Seit wann gibt es denn von 'Wasser' einen Plural (--> aguas) :D?
Nach "White Sand" sind die Erwartungen hoch gesteckt. Ich hoffe nur, dass sich der Nachfolger nicht zu ähnlich anhört.
Beiträge von Guitar
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Ich habe heute im Radio eine Rezension zu dem Film gehört. Darin hieß es, dass diese Adaption mehr sachlecht als recht sein soll. Optisch soll sie zwar schön anzusehen sein, die Art der Umsetzung soll allerdings teilweise miserabel sein. Kritikpunkte waren u.a. die von GambaJo angesprochene Verharmlosung des Mörders Grenouille und die sterile "Orgie". Zitat: "So sieht Liebe nicht aus."
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Meine Fresse, hab ich heute schon wieder einen Schmarrn bekommen:
ZitatAlles anzeigen
This was on the 9:00 o'clock news the other night and this worksTHIS TOOK TWO PAGES OF THE TUESDAY USA TODAY - IT IS FOR REAL
Subject: PLEEEEEEASE READ!!!! it was on the news!
This thing is for real. Rest assured AOL and Intel will follow through with their promises for fear of facing a multimillion-dollar class action suit similar to the one filed by PepsiCo against General Electric not too long ago.
Dear Friends; Please do not take this for a junk letter. Bill Gates sharing his fortune. If you ignore this, You will repent later. Microsoft and AOL are now the largest Internet companies and in an effort to make sure that Internet Explorer remains the most widely used program, Microsoft and AOL are running an e-mail beta test.
When you forward this e-mail to friends, Microsoft can and will track it ( If you are a Microsoft Windows user) ?For a two weeks time period.
For every person that you forward this e-mail to, Microsoft will pay you $245.00 For every person that you sent it to that forwards it on, Microsoft will pay you $243.00 and ! for every third person that receives it, You will be paid $241.00. Within two weeks, Microsoft will contact you for your address and then send you a check.
Regards. Charles S Bailey General Manager Field Operations 1-800-842-2332 Ext. 1085 or 904-1085 or RNX
292-1085 Charles_Bailey@csx.com Charles_bailey@csx.com
I thought this was a scam myself, But two weeks after receiving this e-mail and forwarding it on. Microsoft contacted me for my address and within days, I receive a check for $24,800.00. You need to respond before the beta testing is over. If anyone can afford this, Bill gates is the man.
It's all marketing expense to him. Please forward this to as many people as possible. You are bound to get at least $10,000.00. We're not going to help them out with their e-mail beta test without getting a little something for our time. My brother's girlfriend got in on this a few months ago. When I went to visit him for the Baylor /UT game. She showed me her check. It was for the sum of $4,324.44 and was stamped "Paid in full"
Like I said before, I know the law, and this is for real.
Intel and AOL are now discussing a merger which would make them the largest Internet company and in an effort make sure that AOL remains the most widely used program, Intel and AOL are running an e-mail beta test.
When you forward this e-mail to friends, Intel can and will track it ( if you are a Microsoft Windows user) for a two week time period.
Try it; What have you got to lose!
I've got to lose my patience :D.
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Zitat
Original von GambaJo
Heute ist Dönerstag.
Ich hab das erst jetzt gerafft: Donnerstag + Döner = Dönerstag = wöchentlicher Döner am Donnerstag. Oh Mann, ich hab Sherlock Holmes im Blut, ich wusste es schon immer!Ich war heute wieder einkaufen und hab erst mal alle Zutaten für ein paar gepflegte Sandwiches in den Einkaufswagen geworfen. Einem 2200ml-Erdbeer-und-Vanilleeisbatzen konnte ich auch nicht widerstehen.
So long,

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Ich werde mir den Film auf jeden Fall ansehen, die Thematik interessiert mich. Kann mir gut vorstellen, das der danach in meine DVD-Sammlung aufgenommen wird. "Die Tiefseetaucher" habe ich gesehen, der Film ist klasse, aber mit "Lost in translation" hat der offensichtlich nichs gemeinsam.
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So Leute, es ist Mittagszeit und ich hab Hunger. Die Frage ist: Womit füttert ihr Tag für Tag euren Magen, wenn die Uhr erst wieder zwölfe schlägt?
Schon seit einigen Wochen verpflege ich mich selbst und da mein Portmonaie nicht aus allen Nähten platzt, war ich von Anfang an bemüht, nicht allzu viel Geld auszugeben. Schnell hab ich gemerkt, dass jeden Tag Tiefkühlpizza teuer wird. Will man sich einigermaßen abwechslungsreich ernähren und das mit wenig Kosten, ist das gar nicht so einfach. Deshalb interessieren mich eure Mittagsmahlzeiten, vielleicht ist ja der eine oder andere Geheimtipp dabei
.Ich selbst bin ehrlich gesagt zu faul, mir Tag für Tag mit großem Aufwand etwas zu kochen, wenn ich's danach in fünf Minuten aufgegessen habe und dann auch noch einen Berg an Abwäsche hab. Ich ziehe deshalb Gerichte vor, die ich mir vergleichsweise schnell/unkompliziert zubereiten kann. Eine Lasagne brauche ich bloß in den Ofen werfen und dann eine halbe Stunde warten und gut ist. Sehr gerne esse ich auch die neuen Knoor Nudelpfannen, wo man noch zwei Eier rein haut. Ein Schnitzel ist auch schnell gebraten und Suppe aus der Konservendose (ich esse so ziemlich jede) ist auch fix im Topf warm gemacht.
Wie sieht's bei euch aus?
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@ GambaJo:
Zunächst einmal wäre nicht Bill Clinton Präsident geworden, wenn die Demokraten 2000 die Wahl gewonnen hätten, sondern Al Gore! Tatsache ist: Auch die Demokraten hätten in irgendeiner Weise auf die Terroranschläge reagieren müssen und auch Al Gore hätten die Konzernchefs im Nacken gesessen.
Dazu, dass Bush ein zweites Mal gewählt wurde, trug in erheblichem Maß die Politikverdrossenheit der Amerikaner bei. Wie Eardrum es schon aus eigener Erfahrung bestätigt hat, kümmert sich der amerikanische Durchschnittsbürger nur wenig um die Angelegenheiten der Regierung. Die minutiöse Wahrung der Privatsphäre ist in den USA lange Tradition. Unterhältst du dich mit Amerikanern, sind sie zwar überaus freundlich, die Gespräche werden über trivialen Smalltalk aber selten hinausgehen. Nur schwerlich vertrauen sie sich jemandem wirklich an. Den meisten Menschen ist nur wichtig, dass man sie in Ruhe ihr Leben führen lässt, mit einem angemessenen Lebensstandard, einem kleinen Haus in der Vorstadt und einem Bonzo im Garten. Politik interessiert sie nicht. Vor den Wahlen setzen sich die wenigsten mit dem Wahlprogramm der Parteien auseinander. Die meisten gehen von der einfachen Rechnung aus, dass die Demokraten eine mehr soziale Partei sind und so vor allem für die ärmeren Bevölkerungsschichten die erste Wahl darstellen, die Republikaner hingegen für Kontinuität stehen und wirtschaftlich diejenigen fördern, die bereits ein gutes Einkommen haben. So hart es klingt: Ich bin mir sicher, dass vielen Amerikanern der Irakkrieg egal war, solange sie nur weiterhin ihr friedliches Vorstadtleben führen konnten. Ich bezweifle auch sehr stark, dass die meisten Wähler schon absahen, worauf eine zweite Legislaturperiode Bushs abzielen würde.
Eben aus diesen Gründen kannst du die Bevölkerung nicht einfach über einen Kamm scheren. Die Amerikaner wählen Bush, aber die wenigsten sind sich der Konsequenzen bewusst. Hätten sie darüber Bescheid gewusst, wie ungerechtfertigt der Irakkrieg war, wie sehr Bush von seinen Beratern und den Wirtschaftskräften manipuliert wird, wie inkompetent dieser Mann überhaupt ist, hätten sie ihn wahrscheinlich kein zweites Mal gewählt - aber es interessiert sie einfach nicht.
Darüber hinaus wird der Präsident nicht direkt gewählt, sondern durch Wahlmänner! Die Bevölkerung wählt die Wahlmänner und erst diese wählen den Präsidenten.Jetzt noch einmal zum WTC. Willst du mir ernsthaft verkaufen, dass ein Flugzeug, das ins Disneyland gekracht wäre, auch nur annähernd einen so psychologischen Effekt gehabt hätte? Ich bleibe dabei: Wirtschaftliche Schwächung war kein Motiv der Terroristen. Wenn es so wäre, warum hätten sie sich in Madrid und London dann die U-Bahn als Ziel aussuchen sollen? Dort waren viele Menschenopfer zu erwarten (wie im WTC), aber bis auf ein lahm gelegtes U-Bahnnetz wohl kaum wirtschaftliche Konsequenzen.
Das WTC war zweifelsohne das Gebäude, das die Größe und Macht der USA am besten symbolisiert hat. Deshalb wurde es zum Ziel der Anschläge.Zu Michael Moore habe ich keine Lust, noch etwas zu schreiben. An ihm scheiden sich die Geister. Sicher ist: Wer politisch ernst genommen werden will, darf nicht nur rumquengeln, sondern muss auch Verbesserungsvorschläge anbringen. Was sonst ist denn der Anspruch einer wissenschaftlichen Vorgehensweise?
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Ein Track, der wohl immer zu meinen Favourites zählen wird:
Lenny Kravitz - Believe in me
Where's the love we had?
When did it go bad?
Or am I just insecure?I give all I can
Baby I'm your man
Tell me what we're in this forRemind me...
I can't go on
I know not what to do
My heart is worn
I feel as If I'm through
Please believe in me
'Cause what I need is for you
To believe in meCountless sleepless nights
Never ending fights
I'm trying to make your dreams come trueI will sacrifice
To find paradise
But I need to know that you're behind meI can't go on
I know not what to do
My heart is worn
I feel as If I'm through
Please believe in me
'Cause what I need is for you
To believe in meI can't go on
I know not what to do
My heart is worn
I feel as If I'm through
Please believe in me
'Cause what I need is for you
To believe in meI can't go on
I know not what to do
My heart is worn
I feel as If I'm through
Please believe in me
'Cause what I need is for you
To believe in me
To believe in me
To believe in me
To believe in meMeisterwerk!
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Zitat
Original von GambaJo
Es hieß nicht umsonst World Trade Center. In diesem Gebäude saßen große Banken, große Firmen, die jeden Tag viel Umsatz hatten. Der Anschlag hat die amerikanische Wirtschaft merklich geschwächt. Wenn es nicht um wirtschaftliche Ziele ging, hätte man auch andere Ziele auswählen können.
Oh, wie einleuchtend
. Welches Gebäude hätte deiner Meinung nach denn einen auch nur annähernd so großen Schaden verursachen können? Das WTC war Symbol der amerikanischen Größe und Arbeitsplatz Tausender Menschen. Einzig aus diesem Grund wurde es zum Ziel, denn dessen Zerstörung, das wussten die Terroristen, würde den USA den tiefsten Stich verpassen. Wie Eardrum bin ich der Ansicht, dass die Terroristen die wirtschaftlichen Folgen allenfalls als netten Begleiteffekt betrachteten. Mal ehrlich: Wen interessieren schon beschissene Aktienkurse, wenn 3000 Menschen starben?ZitatOriginal von GambaJo
Das hast Du falsch gelesen. Ich habe geschrieben, dass die Amis scheinheilig sind, weil sie sagen, sie wurden angegriffen, mit vielen Todesopfern. Das Ganze wird dann schön aufgebauscht. Das sie selbst für den Tot vieler Menschen in anderen Ländern verantwortlich sind, wird schön ignoriert und unter den Teppich gekehrt. Es ist scheinheilig sich als armes wehrloses Opfer darzustellen, wenn man es selbst faustdick hinter den Ohren hat.
Wieso wird der normale Amerikaner immer mit seiner Regierung gleichgesetzt? Es sind nicht die Amerikaner, sondern die amerikanische Regierung, die scheinheilig ist! Diese ständige Pauschalisierung ist nicht nur falsch, sondern nervt auch. Es mag sein, dass die Amerikaner insgesamt nicht gerne über die dunklen Kapitel ihrer Geschichte reden, aber die Bevölkerung nimmt auch nicht einfach alles hin, was die Machthabenden verzapfen; man denke an die massiven Proteste im Vietnam- und Irakkrieg.
ZitatOriginal von GambaJo
Das sehe ich etwas anders. Die Zivilisten wählen ihre Politiker und entscheiden dadurch indirekt auch über die Außenpolitik.In Deutschland mag dies noch halbwegs der Fall sein, aber in den USA gestaltet sich das ein kleines bisschen schwieriger. Dort besteht ein Zweiparteinsystem und es ist eher unerheblich, welche der Parteien - Demokraten oder, wie jetzt, die Republikaner - an der Macht ist. Warum? Weil beide korrumpiert und infiltriert werden von den führenden Wirtschaftskräften. In keinem Land der Welt ist der Einfluss der Wirtschaft auf die Politik so extrem wie in den Vereinigten Staaten. Deshalb, sorry, kotzt es mich an, wenn Leute sich einfach hinstellen und groß verkünden, wie scheinheilig doch die amerikanische Außenpolitik ist, was für ein Bösewicht George W. Bush ist und was für ein Verbrechervolk die Amerikaner doch sind, ohne nach den tieferen Ursachen zu fragen! George Bush ist ein Würmchen, das unter dem enormen Druck der amerikanischen Wirtschaft steht, die nach geringeren Steuern, neuen Rohstoffquellen und neuen Absatzmärkten verlangt. Dieser Druck wird zunehmend größer, da Länder wie China und Indien auf den Weltmarkt drängen und die USA in ihrer Position als führende Wirtschaftsmacht bedrohen. Ein Präsident, der sich die Unterstützung der Wirtschaft sichern will, die er auf jeden Fall braucht, hat keine andere Wahl, als sich nach ihren Interessen zu richten. Wie gesagt, die meisten Kriege führten die USA aus primär wirtschaftlichen Gründen - aber nicht, weil der Präsident ein imperialistischer Unmensch war oder die amerikanische Bevölkerung es so wollte, sondern vor allem wegen des Drucks der wirtschaftlichen Elite.
ZitatOriginal von GambaJo
Keiner ist wirklich unschuldig. Jeder hatte mal irgendwann Dreck am stecken. Die Reaktionen der Amis sind nur immer etwas merkwürdig. Sie schlachten (oder helfen dabei) auf der ganzen Welt Tausende von Menschen ab, und wundern sich dann, dass diese sie nicht mögen, ja sogar mit ihren primitiven Mitteln angreifen.Da, wieder, "die Amis"
. Der Bevölkerung fehlt ganz einfach die politische Alternative. Das Verwerfliche ist (davon abgesehen, dass ein Krieg allein aus wirtschaftlichen Gründen schon verwerflich ist), dass der Großteil der Bevölkerung von den vielen Kriegen überhaupt keinen Nutzen hat, sondern im Endeffekt nur die Reichen noch reicher macht. Die Armen bekommen nichts ab vom Kuchen.Ich würde auch niemals jemandem Michael Moore empfehlen, um sich ein politisches Urteil zu bilden. Moores Filme und Bücher sind vielleicht ganz nett zur Unterhaltung, aber sie sind polemisch, unsachlich und monokausal in ihrer Ursachenforschung. Er dämonisiert den Präsidenten und seine Politik, er kritisiert die sozialen Missstände noch und nöcher, ohne aber die tieferen Ursachen zu hinterfragen oder konstruktive Lösungsansätze zur Behebung der Probleme aufzuzeigen.
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Mir ist bewusst, dass es nur Copy & Paste war. Aber es hat hier nichts zu suchen. Hier geht es um die Terroranschläge des 11. September und nicht um die Verbrechen amerikanischer Politik. Stell dir mal vor, ein dir nahestehender Angehöriger wäre beim Einsturz des WTC ums Leben gekommen und du würdest die obige Statistik lesen. Wie würdest du dich fühlen?
ZitatOriginal von GambaJo
Und beim WTC ging es sehr wohl auch um wirtschaftliche Interessen.
Ach ja? Das musst du mir aber erklären.ZitatOriginal von GambaJo
...dass die Amis nicht unbedingt besser sind, als die Terroristen. Also scheinheilig.
Terroristen und scheinheilig? Das musst du mir auch erklären.ZitatOriginal von GambaJo
Die Amis beitreiben Außenpolitik ohne über langfristige Konsequenzen nachzudenken und tragen das mit den Opfern anderer aus. Dass sich dann einige währen, war nur die logische Folgerung. Und das tun sie eben mit denen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln.
Da gehe ich mit. In Vietnam zum Beispiel hatten die Amerikaner nichts zu suchen und für ihr krankes Abschlachten der Zivilbevölkerung haben die Vietkong den GIs ordentlich den Arsch versohlt.ZitatOriginal von GambaJo
Und ob es primär um Menschenopfer oder wirtschaftliche Interessen geht, ist denen, die deswegen drauf gehen (und ihren Angehörigen) egal. Tot ist tot.
Eben. Und deshalb halte ich es für respektlos, den Tod von 3000 Menschen dadurch herunterzuspielen (denn genau das ist es für mich), dass man mit dem Finger auf die Verbrechen des betroffenen Landes verweist. Es sind nicht die Zivilisten, die für die amerikanische Außenpolitik verantwortlich sind. Die Menschen, die im WTC starben, trugen nicht die Schuld für die Opfer im Irak, in El Salvador, in Chile, in Vietnam oder sonstwo.
Wenn man so argumentiert: Was klagen die Japaner über die mehreren Hunderttausend Toten in Hiroshima und Nagasaki, wo sie doch selbst nicht besser sind und im Zweiten Weltkrieg 10 Millionen Chinesen abgeschlachtet haben?So long,

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Terrorkeks, was soll das? Seit wann rechnet man denn Todesopfer mit Todesopfern auf? Sind die genannten "Relationen" etwa eine Rechtfertigung dafür, dass die bösen Amerikaner auch einmal leiden müssen? Es ist bekannt, dass die amerikanische Außenpolitik in Vergangenheit und Gegenwart sehr viel Unrecht verursacht hat und dabei viele Menschen getötet wurden (die Zahlen liegen teilweise sogar höher, als von dir gelistet). Allerdings war die Ermordung von Zivilisten niemals das Primat dieser Außenpolitik, sondern meist das Durchsetzen wirtschaftlicher Interessen. Die Anschläge des 11. September waren hingegen allein von destruktiver Natur. Wehrlose Zivilisten standen im Fokus und das einzige Ziel war es, der USA so wirksam wie möglich zu schaden. Der Einsturz des WTC wurde so zum Symbol für die Verletzlichkeit der Weltmacht Nummer Eins.
Ich finde deine Statistik, sorry, unter aller Sau.
So long,

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So, ich stell mal schnell zwei schon etwas ältere Anekdoten hier rein. Die zweite ist sehr kafkaesk, also fragt mich erst gar nicht nach dem Sinn :).
Mut
Das Thema des Aufsatzes, den die Schüler zu schreiben hatten, lautete: Was ist Mut? Während sich die meisten sogleich in eine ausführliche Erörterung vertieften, war einer von ihnen schon nach wenigen Minuten fertig. Derjenige stand auf, ging nach vorne zum Lehrertisch und gab seine Arbeit wortlos ab. Das Wörterzählen war ihm nicht schwer gefallen, denn er hatte nur drei geschrieben: Das ist Mut.
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Die Fliege
Es war einmal eine Fliege, die härtete sich ab, härtete sich ab ihr ganzes Leben lang, und was sie nicht umbrachte, das härtete sie ab. Sie war so schon bald die abgehärtetste Fliege weit und breit. Doch eines Tages war sie unachtsam und ein Elefant trat sie ohne es zu bemerken breit und all ihre Abhärtung nützte ihr nichts.
Und die Moral von der Geschicht’? Auch abgehärtete Fliegen leben länger nicht!So long,

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Insgesamt (Djaying & Producing) ist Markus mein absoluter Lieblingskünstler. Nicht jede Produktion trifft meinen Geschmack, aber er versteht es einfach, immer wieder zu begeistern ohne sich selbst zu kopieren. Er weiß auch ganz genau, wie er sein Publikum glücklich macht: In seiner Radioshow spielt er die etwas ruhigeren Progressive-Leckerlies (genau richtig zum Hören daheim), in den Clubs spielt er die besser tanzbare härtere Gangart. Symphatisch ist er obendrein. Top-Act!
(PS: Wusstet ihr eigentlich, dass Markus sogar die Backstreet Boys einmal geremixed hat :D?!)
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Ich würde Sasha zu gerne einmal live erleben; ich schätze, dass sein Stil genau meinen Geschmack treffen würde. Wenn ich mir aber seine Playlisten so ansehe, kenne ich davon die wenigsten Tracks, häufig sogar nicht einmal die Producer
.Mit Eigenproduktionen hat sich der Brite in den letzten Jahren zunehmend rar gemacht. In den 90ern hat er produziert wie ein Weltmeister, in diesem Jahr hat er hingegen, soweit ich weiß, noch gar nichts geliefert. Ich kenne zwar nicht viel von ihm, aber schon das Wenige zeugt von einem sehr vielseitigen Können.
@ Admin: Auf der Hauptseite fehlt noch bei den Vertretern von UK-Trance (---> Sasha) der Link zu diesem Thread.
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Zitat
Original von Kollege B
...eine Exkursion nach Caracas...Ach ja, das guta alte Venezuela :D.
Ich hab den Film gestern zum ersten Mal gesehen und fand die Bilder sehr beeindruckend. Am Anfang hält man die Kinder und Jugendlichen für ein paar verhältnismäßig harmlose Diebe und Räuber. Ihre detailreich geschilderte Entwicklung zu skrupellosen Dealern und Mördern verschlägt einem aber schier die Sprache. Vor allem der emotional vollkommen abgestumpfte "Locke" macht fassungslos. Mehrmals habe ich zu mir gesagt, dass das Gezeigte doch nicht wahr sein könne. Der Film weist zudem auf ein gravierendes Problem der dortigen Gesellschaft hin: Wer arm ist, findet nur in der Kriminalität eine Perspektive, dem Elend zu entkommen. Die Kriminalität ist allerdings ein Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt (siehe Mané).
Sehenswert! Auch Steven Spielberg sagte: "Ein brillanter Film."
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Obwohl der Film teilweise sehnsüchtig erwartet wurde, hat er in den USA am Startwochenende nur enttäuschend wenige Zuschauer ins Kino locken können. Überraschenderweise hat der Film in der TV Spielfilm eine sehr gute Kritik bekommen (und die bewerten Filme in der Regel recht streng); vor allem an Spannung soll es nicht fehlen. Ich weiß immer weniger, was ich von all den unterschiedlichen Meinungen halten soll, weshalb ich mir am Ende vielleicht einfach selbst ein Urteil bilde.
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Zitat
Original von afterhour
aber mich würde es ehrlich gesagt ankotzen, wenn alle schon wissen was ich höre und mich eventuell abstempeln nur wegen dem ersten Eindruck.Dito :D! Zumal ich es übertrieben finde, wenn an einem Musikstil ein ganz bestimmter integrierender Dresscodel hängt. Im Vordergrund sollte immer die Musik stehen und kein Sendungsbewusstsein, wie es zum Beispiel in der (Ghetto-)Hip Hop-Szene die Regel ist.
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@ Yamchu: Da mir der Track ebenfalls sehr gefällt, hab ich den Track bei Traktor mal um 15% runtergepitcht und etwas genauer hingehört. Ein einziges Wort konnte ich auch nicht herausfinden, hier aber mal der Rest (weicht nicht viel von deinem Text ab):
Close to ? (hört sich an wie "profection") fading in the night.
Can't wait for action, I don't wanna give it up to fight.
I wanna face the truth.
I wanna be right in your arms, to be close to you.
I can't rely your charme.Lost in this hour, minutes went so fast.
Don't feel my power, I don't wanna let it change the past.
I wanna feel your near, if I had only one more day.
No more illusions, if you would let me stay.
Illusions crossing my mind, confusion is all that I find.
When I try to understand, I don't wanna get it out of hand.
And its driving me insane, but I know I am the one to blame.
I'll be right here, if you would only let me be.
Where do I stand? I don't wanna get it out of hand!So long,

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Als ich dieses Jahr im Urlaub war, hab ich mir "Illuminati" als Lektüre mitgenommen. Sorry, aber was für ein Schmarrn
. Der Schreibstil ist kaum durchschnittlich, die Handlung ist durchweg unrealistisch. Spannend fand ich die Geschichte auch nur selten, sodass ich mich durch die letzten 200 Seiten mehr oder minder durchquälen musste. Dan Brown kommt mir nicht mehr ins Haus! Dann doch lieber Frank Schätzing; "Der Schwarm" hat mir da um Welten besser gefallen.Für die nächsten zwei oder drei Jahre habe ich aber eh keinen Bedarf an neuen Büchern; ich kämpfe mich weiterhin durch meine 50 "Klassiker der Weltliteratur". Edgar Allan Poes einziger Roman "Die Erzählung des Arthur Gordon Pym", Fjodor Dostojewskis "Schuld und Sühne", Emily Brontes "Sturmhöhe" und zuletzt George Sands "Die kleine Fadette" haben mich circa die letzten beiden Monate beschäftigt (wobei mir vor allem letzteres ausgesprochen gut gefiel). Momentan lese ich "Robinson Crusoe" von Daniel Dafoe; irgendwie hatte ich das Gefühl, da als Kind etwas versäumt zu haben. Den Gegensatz zu dieser locker-leichten Kost bildet "Unser wunderbarer Planet". Dieser 900 Seiten dicker Riesenwälzer beinhaltet eine enorme Fülle an Fachwissen zu den großen Naturräumen der Erde. Das Buch ist eigentlich als Nachschlagewerk gedacht, ich lese es aber trotzdem wie einen Roman (allerdings in kleinen Etappen). Einerseits konnte ich nicht mit ansehen, wie es in meinem Regal verstaubte, andererseits verschafft die Lektüre ein wesentlich besseres Verständnis unseres Planeten und poliert ungemein das Allgemeinwissen auf. Mit etwas Glück bin ich in 4 Monaten durch
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Zitat
Original von Cavle
Eins muss ich noch loswerden: Diese Idee ist so bescheuert... Schlangen in einem Flugzeug, aber was soll's.
Aus eben diesem Grund hat Samuel L. Jackson die Rolle sofort angenommen, ohne das Drehbuch gelesen zu haben. Bei der Idee ist sofort klar, dass man keinen anspruchsvollen Film erwarten kann. Andererseits macht sie auch neugierig und ich denke, dass genau darin der Reiz von "Snakes on a plane" liegt. Na ja, ich warte lieber bis zur TV-Ausstrahlung.
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Ich sag's mal so: Ich kleide mich auf offener Straße ganz normal und neutral, sodass kein Mensch mich als "Trancer" identifizieren könnte. Anders ist es bei (Trance-)Events. Da trage ich meist mein berühmtes weißes T-Shirt, auf dem sich inzwischen Markus Schulz, Ferry und ATB verewigt haben. Wenn zu den Events auch andere Leute aus dem Tranceforum kommen, ziehe ich bevorzugt noch was Auffälliges wie ein knallgelbes Hemd darüber, damit man mich leichter erkennt
.Es stimmt schon, an unserer Musikrichtung hängt kein bestimmter Modestil. Die Frage ist natürlich, ob wir den überhaupt brauchen; so kann man doch schön individuell bleiben.
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Hey Marp,
ich lege dir ganz scher "Far from in love" von Above & Beyond ans Herz! Desweiteren "Satellite" von Oceanlab (vorzugsweise im bombastischen Markus Schulz Remix). Dann empfehle ich dir auch mal in Girl Nobody "Smile & Beware" (16 Bit Lolitas Remix) reinzuhören.
So long,

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Teh'leth, was hast du da nur entfacht
.Die ganze Diskussion beginnt schon mit einem Missverständnis: Sarah hat nie behauptet, dass der Weg über Kirmes zu "richtigem" Trance den Musterweg darstellt!!! Ihre zitierte Behauptung impliziert vielmehr, dass dies der einzig mögliche Weg sei. Für diese Behauptung haben wir genügend Gegenargumente in Form von Darlegungen der eigenen "Entwicklungsgeschichte" einiger User, um sie zu entkräften. Punkt.
Die Diskussion in diesem Thread dreht sich nun aber um die Frage, ob "von Kirmes zu Trance" der Standardweg ist oder nicht. Ich finde eine solche Diskussion recht belanglos, da die Entwicklung des Musikgeschmacks von mehreren Faktoren abhängt und sich nicht auf einen Nenner reduzieren lässt. Kollege B hat bereits einen weiteren meiner Meinung nach sehr wichtigen Faktor genannt, das Internet.
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Ich hab den Thread eben erst entdeckt. Das ist ja eine lustige Geschichte :D. Leute, ich erzähl euch mal, was ich glaube. Ich glaube, dass dieser Grandmaster A in Asien ein dicker Fisch in seinem Bereich ist. In Japan z.B. ist es soweit ich weiß mit dem Dance noch schlimmer als bei uns und er ist vor allem populärer. Es würde mich nicht wundern, wenn es in China, Hongkong, vielleicht Thailand ähnlich ist. Wenn man sich dann überlegt, wieviele Menschen in diesen Ländern leben... Ich denke, man will uns hier keinen Bären aufbinden. Warum so hochrangige Producer (noch dazu gleich mehrere) wie Airbase Jamaster A plötzlich remixen, erscheint mir aber suspekt. Ich könnte mir vorstellen, dass er auf diese Weise bei uns in Europa Land gewinnen will; er wird wissen, dass er mit "richtigem" Trance da bessere Karten hat als mit Dance. Wer weiß, villeicht hat ja tatsächlich eine Menge Geld die Hände gewechselt.
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Zitat
Original von Victim
Guitar, du wohnst wohl hinterm Mond
Ich schau halt nicht viel Fernsehen. Ulrich Wickert und Barbara Salesch kenne ich aber :D.
Hab hier einen kurzen Artikel zu seinem Tod gefunden:
Da steht u.a., dass er den Stachel selbstständig aus seiner Brust zog. Es ist von mir nur eine Mutmaßung, aber vielleicht hätte er ja überlebt, wenn er es nicht getan hätte.
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Nathan Fake "The sky was pink" (Sasha's Spooky Mix)
So im Stil seines Remixes zu "Precious", das wär fein
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Zitat
Original von GambaJo
Ein „Spezialist“ meinte, dass sich der Rochen extrem bedroht gefühlt haben muss, weil die normalerweise nie Menschen angreifen. Vermutlich wollte Steve auf ihm reiten, oder sonst einen Blödsinn machen.*Rofl*

Leude, es tut mir ja wahnsinnig Leid für den Kerl und seine Familie, dass er erdolcht wurde, aber wer ist dieser Steve überhaupt? Wann und wo war (oder ist noch immer) seine Sendung im TV zu sehen?
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Ich bin derselben Ansicht wie Silver Surfer, dass der Part bis zum Break etwas zu lang ist (wobei das beim Mixen nicht das Problem wäre, da könnte man den Track ja erst nach anderthalb oder zwei Minuten einfaden :D). Der Mainpart selbst sorgt für ordentlich gude Laune :). Ebenfalls 5/6.
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Ich hol den Thread mal aus der Versenkung hervor. Das Release von "Foreplay" ist jetzt zwei Jahre her und der Track weiß noch immer zu gefallen. Meiner Meinung nach ist er neben dem Remix zu Endre's "I kill for you" das Beste, was Probspot je produziert hat!
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Ich hab auch alle Folgen gesehen. Am besten gefiel mir "Der Bier-Baron". Die Folge ist ja wohl so genial! Sehr geil ist die Stelle am Ende, an der der Bürgermeister fragt, wer Springfield mit Alkohol versorgen soll, nachdem Homer als Bier-Baron zurücktritt und der Mafiaboss ihm "Vier Minuten!" ins Ohr flüstert. Fünf Minuten später befindet sich die ganze Stadt wieder im Suff :D.
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Ich hab mir den Film letzte Woche erst für 7,99 Euro (!) bei Karstadt gekauft und als ich gestern den Thread hier gesehen hab, musste ich mir den Film gleich noch einmal anschauen :D. Natürlich ist der Film ein Meisterwerk seines Genres. Allerdings raff ich das Ende nicht so ganz; was hat das Bild zu bedeuten, das ganz am Schluss eingeblendet wird (jenes vom Ball 1921)?
Stephen King selbst gefiel die Umsetzung Kubricks weniger, weshalb er zwei Jahrzehnte später das Drehbuch zu einer zweiteiligen TV-Produktion schrieb, die vielleicht jemand gesehen hat. Nach meiner Ansicht kann sie dem Original nicht das Wasser reichen.
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Mir gefällt an dem Track vor allem der von Andru erwähnte frische Sound. Ich kenne den jetzt seit der TN 22 und es macht noch immer einfach Spaß, "Clearing the mind" zu hören. Die vielen verschiedenen Sounds sorgen für Abwechslung und das housige Gewand steht dem Track wirklich gut. 5,5/6 sind da angebracht.
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Zitat
Original von Akro
Nett anzuhören, aber für mich persönlich kein wirklicher Übertrack. Der Hammer & Funabashi-Sound verliert allmählich seine Reize,...
Das sehe ich ähnlich. "Moments" besitzt zwar eine schöne Steigerung, die Vocals sind passend eingesetzt (im Mainpart wären die für meinen Geschmack fehl am Platz) und die Melodie weiß zu gefallen, aber letztlich klingt es wie schon ein paar Mal gehört. Nichtsdestotrotz ein schönes Teil. Mit meiner Bewertung würde ich mich Nachtschatten anschließen. -
Am Montag, den 11.9.2006 um 20.15 Uhr, beginnt nach einer halben Ewigkeit die Ausstrahlung der 2.Staffel im deutschen Free-TV! Natürlich auf Pro7. Ich werd's mir mit Absicht nicht anschauen, um später die Folgen vollkommen unwissend auf DVD genießen zu können :D.
(Also Spoiler auch immer deutlich als solche kennzeichnen!) -
Der Sonntag ist vorgemerkt. Ist schon eine ganze Weile her, dass ich die Simpsons gesehen habe und die letzten Staffeln habe ich so gut wir gar nicht angeschaut.
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Der Unkle Remix rockt wirklich ungemein. Auch schön abwechslungsreich und das "Hochfahren" im späten Break ist ähnlich mitreißend wie bei "Your loving arms". Allerdings kann ich mich nicht so recht mit dem geloopten Gitarrenriff anfreunden, der nervt dann doch auf Dauer.
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Sander Kleinenberg "My Lexicon"
Label: Little Mountain
Style: Progressive Trance
Format: 12"
Release: 2006-01-23
Labelcode: LMR021Auf der Vinyl sind der Original Mix sowie ein 16 Bit Lolitas Remix.
Eine feine Scheibe! Beim Original Mix bekommt man bereits nach 1 1/2 Minuten in einem Zwischenbreak einen ersten Eindruck von der lockeren und herrlich unbeschwerten Atmosphäre des Tracks. Dazu ein paar schöne Soundspielereien (vor allem dieser "Flummisound" bleibt im Gehör hängen). Nach gut 4 Minuten setzt dann der richtige Break ein, aus dem eine unverkennbare, sehr chillige Melodie hervorgeht. Dazu erklingt im Hintergrund eine Art Flöte, die noch zur gemütlichen Grundstimmung beiträgt. Meine Fresse, ist der Track lässig. Ich stell mir den sehr gut in einem ruhigeren Progressive-Set vor. 5,5/6
Im 16 Bit Lolitas Remix bleibt leider nicht viel von dieser Lässigkeit übrig. Der Mix geht von Anfang an etwas drückender nach vorne, was zur Melodie des Originals nicht passt. Das Problem löst der Remix dadurch, dass er die Melodie einfach nicht verwendet. So wartet man im Break vergeblich auf deren Einsetzen. Vielmehr baut sich ein dichtes Soundgerüst auf, welches dann durch den Mainpart führt. Ohne die Melodie ist der Track aber eindeutig nur noch halb so schön. Ein Pluspunkt: Der Flummisound ist noch mit drinnen :D. 4/6
So long,

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Zitat
Original von afterhour
Aber nichtsdestotrotz Nice Job
Freut mich, dass das Mashup dir gefällt. So gesehen ist dir ja ein Wunsch in Erfüllung gegangen :D.
Zur Länge: Ob das Mashup zu lang ist, ist Ansichtssache. Spielt man es etwa nicht als Intro, fallen schon einmal die ersten vier Minuten weg. Bleiben noch 8 1/2 Minuten abzüglich der Übergänge.
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Ein genialer Film und stilprägend für das gesamte Genre. Unheimlich spannend und düster (Ist euch schon mal aufgefallen, dass es praktisch den gesamten Film über regnet?), wobei das Großstadttreiben übertrieben brutal dargestellt wird. Ich denke, dass man den Film zwei Mal gesehen haben muss, um ihn vollständig zu raffen.
"Sieben" ist nach wie vor mein Lieblingsthriller und ich hab ihn ebenfalls auf DVD
. -
Zitat
Original von Eardrum
Dem stimme ich zu. Gott würde ich diese Triebkraft auch nicht nennen, denn ein Gott ist etwas, dass zu allem fähig ist und wenn man sich das Unheil auf der Welt einmal ansieht, merkt man, dass dem nicht so ist.
Das ist ein Trugschluss. Gott ist nicht zwingend omnipotent, nur weil das Christentum dies deklariert. Letztendlich ist Gott eine Idee des Menschen, was seine Existenz jedoch nicht automatisch ausschließt. Wenn man Gott allgemein als die Ursache dafür definiert, dass alles Existierende entstand, ist es durchaus angebracht, die von mir beschriebene Triebkraft als Gott zu bezeichnen. Am Ende muss aber jeder Gott für sich selbst definieren.
ZitatOriginal von Eardrum
Dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass irgendetwas die Materie erschaffen haben muss. Es kling sehr plausibel, dass selbst der Urknall eine chemische Reaktion hätte sein können, doch wo kommen auf einmal die Elemente her, die diese chemische Reaktion verursachen? Es klingt geradezu unmöglich, dass sie einfach aus dem Nichts auftauchten. Das ist die Frage, die ich mir immer wieder stelle. Ein Urknall, mit dem alles begann, klingt legitim, doch was war davor? All diese Dinge lassen großen Spielraum für Mutmaßungen und da kommen die Religionen mit ihrem einzigen Gott oder Göttern ins Spiel. Seit langer Zeit versucht der Mensch, den Beginn des Universums zu erklären, doch schon an der Vorstellung wie überdimensional groß der Raum ist, lässt dem Menschen scheitern, dieses Wissen jemals 100%ig zu erahnen. Deshalb ist es schlicht und ergreifend leichter, an eine übermenschliche Macht zu glauben, die alles erschaffen hat.Das ist schwieriges Terrain. Ich würde die Physik soweit wie möglich heraushalten aus dem Thema, weil
1.) es keinen Grund zu der Annahme gibt, dass die physikalischen Gesetze schon vor Entstehung des Universums galten und
2.) wir als Laien nicht über die Kenntnisse verfügen, um das Phänomen Urknall physikalisch zu ergründen.Beim Urknall entstand die gesamte Materie. Ich glaube, dass aber nur dann etwas aus dem Nichts entstehen kann, wenn gleichzeitig ein ebenso großer Gegenpart entsteht, sodass beide Parts zusammen sich neutralisieren und wieder das Nichts ergeben. Anders gesagt: Der Zustand des Nichts darf nicht aufgehoben werden, sondern lediglich umgewandelt. Etwas kann nur existieren, wenn es summa summarum keine Energie besitzt. In unserem Universum ist das der Fall, es gibt genauso viel Antimaterie wie Materie, die sich zusammengeführt aufheben. Der Unterschied zum Nichts ist also der, dass es ein positives Extrem und ein negatives Extrem gibt, die addiert genau den Wert 0 ergeben. Das Problem ist, dass bei der Verschmelzung von Materie und Antimaterie Energie entsteht und da hapert's dann auch schon mit der Logik
. Deshalb lohnt es auch kaum, darüber zu spekulieren, wie genau der Urknall nun ermöglicht wurde. Für mich ist aber Tatsache, dass es eine Motivation gegeben haben muss, überhaupt die "Lunte für den Knall" zu zünden.