Beiträge von Guitar

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    Original von deed
    hab mir den film nun auch besorgt und werd den heut abend, mangels guter alternativen im free-tv, mal schauen :yes:

    Aber denk dran:

    1.allein gucken wenn bereits alles schläft
    2.Licht aus
    3.am besten mit Dolby Surround

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    Original von GambaJo

    Ich höre ja schon nicht nur Trance, aber trotzdem habe ich keinen Überblick. Wenn es um House, Drum’n’Bass und viele andere Styles geht, kenne ich kaum bis keine Namen.
    EDM hat eine so große Bandbreite, dass es kaum möglich ist sich mit allem zu beschäftigen.
    Allein schon alles in einem Jahr von den Leuten mitzukriegen, für die man sich interessiert ist eigentlich unmöglich.

    Da hast du zwar Recht, dennoch bin ich der Ansicht, dass wir hier, die sich mehr oder minder intensiv mit elektronischer Musik - und sei es dabei vorzugsweise Trance & Progressive - auseinandersetzen, einen breiteren Einblick in die Szene haben als beispielsweise Leute, die einfach Tiesto 'cool' finden und fleißig seine Maxis kaufen (davon gibt es einige).

    Ich hätte eigentlich erwartet, dass Markus Schulz eine höhere Position ergattert. Jetzt, wo sein Stil böser geworden ist, sind auch seine Live-Sets hammerhart und er bringt das Feiervolk überall auf der Welt zum Ausrasten.

    Dass gerade die bekanntesten DJs - Paule, Tiesto und AvB - Jahr für Jahr die Top3 reservieren, kann kein Zufall sein. Längst nicht alle Menschen, die bei der DJ Mag-Wahl voten, besitzen einen so umfassenden Überblick über die EDM-Szene wie wir und so kommen für sie von vornherein nur wenige DJs in Frage, vorzugsweise die obigen. Dazu kommt, dass wohl längst nicht jeder Voter allein die DJ-Skills bewertet. Aus genau diesen beiden Gründen messe ich den Resultaten der Wahl nur wenig Aussagekraft zu.

    Gefreut habe ich mich dennoch über den Einstieg von SvD und den Aufstieg von Above & Beyond, Gabriel & Dresden und Andy Moor. Ronski Speed hätte ich einen Platz weiter oben zugetraut.

    Ich muss aber dazu sagen, dass ich selbst nicht abgestimmt habe.

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    Original von Spyro
    Nelly Furtado - Maneater (Gabriel & Dresden Remix / Leama & Moor Remix)


    Der Track ist wirklich genial, ich höre den immer wieder gerne im Club. Aber ein Leama & Moor Remix würde imho nicht passen, der wäre wohl zu ruhig. Was her muss, ist ein Remix zum Abgehen. Ich denke da an David West, Benz & MD oder Max Graham :yes:.

    Noch schlimmer als Kommerz aus Europa ist Kommerz aus dem zunehmend verwestlichten China :dead:. Wer zurzeit gelegentlich durch die "Musik"sender zappt, sieht mit etwas Glück/Pech das Video zu "My Samurai", einem ganz böse billigen Dance-Track einer chinesischen Girlgroup (der Name ist mir entfallen). Selbst hartgesottene Kommerzhörer dürften bei dem Lied den Kopf gegen die Wand hauen :autsch:.

    Original Mix: 5,5/6
    Es hat bei mir eine Weile gedauert, bis ich den Track richtig lieben gelernt habe. Mittlerweile zähle ich ihn zu den ganz dicken Produktionen von Özzy, die Bassline und das Drumming sind schlichtweg genial und wenn nach 3 1/2 Minuten plötzlich die Melodie einsetzt, vergess ich alles :huebbel:.

    G & D Remix: 5/6
    :D
    Ich weiß noch, wie ich fett grinsen musste, als ich den Mix das erste Mal gehört habe - auf was für Ideen kommen die beiden nur immer, dachte ich mir. Ihr Remix ist krank, die Melodie des Original wurde vollkommen außen vor gelassen, aber das Teil geht ganz böse in die Beine und ist einfach lustig :p.

    Ich kenne nur den Original Mix, konnte dem aber noch nie so richtig etwas abgewinnen. Der Break ist wirklich nett und baut eine gute Spannung auf, aber die Melodie ist für meinen Geschmack etwas einfallslos. Nach dem Break geht der Track gut ab, dieses "Pfeifen" ist ein feines Gimmick, dennoch durchbricht "The Chamber" imho nicht die Grenzen des Durchschnitts-Uplifting Trance.

    4/6

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    Original von Eardrum
    Wenn man Leute, explizit die Jugend, vor Alk & Co. schützen will, dann muss man das anders handhaben.


    Wie denn?

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    Original von Eardrum
    Die Politiker wollen das nur, um ihr Gewissen zu beruhigen und zu verbergen, dass sie selbt keine Ahnung haben oder es ihnen völlig egal ist. :upset:


    Blödsinn.
    Alkoholismus ist in Europa allgemein ein großes, wenn auch nicht gravierendes Problem. Ein erheblicher Teil aller Verkehrsunfälle lässt sich auf Alkoholeinfluss zurückführen. Ob sich Warnhinweise auf Spirituosen lohnen, kann ich schwer beurteilen. Menschen, die nikotin- oder alkoholabhängig sind, aber auch Menschen, die sich der Schädlichkeit von Tabak & Alkohol voll bewusst sind und sie aus eigenem Willen (nicht aus Sucht) in Kauf nehmen, werden sich dadurch in ihrem Konsumverhalten kaum beeinflussen lassen. Ich könnte mir allerdings schon vorstellen, dass gerade junge Menschen, die zuvor nie geraucht oder Alkohol gekauft haben, durch die teilweise drastischen Formulierungen auf der Verpackung (die übrigens auch bei Werbung gut sichtbar sein müssen) zumindest vom frühzeitigen Konsum abgehalten werden. In dieser Hinsicht wären die Warnhinweise sehr wohl präventiv, aber wahrscheinlich nur mit geringem Erfolg.

    Der Großteil der Erwachsenen konsumiert Alkohol aus reinem Genuss und dadurch auch nicht übermäßig. Es ist nach meiner Ansicht vollkommen unsinnig, diese Menschen vor den schädlichen Folgen des (erhöhten) Konsums zu warnen.
    Es gibt aber genügend Menschen, die die Kontrolle über den Alkohol verloren haben. Gerade Arbeitslose greifen vermehrt zur Flasche. Fahre ich durch die Straßen Schönebecks, kann ich fast vor jedem Supermarkt eine feste Runde von Trinkern mit zerlumpten Kleidern sehen, die sich dort Tag für Tag in den Suff flüchten. Diese Menschen gilt es vor dem Alkohol zu schützen. Mit Warnhinweisen wird das allerdings nicht gelingen. Das Problem ist tiefliegender, hat seine Wurzeln in der Globalisierung, die immer höhere Ansprüche an die Qualifikationen der Arbeitnehmer stellt und Menschen ohne entsprechende Fertigkeiten und Ausbildung zu den Verlierern dieses Prozesses macht. Diesen Menschen muss eine Perspektive gegeben werden. Wie das gehen soll? Vermutlich gar nicht. Es wird in einer Marktwirtschaft immer Menschen geben, die auf der Strecke bleiben und die Politiker wissen das.

    Liquid State feat. Marcella Woods - Falling (Solar Stone Afterhours Mix) 8o

    Meine Fresse, wie kann man so etwas nur produzieren? Ich höre den Track hier am laufenden Band - diese Vocals!

    Faaaaa-aaaaa-liiing....

    Zugreifen!

    Für 8,97 Euro bei Amazon! Wie geschrieben, vor kurzem war der noch um einige Euronen teurer.

    @ milhousinho: Ja, das Original ist wesentlich besser als das Remake. Es ist nicht so "Hollywood-glatt" und ich fand es noch deutlich unheimlicher.

    Edit: Lest euch mal die Rezensionen bei Amazon zu dem Film durch :D.

    Ju-on

    Regie & Drehbuch: Shimizu Takashi
    Genre: Horror à la "Ring"
    Japan 2001

    Unverhofft kommt oft: Vorgestern schlenderte ich ohne etwas bestimmtes zu suchen durch die DVD-Regale von Saturn und stieß doch tatsächlich auf besagten Film für nur 7,99 Euro! Schon lange Zeit hatte ich mir gewünscht, einmal das Original zu dem amerikanischen Remake "The Grudge" mit Sarah Michelle Gellar zu sehen, wollte aber keine 15 Euro bei Amazon dafür blechen (obwohl er mittlerweile dort auch günstiger ist).

    Verwegen, wie ich bin ( :D ), hab ich ihn mir gleich in der Nacht kurz nach Mitternacht allein im dunklen Zimmer angesehen. Den groben Ablauf der Handlung kannte ich ja durch das Remake, aber das konnte die extrem beängstigende Atmosphäre des Filmes nicht im Mindesten schmälern. Kurz zum Inhalt (nach Amazon.de):

    "Ein tödlicher Fluch lastet auf einem Wohnhaus, nachdem ein Ehemann dort vor den Augen seines kleinen Sohnes einst seine Frau ermordete. Jeder, der seinen Fuß über die Schwelle setzt, stirbt eines grausamen Todes."

    Mehr braucht man zum Inhalt nicht wissen, sonst wird auch eventuell schon zu viel vorweggenommen.
    Der Film gehört eindeutig zu den "gruseligsten", die ich je gesehen habe. Eine derartige Dichte an Schockeffekten habe ich selten bei einem Film erlebt, da bleibt keine Zeit zum Aufatmen. Obwohl der Zuschauer die bösen Geister schon sehr früh zu sehen bekommt, versetzt ihn deren Anblick - die hohlen, weit geöffneten Augen, der erstarrte Gesichtsausdruck und die leichenweiße Hautfarbe - immer wieder in Angst und Schrecken. Ich habe mir irgendwann einfach nur noch das Ende des Filmes herbeigesehnt, aber nicht, weil er so öde war, sondern weil mir das auf Dauer dann doch schon sehr heftig war mit den ganzen Schockmomenten.

    Prädikat: Abgrundtief böse! Wer genervt ist von all den Schlitzer-Streifen, die kaum mehr etwas Neues bieten, der greife zu Ju-on und freue sich auf ein unheimliches Filmerlebnis!

    Von wegen Freitag der 13. ist ein Unglückstag...

    Die Tatsache, dass ich um jeden Preis noch vor dem Studium nach Australien gehen will gekoppelt mit den Schikanen des Lumpenpacks (Bundeswehr), mich davon abzuhalten, hat einen bitterbösen Ehrgeiz in mir wachgerufen.
    Im für mich zuständigen Kreiswehrersatzamt arbeitet die Mutter eines ehemaligen Klassenkameraden von mir, der auch sein Abitur mit mir gemacht hat. Ich nehme heute also das Telefon in die Hand und ruf bei ihr an. Erzähle mit ihr.

    Ich gehe nach Australien. Am 5.12. ist noch ein Platz frei.

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    Original von GambaJo
    Es ist unwichtig, ob Du was unterschreibst, oder sie dir was mitteilen. Die Wehrüberwachung beginnt vom Moment der Musterung an, und hört erst auf, wenn Du das wehrdienstfähige Alter überschreitest (ich glaub, es waren 26 oder 28 Jahre).

    Teilweise richtig! Wer verwendungsunfähig bei der Musterung eingestuft wird, wird ausgeplant und unterliegt nicht mehr der Wehrüberwachung. Auch ich werde früher oder später vom Kreiswehrersatzamt Post bekommen (sofern ich nicht zu einer Nachuntersuchung vorgeladen werde), in der mir mitgeteilt wird, dass ich fortan nicht mehr der Wehrüberwachung unterliege. Bis dahin wird es aber leider noch eine Weile dauern.

    @ mYstik: Ganz dickes Plus für deinen Beitrag! Ich habe in meinem Jahrgang genau dieselben Beobachtungen gemacht.

    @ Blackbrook: Es ist doch vollkommen unerheblich, ob ich nun Zivil- oder Grundwehrdienst leiste - mir geht es um die Wehrungerechtigkeit! Zahlreiche Leute aus meinem Freundeskreis - der größere Teil, verdammt noch mal! - wurde nicht zum Grundwehrdienst eingezogen und ausgerechnet mich haben sie gezogen. Mir geht es um die offensichtliche Willkür. Mittlerweile gibt es regelrechte Strategien, sich jene Willkür zunutze zu machen (siehe hier).

    @ Teh'leth: Sicher, wenn ich in Australien bin, bin ich vor dem Lumpenpack erst einmal sicher, aber wenn ich erst mal wieder in Deutschland bin, gibt's dann mächtig Ärger! Ich musste meine Entlassungspapiere unterschreiben, auf denen z.B. steht, dass ich der Wehrüberwachung noch unterliege, juristisch bin ich also davon in Kenntnis gesetzt und kann bei Verstoß belangt werden.
    Übrigens: Es wurden und werden zwar viele Standorte geschlossen, dafür wird aber das Personal in den verbleibenden aufgestockt! Die Schließungen bedeuten nicht zwangsläufig eine Reduzierung der Armee.

    @ Clear_Blue: Sag mal, hast du meinen Post nicht richtig gelesen? Ich bin nicht mehr bei der Bundeswehr, ich bin entlassen, bin Zivilist! Der Bund ist nicht mehr mein Arbeitgeber, ich werde von denen nicht mehr bezahlt! Das ist ja das Schlimme: Jemand, der ganz offenkundig für die Bundeswehr nicht verwendungsfähig ist und daraufhin aus der Einheit entlassen wurde, wird immer noch nicht in Frieden gelassen, ist immer noch nicht frei!

    Ich habe auch ausdrücklich vermerkt, dass ich nicht prinzipiell gegen Zwangsdienste bin, mir die praktische Umsetzung in der Bundesrepublik aber massiv missfällt und ich mich einfach nur verarscht fühle. Ich muss auch ehrlich sagen, dass die Zeit an sich bei der Bundeswehr nicht sooo schlimm war; mal von der AGA abgesehen, sind die Leute dort wirklich nett und es kann schon ganz lustig sein; dennoch, die Zeit keimt man dort nur ab und kann man wesentlich effektiver nutzen (Studium, Ausbildung, etc.) und es ist einfach nur zum Kotzen, wenn man all die Leute in seinem Umfeld sieht, die dies auch machen können.

    Hier handelt es sich um ein Thema, bei dem Frauen sagen werden "Interessiert mich nicht." und Männer, die bereits ihren Grundwehrdienst abgeleistet haben "Interessiert mich nicht mehr." Hier geht es um die faktisch in Deutschland bestehende Wehrungerechtigkeit.

    Wie komme ich darauf? Wie einige wissen, wurde ich vor einiger Zeit vom Truppenarzt + Facharzt eines Bundeswehrkrankenhauses als dienstunfähig erklärt, woraufhin ein Dienstunfähigkeitsverfahren eingeleitet wurde. Dieses ist abgeschlossen, am 15.10. bin ich bei der Bundeswehr entlassen. Bis dahin bin ich beurlaubigt.
    Gestern war ich zum letzten Mal in der Kaserne, um die letzten Dokumente wie Bahn-Card und Truppenausweis abzugeben und diverse Formalien zu klären. Als ich dann einen Blick auf meine Entlassungspapiere geworfen habe, hat mich der Schlag getroffen. Darin wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine endgültige Entscheidung über meine Verwendungsfähigkeit vom Kreiswehrersatzamt getroffen wird und ich gegebenenfalls noch einmal zu einer Untersuchung vorgeladen werde. Bis zur endgültigen Entscheidung unterliege ich der Wehrüberwachung.
    Daraus entstehen zwei Konsequenzen. Zum Einen könnte der Musterungsarzt bei einer eventuellen erneuten Musterung meinen Tauglichkeitsgrad ändern und mich wieder verwendungsfähig einstufen, sodass ich wieder einberufen werden könnte. Da ich aber wie geschrieben ein fachärztliches Gutachten habe + Röntgenaufnahmen, halte ich dies für eher unwahrscheinlich. Vermutlich wird man bei mir nach Aktenlage prüfen und es beim Urteil des Facharztes belassen.
    Zum Anderen, und das ist die weitaus fiesere Konsequenz, muss ich für das Kreiswehrersatzamt bis zur Aufhebung der Wehrüberwachung erreichbar sein. Ich darf nicht länger als acht Wochen von meinem Wohnsitz fernbleiben, für einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt brauche ich eine Genehmigung.
    Ich wollte meine wiedergewonnene Zeit in "Freiheit" für eine längere Reise nach Australien nutzen, um die Zeit bis zum Studium nächstes Jahr zu überbrücken. Um dieses Jahr noch wegzukommen, müsste ich auf der Stelle einen Flug buchen! Selbst wenn das Kreiswehrersatzamt einen Antrag genehmigen sollte, würde es noch zu lange dauern, bis die Entscheidung gefällt ist. Ich habe heute trotzdem einen abgeschickt. Was ich jetzt brauche, ist ein Wunder. Ich sehe meinen Traum bereits wie eine Blase zerplatzen.

    In meiner rasenden Wut habe ich etwas über die Wehrpflicht in Deutschland recherchiert - und bin auf inakzeptable Tatsachen gestoßen. Liebe wehrpflichtige Männer, wir unterliegen einer willkürlichen und vor allem ungerechten Wehrpflicht!

    Die Personalplanung der Bundeswehr sieht vor, dass pro Jahr nur 55.000 Grundwehrdienstleistende einberufen werden. Ein Jahrgang ist aber etwa 400.000 Männer stark! Wohin also mit dem Überschuss? Die einfache Antwort: Die Ausmusterungsquote wird erhöht. Vorsätzlich wird ein großer Teil eines Jahrganges als wehrdienstunfähig eingestuft, um das zur Verfügung stehende Personal soweit zu reduzieren, dass der Großteil davon auch wirklich zum Grundwehrdienst einberufen wird (scheinbare Gerechtigkeit). Der Clou: Die wenigsten wehrdienstunfähig Eingestuften sind wirklich wehrdienstunfähig!

    Hier einige Fakten, die man beachten sollte:

    - Seit 1. Oktober 2004 gibt es die Tauglichkeitsstufe T3 (mit Einschränkungen wehrdienstfähig) nicht mehr; Männer, die vorher T3 gemustert worden wären, werden seitdem automatisch T5 (wehrdienstunfähig) gestuft
    - 2005 lag die Ausmusterungsquote bei astronomischen 31,4% - fast jeder dritte Mann wäre demnach gesundheitlich zum Grundwehrdienst nicht in der Lage! Sind wir ein Volk voller Krüppel - oder läuft hier einfach nur etwas furchtbar schief?
    - Das Kölner Verwaltungsgericht hat die Wehrpflicht am 21. April 2004 als gesetzeswidrig erklärt mit der Begründung, dass die Wehrgerechtigkeit als oberster Grundsatz der deutschen Wehrpflichtarmee nicht mehr gewärleistet sei! Das Bundesverwaltungsgericht hob das Urteil kurz darauf wieder auf. Das Kölner Gericht hielt jedoch an seiner Entscheidung fest und legte den Sachverhalt dem Bundesverfassungsgericht in Köln vor. Das Urteil steht noch aus. Es ist also möglich, dass die Wehrungerechtigkeit durch das Bundesverfassungsgericht ebenfalls festgestellt wird, was enorme Konsequenzen für die Wehrpflicht haben dürfte.
    - Alle NATO-Staaten (ein Militärbündnis!) außer Deutschland haben bis 1990 die Wehrpflicht abgeschafft mit der Begründung, dass große Wehrpflichtarmeen aufgrund der sicherheitspolitisch entspannten Lage (Ende des Kalten Krieges) nicht mehr notwendig seien. Vielmehr müsse der Schwerpunkt auf eine gut ausgebildete Armee gelegt werden, die den Umgang mit dem modernen Waffengerät beherrscht. Wie sicherlich bekannt ist, besitzt selbst die USA keine Wehrpflicht!
    - Hätte es den Kalten Krieg nicht gegeben, würde es mit fast 100%iger Sicherheit bis heute keine Wehrpflicht in Deutschland geben. Die Siegermächte hätten es niemals zugelassen, dass ein Land, das zwei Weltkriege angezettelt hat, so schnell wieder eine so große Armee stellt. Einzig der eigene Vorteil, einen bewaffneten Verbündeten gegen den jeweiligen Feind zu erhalten, veranlasste USA und Sowjetunion dazu, in BRD bzw. DDR die Wehrpflicht wieder einzuführen!
    - Die Bedeutung, die den Zivildienstleistenden im Sozialwesen zukommt, hat den Verdacht hervorgerufen, dass der Wehrdienst in Deutschland nur noch deswegen aufrecht erhalten werde, um weiterhin den Einsatz von Zivildienstleistenden zu ermöglichen. Ungerecht ist es auch, dass wesentlich mehr junge Männer Zivildienst leisten müssen als Grundwehrdienst; nur 55.000 Grundwehrdienstleistenden pro Jahr stehen etwa 90.000-100.000 Zivildienstleistende gegenüber. Würde das Bundesamt für Zivildienstleistende (BAZ) dieselben Personalgrenzen wie die Bundeswehr setzen, würde die Wehrungerechtigkeit weiter verschärft.
    - Summa summarum ergibt sich: Nur etwa jeder achte Mann eines Jahrgangs leistet Grundwehrdienst! Und ausgerechnet ich arme Sau musste darunter sein!

    In was für einem bekloppten Staat leben wir eigentlich? Das Verteidigungsministerium und die Bundeswehr versuchen weiterhin verzweifelt, durch manipulierte Statistiken eine bestehende Wehrgerechtigkeit vorzutäuschen. Ich habe eine solche Statistik an den Beitrag angehängt, aber selbst mit Fälschungen (z.B. 35% KDVler pro Jahrgang sind absolut unrealistisch!) lässt sie nur einen Schluss zu: Gerecht ist hier nichts!

    Mich machen diese Fakten stinksauer. Ein Zwangsdienst stellt einen massiven Eingriff in die Grundrechte eines Staatsbürgers dar. Grundsätzlich würde ich einen Zwangsdienst dennoch akzeptieren, wenn ihn jeder - also auch Frauen und eingeschränkt Wehrdienstfähige sowie Väter, Ehemänner, Drogenabhängige und sonstige Gruppen, die verschont bleiben ihn leisten müssten. Entweder alle - oder keiner! Die Willkür, der wir Männer zurzeit in diesem Staat ausgesetzt sind - es ist beinahe Zufall, ob man Grundwehrdienst leisten muss oder nicht - ist für mich nicht vertretbar und ist für mich, ganz ehrlich, ein (wenn auch nicht Ausschlag gebendes) Argument auszuwandern. Sollte ich später einmal einen Sohn haben, will ich nicht, dass er auch diesem Sch**** ausgesetzt ist.

    Mein Meinung daher: Weg mit der Wehrpflicht, aber schnell!!!

    interessante Links zum Thema:
    Link1
    Link2

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    Original von GambaJo
    Die Blutfontänen wirken zwar übertrieben, aber das hat seinen Grund. Tarantino hat diesen Film als Ommage an die Filme gemacht, die ihn in seiner Kindheit und Jugend geprägt haben, und durch die er seine Liebe zum Film entdeckt hat. Und das waren hauptsächlich Western und Eastern. Daher wirkt dieser Film als eine Mischung zwischen den beiden Genres.

    Das ist nur teilweise richtig. Zwar stellt "Kill Bill" in der Tat eine Hommage an die frühen Eastern und Western dar, aber vielmehr ist der Film stark angelehnt an "Lady Snowblood" (Japan 1977). Story und Machart (auch die übertriebenen Blutfontänen) sind in Tarantinos Werk fast 1 zu 1 vom Original übernommen! So findet man bereits bei "Lady Snowblood" eine Unterteilung in Kapitel und eine junge Frau, die Rache übt (hier allerdings an den Mördern und Vergewaltigern ihrer Eltern).

    Nichtsdestotrotz ist "Kill Bill" ein Meisterwerk. Tarantino hat kopiert, aber mit Stil. Vor allem dem Hauptcharakter gibt er u.a. durch Rückblenden viel Raum, sodass der Zuschauer einen genauen Einblick in deren versehrte Psyche erhält.

    Ich möchte das Thema jetzt mal etwas weiter fassen, indem ich an das Wort 'Glaube' das Präfix 'Aber' hänge. Die neue Frage lautet also: Seid ihr abergläubisch? Teilt ihr etwa die Überzeugung, dass Freitag der 13. ein Unglückstag ist? Geht ihr nicht unter Leitern hindurch?

    Ich persönlich bin nicht abergläubisch. Allerdings neige ich dazu, vor schwierigen und nervenaufreibenden Situationen ganze bestimmte Handlungsmuster/Praktiken durchzuführen. Ein Besipiel: Mein Erfolgsrezept für die Abiturprüfungen war folgendes: am Abend davor vor dem Schlafen gehen noch eine Runde Björk hören, die Nacht schlecht schlafen, nach der Prüfung ein Erholungsbier. In vier von fünf Prüfungen hat das Rezept auch gewirkt (oder ich war einfach gut :D).
    Ich würde nicht soweit zu gehen zu sagen, dass ich fest daran glaube, dass ich schwierige Situationen nicht oder nur schlecht meistern kann, wenn ich derartige Praktiken nicht einhalte, sondern würde deren Zweck eher darin sehen, ein Gefühl der Beruhigung zu verleihen.

    Genau darum dreht sich bei mir der Aberglaube: Ich weiß, dass er nicht hilft, weiß aber, dass es beruhigen kann, ein Ereignis mit bestimmten Handlungen zu verknüpfen.

    Heute um 20.15 Uhr läuft auf WDR eine Dokumentation über Nordkorea. Sicherlich sehenswert, da man sich einerseits einen Überblick über das Leben in dem streng kommunistischen Staat verschaffen kann und andererseits ausländische Jounalisten sonst nicht willkommen sind in dem Land und derartige Einblicke entsprechend selten gewährt werden.

    Hab was Interessantes auf seiner Seite gefunden:


    Quelle: http://www.airbase.nu

    Der Nachfolger von Bimmel & Bommels "Desire" stammt ebenfalls aus dem Jahre 2002, heißt "Watching the waves" und ist bis heute mein Lieblingstrack der beiden. Ich habe mal schnell gegoogled und gesehen, dass auf der Maxi-CD folgende Mixe enthalten waren:

    Watching the Waves (Short Cut)
    Watching the Waves (Original Mix)
    Watching the Waves (Ambient Mix)
    Watching the Waves (Svenson & Gielen Remix)
    Watching the Waves (Symphony of Strings Remix)
    Watching the Waves (die Ärzte Remix) (der würde mich ja mal interessieren *g*)

    Ich kenne von den gelisteten nur den Short Cut, der auch im TV zu sehen war, und den unglaublich relaxten Ambient Mix. Schön.

    Auf der "Relax Remixed" gibt es desweiteren einen van Bellen Remix, den ich allerdings nicht kenne.

    ABER, liebe Community, es gibt noch einen weiteren Remix von Moon, hinter dem sich niemand anderes als Jezper Söderlund verbirgt! Dessen Remix hat mir echt die Latschen ausgezogen, als ich den vor ungefähr vier Jahren das erste Mal gehört habe. Jezper verwendet eine etwas abgewandelte Melodie und verpackt sie in ein upliftig-verträumtes Gewand. Meisterstück!

    Was sagt ihr?

    Zu meinen "ODC 40"-Zeiten fand ich den Track schon sehr geil, aber mir gefiel der unmittelbare Nachfolger noch eine ganze Ecke besser... Verdammt, da muss ich wohl gleich mal einen Thread zu aufmachen :D.

    Ach ja, "Loneliness"... Mich persönlich konnte der Track nie richtig in seinen Bann ziehen (da finde ich "Silence" von Tomcraft um Welten besser), aber als er rauskam, habe ich vielfach beobachtet, dass Leute, die sonst keinen Draht zur elektronischen Musik hatten, sich für dieses Stück begeistern konnten. Irgendetwas muss es also an sich haben.

    Ich dachte lange Zeit, dass das Cover der Trance Allstars das Original ist. Vor allem Talla's Mix war lange Zeit einer meiner Favourites, aber auch die ruhigere Variante von Schiller ist gelungen. Die kann ich mir auch heute noch anhören.

    Mittlerweile kenne ich das echte Original von Moby, das mit Trance wirklich weniger zu tun hat. Ich finde den Track ungeheuer pushend und motivierend, vor allem aufgrund der trotzigen "GO!!"-Ausrüfe :yes:.

    Nur die wenigsten kennen den Namen und Interpreten des Tracks, aber gehört hat ihn in der Tat fast jeder schon mal. Das Stück hat etwas unglaublich Düster-Hypnotisches an sich, deshalb zieht es auch so in den Bann beim Hören.

    Den Track hab ich auch schon an verschiedensten Orten und Anläßen erlebt, z.B. noch zu meinen aktiven Kampfsportzeiten bei den German Open 2004, als die verschiedenen Länder in die Halle einmarschiert sind 8).

    Ich finde Sprachen zwar unheimlich interessant, halte es jedoch für unsinnig, eine Fremdsprache mühselig zu erlernen, wenn nicht die Motivation dahintersteckt, sie dann auch in regelmäßigen Abständen zur Anwendung zu bringen. Ich bin jemand, der gerne reist und möchte (wie wohl jeder) viel von der Welt sehen. In vielen Ländern ist man mit Englisch auf der richtigen Seite, aber wenn man sich zum Beispiel Mittel- und Südamerika erschließen möchte, kommt man um Spanisch kaum drum herum. Spanisch ist deshalb die einzige Sprache, die ich mir auf freiwilliger Basis aneignen möchte und ich werde während des Studiums nach entsprechenden Kursen Ausschau halten. Da ich das große Latinum besitze und in Latein immer eine 1 hatte ( :D ), denke ich, dass mir das Lernen vergleichsweise leicht fallen wird. Ein Auslandssemester würde ich inzwischen auch bevorzugt in einem spanischsprachigen Land absolvieren.

    Obwohl ich Französisch fünf Jahre in der Schule hatte und diese mir im Großen und Ganzen nichts gebracht haben als eine ausgeprägte Aversion gegenüber der Sprache, würde ich es nicht ausschließen, dass ich mich irgendwann noch einmal intensiver mit ihr beschäftige; immerhin spricht man sie in weiten Teilen Kanadas, einem Land, das ich wirklich interessant finde und man weiß ja nie, wohin es einen verschlägt.

    So long,
    :)

    Leude, jetzt macht mir keine Angst: Dass Tiesto sich beim Produzieren gelegentlich unter die Arme greifen lässt, war mir klar (wobei es über "gelegentlich" offenbar verschiedene Ansichten gibt), aber sollte es denn möglich sein, dass Tijs' dicke Dinger, also seine Remixe zu "Silence" und "Southern Sun", gänzlich von anderen produziert wurden? Ich meine, wenn der Mann eigene Tracks in Auftrag geben sollte, dann wäre das noch halbwegs nachvollziehbar, aber wie funktioniert das mit den Remixen?

    Zitat

    Original von GambaJo
    Zuerst:

    Und dann:

    Was denn nun?

    Ich will doch noch einmal hier posten und versuchen, diesen scheinbaren Widerspruch zu erklären.

    Die Politikverdrossenheit der Amerikaner bezieht sich vor allem auf die Innenpolitik des Landes. Ich möchte auch explizit darauf hinweisen, dass ich nicht jedem Amerikaner ein fehlendes Interesse an der Politik seines Landes unterstellen möchte, aber doch dem wesentlich größeren Teil.
    Ich denke, dass es den meisten US-Bürgern egal ist, was für neue Gesetze wo und wann erlassen werden, solange diese nicht ihr unbeschwertes Leben stören. Darüber hinaus beschäftigen sich die meisten TV-Nachrichten weniger mit relevanten politischen oder wirtschaftlichen Themen als vielmehr mit Sport und belanglosem Klatsch (ähnlich wie einige "Nachrichten"-Sendungen im deutschen Fernsehen), sodass die Bevölkerung durch das meistgenutzte Medium ohnehin nur wenig Einblicke gewinnt in die innenpolitischen Konzepte ihrer Regierungsvertreter. Ein Blick in seriöse wissenschaftliche Zeitungen würde Abhilfe schaffen, aber nur die wenigsten Amerikaner belasten sich mit einer anstrengenden Tätigkeit wie Lesen in höherem Maße.

    Wenn durch die (Außen-)Politik der USA allerdings die eigenen Landsleute reihenweise sterben, wie es nun mal im Vietnam- bzw. Irakkrieg der Fall war, erregt dies zwangsläufig den Protest der Bevölkerung. Viele Menschen können eben nicht mehr ihr unbeschwertes Leben führen, weil ein Angehöriger unnötigerweise sterben musste oder weil ein Familienvater schon seit Monaten von Frau und Kind getrennt ist.

    "The Big One" von Michael Moore habe ich übrigens gesehen, allerdings ist das schon ein paar Jahre her.

    Mein Urteil: Ein grandioser Film! Ist bereits in meine DVD-Sammlung gewandert.

    Hier handelt es sich mal wieder um jene Art von Film, die ich allen anderen bevorzuge, ein Film, der das ganz reale Leben zeigt und es dabei versteht, ein alltägliches Phänomen in einer ansprechenden Story visuell umzusetzen. Ohne dass irgendwelche Hollywood-Schnulzen im Hintergrund laufen, schafft es der Film eine betörende Melancholie aufzubauen, die vom Zuschauer jedoch ein hohes Maß an Empathie verlangt.
    Soviel Spioler muss sein: "Lost in translation" bietet kein Happy End und am Ende steht der Zuschauer vor der Frage: Was soll jetzt mit den beiden Hauptcharakteren werden? Ein Happy End wäre in diesem Film nicht realistisch.

    Ich finde, dass man den Film desto intensiver empfindet, je länger man über ihn nachdenkt. Szenen wie Bobs "Ausrutscher" in seiner vorletzten Nacht im Hotel oder die lieblosen Telefonate mit seiner Frau tragen sehr zu dieser Intensität bei.

    Bei Clear_Blue hab ich jetzt den Royal Two Remix gehört und finde, dass der dem Original kaum nachsteht. Der Mix ist etwas elektroider und groovt mindestens genauso gut.

    Leute, mir wird zunehmend bewusst, dass wir es hier mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Track des Jahres zu tun haben :yes:.

    Titel: Uhrwerk Orange (A Clockwork Orange)
    GB, 1971
    Regisseur: Stanley Kubrick
    Darsteller: Malcolm McDowell, Patrick Magee, Michael Bates, Warren Clarke, John Clive
    Genre: Gesellschaftssatire


    Inhalt: (zitiert von amazon.de)

    Zitat

    Stanley Kubricks bemerkenswerte visuelle Interpretation des berühmten Romans von Anthony Burgess ist ein wahres Meisterwerk. Malcolm MacDowell liefert eine clevere, nicht ganz ernst gemeinte Performance als Alex, Anführer eines Quartetts von "Droogs", eine bösartige Clique junger Rowdys, die ihre Nächte damit verbringen, Autos zu stehlen, Schlägereien mit rivalisierenden Gangs zu suchen, Einbrüche zu begehen und Frauen zu vergewaltigen. Wo andere Regisseure vermutlich das immense Gewalt-Potential der Geschichte ohne den enthaltenen Subtext ausbeuten würden, legt Kubrick großen Wert darauf, Burgess düster satirischen und sozialkritischen Kommentar auch in seinem Film zu berücksichtigen. Uhrwerk Orange erzählt Alex' Transformation vom vogelfreien Bösewicht zum Sträfling, der in einem Experiment der Regierung mit dem Ziel, Kriminelle zu resozialisieren, unorthodoxen medizinischen Methoden ausgeliefert ist und so seinerseits zum Opfer wird. Die Therapie soll als Allheilmittel für eine kaputte Gesellschaft dienen, die immer mehr unter einer überhand nehmenden Verbrechensrate zu leiden hat, welche eben dieses Gesellschaftssystem hervorbringt...

    Diesen Film sollte man gesehen haben. Da es 1971 in England zu Gewaltdelikten von Jugendlichen kam und die Täter sich auf den Film beriefen und dessen eiskalte Brutalität zu Protesten führte, zog Kubrick sein Werk bis zu seinem Tod 1999 in Großbrittanien zurück. Hier erwartet den Zuschauer aber nicht einfach stupide Gewalt, sondern höchst anspruchsvolles Kino. Er erlebt eine surreale Welt und eine Gesellschaft, in der er sich wünscht, niemals leben zu müssen.

    Achtung: Der Film läuft heute um 22.10 Uhr auf WDR!

    @ Nighty: Opiate wohl eher nicht, aber wenn ich mal ein bisschen mehr getrunken habe, brauche ich keine fünf Minuten, um einzuschlafen. Nun kann ein täglicher Griff zur Pulle aber nicht das Optimum sein :D.

    @ terrorkeks: Solche Entspannungsübungen könnten wirklich helfen. Ich kenne das noch von früher, wenn wir uns beim Training mal wieder richtig verausgabt hatten und zur Akklimatisierung solche Übungen gemacht haben (erst die Muskeln spannen, ein paar Sekunden halten, entspannen; das Ganze bei geschlossenen Augen). Da musste man auch aufpassen, dass man nicht wegpennte.

    Ein Mittel, das früher oder später immer funktioniert (wie ich aufgrund von Selbstexperimenten feststellen konnte), ist es, bewusst die Augen offen zu halten. Wenn die Gucker die ganze Zeit ins Dunkle starren, wollen sie automatisch zufallen. Man muss lediglich versuchen, das zu verhindern und irgendwann lässt der Widerstand von ganz allein nach. Allerdings dauert diese Methode meist eine Weile und häufig fehlt mir die Geduld dazu.

    *Rofl* :D

    Da hab ich mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt. Ich brauch deshalb ein Schlafmittel, weil ich zwar früh ins Bett gehe, aber erst nach Ewigkeiten einschlafe und dann auch nur in einen sehr leichten und traumintensiven Schlaf verfalle. Häufig wache ich dann auch noch mitten in der Nacht auf und brauche dann wiederum eine Weile, um wieder einzuschlafen.
    Das heißt: Von den 11 oder 12 Stunden schlafe ich vielleicht 7 :dead:.

    Nochmal *Rofl*, dass muss sich ja sowas von blöd gelesen haben :D.

    Da für mich zurzeit jeder Tag mehr oder minder ein Samstag ist, brauche ich auch keine Unterscheidung zwischen Woche und Wochenende vornehmen. Früher habe ich auch immer ewig gepennt, wenn ich die Möglichkeit dazu hatte, aber inzwischen versuche ich abends (falls nichts Besonderes anliegt) nicht allzu spät ins Bett zu gehen, um immer noch halbwegs was vom nächsten Tag zu haben. Seit einiger Zeit leide ich aber an merkwürdigen Schlafproblemen (hatte ich früher nie) und dadurch kommt es nicht selten vor, dass ich zwar schon vor 24 Uhr Schlafen gehe, aber trotzdem nicht vor 11 Uhr am Tag darauf aus dem Bett falle. Deshalb mal ein ernst gemeinter Aufruf: Hat irgendjemand einen Tipp zu einem natürlichen Schlafmittel? (Also keine Schlaftabletten oder solch Zeugs.) Mich körperlich auszupowern, was früher beinahe wie eine Betäubungsspritze gewirkt hat, hilft leider auch nicht mehr.

    Zitat

    Original von maurice
    im oktober kommt erstmal australien dran als erstes weil balance serie eine australische reihe ist .

    Sehr schön! Hab heute erfahren, dass ich Ende des Monats mit größter Wahrscheinlichkeit beim Bund entlassen werde und wenn's dann Richtung Down Under geht, weiß ich jetzt ja, wonach ich in den dortigen CD-Stores Ausschau halten muss. Der Stil dieser Compilation ist für mich ein bisher nur wenig erforschtes, aber äußerst ansprechendes Gebiet. Muss ich haben!