Beiträge von Nachtschatten

    Wer hätte sich vor 15 Jahren erträumt, dass Armin van Buuren einmal als ordinärer Hands Up-DJ endet und den Scheiß, den er macht, immer noch als "Trance" ausgibt? Ich verstehe, dass die seriösen Produzent_innen aus der melodischen Techno-Schiene, die ich mittlerweile überwiegend höre, mit diesem Begriff nichts zu tun haben wollen... Als fühlendes Wesen macht mich diese Entwicklung immer noch traurig, und mich würde seine psychosoziale Verfasstheit und eigene Reflexion seines persönlichen Wandels sehr interessieren. Was geht in so einer Person ab, die nur noch Euro- oder Dollarzeichen in den Augen hat?

    Foto vom Tomorrowland Festival 2018 (youtube.com/watch?v=79nFO8dTJfY)

    Ganz ok, aber ausbaufähig. Bei Armas setz ich halt hohe Maßstäbe an: Seine Kollaboration mit CJ The Angel "She Died In Paradise" plus sein unveröffentlichter Mental Religion Remix sowie "Angels & Demons" sind der Maßstab. Cileos Kommentar darunter ist interessant. Ich mag die neuen, softeren Beats auch nicht so. Der Leadsynthie klingt etwas zu schwammig/schmutzig. Da besteht noch Potenzial! 4/6

    Der Track "Live Inside Me" ist Teil folgender EP:

    Frankyeffe "It's A Dream"

    Veröffentlichungsdatum: 2018-07-20

    Label: Phobiq

    Katalog: PHOBIQ0187

    1. Frankyeffe – Live Inside Me (Original Mix)

    2. Frankyeffe – It’s A Dream (Original Mix)

    3. Frankyeffe – Welcome To The Music (Original Mix)

    4. Frankyeffe – Little Break (Original Mix)

    Da "Live Inside Me" von der EP klar heraussticht und die EP allgemein dem Techno-Genre zuzuordnen ist, habe ich nur diesen Track für diesen Thread ausgewählt.

    Der Track besitzt eine kurze, sehr eingängige Hookline, die sich sehr schnell in den Gehörgängen festsetzt und nicht mehr aus dem Kopf rausgeht, und in Kombi mit der drückenden Bassline dafür sorgt, dass es sich um einen Peaktime-Burner handelt. :huebbel: 5,5/6

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    Stephan Bodzin
    Strand / Catamaran

    Afterlife Recordings

    VÖ: 08.12.2017

    Strand

    Catamaran


    "Strand" hat sich mir sofort in die Gehirnwinden geschoben, als ich es zum ersten Mal gehört hab. Ein Sahnestück des Melodic Minimal Techno. Sehr trancy und catchy, hat durchaus einen gewissen Spannungsbogen - frage mich, ob man das noch exzessiver steigern hätte können :D Aber auch so seeehr gut! 5,5/6

    "Catamaran" ist auch ganz ok... 4/6

    Ich finde das Album auch sehr schön. So richtig vom Hocker gerissen hat mich allerdings kein einzlner Track. Insgesamt ist eine sehr atmosphärische und stimmige Konzeption. An das legendäre selbstbetitelte erste Album, das für mich damals der Burner war, reicht's nicht ran, Enttäuschung ist es aber auch keine. Mir fehlt nur ein wenig die Innovation und etwas Neues. 5/6

    Der Thrillseekers Remix passt gerade wunderbar zum herbstlichen Sommerwetter, das allerdings bei Starkregen niemanden vor die Tür lockt... Wenngleich nicht mein Lieblingsremix, doch ein wundervoller, besser als "Saltwater". Der damalige Thrillseekers-Stil ruled auch noch heute noch unglaublich. 5,5/6

    Ich glaub, mein Musikgeschmack hat sich in den letzten 13-16 Jahren tatsächlich einfach verändert. Ich kann mit solchem kitischigen, pathetischen, epischen Uplifting-Zeugs nicht mehr soviel anfangen. War in meiner Trance-Anfangszeit echt mal anders. Die alten Klassiker hör ich aber natürlich immer noch gern.

    Deswegen sag ich auch: Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Das hier ist zweifelsohne ein sehr schöner Track von einer bestimmten Warte aus gesehen.

    Erscheinungsdatum: 02.12.2016
    Label: Future Sound of Egypt

    Tracklist
    01. The Thrillseekers – In These Arms
    02. The Thrillseekers with Shannon Hurley – Stay (Here With Me)
    03. The Thrillseekers – Without You (with Gina Dootson)
    04. The Thrillseekers pres. Hydra – Amber
    05. The Thrillseekers with Stine Grove – How Will I Know
    06. The Thrillseekers – For All That You Are
    07. The Thrillseekers with Stine Grove – Anywhere With You
    08. The Thrillseekers with Katherine Amy – I Gotta Let You Know
    09. The Thrillseekers with Shannon Hurley – Love Me For A Day
    10. The Thrillseekers – Halcyon 2016
    11. The Thrillseekers – Escape (2016 Album Mix)
    12. The Thrillseekers with Stine Grove – Where Are You Now

    Erscheinungsdatum: 09.12.2016
    Label: Flashover Recordings

    Tracklisting
    01. Ferry Corsten presents Gouryella - Intro
    02. Ferry Corsten presents Gouryella - Gouryella
    03. Ferry Corsten presents Gouryella - Ligaya
    04. Ferry Corsten - Drum's A Weapon
    05. Ferry Corsten presents Gouryella - Gorella
    06. Ferry Corsten - Voema
    07. Ferry Corsten - Follow You
    08. Dimension - Dopamina
    09. Ferry Corsten presents Gouryella - Walhalla
    10. Ferry Corsten presents Gouryella - Tenshi
    11. Ferry Corsten presents Gouryella - Anahera
    12. Ferry Corsten presents Gouryella - Neba

    Hinter Gardens of God steckt der Litaue Mindaugas Lapinskis. Bin jetzt schon mehrmals auf seine Tracks angesprungen und fand die alle gut bis super!

    Von dieser EP gefällt mir Fen, welches auch der Track war, durch den ich vor einiger Zeit auf GoG aufmerksam wurde, am besten, einen Tacken besser als das von Ghazala favorisierte, etwas verspieltere Voices From The Past. Aber auch Glük ist ein formidabler Track. GoG vereint knarzende Tiefe mit melodiösen Spielereien. Hoffentlich werden wir von dem Kerlchen noch viel hören :yes:

    Hab mir die Sache über den Livestream von di.fm gegeben. Leider hab ich erst spät gesehen, dass es den gibt und somit das Set von Orkidea versäumt, das ich am liebsten gehört hätte :( (werde es nachholen, wenns jemand hochladet)
    Hab dann Schulz gehört, der war wie erwartet furchtbar, dann Ferry mit Gouryella war echt toll. Er hat dafür extra alle Gouryella-Tracks neu produziert 8o
    John O'Callaghan hat mir auch noch sehr gut gefallen, danach wars nix mehr für mich.

    Trotzdem glaube ich, wäre ich sehr gern dort gewesen. Zumal ich leider noch nie in Prag war. Vielleicht klappts nächstes Jahr :shy:

    Der Afterburn Remix ist immer noch ne Bombe! 6/6 für diesen tollen Vocaltrack :yes:
    Das war noch die gute alte Zeit, als noch tolle, markante Vocaltracks produziert wurden. So wie das bereits erwähnte "Holding on to nothing", oder auch "As the Rush comes" und "Yet another Day" :huebbel:

    Irgendwie braucht mensch die anderen Mixe nicht wirklich, wenn man diesen kennt...

    Von den original Tiesto-Produktionen (d.h. ohne Remixe) ist Suburban Train bis heute meine absolute Lieblingsnummer geblieben, an die kommt nichts ran :) Auch glaub ich, dass es der erste Track war, den ich überhaupt von ihm gehört hab, und zwar die Version mit Vocals als Musikvideo im Fernsehen. Aufbau und Melodie sind vom Feinsten. Dem Cosmic Gate Remix kann ich nicht viel abgewinnen, hat auch nicht mehr so viel vom Original...
    (unf irgendwie kommt mir die Melo von woanders her bekannt vor... möglicherweise abgekupfert?)

    Original Mix 6/6
    Cosmic Gate Remix 3/6

    Ist ein schöner Track, keine Frage. Wenn mensch den heutigen Müll als Maßstab anlegt, ist er echt fantastisch, geht mensch strenger mit den Maßstaben ran, ist er very nice, aber kein Übertrack - ähnlich wie mit Gouryellas Anahera. Was wirklich beeindruckend an dem Sahnestück ist: die Klangqualität und das Mastering, top! Das Break ist gerade auch sehr gelungen.
    Woll ma amol net so sein: 5,5/6 :yes:

    Muss den mal aus der Lade holen, weil ich ihn gerade gehört hab. Sehr schöner Track von Ronski Speed, als er noch gutes Zeuch produziert hat. Die Melo ist schön zum Träumen und Dahinschwelgen. Die Remixe kommen an den Club Mix nicht ran.
    5,5/6 :huebbel:

    Zitat

    Original von Henning
    ich find den Track jetzt nicht so genial,dennoch gefällt er mir schon,besonders abends im Bett vorm Einschlafen kommt der gut...kann ich nur empfehlen.
    Thrillseekers Dub 5/6

    Da kann ich mich anschließen. Schöner Track, aber kein absoluter Burner. Der Thrillseekers Remix von Orinoko "Island" beispielsweise gefällt mir doch ein gutes Stück besser. Trotzdem ein schön verträumter Sommerklassiker!

    Recht gut finde ich auch den neueren Menno de Jong Remix, der mit einem moderneren Soundarrangement daher kommt. Beide 5/6.

    "Seit ihrem Start 2004 hat sich die "A State Of Trance"-Reihe zur erfolgreichsten DJ-Mix-Serie des Trance entwickelt und ein Ende ist nicht abzusehen."
    (aus der Produktbeschreibung)

    Das ist wirklich eine Drohung! Menno, welche echte Trancehörerin kauft den Schrott vom Herrn Buren denn noch? Wenn er die Reihe wenigstens umbenennen würde...

    Ja, in der Tat ein Alltime-Classic mit Kultstatus und hohem Wiedererkennungswert. Ich weiß allerdings nicht, ob es daran liegt, dass der Track mittlerweile schon etwas abgehört ist - die Höchstwertung vermag ich jedenfalls nicht zu vergeben. Da muss ein Abstand zu den besten Vocaltracks à la "Tracking Treasure Down", "The Sound of Goodbye" oder "Southern Sun" bleiben, und selbst "Yet Another Day" vom Armin hat bei mir die Nase vorn. Daher geb ich für den Rising Star Vocal Mix "nur" 5,5/6 :yes:

    Jemand schreibt da unter den Kommentaren, dass eigentlich das Original so klingen solle wie der Ronski Speed Remix :D
    Ich weiß nicht, was die Motivation war, den vermaledeiten Armin rauszureißen, aber es ist wirklich ganz gut gelungen. Sehr satter Sound, hübsche Melo, fette Kick, aber mit den Vocals werd ich halt nicht ganz glücklich. Im Großen und Ganzen: So muss Trance. Macht 5/6 :yes:

    Da steckt doch überhaupt kein Herz, keine Seele drin, das ist doch nur billiges Rumgenudel und Rumgedudel... kann nix. Ich frag mich ja, ob dem Herrn Nilsen das selbst gefällt, in Anbretracht dessen, was der mal früher produziert hat. So wie bei allen diesen verkommenen ehemaligen Trance-Größen halt. 1/6

    Haut mich jetzt nicht so vom Hocker... melotechnisch eher langweilig. Die Ähnlichkeit zu "Madagascar" ist ja tatsächlich ziemlich da, wobei ich das auch nicht besonders gut finde, und lustigerweise gibts dazu ja auch nen Remix vom Ferry. Naja, sagen wir mal 3,5/6, mit viel gutem Willen 4/6

    Bin letztens in einem Set auf diesen neuen Track von Heatbeat gestoßen, den ich ziemlich cool finde. Ok, er ist in diesem neumodischen, kommerziellen Stil gehalten, aber noch in den Grenzen des Aushaltbaren. Irgendwie hat mich aber die Hook gepackt, die sich irgendwo zwischen Diddy's Kong Quest (Piratenschiff) und Pirates Of The Carribean bewegt :D Vielleicht ist sie auch nur geklaut oder kopiert, ist mir aber gerade egal. Ein klassischer, trancigerer Mix wäre mir natürlich nur zu recht ;)

    5/6

    https://www.youtube.com/watch?v=RZ6Lozb36o4