Beiträge von Kollege B

    Kein Plan, aber füg es doch einfach als Dateianhang hinzu ;)

    Schönes Auto, ich lieber Targas :yes:

    Zur Frage was ich derzeit fahre:
    Garnichts. Wenn man am Rande einer Großstadt wohnt mit ner Dauerfahrkarte für den sehr gut funktionierenden ÖPNV, dann braucht man einfach keins. Ich dachte vorher, ich würde das Auto vermissen, aber ehrlich gesagt tu ich das keineswegs.

    So wie es jetzt aussieht werde ich mir wohl niemals nen wirkliches Auto zulegen. Für mich ist das Auto zu nem reinen Spaßprodukt geworden in diesen Monaten die ich hier bin. Ich mag diese Leute nicht, die ein Auto plump als Fortbewegungsmittel und Lastesel sehen. Die sollen lieber auf umweltfreundlichere Fortbewegungsmittel umsteigen.

    Ich werde mir irgendwann mal was kleines holen, nen Speedster oder so, für sonntägliche Spaßfahrten. Ansonsten reicht Carsharing völlig aus. Für Urlaube, Umzüge, Großeinkäufe, da kann man sich nen Auto mieten oder gar ausleihen.

    Sollte es dann mal zu Kindern kommen, müsste ich ggf. nochmal umdenken, aber selbst das sollte ohne Familienkutsche zu meistern sein.

    Ja Anthony Rother darfst du dir auf keinen Fall entgehen lassen. Der sieht hinter seinen Geräten immer aus, wie so ein wandelndes Musikorchester mit Trommel, Mundharmonika und co, nur halt in elektronisch :D Und seine Mucke ist natürlich auch super!

    MoM spielen wie gesagt nur Hymnen. Ich hab mir das glaube ich erst einmal angeschaut, weil ich keinen Bock hatte für die 20 Minuten die guten Sets die in anderen Hallen liefen zu unterbrechen. Sollte es dieses Jahr aber ne gute Hymne geben, wärs ne Überlegung wert hinzugehen.

    Ich finde das Lineup im Vergleich zu letztem Jahr sehr sehr schwach.
    Vor allem vermisse ich den Techno Floor.

    Da würde ich ja fast Armin Only vorziehen. Obwohl der Oldschool Floor nett besetzt ist.

    Naja, eigentlich ist das perfekt. So habe ich keine Sorgen irgendwas zu verpassen :D

    Zitat

    Original von e-music
    Hallo, der Name passt doch wohl schon sehr gut. Ich würde den Zustand auf der Tanzfläche unter den optimalen Bedingungen schon Trance ähnlich bezeichnen. Ich komme jetzt leider nicht drumherum, aber weisst Du wie die Clubs Anfang der Neunziger aussahen? Dunkel, Stroboskope, Nebel und Sound. Du alleine mit Der Musik und den Effekten........das ähnelt einem Trancezustand schon ein wenig falls sphärische Musik, z.B. Trance mit ja Breaks und Flächen, hinzukommt.

    Weißt du, genau so habe ich auch immer gedacht, bevor ich besagtes Kröcher Set auf der Mayday gehört habe. Das was daran irgendwie nicht stimmen will ist, dass Kröcher nicht im geringsten Trance gespielt hat ;) Ansonsten wars aber genau so wie du es beschreibst mit "du und die Musik und die Effekte". Das habe ich in diesem Moment intensiver erlebt als je zuvor und kein Tranceset (außer höchstwahrscheinlich Psy und ggf. oldschooliger Pre-Dutch Trance) kommt dem nahe.

    Was du vergessen hast bei obigem Argument ist die Musik zu erwähnen. Denn früher war es schneller und so poppige Gitarrenbreaks a la Anthem Song wo erstmal jemand kommt und ne Minute lang nen Ständchen hält, waren da eher nicht die Regel. LSG - Netherworld ist auch ein nettes Beispiel für einen von den alten Tracks, wo das Break einen auf Trab hält. Die Fläche läuft da zwar auch kurz für sich alleine, aber durch gewisse Elemente (muss nicht gleich ne Bassline sein) merkt man schon dass es bald wieder weitergeht.

    Hab mir soeben auch nochmal den Trancemix von KLF - What Time is Love reingezogen. Das Ding verzichtet im Prinzip komplett auf Breaks, nur die Bassline setzt halt wie im Techno ab und zu mal aus. Darf man das nun nicht als Trance bezeichnen, weil eins der essentiellsten Elemente dieser Richtung fehlt? ;)

    @ Cileos: Ich habe die Breaks nie wirklich verurteilt, ich mag sie meistens ja sogar. Es ist nur so, dass sie für mich persönlich einem Trancezustand eher entgegenwirken als ihn zu fördern ;) Für mich ist Trancemusik Partymusik, wie auch Hardstyle und Schlager. Da kann man zusammen mit anderen Spaß zu haben (wobei bei Trance der Vorteil ist, dass ich es auch zu Hause hören kann). Wenn ich allerdings wirklich ein Ich-und-die-Musik Feeling erleben will, dann muss es schon was flotteres, monotoneres sein.

    Zitat

    Original von Nachtschatten
    Wenn man die letzten Postings durchliest, sieht man, dass die aktuelle Gefahr die der Beliebigkeit ist.

    Kollege B schreibt hier in meinen Augen Schwachsinn. Wie Gamba Jo schon meint, wenn ich "Trance" als Bezeichnung für den Effekt sehe, den die Musik in mir hervorzurufen in der Lage ist, dann kann man viele Musikrichtungen mit diesem Stempel versehen. Psytrance hat so gesehen z.B. das Prädikat "Trance" viel eher verdient als das, was wir als "Trance" bezeichnen (sofern es überhaupt noch Konsens gibt).

    Offenbar gibt es aber keine Übereinstimmung, was nun Trance im Wesen und Kern eigentlich sei. Daher ist gröberes Schubladendenken doch erst notwendig, um differenzierter werden zu können, da die eigentliche Bezeichnung "Trance" schwammig und unklar ist. Komm mir jetzt nicht mit einer Wikipedia-Definition, die hat auch nur ein Mensch aus subjektiver Haltung heraus erstellt.

    Was die aktuelle Entwicklung im Trancebereich angeht, stehe ich eher skeptisch bis ablehnend gegenüber, aber da ich ohnehin nicht in das Vergnügen von Trancepartys komme, stört es mich weniger, da ich mir einfach musikalisch das rauspicke, was mir persönlich gefällt.
    Wehmut finde ich grundsätzlich ok.

    Ich verstehe dein Problem nicht? Du sagst doch genau das Selbe aus wie ich. Mein Beitrag war doch nur mal nen kleiner Aufruf sich Gedanken zu machen, was Trance überhaupt bedeutet. Das Trancemusik mit Trancezuständen nichts am Hut hat und der Begriff entweder beliebig oder einfach nur falsch eingeführt wurde, von dieser Meinung kann mich niemand abbringen. Aber - auch wenn ich zugeben muss, dass mein Namensänderungsvorschlag vielleicht ein wenig übertrieben daherkam - ich habe das halt nur mal angemerkt. Dass ich den Begriff akzeptiere wie er ist, sollte klar sein, denn auch wenn es hier und da ein paar Differenzen bezüglich der genauen Definition gibt, haben wir ja schon alle ein gemeinsames Verständnis davon. Und das ist wichtiger als das genaue Zutreffen der Bedeutung des Namens auf das, was er bezeichnet.

    @ e-music:
    Das klingt in der Tat herablassend und negativ, und zwar deshalb, weil es bezogen auf die aktuelle Diskussion hier nicht den geringsten Grund gibt wieder mit der Ich-bin-der-Älteste-und-hab-am-meisten-Ahnung Nummer zu kommen. Es hat doch niemand gesagt, dass früher alles besser war :gruebel: Und es hat hier auch niemand ein Feeling beschrieben, das man nur 1994 in ner Disko wahrnehmen konnte, sondern die Musik an sich. Auch ein 14-Jähriger kann sich nen Track aus den 90ern anhören, den mit heute vergleichen und sich nen Bild drüber machen...

    Dein Problem was hier die Rechtschreibung betrifft kann ich auch nicht nachvollziehen. Das geht doch in diesem Forum total gesittet zu... Wir verfassen hier keine wissenschaftlichen Arbeiten. Wenn du ein höheres Niveau suchst, kannst du ja in ein Jazz oder Klassikforum gehen...

    Nochmal allgemein:
    Das was ich schreibe als Schwachsinn abzustempeln finde ich übelst intolerant. Aber für Intoleranz ist die Tranceszene ja schon länger bekannt. Ist es nicht toll, wenn wir (ich auf der einen und anscheinend alle Anderen auf der anderen Seite) die Musik auf komplett unterschiedliche Art und Weise wahrnehmen und trotzdem in gleichem Maße mögen können? Kann sein, dass ich Cileos' Welt nie kennengelernt habe, sie scheint meine Welt aber auch nicht zu kennen. Dennoch sind beide Welten vereint in der Musik die wir hören. Das ist doch wunderbar :)

    Und @ Gamba nochmal bezüglich der Mischmaschtheorie:
    Ist Hardstye nicht auch mehr oder weniger als Mix aus Hardcore und Trance gestartet? War das etwa einfallslos? War Hardcore etwa nicht mehr gut genug?

    Teilweise kann ich dir Recht geben. Mischung ergibt nicht automatisch bahnbrechende Ergebnisse, aber manchmal kann man das durchaus als neu und kreativ bezeichnen. Die Mischung machts halt. Zusammenmischen ist schlecht, vermischen ist gut.

    Also ich denke auch mal, dass der physische Datenträger aussterben wird, zumindest halt im Mainstream Bereich. Soll ja auch Leute geben die heute noch ein Grammophon besitzen.

    Was ich aber vorhersage (im Prinzip ist das eher bereits ne Beobachtung als ne Vorhersage): Auch die virtuellen Datenträger sterben aus. Ich wüsste nicht, warum ich mir eine MP3 z.B. kaufen sollte und damit Speicherplatz auf meinem Computer verschwenden, wenn ich mir das Ding in gleicher Qualität jederzeit und jederorts von entsprechenden Anbietern streamen kann?

    Zumindest bei mir ist es so, dass ich zwar dem menschlichen Jäger und Sammlernaturell entspreche, dies sich aber wirklich nur auf Greifbares begrenzt. Ob ich jetzt 100 GB Musik auf meinem Rechner habe oder halt auf einem Server im Netz von dem ich mir das für ne monatliche Pauschale nach belieben streamen kann, greife ich lieber auf letzteres zurück...

    Hardstyle ist eigentlich das selbe wie Trance, außer dass es im Break nicht dudelt, sondern irgendwie so ritsch, ratsch, rutsch macht. Ich stand da auf der InQontrol aufem Mainfloor und dachte cooler Track. Dann kam das Break und was passiert: alle stehen rum, langweilen sich ein wenig und wenn ritsch ratsch rutsch wieder um sind, dann geht es weiter. Ich kann damit nichts anfangen.

    Für mich ist das essentiellste an EDM neben einer 4/4 Bassline (mal von eventuellen Breakbeats abgesehen) der Flow. Manche Breaks schaffen es den Flow aufrecht zu erhalten, manche machen aber auch alles kaputt. Ist also nicht so, dass ich Breaks nicht von Grund auf verteufle @ Cileos. Aber nehmen wir mal den Anthem Song als Beispiel. Der ist für mich verkehrte Welt. Kann sein, dass einen das Break selbst in Trance versetzt, aber das wirkt überhaupt nicht mit dem Rest des Tracks zusammen. Für mich zählt nur das Gesamtgebilde.

    Das bezieht sich jetzt alles auf Trancezustände. Ich sag nicht, das Hardstyle nicht zum spaßigen Abgehen taugt oder auch "Trance", aber wenn ich wirklich in Trance geraten will bevorzuge ich lieber Hardcore (besonders Industrial) vor Hardstyle sowie Techno vor Trance.

    Um mal ein tofftes Beispiel zu nennen, was die hier beschriebenen Musikrichtungen vereint und wo aus meiner Sicht alles richtig gemacht wurde: Kai Tracid - Destiny's Path (Warmduscher Remix).

    Das Ding brettert schön, und ist auch noch aus der schönen Zeit, wo es schwer war Hardstyle von Hardtrance zu unterscheiden. Das Break kommt zwar abrupt, aber es ist sehr intensiv und sehr kurz und - ich weiß nicht wie ichs beschreiben soll - hat einfach sonen Vibe, der einen weiter auf Trab hält, unterstützt von flott wieder einsetzenden Drums, ehe es wieder auf die Fresse gibt. Der Track ist für mich die Definition von grenzenloser EDM in Perfektion :yes:

    Zitat

    Original von Phil Latch
    Oh Mann, ich finde sowas echt lächerlich, dieses "wir hassen xy". Finde ich total überzogen. Ich bin ja bekanntermaßen FAn der besten Rückrundenmannschaft :D und bei uns hat man ja eine Abneigung gegen H96 und Braunschweig. Ich habe da nie mitgemacht irgendwie, weil ich es Schwachsinn finde. Ich persönlich unterstütze auch den HSV und Bremen, sind beides coole Clubs und kommen aus dem Norden. H96 mag ich wirklich nicht, ist aber eher auf Rivalitäten und Sticheleien mit meinen Kumpels zurückzuführen ;-) "Hass" im Sport auf Gegner finde ich nicht angebracht.

    Ich finde hingegen lächerlich, wenn jemand sowas wie Hass lächerlich findet. Das gehört für mich zum Sport dazu wie andere meinen, dass Sport erst durch Wetten interessant wird.

    Ich sehe es wirklich komplett andersrum. Sport ist das Ventil, wo man so Gefühle wie Hass verträglich rauslassen kann. Solange es nicht zu Gewalt kommt, ist es doch das Beste was es gibt. Ist doch wunderschön etwas zu haben was man abgrundtief hassen kann, denn wenn man ein anderes Team richtig hasst, dann erlebt man Siege (und auch Niederlagen) viel intensiver. Wie langweilig wäre denn Sport, wenn man seinem Gegner nach jedem Spiel auf die Schulter kloppt und sagt: hej, wir haben verloren, Glückwunsch zu eurem Sieg. Es sollte zwar schon die Regel sein, denn gesunde Rivalität ist schon ne feine Sache, aber so ein bis zwei Erzfeinde sollte man schon haben und die verdienen vollen Hass und volle Häme! Ich finds z.B. lächerlich, wenn man sich ärgert, dass Dortmund nen Flugzeug mit nem Banner über die Scheißearena fliegen lässt. Die Gürtellinie kann garnicht weit genug unterschritten werden in solchen Angelegenheiten! Genau so schlimm kann es einen selbst treffen (gut 50 Jahre kein Meister, das schafft nur Scheiße :D).

    Als Tiesto auf der TE Airport gedroppt hat, fühlte ich mich auch nicht gerade auf ner Tranceparty, aber warum auch. Das Teil rockt einfach derber als 10 Trance Tracks zusammen :D

    Das Problem was doch die meisten mit dem Trance von heute haben ist, dass sie die Anfänge 1999 sehen. Wer sich allerdings mit der Musik von davor ein wenig befasst, der weiß dass Dutchtrance nicht alles ist und man sehr wohl auch nur kleinste melodiöse Einflüsse als Trance bezeichenen kann.

    Man muss sich einfach mal über die Bedeutung des Wortes "Trance" bewusst werden.

    Zitat

    Neben den erwähnten Wegen - Hypnose, Drogen und Schmerzen - gibt es eine Vielzahl von Techniken, um eine Trance auszulösen. Die meisten stützen sich auf repetitive, rhythmische Sinnesreize und Bewegungen wie Trommelmusik, Tanzen, Gesänge, Lichtblitze, etc. Hier wird auch die Verbindung mit der Trancemusik deutlich, die sich eben durch durchgängige Rhythmen und - in der Disco - durch visuelle Stimulation auszeichnet. Diese Möglichkeiten, eine Trance zu erzeugen, basieren auf der mehrfachen, schleifenartigen Wiederholung eines Reizmusters. Diese Reizmuster können verschiedenster Art sein. Trommelrhythmen bestehen aus einzelnen Tönen, welche zusammen ein Thema bilden. Durch Wiederholung und Abwandlung kann die Trance gesteuert werden. Gleiches gilt natürlich auch für Melodiefiguren, Bewegungsabläufe oder Mantras. Auch optische Reizmuster eignen sich gut für die Erzeugung einer Trance. Angewendet wird dieser Effekt wie bereits erwähnt bei Lichteffektanlagen auf Konzerten oder in Diskotheken. Wichtig ist hierbei immer die mehrfache Wiederholung des Reizmusters. Die Trance wird mit einer höheren Anzahl von Wiederholungen tiefer.

    Wo steht da nun, dass da überhaupt Melodien dazugehören? Sie können, aber müssen nicht. Mein Lieblingsanekdote ist immer noch das Kröcherset von der Mayday 2006. Mit Trancemusik wie sie hier viele beschreiben hat das sicher nichts am Hut, aber kein Tranceset hat es jemals geschafft mich in so einen Zustand zu versetzen, auch dank der Visuals.

    So langsam finde ich auch, dass man den Begriff einstampfen sollte. Abgesehen von all den negativen Anhaftungen war er schon seit 1999 komplett falsch benannt. Eine treffendere Bezeichnung wäre vielleicht Koitus-Interruptus-Trance, denn was den Trancezustand betrifft ist jedes Break der übelste Abtörner. Ich will nicht sagen, dass Breaks scheiße sind, aber für mich ist das eher mit Schlagermucke zu vergleichen als mit wirklichem Trance...

    Oh ja, der hat hier wirklich noch gefehlt. Viel mehr zu sagen als Sunset habe ich dann allerdings auch wieder nicht und auch Hayden muss ich zustimmen. Aber gibt ja genug neue Talente heutzutage und Yves Deruyter kann man seinen Quasi-Ruhestand ja auch gönnen, ist ja nicht so als hätte er nicht schon genug geleistet.

    Mein absoluter Favorit ist eigentlich Music-Non-Stop, allerdings im Push Remix. Da kannze voll mental drauf gehen :huebbel:

    Der Thread wurde einst aus einer anderen Diskussion rausgespalten, wegen offtopic. Ich weiß nicht, wo dein Problem damit ist. Es geht halt um eine Location. Gehört allerdings eher ins Szene Subforum, anstatt hier hin...

    Ich habe gerade vom Monday Bar Newsletter erfahren, dass ein englischer Journalist vom M8 Magazin mit an Bord war, für ne Simon Patterson Reportage. Stattdessen war der so beeindruckt, dass es direkt mal ne Doppelseite für die Cruise an sich gab. Wirklich ne treffende Beschreibung, wenn Engländer Englisch schreiben, ist das irgendwie viel cooler:

    Zitat

    Sweden is expensive to buy booze, chocolate and smokes, so given the chance to get some duty free gear, these people go chicken oriental on it!

    Hier ist der Link zur Reportage.

    Also, vielleicht kommt ja nun mal jemand auf den Geschmack ;)

    Krass, dass es zu dem Jungen noch kein Thema gibt. Wollte gerade dieses interessante Interview aus dem M8 Magazin aus UK in seinen Thread posten: (Link veraltet)

    Naja, dann ist das eben nun der Starting Point für diesen Thread.

    Mal im Allgemeinen:
    Ich habe den Herrn nun zweimal gesehen, einmal beim Intuition Summer Event vorletztes Jahr und bei der Monday Bar Lucia Cruise letztes Jahr. Sehr sympathischer Typ, musikalisch zwar nicht mehr so ganz auf meiner Wellenlänge, aber auf jeden Fall besser als Tyas, mit dem er auf der Lucia Cruise B2B spielte. Besonders bekannt ist er wohl dafür, dass er ständig sein Publikum filmt, mit seiner Handy-Kamera. Finde ich ne coole Antwort auf die Freaks, die den DJ filme anstatt zu tanzen :D

    Seine herausstechenden Produktionen sind gewiss die mit Dogzilla, ansonsten zähle ich mich wohl zu den besagten Tranceheads die er in seinem Interview beschreibt. Mit seinen ernst gemeinten Stücken komme ich nicht wirklich klar, Bulldozer hingegen ist das reinste Feuerwerk für mich.

    So, wo ich schon gerade dabei bin, hier noch ein Klassiker, der mir vor einem halben Jahr zum ersten Mal zu Ohren gekommen ist, bei di.fm und mich seitdem noch immer begeistern tut.

    Im Prinzip handelt es sich dabei um den Nachfolger vom etwas bekannteren The Difference it Makes. Warum ich hiervon nie was hörte, kann ich nicht nachvollziehen. Walsounds sind im Trancebereich zwar nicht wirklich innovativ, aber so wie sie hier eingesetzt sind ist das echt mal was ganz Besonderes!

    Durch den ganzen Track zieht sich der Walgesang, im Prinzip ist das ein Instrument, nämlich das, welches die Mello angibt. Sehr cool, wie sie das gemacht haben. Unterstützt wird das von männlichen Vocals, die ein wenig was erzählen, über die Two Billion Year Journey. Klingt ganz cool. Aber es ist nicht so, dass sich der Track auf seinem hübschen Walgesang ausruht. Die Bassline ist zwar minimal gehalten, wie auch die Percussions, aber insgesamt ist das einfach nur fett. Sehr tief groovt das Ganze vor sich hin und hypnotisiert einen schon, bevor die Wale angeschwommen kommen. Dieser Moment ist dann allerdings megafett. Der Typ hört auf zu labern und plötzlich quieckt das Viech los untermalt von der Bassline. Würd ich gerne mal live erleben 6/6

    Auf der B-Seite findet sich dann noch ein Dirty Fours Remix, wo die NuBreed Jungens hinterstecken. Der Track kam ja auch auf EQGrey raus.
    Hier passiert mehr als im Original. Die Bassline ist "housiger", es gibt noch so eine hübsche Alternativmeldodie. Beides für sich wären jeweils coole Ergänzungen, aber zusammen passt das irgendwie nicht oder klingt zu überladen. Zumindest im Vergleich zum Original, denn alleine betrachtet haben wir es hier auch mit einem sehr passablen, abwechslungsreichen Stück Musik zu tun. 5/6

    Auch dieses Jahr findet mal wieder das Sunrise Festival statt und wenn ich mir mal so das Lineup anschaue, dann frage ich mich echt, ob es wirklich noch so toll ist, so nah an Holland zu wohnen und nicht in Brandenburg oder Meck-Pom :D

    Freitag

    Water Stage (amfiteatr)
    James Zabiela
    Tocadisco
    Alexander Koning
    Andy Moor
    John Aquaviva
    Dan Diamond
    Olivier Moldan
    W
    Cez Are Kanef

    Fire Stage (parking)
    Armin Van Buuren
    Markus Schulz
    Rank1- Live Act
    Cosmic Gate
    Meno de Jong
    Remy
    Blake Jarrell
    Sound Players
    Krzysztof Chochlow

    Samstag

    Water Stage (amfiteatr)
    ... ?
    ... ?
    David Amo and Julio Navas
    Simon & Shaker
    Dave Robertson
    Mason
    Toxic Noiz
    Neevald

    Fire Stage (parking)
    Tiesto
    Adam Sheridan
    Lange
    DT8
    Tom Colontonio
    Barry Connell
    David Forbes
    Jay Bae
    Fafaq

    Website: http://mdt-agency.pl/events/sunrise_festival/

    Ich werde zwar nicht hin, aber das im Auge behalten. Im Prinzip haben die ja so langsam schon den Höhepunkt erreicht in Polen.

    Danke fürs Aufmachen des Threads, denn nachdem mich die erste Scheibe auf HCNB ja weniger überzeugen konnte, schlägt die hier wirklich mal super ein :yes:

    Wobei das hauptsächlich der Herr Marnix die Schuld dran trägt, mit seinen beiden hübschen Remixes unter seinem Monogato Alias.

    Aber fangen wir mal mit dem Original an. Verdammt schmunzeln musste ich bei dieser Aussage, mit welcher Astral doch tatsächlich für dieses Scheibchen wirbt: "this one is okay, I have heard better from Danjo" (Galen Behr). Ich finde, das Dingen ist mehr als ok. Hat was ungemein hypnotisches, nicht nur wegen der nahezu heulenden female Vocals, die schon ganz entfernt an The Loves we Lost erinnern. Was in der Tat eher durchschnitt ist, ist die Bassline. Warum weiß ich auch nicht. Erinnert eigentlich auch an Allure, aber das klingt irgendwie nicht ausgereift. Denke aber das liegt größtenteils am billigen Sample). 5/6

    Ein Grund, warum mir die Bassline im Original nicht so recht gefallen mag ist wohl auch der Monogato Filth Remix. Denn die Bassline kickt direkt knackig powerproggig los. Verhalten bis monoton und leicht untersützt durch die Vocals baut sich das ganze weiter auf bis zum ersten Break, wo dann ne Mello einsetzt, die ich allerdings recht billig instrumentiert finde. Sehr hübsch, ruhig und langsam wird dann aber der nächste Part eingeleitet, der sich zwar durch eine gewisse Härte auszeichnet, aber kein wirkliches Aha-Erlebnis vermitteln mag. Zum Schluss kommt dann nochmal recht unerwartet ne Ergänzungsmello dazu, die kann diesen mir etwas zu monotonen Remix aber nicht mehr retten. 4,25/6

    Bleibt noch der Monogato Premix. Dem merkt man seine Chilligkeit sofort an. Die Bassline sagt mir diesmal sehr zu, ruhig, aber dennoch treibend und alsbald durch einen hübschen Bass und natürlich auch die Vocals ergänzt. Finde auch wenns der langsamste der drei Mixe ist, hat dieser hier einfach den besten Flow. Und das ist es was zählt. Das Break ist auch sehr gut gelungen, und öffnet langsam die Tür für Teil 2 dieser Ausarbeitung, welcher herrlich progressiv sich dahinschwängelt. Ein wirklich sehr sehr schönes Stück 5,75/6

    Fazit: Mit diesem Release macht HCNB einen großen Schritt in Richtung seiner Daseinsberechtigung. Für das Mutterlabel ist die Nummer in der Tat zu ruhig, dennoch hätte ich mir den Original Mix gerne mal auf der Trance Energy angehört. Für zu Hause ist der Monogato Premix die beste Wahl!

    So, nachdem ich mir den in letzter Zeit immer häufiger angehört habe, und nachdem ich durch Zufall mal rausfand, dass Sasha den mal geremixt hat, widme ich diesem übelst underratetem Klassiker seinen längst verdienten Thread:

    Raus kam das Stück bereits im Jahr 1997, laut Discogs. 1998 folgte der Sasha vs. The Light Remix. 2000 erschien das Stück dann auf dem Album vs. T-World. Durch so eine Musikpromotioncd bin ich dann darauf aufmerksam geworden. Da ja derzeit der Markt überfüllt war mit genialen Trancescheiben, ist diese hier auch bei mir immer wieder in Vergessenheit geraten. Aber heute, wo die chilligen und wirklich trancigen Sachen wieder eine Renaissance erleben, kam mir dieses Stück wieder in den Sinn.

    Man kann es schon monumental nennen. Ein weibliches Gesumme gibt den Ton an. Man fühlt sich wie unter Wasser. Genau habe ich das Original jetzt auch nicht vor Ohren, aber dass es 5,75/6 Punkten verdient ist gewiss.

    Den Sasha Remix habe ich wie gesagt neulich erst entdeckt und der ist eigentlich sehr nah am Original. Etwas abgespacter vielleicht und die Beats brakiger. Durch die Nähe zum Original reichts aber nur für 5,25/6

    Bei Astralmusic kann man in den Sasha Remix reinhören, für alle die mal in Nostalgie schwelgen wollen (wobei Coma eigentlich wieder da ansetzt, wo Purple aufgehört hat :yes:).

    Zitat

    Original von toe
    [...]und jetzt folgen meine cdj400 ...
    Wieso ?

    Zunkuftsorientiert [...] Ich steh auf herrausforderung und das bietet mir der cdj mit all seinen doch so genialen funktionen. [...]

    Sicher, dass ein CDJ Herausforderungen bietet? Ich weiß ja nicht... Alles was der macht, ist dir das DJing vereinfachen. Und - no Offense - aber ich bin mir ziemlich sicher dass du noch nichtmal alle Möglichkeiten ausgeschöpft hast, die ein Turntable dir bietet ;)

    M/S Tallink Romantika

    Die moderne Tallink Romantika wurden 2002 in der finnischen Werft Aker Finnyards gebaut. Diese prächtige Fähre verkehrt zusammen mit ihrem Schwesterschiff Tallink Victoria zwischen Stockholm und Tallinn. Das Schiff bietet komfortable und umfassend ausgestattete Kabinen, kulinarische Freuden und erstklassige Unterhaltung. Da ist für jedes Alter etwas dabei: Sie können sich in der Sauna entspannen, Ihr Glück im Casino versuchen, von den steuerfreien Preisen in den Shops profitieren oder im Spielzimmer mit Ihren Kindern Spaß haben.

    Soviel zur Location ;) Denn die ist mehr oder weniger neu, nachdem die Silja Festival nun ausgedient hat. Romantisch wird es aber sicher nicht unbedingt zugehen :D

    Nachdem es da ein Missverständnis zwischen dem Fährunternehmen und der Monday Bar gegeben hat, musste der eigentliche Termin welcher wohl für ne Woche später angesetzt war verschoben werden. Damit ist auch das bisher gebuchte Lineup übern Haufen, aber die arbeiten fleißig daran noch was ordentliches aufbieten zu können. Als Mitveranstalter haben sie auf jeden Fall schon

    • Godskitchen
    • Polysexual
    • Q-Dance
    • TranceClubber


    mit im Boot, im wahrsten Sinne des Wortes =)

    Weitere Infos gibt es noch nicht, werden aber spätestens während der Spring Break Cruise bekanntgegeben. Im entsprechenden Link, sowie auch hier gibt es weiterführende Infos.

    Also Leute, lasst euch das nicht entgehen diesmal. Die Black&White Cruise soll was ganz Besonderes sein (als wenn die anderen Cruises das nicht auch wären) auf jeden Fall ist das die Cruise, die über zwei Tage geht. Und Black ist nicht nur Dresscode, sondern der Name ist auch musikalisch Programm, für die, die es härter mögen ;)

    Und das Größte: Am 31. Mai habe ich Geburtstag :huebbel:

    Update:
    Auch hier nochmal der Link zur Fotoreportage von der Lucia Cruise: klick

    Above & Beyond waren übrigens bereits gebucht, können aber aufgrund der Verschiebung nun doch nicht antreten. Ferry Corsten wäre auf Abruf bereit, aber da der neulich erst da war, wollen die nun lieber auf mehrere gute Kleinere setzen anstatt schon wieder auf den großen Ferry. Ich bin gespannt...

    Tante Edith sagt:

    Q-DANCE FLOOR
    Technoboy
    The Darkraver (early hardcore set)
    Luna
    Brennan Heart
    Wildstylez
    Coone
    Headhunterz Live
    MC Ruffian

    HELSINKI VIBES FLOOR
    (presented by TranceClubber)
    Super8
    Tab
    Miika Kuisma
    Jace
    Mr A

    GODSKITCHEN FLOOR
    Filo & Peri
    DJ Shah
    Misstress de Funk
    Neil Navarra
    Kate Lawler

    POLYSEXUAL FLOOR
    Lisa Lashes
    BK
    Cally Gage
    Mark H

    BASEMENT & MONDAY BAR
    AFTER HOURS FLOOR

    Berre
    Core
    Jamin Murphy
    Geoff Gains
    + more djs to be announced

    TRANCECLUBBER
    SUN DECK FLOOR

    12:00
    Kambiz, Poizon, Nick sinner & Unity

    14:30
    Lazlo & Gurgel

    16:00
    [GodsKitchen]
    Lisa Lashes, BK, Neil Navarra och DJ Shah

    18:00
    Will B,Steve, Jonas hörnblad, Doter & Wonderjay

    21:30
    (Aftershow 1 06:00)
    Zendorion, Rokkaz & Zebbe

    23:30
    (Aftershow 2 06:00)
    Eyeson, Agazuto & Nosram

    01:30 WideOpenDecks

    Website online: klick

    Das hatten wir glaube ich schon des Öfteren durchgekaut, aber egal:

    Hardware! Und zwar richtige Hardware! 2 Technics und nen billigen Numark Battlemixer.

    Warum: Weil ich als ich damals als vor der Frage Vinyl oder CD stand weder ein reichhaltiges legales Downloadangebot (de fakto gar keins) und auch keine vernünftigen CDJs vorgefunden habe.

    Ich hätte mich ansonsten auf jeden Fall für CD entschieden, aber heute ist es anders, ich verabscheue CDJs. Wenn ich professionel wäre, wäre ich schon längst auf Software umgestiegen, aber so muss sich erstmal mein Equipment abschreiben und das dauert noch einige Jahre.

    Wobei, angesichts der wachsenden Anzahl von Digitalreleases werde ich wohl nach und nach erst mein DJ-Hobby an den Nagel hängen und zweitens auch mein Musikhobby an sich. Denn ich kaufe keine Musik, die sich nicht auf einem physischen Tonträger befindet.

    Das Video hatte ich hier schon geposted ;)

    Wegen Ultraform:
    Die Theorie könnte auch stimmen. Ich war ja selbst nicht dabei. Aber das er sich gerne mal abschießt habe ich auch schon miterleben dürfen. Ist ja auch nen junger Spund, der erssma lernen muss mit Alk umzugehen. Laut seiner Agentur fing das ganze aber schon an, als die Anordnung kam, die Lautstärke zu senken auf weit unter die erlaubten 100dB. Das war so zwischen 3 und 4.

    Man kann eine Sensation nicht mit einer Trance Energy vergleichen. Bei der Sensation stehen Licht und Show im Vordergrund und dafür zahlt man auch deutlich mehr. Bei ner TE wird halt mehr Wert auf gute Musk gelegt. Ist im Prinzip die selbe Diskussion wie mit den Frauen. Ich geh nicht für ein paar Laser auf ne Party. Auch wenns cool ist, wenn es sie dann doch gibt. Die Sensation ist da die Ausnahme.

    Das mit dem Erwachsen war doch auch nur so ein Spaß wie mit dem Neotrance. Meine gesamte Konversation mit Hayden während des Tiestosets war reine Ironie und die spiegelt sich halt in seinem Review auch wieder. War total lustig, als wir uns ausgemalt haben, wie die Leute hier wohl drauf reagieren, wenn man das einfach mal als Minimal bezeichnet. Und wir wurden tatsächlich bestätigt, denn teilweise halten manche Leute hier das echt für Minimal...

    Ultraform:

    01 Ultraform - Im In your Head
    02 Steven Jackobsy - The Crazyiest Mess Ive Ever Seen
    03 Baced! - Mistress Of Darkness
    04 Ultraform - Chase Me
    05 The Misted Muppet - Price Of Darkness
    06 Ultraform - What I Saw
    07 Lacuna Origin Meets Combinate - Gatekeeper
    08 Limpar - Rejected (Schwarzende Remix)

    Das ist übelster Klamauk, wie er übeler nicht sein kann. Hab schon vor kurzem mal den Originaltrailer bei trance.nu in nem Thread gesehen und konnte schon nur müde gähnen.

    Jemand brachte es dort schon selbst auf den Punkt: 300 ist selbst schon eine Parodie seiner selbst.

    Besser kann man es nicht ausdrücken. Wer älter ist als 18 und diesen Film freiwillig guckt, der muss wirklich ganz große Langeweile haben! Wenn ihr guten Klamauk sehen wollt, dann kauft euch "Die Bademeister" auf DVD, die kostet nur 3 Euro und bietet sicher mehr als so eine Kinderkacke hier...

    Also ich finde diese Version hier auch total überflüssig, denn das Sample wurde schon zu oft verbraten. Das ändert aber nichts daran, dass das Sample auch heute noch rockt. Und wenn man dass dan live hört, ist einem das egal, ob es neu oder alt ist, da geht einfach die Luzi ab.
    Ich behaupte aber mal, dass die Stimmung auf der TE bei besagtem Track auch genau so gut gewesen wäre, hätten die jeweiligen DJs eine der älteren Versionen gespielt.

    2/6

    Das Problem ist nicht, dass hier alle nur Kritik ablassen, sondern das sich jeder Furz Kritik künstlich hochschaukelt. Man muss ja nicht auf jede Kritik die man für lächerlich hält eingehen. Aber egal, es liegt in halt in unserer Natur.

    Ich hau dann auch mal weiter drauf rauf, weil dieses Topic nun sowieso schon über den Haufen ist und ich die meisten Kritikpunkte schon wirklich für extrem lächerlich halte.

    Was ich sogar viel krasser finde als beiläufige chauvinistische Anmerkungen und unangebrachtes Gejammer über zu hohe Preise ist das Licht, was hier so schlecht abschneidet. Was will man eigentlich mehr? Im Vergleich zu den letzten Jahren war zumindest mal die ganze Main ordentlich beleuchtet und von Hinten hatte man sogar noch nen besseren Eindruck von der Bühne, als wenn man direkt davor stand. Nur weil es im Gegensatz zu letztem Jahr keine Innovationen gab ist das doch kein Grund dass es schlechter ist. Und ich erinnere auch gerne an diese verkrüppelten Star Wars Kanonen von 2006 und die übelst unpraktisch dekorierte Armada Stage. Von wegen früher war alles besser.

    Und was das Wasser betrifft bleibe ich bei meiner Meinung. Ich kann da keine Unverschämtheit erkennen. Die Preise waren völlig ok!

    Und @ Gamba: wenn du an mich appellierst objektiv zu bleiben, tu es bitte auch selbst. Von mir aus können wir Tiestos Set als abwechslungsreich bezeichnen, allerdings in einer Art die mir nicht zusagt. Aber im Gegenzug zu behaupten, dass Marco V nicht abwechslungsreich war finde ich kindisch und das hast du eigentlich nicht nötig, wie ich dich kenne. Was Marco V gespielt hat will ich nicht wieder versuchen zu beschreiben, aber Techtrance a la Richard Durand, chilligere Sachen a la Oxia - Domino und kommerziell angehauchtes wie Yves LaRock, das ist für mich ein sehr gutes Argument. Der Herr hat sich was getraut und das war das beste was er tun konnte, denn angesichts des ihm folgenden DJs hatte niemand hohe Anforderungen an Marco V und das kam ihm sehr zu Gute! Mit dem gewissen Abstand den ich nun habe, ist das wirklich das beste Set der TE gewesen!

    Auch wenn es genau so unreif ist wie Southerns Aussage, muss ich sagen dass ich überrascht war wie viele hübsche Frauen diesmal am Start waren. Der Grund warum solche Diskussionen hier im Forum stattfinden ist folgender: In der Tranceszene herrscht Männerüberschuss. Und das führt halt soweit, dass man hier offen über Männerthemen diskutiert, in der Annahme dass eh keine Frau mitliest. Wenn du, liebe Silve, uns allerdings erhalten bleibst, können wir auch gerne von diesen unseren subjektiven Eindrücken bezüglich der Schönheitsquote absehen und uns aufs wesentliche konzentrieren.

    Ich tu das mal und starte hiermit mein Review:
    Für mich ging die Reise ja bereits am Freitag Morgen los. Von Stockholm-Arlanda ging es mit dem Flieger ins heimische Dortmund, wo ich direkt mal bei meiner Oma ihren Geburtstag nachfeierte, ein wenig Organisatorisches bezüglich Studium erledigte und am Abend in meiner Stammkneipe mich mal blicken ließ. Samstag dann flott die neue Wohnung meines Cousins angeschaut, Schiller Album eingekauft und der eigentich TE Trip startete um 17:41 in Holzwickede mit dem Zug nach Venlo. In Hagen stieg Kollege zu und in Neuss stiegen wir dann um ins Auto einer weiteren Kollegin um nach Utrecht durchzustarten. Um halb Zehn kamen wir an und haben irgendwie den falschen Parkplatz angesteuert zunächst, was ein wenig Zeit kostete. Dank dem bereits erwähnten, wie immer flotten Einlass waren wir aber gegen Zehn drinne in den heiligen Hallen. Direkt beim Durchsuchen habe ich total zufällig einen Kollegen aus Schweden getroffen, der direkt im Gang neben mir stand. Schon krass. Dann direkt mal aufs Klo gesteuert, wo dann ebenfalls rein zufälig die wie immer kollektiv dichte Frankfurtposse auftauchte und meinte mir ein Ständchen singen zu müssen -> vielen Dank :D

    Um das mal in Erinnerung zu rufen: diese Trance Energy sollte für mich in die Geschichte eingehen als erstes Großevent, welches ich ganz ohne festen Zeitplan durchleben wollte. Demnach folgten wir den Frankfurtern (ich schere euch mal über diesen Kamm, auch wenn ihr aus Koblenz oder wie auch immer kommt :p) auf die Mainstage um Kyau & Albert zu sehen. Und da scheine ich in gleich zwei Belangen komplett alleine zu stehen in diesem Forum hier: ich fand die Aufmachung der Main richtig geil! Nicht so wie 2005, aber besser als in den letzten Jahren. Nur die Anordnung der Traversen fand ich schon total cool. Dabei war da ja noch kaum was in Betrieb bei Kyau&Albert. Aber wofür auch? Die haben super gerockt die beiden! Bestes Set was ich je von ihnen hörte und für mich die größte positive Überraschung auf dieser TE!

    Wir blieben dann direkt auf der Main, einfach weil wir so bequem da vorne standen und zu faul zum Laufen waren. Die Geschichte hinter den Intros fand ich nicht so pralle, und an letztes Jahr kamen die auch nicht ran. Nett fande ich sie aber dennoch. Überhaupt war ja viel einfach von letztem Jahr übernommen worden. Die Sternenwand, die LED-Bildschirme. Aber es war schon cooler irgendwie. Ferry Corsten startete enttäuschend. Dieses Howard Jones Dingen ist sowas von lahm und viel zu poppig. Das Set lahmte auch weiterhin und ich fühlte mich schon bestätigt, denn eigentlich habe ich diesmal nicht viel von Ferry erwartet, da ich ihn zuletzt so häufig sah, dass ich mir die Langeweile schon vorprogrammiert hatte. Um so erfreuter war ich dann, dass er nach den ersten 45 Minuten dann doch die Keule rausholte. Das ist jetzt zwar auch übertrieben, aber mit diesem Ottaviani Remix begann er sein Set zu retten und in eine der Trance Energy würdigen Richtung zu lenken.

    So, nun muss ich zugeben, dass ich den Herrn Marco V doch fest eingeplant hatte. Noch heute beiße ich mir in den Arsch dafür, den 2005 verpasst zu haben. Seitdem kam mir immer was dazwischen wenn ich den sehen wollte. Diesmal war alles was ich tun musste auf dem Main Floor zu verweilen. Das Abspulen der Hymnen im Intro war nett, aber eine fehlte und Thrill hätte verdammt nochmal auch einfach mal ausgespielt werden können :upset: Marco V hat allerdings direkt meine Erwartungen erfüllt. Super Start, trotz Richard Durand. Das machte einfach Spaß was er da droppte und ich hatte ständig ein Grinsen im Gesicht. Teilweise hatte das Set zwar auch seine Hänger und einen roten Faden fand ich auch nicht, aber die Trackauswahl an sich fand ich großartig! Das größte war ja wohl, mal Yves LaRock - Rise Up hören zu dürfen, ich konnte nicht mehr :huebbel: Mit Hayden, der zwischendrin zugestoßen war nachdem wir die Frankfurter längst verloren hatten philosophierte ich dann über den Style den er auflegte. Wir konnten uns so recht nicht einigen, aber minimal Neojungletrance für Erwachsene sollte den Nagel wohl auf den Kopf treffen. Cool, dass es geklappt hat den Gamba damit zu verarschen :lol: Aber mal ganz ohne Spaß: wie auch immer man es nennen mag, es hat scheiße viel Spaß gemacht!

    Genau so wie die 25 Hardcore Sekunden im Tiesto Intro! Bei Hayden wars noch Ironie, aber ich fand das wirklich zu kurz :D Nur geil! Tiesto hingegen, dem ich wirklich mal ne Chance geben wollte, hat mich sehr enttäuscht. Ich will nicht sagen, dass es schlecht war, aber wer so einen Namen hat und wer so ein langes Set spielen darf, von dem erwarte ich Überdurchschnittliches. Was macht der? Der fängt mit Universal Nation an! Warum auch nicht. Für mich ist das DER Trance Energy Track schlechthin um mal in Southerns Sprache zu sprechen. Auf mindestens 3 von den 4 Trance Energys auf denen ich nun war hörte ich den. Klar, ein Tiesto darf sich das leisten mal so einen sicheren Punkt zu landen. Aber ich fand es sehr arm für einen wie ihn! Genau wie Airwave später. Leute, spielt doch bitte mal Classics die nicht ausgelutscht sind! Der Rest des Sets war für die lange Zeit einfach zu unabwechslungsreich. Ich muss zugeben dass es manchmal gut rockte, z.B. bei Airport. Sogar He's a Pirate hat mich mitwippen lassen aber Elements of Life mit der mickrigen Pyroshow (auch ID&T kam beim Tiestoset nicht gerade gut weg, von wegen expect things you have never seen...) hat mich dann auch flott wieder runtergeholt. Naja, das Set war zumindest gut genug, dass wir die Main nicht verlassen haben. Wobei da auch die Massen hinter uns nen großen Anteil hatten. So arg eng war es aber auch nicht. Man konnte sich schon ordentlich bewegen, besonders gegen Ende. Hier noch flott Grüße an toe und die Wuppertal-Klikke, welche wir während des Sets getroffen haben.

    Nach Tiesto war es dann endlich mal an der Zeit, den Floor zu wechseln. Vorbei an der in der Tat lächerlichen Future Stage (welche angeblich am Ende so leise war, weil Nachbarn sich beschwert haben :lol:) ging es auf die Hardstage, wo Rank 1 ihr (oder war nur einer am Start? Garnicht drauf geachtet...) Set begannen. Ich muss sagen, die Stage war wirklich geil aufgemacht und auch das Set fand ich ganz gut. Allerdings war es schon leicht enttäuschend, so viele Tracks von letztem Jahr zu hören, vor allem auch DEN Track der TE 07, Pulverthurm... Ist aber nicht so schlimm, denn gerockt hats allemal. Die Clubstage schaute ich mir nur ganz kurz an auf nem kleinen Abstecher. Das war ja der totale Reinfall (sofern ich das bei 5 Minuten beurteilen kann). Vor allem diese Mischung mit dem Catering und dass man nicht rumgehen konnte war ja ganz schlecht gelöst. Da hätten die sich echt die Future Stage sparen können und aus der Clubstage was vernünfiges machen, so wie letztes Jahr, wo sie schon fast die hübscheste Stage darstellte.

    Wir bekamen dann noch den Anfang vom Joop mit, allerdings konnte uns (also zumindest mich) das nicht so sehr mitreißen, weshalb wir zu Ultraform starteten, den ich, angesichts der ganzen Schweden dort, auch gerne sehen wollte. Während unseres Abstechers in die Main war Mark Sherry dann aber doch so überzeugend, dass wir es vorzogen dort die Nacht zu beenden. Wie erwartet konnte der zwar nicht mit Yoji 05 mithalten, aber es war echt ok und besser als das was Joop uns bot. Der Abschluss war zwar ein sehr jämmerlicher Versuch vom MC (Advanced, the Theme of TE 2007, je nee is klar, du Vollspasst!) 2005 zu kopieren. Aber die Operation Blade /Confusion Zugabe, konnte sich immerhin direkt hinter 2005 und noch vor den Abschlusssets der letzen zwei Jahre einordnen.

    Damit war die Party vorbei. Durch die Müllberge wateten wir zum Ausgang. Nervig ist es zwar schon, aber ob da jetzt viel oder wenig Müll liegt, nervig ist das immer und störte mich demnach nicht wirklich. Damit muss man halt leben. Bei ner Pfandregelung gäbe es ggf. wieder Probleme mit Wartezeiten oder noch mehr nervige durch die Crowd Wanderer als ohnehin schon der Fall.

    Und auch das Preisproblem ist mal total overhyped hier. Das Wasser hat nicht 5 Euro gekostet sondern war umsont. Wer sich zu fein dafür ist das Zeug vom Wasserhahn zu trinken ist selber Schuld :autsch: Und Bier für 2,15€ habe ich das richtig gelesen? Wo ist da bitte das Problem? Mal abgesehen davon, dass Drogen auf der TE völlig unnötig sind, ist das doch ein ganz normaler Preis (abgesehen davon, dass man Bavaria nun nicht wirklich als Bier bezeichnen kann). Ich habe genau 0,00€ ausgegeben während der Trance Energy. Gut, das Parken und die Lockerboxen (im Vergleich zu letztem Jahr) waren schon was teuer, aber das teilt man sich ja eh meist und außerdem hat das Ticket für so ein Wahnsinnsfest nur läpprige 38 Euro gekostet, verglichen mit Mayday und Co. ein Schnäppchen!

    Ich denke das Wort "decent" beschreibt die TE08 am treffendsten. Ich habe bis auf das brennende Ferry-F keine Dinge gesehen, die ich nie zuvor gesehen habe. Das fand ich wirklich sehr enttäuschend. Dabei hätte mich das aber garnicht gestört, hätten sie das vorher nicht so groß rumposaunt. Und wie bereits letztes Jahr konnte mich auch keins der Sets vollkommen überzeugen, was aber eher für die hohe Qualität aller Sets spricht die ich hörte. Große Reinfälle waren eigentlich nur die Future Stage mal wieder und Tiesto, von dem ich wirklich die Hymne erwartet habe anstatt nervige Classics wie Airwave...

    Für mich wars die beste TE nach 2005! Und übrigens: im schwedischen Nachbarforum tranceclubber hagelt es positive Kritik! Da meckert keiner über das Licht oder über Wasserpreise. Und die sind schon recht verwöhnt was Partys betrifft! Aber gut, ich kam ja auch wieder nicht ohne Kritik aus und trotz aller Kritik scheints uns allen ja wieder nen Riesenspaß gemacht zu haben.

    Übrigens: Nach der TE bin ich mit meinen zwei Leuten noch ein wenig durch Utrecht gestreunt, dann nach Eindhoven gefahren, dort nochmal ein wenig rumgelaufen und dann zum Flughafen, wo ich ein paar Kollegen aus Schweden traf, die mich dann noch von Skavsta mit nach Stockholm nahmen. Ein sehr cooler Rückweg. Als ich zu Hause ankam war ich 34 Stunden auf den Beinen gewesen 8)

    Und nochwas: Funkagenda war DER Track der Trance Energy! Ich hörte den auch drei Mal und was spricht dagegen den dann so zu nennen? Das "meistgespielte" kann man sich ja nach belieben reindenken wenn man für sich selbst ausmacht, dass man nen anderen Track aus anderen Gründen für sich selbst zu DEM Track macht. Für mich ist DER Track Nummer 2 auch Rise Up, einfach nur weil verdammt geil war den mal zu hören ;)

    Techno und Trance sind zwar auch elektronische Musik, allerdings pflege ich sie elektronische Tanzmusik zu nennen, während die normalen Klassiker und auch aktueller Synthpop elektronische Musik darstellen.

    Das klingt zwar dann doof, wenn man sagt Techno und Trance bzw. elektronische Tanzmusik und elektronische Musik, da letzteres ja ersteres mit einschließt, aber ich finde dass der Zusatz "Tanz" dennoch ein wirksames Trennwort darstellt.