist das Wichtigste, aber auch halbwegs stylisch sollte man sich kleiden.


    Wunderschön fand ich ja auch die Symbolik des Tribehouse Wagens auf der Love Parade dieses Jahr. Schön hoch und abgekapselt feierte man da, mit ordentlich Distanz zum Pöbel unten auf der Straße.


    Mag sein, dass ich darüber nur so sauer bin, weil ich es auch mal selbst nicht reingeschafft habe. Aber warum auch nicht. Die Styler und die 50 % Frauen die drinne waren hatten wahrscheinlich alle keine Ahnung wer Markus Schulz ist aber wozu auch, auf sowas kommts doch nicht an. Eigentlich können die sich auch die Kohle für die großen Namen sparen.


    Zum Thema:
    Manchmal geht was im Butan in Wuppertal und im New Water in Aachen gibbets einmal im Monat die Feel Trance, wie du auch hier im Event-Bereich nachlesen kannst. Und auch in der Ecke Paderborn gibts ab und zu mal Partys wo Forenmember hier auflegen. Auch diese findet man im Eventbereich. Was anderes gibt es nicht, sonst würde es mit Sicherheit auch hier im Event Bereich stehen ;)

    Für 71 Euro buche ich lieber nen Flug nach Breslau und gehe zur I Love New Year, sofern die wieder stattfinden sollte...


    War ja klar, dass die wieder die gleichen Nasen buchen. Bei Moguai ist das jetzt nicht sooo schlimm, denn er ist halt der Local Hero und auch insgesamt recht bekannt. Aber Mousse T, das muss doch nicht sein. Wie wärs mal mit Sven Väth? Wenn denen Namen so wichtig sind, dann ist der doch beste Wahl. Paul van Dyk und ATB dazu und Dominik Eulberg. Stephan Bodzin und Martin Eyerer noch. Ante Perry noch als weiteren Local Hero. Wir haben so viele gute Leute hier... Irgendwer
    von BPitch Control wär ein Traum.


    Stattdessen werden sie jetzt noch die Disco Boys buchen, vielleicht noch Lexy & K-Paul dazu, Chris Liebing und Monika Kruse...

    Basshunter hat Dota praktisch von Daddy DJ abgekupfert. Selbe Mello mit anderem, schwedischen Text. Und Boten Anna gibt es ja auch einmal in Original, was total geil ist, und einmal in Englisch, was wirklich der mieseste und übelste Kommerzrotz ist, den die Welt je gehört hat.

    So, ich hol den Thread mal wieder aus der Versenkung, denn es gibt seit Kurzem eine Innovation auf dem Musikvideomarkt. Die HipHop Formation KIZ hat nämlich von ]Kubikfoto ein interaktives Video für deren Track Neuruppin machen lassen.


    Finde ich ne absolut coole Geschichte. Es besteht zwar eine Rahmenhandlung, aber wo es langgeht bestimmt man selbst. Im Prinzip ist es wie in einem Computerspiel. Wenn das Lied dann vorbei ist, endet das Video halt auch. Die Rapper sind halt irgendwo im Video verteilt und wenn gerade Gesangsparts sind, dann singen/rappen sie auch, sehr cool.


    Das Ganze bietet neue Möglichkeiten, wie z.B. Merchandising mittem im Video oder auch wirksamen Jugendschutz, indem manche Teile halt nur nach 22 Uhr freigeschaltet sind.


    Das Video selbst passt ganz gut zum Text, ist daher schon leicht creepy und wirklich nicht unbedingt für schwache Gemüter, zumindest nach 22 Uhr. Bin auch recht überrascht, dass mir der Track an sich ganz gut gefällt. Hatte zuvor noch nichts von denen gehört. Inspierert hat man sich bei dem Text übrigens hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Großmann

    Ist es eigentlich zu hoch gegriffen, wenn ich diesen Track mit Southern Sun vergleiche? Weil, nachdem ich mir nun auch nochmal das Original reingezogen habe, der Track wird einfach bei jedem Mal hören besser.


    Meine Wertung für das Original ist auf jeden Fall nun auch auf weit über 5 gestiegen. Denke mal 5,5/6 sind angebracht.


    Das große Problem dieses Tracks ist einfach diese Voreingenommenheit seitens der Hörerschaft, die sich der Armin nach diversen Weichspülnummern aber selbst eingebrockt hat. Anfangs dachte ich auch, hier würde es sich wieder nur um so ein Pop-Trance-Weichgespüle handeln. Gut, das tut es auch in der Tat. Aber warum auch nicht, wenn der Track hier einfach das gewisse Etwas hat. Das sind in erste Linie die Vocals aber irgendwie stimmt es auch ingesamt alles. Bis auf das Video halt. Ich würde fast mal sagen, dass das nach Communication die beste Armin ever ist :yes: