Das war sicher nicht der Grund. Die Party war für Außenstehende (und wie man hier sieht anscheinend auch für Trancer selbst) einfach zu schlecht.
Als Einheimischer hatte ich allerdings auch keine Probleme mit der Anreise, denn die U-Bahn fuhr ja bis vor die Tür, so dass wir mit ordentlich Getrödel nur eine Stunde brauchten und pünktlich zu Mennos Set, was leider bereits der Höhepunkt der Party war, ankamen.
Ich war auch recht überrascht, dass es nicht so voll war. Hätte mehr Touristen erwartet. Aber für eine Trance Party an sich, war das schon gut besucht und die Stimmung bei Menno entschuldigte auch dafür, dass der Laden zu der Zeit nur halb voll war.
Dass es danach kontinuielrich leerer wurde, lag zu einem beträchtlichen Teil auch daran, dass die DJs den Laden einfach leer gespielt haben. Alex und Woody waren eigentlich ganz ok, aber im Schatten von Menno erschiend das eben etwas schlechter.
Und was ich von Tyas halte habe ich ja schon oft genug gesagt, habe ihm dennoch mal wieder ne Chance gegeben (der Housefloor war ja kaum ne Alternative). Aber da ja der Simon wieder b2b mit ihm spielte war auch das im Großen und Ganzen ok.
Von Joop habe ich mir dann den Abriss gewünscht, aber der ist für seine Verhältnisse auch recht soft geblieben. Fiel daher schwer bis zum Ende zu warten, aber die Hoffnung starb zuletzt.
Das B3B war nämlich echt gut und hat das Warten doch noch lohnenswert gemacht.
Nun zur Location:
Die war mir schon im Vorhinein suspekt, aber ich dachte, dass man da ggf. noch was rausholen könne. Schlecht ist das Ding nicht wirklich, aber gestern herrschte in der Tat das Studentenpartyfllair, für welches das Haus bekannt ist. Soll mich nicht stören, ich kam für die Musik. Aber mit sowas schreckt man doch auch Neulinge ab, die man für sowas gewinnen will.
Das System mit den Getränken war auch ziemlich kompliziert, aber dank der Leere auch kein wirklicher Kritikpunkt.
Insgesamt hatte ich meinen Spaß und ich glaube kaum, dass ich auf einer anderen Aftershow musikalisch besser bedient worden wäre. Zumal die wenigen Leute die bis zum Ende blieben auch die Hardcorefeierschweine schlechtin sind und es immer wieder Spaß macht mit solchen Leuten zu rocken.
Ach ja, die Aktion mit dem Türsteher der Rene rausgeworfen hat, die war echt peinlich. Aber da können ja die Veranstalter kaum was für. Auch wenn Rene vorher nicht gerade positiv aufgefallen sein sollte, so waren wir am Ende eine Gruppe und warteten nur, bis der letzte mit der Garderobe fertig war. Ehe die anscheinend gelangweilten Türsteher in ihrem lächerlichen Golf abrücken konnten, haben sie wohl zwanghaft noch nach etwas Action gesucht...