Beiträge von summer.sun

    Wie im "Ich habe mir zuletzt gekauft - Thread" bereits geschrieben, bin ich derzeit auf einem kleinen Trip in Sachen Dub Techno. Ausgelöst wurde dies unter anderem durch die "Phosphor EP" von Arne Weinberg aka Onmutu Mechanicks, die im März diesen Jahres auf dem dänischen Label Echocord Colour erschienen ist. Dieses Label ist übrigens ein Sub von Echocord, wobei beide in schön atmosphärisch-dubbigen Gefilden unterwegs sind. Enthalten sind bei diesem Release drei Originale und ein Remix von Norman Nodge zu dem titelgebenden Track "Phosphor". Da dieses Release einen ganz großen Eindruck bei mir hinterlassen hat, habe ich mir heute auch erstmal sein Album "Nocturne" gekauft. Dieses scheint es den Soundschnipseln zu urteilen der "Phosphor EP" in Sachen Genialität gleichzumachen. Ich bin auf jedenfall ziemlich gespannt. Aber gut, hier nun erstmal die Hörproben:

    Onmutu Mechanicks "Phosphor"
    Onmutu Mechanicks "Phosphor" (Norman Nodge Remix)
    Onmutu Mechanicks "Innocence & Purity"
    Onmutu Mechanicks "As The Spirits Fade"

    Zuallererst kommt das Original zu der "Phosphor", welches ziemlich unaufgeregt und auch recht minimal daherkommt. Liebhaber epischer Breaks und großer Melodien werden mit dieser Nummer aller Wahrscheinlich nicht wirklich warm werden, da eben jene Merkmale hier nicht zu finden sind. Ehrlich gesagt kann ich selber gar nicht so wirklich auf den Punkt bringen was ich an der Nummer mag. Wahrscheinlich ist es die Wechselwirkung der verschiedenen Komponenten hier, die zusammen einfach eine angenehme, chillige und irgendwie auch warme Atmosphäre erzeugen. Einen großen Anteil an besagter Atmosphäre sind auch den schön langgezogenen echoartigen Sounds zuzuschreiben, die ein Hauptmerkmal des Dub Technos sind. Eben diese dubbigen Sounds haben es mir in letzter Zeit ungemein angetan. Obwohl es im großen Meer des Dub Techno noch weitaus spannendere und atmosphärischere Tracks als die "Phosphor" gibt, so hat sich diese Nummer meiner Meinung nach trotzdem locker eine Wertung von 5/6 verdient. Aber es wird noch besser!

    Als nächstes kommt der Norman Nodge Remix zu der "Phosphor", der mir im direkten Vergleich noch ein ganzes Stück besser gefällt. Die Sounds als solche sind ziemlich stark an das Original angelehnt, wobei Norman Nodge der Nummer ein wenig mehr Wumps verleiht. Zugegeben, von Wumps kann man eigentlich nicht wirklich sprechen, allerdings trifft es im direkten Vergleich zum Original schon zu. Auch hier kommen naturgemäß wieder diese wunderschönen echoartigen Sounds zum Einsatz, die mir auch hier wieder ein herrlich angenehmes Gefühl bescheren. Im Gegensatz zu vorheriger Version kommt hier auch eine wunderbare Melodie zum Einsatz. Diese ist zwar sehr simpel und wird ständig geloopt, allerdings fügt sich diese einfach perfekt in diesen Track ein. So entsteht einerseits eine ziemlich hypnotische und - ich möchte fast sagen - "trancige" Atmosphäre, andererseits gibt es aber auch hier wieder eine schön warme Atmosphäre. Doch, dieses Teil hat mich wirklich angefixt. Ich gebe diesem Teil eine Wertung von 5,75/6.

    Nun ab zu der "Innocence & Purity", die im Gegensatz zu den vorherigen Tracks wiederum sehr breakig daherkommt. Dieses Teil hat mich auch wieder ziemlich angefixt, da diese Mischung aus dynamischen Breaks und langgezogen und echoartigen Flächensounds einfach nur großartig klingt. Einerseits kann man sich zu dieser Nummer ganz entspannt zurücklehnen und fallen lassen, andererseits hüpfen die Beine aber trotzdem noch schön auf und ab. Auch hier muss ich einfach noch einmal wiederholen: Diese wunderbare warme Atmosphäre lässt mich einfach nur dahinschmelzen. Neben den Flächensounds finden sich hier und da noch viele weitere Sounds, die diese Nummer in Punkto Atmosphäre noch weiter aufwerten. Diese Nummer mag zwar nicht unbedingt etwas für den Club sein, dafür kommt dieses Teil zu Hause einfach nur gut. Obwohl die "Innocence & Purity" ansich eher düsterer daherkommt, so hat die Nummer meiner Meinung nach aber irgendwie auch fast schon was verhaltend-sommerliches ansich. Keine Ahnung wie ich es beschreiben soll. Irgendwie klingt es für mich fast schon wie ein einsamer Sonnenuntergang. Naja, alles in allem ein Track der mich auf jedenfall total flasht. Ich gebe auch hier eine Wertung von 5,75/6.

    Als letztes kommt die "And The Spirits Fade", die ich wiederum als einen genialen Hybriden aus Dub Techno und Downtempo bezeichnen würde. Einen wirklich Beat findet man hier nicht wirklich, vielmehr handelt es sich hier um ein breakiges Geklopfe. Ansonsten besteht das Drumherum aus sehr düsteren Sounds, was diese Nummer perfekt für spätere Stunden eignet. Wenn man so will, dann kommt dieses Teil genau im jetztigen Moment einfach nur ideal :). Am besten kommt solche Musik meines Erachtens wenn man das Licht ausmacht, Kopfhörer aufsetzt und dann die Augen schließt. Danach heißt es nur noch Kopfkino. Die Monotonie dieser Nummer begünstigt eben jenes Kopfkino noch weiter. Überzeugen tut die "And The Spirits Fade" vorallem aufgrund ihrer düsteren, hypnotischen, psychedelischen und vertrippten Atmosphäre. Da ich nicht mehr weiß was ich schreiben soll, belasse ich es einfach mal und gebe der Nummer ebenfalls eine Wertung von 5,75/6. Fazit: Bislang eines der ganz Großen Releases 2012 :yes:.

    Da ich mich bislang noch nicht zu der CD geäußert habe, muss ich nun meine Lobesgesänge ein wenig verspätet rausposaunen. Lang habe ich dieses Teil zwar noch nicht, aber mittlerweile läuft die "Collaborations" rauf und runter. Hier gibt es einfach nur endgeilen "Space-Techno" auf die Ohren, bei dem wirklich jeder Track durch eine großartige Atmosphäre begeistern kann. Schlechtes habe ich bei solchen Namen wie Oliver Lieb und Jimmy Van M eh nicht erwartet, aber letztlich hat das Endresultat trotzdem alle Erwartungen nochmal bei weitem gesprengt. Einfach nur eine tolle Scheibe die ich jedem hier im Forum empfehlen kann. Ich kann es nur gebetsmühlenartig wiederholen: Bedrock steht halt für Qualität!!!! :D :yes:

    Hm, irgendwie fühle ich mich durch deinen ersten Kommentar angesprochen :D. Aber wie ich ja im WHIGFM-Thread bereits gesagt habe, gehört auch für mich die "Prometheus" zu den derzeit fettesten Tracks. Grandioser Bollertechno, kombiniert mit unheimlich atmosphärischen Soundelementen. Die anderen Tracks sind zwar auch gut, aber an das geniale "Prometheus" kommt da einfach nichts ran. Für mich derzeit einer meiner Favoriten des Jahres 2012. Einfach nur ein Brett :yes:

    Hm, das Original zu der "Crossroads" fand ich irgendwie nie so toll. Klar, schlecht ist es nicht, aber irgendwie konntete mich die Melodie beim Original nie sonderlich mitreissen. Auch der Rest dümpelte mir immer ein bisschen zu viel vor sich hin. Beim Probspot Remix sieht das schon anders aus, da die Melodie aus meiner Sicht dort insgesamt viel besser eingebaut wurde. Auch das ganze Drumherum gefällt mir dort einfach wesentlich besser. Halt einfach wünderschöner Progressive-Trance den der Herr da gezaubert hat. Den Remix von Perry habe ich gerade nicht im Ohr.

    Rio Addicts "Crossroads"
    Rio Addicts "Crossroads" (Probspot Remix)
    Rio Addicts "Crossroads" (Perry O'Neil Remix)

    Wahnsinn, zu diesem Brett gibt es tatsächlich bis heute keinen Thread? Okay, es wird dringend Zeit dies zu ändern! Ursprünglich ist die "Sanctuary" bereits im Jahr 2002 auf dem australischen Label 2Q Records erschienen, wobei aber meines Wissens nach diese Scheibe erst durch die 2003'er Remixe von Harry Lemon und Ivan Gough so richtig eingeschlagen ist. Erschienen sind diese beiden Versionen auf dem kurzlebigen Armada-Sub namens Bandung, welches seinerseits das Label von Harry Lemon war. Nicht von ungefähr wurde die Platte von Leuten wie Gabriel & Dresden, Armin van Buuren, Markus Schulz oder Matt Darey supportet. 2010 wurden übrigens noch neue Remixe von Arnej und Gafry & More rausgehauen, von denen allerdings nur letzterer ansatzweise an die alten Versionen herankommt. Hier aber jetzt erst einmal die Hörproben:

    Origene "Sanctuary" (Harry Lemon Remix)
    Origene "Sanctuary" (Ivan Gough Remix)
    Origene "Sanctuary" (OEM Version)
    Origene "Sanctuary" (Inertia Blue Remix)
    Origene "Sanctuary" (Smash 'n' Grab Club Mix)
    Origene "Sanctuary" (Smash 'n' Grab Reprise)
    Origene "Sanctuary" (Arnej Club Mix)
    Origene "Sanctuary" (Gafry & More Remix)

    Da es zum Ivan Gough Remix leider keine Hörprobe auf Youtube gibt, beschränke ich mich hier einfach mal auf den Harry Lemon Remix zu der "Sanctuary". Wie es sich für anständigen Progressive gehört, kommt dieser Remix erstmal mit ordentlichen 11 Minuten Laufzeit um die Ecke. Ja, so muss das sein! Hier geht nicht mit Eile zu, stattdessen wird viel Zeit für einen anständigen Trackaufbau gegeben. Der Anfang dieser Nummer ähnelt mit seinem Breakbeat und den dunklen Sounds eher einem Intro, wobei ab Minute 1 dann der Beat so richtig loslegt. Kurze Zeit später werden dann auch schon die Vocals angedeutet, wobei diese aber erst einen kurzen Augenblick später dann richtig ausgespielt werden. Keine Ahnung, aber eben diese Mischung aus düsterem Progressive-Sound und Vocals kriegt mich irgendwie immer wieder rum. Das später auftauchende Break überzeugt durch seine anfangs düstere Stimmung, wobei aber auch noch eine herrlich epische Melodie hinzukommt. Danach geht es wieder schön groovig weiter, wobei wieder etwas später dann noch die besagte epische Melodie dazukommt. Danach bewegt sich dann der Track auch langsam aber sicher dem Ende zu. Tja, was gibt es noch groß zu dieser Nummer zu sagen? Für mich einfach ein ganz großes Teil im Bereich des Progressive-House. Kommt soundtechnisch auch dem UK-Kram ala Digweed sehr nah. Und da ich Digweed, Sasha, Seaman und co ja eh komplett verfallen bin, mag ich dieses Teil natürlich auch. Eine Wertung von 5,5/6 dürfte hier angemessen sein.

    Mit der "Netherworld" ist dem Oliver Lieb damals ja nun ein echter Knüller gelungen. Meine Favoriten sind die Album Version bzw. der Vinyl Cut und der 2005 veröffentliche Oliver Prime Remix. Einfach nur große Klasse was da veranstaltet wurde! Aber auch die Remixe von Jules Verne und Incolumis sind echt gut geworden. Letzterer ist meiner Meinung nach etwas unterschätzt. Alles in allem ist dieses Release nicht hoch genug einzuschätzen :yes:.

    L.S.G. "Netherworld" (Album Version)
    L.S.G. "Netherworld" (Vinyl Cut)
    L.S.G. "Netherworld" (Kid Loops Remix)
    L.S.G. "Netherworld" (Jules Verne Mix)
    L.S.G. "Netherworld" (DJ Randy's Smoke Free Mix)
    L.S.G. "Netherworld 2005" (Oliver Lieb Remix)
    L.S.G. "Netherworld 2005" (Oliver Prime Remix)

    L.S.G. "Netherworld 2005" (John 00 Fleming Remix)

    L.S.G. "Netherworld 2005" (Incolumis Remix)

    Und ab zum nächsten Klassiker. Hinter Bedrock verstecken sich John Digweed und Nick Muir, die 1993 zusammen mit KYO ihr Debüt namens "For What You Dream Of..." rausgebracht haben. Dem ein oder anderen dürfte die Nummer vielleicht durch den Film "Trainspotting" bekannt sein, zu dem die beiden z.B. neben Underworld oder Brian Eno ein Stück zum Soundtrack beigetragen haben. Ehrlich gesagt habe ich mich anfangs ein wenig schwer mit diesem Stück getan, mittlerweile habe ich das Teil aber ziemlich lieb geworden. Wenn man sich mal das Alter dieser Nummer vor Augen führt, dann klingt die "For What You Dream Of..." eigentlich auch heute noch recht frisch und modern. Erschienen ist das Teil übrigens auf Dave Seamans damaligen Label namens Stress Records. Aber genug des Geblubbers, hier dann mal die Hörproben:

    Bedrock feat. KYO "For What You Dream Of..." (Full On Renaissance Mix)
    Bedrock feat. KYO "For What You Dream Of..." (Instrumental Edit)
    Bedrock feat. KYO "For What You Dream Of..." (Panel Beater Dub)
    Bedrock feat. KYO "For What You Dream Of..." (Blue Amazon Beach House Vocal Mix)
    Bedrock feat. KYO "For What You Dream Of..." (Blue Amazon Future 101 Mix)
    Bedrock feat. KYO "For What You Dream Of..." (Holy Trinity Edit)

    Mein persönlicher Favorit ist der Full On Renaissance Mix zu der "For What You Dream Of...", der in gewisser Weise auch das Original darstellt. Den Beginn läutet ein schön düsteres Intro ein, wobei nach etwa einer Minute dann zaghaft der Beat einsetzt. Richtig loslegen tut der Track allerdings eine weitere Minute später, wenn die Nummer mit ordentlich Wumps loslegt. Wenig später kommen dann die Vocals mit ins Spiel, die sicherlich nicht jedem hier zusagen werden, da diese zugegebenermaßen recht dominant und prägnant sind. Aufgrund dieser Vocals habe ich mich anfangs auch ein wenig schwer mit dieser Nummer getan, wobei ich diese aber mittlerweile nicht mehr missen will. Das anschließende Break ist dann der absolute Knüller. Die ohnehin feine Melodie kommt hier richtig geil rüber, unterstützt durch schön harmonische Sounds und eine abartige Dramaturgie. Danach geht es erstmal wieder wie gehabt weiter. Ab der achten Minute geht es danach nochmal so richtig ab, wenn die Vocals spielerisch ein wenig anders eingesetzt werden und die Melodie nochmal eine Stufe höher geht. Spätestens hier krieg ich einen Kollaps. Puh, einfach nur saufett gemacht. Leider bewegt sich der Track danach auch recht schnell dem Ende zu. Aber gut, da der Rest ansonsten einfach nur Deluxe ist, sei es ihnen an dieser Stelle verziehen :D. Für mich ist dieses Gerät zumindest ein Meilenstein im Bereich des Progressive-House. Einfach nur ein richtig geiles Teil. Von daher gebe ich auch ohne zu zögern eine Wertung von 6/6! Übrigens ist die Nummer auch auf der legendären Renaissance: The Mix Collection von Sasha & Digweed drauf, die ich glücklicherweise in der Originalfassung von 1994 mein eigen nennen darf. Ebenfalls ein Meilenstein im Bereich des Progressive-House/Trance.

    Mal wieder ein bisschen Oldschool-Trance. Erschienen ist die "Paris EP" im Jahre 1993 auf dem französischen Label Fnac Music Dance Division, dem Vorgänger von F Communications, welches wiederum im Jahre 1994 von Eric Morand und Laurent Garnier gegründet wurde. Der Letztgenannte, Laurent Garnier, bildete zusammen mit Shazz und Ludovic Navarre das Projekt Choice. Obwohl dieses Release eigentlich ganze 5 Tracks umfasst, will ich mich hier auf das alles überragende "Acid Eiffel" beschränken. Meiner Meinung nach ein völlig unterschätzter Klassiker des (Acid-)Trance. Eigentlich nicht nur ein Lehrstück des Acid-Trance, sondern vielmehr ein Lehrstück im Bereich der gesamten EDM! Aber gut, nun erstmal die Hörprobe:

    Choice "Acid Eiffel"
    Choice "From The Arch"
    Choice "78"
    Choice "Vision From A Sad Window"
    Choice "6 AM Square T.R."

    Müsste ich einer Person einen ganz großen Knaller in Sachen Acid-Trance empfehlen, dann dürfte meine Empfehlung mittlerweile wohl wahrscheinlich die "Acid Eiffel" von Choice sein. Eigentlich hat dieses Teil alles was einen grandiosen Track ausmacht. Zum einen hat er einen überragenden Aufbau, was aufgrund der Spieldauer von 13:34 nicht verwundern dürfte, dann hat er eine höchst emotionale Atmosphäre, und zu guter Letzt dürfte dieses Teil auch damals auf den Floors dieser Welt einfach nur himmlisch gekommen sein. In Laurent Garniers Buch names "Elektroschock" sagt er zumindest das dieses Teil wohl damals wie eine Bombe eingeschlagen ist. Umso trauriger das dieses Teil so in Vergessenheit geraten zu sein scheint. Was ich an dieser Nummer ganz besonders schätze, ist neben diesen ultra harmonischen Sounds ganz klar der Aufbau. Die Nummer scheint über die gesamte Spieldauer eine Wandlung durchzumachen. Zu erst steigert sich diese Nummer von Minute zu Minute immer weiter, nimmt sich dann aber wieder zurück, nur um dann noch intensiver durchzustarten. Wie gesagt, von der Atmosphäre noch ganz abgesehen. Eine große Beschreibung des Tracks als solchem erspare ich mir einfach mal, da meine Worte dieser Genialität nicht gerecht werden würde. Bleibt nur noch zu sagen: 6/6! Einfach nur ganz großes Kino :yes:

    Erst vor ein paar Stunden ist auf Sudbeat - dem Label von Hernán Cattáneo - ein neues Release rausgekommen, welches ich euch nicht vorenthalten möchte. Bislang gibt es zwar leider nur zu zwei der vier Tracks komplette Hörproben, allerdings können die anderen ja auch später noch hinzugefügt werden. Von daher belasse ich es erstmal bei diesen zwei Tracks. Während die beiden Originale zu "Shibuya" und "Mohnblümchen" eher in Richtung Techno gehen, so gehen die Remixe von Guy Mantzur und Rickesto wiederum mehr in Richtung Progressive-House. Ehrlich gesagt war mir von den Protagonisten bislang nur Guy Mantzur bekannt, wobei aber witzigerweise eben sein Remix bislang den besten Eindruck bei mir hinterlassen hat. Aber gut, hier jetzt erstmal die Hörproben:

    Nick Varon "Shibuya"
    Nick Varon "Mohnblümchen"
    Nick Varon "Mohnblümchen" (Guy Mantzur Remix)
    Nick Varon "Mohnblümchen" (Rickesto Remix)

    Zu Anfang also erstmal die "Shibuya", die wie erwähnt eher in Richtung Techno geht. Wie so oft ist die Trennung aber auch hier recht schwer, da man den Track genauso auch als Progressive-House oder Melodic Techno bezeichnen könnte. Naja, sei's drum. Praktisch von Anfang an schafft es der Track mein Bein auf- und abwippen zu lassen, was einerseits an seiner Geschmeidig- bzw. Lässigkeit, andererseits aber auch an den zurückhaltenden melodischen Elementen liegt. Außerdem hat diese Nummer einen wirklich feinen Groove, wobei diese Bezeichnung aber nicht ganz meinen Gedanken trifft. Einen großen Höhepunkt gibt es hier nicht, stattdessen steigert sich die Nummer ganz langsam über die gesamte Spieldauer. Einigen wird dieses Teil möglicherweise zu eintönig und langweilig sein, wobei ich eben diesen Sound wirklich gerne mag, Naja, entweder man mag ihn oder nicht :). Zugegeben, komplett hat mich das Teil noch nicht aus den Socken gehauen, aber vielleicht kommt es ja noch nach ein paar Mal mehr hören. Für mehr als ordentliche 5/6 reicht es aber allemal.

    Nun also der Guy Mantzur Remix zu dem Track "Mohnblümchen", der direkt einen ziemlich feinen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Bereits von Anfang an geht es hier mit einem wuchtigen Beat los, wobei die ersten melodischen Andeutungen nicht lange auf sich warten lassen. Richtig genial wird der Track dann ab dem Moment, wo sich im Hintergrund schön warme Sounds platzieren, die dem Track schön viel Atmosphäre einhauchen. Aber auch sonst finden sich viele nette melodische Soundfragmente, die alle zusammen ein wunderbares Ganzes ergeben. Im Break in der Mitte gibt es dann den ersten großen Höhepunkt, was sich so äußert, dass sich die Melodie dort langsam aber sicher immer weiter steigert. Ein sehr geiler Moment, wenn auch ein wenig kurz geraten. Danach geht es erstmal wie vorher weiter, wobei sich die Melodie aber wenig später wieder so genial steigert. Leider auch hier wieder viel zu kurz geraten. Von mir aus hätte man diese Gänsehautmomente ruhig noch ein wenig weiter ausdehen können, nichtsdestotrotz gebe ich der Nummer aber immer noch eine ordentliche Wertung von 5,5/6. Doch, sehr feines Teil :yes:

    Eijeijei, vielen Dank für diese tolle Vorstellung! Also "The Mirror Game" verzaubert mich schon direkt nach dem ersten Hören. Wunderschön bedrückender instrumentaler Teil, gepaart mit etwas verworrenen, aber überaus passenden "Vocals". Perfekt für späte Stunden vor dem PC. Sprich: Jetzt :). Die "One Day In May" hat eine gewisse Brise Funkyness inne, ist allerdings immer noch ein herrlich chilliges Stück Musik. Doch, auch dieses Lied spricht mich schon nach dem ersten Hören außerordentlich an. Dieses Release ist notiert und wird demnächst gekauft werden. Guy Gerber überzeugt mal wieder auf ganzer Linie :yes:

    Eigentlich ist Petar Dundov für mich das Aushängeschild in Sachen "Space-Techno". Jedoch kommt das eigangs erwähnte eigentlich nicht von ungefähr, da ich doch ein wenig von diesem Album enttäuscht bin. Normal gefallen mir sämtliche Tracks und Remixe von ihm, die gern eine verdammt düstere und hypnotische Atmosphäre beschwören. Ein gutes Beispiel ist das auf dem Album vorhandende "Distant Shores", welches ja bereits 2010 als Single veröffentlicht wurde. Mir persönlich ist nur zu wenig von diesem Kaliber drauf. Sicher, die Musik auf diesem Album ist alles andere als schlecht und qualitativ minderwertig, nur habe ich mir halt mehr von besagtem Style gewünscht. Aber gut, kaufen werde ich mir dieses Album in nächster Zeit aber trotzdem! Und wenn ich diesen Punkt erstmal "überwunden" habe und das Album unabhängig von meiner Erwartungshaltung ein paar Mal reingezogen habe, dann wird es wahrscheinlich trotzdem Höchstwertungen regnen :D. Nichtsdestotrotz ist Petar Dundov einer meiner derzeitigen Favoriten im riesigen Meer der EDM. Einfach nur ein wahnsinnig guter Musiker :yes:

    Schlagt mich ruhig, aber ich finde die Nummer einfach nur großartig! Schön spacig, minimalistisch und doch wunderbar atmosphärisch. Hier passt das Wort "Trance" einfach wie die Faust aufs Auge. Sicherlich nicht die leichteste Kost, dafür aber im passenden Moment einfach nur genial. Remixtechnisch sagt mir der Fran Von Vie Remix am meisten zu. Sowieso haut dieser derzeit ja echt feine Sachen raus. So auch hier. Einfach nur herrlich tiefgehende Musik. So etwas ist für mich Musik, die vorallem spätabends einfach nur gut kommt.

    Dieses wunderbare Gerät dröhnt gerade im Original Mix mal wieder aus meinen Boxen. Echt ein super Teil was die beiden da geschraubt haben! Wurde zurecht von solch illustren Gestalten wie Armin van Buuren, Markus Schulz, James Holden, Hernán Cattáneo, Desyn Masiello usw. supportet. Wie gesagt, ganz großes Kino hier :yes:. Auch die anderen Versionen sind nicht schlecht, kommen mMn aber nicht an das tolle Original ran.

    Chable & Bonnici "Ride"
    Chable & Bonnici "Ride" (Have A Break Mix)
    Chable & Bonnici "Ride" (King Unique Remix)
    Chable & Bonnici "Ride" (Mashtronic Remix)

    Mir hat es hier besonders der Guy J Remix zu der "Fragments" angetan. Wie man es von ihm kennt, gibt es hier schön düsteren und hypnotischen Sound auf die Ohren. Ein genialer Hybrid aus Progressive-House und Techno. Echt cool das er nun auch auf Anjunadeep vertreten ist. Die anderen beiden Stücke gefallen mir dafür aber nicht so sehr.

    Zitat

    Original von Martin F. Lizard

    Hey wie cool ist das denn schon wieder ? Juhuuuu :D Von dem Herrn habe ich lange nichts mehr gehört. Auf die guten 2005 er Progressive Zeiten und ab nach Soundcloud.

    Und wie du Recht hast! Was liebe ich den alten Progressive-Sound. Zudem war Perry einfach einer der besten seiner Zunft!

    Da dieses Lied bzw. Album mich gerade mal wieder in eine unfassbare Euphorie versetzt, muss ich der Nummer jetzt einfach ihren verdienten Thread widmen. Auch wenn die E2-E4 kein direkter Trance ist, so hat diese Nummer aber doch alles was Trance ausmacht. Produziert wurde dieses Teil im Jahr 1981 und erschienen ist es 1984. Wer spontan viel Zeit hat, der sollte sich einfach mal von Manuel Göttsching mit auf eine Reise nehmen lassen. Obwohl dieses Lied von Anfang bis Ende genial ist, so stechen aber doch die letzten Parts aufgrund der Gitarre nochmal besonders raus. Einfach nur unglaublich wie er seiner Zeit so voraus war. Ein wirklich unerreichtes Stück Musik! Das wars. Mehr will ich hierzu nicht schreiben. Zieht es euch rein, ihr werdet es bestimmt nicht bereuen.

    Manuel Göttsching - E2-E4 (Part 1)
    Manuel Göttsching - E2-E4 (Part 2)
    Manuel Göttsching - E2-E4 (Part 3)
    Manuel Göttsching - E2-E4 (Part 4)
    Manuel Göttsching - E2-E4 (Part 5)
    Manuel Göttsching - E2-E4 (Part 6)

    Ich liebe das Original. Große Worte will ich zu diesem Stück nicht verlieren, da eine jede Beschreibung gegenüber diesem wundervollen Lied nicht gerecht werden würde. Einfach nur ein traumhaftes Stück Musik! Der Remix ist auch ganz nett, zieht im direkten Vergleich aber natürlich den kürzeren. Aber wie gesagt, trotzdem eine überaus nette Version! Dazu dann auch noch kostenlos :yes:.

    Einfach nur traurig was Armada da abzieht. Witzig fände ich es ja, wenn all die kleinen Produzenten bzw. Labels mal Armada ein Airplayverbot aussprechen würden, wobei dies aber wohl leider Wunschdenken bleiben wird. Rechtlich mag Armada zwar vielleicht recht haben, jedoch macht man so auch eine DJ-Kultur kaputt. Immerhin hat ASOT doch auch einen großen Teil zu Armins Popularität beigetragen. Naja, ich kann darüber nur den Kopf schütteln.

    Dieses Gerät ist einfach nur der absolute Wahnsinn! Für mich gehört dieses Teil zu den besten Sachen die Lexicon Avenue je rausgebracht haben. Eijeijei, was liebe ich diesen alten Progressive :yes:. Wurde damals auch durch Leute wie John Digweed, Deep Dish, Satoshi Tomiie, Markus Schulz, Armin van Buuren, James Zabiela, Nick Warren, Tiesto usw. supportet. Ganz klar die Höchstwertung von mir :yes:.

    Depeche Mode - Only When I Lose Myself (Lexicon Avenue Remix)

    Dieses wunderbare Stück Progressive-House ist im Jahr 2003 auf dem englischen Label Chillifunk Records erschienen. Die beiden Versionen von East West Connection sind mir zwar bis heute völlig unbekannt, jedoch haben Lexicon Avenue - die übrigens zu meinen ganz großen Helden in Sachen Progressive gehören - einen richtig geilen Remix gezaubert. Als ich dieses Teil zum ersten Mal bei John Digweed gehört habe, da hat's mir nur noch die Socken ausgezogen. Wird Zeit diesem großartigen Teil seinen verdienten Thread zu widmen. Also dann: Hier das Release im Überblick inkl. Hörprobe.

    East West Connection feat. Daniel Vacchio - High On Life (East West Connection Main Mix)
    East West Connection feat. Daniel Vacchio - High On Life (East West Connection Deep Dub)
    East West Connection feat. Daniel Vacchio - High On Life (Lexicon Avenue For The House Heads Mix)

    Wie oben angedeutet, gibt es leider nur eine Hörprobe zum Lexicon Avenue For The House Heads Mix, weshalb ich mich gezwungenermaßen auf diesen beschränken muss. Aber egal, würde mich auch wundern wenn die anderen Versionen dieser das Wasser reichen könnten. Keine Ahnung wo ich hier anfangen soll, da diese Nummer wirklich in jeder Hinsicht einfach nur geil ist. Super Vocals, super Melodie und ein super Aufbau und Spannungsbogen. Anfangs geht es zwar noch etwas gediegen zu, jedoch sorgt diese düstere Atmosphäre schon mal für ordentlich Spannung. Mit der Zeit kommen jedoch die ersten harmonischen Klänge zu Tage, der wiederum alsbald dann die ober-mega-geile Melodie folgt. Langsam aber sicher schraubt sich diese zusammen mit den Vocals jedoch immer weiter nach oben, bis dann aber doch alles recht abrupt endet. Glücklicherweise lässt die lange Spieldauer jedoch eine Wiederholung des Ganzen zu, wobei ich spätestens ab da nur noch am austicken bin. Keine Ahnung, was soll ich noch sagen? Einfach nur fettes, geiles und oberdoppelmegageiles Gerät! Hier kann ich nur eine Wertung von 6/6 geben :huebbel:.

    Sooooo, wird mal wieder Zeit für ein paar Classics :). Wenn von John Digweed und Nick Muir aka Bedrock die Rede ist, dann wird nach meinem subjektiven Empfinden in aller Regel die "Heaven Scent" als Vorzeigeobjekt genannt, wobei meiner Meinung nach die "Emerald" der besagten Nummer in nichts nachsteht. Erschienen ist dieser Knüller im Jahr 2002 auf Bedrock Records. Während der Original Mix wunderbaren Progressive-Trance präsentiert, so schwanken die Remixe irgendwo zwischen Progressive-House, Breaks, Techno und Downtempo. Obwohl eigentlich alle Versionen sehr fett sind und es verdient hätten hier gewürdigt zu werden, so werde ich mich nichtsdestotrotz der Bequemlichkeit halber auf 3 Versionen beschränken. Aber gut, hier erstmal die volle Salve an Hörproben:

    Bedrock - Emerald
    Bedrock - Emerald (Bedrock Dub)
    Bedrock - Emerald (Reprise)
    Bedrock - Emerald (Filterheadz Remix)
    Bedrock - Emerald (Grayarea Remix)
    Bedrock - Emerald (Charlie May's Quartzite Cluster Mix)
    Bedrock - Emerald (Charlie May's Seismic Dub)
    Bedrock - Emerald (Henry Saiz Remix)
    Bedrock - Emerald (Henry Saiz Psychedelic Tech Tool)

    Mein absoluter Favorit unter den vielen verschiedenen Versionen ist ganz klar das Original zu der "Emerald", welches für mich persönlich mittlerweile schon Klassikerstatus hat. Wie bereits erwähnt, gibt es hier ordentlichen Progressive-Trance auf die Ohren. Da dieses Teil irgedwie einen fröhlichen "Vibe" ausstrahlt, macht sich bei mir immer automatisch so ein sommerliches, chilliges und zufriedenes Feeling breit. Hm, geht es nur mir hier so? :). Naja, wie dem auch sei. Einen großen Bonus gibt es direkt schonmal für die Spieldauer von über 11 Minuten, was sich überaus positiv auf den Trackaufbau auswirkt und dem Hörer eine wunderbare Klangreise beschert. Schon recht früh kommen bei dieser Nummer die ersten harmonischen Klangtupfer an die Oberfläche, wobei die Melodie selbst aber noch ein paar Minuten auf sich warten lässt. Dann allerdings, wenn denn die Melodie erstmal aufgetaucht ist, dann beginnt die Reise mit den Höhen und Tiefen. Von Mal zu Mal scheint die Melo immer intensiver zu werden, wobei sie am Ende dann sogar am explodieren zu sein scheint. Nunja, für dieses hammermäßige Gerät kann ich eigentlich nur die Höchstwertung von 6/6 geben.

    Als nächstes kommt dann der Grayarea Remix dran, der allerdings in eine etwas andere Kerbe schlägt. Jeder der etwas mit Progressive-Breaks anfangen kann, der sollte ruhig mal in diese hübsche Nummer reinhören. Mir gefällt diese Version zumindest echt gut! Im Gegensatz zur vorherigen Version gibt es hier nicht so sommerlichen Sound auf die Ohren, wobei dieses Teil im Hinblick auf harmonische Sounds dem Vorgänger wiederum in nichts nachstehen dürfte. Die markante Melodie kommt hier zwar recht spät ins Spiel, allerdings wird der Hörer glücklicherweise die Minuten davor durch andere hübsche Känge bei Laune gehalten wird. Der Aufbau ist hier zwar nicht aufsehnerregend, im Großen und Ganzen aber absolut okay. Support gab es z.B. von John Digweed (Layered Sounds 2) und Blu Mar Ten. Alles in allem dürfte eine Wertung von 5/6 in Ordnung gehen. Schickes Teil!

    Zu guter Letzt will ich dann noch den Henry Saiz Remix vorstellen, der im Jahr 2009 im Zuge der Bedrock 11 veröffentlicht wurde. Eigentlich bin ich ja von Remakes kein sonderlich großer Fan, allerdings hat Henry Saiz in meinen Augen diese Aufgabe hier überaus gut erfüllt. Genretechnisch schwankt der Remix irgendwo zwischen Progressive-House und Techno, wobei der technoide Anteil noch ein gutes Stück größer erscheint. Die Melodie wird im Gegensatz zu den anderen Versionen ein wenig anders verwendet. Einzig und allein vor bzw. während eines Breaks wird sie hier komplett ausgespielt, ansonsten beschränkt sie sich auf kleine Soundfetzen und Andeutungen. Ist man solch einer Vorgehensweise nicht abgeneigt, dann erwartet einem hier ein überaus nettes Stück Musik. Schade finde ich allerdings die Spieldauer von 7 Minuten, wodurch die Spannungskurve ein klein wenig leidet. Aber gut, das ist Jammern auf hohem Niveau. Auch hier gibt es eine Wertung von 5/6.

    Zitat

    Original von reisi1990
    Bei Beatport gibt es aktuell -20% auf jeden Kauf, wenn man den Code "8YEARS" vor dem Checkout eingibt. Gilt bis Mittwoch, 1. Februar 2012, 07:59.

    Cool, dann werde ich wohl noch einmal zuschlagen müssen. Danke für den Hinweis :yes:

    Zitat

    Original von halcyonzocalo
    Hype klingt wirklich ganz fesch, gefällt auch mir. Dafür 5/6.

    Die anderen Tracks sind aber eher nicht so meins.

    summer.sun: Du schreibst ja fast so viel wie hammer. Was soll der Arme denn noch groß zu der EP sagen? :D

    Och, beim hammer kommen doch pro Track noch gut und gerne +10 Zeilen mehr hinzu. Weiß der Geier wo er all die Worte noch hernimmt :D

    Alter Schwede, da suche ich nichtsahnend bei Beatport/Youtube nach ein paar neuen bzw. netten Tracks, als ich plötzlich auf diesen unfassbar genialen Five-Tracker gestoßen bin. Aber ruhig Blut, erstmal ganz von vorne. Erschienen ist die "The Move Clean EP" die Tage auf dem Berliner Label Vakant, das eingefleischten Fans von Techno und House mit Sicherheit bekannt sein dürfte. Die Tracks dieser Veröffentlichung bewegen sich alle im Bereich Techno, wobei aber eigentlich immer eine schöne melodische Note mitschwingt. Im übrigen finden sich zu den ersten drei Tracks hübsche Videos! Aber genug der Worte, hier jetzt erst einmal die Hörproben:

    Dario Zenker "Where Are You"
    Dario Zenker "Hype"
    Dario Zenker "Steppin To"
    Dario Zenker "Works"
    Dario Zenker "Tassel"

    Den Anfang dieser EP macht die "Where Are You", die ein schön düsteres Feeling mitbringt. Wer auf verdammt atmosphärische elektronische Musik steht, dem kann ich dieses Teil ganz klar empfehlen. Für mich persönlich eher ein Track für zu Hause, wobei man dieses Teil aber bestimmt auch gut eingesetzt im Club sehr schön hören kann. Bereits recht fix kommt hier diese melancholische Melodie hinzu, die diesen Track praktisch über die gesamte Spieldauer dominiert. Um für ein bisschen Abwechslung zu sorgen, hat Herr Zenker dafür aber über den Track allerlei Sounds und Spielereien verteilt, die sich durch sanfte flächenartige Sounds, perkussive Elemente und paar Klicks und Klacks äußern. Keine Ahnung was ich zu diesem grandiosen Gerät noch sagen soll, äußer das es sich die Wertung von 5,5/6 redlich verdient hat. Geiles Teil, wobei es meiner Meinung aber noch besser geht.

    Gemeint ist die "Hype", die dem Hörer ebenfalls wunderschöne melodische Klänge in die Ohren bläst. Auch hier finden sich bereits recht früh schon angenehme Klänge zusammen, wobei der eigentliche, richtig fette Part aber noch ein klein auf sich warten lässt. Bei diesem Teil kommt es mir glatt so vor, als ob jeder Klangtupfer perfekt platziert wurde. All diese Töne und Sounds ergeben einen Klangkosmos, der mir einen herrlichen Schauer über den Rücken bescherrt. Wahnsinn, einfach nur geil dieses Teil! Meine Güte, hier ist jede Beschreibung vergebene Liebesmüh, da dieses Teil einfach unfassbar und unglaublich gut klingt. Hammer, hast du zufällig Lust? :D. Um Skuz einfach mal sinngemäß zu zitieren: Wenn ich diesen und vergleichbare Tracks höre, dann wird mir immer wieder klar, dass nicht allein der Trance Emotionen und Melodien für sich gepachtet hat. Eine Wertung von 5,75/6 dürfte hier angebracht sein :yes:

    Als nächstes kommt die "Steppin To", die wiederum ein wenig aggressiver zu Gange geht. Glücklicherweise gibt es aber auch hier wieder wunderbar harmonische Sounds auf die Ohren, die dieses Teil auch für Leute schmackhaft machen dürfte, die ansonsten eher weniger für Techno und House übrig haben. Obwohl der Grundtenor dieser Nummer eher monoton ist, so vollzieht sich über die gesamte Spieldauer doch eine interessante Verwandlung. Durch immer wieder neue Sounds lässt Herr Zenker hier eine wahnsinnige Spannung aufkommen, die zumindest meine Füsse nicht still stehen lässt. Eine Nummer, die sich auch überaus gut für die Tanzflächen dieser Welt eignen dürfte. Da jede weitere Beschreibung zum scheitern verurteilt wäre, gebe ich hervorragende Wertung von 5,5/6 und gebe ab an hammer :D.

    Zu guter Letzt kommt dann noch die "Tassel", die im Gegensatz zu vorherigen Tracks sehr klassisch und wesentlich tanzflächenorientierter daherkommt. Wobei, auch hier findet sich eine kleine und stimmige Melodie, wenngleich sie "weniger in's Herz geht" als bei den anderen. Keine Nummer für die Peaktime, dafür ein guter Track um die Meute ein wenig in Stimmung zu bringen. Auch hier wieder ein schöner Aufbau, der den Track von ruhig und gemächlich in Richtung Feierei trägt. Daheim flasht mich dieses Teil jetzt nicht unbedingt, aber im Club kommt so etwas mit Sicherheit schon ganz geil. Ich mach es kurz und gebe eine Wertung von 5/6.