Beiträge von GambaJo
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Original von Martin F. Lizard
In der alten Szene war es aber so und das Bild ist irgendwie hängengeblieben.
Nein, das war es noch nie. Das sind halt nur die Bilder, die wir von früher aus den Medien kennen und mittlerweile erwarten. Wann berichten Medien schon mal objektiv oder überhaupt über die EDM-Szene? Wenn überhaupt, dann gibt es nur eine Hand voll guter Reportagen, die aber nicht auf Main-Stream-Sendern zu sehen sind. Sonst beschränken sich die Medien über ziemlich einseitige Berichte von Groß-Events.
Ich kann mich an keinen Club oder „Underground“-Party zu keiner Zeit erinnern, wo die Besucher sich verkleidet hätten (wir sprechen jetzt nicht von irgendwelchen Bauern-Discos, wo die Besucher mit dem Traktor hinkommen). So ist man doch gar nicht am Türsteher vorbei gekommen. In einige Clubs ist man nicht mal rein gekommen, wenn man keine schwarzen Schuhe an hatte.
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Original von Martin F. Lizard
Naja wenn Du ältere Loveparade - Aufnahmen siehst, so spielte verrückte bunte Kleidung in einer bestimmten Zeit schon eine Rolle und irgendwie sieht es auch in diesen alten Aufnahmen auch sehr interessant, fröhlich und angenehm aus.Das ist ja das, was ich meine. Die LP hat vielleicht anfangs die Szene wieder gespiegelt, das hat aber aufgehört, als die LP größer wurde. Die LP an sich ist ja kostenlos, daher zieht sie auch Leute an, die sonst nichts damit zu tun haben. Einerseits ist das ja schon gut, weil sie so evt. bei der Musik auch bleiben. Andererseits verzerren sie das Bild des „richtigen“ Ravers. Ich bin so viele Jahre lang feiner gegangen, hatte aber nie das Bedürfnis mich mit Gasmasken, Müllmannwesten oder sonstigem zu verkleiden. Für so etwas gibt es hier den Karneval.
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Original von Martin F. Lizard
Ich glaube es liegt auch daran, dass dieses Bild vom " Raver " in den Medien existiert und auch meistens nur bunte Leute gefilmt werden.
Da ist doch klar, dass alle denken sie müssten sich so anziehen.Das bestätigt ja meine Aussage. Leuten, die sonst nichts damit zu tun haben, wird ein verzerrtes Bild vermittelt, und sie denken, um dazu zugehören müssen sie auch so rum laufen. Damit bewirken sie aber eigentlich genau das Gegenteil.
Früher war ich fast jedes WE unterwegs, sei es in DE oder NL. Und auf den etwas abgesagteren Partys habe ich auch immer wieder die gleichen Leute getroffen, Party-Nomaden wie ich. Keiner von denen sah aus wie ein durch geknallter Weihnachtsbaum.
ZitatOriginal von Martin F. Lizard
Wenn ich aber als Neuling lesen würde, was hier teiweise geschrieben wird, hätte ich gar kein Bock mehr mich dieser Szene anzuschließen.Das ist doch in fast jedem Genre so nicht nur EDM. Hopper und Houser definieren sich noch viel mehr über ihr Äußeres, als EDMler (:D). Die müssen erst richtig Geld lassen, bevor sie „dazu gehören“.
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Zum Thema Kleidung kann ich nur sagen, dass ich dieses Neon-Schlag-Gedönse anfangs amüsant fand. Leider wird so was oft von Leuten getragen, die nur ein Mal im Jahr auf eine LP oder N1 gehen, und sonst kaum was mit der Szene zu tun haben. Mit dieser Kleidung wollen sie sich dieses Zugehörigkeitsgefühl erkaufen und anderen demonstrieren.
Aber was solls, so lange mir die Leute nichts tun, ist es mir fast egal. Peinlich finde ich dann allerdings, wenn sie ihre Uniform außerhalb der Party anlegen, egal ob Hopper, Rocker, Gabber oder Houser. Dann finde ich es tatsächlich peinlich.
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Original von milhousinho
Mir ist aber auch schon aufgefallen, dass es in der Tranceszene tatsächlich viele intelligente Menschen gibt. Vielleicht ist das der Grund, warum du einen gewissen Nerd-Faktor erkennst.Für mich ist nicht jeder intelligente Mensch ein Nerd. Aber viele erkennt man irgendwie schon daran, wie sie sich kleiden und wie sie sich bewegen, vor allem beim Tanzen. Ich bin auf keinen Fall jemand, der andere abwertet, nur weil sie nicht tanzen können. Im Gegenteil, ich finde es gut, dass man Spaß hat, obwohl man sich eventuell lächerlich machen könnte.
Es sind halt nicht die typischen Party-Gänger, wie man sich so was allgemeinhin vorstellt. Aber wie gesagt, ich finde, dass sich das langsam wandelt.ZitatOriginal von milhousinho
Dass auf Trance Partys nur ein kleiner Frauenanteil ist, liegt meines Erachtens nicht an den Kerlen, sondern vielmehr an der Musik, die für Frauen nicht so zugänglich zu sein scheint.Ich denke, das liegt schon indirekt an den Kerlen. Ich pauschalisiere jetzt ein wenig, aber Frauen legen weniger Wert auf die Musik (egal welche), umso mehr aber auf soziale Kontakte.
Vereinfacht gesagt: Das Selbstwertgefühl und die soziale Rangordnung steigen mehr, wenn Frau den durchtrainierten und stylischen, aber hohlen Typen abschleppt, oder zumindest von ihm angebaggert wird. Je mehr Frauen diesen Typen begehren, desto wertvoller die Trophäe.
Auf einer Party zählen die optischen Reize nun mal mehr, als die inneren Werte. Meist zählt zunächst nur ein innerer Wert, nämlich der des Geldbeutels, also wie viele und welche Getränke man ausgeben kann.Ich bin mir sicher, dass wenn Trance mehr männliches Publikum (nicht verhältnismäßig sondern rein quantitativ) hätte, würden automatisch auch die Frauen kommen, und mit ihnen würden auch weitere Männer kommen usw.
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Original von Martin F. Lizard
Ich finde wenn Trance um die Ecke stattfindet, sollte man an so einem Abend auch kräftig die Newcomer supporten.„Sollte“ ja, aber aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass es leider nicht so ist.
Viele Trancer sind halbwegs intelligente Leute, das bedeutet aber auch, dass sie lieber rumreden, statt den Hintern hoch zu kriegen.
Trotz ihrer Intelligenz sind sie aber nicht vor Groupieverhalten geschützt. Es gibt kaum eine EDM-Richtung, bei der so viele ein Shirt ihres Lieblings-DJs tragen.Ich würde nicht sagen, dass ich mich für Trance schäme. Für die Musik an sich schon gar nicht, die Hörer amüsieren mich schon ein wenig, da doch ein gewisser Nerd-Faktor vorhanden ist (davon schließe ich mich nicht aus) und Frauen selten sind.
Allerdings entwickelt sich das Ganze langsam in eine Richtung, die mir persönlich nicht gefällt. Durch die „Verhousung“ von Trance passen sich viele nicht nur der anderen Musik, sondern auch deren Hörer an. Es ist zwar wohl zum Glück noch nicht so weit, dass es die Regel ist, dass man hunderte von Euros für überteuerte Markenkleidung und affige Frisuren ausgibt, und dann doch aussieht, wie alle anderen, aber diese arrogante „Ich-bin-was-besseres“-Haltung kommt auch hier im Forum schon durch. Und dafür schäme ich mich, weil das für mich eine der unsympathischsten Eigenschaften von einzelnen Menschen oder Gruppierungen ist. Das ist auch mit ein Grund, warum ich mich nie wirklich mit der House-Szene anfreunden konnte.
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Dumm nur, dass Neo-Trance kein Trance ist. Neo-Minimal passt besser.
Leider hast Du mit einer Sache Recht. Trance ist tot, oder liegt zumindest im Sterben. Warum das so ist, habe ich ja im vorigen Posting geschrieben. Statt es, wie Du selbst sagst, in Würde sterben zu lassen, wird Leichenfledderei betrieben und der Name für etwas ganz anderes missbraucht.
Es ist auch sehr merkwürdig, dass alle sagen, man höre ständig das Selbe, wenn man Trance mag. Was spricht dagegen neben Trance von mir aus auch House, Techno oder Hardcore zu hören? Man muss doch nicht ständig nur Trance hören. Somit ist das Argument, dass man immer das selbe hört, selbst verschuldet.
Wenn man aber sich in Richtung House entwickelt hat, dann sollte man das auch zugeben, und nicht neue sinnfreie Namen und damit auch Schubladen ausdenken.Es gab nie echte Grenzen, jedem stand es frei das zu hören, was ihm Spaß macht. Es wird auch keiner gezwungen nur ein Subgenere zu hören und sich abzugrenzen.
Wer sich dabei auf eine einzige Richtung versteift hat, hat selbst Schuld, wenn diese sich totspielt. Das ganze Gelabber über Grenzen ist Mist. Es gibt nur Kategorien, aber keine Grenzen. Die Grenzen hat man sich selbst gesteckt.
Ich kann genau so Spaß an Hardcore, wie an Trance haben, und hab das zum Teil schon zusammen in einem Set gemischt. Trotzdem erfinde ich nicht irgendwelche Worte dafür. Ich höre halt Trance und Hardcore (und noch mehr). Ich setze mir also in dem Fall keine Grenze, weiß aber zumindest, was ich da gerade höre. -
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Original von Kollege B
Bezeichnungen wie Neotrance sind allerdings rein funktional.In keinster Weise. Funktional wäre, wenn die Bezeichnung eine allgemeingültige Beschreibung wäre. „Aufwinde“ hatte Trance schon viele. Hätte man beim ersten „Aufwind“ das ganze schon Neo-Trance genannt, was wäre bei den anderen zehn Malen? „Neuster neuer Neo-Trance“?
Und was ist in 5 Jahren, wenn die weiteren „Aufwinde“ kommen, wie wird man den heuteigen Neo-Trance dann nennen? „Nicht mehr ganz so neuer Trance“?
Neo-Trance ist wie Progressive Trance eine taktische Wortschöpfung mit dem Ziel eine breitere Masse anzusprechen. Das hat nichts mit funktional zu tun.
Funktionale Namen sind Uplifting-, Tech-, Hard-Trance. Bei denen weiß man direkt, was gemeint ist, ohne groß darüber philosophieren und Frasen über Grenzen dreschen zu müssen. Diese Namen werden auch noch Gültigkeit haben, wenn sie nicht mehr gespielt werden und von anderen Spielarten verdrängt werden.ZitatOriginal von Kollege B
Neotrance ist demnach für mich einfach nur der Begriff für eine neue Trancewelle.Für mich ist das der letzte Sargnagel für Trance. Da Trance nun mal nicht mehr so läuft, wie früher, springen die meisten um auf Genres, die gerade gut laufen und suchen krampfhaft nach vertrauten Klängen um sich wieder zu finden. Und wenn auch nur der kleinste Hauch von etwas, das ganz entfernt an Trance erinnert, gefunden wird, deklariert man das Ganze schnell als Trance, um sich nicht eingestehen zu müssen, dass man sich von der Masse treiben lässt.
Im Endeffekt wird Trance von anderen Genres ausgeschlachtet, wie ein altes ausrangiertes Schiff, das die Ratten schon verlassen haben. Das sieht man zum einen an den vereinzelten Trance-Elementen im House und Minimal, und zum anderen an den ganzen Remixen von Trance-Klassikern. -
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Original von milhousinho
Ich verstehe einfach nicht warum ausgerechnet in der EDM alles definiert werden muss.Das ist nicht erst seit EDM so. Rock und HipHop haben auch viele Unterteilungen. Wenn man Musik hört, ist die Kategorisierung relativ egal, aber sobald man sich darüber unterhalten will, werden Kategorien unabdingbar, vor allem bei einem so breitem Spektrum wie EDM.
Und mal ehrlich, es gibt hier keine(n), der wirklich alle Spielarten von EDM wirklich mag. Daher kann auch niemand behaupten er mag allgemein EDM.Leider werden Kategorie-Bezeichnungen selten funktional gewählt, sondern eher nach dem, was sich am besten verkauft. Würde sich Neo-Trance z.B. Trance-Minimal und Progressive Trance z.B. Trance-House nennen, wäre die Zuordnung von den meisten Tracks relativ einfach. Da sie nun aber so genannt werden, weiß keiner so reicht, was Da nun rein gehört, und was nicht.
Schwierig sind natürlich die Tracks, mit denen der Produzent eine möglichst breite Masse ansprechen will und einige bis viele Subgenres mischt. Da legt es dann jeder so aus, wie es ihm passt. -
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Original von WorlTrance
Aber nur weils auf einmal ein Tiesto oder so spielt, wirds dann automatisch ins genre "Trance" geworfen.Sehe ich auch so.
ZitatOriginal von reisi1990
Denn irgendwie sind relativ viele Anleihen aus dem Trance enthalten - Melodien, Flächen, Breaks, die man sonst im Techno so nicht findet. Somit denke ich, dass der Begriff Neotrance seine Daseinsberechtigung schon verdient hat.Warum dann nicht Neo-Techno?
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Original von Henning
Das hat auch nix mit Emo zu tun... Melodic Trance triffts wohl auch sehr gut
Das sind alles nichtssagende Begriffe. Emotionen ruft Musik im allgemeinem Emotionen hervor, bei einem Brechreiz beim anderen Ekstase. Und melodisch ist Trance in allen seinen Variationen schon immer gewesen. War eigentlich mitunter das Hauptmerkmal davon.
Wobei mir der Vergleich mit Emo als Bewegung ganz gut gefällt. Finde ich nicht ganz unpassend.
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Original von Hayden
Lohnt aber auf alle Fälle.Sehe ich auch so. Das Festival-Gelände ist auch stylischer, als das der N1. Ist zumindest meine persönliche Meinung. Doof ist nur, dass zu der Zeit das Wetter so unbeständig ist.
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Scheinen doch club-tauglich zu sein, ATB hat sie auch der N1 genutzt.
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Tausch das Teil um. Wenn es bei einem Player funktioniert, beim anderen nicht, wirds nicht an der CD liegen.
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Original von Southern
Mich überrascht etwas, dass mir hier alle von nem Pioneer 600er abraten.Ich hab den 600er und bin so weit zufrieden. Tatsache ist aber nun mal, dass er schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat und nicht mehr ganz up to date ist. Ob er nun klanglich schlecht ist, wird man zu Hause kaum feststellen, obwohl ich subjektiv behaupten würde, dass mein vormaliger Mixer (Ecler Nuo-2) besseren Klang hatte.
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Original von Phil Latch
Ich habe mich recht intensiv im I-NEt umgeguckt und die USB Schnittstelle kommt fast überall recht schlecht weg, da sie sehr langsam ist und das laden der tracks lange dauern soll.Kann ich noch nicht bestätigen, habe aber noch nicht viele MP3s. Bisher noch keinen Unterschied zu CD gemerkt.
ZitatOriginal von Phil Latch
Das ausfaden der Effekte kann man doch auch manuell mit dem "Hold" button machen und den effekt so langsam rausfaden...Man merkt einen Unterschied, wenn man das Wheel loslässt. So richtig schön ist das nicht.
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Original von Phil Latch
Alleine Sie Scratch fähigkeit ist mir den PReisunterschied schon wert. Dazu kommt noch der geile Loop Cutter. Der USB Anschluss sagt mir nicht so zu, bzw. ich werde ihn höchstens at home nutzen, weil der einfach noch zu unausgereift und unkomfortabel ist. Warum haben die auch USB 1.1 und nicht 2.0 genommen? Sehr fragwürdig!Komisch. Gerade die Scratch-Funktion ist im Trance-Bereich fast am unwichtigsten. Und wenn man wirklich richtig scratchen will, wird man kaum um Vinyls kommen.
Die Effekte sind an sich ganz ok, mit dem Manko, dass das Ausfaden des Effekts nicht vorhanden ist.
Den Loop habe ich noch nicht wirklich ausprobiert.Ich finde, dass gerade die USB-Schnittstelle eine schöne und mitunter die am meisten genutzte Funktion ist. Angenommen, Du holst dir zwei MP3s. Würdest Du dafür extra eine CD brennen? Ich packe das binnen einiger Sekunden auf meinen Stick und auf geht’s.
Ich wüsste auch nicht, warum der USB-Anschluss unausgereift sein soll. Ist eine stincknormaler USB-Schnittstelle. 1.1 aus Kompatibilitäts-Gründen vermutlich. Ich gebe zu 2.0 wären auch schön, aber nicht unbedingt notwendig. Zur Zeit merke ich keinen Unterschied zwischen CD und USB. Natürlich kannst Du das zunächst nur @ home nutzen. Es gibt noch nicht viele CD-Player mit USB-Anschluss und es wird noch etwas dauern, bis die auch in den Clubs ankommen. Das macht aber nichts. Die Handhabung ist die gleiche. Einziger Unterschied ist, dass man CDs ab und zu wechseln muss, während einem Gig.
Die USB-Schnittstelle ist schon eine tolle Sache. Nur das Display finde ich etwas sparsam. Trackname + Künstler hätten ruhig zweizeilig mit mehr Zeichen dargestellt werden können.ZitatOriginal von Phil Latch
Btw. ich dachte auch, der der Preis des 200er rapide sinken würde...aber da sieht man wieder die Pioneer Qualität und den Stellenwert der Produkte...Ich würde eher drauf tippen, dass die Gewinne der Händler relativ niedrig sind, und sie bei Pioneer-Produkten nicht viel Spielraum haben.
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Der 400er unterscheidet sich im aktuellen Neu-Preis 120-150 € vom 200er.
Von der Optik her würde sicher ein 200er eher passen, weil Du ja schon einen hast, aber vom Preis-/Leistungs-Verhältnis liegen Welten zwischen den beiden Playern. Als der 400er raus kam, und der Preis bekannt wurde, habe ich eigentlich gedacht, dass der Neu-Preis des 200er rapide sinken würde.
Ok, gebraucht kriegst Du das Teil schon für etwas über 200 €. Musst Du selbst wissen.
Ich würde eigentlich keinem mehr die 200er empfehlen, der sich aktuell neue Player zulegen will. -
Mit beide Geräte (Xone:92 und DJM800) dürften sich von der Qualität nicht viel nehmen. Entscheidend dürfte für dich eher die Haptik sein, und die kannst Du nur selbst testen, und das würde ich in dieser Preisklasse auch wirklich ausgiebig tun.
In dieser Preisklasse sollte man sich aber auch andere marken anschauen z.B. einen schicken Evo 4 oder 5. -
Kann mir jemand einen MP3-Shop empfehlen, wo ich etwas ältere Tracks, so um 2002-2004 her kriege? Vor allem aus dem Tech-Trance-Bereich?
Beatport hat da eine recht beschiedene Auswahl. -
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Original von David
So meinte ich das auch. Wenn ein DJ seinen Sound wesentlich verändert, dann entwickelt er sich weiter und folgt damit nicht unbedingt einem bestimmten Trend oder einer Kommerzialisierung. Ich finde das geht in beide Richtungen.Ich sehe das eigentlich immer im Zusammenhang mit der Szene, denn sonst wäre es auch eine Weiterentwicklung, würde er „Backe, Backe Kuchen“ spielen. Es mag eine persönliche Weiterentwicklung sein, wenn er anfängt das zu spielen, was alle anderen schon spielen, aber im Gesamtzusammenhang ist es eher nur eine Anpassung.
Aber ist ja auch wurscht.
Ich für meinen Teil werde mich (wie Du damals) nach etwas Neuem umsehen. Ich werde sicher noch regelmäßig Trance-Tracks suchen und auch kaufen, weil die Umstellung nicht von heute auf morgen kommen wird, aber früher oder später gibt es vermutlich eh keine Trance-Tracks nach meiner Definition. Ich habe mich damals von Rave auf Trance umgestellt, was eine gewaltige Umstellung war. Jetzt noch langsamer und dann so ein Wischi-Waschi-Zeugs, ich glaube, das würde nicht klappen. Ich will wieder mal auf eine Party gehen, wo ich mich richtig auspowern kann und mich die Musik dazu animiert. Dafür brauche ich nun mal so 138bmp aufwärts. -
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Original von David
Die Argumentation mit den PC-Spielen finde ich von daher auch nicht sehr sachlich. Trance in seiner reinen Form gibt es ja auch schon seit spätestens 1993. Ist es fortschrittlich, 15 Jahre lang die selbe Musik zu spielen? Letztendlich lässt sich das für mich nicht objektiv klären.Das sage ich ja auch nicht. Trance an sich hat ja dieses Präfix nicht. Wo aber im Namen „fortschrittlich“ steht, erwarte ich das auch, sonst ist es Betrug.
Und außerdem weißt Du auch, dass der Trance, der vor 15 Jahren gespielt wurde, ein anderer ist, als der heute. Es gab schon viel Fortschritt, nur hat das keiner als Namen genutzt. Es gab schnellen, langsamen, technoiden, melodiösen und was auch immer Trance, aber es war einfach Trance.
Dann sind ein paar Leute auf die Idee gekommen, House ein wenig tranciger zu machen, und nannten es fortschrittlich, und schon sprangen die Fische von allein ins Boot. Der Trick hat funktioniert.ZitatOriginal von David
Ich frage mich allerdings, in welchen Massenmedien Progressive, Minimal, Tech House, Neo und wie man es nennen will läuft. Klar, Disco House oder vielleicht auch Electro ala Tocadisco erlebt eine kommerzielle Ausschlachtung, aber diese Sachen würde ich eher separat betrachten.Ich kann das nicht separat betrachten. Für mich gibt es zwischen Minimal, Tech House, Neo und Disco House genau so viel Unterschied, wie für viele hier zwischen Hardtrance, Hardstyle oder Hardcore. In meinen Ohren ist das alles Fahrstuhl-Musik, Einschlafhilfe oder Aqua-Gymnastik für Rentner. Das ist mein subjektives Empfinden, genau so, wie viele hier bei Hardcore nur Bumm Bumm hören.
Wenn ich also so was in der Richtung in z.B. TV oder Radio höre, ist das für mich House oder vielleicht noch Elektro, mehr Differenzierung ist da bei mir nicht drin.
Wobei ich die Kommerzialisierung im Moment eher in der Masse der sich gleich anhörenden Releases und dem Aufgreifen vom Alten sehe.Aber wie würde man z.B. das bezeichnen? Oder das?
Ich muss zwar zugeben, dass mir der Track aus dem zweiten Link gefällt, aber es geht eher darum, dass diese Musik sehr wohl für z.B. Werbung entdeckt und dann auch gemacht wurde. Vor allem, weil diese Musik mit einem bestimmten Image assoziiert wird, wie man in diesen Spots sehr gut sehen kann. Und das ist für mich der eigentliche Schlüssel zu dem Erfolg dieser Genres, nicht die Musik, sondern das Image, das damit verbunden ist.
ZitatOriginal von David
Aber wenn z. B. Sander van Doorn ein langsames Set spielt, hat das für mich nichts mit Kirmes zu tun. Das ist eine ganz normale Weiterentwicklung in meinen Augen.Das ist für mich keine Weiterentwicklung. Er spielt einfach nur etwas anderes, was es schon gibt, dadurch entwickelt er bzw. sein Sound sich aber nicht automatisch weiter. Man kann nicht pauschal sagen, dass sich jemand weiter entwickelt, nur weil er langsamer spielt, oder? Denn dann müsste auch das auch in die Andere Richtung funktionieren, wer schneller spielt, hat sich weiter entwickelt.
ZitatOriginal von Tranci
Goa? Psy Trance?Das habe ich mir auch schon mal angeschaut. Bisher noch nicht als richtig für mich empfunden. Aktuell würde ich sagen, ich höre gerne Tribal-Trance, zumindest nach der Klassifizierung von Beatport. Was auch immer Tribal-Trance ist. Aber die Trance-DJs-/-produzenten, die ich früher gut fand, haben ihr Fähnchen gerade in den Wind gestellt, um vom großen Kuchen was ab zu haben, weswegen sie bei mir auch sehr viel Ansehen verloren haben. Ich befürchte, dass in der Richtung in der nächsten zeit nicht mehr viel kommen wird. Daher suche ich ja etwas Neues.
Hast Du vielleicht Empfehlungen für mich? (Bitte per PN)
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Original von hammer
Allein dein anglizistisch geprägter Neologismus "eingegayt" raubt für meinen Geschmack bereits jeglichen diskussionwürdigen Ansatz deiner Aussagen und hätte gute Chancen auf das "Unwort des Jahres"...So, sind nun alle aus dem Sommerloch raus geklettert?

Zu dieser Jahreszeit muss man etwas auf die Kacke hauen, wenn man ordentliche Resonanz will.
BTW: Für mich ist „progressive“ das Unwort des Jahrzehnts, dazu später mehr.Sorry Jungs, war gestern mexikanisch essen, und hab mir einige Cocktails in den Kopp geschüttet (Happy Hour sei dank). Fett, Alkohol und Chilis sind so eine geile Mischung

Nur posten klappt dann nicht mehr so gut.Weiter geht’s:
ZitatOriginal von uridium
Höre ich heute ASOT, so plätschern die 2 Stunden völlig langweilig an mir vorbei, und nach 2 Stunden .. Gähn .. :-(Geht mir so ähnlich. Ist ganz nett als Hintergrundmusik beim Arbeiten, aber zum Feiern ist das für mich nichts. Mir fehlt da die Power und Energie.
ZitatOriginal von Solarcoaster
Das Problem ist jetzt ähnlich, wenn Du meinst, dass, was heute Progressive genannt wird, im eigentlichen Sinne das nicht ist.Genau so ist es. Progressiv heißt doch fortschrittlich. Ich erkenne keinen Fortschritt im Remixen von alten Klassikern. Und nur, weil dabei einiges entfernt wird und man alles langsamer macht, ist es nicht automatisch fortschrittlich.
Wenn ich heute die gängigen MP3-Shops durchstöbere, habe ich da alle Nase lang das Wort „progressiv“. Da gibt es Progressive House, Progressive Trance, Progressive Tech-House, Progressive Elektro, Elektro House, …
Und ihr werft mir Schubladendenken vor? Nur weil ihr mehr Schubladen nutzt, seid ihr dadurch nicht besser.
Das ist wie damals, als „Progressiv“ für schnelle Musik stand. Alles, was etwas flotter war und einen etwas fetteren Bass hatte, bekam plötzlich das Präfix „Hard“.Ich warte noch darauf, dass demnächst Progressiv Schlager, Progressive Pop, Elektro-HipHop, Minimal-Rock oder so was in der Art kommt (falls es das nicht sogar schon gibt).
ZitatOriginal von Tom Forbes
und wenn ein neuer Sound entsteht, egal ob er nun gefällt oder nicht, isses doch klar, dass man versucht, ihm einen Namen zu geben; ob das jetzt nunn "inhaltslose Worthülsen" sind oder nicht, ist doch nur deine subjektive Meinung„Hard“, „Progressive“ oder „Neo“ sind Modewörter, die nichts Dauerhaftes aussagen, und die für gerade aktuelle Mode genutzt werden, um dem Konsumenten den Anschein von Exklusivität vorzugaukeln. In Einigen Jahren wird das, was heute progressiv/neu genannt wird, veraltet sein. Wie wird man es dann nennen? Ehemals Progressive Trance? Music formaly known as progressive? Und in nachher Zukunft wird es Musik geben, die sich von der heutigen unterscheidet, und auch fortschrittlich ist. Wie wird die dann heißen? Noch progressiverer Trance? Neo-progressiver Trance?
Warum heißt Tech-Trance nicht Progressive Energy-Trance? Weil es Blödsinn ist. Es ist eine Mischung aus Techno und Trance, und heißt dementsprechend so. Fertig, so einfach ist das.
Das sind nun mal inhaltslose Worthülsen.Die Behauptung, dass das neuer Sound ist, finde ich ziemlich homöopathisch. Nur weil man einige Auch wenn man Trance-Samples aufweicht und in House einfügt, ist es immer noch House. So mit beide Augen zudrücken ginge da noch Trance-House, aber Progressive Trance? Ich hab so das Gefühl, dass sich einige aus welchen Gründen auch immer nicht eingestehen wollen, dass sie House bevorzugen. Vielleicht wegen der Assoziation mit der homosexuellen Szene, ich weiß es nicht.
ZitatOriginal von David
Das ist aber alles subjektiv. Es gibt ganz offensichtlich viele Leute, die diese Musik mögen.Musikempfinden ist natürlich immer subjektiv, und es findet sich immer einer, der drauf steht, selbst wenn ein Kleinkind Mamis Töpfe als Schlagzeug zweckentfremdet. Das ist auch gut so.
Quantitativ kann man aber nachweisen, welche Richtung Musik einschlägt, vor allem in unserem Bereich. Elektro ist für mich ein Rückschritt. Diese Musik gab es schon früher und zwar in Computer- und Video-Spielen, damals nur ohne markanten Taktgeber (von Bass kann man ja nicht wirklich sprechen). Die heutigen Konsumenten sind nur zu jung, um das zu wissen. Wenn ich diese Musik höre, will ich nicht tanzen, da will ich meinen alten C64 und meinen GameBoy ausgraben und zocken.
Und wenn nun die Produzenten nun anfangen House-Remixe von alten Trance-Klassikern zu machen und das dann auch noch fortschrittlich nennen, kann ich nur staunen. Sind die fortschrittlichen Ideen ausgegangen, dass man schon auf Altes zurückgreifen muss?ZitatOriginal von Tom Forbes
…das Genre-Grenzen seit geraumer Zeit immer mehr verschwimmen…[…]
und wie David gut meinte, es kommt doch letztlich nur darauf an, dass man zu dem feiern geht & glücklich ist, was einem gefällt! wenn man auf Progressive Party sich langweilt, sogar einpennt, dann sollte man auch nicht auf solche eine gehen
Hier widersprichst Du dir selbst. Wenn, wie Du behauptest, die Grenzen verschwimmen, wie soll ich dann auf eine Non-Progressive-Party gehen, ohne direkt in eine extreme Richtung wie Hardcore zu wechseln? So kommen auch die merkwürdigen Aussagen in den Reviews zustande. Der eine geht auf eine Trance-Party, und erwartet aber eigentlich House, er nennt es nur Progressive Trance. Wenn dann richtiger Trance gespielt wird, fängt das Gejammer an, weil die DJs ja so brettern. Wieso geht man auf eine Trance-Party, wenn man House hören will? Und ich gehe auf eine Trance-Party und bekomme House vorgesetzt. Kein Wunder, dass ich einpenne.
Das ist ja das Problem mit den schwindenden Grenzen. Keiner weiß mehr, was eigentlich gespielt wird, und wird unter Umständen enttäuscht, da kann man noch so offen für Anderes sein.House und Trance sind eigentlich zu verschieden, als dass man es wirklich vernünftig mischen könnte, ohne auf vieles zu verzichten. Wenn man sagt, dass die Grenzen schwinden, bedeutet dass für mich, dass es einige Berührungspunkte zwischen den Genres gibt. Das ist aber nicht so, zumindest nicht mehr. Das, was Progressive Trance genannt wird, ist für mich einfach House mit einigen wenigen Trance-Elementen. Das, was Trance ausgemacht hat, geht dabei einfach verloren, daher sehe ich das auch nicht mehr als Trance an.
Früher war es ganz einfach.
- Ich höre am liebsten Trance, etwas Techno und Hardcore.
Und heute?
-Ich höre gerne progressiven Funk-House und grooviges Minimal mit Elektroeinflüssen.
--Hää, wie noch mal?Wenn man schon irgendwelche beschreibenden Adjektive vor dem eigentlichen Namen braucht, taugt der Name als solches nicht viel.
ZitatOriginal von marc borea
Diese Neuauflagen und Remixe wirst du in JEDER elektronischen Musikrichtung finden, das ist nun wirklich nichts Neues. Gerade die härtere Gangart, insbesondere die Entwicklung von Hardstyle, ist ein gutes Negativbeispiel für Einfallslosigkeit und gerade davon kann man im Progressive überhaupt nicht sprechen.Das mit Hardstyle stimmt leider überwiegend. Das ist auch der Grund, warum ich mich kaum noch dafür interessiere. Aber nur weil Hardstyle gerade ein Negativbeispiel ist, heißt das nicht automatisch, dass man alle anderen frei sprechen kann. Zumal Harstyle nicht den Präfix "fortschrittlich" trägt. Nomen est omen, oder vielleicht doch nicht?
Allein schon dass man Genres mischt, ist an sich schon überwiegend einfallslos (die Diskussion hatten wir ja schon). Aber wenn nun angefangen wird Klassiker eines anderen Genres zu verhunzen, ist das Ende der Fahnenstange nicht mehr weit.Daher behaupte ich immer noch Progressive $beliebige_aktuelle_Hypemusik (also im Prinzip House) ist das neue Kirmes:
- massenkompatibel und medientauglich
- Assimilation
- Recycling mangels Kreativität
- der Mode nachlaufend
- relativ einfach zu machen (dürften aktuell viele Sample-Datenbanken im Umlauf sein) -
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Original von daniel85
Naja, kann der Sahce nicht zustimmen und was ist an verschwimmenden Grenzen schlimm, also ich selber habe nicht den Drang etwas unbedingt ganz genug in eine Schubladen packen zu können und zwar so dass es auch nicht in eine zweite hätte passen können.Mir geht es ganz und gar nicht um Schubladendenken. Ich beschränke meine Musik ja auch nicht nur auf Trance bzw. EDM allgemein. Aber ich mag es an sich, wenn sich eine Musikrichtung von der anderen abhebt, sonst ist sie überflüssig. Dass, was heutzutage so Trance genannt wird, ist eigentlich House (irgendeine Unterart davon). Um es für die „Umsteiger“ schmackhafter zu machen, setzt man nur irgendwas mit „Progressiv“ davor.
ZitatOriginal von daniel85
Welchen Sinn macht eigentlich diese "Mama, Rolf Zuckowski..." Passage
?Das ist ungefähr das, was ich mir immer dabei denke, wenn ich so was lese/höre. Die Musik ist verweichlicht, das Publikum ebenso. Ganz besonders merkt man das auf Partys. Kommt einfach keine Party-Stimmung auf, wie auch, wenn nur chillige Musik läuft, und alle von einem aufs andere Bein wippen und peinlichst drauf achten, dass ihre Geplatzter-Kanarienvogel-Frisur nicht durcheinander kommt.
ZitatOriginal von daniel85
Btw Delerium ist aber echt mal eines der schlechtesten Beispiele die man da hätte anführen können, nur das da immer ne Menge trance remixes zu deren singles gemacht wurden machen die noch kein tranceIch weiß, welche Musik Delerium macht. Es geht aber speziell um den einen Track und um speziell die 1-2 Mixe, die das Lied zumindest bei uns bekannt gemacht haben. Dafür werden hier viele aber noch zu jung sein.
ZitatOriginal von daniel85
Wenn man um 23:00 auf ner Party einpennt kann das aber nicht nur an der Musik liegen, also ich für meinen Teil weiß noch nicht mal mehr wann ich überhaupt zu letzt um diese Zeit eingepennt bin, egal wo
Ich gehe auch unter der Woche nie vor 23h ins Bett. Aber da war die Tanzfläche leer (siehe Chilout-Musik), die Leute nuckelten an ihrem Bier und warteten, dass was passiert. Ich saß auf einer Couch, und die Musik wirkte einfach so einschläfernd, dass mich meine Freundin mehrmals wecken musste, weil ich eingenickt bin. Als dann endlich etwas Flotteres kam, war ans Schlafen auch nicht mehr zu denken.
Klar liegt das an meiner Präferenz für flottere Musik, aber muss sich heute alles gleich anhören, nur um für die Masse das unverdiente Prädikat „Progressive“ zu erhalten?
Ich hab nichts gegen Progressive was auch immer. Ich hab nur etwas dagegen, dass es sich so ausbreitet, zu einem Einheitsbrei wird und langsam das erhalten von Kirmes annimmt. -
Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, wo alle über Kirmes schimpften, dass Trance-Tracks billig massenkompatibel gemacht werden.
Genau die gleiche Entwicklung sehe ich nun auch bei Progressive $beliebige_aktuelle_Hypemusik.
Da werden Trance-Klassiker genommen, die Seele der Tracks wird entfernt (soll ja minimal klingen) und eingegayt (auf -16% laufen gelassen), so dass man auf seine 120-130 bmp kommt.Nur mal einige Beispiele:
Energy 52 "Cafe del Mar" Deadmau5 Remix
Veracocha "Carte blanche" Cosmic Gate Remix
Delerium feat. Sarah McLachlan "Silence" Niels van Gogh vs. Thomas Gold Remix (und noch ein paar mehr)
usw…Und so was nennt sich progressiv. Da lachen ja die Hühner. Progressive $beliebige_aktuelle_Hypemusik ist für mich das neue Kirmes. Trance verliert immer mehr seine markanten Punkte und weicht zu einem Brei aus elektro-progressive Minimal-House-Ambient-Gedönse auf, wo keiner mehr wirklich sagen kann, was es überhaupt ist. Also erfindet man inhaltslose Worthülsen, wie Neo-Trance.
Das erinnert mich ein wenig an die Entwicklung des Automobils. Früher konnte man schon aus der Ferne nur an der Form der Scheinwerfer feststellen, welches Auto da fährt. Ein VW Käfer zieht heute noch Blicke auf sich.
Heute dagegen sehen alle gleich aus, und es ist im Prinzip egal, ob man nun Opel, VW oder Mazda fährt, drin ist eh fast immer das Gleiche.Muss immer schmunzeln, wenn ich hier in Reviews lese, wo irgendwer erzählt, die hätten ja so gebrettert. Ja nee, ist klar. War Mutti wohl nicht dabei, um Händchen zu halten, Du Fimsch. Brauchst nicht knatschen, hier hast Du deine Rolf Zuckowski-CD wieder und ein Taschentuch dazu, Mama kommt ja gleich.
Dann schaue ich mir die Playlist des „bretternden“ DJs an, und mein Schmunzeln wird zu schalendem Gelächter mit Bauchschmerzen. Rolf Zuckowski ist vielleicht doch nicht ganz das Richtige, Dance With The Teletubbies passt besser.Leider merke ich in letzter Zeit immer mehr, wie sich mein Musikgeschmack und das, was vom Trance übrig geblieben ist(also die breite Masse), von einander entfernen. Ich kann mich nicht mehr damit identifizieren. Früher hat mich der treibende Bass bis in die späten Morgenstunden wach und in Bewegung gehalten, heute penne ich um 23h ein auf einer Party (wirklich schon passiert), und das liegt nicht an meinem fortgeschrittenen Alter.
Im Moment bin ich auf der Suche nach etwas Neuem, was mich fesselt. Trance schläft ein/löst sich auf, Hardstyle ist auch nicht mehr das, was es mal war, Techno ist nicht 100%ig mein Ding. Ich hänge irgendwo dazwischen und warte auf etwas, dass einerseits anspruchsvoll ist, sich aber trotzdem zum animalischen Abgehen eignet. Etwas mit Herz und Schmackes.
Ich befürchte nur, dass Progressive $beliebige_aktuelle_Hypemusik im Moment noch zu stark gehypet wird und sich noch eine Weile halten wird, weil sich damit gut Geld verdienen lässt. Die meisten ehemaligen Trance-DJs haben erst gerade angefangen ihr Fähnchen in den Wind zu halten. -
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Ikea Expedit + 6 Regalbeine drunter geschraubt.
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Bei Minus würde ich auch noch die kleinen Nippel, die sich Potis nennen, dazuzählen. Nix für große Hände.
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Druck ist eines meiner Lieblingslabels.
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Natürlich werden viele Daten gesammelt, aber deswegen muss ich ja nicht direkt alles offen legen. Ich lasse ja auch nicht jeden in meine Wohnung rein, weil ich ja nichts zu verbergen habe.
Ist dein Rechner infiziert, werden die Daten vor dem Brennen auf CD abgegriffen. Zudem kommen noch Daten, die Du gar nicht siehst (temporäre Dateien, Keylogger, usw.).
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Original von Nils van Bruuk
ehrlich gesagt scheiss ich darauf, nur wer was zu verbergen hat wird sich aufregen. Das ist das gleiche wie mit den Computer durchsuchungen, alle die sich darüber aufregen haben wohl geklaute mp3s oder software, Pornos...etc etc. aufdem PC rumliegen.Oje, intellektuelles Abseits.
Ich persönlich möchte nicht, dass jemand z.B. meine privaten Mails an meine Freundin liest, oder sich meine privaten Fotos anschaut, oder mein Haushaltsbuch prüft, oder mal eben meinen Schriftverkehr zu meinem Anwalt mit liest.
Soll ich weiter machen?Werden die Daten mal irgendwo gesammelt, kann auch Missbrauch damit getrieben werden. So wird man z.B. schnell erpressbar.
Ignoranz statt Mitdenken

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Zitat
Original von Cavle
Hoffentlich wird das noch erweitert, sodass ich auch irgendwann durch meine Straßen gehen kann
Hoffentlich nicht.
In den USA gab es schon die ersten Klagen, weil Bilder von z.B. Studentinen, die sich gesonnt haben, veröffentlicht wurden, ohne ihre Einverständnis zu erfragen.
Außerdem macht man so Einbruchsbanden das Leben relativ leicht. Mussten sie früher rumkurven, um lohnende Ziele auszumachen, genügt heute ein Internetanschluss.
Wie sieht das aus mit Nummernschildern? Werden die unkenntlich gemacht?usw.
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Ich kenne hier niemanden, der den EFX-1000 hat.
Ob es den Preis wert ist? Weiß ich nicht, ist aber mit Sicherheit ein gutes Gerät.Ich habe das KP3 und bin mit den Effekten recht zufrieden. Nur die Sampler-Bank gefällt mir nicht so gut. Ist zwar eine nette Idee, aber nützt alles nichts, wenn sie nicht mit dem Eingangssiganl synchronisiert.
So, wie es aussieht, spielst Du mit dem Gedanken dir eines dieser Geräte anzuschaffen.
Schau die mal auf youtube die Videos beider Geräte an (beim EFX-1000 kann ich dir die Videos von James Zabiela empfehlen). Schau dir mal den Thread hier zu KP3 an.
Ich persönlich würde mir an deiner Stelle zuerst das KP3 kaufen, weil es günstiger ist. Wenn Du merkst, dass es doch nichts für dich ist, kannst Du es immer noch verkaufen und hast nicht viel Verlust gemacht.BTW: Im Trance braucht man nicht viele Effekte, schon gar nicht bei dem langsamen Zeugs, das heutzutage Trance genannt wird. Daher finde ich für den Home-Bereich und für Trance 700 € recht viel.
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Original von Chill-R
Diese Tasten "1/2"; "1/1"; "2/1"....wofür sind die? Kann ich da auf Knopfdruck die einestellte BPM-Zahl verdoppeln, halbieren, etc.?Das ist die Länge des Effektes im Verhältnis zum Takt. 1/1 bedeutet, dass der Effekt einen Takt lang ist (und sich vermutlich danach wiederholt).
ZitatOriginal von Chill-R
Welche ist die maximale BPM-Zahl die man da einstellen kann?Man stellt dort keine BPMs ein, die Geschwindigkeit gibt das eingehende Signal (also vom TT, CD-Player, usw.).
Die BPM-Anzeige dient nur der Synchronisation der beatabhängigen Effekte mit der Geschwindigkeit des eingehenden Signals. Normalerweise erkennt das Gerät die Geschwindigkeit selbst, manchmal muss man aber nachhelfen. -
Das ist ein Film mit Willi Schmidt, da kann man viel Tiefgang nicht erwarten.
Aber um so ein Thema überhaupt mal kritisch ansprechen zu können, muss man es für die Amis mit Action verpacken, sonst guckt es ja keiner.Mir ist auch aufgefallen, wie stark sich das Bild von der amerikanischen Regierung und den Behörden nach 9/11 in den ganzen Serien im TV geändert hat.
Früher war die Regierung und ihre Behörden ein ominöser und konspirativer Verein, der mit den Bürgern machte, was er wollte. Man bekam den Eindruck, als würde Regierung Krieg gegen ihre eigene Bevölkerung führen.
Heute sind die Behörden Freund im Kampf gegen den Terrorismus. Und dabei ist fast jedes Mittel recht und wird auch immer mit Heimatschutz rechtfertigt. -
Wahrscheinlich war das so ein Industrielaser zum Schieden von Stahl. Die Dachten sich "Laser ist Laser".
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Zitat
Original von Martin F. Lizard
Hat mich so manches Mal genervt, dass ausgerechnet die Trucks mit der schlechtesten Musik ( z.B. Tunnel ) den größten Lärm machen.Genau das wird sich fast jeder denken, allerdings über verschiedenste Musik, also auch über Trance.