Beiträge von Kollege B

    Ich weiß auch nicht. Habe gestern Abend noch seine Show auf di.fm gehört und war etwas überrascht, als ich Tocadisko hörte und all diese housigeren Klänge. Als danach der Richard Durand Gastmix kam, habe ich nach 3 Tracks, wovon 2 wieder billige Eigenproduktionen waren, entnervt ausgeschaltet.

    Also auch wenn ich in diese CD jetzt nicht reingehört habe, würde ich sie nicht kaufen. Ein von vielen halt.

    Nochmals vielen Dank an den Nachtschatten für den Progressive Interpretations Link! Denn der letzte Track aus dem Michael McLean Set will mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen.

    Als ich den das erste Mal hörte dachte ich am Anfang, dass es irgendwie nach Fade 2 Grey klingt. Allerdings nur so wunderschön subtil, dass ich nie damit gerechnet hätte, dass es sich hier tatsächlich um ein Cover handelt. Bis mir das auffiel durfte ich dieser wunderschön treibenden Bassline lauschen und diesen abgedrehten Blubber Sounds, die wie Acid klingen, vom ph-Wert aber doch eher neutral sind. Ganz cool ist auch der Anfang, welcher eher elektrolastig - ein ganz klein wenig im Stil von Air for Life - startet, ehe die eher fette elektro Bassline sich zu einer treibenden verwandelt und dem Track ordentlich Speed gibt.

    Als dann das erste Break erreicht wird offenbart sich dann in aller Deutlichkeit die Fade 2 Grey Melodie, wunderschön instrumentiert und recht zugüg wieder mit der Bassline unterlegt, ehe die Mello wieder einem treibenderem Part Platz machen muss, über welchen sich dann eine alternative Melodie legt, welche die Melodie der Vocals aus dem Original ersetzt, für mich aber leider etwas zu cheesy klingt, was eine ganz kleine Abwertung bedeutet. Nachdem diese Mello dann aussetzt schraubt sich das ganze dem Ende entgegen, wo der Track langsam an Fahrt verliert und so einen runden Abschluss findet.

    Neben Enjoy the Silence ist Fade 2 Grey ja so ziemlich einer der Meistgecoverten Tracks der 80er. Aber dieses Cover hier ist einfach ne Nummer besser als z.B. Mark Oh und P2 es waren, denn der Herr K hat sich nicht auf das Erfolgsrezept des Originals gesetzt (vor allem keine Ahahah-Vocals) und was ganz neues geschaffen, was dennoch sofort, wenn auch nur leicht als Fade 2 Grey zu erkennen ist.

    5,75/6

    Der Track kam letzten April raus auf Babylon Records, mit einem Phatjack Remix auf der B-Seite welcher wie der Name es wohl auch andeutet irgendwie fetter klingt. Dadurch geht aber der Drive verloren, welcher den Original Mix so auszeichnet und auch diese ständigen Abwechslungen fehlen, was diese Version nur zu einer von vielen macht. 2/6

    Auf der Suche nach nem ganz anderen Track hier im Forum, bin ich soeben über dieses Topic gestolpert und muss da direkt nochmal meine Wertung nachtragen.

    Das meiste wurde ja bereits erwähnt hier. Das Original hatte bei mir schon Nervstatus Stufe 3 erreicht, als dieser Remix rauskam, aber dieses Ding ist einfach sowas von perfekt, daran kann man sich niemals satthören!

    "Need you, I need you" - irgendwann fragt man sich echt ob das nun Vocals sind oder Teil der Instrumentierung. Wie sich das so beständig durch den Mix zieht und gute Laune versprüht. Ansonsten will ich auch garnicht mehr viel beschreiben, das Ding ist zum Genießen da bzw. zum Abrocken :huebbel:

    6/6

    Einer der besten Remixes aller Zeiten!

    Um die Chancen für einen Vertreter aus der elektronischen Szene zu erhöhen ist es allerdings besser, sich auf einen zu einigen den man pushen soll.

    Es wird ja nicht nach dem derzeit Besten, sondern nach dem allzeit Besten gefragt. Derzeit würde ich auch den Paule wählen, aber ansonsten ist der Sven Väth (zumahl der ohnehin von Anfang an gesetzt zu sein schien) sowie Scooter schon ne Nummer größer.

    Wobei dann wieder die Frage ist, ob es nach am Besten oder am Populärsten geht.

    Und dann muss man sich wieder die Frage stellen, ob wirklich einer von unseren heutigen elektronischen Fuzzis gewählt werden darf, wenn dieses sich z.B. an Leuten wie Harold Faltermeyer messen müssen.

    Und warum ist eigentlich Hans Zimmer nicht vertreten?

    Genau so sehe ich das auch.

    Und wenn ich mir wirklich alles kaufen würde, was mir gefällt, dann wär ich ne ganz schön arme Sau.

    Um mal auf den Albenkauf und den damit angeblichen Onlinekaufvorteil zu sprechen zu kommen:

    Ein Album ist ein Album. Nicht mehrere Singles. Ich käme ja nicht im Traum darauf, mir nen Album nur zu 3/4 zu kaufen, wenn mir 3 Tracks nicht gefallen. Für mich ist das der größte Nachteil am Onlinehandel. Da geht der Respekt vor den Künstlern verloren...

    Alben gehören auf einen physischen Tonträger. Am Lächerlichsten finde ich diese Coveremulation bei Itunes. Das is doch nix halbes und nichts ganzes. Wenn ich mir eine Datei runterlade, was interessiert mich das Cover?

    Das ist genau wie mit dem Papier. Irgendwann wird das vielleicht auch mal von Plastikfolien oder sowas abgelöst, aber das ist noch lange hin.

    Durch ihr zu spätes Handeln hat die Musikindustrie es versäumt mich für ihre Online-Vertriebswege zu begeistern. Und da ich mir jetzt für viel Geld altmodische analoge Tonabnahmegeräte zugelegt habe, werde ich einen Teufel tun und anfangen überteuerte MP3s aus dem Netz zu laden mit Kopierschutz und verschiedenen Standards und was weiß ich.

    Was her muss ist eine Flatrate. Nicht allgemein. Sagen wir so - ich wäre bereit im Monat eine feste Gebühr von sagen wir mal 10€ zu bezahlen. Das dürfen sich die Plattenfirmen einstecken und die Onlinehändler. Für jeden Track den ich mir dann runterlade wäre ich dann weiterhin bereit den Anteil zu zahlen, der an den entsprechenden Künstler geht. Sagen wir mal 50 Cent.

    Irgendwie so. Für ein 12 Track Album würde ich dann 16 Euro zahlen. Für die nächsten allerdings nur noch 6. Von mir aus kann da dann auch noch ne Begrenzung rein. Die werden damit zwar an einer einzelnen Person weniger verdienen, aber ich denke mal sowas wird im großen Rahmen mehr Käufer anziehen und sich damit auch wieder für die Anbieter rentieren.

    Ja, im Prinzip isses Schwachsinn, diese ganze Show. Aber nun ist sie nunmal da und es wäre ja ne Schande wenn da kein Paul van Dyk drin wäre. Wobei ich das für Scooter allerdings ähnlich sehe.

    Und das soll ja jetzt nicht das Mittel zum Zweck sein, die Trance Szene irgendwie aus der Versenkung zu holen. Einfach nur um zu zeigen, dass sie noch da ist.

    Jetzt sehe ich gerade, dass Sven Väth auch mit drin ist.
    Das macht die Entscheidung aber schon etwas schwierig...

    Naja, sowas gibts in Deutschland doch häufig. Meist im Housebereich. Auf dem Möhnesee z.B., auf der MS Santa Monica in Dortmund oder einst beim Ship of House & Trance auf dem Rhein bei FFM.

    Bei letzterem scheint es sich nicht rentiert zu haben, zumindest fand das dieses Jahr nicht statt. Aber du kannst nicht behaupten, dass man in Deutschland keine ähnlichen Versuche gestartet hat.

    Wobei man aber ne Bootsfahrt über den Rhein nicht mit ner Kreuzfahrt durch die Ostsee vergleichen kann. Den großen Unterschied machen da die Kabinen und die darin vorhanden Partys wie auch Schlafmöglichkeiten.

    Euphonic Partys gibts doch auch in Berlin. Und so Touren auf den Fähren sind in Schweden halt allgemein gang und gäbe. Letztlich handelt es sich dabei um einen Vorwand für die Schweden um sich ins Delirium zu saufen :D

    Die Monday Bar Cruises bieten allerdings feinste musikalische Untermalung dazu.

    In D würde sowas nicht funzen, denn so einen Fährverkehr wie da oben gibt es in dieser Form hier garnicht. Und ich gehe auch mal davon aus, dass die Euphonic Leute gefragt wurden zu kommen und nicht andersrum.

    So, dieses spezielle Event gliedere ich nun mal aus dem Nightlive in Stockholm Thread aus und widme ihm ein Topic in der Event Sektion, denn Teile des Lineups sind nun bekannt und noch ist es relativ früh, so dass potentiell Interessierte noch günstig an Flüge kommen könnten.

    Der Ort ist die MS Silja Festival, ablegen wird sie in Stockholm und wo die Reise hinführt ist noch nicht bekannt, ich denke aber mal dass es wieder auf Turku in Finnland hinauslaufen wird. Ist aber auch egal, denn die Fähre wird sowieso nicht verlassen.

    Das bisherige Lineup sieht wie folgt aus:

    Kyau & Albert
    Ronski Speed
    Stoneface & Terminal

    DJ Proteus
    Helltown Chicks

    Scheint also so, als gäbe es diesmal einen Euphonic Floor 8)

    Kosten wird das Ganze so ab ca. 70€ pro Person in der 4er Kabine, Buchen geht aber soweit ich weiß noch nicht, abgesehen von der Vorbuchmöglichkeit während der letzten Cruise.

    Zusätzliche Kosten würden neben Flug durch Bustransfer (je nach Flughafen zwischen 15 und 20 Euro für den Roundtrip mit Flygbussarna) und die Unterkunft anfallen. Preise weiß ich nicht, Infos gibts aber auf Stockholmtown. Für gute Kollegen hätte ich auch noch ne günstigere Möglichkeit hier.

    Weitere Infos gibts im Nightlife in Stockholm Thread und auf https://www.tranceforum.info/www.mondaybar.com

    Zitat

    Original von toe
    geht manchmal echt ein wenig unter , dabei ist es so ein grosser.

    Hör mal mit dem Underrating auf! Von den Großen ist er der Größte!

    Und trotzdem isser aufem Boden geblieben. Man siehts ja an dem Event. Erstmal fällt dieses grauenvolle Wort "Concert" nicht und zweitens feiert er sich hier nicht selbst, sondern lädt immerhin noch nen paar Freunde ein, die wirklich mal hochkarätig sind.

    Nehme meinen Eintrag da weiter oben deshalb hiermit zurück. Sowas würde ich mir auch geben!

    Mal abgesehen davon, dass mir diese ganze Diskussion einst engangen ist muss ich sagen, dass diese Compi echt spitze ist und freue mich über die umsonstige Downloadmöglichkeit.

    CD1 klingt im Großen und Ganzen eher deeper und chilliger, CD2 eher düsterer und clubbiger.

    Besonders grandios ist ja mal das Ende mit dem Fade 2 Grey Remix von Andrew K 8o Gibts den irgendwo zu erwerben?

    Krass auch, dass das ganze nun schon so gut wie 2 Jahre alt ist, denn das klingt immer noch frisch, auch wenn die Mucke mittlerweile ja auch von eher housigeren Klängen verdrängt wurde insgesamt.

    Boah, jetzt habe ich aber einen Schock gekriegt. Wir sollten uns alle mal in die Ecke stellen und schämen, dafür dass es hier noch kein Topic zu gibt, handelt es sich doch um eins der innovativsten und qualitativsten Labels, die es überhaupt gibt.

    Border Community

    Gegründet wurde es 2003 von James Holden, um Musik jenseits aller Kategorien zu releasen (ich meine aufgrund der Grenzenüberschreitung heißt es auch Border Community). Gerade aus selbigem Grund mag der James es wohl auch nicht, wenn man das ganze mit Neotrance beschreibt, denn das wäre ja zu einfach.

    Neben feinster Musik von Leuten wie James selbst, Nathan Fake, Petter und Fairmont, sowie diversen anderen, ist es aber auch das Drumherum, was dieses Label ausmacht. Allen voran das Bild von der Border Community mit der Windmühle, welches sich zum Gütesiegel für moderne elektronische Musik und Tanzmusik entwickelt hat, die Plattencover ziert und seit einigen Releases dem Käufer anhand von Malen nach Zahlen die Farbgestatung überlässt. Das führte soweit, dass ein Künstler, dessen Namen ich jetzt nicht kenne, für James Debütalbum ein "alternativeres" Cover gestaltet hat.

    Die Diskographie gibt es hier zu finden.

    Wie es sich gehört, veranstaltet der James auch regelmäßig Labelnächte, welche im End Club in London stattfinden. Und damit bin ich letztlich auch bei meinem Grund hier zu schreiben angelangt, denn solch ein Event habe ich am Samstag miterlebt und ich finde ein kleines Review passt hier am besten.

    Neben James Holden waren an dem Abend noch Avus, George Issakidis und Fairmont auf dem Mainfloor am Start, sowie Kieran Hebden aka Four Tet und Allez Allez DJs in der Lounge. Lustigerweise startete die Party allerdings größtenteils auf dem Loungefloor, denn dass was der mir bis dahin unbekannte Kieran Hebden spielte war schon besser als die etwas zu chillige Mucke vom Avus auf dem Mainfloor.

    Diesen Issakidis will ich garnicht erwähnen. Als ich den sah, haben sich meine Nackenhaare aufgestellt. Erstmal sah der aus wie eine Frau, und zweitens tanzte er auch die ganze Zeit so. Die Möglichkeit hatte er, da er ausschließlich mit seinem Apple (keine Ahung welche Software das war) mixte. Ich hab da ein bißchen zugeguckt und der hat echt mal nichts gemacht, nein stattdessen hat er den neuen Track zum Teil sogar erst gestartet, als der andere Beat schon ausgesetzt hatte. Schöne neue Technikwelt :rolleyes:

    Der Kieran Hebden hingegegn hatte es durch seine lange Spielzeit um so schwerer das Publikum dauerhaft zu begeistern, hat dies aber sehr gut hingekriegt. Für Fairmont haben wir die Lounge aber verlassen um dem Liveact zu folgen. Und das hat sich gelohnt. Hat mich total weggeflasht, das war wahre Trancemusik! Mit das Beste was ich dieses Jahr gesehen habe. Und der James persönlich, welcher zuletzt an der Reihe war stand dem auch in nichts nach. Stimmung war ok, hätte besser sein können aber irgendwie sagte auch mir die Location (zu groß und zu verwinkelt) nicht zu. Allerdings blieb das neben den vielen Drogen, die dort gehandelt wurden, das Hauptmanko an dieser Party.

    Am Ende gabs noch mal einen dubbigeren Breakbeattrack, als Zugabe, welcher richtig gut abging. Und der Holden sah aus als hätte auch er sich ordentlich was reingeknallt. Der war am Ende des Sets total fertig und hatte nen ganz wirren, verschlafenen Blick drauf. Überhaupt sieht der kleine Hobbit ganz lustig aus, wenn er an seinem Equipment spielt.

    Allerdings beherrrscht er das sehr gut und die Musik war großartig, wie fast das gesamte Event, abegesehn von diesem Issakidis.

    Ingesamt also ein lohnendes Event, eines herausstechenden Labels ;)

    http://theteal.de/tt/stuff/test.zip (PW: 123)

    Ein Kollege ist sich ziemlich sicher, dass der Anfang von diesem Track von irgendnem alten "Uzz Uzz" Track stammt, jedoch will ihm der Name nicht einfallen. Es soll auch nen Video dazu gegeben haben, was im Weltall spielt.

    Ich selber kann ihm nicht helfen. In der Art gabs ja vieles früher, aber das hier habe ich so noch nie gehört. Vielleicht weiß ja von Euch wer, von wo die Melodie (insbesondere bis Sekunde 38 ) stammt?

    "Die" Mondaybar gibt es garnicht. Zumindest nicht als Location. Es ist ne Partyreihe, die für gewöhnlich im Göta Källare stattfindet.

    Da es sich aber eben nur um einen Namen handelt, ist man Locationmäßig sehr flexibel und kann auch mal ne Party auf ner Fähre schmeißen oder eben in der alten Druckerei, wo gestern die Party stattfand (unter dem Namen Monday Bar XL). Wieviel da reingehen haben wir uns gestern auch gefragt, ich weiß es nicht genau. Vielleicht finde ich es noch raus. Auf jeden Fall war das Ding gut gefüllt und die Party war ein großer Erfolg (die Gäste loben die Party in höchsten Tönen auf tranceclubber.com) was hoffen lässt, dass es demnächst weitere XL Veranstaltungen dort geben wird.

    Bisher sind als nächste Monday Bar Events offiziell jedoch nur das Black&White Weekend vom 12.-14.10. und die Lucia Cruise vom 13.-14.12. bestätigt. Über die Cruise muss ich ja nicht mehr viel erklären, bei dem Black & White Weekend handelt es sich einfach um ein Wochenende mit drei Monday Bar Partys in zwei verschiedenen Locations soweit ich weiß, Sonntag im guten alten Göta Källare (ist auch eher größer der Laden, passt gut was rein) und Freitag und Samstag wohl hier. Konzept ist wohl ähnlich der Sensation wie sie früher mal war, also Trance und Hardstyle.
    Bisher gibt es noch keine Infos, aber laut ihrer myspace Seite werden Super8 & DJ Tab schonmal am Start sein.

    Es wird ein Wochenendticket zum Preis von 500kr (ca. 55€) für alle drei Tage geben, sowohl auch Einzeltickets, welche am Freitag und Samstag 250kr (ca.28€) und am Sonntag 150kr (ca.17€) kosten werden. Noch stehen die Preise aber nicht wirklich fest. Wobei ich denke, dass die Infos kommende Woche folgen, nun wo das Carl Cox Event vorbei ist.

    So ich habe extra mal den Cox abgewartet um die Auswahl zu vergrößern. Im Prinzip könnte ich ach nächste Woche abwarten, denn da bekomme ich noch einige große Namen zu Gehör wohl, aber das wird mir zu knapp. Irgendwie ist so ein Jahr aber auch ganz schön lang. Ich weiß garnicht mehr was letzten Herbst ging, außer die Pommesbudenparty. Naja, habe mal von den vielen DJs die ich gesehen habe 15 ausgewählt denn es ist verdammt schwer dieses Jahr. Niemand der wirklich heraussticht. Nun ja, hier mein Versuch:

    15. Paul van Dyk -> fängt an mich zu langweilen...
    14. Mahani -> einer der wenigen guten Local Heroes aus Dortmund
    13. John00Flemming -> für seinen unverwechselbaren Stil
    12. Woody van Eyden b2b Alex M.O.R.P.H -> trotz der vielen Spielereien mit die beste Trackauswahl und immer gute Laune 8)
    11. Özgür Can -> hat mich gut unterhalten, und spielt halt schöne Mucke
    10. Carl Cox -> Oh Yes, Oh Yes, Oh Yes... netter Sound und guter Entertainer
    09. Ton TB -> irgendwie faszinierte mich sein TE Set. Sehr schöner Style
    08. Ferry Corsten -> hat zwar nachgelassen im Vergleich zu letztem Jahr aber bleibt auf hohem Niveau und halt immer etwas fortschrittlicher als die anderen Großen
    07. Menno de Jong -> bringt jede Frittenbude zum Kochen. In ein zwei Jahren ist der auf 1!
    06. Cosmic Gate -> einfach nur für ihr perfektes Trance Energy Set

    05. Sven Väth -> für die Renaissance der trancigen Klänge und seiner "Ausstrahlung"
    04. Miss Djax -> für eins der geilsten Technosets, die ich je miterleben durfte
    03. Moguai -> für konstant hohes Niveau des Local Heroes schlechthin und für das supporten holländischer Nachwuchsdjs
    02. Talla 2XLC -> für die besten Trance-Sets, für seinen Einsatz für die Scene und dafür dass er als einziger noch Komodo spielt
    01. Johnny Boy -> für seine krassen Skills in Verbindung mit bester Trackauswahl und für die Monday Bar! Für mich die Überraschung des Jahres

    Da verkaufen die hier schon relativ guten Hörschutz in den Apotheken und was mache ich: ich lasse meinen zu Hause liegen. Naja, mit ordentlich Chillout Mucke in der Playlist, begleitet vom Piepen in den Ohren mache ich mich nun mal an das Review von:

    Carl Cox @ Monday Bar XL

    Ich habe wirklich lange gezögert dort hinzugehen, denn 44 Euro nur für den guten Herrn Cox (und John Rundell und noch nen weiteren Warmup DJ) sind schon ein ganz schön gewaltiger Happen. Aber da ich letztes Wochenende schon Adam Beyer und Oxia hab sausen lassen wurde es Zeit für ne gute Investition in nächtliche Unterhaltung.
    Später hat sich auch herausgestellt, dass das wohl die erste Party dieser Art überhaupt in Schweden war, weshalb ich froh bin dabei gewesen zu sein.

    Zunächst fangen wir aber mal mit der Pre Party an. Um halb Zehn ging es mit Selma und ihren Leuten per Automobil los nach Sickla in eine hübsche, moderne Wohnsiedlung die einst aus Büros bestand, welche jedoch zu Appartements umfunktioniert wurden. Host der Pre Party war Kambiz Ostovari, welcher auch verantwortlich für die Ambition Party-Reihe im Göta Källare (btw, nächste Woche zu Gast: Marcus Schössow) ist und selbst als Resident dort auflegt. Der hat da ne ganz hübsche Bude mit Panoramablick über die Stadt. Ich habe noch kurz vorher mal gefragt, warum die Schweden immer erst ab 12 auf den Partys erscheinen, wo doch um 3 meist schon Sperrstunde ist. Nun hatte ich die Antwort. Das hier war keine Pre Party, das war ne Party für sich selbst. Der hatte da sein Setup aufgebaut und jeder hat mal paar Platten eingeschoben (von Auflegen kann man ja bei CDJs nicht sprechen). Geilste Trance bzw. Trousers Mucke über den Dächern von Stockholm und wir haben da echt getanzt in der kleinen Bude und wie es sich für Schweden gehört auch ordentlich vorgeglüht. Es waren sogar Leute da, die garnicht zum Cox gegangen sind und gleich 2 Leute haben das ganze professionell fotografisch dokumentiert :D

    Als es so richtig toll war, sind wir dann gegen kurz nach 12 weiter in Richtung Gamla Tryckeriet (Alte Druckerei). Als wir reinkamen war John Rundell, welcher wohl von Carl Cox selbst als dessen persönlicher Warm Up DJ benannt wurde, seine letzte halbe Stunde an den Decks war. Ein guter Mann, hat ordentlich Lust auf mehr gemacht, wie es sich für nen guten Warmup DJ gehört.

    Die Location an sich habe ich mir etwas undergroundiger vorgestellt. Letztlich war das nichts anderes als ne mittelgroße Halle. Mir fällt gerade kein Vergleich ein. Vielleicht die Hälfte von den kleineren Trance Energy Hallen. Damit hat es auch einer der Schweden begeistert verglichen. Und irgendwie hatte er recht. Das Ding ist halt extra für Veranstaltungen hergerichtet und wirkt relativ kühl und leblos. Mit ein paar Scannern, Spots und ordentlichem Laserlicht haben die aber gut was draus gemacht. Nichts weltbewegendes, aber ganz gemütlich. Wenn auch nach meinem Geschmack etwas zu bunt für Techno.

    Und damit wären wir dann beim Star des Abends. Ich hatte keine wirkliche Vorstellung von dem, was er so spielt, aber als Techno den man mit alten verlassenen Warenhäusern und dunklen Kellern in Verbindung bringt, konnte man die Mucke auch in der Tat nicht bezeichnen. Es war mehr housig, funky, teils minimal, groovig. Was soll ich sagen. Mehr so gute Laune. Das unterstrich er mit seinem Mikrofon, was er relativ rege nutzte. Eigentlich mag ich das ja nicht, aber letztlich passte es irgendwie zu der Mucke und störte nicht wirklich. Besser als nen dämichen MC daneben. Das Set war gut, nicht überragend aber auch nicht wirklich mein Stil (wenn schon Techno, dann muss es knallen und wenn Minimal/Progressive, dann muss es richtig deep sein, das hier war mehr ne Mischung). Trotzdem hats mir gefallen, denn bei den wohl dosierten großen Momenten da hat die Stimmung in dem Laden schon übelst gekocht. Insbesondere am Ende, als der den Mückenscharm spielte. Alter Falter. Da gingen auch die hinteren Reihen genau so mit, wie die vorderen. Manchmal sah man echt alle Hände oben!

    Und nach dem letzten Track und einem "Thank you very very very very very very very much" bildete sich ein locker 15 Minuten dauernder "Carl Cox" Sprechchor, welcher durch einen Seven Nation Army Chor abgelöst wurde :D Hab noch nie eine Crowd einen DJ so lange feiern sehen nach ner Show. Aber es scheint wohl echt was ganz besonders gewesen zu sein hier.

    Nach der Party gings dann nach Mc Donalds und anschließend zu Fuß durch Stockholm im Morgengrauen bis zu meiner Nachtbushaltestelle.
    Hat sich also auf jeden Fall gelohnt im Nachhinein, insbesondere auch wegen der Pre Party :yes:

    In meine Top 5 wird der Cox es allerdings wohl nicht schaffen dieses Jahr, dabei habe ich mit meiner Abstimmung extra bis jetzt gewartet...
    Während alle Schweden den Cox viel besser fanden als Sven Väth, der wohl neulich hier war, siehts bei mir doch genau andersrum aus. Ist aber reine Geschmacksache. Technisch und Entertainmentmäßig war das aber dennoch vom Feinsten :yes:

    Ui, da gibts auch schon ein paar schöne Videos auf Youtube. Dieses spiegelt meinen Gesamteindruck gut wieder: https://www.youtube.com/watch?v=nbbnzjaTIF8 Oh yes Oh yes Oh yes! Here we go! 1 2 3 4 :D

    Die Japaner schon wieder :D 1 und 3 sehen ganz lustig aus. 1 erinnert teilweise an diese japanischen Epileppi Roboter von der Simpsons.

    2 kennen wir ja schon länger hier. Noch cooler als bei Musikproduktion stelle ich mir das allerdings für Liveacts vor. Mittlerweile sollte das doch auch alt genug sein um sich mal durchzusetzen.

    Der Bedarf ist erst dann gedeckt, wenn auch nur ein Remix es schafft das Original zu erreichen. Deshalb werden Jahr für Jahr 1-2 weitere Remixes veröffentlicht... Es ist wie ein Kampf gegen Windmühlen.
    Für den SSL Diggerman ist das wohl der meistgecoverte Track aller Zeiten.

    Bisher konnte mich noch kein einziger Remix überzeugen, das Original ist einfach zu perfekt. Moment... Jetzt hab ich mal Bock auf nen Fonzerelli Remix :D

    Zitat

    Original von Blackbrook

    +1 aber sowas von!!!!!! HAMMER TEIL!!!

    Also bitte... Wir sind doch sogar schon beim Thema...
    Lustral - Everytime (Nalin & Kane Remix)

    Das ist einer von vielen, die diesen hier toppen.

    Nichtsdestotrotz haben wir es hier mir nem sehr hübschen Klassiker zu tun. Auch wenn ich ihn jetzt nicht zu meinen All-Time Classics zähle.
    Kenne auch die ganzen Mixe jetzt nicht mehr so gut, deshalb gebe ich dem Track an sich mal 5/6

    Jo, hätte vielleicht bei der Suche mal Aaron McClelland eingeben sollen anstatt Fonzerelli. Also von mir aus können die Threads gez auch zusammengelegt werden.

    Wegen den Vocals: Also in freudiger Erwartung der neuen Versionen höre ich auch täglich das Original und du hast schon recht, das ist auch ohne Vocals perfekt. Nichtsdestotrotz finde ichs aber auch nicht störend, wenn die Vocals mit dabei sind. Daz finde ich sie einfach zu schön. Wenns mal die neuen Mixe in voller Länge gibt werde ich mir da nen abschließendes Urteil drüber bilden.

    Ansonsten bleibt mir nur zu sagen: Wo sind die Replys? Eins der besten Releases dieses Jahr :yes:

    So, wollte mit dem Posten eigentlich warten, bis es alle Samples gibt und mit etwas Abstand zu meinem Fonzerelli Artist Thread, denn ich will ja nicht den Anschein erwecken hier zu spammen :D

    Aber dieser Track ist einfach mal sooooowas von geil :yes:

    Und eigentlich ist er schon 2 Jahre alt, denn der kam mal als Whitelabel raus, damals noch von Aaron McClelland selbst und als Digital Release gibts die Nummer angeblich auch.

    Die Fonzerelliversion unterscheidet sich vom Original (Sample gibts bei Astralmusic) durch das "Wanna stay here forever" Vocalsample, welches ähnlich cheesy (aber sowas von wunderschön cheesy :D) wie der Track daherkommt und ihm somit das Sahnehäubchen aufsetzt.

    Auf dem Release (auf UMM UK) wird es neben Dub und AaronMcClelland Mixes auch einen Mystro Remix geben. Keine Ahnung um wen es sich da handelt.

    Nun zum Track an sich (alte Version):
    Eingeleitet durch eine eher unspektakuläre Bassline baut sich der Track langsam auf, ehe die Backgroundstrings einsetzen, welche einen praktisch durch den ganzen Track begleiten werden. Das erste Break folgt sehr schnell, dauert sehr lange und deutet latent eine langsame Pianomelodie an ehe die Bassline wieder einsetzt. Langsam hört man dann auch den typischen Fonzerellibass raus und das ganze geht dann weiter bis zum nächsten Break, in welchem sich erst von den Strings und dann von dem Piano begleitet langsam die Mainmello entfaltet. Eine vor Sehnsucht strotzende, mich irgendwie an Winnetou erinnernde Streichermello. Einer der schönsten, die ich seit langem gehört habe. Es geht dann wieder weiter mit typsichen Fonzerellistyle und das ganze wiederholt sich nochmal, diesmal gibt es jedoch auch ein herrliches weibliches Mitsummen im Break. In der neuen Version gibt es halt noch die Vocals in den Beaks zu hören, die wirklich perfekt dazupassen. Nach dem zweiten großen Break groovt es sich dann wie gewohnt bis zum Ende, an welchem nur noch die Strings den Track ausklingen lassen.

    Je öfter ich es höre, desto mehr kann Moonlight Party einpacken, auch wenn man die Tracks nicht vergleichen kann, da der eine mehr nen Gute Laune Sommertrack ist und wir es hier mit nem eher melancholischen Stück zu tun haben. 5,75/6

    Ach ja, Samples von der Vocalversion gibts auf https://www.tranceforum.info/www.myspace.com/fonzerellimp oder bei Beatport ;)

    Kann es sein, dass Nummer 3 nen Remix von United DJs for Central America - Too Much Rain over Paradise ist? Klingt zwar irgendwie älter vom Sound her, aber die Vocals passen. Demasiada lluvia sobre el paraiso.

    Nummer 8 ist kein Haddaway. Andere Stimme und ich meine er hat nur ein Album und da ist der Track nicht drauf. Klingt eher nach dem Twenty-4-Seven Typ. Aber von dieser Sorte gabs damals etliche.

    Und nach Nummer 10 hab ich mal bei Google gesucht, das ergibt nichts, aber laut Discogs kann es eigentlich nur Matador - Ritmo Nacional sein.
    Vom Stil wie es beschrieben wird dort, Label und Erscheinungsdatum passt es zumindest.

    Btw: Wie scheiße geil sind die ganzen Tracks eigentlich schon wieder :D
    Leute ID die, ich will die haben :huebbel:

    Öhm, worauf bezieht sich dein Beitrag?
    Ach so, wegen Toes Einheitsbrei Aussage...

    Nee nee, der meint, dass hier in jeder Disko z.B. die Disco Boys gebucht werden. Die sind eben keine Residents aber werden halt gebucht, weil sie immer das gleiche spielen. Und das wird auf der Sensation doch nicht anders sein...

    Eigentlich können wir hier auch wetten, dass die gebucht werden. Nur zu ner Karnevalsensation wäre die Chance glaube ich noch höher als an Sillvester.

    Und die selbst die gebuchten Gäste in deutschen Clubs spielen nur Einheitsbrei, weil es eben immer nur deutsche sind... Wir brauchen endlich mal etwas Diversität hier!

    Da kann man jetzt lange drüber diskutieren. Nehmen wir nur mal das Video bei The Ring... Wenn ich die Mutter im Spiegel sehe, dann krieg ich schon Alpträume. Dabei ist das ne ganz harmlose Szene (insbesondere, wenn man sie mal ohne Ton schaut... Das ist das coolste an solchen Filmen, Ton wird da irgendwie ziemlich underrated finde ich...). Auf Gemetzel habe ich das garnicht bezogen. Ich bin mir nur ziemlich sicher dass es vonne Atmosphäre her gruseligere Filme gibt als The Ring (vielleicht sogar Ringu? hab ich noch nicht gesehen).

    Du hast Tracks aus zwei Jahrhunderten aufgeführt... Sind die damit dem jeweiligen Jahrhundert zuzuführen oder beziehst du dich damit ausschließlich auf dieses Jahrhundert, oder auf das letzte Jahrhundert vom heutigen Tag aus zurückblickend? :D

    Klingt fett und seit ich The Host gesehen habe stehe ich auch auf asiatische Filme =) Wenn ich nur nicht so ein Angstahse wäre =) The Ring ist ja schon eher harmlos aber selbst da scheiße ich mir in die Hose :dead:

    Habs ja im anderen Gouryella Topic schon erwähnt, ich kann mich kaum noch an Gouryella erinnern und nachdem ich jetzt nochmal reingehört hatte auch zurecht. Was man dem Track aber lassen muss ist, dass man sofort hört dass der nur aus Holland kommen kann. Die Melodie bzw. die Sounds haben was von diesen holländischen Drehorgelspielern in der Einkaufsstraße von Venlo...

    Ist für mich auf einer Stufe mit Ligaya, und so hart das Urteil auch sein mag, diese Stufe heißt "belanglos". Ich sag mal aus heutiger Sicht ne 3,5/6 und damals wars vielleicht ne 4...

    Ich sehe es so wie Gamba. Ligaya ist einfach nur overhyped. Aber irgendwie konnte ich insgesant mit Gouryella noch nie so viel anfangen. Vielleicht weils einfach zu perfekt war =) Keine Ahnung. Auf jeden Fall ist Tenshi der einzige Track von Gouryella, der bis heute bei mir hängen geblieben ist. 5,25/6

    Hier gibts übrigens auch eine Orchestre Cyber France de Paris Version von ;) Ganz hübsch...