Wir waren nur am Freitag da gewesen. Ich hatte mich wirklich gefragt wo die ganzen Leute im Vergleich zum Jaarbeurs waren, wir mussten beim Eingang auch nicht großartig warten mit unseren Tagestickets, bei den Wochenend Tickets gab es wiederum eine Schlange, wobei die mir auch nicht extrem vor kam.
Utrecht ist für das fahren mit dem Zug natürlich entspannter gewesen, weil die ICEs aus Deutschland direkt dort halten und man nur auf die andere Seite musste, aber das Ahoy mit seinen kurzen Wegen zwischen den Tribünen ist wirklich super.
Am Anfang hatte es für mich wirklich einen extremen Beigeschmack, dass man die Stage 3 für den livestream ausgewählt hat und Armin auch anstelle eines Uplifting (138 oder wie auch immer er das betiteln mag) Sets lieber b2b mit Techno Künstlern gespielt hat, aber dafür gab es dann mehr Platz auf der Stage 2 
Wir waren nahezu durchgängig dort, ich finde es aber für die ersten DJs auch schade, dass da alles noch so klein gehalten wird. Ich verstehe natürlich, dass man noch was drauf packen will, aber wenn man dann auf einem Festival ist und sich denkt “geht eh erst um 2 richtig los” ist das schon komisch.
Ich hatte schon den Eindruck, dass entweder die Anlage Bass betonter war oder tatsächlich einige doch mehr “geballert” Haben als sonst. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich ganz vorne stand, was mir bei einer ASOT noch nie passiert ist.
Unsere Highlights waren Bryan Kearney und Will Atkinson, wobei uns Maddix zum Schluss auch gefallen hätte, wenn wir nicht schon so müde gewesen wären. Die Show auf der MainStage ist aber doch nochmal eine ganz andere, als auf den anderen Tribünen, wobei es schon ziemlich leer war. Entweder waren dann alle bei Armin oder es war wirklich so extrem leer.
Das mit dem Pfand finde ich super, hatte zumindest auf der Stage 2 keinen klebrigen Boden unter mir und auch verhältnismäßig wenig Müll gesehen, auf der MainStage war das mit dem klebrigen Boden leider nicht so, aber viel weniger als ich es gewohnt bin.
Die Toiletten waren auch immer sauber, in Utrecht waren wir immer zurück zum VIP Eingang und haben die Toilette dort benutzt.
Insgesamt muss ich aber sagen, dass mir schon ein wenig der Charme von der Radioshow als solches fehlt. Ja, alles entwickelt sich weiter und ASOT ist eine Marke welche mehr als die Radioshow ist, aber ich finde schon das ein paar Dinge fehlen, welche eigentlich zu einer Radioshow gehören sollten. Das mit dem Radiodome fand ich eigentlich eine nette Idee und am VIP Eingang sind dann auch die Künstler zu den Interviews gegangen und man konnte jeden für ein Gespräch oder Bild angreifen. Die waren nach den Sets dann auch extrem entspannt gewesen, die meisten bereiten sich ja doch gut auf das ASOT Set vor. Das auch nicht mehr alle Tribünen live übertragen werden (auch in Audio nicht) finde ich auch schade.
Aber wir hatten trotzdem unseren Spaß, auch wenn es mittlerweile preislich böse ist, ich denke aber das wir trotzdem wenn das Line-Up stimmt nächstes Jahr wieder fahren, es ist ja doch immer der Einstieg ins Jahr und ein ID-Fest 