Beiträge von GambaJo

    Zitat

    Original von Spyro
    Ich hab irgendwie auch das Gefühl das sich dieses Vinyl sterben mehr auf die Trance Szene bezieht, falls das wirklich der Fall ist sollte man sich langsam mal die Frage stellen warum...

    Das sehe ich nicht so. Wenn man sich z.B. bei Beatport anschaut, was da so angeboten wird, merkt man, dass es genre-übergreifend ist.

    Zitat

    Original von Spyro
    Sind wir alle zu Technik-Geil geworden oder was?

    Gründe wurden hier ausreichend genannt. Grund 1. dürften die Kosten sein. Equipment und Vinyls sind halt teuer.

    Ist aus meiner Sicht so ähnlich wie Derb, nicht unbedingt der beste Hard-Trance-Produzent, gehört aber zur Elite.
    Finde es auch Schade, dass von den Jungs kaum noch was kommt.

    Zitat

    Original von e-music
    HILFE! Was soll ich nur noch tun?

    Ruf Domian an :D

    Zitat

    Original von Skuz
    Wenn das "Trance ist zurück" ist, dann ist das doch eher ein Armutszeugnis...

    Ganz meine rede.

    Das Problem mit dem Nachwuchs wird so lange bestehen, wie es keine örtlichen und bezahlbaren Partys mit entsprechender Musik und Image geben wird. Na nutzen auch keine "Schubser".

    Welchen Stellenwert das bei ID&T selbst hat, kann man schon daran sehen, dass die Party von der Sensation-Reihe abgekoppelt wurde. Das wäre nicht die erste ehemals sehr erfolgreiche Party-Reihe, die ID&T hat langsam sterben lassen. Man denke da nur mal an die Innercity.
    Ich war zwar noch nicht da, fände es aber auch schade drum. Irgendwie fand ich das Konzept so schön Black&White, Himmel&Hölle, Ying&Yang…das war schon einmalig.

    Ich will mich nicht bewerben, da ich doch eingestehen muss, hauchzart (:D) außerhalb der Altersbeschränkung zu liegen (wie viele andere hier auch).

    Ich würde aber gerne einige Ungereimtheiten aus dem Weg räumen, die mir (und vielleicht dem einen oder anderen aufgefallen sind).

    Zitat

    Original von Martink
    Wir suchen […] keine Hobby-DJs oder ähnliches, die schon mal im Tunnel oder D-Club oder in ähnlichen Location gespielt haben!!!

    […]

    WIR wollen JUNGEN LEUTEN (17 - max. 24Jahre) Chancen geben Ihr können unter beweiß zu stellen…

    Ich hab zwar noch nie in diesen Locations aufgelegt, dennoch frage ich mich, wie ihr „Nachwuchs DJ“ definiert. Welche Referenzen braucht man da so? Und wie soll ein 17jähriger diese vorweisen können?
    Zur Info:
    In diesem Forum sind einige User unterwegs, die gut auflegen können, die aber kaum Referenzen (außer Webradios oder gelegentlichen Gigs in kleinem Rahmen) vorweisen können, weil man in Deutschland mit Trance gegen Windmühlen kämpft. Viele von diesen Usern würden technisch die Super-Stars aus diesem Genre in die Tasche stecken, bekommen nur nie die Gelegenheit dazu.

    Ich kenne mich da nicht so gut aus, aber Electro und House dürften zur Zeit die am meisten gespielten Genres in Deutschland sein. Ich könnte mir vorstellen, dass es da nicht so einfach sein wird keine „Hits“ zu spielen.
    Grundsätzlich gebe ich dir Recht, Innovation und Differenzierung sollten Pflicht sein. Aus eigener Erfahrung muss ich aber leider sagen, dass genau das nicht gut ankommt, weil man damit keine große Zielgruppe zieht.

    Irgendwann werde ich mich beruflich damit auseinander setzen müssen, versuche es aber so lange, wie möglich raus zu zögern (wie bei Vista auch).
    Bisher fehlen mir, wie bei Vista auch, einfach die Argumente, warum man sein bisher genutztes System upgraden sollte. Ich fand schon bei Vista, dass es im Prinzip wie XP ist, nur bunter. Viel Neues, wo ich wirklich sagen würde „Wow, das hat mir schon immer gefehlt“ hab ich nicht gefunden.
    Irgendwelche tuffigen Eye-Candy-Gimmicks brauche ich nicht, da ich mit dem System effizient arbeiten will.

    Privat werde ich weiterhin bei Linux bleiben. Das habe ich vor allem in den letzten Wochen wirklich lieben gelernt. Mainboard gewechselt ohne Neuinstallation des OS und Installation von irgendwelchen Treibern, und das verschieben des Systems auf eine andere Festpatten und größere Partitionen. Hab im Prinzip bis auf die CPU komplett neue Hardware, und musste nicht neu installieren.
    So was ist mir mehr wert als eine Anzeige, wie das Wetter gerade ist (die könnte ich natürlich auch unter Linux haben), sieht vielleicht schick aus, hat aber für mich wenig Nutzen.

    Zitat

    Original von Nils van Bruuk
    Oder bin ich schon so alt das man ohne Anglizismus extrem uncool ist?

    :D

    Grundsätzlich bin ich aber diesbezüglich deiner Meinung. Manchmal machen Anglizismen durchaus Sinn.

    Na ja, man munkelt, dass es einen CDJ-1000 MK4 geben soll, der MIDI-Funktionen und eine USB-Schnittstelle für Massenspeichermedien haben soll, ähnlich dem CDJ-400.
    Ich bezweifle allerdings, dass es so was geben wird, zumindest nicht in nächster Zeit, da man sich sonst das Geschäft mit den CDJ-400 kaputt machen würde.

    Zu Heiligabend nach dem Essen und der Bescherung haben wir uns Into the wild auf DVD angeschaut, und ich muss sagen der Film hat mich angenehm überrascht.Es ist keiner der typischen Hollywood-Blockbuster nach Schema F, außerdem basiert er auf wahren Begebenheiten.

    Kurze Inhaltsangabe
    Christopher McCandless ist ein intelligenter junger Mann, der gerade das College mit Bestnoten absolviert hat. Statt nach Harvard zu gehen um Jura zu studieren, entledigt sich Chris seiner Identität indem er all seine Ausweise und Kreditkarten zerschneidet und sein Gesparres bis auf 500 Dollar einer gemeinnützigen Organisation spendet.
    Er fährt mit seinem kleinen Auto soweit es geht, verlässt es, verbrennt sein restliches Geld, und schlägt sich so durch. Dabei legt er sich eine Art zweite Identität zu: Alexander Supertramp.

    So reist er auch als Tramp durch die USA, hält sich mit Gelegenheitsjobs und der Hilfe netter Menschen über Wasser. Auf seiner Reise trifft er auch viele verschiedene Menschen, die er und sie ihn beeinflussen.

    Irgendwann kommt er auf die Idee nach Alaska zu reisen und dort für eine längere Zeit alleine in der Wildnis zu leben. Auf dieses Ziel arbeitet er hin, bis er schließlich genug Geld hat, um nach Alaska zu reisen.
    Während der ganzen Zeit nimmt er keinen Kontakt zu seiner Familie auf. Seine Familie weiß zwar, dass er nicht tot ist, sie wissen jedoch nicht, was passiert ist, oder warum.
    Während des Films wird langsam klar, warum Chris einen so radikalen Wandel durchmacht.

    In Alaska findet Chris mitten in der Wildnis einen alten verlassenen Bus, der anscheinend schon Mal jemandem als Behausung gedient hat. Dort macht er es sich "gemütlich", und überwintert dort.
    Als er dann wieder unter Menschen will, kann er nicht zurück, da er einen Fluss, der aufgrund der Schneeschmelze zu einem reißenden Strom geworden ist, nicht überqueren kann.
    Dummerweise ist die Jagd auch nicht mehr so einfach, da er kein Wild findet. So nimmt er stark ab. Als der Hunger zu stark wird, versucht er Beeren anhand eines Botank-Buches zu identifizieren. Leider macht er einen Fehler und vergiftet sich selbst. Geschwächt vom Hunger stirbt er einsam in der Wildnis Alaskas.

    Besonderheiten
    Wir haben uns auch das Bonus-Material zu der DVD angeschaut. Dort erfährt man, dass Chris ein Tagebuch geführt hat. Aus diesem Tagebuch hat der Journalist Jon Krakauer zunächst einen Artikel und später ein Buch geschrieben. Irgendwann ist Sean Penn darauf aufmerksam geworden und wollte das Buch verfilmen. Es hat allerdings 10 Jahre gedauert, bis die Familie von Chris dem zugestimmt hat.
    Zu dem Film wurden auch einige Recherchen angestellt und einige der Personen, die in der Geschichte vorkommen, als Berater eingestellt. So dürfte der Film relativ nahe der wirklichen Geschichte kommen.
    Erstaunlich ist auch, dass der Hauptdarsteller eine Diät machen musste und in 6 Monaten 20 kg (auf etwas über 50 kg) abnehmen musste, um die hungernde Figur in Alaska zu spielen.

    Infos
    Länge: 148 min
    Altersfreigabe: 12
    Regie: Sean Penn
    Darsteller: Emile Hirsch, Vince Vaughn

    Zitat

    Original von Octron
    ALso ist es quasi so Kanal aussuchen und dann Send /Return .

    Genau. Einfach ausprobieren.

    Zitat

    Original von Octron
    Das vorhören sollte ja auch weiter hin so gehen wie gewonnt...

    Für das Belegen des Kanals fürs Vorhören gibt es ja Extra-Knöpfe meist direkt beim Kanal selbst.

    Zitat

    Original von Martin F. Lizard
    Das ist natürlich irgendwie öde und birgt gegenüber der " schnellen Vinyl " wieder einen Nachteil. Beim 800 läuft da aber hoffentlich normal.

    Da hast Du etwas falsch verstanden. Der Beitrag von Jons bezog sich auf USB-Massenspeichermedien, oder hast Du schon mal eine CD mit 1-2 GB Speicherplatz gesehen?

    Das Einlesen dieser Medien ist tatsächlich ein Minuspunkt. Allerdings wird er etwas entkräftet, wenn man nicht zu viele Medien hat, und nicht oft oder gar nicht wechseln muss.
    Ich hab 2 x 8 GB als USB-Sticks, die beide den gleichen Inhalt haben. Darauf eine vernünftige Ordnerstruktur, das reicht. Am indexiert er den Inhalt, und das war's, weil ich die Sticks nicht wechsle.

    Zitat

    Original von Ghazala
    Jups, das ist es leider... die TE ist groß und alle denken, sie müssten ballern :(

    Hab aber auch die Erfahrungen gemacht, dass manche DJs entgegen ihrem sonstigen Style wesentlich softer gespielt haben.

    TEN ist aber nun Mal ein Großevent mit entsprechender Licht- und Soundanlage. Dort soft zu spielen ist Perlen vor die Säue werfen, und ich kann mir vorstellen, dass auch die DJs ihren Spaß dran haben die Anlage voll ausfahren (ich hätte auf jeden Fall Spaß daran). Und wenn Mal einer soft spielt, kommt keine Stimmung auf, weil die wenigen, die da sind, nur doof rum stehen oder rum wippen.

    Zitat

    Original von Jan
    Ich wünsch euch viel Spaß, aber ich persönlich versteh unter ner Trance Energy was anderes ;)

    Ist halt dein Empfinden, aber so richtig nachvollziehen kann ich das nicht. Brettern wird vielleicht Scot Project. Der Rest dürfte weitestgehend PillePalle sein.

    Solltest dir vielleicht überlegen lieber auf so was, wie die Sensation White in Deutschland zu gehen, da gibt es genug langsames House.
    Bei diesem LineUp sind fast alle Trance-Größen vertreten (daher auch wenig überraschend). Von eher langsamen Zeug mit Marcus Schössow, zu fluffigen Sounds mit Aly + Fila oder AvB, zu Technoidem mit Marcel Woods und Hartem mit Scot Project.
    Da ist mehr oder weniger für jeden was dabei. EIn breiteres Spektrum an Trance wirst Du nirgendwo bekommen. Daher ist Trance Energy schon gerechtfertigt.

    Zitat

    Original von Southern
    Ich denke auf TyDi kann man sich wirklich freuen. Er ist ja in Sachen Trance Energy ein echter "Newcomer", aber offenbar hat er mit seinem Sound bereits genug Leute überzeugt, um direkt auf er Mainstage zu landen!

    War das letztes (oder vorletztes) Jahr nicht mit Phynn so? Und nun ist er gar nicht dabei. Mir fehlt auch ein Menno de Jong, auch wenn er mir zu weich gespült ist. Das ist ja das, was ich meine, wenn ich sage, dass es relativ wenige Überraschungen gibt.
    PvD war vielleicht lange nicht mehr in NL, trotzdem ist er ein alter Hase und mit Sicherheit ein Zugpferd. Und das gilt für fast alle Beteiligten. Manche gehören ja schon zum Inventar. ID&T wagt sich da nicht weit aus dem Fenster, daher sehe ich kaum Innovation. Mir hätte eine gesunde Mischung aus alten Hasen und Rookies besser gefallen.

    Das ist im Allgemeinen eine Entwicklung in NL, die mir nicht gefällt. ID&T und die Tochterfirma Q-Dance dominieren den Markt für Großevents. Das ist, zumindest im Moment, schlecht für die Entwicklung, da fast immer die gleichen Pappnasen gebucht werden. Das ist sozusagen der EDM-Olymp. Und das ist nicht positiv gemeint, denn da kann niemand so leicht Mitglied werden.

    Ich habe mich letztens mit einem aufstrebenden Hardstyle-Produzenten (unter anderem auch schon auf der DefQon.1 aufgelegt) aus Deutschland unterhalten. Leider ist es sogar so, dass die meisten Labels entweder tot sind, oder rote Zahlen schreiben. Auf 200 verkaufte Stück, kommen 5000 illegal getauschte. Damit sich so eine Produktion rechnet, muss sie sich schon ein paar Mal mehr verkaufen, sonst bleiben die Jungs darauf sitzen.
    Viele produzieren nur noch für Promotion-Zwecke, um Gigs zu kriegen. Davon gut leben können aber nur die Herren auf dem Olymp.

    Daher hätte ich mich über eine Chance für mehr Rookies gefreut, die sich einen Namen machen könnten.

    Wo habt ihr das Line-Up her? Auf ID&T oder der TEN-Seite ist es noch nicht drauf (zumindest finde ich es nicht).

    Sollte das tatsächlich die Line-Up sein, gibt es relativ wenige Überraschungen. So richtig vom Hocker reißt mich das nicht. Na ja, mal guggn. Wenigstens gibt es ein paar Jungs, die die Anlage auf Touren bringen können.

    Test wurde mit 320er MP3s von Beatport vorgenommen. Medium sind beides die gleichen USB-Sticks, CD-Player haben beide die gleiche Firmware.

    Mein "Phänomen" wurde mir aber von anderen Besitzern bestätigt.
    Ist aber an sich nicht so dramatisch, da die Abweichungen nicht so groß sind, und ich eh jedes Mal neu pitche und nicht von notierten Werten ablese.

    Zitat

    Original von gaehnchen
    Hast Du zufällig mal einen Erfahrungsbricht nach ein paar Jahren Umstieg parrat?

    Leider nicht. Wenn es läuft, dann läuft es halt, das interessiert keinen. Wenn was schief läuft, dann wird gerne berichtet. Hat vielleicht was mit Schadenfreude zu tun.

    Zitat

    Original von gaehnchen
    Hier ist ein Standard meist wichtiger als eine etwas bessere Einzellösung.

    Das kommt immer darauf an, wie man Standard definiert. M$ ist nämlich dafür berüchtigt sich nicht an Standards zu halten. Bestes Beispiel ist HTML und RTF. Beides eigentlich standardisiert, damit jede Plattform und jede Applikation damit zurecht kommt. Da M$ aber eine breite Basis hat, hält es sich nicht an Standards um seine Produkte auf den markt zu etablieren. Genau deswegen heißt es dann immer "Mit $MS-Applikation funktioniert es und mit $Linux_Applikation nicht oder icht richtig.".

    Zitat

    Original von gaehnchen
    Wenn für den Konzern ein Patch benötigt wird, hat man gewisse Druckmittel und kann sich Unterstützung einkaufen.

    Es gibt kaum ein trägeres Unternehmen, als M$, wenn es darum geht. Die sollten sich ein Beispiel an RatHat nehmen. Als Unternehmen hat man auch kein wirkliches Druckmittel. Die Software, die schon läuft, hat man ja schon bezahlt. Un M$ weiß ganz genau, dass man aus einer Laune heraus nicht ein großes Unternehmen mal eben so migrieren kann.
    Sonst gäbe es nicht so viele als kritisch eingestufte Sicherheitslücken, die monatelang nicht behoben werden.

    Zitat

    Original von gaehnchen
    Sind die Systeme und die IT-Landschaft (ich übertreibe jetzt mal) "selbst gebastelt", dann braucht man ständig Leute / Experten / Admins, die sich da auskennen. Die hat man dann ständig an Board, muss sie bezahlen. Da ist ein "MS mach mir mal" einfacher und teilweise kostengünstiger.

    Ein großes Unternehmen braucht Admins, egal, ob es Windows oder Linux einsetzt. Je nach Qualifikation kosten beide ihren gerechten Lohn. Der Vorteil bei Linux ist dabei, dass man bei gleichem Geldeinsatz mehr Performance, Stabilität und Sicherheit bekommt. Auf Dauer macht sich das bezahlt.

    Zitat

    Original von gaehnchen
    Wenn man jetzt noch bedenkt, dass in einem größeren Konzern schnell mal 1000 verschiedene Applikationen laufen (Entwicklung, Produktion, Vertrieb), dann muss das irgendwie gewartet werden.

    Der Trend bei Enterprise-Software geht zu angepassten Web-Applikationen, deren Logik komplett auf dem Server läuft. Im Moment konkuriert da Java mit ASP/.NET. Java hat natürlich den Vorteil, dass es plattformunabhängig ist. Nicht um sonst ist die Nachfrage nach J2EE-Experten sehr hoch.
    In diesem Falle ist die Plattform des Servers und des Clients egal. Das Client fungiert der Browser, der Server hat einen abstrahierte Sicht als Basis, die eben portierbar ist.

    Zitat

    Original von gaehnchenGibt es eigentlich für Linux-Desktops Software-Verteilsysteme ala MS-SMS?

    Aber selbstverständlich. Im Gegensatz zu Windows ist Linux von Anfang an als Netzwerkbetriebssystem konzipiert und bietet dementsprechend viele Tools auf diesem Gebiet. Man kann sogar von einem Linux-Server aus Software auf Windows-Clients verteilen.

    Zitat

    Original von Tranci
    Wie laut ist die Veranstaltung?

    Sehr laut. Ist aber relativ. Manche mögen's lauter, manche leiser. genaue Dezibel-Angaben wirst Du kaum kriegen.

    Zitat

    Original von Tranci
    Ohrenschutz benötigt???

    Jain. Kommt drauf an, wie empfindlich Du bist, und wo Du dich aufhälst. Ich nehme immer Gehörschutz mit auf Partys (egal wo).

    Zitat

    Original von Tranci
    Spielen die da auch ruhigen Trance oder mehr härtere Schiene?

    "Härteren" ist wieder relativ. Für meinen Geschmack könnten die viel mehr brettern, andere packen schon ihre Taschentücher aus, weil es ihnen zu hart ist.

    Zitat

    Original von Tranci
    Hört man da auch Sachen die man z:b von einer Search of Sunrise kennt?

    Welche?

    Zitat

    Original von gaehnchen
    Damals, ich wiederhole: damals, war es ein ständiges hinterherhinken, um letztlich die Funktionalität von Windows zu erreichen... nur dann gab es keine vergleichbare Software. :)

    Das ist einer der Irrtümer. Linux ist keine Windows-Kopie und erhebt nicht den Anspruch Windows zu ersetzen.

    Zitat

    Original von gaehnchen
    Und das Firmen, dessen Hauptgeschäft und Wertschöpfung nichts mit IT zu tun hat, derzeit (noch) viel auf die Windows-Welt setzen hat auch seine guten Gründe.

    Das hat eher etwas mit schlecht ausgebildeten oder nicht vorhandenen Admins zusammen. Als Desktop kommt der Mac in Büros in Mode. Bei Servern ist Linux sehr stark vertreten. In vielen Firmen gibt es auch ein Mischnetzwerk, wo die Desktops Windows sind, und die Server Linux. Das hat aber auch etwas damit zu tun, dass eine "normale" Bürokraft in ihrer Ausbildung nur Windows und M$-Office vorgesetzt bekommen hat und nichts anderes kann.

    Man liest aber immer mehr Meldungen, wo Behörden, Ämter oder Firmen auf Linux migrieren.

    Zitat

    Original von Skuz
    Aber nochmal die Kernfrage: Wieso soll jemand, der keine Probleme mit Windoof hat auf Linux umsteigen?

    Das ist doch das, was ich gesagt habe. Wer's nicht braucht/will, soll es lassen, und der, der es will, sollte es sich gut überlegen.
    Das ist so ähnlich, wie mit Musik. Wir ärgern uns auch über ignorante Chart-Zombies, die keine Lust haben ihren Horizont zu erweitern, und immer den gleichen Kram hören, und sich nicht nach etwas anderem umsehen. Die werden dir mit den gleichen Argumenten antworten: Es gefällt mir so, ich mag das, ich brauche nichts anderes, es ist bequem, warum soll ich etwas anderes hören, wenn mir $Beliebiger_Jambasong gefällt? ...
    Das ist halt so, so what?

    Zitat

    Original von Southern
    In diesen Fällen ist es einfach hilfreich wenn man eine gemeinsame Basis hat mit der man arbeiten kann.

    Dafür gibt es eigentlich offene Standards, an die sich aber M$ nicht hält um seine Produkte in den markt zu drücken (mit Erfolg).

    Zitat

    Original von Skuz
    Zugegeben, Windows wird da auch langsam unübersichtlich mit ihren "Business Premium Extended Superduper weiß der Geier was" Versionen, aber man weiß zumindest, es ist Windows, ich werd damit zurecht kommen.

    Das ist eben nicht mehr so. In vielen Support-Foren gint es unzählige Threads über Downgrates von Vista auf XP. Die Leute kommen doch nicht so zurecht damit, wie gedacht.

    Zitat

    Original von Skuz
    Wenn man viel Zeit und Freude daran hat, dann kann man diese Probleme lösen. Ich für meinen Teil hab dazu weder Lust noch Zeit.

    Jedes System hat seine Macken, sonst gäbe es nicht unzählige Windows-Support-Foren (oder Linux-Support-Foren). Außerdem hört es sich so an, als hätte man mit Linux dauernd Probleme zu lösen. Das ist aber nur Anfangs so, und das liegt weniger am System, als an der Unkenntnis des Users. Wenn das System ein Mal läuft, hat man kaum noch Probleme, um die man sich kümmern muss.

    Und heutzutage ist das Installieren eines Linux-Systems sehr einfach. Nach der Installation steht ein komplettes System bereit, das Office, Browser und viele andere Tools direkt mit sich bringt. Alles andere lässt sich bequem per Paketmanager installieren.


    Aber das ist es ja, was ich mit meinem Beitrag sagen will. Du bist einer der User, für die Linux nicht konzipiert wurde.

    Ich habe gestern kurz die Pitch-Funktion getestet (wirklich nur kurz), und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass sie nicht genau arbeitet. Ich muss das mal am Wochenende noch Mal genauer testen, wenn ich mehr Zeit habe.

    Folgender Test:
    Den Pitch beim ersten CDJ400 au 0 stellen und einen Track laufen lassen. Beim zweiten CDJ400 dann einen anderen Track einpitchen und zwar so, dass die Tracks über einen längeren Zeitraum perfekt synchron laufen. Den Prozentwert (Auflösung 0,02 %) des zweiten CDJ400 merken.
    Nun weitere Tracks mischen, dabei Pitch verstellen. Zwischendurch mal die Player aus und dann wieder an machen.
    Schließlich die ersten beiden Schritte wiederholen, wobei man diesmal nicht manuell einpitcht, sondern einfach den Pitch auf den gemerkten Wert stellt.

    Bei mir war es dann so, dass die Tracks nicht mehr perfekt synchron liefen. Teilweise machte sich das sehr schnell bemerkbar (30 sek.).

    Ich weiß, die Auflösung ist zwar hoch, aber es geht mit Sicherheit noch höher. Dadurch könnten solche Differenzen entstehen. Allerdings funktioniert das Ganze digital und sollte reproduzierbar sein, d.h., jedes Mal das gleiche Ergebnis liefern. Abweichungen sollten erst nach längerer Laufzeit auftreten, wenn es nur um die Auflösung geht.
    Verstehe das nicht ganz. Könnte aber auch an einer Fehlfunktion der Player liegen.


    Kann das jemand bestätigen oder dementieren?

    Finde diesen Artikel ganz interessant, weil ich diese Diskussion auch schon in einigen Linux-Communitys verfolgt habe und er auch weitestgehend meine Erfahrungen wiedergibt.

    Ich hab früher in meinem jugendlichen Eifer versucht zu „missionieren“. Bin dann aber auch relativ schnell zu dem Ergebnis gekommen, dass viele User die nötigen intellektuellen Kapazitäten und ,was noch viel wichtiger ist, Ehrgeiz mit sich bringen.

    Anfangs dachte ich auch, viele in der Mitglieder der Linux-Community wären arrogant und überheblich. Mittlerweile kann ich das gut verstehen.
    Irgendwann ist es nur noch nervig, wenn User, die sie HaXxor1337 (oder ähnlich) nennen, fragen, wie man eine Grafikkarte installiert oder warum xxx.exe nicht startet, wenn man doppelt drauf klickt. Die kriegen dann so was wie „Geh wieder nach draußen spielen.“ Zu hören, und das zu Recht.
    Das ist dann wieder so ein Kind, das mal irgendwo gehört hat, dass richtige Hacker gerne Linux als Basis benutzen, und auch „cool“ sein will.

    An sich bin ich überzeugt, dass Linux nicht komplizierter ist als Windows oder MacOS. Viele vergessen ganz gerne, dass sie, als sie mit Windows angefangen haben, auch so ihre Schwierigkeiten hatten (Was ist eine Datei, wozu brauche ich einen Treiber, wie richte ich ein Netzwerk ein, wo stelle ich meine Grafikkarte richtig ein, …), und dass sie auch nicht von heute auf morgen alle Probleme gelöst hatten.
    Das Beispiel gibt es auch genau anders rum. Es gibt User, die mit Mac oder Linux ihre ersten Schritte in der IT-Welt gemacht haben. Wenn die irgendwann später mit Windows arbeiten sollen, schlagen die die Hände über dem Kopf zusammen.

    Das Argument, dass Windows so einfach ist, stimmt auch nicht. Das beste Argument dagegen ist dieses und ähnliche Foren (Beitrag ursprünglich für ein IT-Suport-Forum geschrieben).
    Zum einen ist ein Grund für solche Foren, dass, wie in dem Artikel beschrieben, die User nicht denken und nicht lesen wollen. Fast alle der auftauchenden Probleme und Fragen kann man sich innerhalb weniger Sekunden selbst beantworten. Man ist nicht wirklich etwas Besonderes auf dieser Welt. Fast jedes Problem, dass man hat, hatte schon ein anderer vorher. Das zu recherchieren ist nicht schwer. Man muss nur vielleicht kurz nachdenken und ein paar Zeilen lesen.
    Der andere Grund ist aber mit Sicherheit, dass eben doch nicht alles so einfach ist. Oft ist es eben nicht so, wie vom Hersteller angepriesen.


    Man muss sich vor Augen halten, dass jede derzeitige Lösung ein Kompromiss ist, deren Präferenzen einfach nur in einem anderen Bereich liegen.
    Windows will eine breite Masse ansprechen. Ein Computer und ein Betriebssystem sind aber nun mal abstrakte und sehr komplexe Gebilde. Also ist Windows so konzipiert, dass vieles per default voreingestellt ist, und dass der User wenig Eingriffsmöglichkeiten hat, da er sonst etwas kaputt machen könnte.
    Linux geht davon aus, dass der User mündig ist, und weiß, was er will. Per default ist das meiste deaktiviert oder geschlossen. Der User muss explizit sagen, was er braucht. Dadurch hat man anfangs unter Umständen mehr Aufwand (wobei das heutzutage auch nicht mehr zutrifft), hat aber danach Ruhe. Selbst wenn das System hoffnungslos zerstört scheint, kann man es meist ist ein paar Eingriffen retten, da man bis auf die tiefste Ebene eingreifen kann.

    Als User kann man entscheiden, welche Präferenzen einem selbst wichtiger sind, und sich danach das System aussuchen. Einfach nur zu Linux oder Mac wechseln zu wollen, weil es gerade Mode ist, oder weil man sich als Hacker ausgeben will, sind mit Sicherheit die falschen Gründe.
    Wenn man technikverliebt ist, verstehen will, wie dies und das funktioniert, und ein praktisches System will, der ist mit Linux gut bedient (mit all seinem Vor- und Nachteilen). Für einfaches Benutzen, ohne sich Gedanken machen zu wollen, ist Windows oder Mac sicher die bessere Wahl (mit all ihren Vor- und Nachteilen).

    Das ist auch gar nicht so abwertend gedacht, wie es vielleicht klingt. Als Autofahrer bin ich eine Art ambitionierter Windows-User. Mir ist wichtig, dass es mich von A nach B bringt, und etwas Komfort bietet. Wenn irgendwas dran ist, lasse ich es reparieren, wenn nix mehr geht, kaufe ich ein Neues. Damit bin ich zufrieden. Ein Kumpel von mir, ist begeisterter Autofahrer, der gerne an seinem Auto rumschraubt, dies und jenes einbaut, die Leistung verbessert usw. Ich kann das zwar nicht nachvollziehen, verstehe das aber, weil es mir so ähnlich mit Computern geht.

    Ein Rennwagen besteht aus 4 Rädern, einem Motor und etwas Karosserie. Es bietet nicht den Komfort, den eine Limousine bietet. Dafür ist er aber auch nicht ausgelegt. Es wäre sinnlos eine Minibar und beheizte Sitze für den Fahrer einzubauen, auch wenn viele Fahrer sich das wünschen würden. Wenn man so was braucht, nutzt man einfach andere Autos.


    Daher kann ich jedem, der umsteigen will, nur raten, sich vorher ein paar Gedanken zu machen, welcher User man ist/sein will. Kleiner Tipp: Wer diesen Text (und den Artikel) nicht zu Ende gelesen hat, sollte sich definitiv an Windows halten :D

    Die Party war sehr schön. Zuerst war es etwas leer, aber gerade als Talla los legte, wurde es doch recht gut voll.
    Ich vermute eher ungeplant wurde die Party zu einem Classix-Abend. Und dabei meine ich Classix von 2000 und (lange) davor. Das war echt unheimlich. Talla spielte die Greatest Hits aus meinen alten Club-Zeiten. Das weckte so einige schöne Erinnerungen. Diese Erinnerungen und nicht zuletzt der Havanna Rum in meiner Cola haben mich dazu gebracht, dass ich auf meine alten Tage noch mein eingerostetes Tanzbein geschwungen habe. Kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal durchgeschwitzt vom Tanzen einen Club verlassen habe.

    Das Publikum war größtenteils sehr gut drauf. Es gab einige relativ junge Besucher, und einige recht "alte", ja sogar noch deutlich älter als mich. Kurz bevor ich gefahren bin, tauchte eine Gruppe von Rockern oder Bikern auf, die auch ziemlich aggro drauf waren. Ich hoffe, es gab nachher keine Probleme mit denen.

    Einzige Sache, die etwas störte, waren die technischen Probleme. Die Anlage hatte einige sehr laute "Knackse".

    Alles in allem eine schöne Party.

    Label: Relic Recordings
    Catalog#: RELIC005
    Released: 26 Feb 2008

    Muzaik (Original Mix)
    Muzaik (Tyler Michaud Remix)
    Muzaik (Marcus Schossow Remix)

    Bisher kenne ich nur den Marcus Schossow Remix, aber der ist für mich einer der besten Party-Tracks des Jahres (5/6). Hätte ich dem Marcus gar nicht zugetraut.

    Sehr erfrischend finde ich den knackigen Bass, der sich von üblichen Einheitsbrei-Katzenfurz abhebt. Erinnert mich ein wenig an früher, als die Tracks noch die Türen des Clubs zum vibrieren und die Gläser zum klirren brachten. Dazu eine schöne böse und treibende Base-Line mit ein paar Elektro-Einflüssen. Garniert ist das Ganze dann mit einer minimal gehaltenen aber verspielten Melodie, die aber ganz gut dazu passt. Besonders gefällt mir der Wiedereinstieg nach dem Break, das geht so richtig schön ab.
    Einzige negativen Punkte meinerseits ist der etwas zu lang geratene Break und die niedrige Geschwindigkeit. Aber wie heißt es so schön: Pitch the Bitch.

    Zitat

    Original von toe
    Was mich viel mehr stört sind all die Classic-Remember Partys im Deutschen Party-Alltag.Wenn wir schonmal TrancePartys haben sind sie mittlerweile zu 50 % irgendwelche Classicpartys.DAS NERVT!

    Das kommt daher, weil für viele Trance irgendwann stehen geblieben ist. Und zwar im Sinne von "Trance gibt's nicht mehr". Das ist so ähnlich, wie diese Nostalgie-DDR-Partys. Die DDR gibt es nicht mehr, also wird der ganze alte Kram rausgeholt, und schon hat men ein Classixx-Motto.
    Trance gibt es zwar noch, aber wie gesagt, für viele nicht mehr.

    Das liegt daran, dass Tabak nicht so schnell so verheerende Wirkung hat, wie Alkohol oder härtere Drogen. Außerdem beeinträchtigt es auch nicht so schnell die Funktionsfähigkeit fürs z.B. Arbeiten.
    Dauerhafte Beeinträchtigung tritt oft erst nach Jahren auf.