Im zweiten Abschnitt geht es im Großen und Ganzen Dir doch nur darum Beweise zu erbringen und ich kann wieder nur sagen, dass keiner von uns Beiden je etwas in dieser Hinsicht beweisen kann, sondern nur Einer glaubt und der Andere nicht 
Ich sehe es umgekehrt, vielen Menschen macht es Angst etwas nicht rational erklären zu können und so suchen sie immer weiter nach Erklärungen, aber kommen oft wieder bei 0 an.Trotzdem wird die Menschheit von Tag zu Tag arroganter. Jemand, der auch an etwas anderes als an blanke Fakten glaubt wird immer öfter zum Idioten erklärt, dabei ist der Wissenschaftler selbst auch oft noch längst nicht da angekommen wo er ankommen wollte. Wir wissen wie wir uns das Leben bis zum Tod verschönern können, wie wir es durch die Forschung verlängern. Aber das Geheimnis aller Geheimnisse werden wir nicht lüften.
Ich habe nicht gesagt, dass Atheisten die schlimmeren Missionare sind, dass ist Verriss ! Ich habe nur festgestellt, dass mir als Gläubiger manchmal weniger Respekt entgegengebracht wird als andersherum. Schnell ufert das ins beleidigende aus. Eine respektvolle Diskussion kann nicht entstehen, wenn man Jemand Glauben als "sch**ß" tituliert und einem die ganze Zeit erzählen will das, dass sowieso alles nur purer Unsinn ist. In Zeiten wo immer mehr Wert auf Rationaliltät, Karriere, Geld und sein eigenes Ego gelegt wird, haben auch Manche gar keine Lust mehr sich auf etwas einzulassen, dass nichts mit dem trockenen Alltag zutun hat (und das ist nich nur bei Religion so !) und dann schießt man bei so einem Thema lieber mit der Pumpgun rein. Vielleicht haben auch Manche selbst durch bestimmte Familiengenerationen eher negative Erfahrungen mit Religion gemacht. Ich kann das von meiner Seite zum Glück nicht sagen. Ich wurde nicht mit dem Glauben unterdrückt. Mir wurden Werte vermittelt, aber es hat mich nicht an irgendetwas was ich tun wollte je gehindert. Ich denke, dass man so den Glauben auch eher am Leben hält, als wenn man dort mit dem erhobenen Zeigefinger steht !
Es ist etwas schade, aber schnell ufert eine Diskussion zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen darin aus über Beweise zu sprechen ! Dabei hat es scheinbar immer noch nicht Jeder begriffen, dass es ziemlich unnütz ist einem Gläubigen etwas von einer Beweislage zu erzählen, da es ja gerade den Glauben an etwas ausmacht keine Beweise zu haben. Das war nicht der Ursprungsgedanke dieses Threads sondern viel mehr wie der Einzelne zu dem Thema Glauben steht. Z.B. ob er glaubt, was er glaubt , mal geglaubt hat oder eben nicht an die Sache glaubt. Letzteres ist genauso zu tolerieren. Fragt sich nur ob Toleranz auch hält wenn dann doch ausufernde Satzformulierungen oder kraftausdrücke nach dem Motto "das ist doch alles nur sch***ß verwendet werden.