Beiträge von GambaJo

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    Original von katrin0306
    Bin mal gespannt, wann Du Dir dann das nächste Objektiv kaufst. Mir persönlich hätte die Brennweite nicht gelangt.

    Für meine bevorstehende Reise nach Hamburg habe ich mir jetzt ein TOKINA AF12-24 F / 4 AT-X124 Pro DX NIKON (gebraucht) zugelegt.

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    Original von Skuz
    Nachtrag: Gamba, wie hast du dich über die Parteiprogramme informiert? Verkürzte Form, also Wahl-o-maten? oder einzeln die Programme der relevanten Parteien durchgegangen?

    Von diesen Wahl-o-Maten halte ich nicht viel. Ich hab mir die richtigen Programme angeschaut.

    Auszug aus dem CSU-Programm:

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    Wir stehen für die Gleichberechtigung aller Bürger und sprechen uns klar gegen jede Form der Diskriminierung aus. Weiteren Antidiskriminierungsvorgaben der EU erteilen wir jedoch eine klare Absage.

    :gruebel:

    Ich hab mir gerade mal die Programme der einzelnen Parteien für die Europawahl angeschaut. War gut investierte Zeit. Ich werde eine Partei wählen, von der ich es nicht gedacht hätte.

    Vor allem vom Programm der CSU bin ich etwas geschockt. Ich dachte das C in CSU steht für "christlich". Und das steht für mich normalerweise für Nächstenliebe. Wenn man nicht wüsste, dass es sich um das Programm der CSU handelt, könnte man auf die REPs oder NPD tippen. Die wollen aus Europa ein Riesen-Bayern machen.

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    Original von Guitar
    Aber die reißerische Art, mit der der Autor in "Illuminati" Fakt und Fiktion miteinander verwoben hat und als Realität darstellt…

    Deine Kritik kann ich akzeptieren, aber diesen Satz verstehe ich nicht. Es ist ein Roman. Irgendwo steht, dass alles darin Realität ist.
    Als ich das Buch (und sehr viele andere Romane) gelesen habe, war mir von vorne rein klar, dass das Fiktion ist, so wie von mir aus Indiana Jones (ist jetzt einfach irgendein beliebiges Beispiel). Einige Orte oder Personen, die darin vorkommen, mögen tatsächlich real (gewesen) sein, dass heißt aber nicht, dass das ganze Buch den Anspruch auf Realität erhebt.
    Die Illuminati gab es vermutlich irgendwann Mal, gibt es vielleicht heute noch. Aber mit Sicherheit nicht in der Form, wie es im Buch/Film dargestellt wird. Ist ja auch keine Doku.

    Wer glaubt, dass das Buch die Realität widerspiegelt, glaubt auch, dass Bild und Express Nachrichten drucken.

    Die Party fand im Club Fantastic statt, was sich als ehemalige “Die Scheine” rausstellte.
    Die Party wurde ja schon im Vorfeld etwas verkleinert, da der Vorverkauf schleppend lief. So gab es statt zwei Areas nur eine.

    Als ich um 21 Uhr anfing, war natürlich aufgrund der frühen Zeit noch nicht viel los. Aufgelegt habe ich etwas über eine Stunde. Nach und nach kamen ein paar Leute, die den Abend aber erst ein Mal gemütlich mit einem Bierchen begonnen haben.

    Ich muss gestehen, dass ich mit dem Equipment anfangs so meine Probleme hatte. Das Equipment bestand aus einem Reloop RMX-40 Mixer, 2 Reloop RP-6000 MK6 Turntables und 2 Pioneer CDJ1000 CD-Playern.
    Mit den CD-Playern bin ich recht gut zurecht gekommen. Von der Bedienung her ähneln sie meinen CDJ400. An den Mixer konnte ich mich auch halbwegs gewöhnen. Nur mit den Turntables bin ich nicht wirklich klar gekommen, so dass ich nur zwei Vinyls gespielt hab.
    Der DJ nach mir hatte nur Vinyls dabei und ist auch mit den Turntables nicht klar gekommen.

    Nach meinem Gig bin ich noch etwas da geblieben, und mit ein paar neuen und alten bekannten zu quatschen. Wurde dann ziemlich feucht&fröhlich :D

    Meine Playlist:
    Energy 52 - Cafe del Mar (John 00 Fleming Rmx)
    Cosmic Gate - Body of Conflict (Cosmic Gate Club Mix)
    Luminary - Dark Eyes (Funabashi Presents Tom Porcell Mix)
    Ferry Corsten - Made of Love (Original Extended Mix)
    Art of Trance - Madagascar (Richard Durand Mix)
    Deep Voices - Imagenetic (Mac Zimms Rmx)
    Jochen Miller - 9 Minutes (Original Mix)
    Sam Sharp - Twister (Ron van den Beuken Rmx)
    Basic Dawn - Pure Thrust (NuNrg Rmx)
    Yakooza - French Kiss (Scot Project Rmx)
    Kamui - Electro Slut (ASYS Rmx)
    Kamui - Arena

    Das das geplante Verbot keinen Sinn macht, habe ich ja schon geschrieben, darum geht es auch nicht. Es ist aber nicht so, dass bestehende Gesetze für immer und ewig unveränderbar sind.
    Auch wenn das Verbot gegen das einen Artikel des GG verstößt, aber ein anderes bekräftigt, weir abgewogen. Das ist so, wie mit dem Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und der Gastronomie. Zar verstößt das Verbot gegen die persönliche Entfaltung, schützt aber wiederum die Gesundheit von Nichtrauchern. Und ich finde, dass Gesundheit wichtiger ist als persönliche Entfaltung.

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    Original von schiller
    Also irgendwie kann ich mir nur ganz schlecht vorstellen dass dieses Gesetz mit dem Grundgesetz, ganz besonders mit Art. 12 I GG (freie Berufswahl), vereinbar ist.

    Das gilt nur für Berufe, die nicht gegen das Gesetz verstoßen. Sonst wäre ich so ein cooler Profi-Killer geworden :D
    Drogen-Dealer kann auch sehr lukrativ sein.

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    Original von schiller
    Deshalb muss ja was für die gemacht werden damit sie auch schön das richtige Kreuz machen...

    Mir kommt es in letzter Zeit auch extrem so vor, als würden die Damen und Herren auf ihrem Olymp nicht Politik zum Wohle des Volkes, sondern zum Erhalt ihrer bequemen Sessel machen.

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    Original von Nils van Bruuk
    Alle handeln nur noch nach willen der Big Firmen. aaaaaaaaahrrr... *aufreg*

    In diesem Fall haben Sie das Gegenteil. Wenn der Sport verboten wird, kauf auch keiner mehr die Waffen und die Munition usw.

    Trotzdem ist auch das wieder Populismus vor der Wahl. Die Begründung ist ziemlich schwachsinnig, wenn man bedenkt, dass fast jeder zur Bundeswehr kann, um schießen zu lernen, und das sogar mit echten Waffen und echter Munition.

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    Original von patzepatrox
    Fand das ende etwas blöd aber wie hier schon geschrieben wurde mal was anderes!

    Wenn man einen Film nach wahren Begebenheiten dreht, kann man das Ende schlecht verändern. Sonst wäre es nicht nach wahren Begebenheiten.

    Wie immer die Frage: Was willst Du damit machen?
    Grundsätzlich reicht eine OnBoard für einen normalen Desktop aus. Wobei ich bei mir manchmal festgestellt habe, dass die auf für Desktops relativ langsam sein können. Eine günstige Steckbare GraKa kann da manchmal Vorteile bringen.

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    Original von Teh'leth
    (soll denn eigentlich noch irgendwann ein Neues kommen?).

    Im September erscheint "The Lost Symbol". Ein weiterer Robert Langdon-Roman, für den angeblich 5 Jahre lang recherchiert wurde. Bin Mal gespannt, die letzten zwei Bücher von Dan Brown waren eigentlich Mist.

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    Original von Teh'leth
    ich gehe nicht mit dem Buch ins Kino und überprüfe, ob Kapitel für Kapitel 100% korrekt umgesetzt wurden oder nicht.

    100% muss man das Buch ja auch nicht wiedergeben, aber man sollte sich schon halbwegs ans Buch halten, wenn es so erfolgreich war. Es ist ja nicht nur so gewesen, dass man einige wenige Szenen abgeändert hat, der Handlungsstrang wurde verändert und wichtige Szenen und Personen einfach weggelassen und durch sinnfreies Geblubber ersetzt. Dadurch hat man die Story eigentlich zerstört.

    Will das nicht noch Mal aufgreifen, hab schon hier geschrieben, warum ich den Film schlecht fand.

    Mir unverständlich, warum Illuminati nicht zuerst verfilmt wurde. Das Buch war besser.
    Und wieder eine Fehlbesetzung mit Tom Hanks. Konnten den natürlich nach dem ersten Teil nicht mehr wechseln.

    Sakrileg fand ich schlecht verfilmt, vor allem zum Ende hin, wo der Film stark von der Vorlage abwich und ziemlich abstrus wurde. Ich hoffe, dass sie diesmal diesen Quatsch lassen.

    Es bestreitet niemand, dass man etwas gegen KiPo unternehmen muss. Doch dieses Vorgehen sollte wohl durchdacht sein. Eine Zensur des Internets wird nichts bringen. KiPo gab es schon vor dem Internet und wurde auch getauscht und verkauft. Jetzt ist es halt nicht die Post, die das Transportmedium ist, sondern das Internet. Es wird auch immer Möglichkeiten geben so was auch weiterhin übers Internet vertreiben zu lassen.
    Die Seiten vom Netz nehmen kann man nur, wenn sich die Server in Deutschland bzw. einem Land befinden, wo KiPo illegal ist. An die Server, die wo anders liegen, kommt man nicht dran.

    Die Frage ist, wo fängt man auf, wo hört man auf? Ist ein Mal ein wirksamer Zensur-Mechanismus entwickelt und in Gang gebracht (und damit meine ich nicht so was simples, wie DNS-Server manipulieren), lässt er sich wunderbar und sehr einfach missbrauchen. Und als „kleiner“ Bürger bekommt man davon nichts mit, da man keine Einsicht darin hat, was zensiert wird. Wenn man Einsicht hätte, wäre die Zensur ja unwirksam. Und selbst wenn es jemand rausfindet, kann auch dessen Meldung zensiert werden.
    So etwas würde sich z.B. wunderbar für den Wahlkampf nutzen lassen. Oder um Regierungs-Gegner mundtot zu machen.

    Die Erkenntnis ist nicht neu. Schon im antiken Rom haben sich die Leute gefragt: Quis custodiet ipsos custodes? (Wer überwacht die Überwacher?)

    Ein schlauer Mann hat mal gesagt: „Wer die Freiheit für die Sicherheit opfert, verliert am Ende beides“. Ich finde, dieser Satz trifft heute mehr den je zu.


    EDIT:

    Hier ein guter Artikel von Leuten, die etwas Ahnung haben.

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    Ausgerüstet mit einem atavistisch anmutenden Mutterinstinkt, rabulistischem Können und wenig Fachwissen gelang es der siebenfachen Mutter, eine Zensurstruktur ins Leben zu rufen und von den Providern befürworten zu lassen, welche im Gewand der Kinderpornographiebekämpfung daherkam und somit jeden Kritiker in die Ecke der Kinderschänder rückte.

    Das wurde auch schon hier gemacht.

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    [...] Die Antwort, die der Provider sandte, bestand zwar im wesentlichen nur aus einer kurzen Infomail, doch interessanterweise war, wie so oft üblich bei Behörden, der gesamte bisherige Emailverkehr bezüglich der Anfrage angehängt. Und dieser Mailverkehr offenbarte, dass sich der Gedanke, hier ginge es nur um Kinderpornograhie, Kritiker würden somit an Kinderpornographie interessiert sein, bereits erfolgreich in den Köpfen eingenistet hat.


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    [...] Dies bedeutet, dass die Diensteanbieter verpflichtet sind, die Sperrliste umzusetzen, selbst wenn ersichtlich sein sollte, dass es sich nicht um Kinderpornographieseiten handelt. Zwar steht in der geplanten Änderung des §8a Telemediengesetz, dass die Sperrliste sich lediglich auf Kinderpornographieangebote bezieht, doch sobald - zum Beispiel durch ein Versehen des BKA - eine Seite auf der Sperrliste auftaucht, die dieser Einschränkung nicht entspricht, besteht dennoch zunächst die Verpflichtung, den Zugang zur Seite zu erschweren. Das BKA erhält somit eine Blankovollmacht, die noch dazu deshalb bedenklich ist, da lediglich vorgesehen ist, den Anbietern Auskunft über die gesperrten Seiten zu geben und die Sperrlisten geheim gehalten werden müssen.

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    Das BKA erhält durch dieses Gesetz, sollte es in der Form in Kraft treten, eine Allmachtsfunktion. Es erstellt die Listen, es ordnet durch Übersendung der Listen die Sperrung an, es gibt ggf. bei "berechtigtem Interesse" Auskunft darüber, ob und in welchem Zeitraum ein Angebot in der Sperrliste enthalten war, es verwaltet, ändert und korrigiert die Sperrlisten. Jegliche Kommunikation diesbezüglich findet also, fernab von richterlicher Kontrolle und der Möglichkeit für den Nutzer, sich vor einer Sperrung der eigenen Webseite (welche einhergeht mit der Mitteilung, dass hier kinderpornographische Inhalte zu finden sind, wäre nicht das Stoppschild davorgeschaltet) auf dem Rechtsweg oder im Sinne einer Anhörung zu wehren. Das BKA wird somit, wie die [extern] Zeit in ihrem Artikel "Keine Allmacht dem BKA" treffend bemerkt, Ankläger, Richter und Vollstrecker in einer Person.

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    Um dies einmal zu verdeutlichen:

    Hans F. hat auf seiner Domain "http://www.websperrungen-sind-sinnlos-und-ich-erzaehle-euch-warum.de" einen Link zur Webseite des finnischen Aktivisten [local] Matti Nikki gesetzt. Diese Seite wird derzeit im Sinne des "finnischen Kampfes gegen Kinderporno" gesperrt, obgleich er (in Finnland ansässig) weder angeklagt, noch seine Seite vom Netz genommen wurde. Doch viele Nutzer erhalten eine Warnung, dass sie eine Kinderpornographieseite aufrufen wollten, statt der ursprünglichen Homepage Nikkis. Hans F. hält dies für indiskutabel, was er auf seiner Domain ausführt. Dank whois und Impressum kann jeder, der Hans F.s Seite aufruft, auch herausfinden, wem die Seite gehört bzw. wer sie mit Informationen füllt. Auf Grund der Tatsache, dass Hans F. auf eine "Kinderpornographieseite" verlinkt (schließlich ist Nikkis Seite ja deshalb gesperrt...), wird auch die Webseite des Hans F. gesperrt und das bekannte Stoppschild erscheint.

    Hans F. hat somit weder Gelegenheit, sich zu erklären, noch sonstwie zu verhindern, dass seine Webseite als Kinderpornographieseite bezeichnet wird, und dies jedem, der seine Seite aufruft, mitgeteilt wird. Der Provider, der die URL auf der Sperrliste fand, muss diese sperren, er kann also keine Juristen dazwischenschalten. Hans F. ist somit auf Gedeih und Verderb dem BKA ausgeliefert, in der Zwischenzeit wird er als Kinderpornographiehoster denunziert, was ggf. nach einer langwierigen Auseinandersetzung mit dem BKA einmal zurückgenommen wird. Wie der dadurch entstandene Schaden (Verlust von Freunden und Familie sowie Arbeitsplatz, ggf. Bedrohungen usw.) ausgeglichen werden soll, ist nicht nur fraglich, es ist auch im Gesetzesentwurf nicht geregelt.

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    Wer auf die Webseite zugreift, bekommt das Stoppschild zu sehen (so er nicht die IP direkt eingibt). Das BKA soll hier also auf die Daten all jener zugreifen können, die, warum auch immer, Hans F.s Webseite aufrufen. Sei es um zu schauen ob das Gerücht, dass Hans F.s Seite gesperrt wurde, zutrifft, um sich die Seite überhaupt anzuschauen, zu überprüfen ob es tatsächlich sein kann, dass eine Seite versehentlich auf die Sperrliste kommt usw. usf. Jeder, der aus welchem Grund auch immer, auf eine Seite zugreift, die sich auf der Sperrliste wiederfindet, wird somit dem Verdacht, Täter zu sein, ausgesetzt.

    Einfach Mal den ganzen Artikel lesen, da wird einem ganz anders.

    Argh, verdammt. :autsch:

    Ich hätte es so machen sollen, wie früher. Erst gegen 1 oder 2 Uhr kommen, dafür bis zum Ende bleiben. Sied van Riel hat das mit Abstand beste Set des Abends gespielt. Der hat sich getraut sich vom Einheits-Schulmädchen-Bravo-Lala-Brei abzuheben und hat richtig gerockt. Die DJs vor ihm hätte man alle gegeneinander austauschen können, man hätte keinen Unterschied gemerkt. Ihn nicht.
    Endlich Mal einer, der sich traut Musik mit Bass zu spielen.

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    Original von Nils van Bruuk
    @Gamba, wer um halb 2 aber schon wieder zuhause war. Sollte mit solch Kritik vorsichtig sein. Ich kann keine Buchkritik geben, wenn ich nur die ersten 50 Seiten eines 700 seiten Buches gelesen habe, oder?

    Das war mir einfach zu doof. Es war kein DJ dabei, bei dem ich gesagt hätte, den muss ich unbedingt noch sehen. Und da ich auch kurz davor war wild um mich zu schlagen habe ich mich für den Rückzug entschieden.
    Es ist auch schon Mal vorgekommen, dass ich eine Party bereit snach 10 Minuten verlassen habe. Ich sehe keinen Sinn darin mich zu etwas zu zwingen, was mir keinen Spaß macht, obwohl ich genau deswegen da bin. Das ist nicht meine erste und nicht meine letzte Party gewesen, also was soll's.

    Zitat

    Original von Nils van Bruuk
    Ich wusste es einfach, bzw. war sehr wohl abzusehen. Das Butan ist an sich für 1300 leute ausgerichtet... (die haben 4 o. 5 Floors).

    1 Floor war als Vip-Bereich belegt, der dritte war so groß, wie mein Wohnzimmer, und dort war nur ein DJ, der House gespielt hat und eine Thekenbedienung, sonst niemand. Also hat sich alles auf 2 Floors abgespielt.
    Und es gibt solche und solche Clubs. Manche haben die entsprechende Fläche, und manche sind eher so verwinkelt und eng, wie das Butan.

    Ist ja auch egal. Ist meine Meinung, und ich erwarte nicht, dass jeder das so sieht, wie ich. Hab ja auch geschrieben, dass mir die Party an sich sehr gut gefallen hat, aber mir die Masse an Menschen alles verdorben hat.

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    Original von Nils van Bruuk
    Ihr regt euch alle über Sachen auf die:

    Vor der Vernanstaltung schon zu 100% sicher waren, das sie auftreten

    Also beschwert euch nicht, ihr hättet nicht hinfahren brauchen :autsch:

    1. Ich war vorher noch nie im Butan, daher konnte ich nicht wissen, wie groß/klein es ist.
    2. Als der VVK losging, gab es noch keine Information über das Kontingent.

    Es konnte also kaum jemand vorhersehen, dass das eine Mischung aus Sauna, Sardinendose und Tropfsteinhöhle wird.

    Bin leider schon zurück.

    Der Club an sich ist sehr interessant. Die Musikanlage war ganz gut, die Preise moderat, die Leute nett, die Musik recht gut. Selbst Duderstadt, bei dem ich eher Aqua-Gymnastik für Senioren erwartet habe, hat ganz ordentlich gespielt.

    Aber! Wie erwartet, war es einfach viel zu voll. Egal, wo man stand, in einem der Räume, in einem Gang oder draußen, man wurde überall und ständig angerempelt. Hinzu kam die schlechte oder nicht vorhandene Lüftung. Es war stickig, schwül und heiß. Die Nassgechwitzten trockneten sich im Vorbeigehen ein einem ab, dazu tropfte es richtig derbe ständig von der Decke. An eine Wand konnte man sich nicht lehnen, die waren auch alle komplett nass. Den Boden muss ich daher gar nicht erst beschreiben. Einfach ekelhaft. Das hat mir einfach alles verdorben. Nach dem tausendstem Rempler hatte ich die Nase voll und in abgezogen.

    Ich hätte lieber 10 € mehr bezahlt und dafür weniger Leute und mehr Platz gehabt. ASOT 300 damals in Den Bosch im Zelt war viel besser.

    Für mich schon seit langem einer der wenigen DJs, der noch reinen Trance erfolgreich produziert und auflegt. Dafür thumbsup.
    Seite Sets gehen nach vorne, seine Remixe sind immer eine Bereicherung. Weiter so.

    Bin ja eigentlich kein Freund von Remixen alter Klassiker, aber der Richard Durand Mix ist wirklich gut.
    Weiß jemand, ob Joop sein Mashup (Madagascar vs. Kaktus) von der Trance Energy 2008 veröfentlich hat (vielleicht als Whitelabel)?

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    Original von Southern
    Mir fällt hier auf, dass der ein oder andere in der Vergangenheit zu leben scheint und Veränderungen scheut.

    Die Jugend von heute hat keine Eier. Selbst die Mädchen damals hatten mehr Eier, als die Jungs von heute. :boxing:

    Veränderung ist immer gut, das bedeutet aber nicht, dass man das "Alte" komplett über Bord schmeißen muss.
    Außerdem sehe ich die jetzige Entwicklung eher als Rückschritt, da man an alte House-Zeiten anknüpft.

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    Original von niles
    Zur Ausgangsposition zurück, also dem Grundanliegen 'ich will DJ werden', ist es aber eben mit dem "richtigen" Equipment keine Herauforderung mehr und deshalb auch nicht bewundernswert.

    Wenn man unter deejaying reines Tracksaneinanderreihen versteht, dann vermutlich nicht. Aber wie ich gesagt habe, ein DJ macht mehr als das.


    EDIT:

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    Original von Southern
    Der Computer könnte auch die Schritte auf der Tanzfläche messen und die Musik nach einem bestimmten Konzept anpassen.

    Fänd ich gut. Dann wäre nämlich Speedcore die beliebteste Musik, und Minimal/Elektro/House/Progressive wären in den Augen des Computers total unbeliebt. :D


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    Original von Southern
    Außerdem könnte ein Computer auch automatisch aus dem Internet Veröffentlichungen beziehen.

    Dann gäbe es solche Mischformen wie progressiven Trance oder Tech-Trance nicht. Gibt dem Computer als Filter "Trance" an, wenn er auf einen so großen Pool, wie das Internet zugreifen kann. Und dann gibt z.B. noch "House" dazu als Filter ein. Kann vorkommen, dass er dann trotzdem nur Trance spielt, oder Tracks, die zwar von den Frequenzen zueinander passen, aber nicht von der Art.
    Und eine Spannungskurve wird er trotzdem nicht hinkriegen. Das schaffen selbst viele menschliche DJs nicht.

    Zitat

    Original von niles
    Ob man für eine gute Trackauswahl allerdings einen professionellen DJ braucht, ist natürlich fraglich.

    Die Technik heutzutage ist in der Lage komplett selbstständig ein komplettes Set zu spielen, sogar ohne Vorgabe einer detailierten Tracklist. Der Computer kann jeden Track analysieren und somit feststellen, welcher passend zum vorigen ist. Technisch gesehen wäre ein DJ also überflüssig.

    Warum gibt es also noch DJs?
    Mal ehrlich, wer jubelt gerne DJ „Pentium“ zu? Jeder von uns verbindet gerne ein Gesicht, einen Menschen mit der Musik, die er mag. Und ein Mensch mit Bekanntheit bringt mehr Geste als ein nameloser Computer.

    Noch kann kein Computer messen oder berechnen, wie das Publikum auf die abgespielte Musik reagiert. Klar, könnte er das Verhältnis von Tanzenden zu Nicht-Tanzenden ausrechnen, aber was sagt das aus? Wenn die Musik nicht ankommt, kann der DJ umschwenken und sich auf das Publikum einstellen. Er kann sogar durch gezieltes einsetzen von bestimmten Tracks an bestimmter Stelle die Atmosphäre lenken.

    Weiterhin muss man sich auch mal fragen, wer die Playlist oder den Trackpool füllen würde, auf den der Computer zugreifen soll. Ist es immer die gleiche Person, besteht die Gefahr, dass immer die gleichen Tracks gespielt werden, bzw. immer die gleiche Art. Das wäre der Tod der Innovation.


    „Hey DJ, kannste Mal $Track von $Artist spielen?“
    - Beep
    „Hallo? DJ?“
    - Beeep, Beep, Piep
    „Was jetzt, ja oder nein?“


    Produzenten brauchen auch ein Feedback. Viele Tracks erscheinen zuerst als Promo. Der DJ, der das Promo erhält, gibt dem Produzenten ein Feedback, wie der Track vor Publikum angekommen ist. Das kann auch kein Computer.

    Gibt auch noch Musik-Arten, bei denen der DJ nicht einfach einen Track an den anderen anfügt. Es wird gescratcht, es werden Effekte genutzt, es wird an den Fadern rumgespielt usw. Das wird ein Computer nicht wirklich können, da das alles eher Improvisationen sind.

    Solle es tatsächlich Mal so weit kommen, dass DJs komplett durch Maschinen ersetzt werden, sage ich voraus, dass dann EDM auf lange Sicht aussterben wird.