Matias Lehtola feat. Gina J. "Burning bright"

  • Und mal wieder ist die Zeit gekommen, eine neue Platte in die Tracks-Section (hoffentlich erfolgreich) zu integrieren. Diesmal handelt es sich dabei um einen Track von einem mir bis dato unbekannten Matias Lehtola, der laut seiner myspace-Seite aus Göteborg kommt - trotz des mir finnisch erscheinenden Namens... Erscheinen wird Burning Bright, zu dem eine gewisse Gina J. einige Vocals beisteuert, jedenfalls auf Mike Shiver's Label Captured Music ! :)


    Der Original Mix bietet insgesamt aber leider etwas zu viele Upliftingmomente, wie man sie schon zu oft in zig anderen Tracks gehört hat. Einzig und allein die wunderbare Pianomelodie macht das Ganze hörenswert - besonders sticht hierbei das Break hervor, in dem sich das Klavier ganz allein in andere Sphären spielen darf, bis die 0815-Vocals sich dazugesellen wollen und leider etwas das Niveau der vorher aufgebauten Atmosphäre schmälern. Nach dem Break reiht sich das Ganze dann aber wieder in ziemlich ausgetretene Pfade des Uplifting-Genres ein - und gäbe es nicht die entspannten Pianofetzen, so würde dieser Track wahrscheinlich komplett überhört werden... In diesem Sinne vergebe ich mal gnädigerweise 4,25/6! :D


    Kommen wir zum eigentlichen Highlight dieser Platte - dem Funabashi Remix! Dieser geht - wie man es erwarten durfte - etwas langsamer zu Werke und wartet dabei mit einer extrem druckvollen Bassline auf, die sich nach knapp einer Minute in die Gehörgänge rummst. Bald gibt es auch die ersten Anzeichen der wunderbaren Klaviermelodie des Originals zu hören, die erstaunlich gut mit dem eher progressiveren Grundgerüst harmoniert! Auch hier kommt die Melodie im Break wieder sehr entspannt zur Geltung, wobei vielleicht ein paar weniger Vocals dem Ganzen ganz gut getan hätten. Somit darf man sich am Ende des Breaks aber dennoch über eine typisch Funabashi'sche Flächenmelodie freuen, die ebenfalls schön mit den Pianofetzen harmoniert. Insgesamt wirkt hier der Aufbau wesentlich durchdachter und spannungsbetonter, wodurch auch die Atmosphäre an Reizen gewinnt. Insgesamt fällt daher diese Platte eindeutig unter die Kategorie "Original naja - Remix oha" - sodass ich auch amtliche 5/6 raushauen möchte! :yes:



    Greetz


    :: der hammer ::

  • Kann dir im Wesentlichen zustimmen, hammer, der Funabashi Remix ist tatsächlich um einiges durchdachter und enspricht im Grunde auch mehr dem Style, den ich momentan bevorzuge.
    Wobei mir das Original auch noch ziemlich gut gefällt - solider Uplifting-Trance eben. Die Vocals von Gina stechen zwar nicht sonderlich heraus (sind aber nett anzuhören) und die restlichen Elemente sind - bis auf die besagte Pianomelodie - nicht weiter erwähnenswert, da man sie schon zu oft gehört hat. Aber der Gesamteindruck ist meiner Meinung nach selbst hier noch zufriedenstellend, sogar etwas mehr.


    Werde mir die Platte wohl zulegen. :)

  • zum Kommentar von Hammer gibt es mal wieder nichts zu ergänzen... :D


    für mich ist der Funabashi Remix ganz klar der bessere der beiden...


    Original Mix : 4/6
    Funabashi Remix : 5,5/6


    Edit :


    Die Vocals find ich sehr geil !!


    I'll keep you burning... :huebbel: