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Original von Southern
Bis jetzt gehöre ich mit einem Standart Canon 15-55 Objektiv definitiv mehr zu den Knipsern. Die 7D wird im Kit mit einem soliden 18-135 IS Objektiv angeboten und liegt dann bei rund 1490 Euro. In einigen Tests habe ich jedoch gelesen, dass die 7D ihre Power mit dem Teil nicht voll enfalten kann.
Klar hätte ich gerne ein geiles Sigma, aber da zahlt man ja schon für ein Objektiv so viel wie für die Kamera.
Das ist tatsächlich so. Wer sich eine SLR kauft, sollte nicht 100% seines Budgets für Kamera und 1 Objektiv verbraten.
Die Kamera (der Body) ist eher zweit- bis drittrangig. Ein gutes Objektiv macht sich da im Bild wesentlich mehr bemerkbar.
Zooms mit einem so großen Brennweitenbereich haben große Schwächen, vor allem in den extremen Brennweitenbereichen (Weinwinkel und Tele).
Teles mit großen Brennweitenbereichen haben da weniger Probleme, aber wenn es von Weitwinkel, über Normal bis hin zu Tele geht, müssen in der Bauweise sehr viele Kompromisse eingegangen werden.
Das macht sich dann schnell in Randunschärfen, Verzerrungen und Lichtschwäche bemerkbar.
Was nützen 135 mm, wenn das Objektiv dann nur ab f5 oder noch weiter funktioniert? Und seien wir mal ehrlich, aber für einigermaßen vernünftige Bilder muss man noch weiter abblenden.
Ich bin der Meinung, man sollte für jede Aufgabe das richtige Werkzeug nutzen. das 18-135 ist so eine Art nachgemachtes Schweizer Armee Messer. Du kannst damit Essen, weil da Besteck dran ist, aber so richtig gut lässt sich damit nicht wirklich essen. Du kannst damit sägen, aber bei einem dickeren Ast macht das nicht wirklich Spaß. Richtiges Besteck und eine richtige Säge sind da die bessere Wahl, wenn man oft isst und oft sägt.
Aus meiner Sicht ist es sinnlos sich eine SLR zu kaufen, um dann nur ein Suppenzoom zu nutzen. Die Möglichkeit Objektive zu wechseln ist eigentlich mit der größte Vorteil einer SLR.
Und Du hast recht, dieses Objektiv an der 7D wäre so, als würde man die Reifen eines Smart auf einem BMW anbringen. Der BMW würde schon irgendwie fahren, aber nicht so wirklich gut.
Versuch Mal ein Zoom, das durchgehend f2.8 hat, oder noch besser, eine Festbrennweite mit f1.8 oder sogar f1.4, und Du wirst ein blaues Wunder erleben.
Vor allem die Festbrennweiten. Bei denen müssen keine Kompromisse eingegangen werden.
Du wirst dich wundern, wie scharf die Bilder sind, wie selten Du einen Blitz brauchst usw.
Ich denke, als ambitionierter Hobby-Fotograf kommt man gut mit drei bis fünf Objekten gut klar.
Ein Weitwinkel, ein Normal-Objektiv und ein Tele. Bei bedarf noch ein Makro und eine lichtstarke Normal-Festbrennweite.
Seit dem ich meine Festbrennweite (35er f1.8) habe, nutze ich dieses Objektiv sehr oft. Es ist kompakt, leicht und sehr Lichtstark.
Ich hab auch ein sehr gutes Tele (Nikon 70-200 F2.8 VR), es kommt aber eher selten zum Einsatz.
Daher auch meine Frage, den den Bildern, die Du machst.
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Original von Southern
Der wesentliche Unterschied ist eigentlich nur, dass die 7D mehr Autofokus-Punkte hat und einige Kniffe (zum Beispiel die eingebaute Wasserwage) bietet.
Die Wasserwaage ist ganz nett wenn man z.B. Landschaftsfotograf ist. Normalerweise braucht man das aber nicht. Meistens reichen die eingeblendeten Gitternetzlinien.
Manchmal bringt eine gewollte Schräge auch Dynamik ins Bild.
Die Autofokus-Sensoren hingegen können eine wahre Bereicherung sein. Die machen sich vor allem bei sich schnell bewegenden Objekten bemerkbar z.B. bei Sport.
Daher die Frage, was Du fotografierst.
Aber Achtung. Nicht alle der Sensoren sind auch Kreuzsensoren.
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Original von Southern
Und die 50D ist sicherlich eien gute Wahl, aber vergleicht man die technischer Werte mit der 550D, dann merkt man der 50D ihr Alter beispielsweise bei der Pixelzahl deutlich an.
Noch mal, die Pixelzahl ist nicht entscheidend. Vor allem da alle Kameras deiner Auswahl APS-C-Sensoren nutzen. Je höher die Pixeldichte, desto mehr Rauschen bei High-ISO, da die einzelnen Bildpunkte auf dem Sensor wesentlich näher beieinander liegen, und sich somit eher gegenseitig stören.
Was versprichst Du dir von einer höheren Auflösung? Druckst Du oft Wandtapeten?
Die Technik, die in den üblichen Tests so hochgelobt wird, ist zwar ganz nett, aber im Endeffekt zweitrangig.
Wesentlich interessanter sind das zweite LCD-Display, die vielen Funktionstasten auf dem Gehäuse, ein großer Sucher, ein Magnesium-Gehäuse usw.
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Original von Southern
Ich sehe das aber auch so, dass die Nikon D300s da teilweise einpacken kann. Canon hat mit der 7D einige Features draufgelegt. Vorteil der Nikon: Sie macht etwas "wärmere" Fotos.
Aus meiner Sicht sind sich beide Geräte ebenbürtig. Die eine hat da die Nase vorn, die andere dort. Macht umterm Strich kaum Unterschied.
Übrigens, die Farbtemperatur der Bilder kann man durch Einstellungen an der Kamera (für JPG) einstellen. Bei RAW kannst Du das bequem später am PC. Ist also kein Argument für oder gegen eine Kamera.
Ich will auch keinen Flame-War starten. Ich kenne genug Leute, die eine Canon 5D, Nikon D700 oder gar eine Laika M9 haben und damit rumprahlen, als müssten sie die Größe eines bestimmten Körperteils kompensieren. Und ich mache trotzdem mit meiner nur Bruchteil so teuren Ausrüstung bessere Bilder.
Frage dich selbst, und überlege, ob Du wirklich eine SLR brauchst. Wenn Du mit nur einem Objektiv arbeiten möchtest und auch nur die Automatik-Programme der Kamera nutzt, bist Du mit einer guten Bridge-Kamera besser bedient.
EDIT:
Ich war gestern zufällig in Köln bei Saturn, und hab die 7D, 50D, 550D, S300s und D700 in die Hand genommen, und damit etwas rumgespielt. Die Unterschiede zwischen den günstigen und den höherwertigen merkt man eigentlich direkt. Da genügt nur ein Blick durch den Sucher.
Solltest Du auch machen.