Perry O'Neil & Mark Otten "We're not innocent"

  • Artist: Perry O'Neil & Mark Otten
    Titel: We're Not Innocent
    Label: Electronic Elements
    Labelcode: ELEL049
    Richtung: Progressive Trance


    A1: Mark Otten Remix
    B1: Perry O'Neil Remix



    Diesmal ist der Meister und Labelchef Perry O' Neil selber mit einer Veröffentlichung am Start. Dazu hat er sich Mark Otten ins Boot geholt und herausgekommen ist eine super Scheibe.


    A1:
    Piano- Melodien a la Otten und deepe Perry O' Neil Baseline kennzeichnen die A- Seite. Schöner Kick- Bass. 5/6


    B1:
    Melodie ist anders umgesetzt, verzerrt und elektronisch. Nicht so schön klar wie bei der A- Seite. Tempo ist langsamer und bei den Drums sticht ein peitschender Nachschlag (Snare?) heraus. Klingt insgesamt auch sehr cool und lässig. 5/6

  • Mit We're Not Innocent beweist Electronic Elements erneut, was für ein klasse Label es ist - bei so zwei namhaften Leuten wie Perry O'Neil und Mark Otten konnte man aber auch gar nichts falsch machen... ;)


    Der Mark Otten Mix ist dabei die melodiebetontere Seite dieser Platte. Dennoch besitzt das Ganze immer noch ein eher deep gewähltes Bassline-Fragment, auf dem sich erst einmal atmosphärische Effekte ausbreiten dürfen. Mit der Zeit schleicht sich dann allerdings ein warmes Melodiegewand in die Soundstrukturen, um im anschließenden Break seine wahre Güte zu beweisen. Mit einer wunderbar chilligen Minimalmelodie und entspannter Flächenarbeit bewegt sich der Mix hier in den für Mark Otten typischen warmen Melodiegefilden und entfaltet dabei ein schwebendes Klangbett. Danach tritt der Sound vom Anfang wieder in den Vordergrund und die entspannten Klänge wieder in den Hintergrund - kurzzeitig kommt zwar noch einmal das Break-Feeling auf, aber insgesamt hätte man da meiner Meinung nach ruhigen Gewissens die Ansätze aus dem Break noch konsequente aifgreifen können... Aber auch mit diesem kleinen Wermutstropfen sind 4,75/6 locker drin. :yes:


    Im Perry O'Neil Mix macht man zu Beginn erst einmal Bekanntschaft mit einem betont lässigen Drumming, welches durch eine böse Bassline bald mehr Druck bekommt. Mit einem plötzlich einsetzenden flächigen Sound im Hintergrund wird das Ganze kurzzeitig aufgelockert, um danach weiter unbeirrt vor sich hin zu schaukeln. Bald setzt das gleiche Spielchen erneut ein - diesmal endet das Ganze allerdings in einem netten Break, in dem sich die Melodie jetzt in verzerrter und fragmentierter Form dem Hörer präsentiert. Doch auch hier wird nicht viel weitergeführt, vielmehr fällt der Mix wieder in seinen lockeren Beat zurück und driftet seinem Ende entgegen. Insgesamt hat der Track zwar in den Breaks auch seine Momente, drumherum schlackert mir das Ganze aber dann doch etwas zu langatmig und emotionslos vor sich hin, sodass ich nur 4,25/6 geben kann... :hmm: