Beiträge von GambaJo

    Original kriegt 4,5/6 von mir. Bi szur Mitte schleppt sich das ganze so hin, dann wirds besser, aber nur wenn man ordentlich pitcht. Sonst leiert der Track so bei 132 BPM rum.
    Vezzola Remix klingt irgendwie interessanter und verspielter, daher auch eine 5/6 von mir.

    Zitat

    Original von kami68k
    Kann man trotzdem irgendwie die "normalen" Strecken zu zweit fahren? ohne Grand Prix?

    Ja, das geht. Hauptaugenmerk bei dem Multiplayer soll wohl eher der Mensch sein, also weniger gegen Maschine fahren.

    Hab gestern noch etwas mit meiner Freundin gezockt. Ein paar Einzelrennen zum Warmwerden, dann zu zweit online gegen andere Spieler. Man kann zwar „nur“ mit zwei Personen pro Konsole online zocken, aber das reicht auch schon eigentlich.
    War auf jeden Fall sehr lustig. Meine Freundin, normalerweise eher ruhig, hatte leichte Schreianfälle :D
    Wollte aber nicht aufhören.

    Ich werde mich langsam an die Grand Prix(es?) wagen, um andere Strecken und Charaktere frei zu schalten. Bin mal gespannt, wie die KI ist. Fand das schon beim SNES recht gelungen, weil einen die Bots nicht einfach nur überholten, sie spielten taktisch klug und ärgerten einen bisweilen so richtig.

    Wenn jemand das Spiel auch hat, bitte melden, können dann Freundes-Codes tauschen und in die entsprechende Liste da eintragen.

    Mario Kart Wii offzielle Seite

    Habe mir das Spiel gestern geholt.

    Es beinhaltet das Spiel an sich und ein Wii-Lenkrad. Das Wii-Lenkrad ist an sich nur ein Stück Plastik, in das man die Wiimote (die Fernbedienung) reinsteckt. Dann funktioniert es wie ein Lenrad.
    Man muss dieses Lenkrad aber nicht nutzen. Zur Auswahl stehen auch die Kombination aus Wiimote und Nunchuk oder einfach der Classic-Controller. Ich persönlich bevorzuge im Moment den Classic-Controller.

    Es gibt die gewohnten Spielmodi, wie Grand Prix, Zeitfahren, Battle und das alles im Ein- und Mehrspielermodus. Beim Battle ist noch neben dem Ballonschießen auch noch Münzen sammeln dazu gekommen.
    Besonders interessant sind zwei neue Optionen. Zum einen wird beim Zeitfahren das Rennen „aufgenommen“. Man kann sich diese „Aufnahmen“ dann beim Zeitfahren als Gegener auswählen, man kann diese aber auch ins Internet stellen oder sich welche runterladen, und gegen die antreten. Das ist der Geistmodus.
    Die andere interessante Option ist das Spielen im Internet gegen andere Spieler. So eine Ballonschlacht gegen 12 andere Spieler macht dann so richtig Spaß.

    Es gibt neue Charaktäre und Fahrzeuge, zum teil müssen sie freigespielt werden. Auch neue Items wurden nicht vergessen.

    Bei der Steuerung gibt es das alte Lenken, Gasgeben, Bremsen, Driften, und Items werfen. Hinzu gekommen ist der Wheelie (beim Motorrad) und Stunts beim Sprung, die einem etwas mehr Beschleunigung bringen. Beim Driften kann man auch noch etwas mehr Tempo rausholen.

    Es gibt alte Stages aus den SNES-, N64- und DS-Vogeängern, aber auch neue. Vor allem die Battle-Stages gefallen mir besser als die vom N64.

    Grafisch kann sich das Spiel natürlich nicht mit den aktuellen Top-Titeln der Konkurrenz messen, das ist aber auch nicht die Absicht gewesen. Die Grafik ist Nintendo-typisch eher kindlich gehalten, das tut dem Spaß, auch bei älteren Spielern wie mir, keinen Abbruch.

    Fazit:
    Ein würdiger Nachfolger für die Klassiker-Serie von Mario Kart, auch wenn es nicht wirklich innovativ ist, und mit 47 € beim Release-Datum auch preislich relativ human (man bedenke, dass das Lenkrad bei ist).
    Ich jedenfalls habe viel Spaß und das wird sich so schnell nicht ändern.
    Mehr kann ich noch nicht sagen, hab's erst ein paar Mal gespielt.

    Normalerweise schreibe ich lieber nichts, als dass ich etwas Schlechtes schreibe, aber geht es nicht anders.

    Was soll das? Man nehme Vocals eines Klassikers, lege abgelutschten 08/15-House-Beat drunter, und schon hat man einen neuen Remix?
    No Sir, you failed! :boxing: :upset:

    Wenn man so was aus einem Klassiker machten will, dann sollte man lieber direkt die Finger davon lassen. -6/6

    Wenn ich mehrere Menschen zusammenschließen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, geht es nicht primär um die Individualität des Einzelnen. Man kann ein Individuum bleiben, und trotzdem ein gemeinsames Ziel anstreben.

    Mit "Eigene Meinung haben" meinte ich, dass man sich nicht mit bestimmten Missständen abfindet, und zu allem, was uns der Staat, das System, die Eltern/Gesellschaft oder andere Autoritäten diktieren, ja und amen sagt, ohne zu hinterfragen oder gar zu rebellieren.

    Würde "Eigene Meinung haben" gleich "Jeder hat eine andere Meinung" bedeuten, würde man nichts bewegen, weil man sich nicht einigen könnte, und damit wäre eine Jugend-Bewegung keine mehr.

    Zitat

    Original von Dezz
    Dachte erst -> kein Kino = schlechter Film aber jeder wurde eines besseren belehrt :-)

    Das sagt nichts über die Qualität des Filmes aus. Mitunter die besten Filme wurden nicht in den Blockbuster-Kinos gespielt. Höchstens in den kleinen Indipendent-Kinos.

    Mein Vertrag läuft bald aus, und ich kann mir ein neues Handy aussuchen. Da noch weder SE W980i noch das SE W760i zu haben sind, werde ich vermutlich das SE W890i nehmen.

    Das W980i sieht schick aus, das W760i hätte sogar GPS und Navi. Aber an sich brauche ich das nicht unbedingt.

    Ich brauche:
    - Kompaktheit
    - Relativ schickes Design (ist aber nicht ganz so wichtig)
    - Gute Akkulaufzeit
    - Gute Sprachqualität
    - Guten Media-Player (vor allem MP3)
    - Gute Kopfhörer
    - Viel Speicher (auch erweiterbar)
    - Kalender (mit Synchronisation)
    - Möglichst billig
    - Öse für eine Schlaufe

    So weit ich weiß, würde das W890i all diese Voraussetzungen erfüllen (bei der Öse bin ich mir nicht sicher). Es hat auch in eigentlich allen Tests recht gut abgeschnitten.

    Hat schon jemand Erfahrung mit dem Teil?

    Darf ich fragen, was ihr dafür bezahlt habt?

    Die dürften im Moment neu so um die 500 € kosten, oder? Für knapp 75 € mehr, kriegt man schon einen Pioneer CDJ-400 mit USB-Ein-/Ausgang.

    Ich täte mir das noch mal überlegen. Wenn ihr im I-Net bestellt habt, habt ihr eh 2 Wochen Rückgaberecht.

    Du reduzierst eine Jugend-Bewegung nur auf Musik oder irgendwelche Konsumgüter. Eine Jugend-Bewegung ist eher eine Art von Weltanschauung, die an sich nicht direkt etwas mit Musik zu tun hat. Die Musik ist dann meist die Folge dieser Weltanschauung.

    Bei einer Jugend-Bewegung geht es auch nicht um Zwang. Selbstverständlich soll jeder tragen und hören, was er möchte. In einem gewissen Alter, in dem man für sich herausfinden muss, wer man ist, und was man möchte, wird eben viel experimentiert, vor allem auch Extreme, einfach um Grenzen auszuloten. Meist gibt es ja mehrere Jugend-Bewegungen parallel, so dass man sich für etwas entscheiden kann, wenn man das will.
    Wie der Name schon sagt, es ist eine Jugend-Bewegung, d.h., sie ist meist zeitlich begrenzt. Die wenigsten bleiben Punks, Raver, oder sonst was ihr Leben lang. Das gehört zum Erwachsenwerden dazu.

    Zitat

    Original von Nils van Bruuk
    Wieviele Eltern sind denn Schuld daran? Erziehung gabs da doch schon nicht mehr. Lieber vor die Glotze hängen statt sich mit dem Kind zu beschäftigen. Also Das hat nicht unsere Generation verbockt. Sondern die unserer Eltern ;)

    Jugend-Bewegungen haben nur dann etwas mit der Erziehung zu tun, wenn sie sich genau gegen diese auflehnen (50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts).
    Zu so etwas wird man nicht erzogen. Irgendwann kommt normalerweise der Punkt im Leben eines jungen Menschen, an dem er sich Gedanken über sich, seine Eltern und die Gesellschaft macht. Man erkennt, dass man oft andere Ansichten hat, und fängt an gegen die vorhandenen Ansichten zu „rebellieren“.
    Heutzutage geht es der Jugend insgesamt aber einfach zu gut, als dass es nötig wäre gegen etwas zu rebellieren. Man hat alles, was man braucht, und auch vieles, was man eigentlich nicht braucht, die Eltern sind nachsichtig, Schule ist locker, man muss nicht direkt einen Krieg befürchten, das Leben plätschert so vor sich hin.
    Wenn es einem gut geht, schwindet das Bedürfnis nach Veränderung und Rebellion.

    Über Sinn und Unsinn eines solchen Themas kann man streiten. Ich finde das Thema aber interessant, wenn man dabei als Ziel eine Art Analyse und keine „Lösung“ für das „Problem“ erwartet.

    Dieses Phänomen ist mir auch schon aufgefallen, und ich habe mir so meine Gedanken dazu gemacht.
    Ich würde die jetzige Jugend-Kultur als eine Art Social-Network/Internet/Multi-Media-Kultur betrachten. Ob das dann immer noch eine Kultur ist, sei mal dahingestellt.

    Zum einen sehe ich ein Problem in den vielen Möglichkeiten für Jugendliche ihre Zeit und ihr Geld für etwas zu verwenden. Heutzutage gibt es viele Produkte (darunter verstehe ich auch Musik und Film), die sich stark ähneln und in immer kürzeren Releasezyklen erscheinen, so dass sich keine größeren und dauerhaften Anhänger-Gruppen bilden können. Es fehlt die Kontinuität und eine markante Differenzierung.
    Das Problem liegt hier mal wieder im lieben Geld, wie schon im Artikel erwähnt wurde. Mit Jugend-Kulturen lässt sich heute viel Geld verdienen, daher werden sie ausgeschlachtet. So wird schon jede Abgrenzung und Kreativität im Kein erstickt.

    Das andere Problem dürfte mit Sicherheit die Hochverfügbarkeit an Informationen und Kommunikationsmöglichkeiten. Jeder hat ein Handy, Einheiten kosten heute nicht mehr so viel, fast jeder hat Internet, das Internet ist jetzt sehr gut ausgebaut mit Portalen, Foren, Chats, usw. Früher musste man rausgehen, um etwas zu erleben und Leute/Gleichgesinnte zu treffen, heute kann man das vom Kinderzimmer aus, ohne sich zu weit aus dem Fenster lehnen zu müssen.
    Seine Ansichten und Zugehörigkeiten werden dann per Avatar und Signatur statt mit Kleidung und Frisur verdeutlicht.


    Wenn es früher Jugend-Bewegungen gab, und heute augenscheinlich keine, stellt sich natürlich die Frage, ob man überhaupt welche braucht.
    Eine Jugend-Kultur hat sich nie aus einem kollektiven Bedürfnis oder einer kollektiven Notwendigkeit heraus gebildet. Das würde nämlich eine Art Planung und Organisation voraussetzen. Es war vielmehr so, dass diese Bewegung zunächst im Kleinen entstand und sich dann viral verbreitete. Als dann eine kritische Masse erreicht war, und man es weder ignorieren noch rückgängig machen konnte, wurde es zu einer Kultur. So etwas funktioniert aber nicht, wenn man das von oben einimpft.
    Meine Meinung ist, dass man zum nackten Überleben keine Jugend-Kultur braucht, aber sie bringen die Gesellschaft weiter. Zum einen wachsen Menschen heran, die es lernen sich ihre eigenen Gedanken über ihre Umwelt machen und Stellung zu beziehen. Wie wichtig solche Eigenschaften bei jungen Menschen sind, haben gerade wir Deutschen in unserer Vergangenheit erfahren.
    Zum anderen ist jede Jugend-Kultur ein Spiegel unserer Zeit und eine Art Kritik an unserer Gesellschaft. Diese Kritik kann sich auch zu einer Wandlung der Gesellschaft entwickeln.
    Hätte es z.B. die 68er nicht gegeben, würden wir heute vielleicht immer noch in einer stark autoritär geprägten Gesellschaft leben.

    Ob eine Bewegung gut oder schlecht war, und ob sie tatsächlich etwas bewegt hat, zeigt sich meistens erst, wenn sie vergeht.

    Zitat

    Original von Rudi
    Ist doch scheißegal, ist zumindest der größte Indoor-Event in Deutschland. Aber wen interessiert das eigentlich? Und was ist das für eine sinnfreie Diskussion?

    [..]

    Aber das ist wieder so typisch deutsch, dass man alles schlecht reden muss, anstatt sich einfach mal zu freuen. :dead:

    Hättest die Diskussion vielleicht ganz lesen sollen, dann würdest Du auch verstehen, worum es mir/uns ging.

    Zitat

    Original von partygirl08
    Wenn du auf der TE 2008 warst dann wirst du an den Sets aller Djs gemerkt haben das da Veränderungen auf uns zu kommen und ich finde das gut denn die Entwicklung wird den trance wieder nach oben treiben da bin ich mir sicher.

    Diesen Thread habe ich kurz nach der TEN07 aufgemacht. Damals wurde ganz anderer Sound gespielt als auf der TEN08. So richtig abgefärbt hat das aber auch nicht.
    Ich würde mich jetzt nicht so darauf versteifen, was auf der TEN gespielt wird.

    Zitat

    Original von Skidrow
    Wenn man auf di.fm in den trance channel reinhört, hat man das Gefühl, da läuft rund um die Uhr ein und der selbe Track. Das erinnert mich ein bisschen an den deutschen Hands up, die haben auch EINEN synthi, EINE Bassline und fertig. Ich will nicht Hands up mit uplifting gleichsetzen, aber bei einem Track von Sean Tyas weiß ich exakt was mich erwartet. Beim skippen find ich, ohne den Track zu kennen, auf Anhieb die Stelle wo der Break einsetzt (+- 5 sek).

    Das Argument kann man auf jede beliebige Richtung des EDM anwenden, wenn man sie denn ein paar Mal hört. Im Elektro hat man auch immer die gleichen Klicks, das gleiche Geknarze, im Progressive Trance auch mittlerweile immer die gleichen Flächen, Vocals, etc. Von Minimal brauchen wir gar nicht erst reden.

    Zitat

    Original von Kollege B
    Ich liebe den Vergleich mit den Autos!

    Wobei der nicht ganz zutreffend war.
    Wenn ich bei dem Vergleich bleibe, ist es doch heute eher so, dass man sich ein 08/15-Auto wie z.B. ein Golf kauft. Da es einem aber zu gewöhnlich scheint, und man auch auf Jeeps, Sportwagen, Limos, LKWs und Bagger steht, baut man einen gestretchten, hochgelegten Golf mit Spoiler, Baggerarm und Sattelaufleger. Fliegen und Tauchen soll er auch noch können, also kommen Flügel und ein Periskop dazu.
    Das Fahrzeug kann dann zwar irgendwie alles, aber nichts richtig.

    Auch dieses Jahr gab es den pwn2own Contest für Hacker. Es gab drei Notebooks: MacBook Air (Mit OS X Leopard 10.5.2), ein Fujitsu-Gerät mit Vista Ultimate SP1 und ein Sony-Gerät mit Ubuntu 7.10.
    Der Hacker bzw. die Hackergruppe, die ein Gerät geknackt hat, durfte es auch behalten, inkl. einem Preisgeld.
    Alle Systeme waren auf den aktuellsten Stand gepatcht.
    Die Angriffe waren zeitlich immer auf einen Tag begrenzt

    Am ersten Tag des Wettbewerbs war den Teilnehmern nur der Angriff über das Netzwerk auf das Betriebssystem an sich möglich. Dem hat jedes System wiederstanden.
    Am zweiten Wettbewerbstag wurden auch Angriffe zugelassen, die Standardanwendungen betreffen und Nutzerinteraktion erfordern (e-Mail, Browser, etc.).
    Am dritten Tag durfte auch über Drittanbieter-Software angegriffen werden.

    Am zweiten Tag widerstand das MacBook Air keine 2 Minuten dem Angriff. Die genaue Lücke ist noch nicht bekannt, aber vermutlich liegt sie im Safari-Browser. Es wurde eine Mail mit einem Link zu einer kompromittierten Web-Seite verschickt.

    Am dritten Tag musste sich Vista geschlagen geben. Ausgenutzt wurde eine Lücke in Adobes Flash.

    Ubuntu blieb bis zum Schluss des Wettbewerbs ungehackt. Die Hacker gaben jedoch zu bedenken, dass auch das System zu knacken gewesen wäre, das würde allerdings den Zeitrahmen deutlich sprengen und Aufwand nicht lohnen.

    http://cansecwest.com/
    http://www.engadget.com/2008/03/29/lin…-own-unscathed/

    Zitat

    Original von Kollege B
    Ich denke die Mayday hatte das mit Absicht verschlafen und wollte ihre Purität bewahren und nicht zu ner Show mutieren. Ich finde das eigentlich gut, nicht dass ich diesen Eventcharakter der holländische Events nicht mögen würde, aber in Deutschland ist es halt anders.

    Das wäre ja noch ok, wenn der Preis sich an das Motto der Purität halten würde. Mag ja sein, dass ich verwöhnt bin, aber ich arbeite für mein Geld, und erwarte dementsprechend etwas dafür.
    Aktuell kostet ein Ticket 46 € ohne VVK-Gebühr. Und dafür kriegt man in NL zur Zeit einfach mehr.

    Ich will ja auch nicht alles schlecht reden. Die Mayday hat berechtigt schon seit Jahren einen relativ hohen Stellenwert in der Szene, aber auch die Mayday hat negative Punkte. Meine zwei größten Kritikpunkte waren immer, dass es relativ wenig Abwechslung gab (nicht nur innerhalb einer Mayday, sondern von Mayday zu Mayday), und dass die Mayday nicht mit der Zeit gegangen ist.


    (Ich glaube, ich hab einen Rekord aufgestellt: Der Beitrag mit dem meisten „Mayday“s drin :D)

    Zitat

    Original von Kollege B
    Ist das jetzt nen Grund nicht mehr feiern zu gehen, nur weil früher alles größer war?

    Ganz und gar nicht. Mir ist die Größe an sich nicht so wichtig, wenn alles andere stimmt. Es geht mir nur ums Prinzip. Die Mayday wird oft zu etwas hochstilisiert, was sie nicht mehr ist. Ja, sie war früher so mit das erste Groß-Event, wegweisend und einzigartig. Aber die Konkurrenz hat nicht geschlafen, im Gegensatz zu den Veranstaltern der Mayday.
    Wastbam hat die Mayday nicht verkauft, weil er damit reich werden wollte, sondern weil er dadurch nicht arm werden wollte.

    BTW: Ich teile deine Einschätzung bezüglich des Vergleiches der Größe von den Westfallenhallen und Jaarbeurs nicht.

    Ich will jetzt nicht schon wieder damit anfangen. Die gesamte Mayday kriegt man in 2 Hallen in RAI untergebracht. Auch die Besucherzahlen (25.000 wenn es hoch kommt) sind eher bescheiden.

    Zitat

    Original von Kollege B
    aber immerhin mit eins der größten Indoor-Events die man heutzutage erleben kann.

    Das ist schon sehr lange nicht mehr so. Da gibt es die Sensations (Amsterdam), früher Innercity, Thunderdome (wenn in RAI), In Qontrol, Qlimax…

    Ich war letztes Jahr das erste Mal seit vielen Jahren mal wieder in den Westfallenhallen. Ich war doch sehr erstaunt, wie klein doch alles ist. Hatte das alles viel großer in Erinnerung. Arena kam mir klein vor, dann der Raum, mit den 4 Stages (wie sinnfrei)…

    Die Innercity war flächenmäßig das größte Indoor-Event, das ich je besucht habe. Da gab es 7 Hallen, so groß wie Halle 4, und die Mainstage, die noch größer war. Dazu kamen noch genau so große ChillOut- und Eingangshallen.
    Als ich da um 21 Uhr überall durchgelaufen bin, und alles noch leer war, habe ich mich auch gefragt, wie die das alles voll kriegen wollen. Innerhalb 1 Stunde war der Laden voll.


    Das mit den langen Laufzeiten war tatsächlich ein Nachteil, dafür gab es eine große Vielfalt, und die DJs hatten mehr Zeit, als die üblichen 30-60 Minuten auf der Mayday.

    Kann man das nicht mit "Search" machen? Oder sind da die Sprünge zu groß?

    Mag sein, dass ich mich da irre, trotzdem ist das für mich persönlich noch kein Vorteil eines großen Jog-Wheels. Das verbuche ich eher unter Geschmackssache.

    Als Vorteil sehe ich etwas an, wenn etwas deutlich besser klappt, oder eine ganz neue Funktion bietet.
    Wie gesagt, fürs Scratchen ist ein kleines Wheel suboptimal (wobei das Wheel des 400ers gar nicht so klein ist). Aber beim Trance scratcht man doch eher selten.
    Der Rest dürfte damit genau so klappen.

    Zitat

    Original von Malte
    Wobei man natürlich berücksichtigen muss, dass die 400er auch in einer ganz anderen Liga spielen bzw eine andere Zielgruppe haben als die 800er + 1000er.

    So weit ich mich erinnere, ist laut Pioneer der 400er technisch zwischen dem 800er und dem 1000er anzusiedeln (ähnlich, wie beim DJM600,700,900).

    Das große Jog-Wheel des 800/1000ers ist meiner Meinung nach auch überbewertet, zumindest, was unsere Musikrichtung anbelangt.
    Wir scratchen nicht, "eincuen" muss man auch nicht wirklich wie bei Vinyls und um den Track etwas zu beschleunigen bzw. zu bremsen gibt es extra Knöpfe.

    Auswärts würde ich mich auch nicht darauf verlassen, dass die CD-Player einen USB-Eingang haben, und würde CDs mitnehmen. Aber für den Heimgebrauch würde ich entweder eine externe Festplatte anschließen, oder noch besser einen großen USB-Stick (einfacher zu handhaben). Damit würde ich Rohlinge und Zeit sparen.

    Zitat

    Original von Hegel
    Das einzige, was mir Sorgen macht ist, dass der Techno Floor laut Bildern wohl eine Riesen-Halle bekommen soll. Gut und schön, aber das sieht aus, als wäre der noch um einiges größer als die Arena. Frage nun: Wo kommen die ganzen Leute her, dass das alles voll wird? Halb volle Floors sind bestimmt nicht so schön...

    Ich finde alle Hallen inkl. Arena ziemlich klein. Und vor allem die kleineren Hallen davon sind, je nach dem, wer da gerade auflegt, brechend voll. Nicht so mein Ding.