Beiträge von Kollege B

    Zitat

    Original von Phil Latch
    Also CD Cases schleppen ist ja nun wirklich kein Problem! Das sollte es einem schon wert sein. Also ich finde, man muss einfach in einem File blättern können, per Hand, und nicht nur in einer Datenbank rumscrollen..nene ;-)

    Genau das ist es, was mich an CD-Playern ankotzt. Diese Pseudocoolness beim durchblättern von CDs, die alle gleich aussehen und sich nur durch die Aufschrift unterscheiden.

    Neue kreative Möglichkeiten, weniger Schleppen, größere Verfügbarkeit von Mucke, günstigere Preise... Das sind alles Vorteile, die ich gelten lasse. Aber dafür braucht man keine CDs. Da reicht ein Computer mit entsprechender Peripherie. CDs sind nichts Halbes und nichts Ganzes. Größtmögliche Coolness, bei kleinstmöglichem Aufwand. Das musikalische Ausgangsprodukt ist dabei aber meist das selbe wie bei Vinyl, außer das nun jeder sein Set mit soner Quietschorgie beenden muss.

    Auch wenn es mich einerseits ankotzt, dass durch die Flut an C-klassigen Digitalreleases die Suche nach gutem Stuff schwerer wird, so finde ich langsam schon dass es auch vorteilhaft sein kann, denn nun ist es wieder möglich mal Sachen zu finden und auch zu spielen, die andere vielleicht noch nicht gefunden haben. Wobei es im Trance ja immer noch leider so ist, dass alle eh nur das Spielen, was Armin ihnen in seiner Show vorkaut...

    Ich habe mich damit abgefunden, dass Vinyl tot ist. Immer mehr gute Releases gibts nur noch digital only. Warum also auf zwei Schienen fahren? Ich werde meine Sammlung zwar nicht auflösen und denke auch nicht daran einen meiner Plattenspieler zu verkaufen, aber in Vinyl werde ich kein Geld mehr investieren. Höchstens für Klassiker bei Ebay.

    Dass die CD die Zukunft ist halte ich für Schwachsinn. Ist zwar leichter, aber bedeutet für den DJ doch immer noch Schlepperei des CD-Cases. Ne portable Festplatte is da doch viel bequemer...

    So, nun isses an der Zeit euch mal meinen absoluten Lieblingsmusiker från Sverige vorzustellen.

    Andreas Kleerup heißt der Mann, kommt aus Stockholm und steht mit seinem letzten Monat frisch releastem Album derzeit auf Platz 13 in den schwedischen Charts.

    Einigen dürfte er schon durch seine Kollaboration mit Robyn bekannt sein. Und wem With every Heartbeat gefallen hat, der mag sicher auch das gesamte Werk dieses Multitalentes, das so ziemlich alle Instrumente beherrscht, allerdings keines so gut wie seinen Synthesizer.

    Seine Lieder begeistern besonders durch ihre Simplizität, die butterweichen Mellos, und den 80er-Touch den das Ganze verbreitet.
    Die musikalischen Gäste Robyn, Neneh Cherry, Marit Bergman, Titiyo, Lykke Li und Lisa Milberg setzem dem Ganzen dann das Sahnehäubchen auf.

    Auch als Remixer betätigt sich der leicht schlodderig daherkommende Herr, so hat er den Cardigans-Klassiker Erase and Rewind in ein wunderhübsches Synthpopgewand gepackt und sämtlicher Gitarren entledigt. Auch wenn ich den Track schon immer genial fand, ist das Resultat wirklich nicht zu verachten.

    Mit experimentelleren Tracks wie Chords erinnert er ganz entfernt an Border Community, auch wenn es doch noch immer extrem poppig ist, weshalb ich auch hier poste und nicht in der Artist Sektion.

    Einflüsse die ich aus der Musik raushöre: Giorgio Moroder, Blondie, Fancy, Kraftwerk. Späte 70er bis früher 80er. Kritiker sprechen davon, dass sich alles gleich anhört und manche Lieder ihren Vorbildern zu sehr ähneln (Longing for Lullabies und Kraftwerks Neon Lights). Mir ist das alles egal, ich finds nur geil :yes:

    Geilomat, es gibt Bürgerkrieg und ich bin nicht dabei...
    Ich habe gestern alles richtig gemacht. Zur 90. Minute mal reingeschaut wie es steht, dann nochmal zum Ende der Nachspielzeit. Zwei Tore gesehen und dann Elfmeterschießen. Scheine nichts verpasst zu haben. Mein Fußballschauverhalten ist an Effizienz echt kaum zu überbieten :D
    Ich hätte ja auch lieber nen Spiel gegen Kroatien, aber was soll man machen... Hauptsache Holland am Ende :yes:

    Zu Robeat:
    Verfolge mal diverse schwedische Medien und du wirst sehen, dass Fußball auch kein Mannschaftssport sein kann ;)

    Auch wenn jetzt hier die Party ausbleibt, so habe ich denen die Niederlage gegönnt, denn ich kann das Wort Zlatan nicht mehr hören :dead:

    War Russland gerade eigentlich so gut, oder Zlatan nur so abgrundtief schlecht? Ich frage mich, wie Zlatan es überhaupt geschafft hat Griechenland zu besiegen. Da hatte es wohl nur Glück gehabt.

    Aber im Prinzip is eh egal, wer da nun gewonnen hat, denn gegen Holland is sowieso Schluss...

    http://www.endclub.com

    Die Location an sich finde ich zwar eher nicht besonders, bzw. sogar richtig schlecht, aber das Programm is supi. Nicht nur elektronisch, aber wenn, dann gibt es so Leckerbissen wie Border Community oder Cocoon Labelnächte.

    http://www.koko.uk.com/

    DEEEER Club schlechthin in London. Liegt in Camden Town, ist ein altes Theater, wo schon Charlie Chaplin auftrat, Madonna ihre ersten Gehversuche machte und in den 80ern die New Romantic Szene hausierte. Heute läuft da alles mögliche, meist Britpop, wobei sich Livebands mit DJs abwechseln. Ab und an legen aber auch Leute wie Paul van Dyk dort auf. Und die Location an sich ist einfach der Hammer!

    Naja, viel beigesteuert hat der Armin auch nicht zu dem Track.

    Nichtsdestotrotz muss ich meine Wertung erhöhen. Oder besser gesagt ergänzen. Denn seit ich den Magic Island Remix kenne, ist mir das Stück 5,75/6 Punkten wert. Von wegen, bleibt nicht hängen. Einer der Tracks des Jahres bisher und was poppigen Trance betrifft rult das Paule und Tiesto und Bimmel und Bommel übelst weg.

    Wie schon erwähnt wurde, muss ja nicht fürn Club sein, aber auf dem Sonnendeck ist das einfachd er Kracher schlechthin :yes:

    So, mit etwas über ner Woche Verspätung kommt dann nun doch noch mein Review zur für mich vorerst letzten Cruise. Hatte schon mal eins angefangen zu schreiben, aber dann ist mir der Browser abgeschmiert. Nachdem das Wetter auch nach der Cruise noch mediterran geprägt war, hatte ich bisher keine Lust zu schreiben.

    Im Gegensatz zu den anderen 3 Cruises die ich bisher erleben durfte, dauerte der Spaß dieses Mal anstatt 23 ganze 40 Stunden. Das lag daran, dass Tallinn unser Ziel war anstatt Turku. Demnach war auch die Fähre ein wenig größer. Ich kannte die schon von einer regulären Cruise und war daher sehr erstaunt wie geil die den Mainfloor hergerichtet hatten. Der Floor wurde praktisch umgedreht, eine ganz neue Bühne inkl. Lautsprecherwand wurde installiert und die eigentliche Bühne wurde zum erweiterten und höher gelagerten Dancefloor. Sehr geil. Leider war dieses Szenerie allerdings am ersten Abend den Hardstylern von Q-Dance vorbehalten. Mit guter Laserunterstützung, MC und einer ausgeflippten Horde Hardstylern war es aber dennoch ein Erlebnis auf diesem Floor. Für meinen Geschmack aber ein wenig zu früh.

    Aber bevor ich noch weiter vorgreife will ich erstmal zu den Geschehnissen vor der Mainflooröffnung Stellung nehmen. Das Schiff öffnete seine Luken nämlich bereits am frühen Nachmittag, da in Stockholm ein Verkehrschaos sondergleichen herrschte, aufgrund eines Besuches von der Condoleezza, des allgemeinen Abitur-Wahns, des Stockholm Marathons und eines Kiss Konzertes im Stadion. Dessen Soundcheck konnten wir vorher beim Mittag Essen noch mithören, ehe wir uns auf den Weg zum Hafen machten. Nicht nur das Boot hatte schon auf, sondern auch die Bar auf dem Sonnendeck, so dass man schon das ein oder andere coole Getränk oder eine Leckerei vom BBQ zu sich nehmen konnte. Als wir ablegten ging es aber erstmal wieder in den Bauch des Schiffes um Alkoholitäten zu kaufen. Da der Tax Free Shop für gewöhnlich nicht auf 2000 schwedische Raver am Start eines Partywochenendes ausgelegt ist, hat es diesmal besonders lange gedauert. Die Schlange vorm Shop verwandelte sich praktisch direkt nach Betreten in die Schlange für die Kassen. Die Getränke konnte man denn beim Warten einpacken. Der absolute Wahnsinn.

    Die Suche nach adäquaten Prepartys stellte sich aufgrund der Größe des Fahrzeugs als etwas langwieriger heraus. Ein kleiner Wermutstropfen. Das Ganze hat sich ein wenig verloren und ich vermisste die Kompaktheit der Silja Festival. Dennoch haben wir natürlich unseren Spaß gehabt, teilweise gar mit Christian Rusch an den Decks.

    Nachdem wir dann den bereits erwähnten Q-Dance Floor bestaunt hatten, zog es uns doch auf den von den Finnen beherrschten Trance Floor, welcher so ziemlich nichts hermachte. Die kleine Größe war nicht mal das Problem, aber Lichtmäßig hätte man da schon mehr draus machen können. Dementsprechend mau war dann auch die Stimmung (zumindest relativ zu der feiernden Meute aum Q-Dance Floor). Miika Kuisma war zudem eine große Enttäuschung in meinen Augen, denn mit seinem lahmen stark elektrolastigen Gedudel passte er sich eher der Stimmung an, anstatt sie zu steigern. Super 8 & Tab gelang das dann besser. Ein ganz ordentliches Set, am Ende mit ner starken Prise Klassikern gewürzt. Naja, ich bin nicht so der Typ der sich mit überspielten Klassikern a la Silence abspeisen lässt. Aber die Stimmung war nun zumindest auf einem familiären Niveau. Mit dem Silja Line Jingle und der total überflüssigen und billigen SVD Version von Apologize startete dann der Jace. Sein Set war zumindest in Hälfte Eins das Beste des Abends. Sehr techig-chillig das Ganze, mit Stella als vorläufigem Höhepunkt. Die aufgehende Sonne tat ihr übriges dazu bei, auch wenn sie leider nur durch die Seitenfenster zu betrachten war und nicht wie auf der Festival hinter dem DJ sich auftat.

    Leider habe ich nun den Darkraver verpasst, den ich eigentlich sehen wollte, aber man kann nicht alles haben. In Anbetracht des folgenden Tages haben wir dann auch auf die Aftershowparty verzichtet und sind erstmal für ganze 5 Stunden ins Bett gegangen.

    Nach der ehrlich gesagt leicht enttäuschenden ersten Nacht (aber auch nur bedingt dadurch, dass diese Cruises für mich schon normal sind) offenbarte sich dann letztendlich doch, was die B&W Cruise zu dem macht was sie ist: das Sonnendeck! Punkt zwölf ging es los. Da ich Tallinn schon kannte und auch nicht gerade prickelnd fand, konnte ich die unbeschreiblich chillige Stimmung auf dem Deck von Anfang an in vollen Zügen genießen, während der Großteil der Gruppe zumindest das Mittagessen in die Stadt verlagerte. Wir auf dem Boot haben doch lieber auf das BBQ zurückgegriffen. Das war aber auch zu köstlich, diese Burger und der Speck mit dem Käse drauf…

    Während Manche nur chillig in ihren Stühlen saßen, nutzen Andere die Gelegenheit für ein Sonnenbad. Wiederum Andere schwangen bereits das Tanzbein. Mit etwas Verspätung kam es dann auch zum Fußballturnier. Neben diversen schwedischen Teams traten auch die deutschen und italienischen Nationalmannschaften an, die aber leider in verschiedenen Gruppen landeten und auch beide nicht in die Endrunde kamen. Wir wurden betrogen… Naja, und 2/3 unseres Teams war bereits betrunken – was sich allerdings als fördernd auf die individuellen Fähigkeiten unserer Spieler herausstellte. So konnten wir zumindest souverän das anschließende Freundschaftsspiel gegen das zum Teil ebenfalls betrunkene Italien für uns entscheiden.

    Zeitgleich zum Turnier startete auch der Shah sein Sonnendeck-Set, was aufgrund der großen DJ-Fülle allerdings recht kurz und auf große Hits beschränkt war. Aber was will man auch mehr. Einfach unbeschreiblich 8) Mittlerweile war dann auch mein Alkoholpegel so hoch, dass alles weitere nur vage beschrieben werden kann… Ich weiß wohl noch dass wir noch mal im Tax Free Shop waren um nachzuladen. Der Main-Floor stand diesen Abend im Zeichen des Trance, was etwas unpassend war, denn die Party auf dem Sonnendeck ging auch nach Ablegen und in der (bereits nicht mehr völlig eintretenden) Dunkelheit weiter. Und zwar mit Hardstyle vom Feinsten. Wow, da habe ich derbst drauf abgerockt, während die Anderen drinnen dem Indoor-Set vom Shah lauschten. Als ich dazu gestoßen bin, hatten wir schon die ersten deutschen Schnapsleichen zu verzeichnen. Das veranlasste auch mich dazu, mich mal ein wenig in ein Sofa zu chillen und Shahs Set so auf meine ganz eigene Weise zu genießen. Da die Security das nicht mochte, binni dann für Greg Downey runter aum Floor. Zwischenzeitlich war ich auch mal auf dem kleinen Floor, welcher diesen Abend unter dem Motto UK-Hardhouse lief. Darauf komme ich aber mal überhaupt nicht klar. Deshalb ließ ich die Nacht lieber auf dem extrem leeren Mainfloor bei Mistress Da Funk ausklingen. Ein techig-minimales Set spielte die und sie erweckte den Anschein, als hätte sie an dem Abend zum ersten Mal die EQs am Mischpult entdeckt, so viel wie sie daran rumspielte. Sie fühlte sich aber auch extrem cool dabei. Naja, ansonsten war es ein ganz gutes Set zum lockeren Auslaufen und wieder runterkommen.

    Ich trudelte noch ein wenig über das Boot und wollte eigentlich noch auf die Aftershow. Leider waren die meisten von uns schon am Pennen und die bereits im Original so abgespacte Disko hatte auch nicht den Charme vom alten Sailors Pub auf der Silja Festival. Dazu noch zwei Floors anstatt einem, obwohl vom Style eigentlich beide gleich klangen. Das war eigentlich der größte Nachteil dieser Cruise. Es fehlte einfach dieser Abschlussmoment, wo die ganze Fähre auf einem Floor zusammenkommt und gemeinsam auf den letzten Track abfeiert. Aber man kann ja nicht alles haben. Recht zufrieden habe ich mich dann in mein Bettchen gelegt und bis zur Ankunft bereits ein wenig chillen können.

    Jetzt habe ich alle 4 Cruises eines Cruise-Jahres miterlebt und habe erstmal genug. Zur nächsten Cruise werde ich schon längst wieder in Deutschland sein. Eigentlich schade, denn die Summer Cruise habe ich eigentlich als Beste in Erinnerung. Aber mal schauen, vielleicht werde ich nächstes Jahr mal wieder zur Black & White Cruise, wenn die Finanzen es zulassen. Alleine das Sonnendeck ist es wert und die crazy people. Die muss ich zuletzt auch noch mal hervorheben. Unsere Nachbarn, die nackt durch den Korridor liefen, die Storm Trooper mit ihren Seifenblasenkanonen, den Transformer, den Chewbacca und natürlich den guten alten Clown mit den Skeletthandschuhen, mit dem ich übelst das Sonnendeck gerockt habe =) Und natürlich die deutsche Partycrew. Ich werde es nie verstehen, wie man sich auf so geilen Partys so derbe abschießen kann. Auch wenn ihr es schon wieder geschafft habt mich negativ zu beeinflussen =)

    Wo wir gerade dabei sind: auf https://www.tranceforum.info/www.tranergy.de gibt es Videos und Fotos. Ansonsten die üblichen Quellen, allen voran https://www.tranceforum.info/www.tranceclubber.com (besonders die Pics von Oljo sind immer ganz gut).Hier gibt es den Bericht von Q-Dance und bald gibt es sicher auch was auf https://www.tranceforum.info/www.godskitchen.com und https://www.tranceforum.info/www.liquidsunset.se. https://www.tranceforum.info/www.bejbi.se kann ich zudem noch empfehlen und ansonsten einfach mal bei Youtube und co nach Videos suchen. Aber wie gesagt, Tranergy bringt es eigentlich bereits auf den Punkt ;)

    Edit:
    Offizielles Q-Dance Afermovie is gez on 8) http://video.q-dance.nl/q-dance_mondaybarcruise/

    Jo, als PSB-Fan ist mir der Name natürlich geläufig. Krass, dass der auch für Blank & Jones produziert. Was macht denn dann der Andy Kaufhold?
    Aber Kraushaar hin oder her, die Schnipsel die ich bisher hören durfte konnten mich überhaupt nicht überzeugen. Ist zwar schon was neues, aber hat trotzdem dieses Blank & Jones Flair. Letzteres bedeutet für mich allerdings: belanglose Musik aus der eigenen kleinen Welt von Blank & Jones, die für Fans vielleicht toll sein mag, die Welt aber sicher nicht bewegt.

    Also so vom Feeling her habe ich eigentlich das Gefühl, dass im Raum FFM mehr geht als im restlichen Schland. Früher konnte man sich bei Tranceunited informieren, die Seite is aber nun leider down. Die meisten Mitglieder sind aber nun in der Technoclub Community und ich gehe mal davon aus dass man in eben dieser auch Infos über Nicht-Technoclub Events findet.

    Naja, ich sehe das ähnlich wie mit unserem Einkommen. Es gibt da die ganz Armen, welche in diesem Fall die dicken Fettsäue sind und die ganz Reichen; dass sind die, die all die überflüssigen Muskeln mit sich rumschleppen.

    Dazwischen wird immer weniger.

    Ich sehe es ja genau wie du, aber sobald Hilfsmittel dazukommen ist für mich die Grenze überschritten. Denn wer sich noch mehr als die Krankenkassen freut sind die Läden, die all den Kreatinkram verkaufen. Die sprießen doch wie Pilze aus dem Boden.

    Ich finde es ist langsam an der Zeit, dass dieser bescheuerte Trend wieder abnimmt. Kehr, das is ja schon fast wie früher in den späten 30ern.

    Muss wirklich jeder Horst so viele Muskeln mit sich rumschleppen? Fit halten ist das eine, und ne halbe Bevölkerung mit Übergewicht ist auch nicht so pralle. Aber muss ja nicht gleich jeder rumlaufen wie Adonis.

    Vielleicht liegt meine Abneigung den Muskeln gegenüber daran, dass ich es, seit ich 2003 mit Fitnessstudio anfing, nie schaffte halbwegs vernünftig Muskeln anzubauen. Seit fast zwei Jahren habe ich es allerdings auch sein lassen, weil ich einsah, dass es einen langweiligeren und sinnloseren Zeitvertreib nicht geben kann...

    Gut, jedem das seine. Aber wer wirklich ordentlich trainiert und sich ernährt, der braucht sicher keine Zusatzmittel, selbst wenn es nur mehr als die übliche Tagesration an Eiern ist.

    Wer Muskeln hat weil er sie braucht, oder weil er das halt wirklich als Sport betreibt, der soll sie haben. Aber mittlerweile läuft jeder Hanswurst rum wie Schwarzenegger. Ist der selbe Rotz wie mit den Tattoos vor ein paar Jahren. Jeder hat eins. Die Gewöhnlichkeit hat schon längst die Coolness abgelöst und dennoch muss jeder dem Trend hinterherlaufen.

    Liegt wohl in der Sammlermentalität des Menschen. Ich brauche es nicht, aber es sieht toll aus. Lege ichs mir mal zu...
    Ich finds lächerlich und denke da lieber rational :p

    Die Anlage bei den PVD Events war bisher nie die Sixx.pm Anlage, sondern eine extra für diese Events nachgerüstete. Glaube also nicht, dass es besser wird. Wenn du Paule aber eh schon zweimal gesehen hast dort, dann ist es doch umsoweniger schlimm, wenn du ihn die anderen zwei Male halt nicht siehst. Das dritte Mal konnte ja schon mit den ersten Beiden nicht mithalten...

    Nein ist nicht egal... Aber soweit ich weiß ändern die Mods das, wenn man selbst mal nicht an die Gänsefüße denkt.

    Zum Thema:
    Habe alle drei Versionen mir mal angehört vor kurzer Zeit und mich gefragt warum es gleich dreie gibt, wo doch alle für mich einfach nur pure Langweile versprühen.

    Da hilft auch die Benennung der Tracks nicht viel weiter...

    Wenn Herr Woods an seinem neuen Sound Spaß hat, dann will ich mich ihm nicht innen Weg stellen. Ist ja nicht so, dass es sonst nichts anderes zu hören gäbe. Bewertung will ich mir mal sparen, bzw. auf eine Gesamtwertung beschränken: 3/6

    Wird langsam Zeit, dass diese zwei Durchstarter aus Argentinien hier ihren eigenen Thread bekommen. Zuerst hörte ich erst vor kurzem von ihnen durch ihren Remix zu Lieskovskys Elenya. Zwei ihrer Releases sind ja auch bereits in der Track Sektion zu finden.

    Warum ich mich aber letztlich dazu bewegen lies diesen Thread zu öffnen ist ihr geniales Superomode - Tell me Why Bootleg.

    Zwar recht einfach gestrickt, aber das absoulute Party-Tool. Habe lange nichmehr ein sich so endlos lang ziehendes Break gehört.

    Zu hören auf ihrer Myspace-Seite myspace.com/heatbeatmusic

    Für mich bisher der größte Anwärter auf den Newcomer 2008

    Meinst du Sommersong oder Sommertrack?

    Also songmäßig habe ich da noch keinen Anwärter, die Pop-Welt gibt dieses Jahr nicht all zu viel her...

    Trackmäßig kann man sowas allerdings auch erst im Sommer zuverlässig bestimmen, wenn die Atmosphäre und das Feeling einem wirklich Sommer vermitteln.

    Im Moment ist mein Favorit an sonnigen Tagen wie heute "Elenya" von Milan Lieskowsky, allerdings wird das gewiss nicht mein Sommerhit, denn der war ja schon im Frühling mein Hit.

    Mal sehen was noch so kommt...

    Die selbe Story kenne ich schon von Traffic. Scheint so, als würde Tiesto nur noch zum Spaß produzieren :D

    Die Lobhudelei auf Ferry ist absolut angemessen, mag vielleicht ein wenig übertrieben sein, aber lange nicht so übertrieben wie der Hype um Tiestos Version. Dem Orbit muss man zwar schon die Idee hoch anrechnen. Wenn man sich aber die Version vom Orbit anhört dann ist die doch trotz der elektronischen Umsetzung näher am Original als das was Ferry daraus gemacht hat.

    Glaube nicht dass der Orbit mit sonem fetten Remix je gerechnet hätte, zumal Ferry's Remix für die Trancewelt ein absoluter Meilenstein war.
    Wenn man sich mal den ATB Remix anhört hat man auch ein super Beispiel, wie billig und einfallslos ein gewöhnlicher Remix zu Orbits Umsetzung ausgefallen wäre zu der Zeit ;)

    Das es was Anderes ist steht außer Frage.

    Aber wenn das eben kein Remix zu Adagio for Strings wäre, sondern einfach nur mal was tolles neues aus der Struktur rausgegriffenes, dann würde kein Schwein danach pfeifen.

    Selbst wenn Tiesto es darauf abgesehen hätte, also was künstlerisch neues zu schaffen, was durch seine Andersartigkeit besticht, so finde ich es weiterhin eine Schweinerei, dass Adagio for Strings dafür herhalten musste. Vielmehr glaube ich aber auch dass Tiesto das einfach mal ausgeschlachtet hat, weil Ferry ihm vormachte wie man mal eben ne schnelle Mark verdient...

    Vielleicht ist es tatsächlich ne Nummer zu hoch für mich (bin gerade betrunken und kann daher so weit denken) und das ist mit diesen japanischen Pianisten zu vergleichen, die ne Kunst daraus machen Musik zu erzeugen, die allen Gesetzen der Musik widerspricht. Respekt davor. Scheiße klingt es allerdings trotzdem...

    Gez isset offiziell, der Mainzer ist da...

    Schon bezeichnend, dass der um punkt 11.11 eintrudelte.
    Ich hoffe, wir werden nun nicht zum Karnevalsverein, davon hat Deutschland schon genug :D

    Naja, auch wenn es nicht mein Wunschkandidat war, so kann ich nicht leugnen, dass ich auch unter diesen Dortmunder Blendungskrankheit leide und tatsächlich Hoffnung habe und gar finde, dass ihm dieses BVB-Jäckchen echt gut steht :shy:

    Sagen wir so, ich glaube schon, dass er großes Leisten kann mit Dortmund, aber ein Selbstläufer wird das nicht. Das funzt nur, wenn er sich nicht zu sehr von Watzke und Zorc beeinflussen lässt.

    Bin auf jeden Fall gespannt was nun passiert.

    Nach all den Lorbeeren die dieser Film erntete, habe ich es nun auch endlich mal geschafft den zu sehen. Naja, war vielleicht dumm den zusammen mit meinen Nachbarn zu schauen und zwischendurch noch zu unterbrechen nur um die Beiträge von Island, Schweden und Ukraine beim Song Contest zu sehen.

    Daher erschien der Film wirklich ein wenig langweilig, auch wenn die Bilder und die Musik wirklich ganz beeindruckend sind.

    Irgendwann werde ich mir den nochmal alleine anschauen, ich glaube das ist die beste Art diesen Film zu sehen...

    Dem Fitness- und Krafttraining habe ich schon seit langer Zeit entsagt, auch wenn Schweden was das betrifft wohl die Nummer 1 in Europa zu sein scheint. Gibt keinen, der nicht ins Studio geht hier.

    Naja, ich habe nach vier Jahren endlich gelernt, dass das für mich nichts ist und man seine Zeit weitaus sinnvoller nutzen kann.

    Das einzige was ich an Sport mache ist joggen. Habe hier zwischen Uni und Wohnheim drei so Laufspuren, die - wenn irgendwelche Kabeldiebe das Kupfer nedd gezockt hätten - auch nachts beleuchtet wären. Die kann man nach belieben verbinden und teilweise sind da ganz übele Steigungen mit bei. Und pro Spur findet man auch eine Fitnessstation am Wegesrand, wo man paar Klimmzüge machen kann, wenn man es denn schafft. Also das ist echt ein Paradies.

    Wenn es jetzt mal wärmer werden sollte und die Ostsee so an die 15° erreicht, dann werde ich das wohl auch mal ausnutzen und ein wenig schwimmen gehen.

    Und wenn ich mal die Muße habe meinen Fahrradlenker wieder festzuschrauben, dann kann ich auch fürn Triathlon üben =)

    Der Trancer in mir findet das Lineup toll, aber meine andere Seite findet, dass es mit Extrema Outdoor und auch mit Dance Valley nicht so ganz mithalten kann...

    Da ich wohl ab Anfang Juli daheim sein werde, mussi mich nun wohl zwischen dem hier und dem Dance Valley entscheiden. Oder beides. Mal schaun. So langsam ist es echt mal an der Zeit eins von den beiden mitzunehmen, vor allem wenni die Nature ausfallen lassen muss :(

    So, nachdem ich den Track auch bereits auf der Trance Energy gehört habe, und nun noch paarmal reingehört habe, will ich auch mal ein Urteil abgeben:

    Meeegafett :huebbel:

    Ich muss zugeben, dass Leute die auf Trance stehen hiermit ggf. nicht viel anfangen können. Hate it or love it. Aber wo hier irgendwas schräg oder überladen ist, das kann ich nicht verstehen. Walk the Edge mag überladen sein. Was man diesem Track hier höchstens ankreiden könnte (abgesehen davon, dass es sich nichtmal entfernt um Trance handelt) ist, dass er zu offensichtlich die Sounds von Funkagenda abkupfert und zum Teila auch nach Marcus Schössow klingt. Allerdings haben die drei es supi geschafft all das zu verbinden. Also erst diesen Funkagenda (What the Fuck) mäßigen Aufbau, welcher durch recht fluffige Sounds noch frisch, locker und flüssig klingt. Und dann dieses Überraschungsmoment mit den crazy aber genialen Vocals und der staubtrockenen Mainmello, die einfach nur Abgehen signalisiert. Im zweiten Break gibts dann wieder ein wenig Milch aufs Weetabix, ehe es wieder im Funkagenda Style dem Ende zu geht.

    Dafür dass man sich hier so sehr an fremdem Sounds bediente, sehe ich mal von der Höchstpunktzahl ab, aber für die Kombination, welche vielleicht sogar überladen sein mag, aber gewiss nicht so klingt, gibt es solide 5,75/6 Punkten.

    Neo Love. Darüber zu schreiben ist mir jetzt zu müßig. Steht sowas von im Schatten... 4/6

    Ich mag Marc Marberg. Soweit ich weiß ist der A&R bei denen, oder? Also das wenige was er selbst anfasst wird aber auch alles zu Gold! Der schafft es konstant zu überraschen!

    Also mich hat es nicht gepackt. Fands ziemlich langweilig. Die spannendsten Szenen waren noch die Handgemenge ab und zu. Und dieses eine Zuckerzuspiel auf vorne links in der 34. oder so. Das hätte eigentlich das 2:0 sein müssen. Sonst haben sich die beiden doch gegenseitig neutralisiert, wenn auch auf sehr hohem, schnellen Niveau.

    Eigentlich war mir egal wer gewinnen würde, war aber doch auf Seite von ManU. Anfangs noch ganz gut, haben sie den Sieg am Ende aber eigentlich nicht mehr verdient, allerdings ist Chelsea auch selbst Schuld, wenn sie den Deutschen als ersten schießen lassen. Dortmund hat einst auch mal Amoroso als ersten schießen lassen und als der verschossen hat, wer sollte dann noch treffen? Ballack hat ihn zwar versenkt, aber die nervenstärkeren Schützen würde ich mir lieber fürn Schluss aufbewahren.

    Nächstes Jahr ist dann Bremen dran :)

    @ Gamba:

    Du hast vollkommen Recht. Ich habe mich ein wenig von meiner Intoleranz gegenüber Jumpstyle in die Irre leiten lassen.

    Dennoch muss man Scooter zu gute halten, dass das große sie fördernde Label praktisch ihr eigenes ist ;)

    Und der Begriff Prostitution ist ein wenig zu hart. Alles was die machen ist ihren Beruf. Man ist ja nicht gleicht prostituiert, nur weil mein seinen Beruf bzw. das Produkt was man produziert nicht mag. Und auch wenn sie ihre Musik selbst nicht mögen, so glaube ich schon, dass ihnen der Beruf an sich Spaß macht.

    Das Mc Doof Beispiel ist aber ganz toll. Ich mache aber mal mit Burger King weiter, denn McDoof mag ich nicht (auch im Kommerz gibts gut und schlecht). Ich esse lieber nen Whopper als nen richtigen Burger in soner amerikanischen Rockerkneipe. Erstmal ist mir der Burger zu groß und liegt zu schwer im Magen. Zweitens bin ich mit diesen Rockertypen die sich in dem Laden rumtreiben nicht auf einer Wellenlänge.

    Bei Burgerking treffe ich zwar auch nicht auf meinesgleichen, aber auf einen Haufen Leute die gerade im selben Moment genau das selbe wie ich im Sinn haben. Ist doch auch mal was tolles an sonem Massenprodukt. Das bringt alle mal etwas näher zusammen, ob jung oder alt (auch wenn jung wohl eher überwiegt).

    Man muss ja nicht in jeder Szene tief unten drin stecken um das Recht auf Spaß an der Mucke zu haben. Und wenn dann jemand die Mucke massentauglich macht, dann braucht sich laut deiner Definition auch niemand darüber aufregen, denn das Endprodukt ist ja weit genug vom Original entfernt um noch als Original identifiziert werden zu können ;)

    Für einmal in der Woche Großeinkauf braucht man nicht so viel Benzin.
    In die Disko fahren ist Luxus und auch nur einmal die Woche.

    Zur Ausbildung kommen die Kinder mit dem ÖV, selber können sie schließlich noch nicht Auto fahren. Wenn sie alt genug fürs Auto Fahren sind, sind sie auch alt genug um auszuziehen.

    Zitat

    Original von Nils van Bruuk
    Einer der 12 stunden im Stuhl sitzt und mit Excel & Co. arbeitet, wird harte arbeit anders definieren als einer der 12 stunden auf dem Bau steht und Mauern hochzieht.

    Hast du beides schon ausprobiert? Ich sehe da keinen großen Unterschied, beides ist Arbeit, die ich nicht gerne machen würde, zumindest nicht über einen längeren Zeitraum.

    Ferrys Remix ist ein Meilenstein der Trancegeschichte. Eine wunderschöne trancige Umsetzung dieses Klassikstücks und damit Wegbereiter für weitere Tracks dieser Sorte, die allerdings alle nie wieder die Klasse von Ferrys Remix erreichten.

    Tiestos Remix ist in meinen Ohren nichts als Lärm und nach Ferrys Remix ohnehin total überflüssig.

    Und Jumpstyle kann man nicht verhunzen. Ich habe nichts gegen die Musik, aber wer diese Musik ernst nimmt, der hat sie glaube ich nicht verstanden. Jumpstyle ist reine Spaßmucke und Scooter haben die halt nun für den deutschen Markt aufbereitet. Auch wenns praktisch nur nen Abklatsch vom Original aus Holland ist, so ist es doch für Deutschland noch relativ neu. Ist doch auch nichts anderes als die belgischen und französischen Subkategorien von Jumpstyle.

    Ich finde gar die Jumpstyle-Szene ist Scooter sogar zu Dank verpflichtet, denn nach jahrelang dem selben ausgelutschten Jumpstyles-Strickmuster und neu entstandenen cooleren Tänzen wie Melb Shuffle, haben Scooter nochmal frischen Wind reingebracht und, so wie es früher bei vielen von uns der Fall war, ahnungslosen Musikhörern diese urige kleine Subkategorie der EDM näher gebracht.