Beiträge von Kollege B

    Zitat

    Original von e-music
    @ Gott: ich suche da so ein Lied, das macht immer bumbum;-)---lol

    Vengaboys - Boom Boom Boom

    Du machst es mir zu einfach :lol:

    Trance gab es 2000 in der Form wie wir es heute kennen vielleicht anderthalb Jahre. Höchstens. Das es das vorher auch schon gab ist klar ;)

    Naja, auf dem zugehörigem Album sind schon ein paar Tracks drauf, die man als Trance bezeichnen könnte, teils auch als Techno. Als das rauskam gings ja gerade so richtig los mit dem Trance wie mer nen heute kennen. Ich kann nur "Music" empfehlen, vom Gigi. Co-Produziert von Mauro Picotto.

    Muahaha. Meine Eltern stehen nur auf die cheesigen Sachen mit Vocals. Aber selbst das nervt sie, denn meist hören sie nur die Bassline, wenn die Tür geschlossen ist, was dann wiederum nervt. Aber jetzt haben sie ja ihre Ruhe und müssen die "Affenmusik" nicht ertragen :D

    Wir hatten mal nen Wellensittich, der ist teilweise voll auf Mucke im Allgemeinen abgegangen und tanzte über seine Stange. Ich weiß aber nicht mehr geanau wie das genau im Zusammenhang mit EDM war.

    Meine Kollegen und die jüngeren Verwandten finden die Mucke größtenteils ganz ok, besonders wenn ich auf Partys mal was härteres anmache. Allerdings ist das dann auch immer nur für den Moment, in ihrer Freizeit hören die alles durcheinander ob nun House, Kirmes, Pop, R&B. Haben halt andere Hobbys als Musik, sind aber sehr tolerant. Einer meiner Cousins kan hingegen nur mit Gabber was anfangen, wenns um EDM geht.

    Und hier meine Mitbewohner, die wissen glaube ich garnicht was EDM ist. Nur mein direkter Nachbar, der allerdings bald aussziehen wird. Ist aber auch latten, hier stört es keinen wenn man seine Mucke voll aufpöhlt, denn das macht jeder. Diesbezüglich herrscht in Wohnheimen Anarchie und wer die stärkste Anlage hat gewinnt :D

    Zu den Schweden allgemein: Trance ist auf dem absteigenden Ast und wird nur durch die Monday Bar und Sweapsound Events hochgehalten. Hardstyle wird immer populärer. Die ganz trendigen Leute hören Techhouse, Elektro, Minimal. Also irgendwie ne Mischung aus Deutschland und Holland... Darin sind die Schweden gut. Von jedem etwas sich abgucken und adaptieren.

    Naja, irgendwie lag es ja nahe, dass irgendwer früher oder später die Klassikversion vom Cyber France Orchester wieder zu dem nem Trancetrack verbrät.

    Ich muss sagen, dem Artic Moon ist das auch sehr gut gelungen. Ganz klasse Intro, aber danach endet es in Einheitsbrei, an dem ich vor allem eins vermisse: die wunderschön groovige Bassline aus dem Original. Stattdessen einfach son knallendes 0815 Bassgerüst.

    Also das Original ist weiter unschlagbar, so auch die Klassik Version.
    Potential für eine Symbiose besteht und Artic Moon kratzt das an, aber da gibts noch einiges zu Schrauben um dem Original das Wasser reichen zu können.

    Für das was es bisher zu hören gibt: 4/6

    Denke mal nicht, dass die beiden sich als Chillout Artists sehen, aber es passt einfach bestens hier rein.

    Wer das Sunlounger Album mag, dem wird das hier auch zusagen. Das Urlaubsfeeling in diesen Tracks ist teilweise schon so schmierig, dass selbst die Flippers neidisch werden.

    Aber trotzdem die auf der Kitschwelle reiten, finde ichs super. Ich kann die ja mittlerweile auch verstehen die Schweden. Wenns im Winter so dunkel ist, dann braucht man solche Mucke halt :D

    So, jetzt noch der Link =) http://www.myspace.com/boatclub

    Geht von Stockholm nach Helsinki, so wie es aussieht. Scheint daher also eine Zweinachttour zu werden. Für gewöhnlich geht es nach Turku, das ist nich so weit und dauert halt eine Nacht und einen Tag. Werde da mal weiter nachforschen.

    Also Lineupmäßig wird da sicher noch einiges gehen!

    Aber wozu in die Ferne schweifen? Nächsten Donnerstag geht es los nach Turku, da warten Kyau & Albert, Ronski Speed, Stoneface & Terminal, Pavo, Technoboy, Fausto, Sean Tyas & Simon Patterson (b2b) und mehr auf mich :huebbel:

    Schon fett das Lineup und lustig, dass dieses Jahr der Uplifting größtenteils auf der Future Stage zu finden ist :D

    Was ich mal krass finde, ist dass Ultraform am Start ist.

    Irgendwie muss ich aber auch sagen, dass mich das Lineup auf den ersten Blick in der Hinsicht enttäuscht, dass ich die fast alle schonmal gesehen habe. Aber ist ja klar, bei sonem Jubiläum müssen halt alle hin, die schonmal dabei waren und das Event zuvor geprägt haben. Und der Vorteil an so einem Lineup ist, dass alles wirklich perfekt besetzt ist, ohne dass aber jemand dabei ist, den man nun unbedingt sehen müsste. Perfekt also, um sich einfach mal überraschen zu lassen und rumzulaufen, ohne nervigen Timetable.

    Und die Clubstage finde ich sehr interessant diesmal, denn da kenne ich eigentlich keinen, außer den Jean. Vielleicht mal etwas frischer Wind 8)

    Was ich vermisse ist einer von den großen Hardtrancern. Hab Mark Sherry zwar noch nie gehört, aber zumindest von den Produktionen kann der den deutschen sowie unserem Lieblingsjapaner nicht das Wasser reichen... Aber da kann man sich ja mal überraschen lassen und notfalls gibt es ja etliche Ausweichmöglichkeiten.

    Krass, also für mich ist das nach dem ersten Reinhören nicht mehr als ein kleines Experiment. Der synthetische Teil (Klangtupfer ist ne sehr coole Beschreibung) ist auch ganz nett in der Tat, aber so richtig überzeugen kann mich diese Mixtur noch nicht, denn ehrlich gesagt finde ich nicht, dass Agoria hier wirklich eine Verschmelzung gelingt. Die Streicher wirken mir irgendwie noch zu fremd.

    Auf jeden Fall ist das aus meiner Sicht bei weitem kein Meisterwerk. Ehrlich gesagt kann ich damit kaum etwas anfangen.

    3,75/6

    Auch bekannt als Green Street, bzw. Green Street Hooligans.
    Schon zwei Jahre alt und irgendwie an mir vorbei gegangen, trotz Frodo in der Hauptrolle. Passt irgendwie ganz und garnicht denkt man sich vorher, aber der schafft es schon relativ glaubwürdig rüberzukommen in einer Story, die schon ein wenig herbeigezogen wirkt.

    Journalistikstudent fliegt unschuldig aus Harvard raus, fliegt zu seiner Schwester nach London und wird von ihrem Schwager in die Hooliganszene integriert.

    Letztlich stört das aber nicht, denn um die Story geht es nicht wirklich. Was den Film besonders macht sind die Charaktere, ihre Werte und ihre Wandlungen. Das kommt alles schön rüber. Dazu dann auch krasse und unbeschönigte Gewaltszenen, teils auch mit schöner Musik unterlegt, wie es bei Uhrwerk Orange der Fall war. Einige Tracks aus dem Film wurden übrigens von Junkie XL produziert :yes:

    Das ist für mich der erste Film der sich mit dieser Thematik befasst, die Vorgänger wie Football Factory habe ich nicht gesehen, aber die Kritiken sagen, dass dieser hier seine Vorgänger übertrifft.

    Ich finde es ist ein netter Einblick und kann nur raten den Film auf Englisch zu schauen, denn nur dann kommts richtig rüber (auch wenn es teilweise echt schwer ist, deren Slang zu verstehen).

    Also ich fand den Track eigentlich schon immer nur Durchschnitt. Am Anfang wars noch ganz ok, aber später, als der dann so ausgeschlachtet wurde und überall lief, da wars mir zu viel. Und das hält bis heute noch an. Dazu is der Track einfach zu nervig. Auch der DuMonde Remix kann da nicht viel dran ändern.

    Schließe mich dem T-X2083 da mal an und vergebe 3,75/6

    Das dritte Album Release auf Border Communitiy nach Nathan Fake - Drowning in a Sea of Love und Holden - The Idiots are Winning ist nun schon seit einem Monat draußen. Es gehört Fairmont, auch bekannt als Jake Fairley. Ein Kanadier, wohnhaft in Berlin, der schon mit seiner ersten (auf dem Album nicht vorhandenen) Single Gazebo für Aufsehen sorgte. Im Gegensatz zu The Idiots are Winning knüpft dieses Album wieder an das melodiösere Erstlingswerk von Nathan Fake an, setzt allerdings noch einen drauf. Sehr melodiös und trancig, und sogar mit Vocals wartet dieses Album auf, ohne jedoch auf Experimente zu verzichten. Man kann schon fast sagen dass dieses Album poppiger ist und der beste Vergleich der mir spontan einfällt ist Moby mit Play/18. Und das ist nicht übertrieben.

    Denn hier wechseln sich relativ poppige Vocalnummern mit tanzbaren Tracks sowie träumerischen und zugleich experimentellen Wohnzimmerstücken ab. Eine sehr schöne Mischung, die aus dem Album ein Gesamtwerk schafft, welches ich trotzdem mal versuchen will einzeln aufzuschlüsseln:

    Mit Fade to Saturnate geht es ohne große Einleitung direkt flott los. Recht bedrückende Nummer irgendwie, eine männliche Vocalzeile steht hier im Mittelpunkt und gibt dem Track den Namen. Ordentliche Einleitung.

    Darling Waltz knüpft stilistisch direkt an seinen Vorgänger an, anstatt von Vocals steht hier allerdings alleinig die Melodie im Vordergrund, welche schon etwas tranciger daherkommt als die eher housig-clubbigere aus dem Vorgängertrack. Solide Nummer welche klarmacht dass einem hier wohl mehr erwartet.

    Und Mobula verdeutlicht das dann, auch wenn hiermit der rote Faden des Albums gebrochen und direkt die partytauglichste Nummer ausgepackt wird. Aber sowas von! Und trotzdem trancig. Und housig. Eine super Symbiose. Da stört es auch nicht, dass die Mello irgendwie an Marc Marberg - Guarana erinnert. Das Ding geht einfach nur sooo geil ab, woran auch die irgendwie schiebende Bassline keinen geringen Anteil trägt. Bombe!

    Pomegranate bringt einen dann wieder runter. Sehr chillig und auch eher als Zwischenstück anzusehen. Ein Piano wird begleitet von Vögeln die im Hintergrund zwitschern. Man fühlt sich wie im Garten. Genau das was man braucht, nach so einer Bombe wie Mobula.

    Und ruhig bleibt es erst mal mit Sedative for the Sentimental, aber auf eine eher psychedelische Art. Recht düster, aber auf diese Art wunderschön. Erinnert mich ein wenig an Depeche Mode.

    Die wunderschön depressive Grundstimmung wird weiterhin aufrecht erhalten, allerdings wartet I need Medicine wieder mit einer Bassline auf und sehr kranken Vocals. Und einer fetten Mello, weiteren Vocals im Moby Style und einem melodiösen Climax an dessen Ende man erst mal merkt, dass man sich die ganze Zeit in einem langen Intro befand, denn plötzlich nimmt der Track richtig an Fahrt auf und mutiert zu einer verdammt hübschen Trancenummer. Das Teil ist sowas von genial, erstmal der Aufbau, aber auch die düstere, brummende Bassline gepaart mit teils recht hellen, fröhlichen Sounds, den Vocals, einfach alles!

    Nach diesem Meisterwerk denkt man, man hätte schon alles gehört, aber eine sehr interessante Bassline und ein Gitarrenriff prägen den folgenden Track und geben ihm ein ganz leichtes Westernflair, welches nach dem Break noch durch eine Art "summenden Chor" - welcher schon irgendwie an Enrico Morricone erinnert - verstärkt wird. Sehr verrückter Track irgendwie, zumal ich mich frage, warum der ausgerechnet Bikini Atoll heißt?

    Vom Trance eher weg, befinden wir uns wohl im experimentelleren Teil dieses Albums. Recht loungig kommt z.B. auch 1995 daher. Am Anfang hat man das Gefühl, der immer lauter werdende Track käme auf einen zugeflogen, bis man dann mittendrin ist. In einem Gitarrenriff, welches im Laufe des Tracks durch einen Synthiesound untersützt bzw. gewechselt wird. Viel mehr passiert nicht, bis zum Ende zieht sich das durch.

    Und ganz dem Namen gerecht bleibt auch Calm before the Storm auf der ruhigen Schiene. Wieder einmal männliche Vocals, die ziemlich beruhigend daher kommen, geben dem Track ein gewisses Schlafliedflair und auch hier würde es wohl niemandem auffallen, würde sich der Track auf Mobys Play oder 18 wiederfinden. Hat auch eher Zwischenstückcharakter, auch wenns 3:28 geht.

    Der durch den vorherigen Titel angekündigte Sturm setzt dann tatsächlich ein, nämlich in Form eines Tracks, der wieder eine Bassline aufweist. Allerdings muss man schon etwas warten, bis Flight of the Albatross so richtig los geht, denn der schaukelt sich erst gaaanz langsam und behaglich hoch. Als weiterer tanzbarer Track, und erste Singleauskopplung, kommt er recht monoton daher, wobei sich der Schaukelsound vom Beginn da konstant durch zieht und teils durch weitere Melodiefragmente untersützt wird. Ganz hübsch, besonders auch wieder wegen der Bassline.

    All Good Things come to an end, könnte die Aussage dieses Tracks sein, aber weder sind wir am Ende noch ist es ein Nelly Furtado Remix. Dafür wieder ein sehr sehr hübsches chilliges Stück mit ner wunderschönen Streichermello im Hintergrund, untermalt von einem sanften Bass und ein paar wirschen Sprungfedersounds. Da könnte man sich drin verlieren, aber leider sind dreieinhalb Minuten dafür zu kurz.

    Denn danach geht es dann doch mit dem letzten Track weiter. Und auch hier wieder Gitarren, wie es ja auf Border Community schon lange zum guten Ton gehört. Im Prinzip ist das schon fast ne richtige Rocknummer, denn neben den Gitarren wartet Time's Fool auch mit Vocals in Liedform auf, wenn es auch eher gesprochen und sehr langsam ist. Auf jeden Fall aber sehr hübsch und ein perfektes Ende, welches die "Coloured in Memory" Vocals gaaanz langsam ausfaden lässt.

    Was bleibt mir nun zusammenfassend noch zu sagen? Ich will nicht schon wieder die Nähe zu Moby betonen :D Aber es ist einfach so. Und das ist gut so. Dieses Album ist einfach nur genial! Vor allem, weil es nicht ganz so abgehoben ist wie die - gewiss auch auf ihre Art genialen - beiden Vorgängeralben auf diesem Label. Hier hat man von allem etwas und dennoch ist sogar ein roter Faden drin. Daher spare ich mir auch Einzelbewertungen, denn auch wenn richtige Bomben drauf sind, so muss man dieses Album einfach - wie Border Community Werke eben sind - als Gesamtkunstwerk betrachten.

    Bleibt noch die Wertung. Die lasse ich aber erstmal aus. Denn bevor ich das hier geschrieben habe war ich bei 5,5 nun bin ich bei 6. Muss es erst noch ein paar Mal hören, ehe ich mich da festlege.

    Edit:
    Mit der eigentlichen Absicht diesen Thread zu pushen, lege ich mich mal zwischenzeitlich auf 5,75 von 6 fest, halte mir die volle Punktzahl aber offen für das nächste Mal hochpushen, denn es kann doch echt nicht sein, dass zum besten Album 2007 noch keiner was gesagt hat...

    Nach Junior Boys - In the Morning ist dies hier eine weitere Perle aus James Holdens Piknik Elektronic Set, welche nachhaltig bei mir hängen geblieben ist.

    Digital released bereits Ende Mai, auf Vinyl dann im Juni, gesellt sich dieses spezielle Stück zusammen mit vier Weiteren Nummern auf die Montage EP, welche mehr oder weniger die Remix Platte zu einem Sinner DC Album darstellt. Sinner DC sind mir jedenfalls neu, ebenso wie Water Lilly, welche ebenfalls aus der Schweiz kommt.

    Auf die vier Anderen will ich jetzt im Detail garnich eingehen, größtenteils sind eher chillig-tranicge Stücke, zum Tanzen ungeeignet, aber sehr schön anzuhören.

    Lady March hingegen ist tanzbar, ohne jedoch auf die trancigen Elemente zu verzichten. Ist auch irgendwie schwer zu beschreiben, alles was ich sagen kann dass der Track wunderschön atmosphärisch daher kommt, ganz dezenter Vocaleinsatz im Hintergrund und durchgehend recht flott dank dem Hauptmelodieelement was sich bis zum Ende durchzieht. Von den Sounds am ehesten zu vergleichen mit Attention Deficit - What, zumindest was die Flächen im Hintergrund angeht. Einfach mal reinhören, z.B. bei Beatport oder eben im besagten James Holden Set ca. ab Minute 102.

    Dafür, dass in der Schweiz trancemäßig wohl doch wieder was geht, außer ausgelutsche Classics Partys, gibts von mir direkt 5/5 Punkten als Anerkennung :)

    Edit:
    Hurra, mein 1210. Beitrag, wenn das mal kein besonderes Jubiläum ist :D

    Ich kann mich noch heute an mein Review im Kontorforum erinnern. Da hat der Mirco de Govia Remix abgesahnt. Muss mich aber insgesamt anschließen hier. Sehr hübscher Track, schnörkellos beschreibt es echt am besten. Ein Klassiker, wenn auch nicht wegweisend.

    5,5/6 fürs Gesamtpaket

    Bin gerade bei Astral über so eine ominöse Neotrance Compilation gestolpert und hab mal ganz unbefangen reingehört. Neben bekannten Tracks wie Oxia - Domino ist mir dieser hier besonders aufgefallen. Released bereits im Februar auf Parquet Recordings, teils auf Vinyl und auch digital, in folgenden Versionen:

    Original Mix:
    Recht poppig kommt dieser grob dem House-Genre zugehöriger Track daher. Glänzen tut er hauptsächlich durch die male Vocals, welche das Besondere an dem Track ausmachen. Ansonsten setzt der Track keine Akzente, eher fürs Radio, was auch der zugehörige Radiomix signalisiert.
    4/6

    Sveno's Bonus Edit:
    Unterscheidet sich eigentlich nicht groß vom Original, außer dass der etwas clubbiger daherkommt, allerdings ziemlich dünn, viel mehr gibts auch nicht zu sagen...
    3,25/6

    Monoroom Remix:
    Dieser Mix hebt sich krass vom Original ab, sehr minimal, düster, clubbig. Auf Kosten der Vocals, welche nur zerhackt im Hintergrund angedeutet sind, zumindest im Sample bei Beatport. Am Zahn der Zeit, aber nichts weltbewegendes.
    3,75/6

    Sven Weber Remix:
    Der geht gut ab, hat nen sehr hübschen Flow, und die Vocals harmonieren super. Perfekt für die Tanzfläche, ich frage mich, warum man davon nix gehört hat, wo es den doch nun schon so lange gibt...
    4,75/6

    Pascal Vert Remix:
    Dies ist der Remix, welcher auf der Compilation zu finden ist und welcher eigentlich mein Grund für diesen Thread ist. Denn der spiegelt genau das wieder, was ich derzeit am liebsten mag. Poppige Elektromucke mit männlichen Vocals im Rockbandstyle, gewürzt mit ner ordentlichen Prise Trance in Form von chilligen Mellos.
    5/6

    Ganz einfach ist das:
    Im Sommer outdoor und im Winter indoor :p

    Wobei die Outdoor Events noch den Vorteil haben, dass sie auch Indoorareas aufweisen meist, gegenüber dem Nachteil mit Schlechtwettergefahr. Wobei gerade bei Mayday finde ich auch gutes Wetter wichtig. Ne Mayday ist doch nur halb so schön, wenn morgens nicht From Dusk Till Dawn-mäßig die Sonnenstrahlen durch die Türen scheinen und die Laser ablösen :yes:

    Dixiklos sind aber auch geilo. Aufer Nature One denkssu, du implodierst in den Dingern, so krass spürt man den Bass da drinne :D

    Der größte Vorteil von Outdoor ist aber der, dass man den ganzen Tag meist Spaß haben kann und das sehr chillig, während Indoor nur auf die Nacht beschränkt ist.

    Andererseits gibt es auch Indoorevents auf Ostseefähren :D Da hat man auch länger Spaß und so eine Kreuzfahrt direkt in den Sonnenaufgang... also ich weiß nicht ab das nicht sogar einen DJ Dag auf der Nature One toppt :) Und im Sommer gibts auch nen Floor aufem Deck, so hat man die perfekte Mischung. Also derzeit führen für mich eindeutig die Fährenevents :D

    Ich will ja jetzt keinen raushängen lassen hier und vom Thema abschweifen, aber ich kann auch zwei Tage vor der Prüfung alles lernen was ich brauche. Was die Prüfungen betrifft bin ich bis heute immer gut damit gefahren. Das einzige Problem damit ist, dass man direkt nach der Prüfung alles wieder vergisst und das ist halt der Nachteil...

    Aber mal ganz davon abgesehen, im Studivz gibts auch sone tolle Gruppe namens: Prüfungen kann man wiederholen, Partys nicht :D

    Und um zum Thema zurück zu kommen: gibt es hier zufällig wen, der am 23.02.2008 so gegen 16:00 das wunderschöne Weeze passiert? Und dies vielleicht auch am folgenden Tag beabsichtigt?

    Also, so schön ich deine Reviews ja finde, hier wendest du es zum ersten Mal auf einen Track an, der mir überhaupt nicht zusagt und das ist jetzt irgendwie wirsch :D

    Also ich war auch überrascht und kurzfristig erfreut, als ich letzte Woche erfuhr, dass Tube&Berger auf Captivating releasen. Direkt nach dem Reinhören war die Freude aber verflogen. Sorry, bei dem Stück rollen sich meine Fußnägel auf. Im Ansatz noch ganz nett, das Wabern in Abwechslung mit den Vocals, aber ab 2 Minuten von da an geht es abwärts. Dieser Sound da, das geht garnicht, das is soooo lahm. Und gekrönt wird das ganze dann mit nem Abklatsch von Oxia - Domino (was ja auch einst schon nen Abklatsch war). Von wegen "leicht inspiriert" Ansonsten passiert dann auch nicht mehr viel.

    Nee, sorry... Diese 2,5/6 Punkten die ich hier zu vergeben habe widme ich Skidrow :D

    Der Glenn Morrison Remix hingegen ist da schon ne ganze Ecke besser. Hat was leicht orientalisches, was dem Track was mystisches gibt. Das braucht er aber auch dringend, denn das Grundgerüst ist für mich total zusammenhangslos und plätschert so dahin. Für Trance ist mir das zu hektisch, zum Rocken scheints aber auch nicht gemacht zu sein. Ich weiß auch garnicht, was dieser Remix noch mit dem Original zu tun hat? 3,75/6

    Kein Plan was mit Captivating los ist. Nach dem schwachen Tomcraft Release nun das hier. Gäbe es Sky Falls Down nicht, würde ich mir ernsthaft Sorgen um das Label machen...

    So, ich habe jetzt mal reingehört. Da ich nicht völlig überzeugt bin aber dennoch Langeweile habe (eigentlich suche ich mir nur nen Zeitvertreib um mich vom Lernen abzuhalten) hier mal ein flottes Review:

    A Better World (mit Andrew Bennett)
    Ein netter, flotter, noch recht tranciger Einstieg in das Album. Ein sehr MIKE-typischer Track, aber den Einfluss vom Andrew Bennett hört man auch mit raus. Schön Abwechslungsreich deshalb, und somit ein ordentlicher Opener, allerdings auch nicht mehr.
    4,5/6

    Hide
    Mit Hide geht es trancig weiter, klingt wie schon der erste Track relativ Böse und wartet auch mit male Vocals auf die den Track ganz nett untermalen. Ziemlich treibend, dank seiner interessanten Bassline und auch die restlichen Mellofragmente sind abwechslungsreich eingebracht. Würde ich auch noch eher zu den alten MIKE Sachen hinzuzählen, ganz solide.
    4,75/6

    Nu Sensation
    Relativ abrupt leitet Nu Sensation dann MIKEs Fortschritt im Leben ein. Sehr elektrolastig und irgendwie an die 80er erinnernd rattert sich das Ding nach vorne. Klingt auch irgendwie nach Sensation aber reitet irgendwie zwischen Nerv und Eintönigkeit. Scheint wie so ein Befreiungsschlag zu sein, mal was ganz anderes um mal ein Zeichen zu setzen. Mehr als ne B-Seite für ne Singel ist das aber nicht, selbst auf dem Album passt das Teil nicht, von wegen neue Sensation
    3,25/6

    Changes r Good
    Elektrolastig geht es weiter, wenn auch weiterhin flott. Schöne schräge Sounds werden schon bald vom trancigen Elementen untermalt. Eine sehr schöne Mischung die sich immer weiter entwickelt, mit hübschen Strings und einem hübschen Flow. Also der Track wird seinem Namen gerecht, man muss es mit den Changes ja nicht gleich so übertreiben wie bei Nu Sensation
    4,75/6

    Persiut of Perfection
    Die Elektroschiene scheint er nun nicht mehr zu verlassen, dieser Track ist bis zum Break ein einziger Climax, der leicht an Mauro Picotto erinnert, mir aber durch die irgendwie qiuetschige Soundwahl aber dann doch etwas zu aufdringlich daherkommt. Nach dem Break passiert dann aber auch nichts besonderes mehr, sicher keine Perfektion
    3,5/6

    Waking up at Night
    Hiermit zeigt MIKE, dass er auch mit dem Strom schwimmen kann. Ganz in Tiesto und PVD Manier legt auch er ein dem aktuellen Trend angepasstes Stück Einheitsbrei ab, das ein wenig an Petters Some Polyphony erinnert, ja eigentlich nichts anderes ist als ein Abklatsch davon, welcher dadurch gerettet wird, das MIKE es immerhin noch schaffte es doch ein wenig abwechslungsreich zu gestalten und eigene Ideen hinzuzufügen. Darum so gerade noch
    3/6

    Take it and Run
    Beim ersten Mal hören könnte man glatt nochmal zurückspulen vor lauter Verwunderung, warum das Ding vom Bassgerüst genau so klingt wie sein Vorgänger. Auch so ein eher minimaleres Dingen, was sich wie Kaugummi zieht indem es versagt einen wirklichen Climax aufzubauen. Die dann irgendwann mal einsetzenden Melodiekonstrukte helfen da dann auch nicht mehr groß. Netter Füller...
    3,75/6

    Moving on in Life
    Recht flott und tribalig geht es hier los, angereichert mit mystischen Melodiefetzen, die sich zur Mello zusammensetzen welche aber schon bald der treibenden Bassline einen Sololauf einräumt ehe sie später dann nochmal auftritt um das Break einzuläuten, was allerdings kein Grund ist die Bassline komplett auszuknipsen. Die sprudelt nur so weiter bis dann auch die Beats wieder voll einsetzen und von den Mellofragmenten umspielt die volle Blüte dieses Stücks entfalten.
    5,5/6

    The Cosmo Club
    Angetrieben vom vorherigen Track geht es hier techig, flach rollend weiter, sehr hübsch gestaltete Bassline. Schon bald untermalt von einer latent sanftem Soundfläche die mir allerdings zu stark an Expander/Why/Blinding Truth angelehnt ist. Ist zwar schön, aber das ist jetzt schon das zweite Stück dieses Jahr, irgendwann ist Schluss. Im Break und danach wurden noch so ein paar Effekte reingestreut, mehr passiert aber nicht, weshalb ich nicht wirklich weiß was mir dieser Track sagen will. Nix halbes und nix ganzes.
    4,25/6

    Evolving Depths
    Den Abschluss macht dann ganz unerhofft ein Chillout Track im Breakbeat Style. Eigentlich schon fast mehr Lounge. Ist ganz nett gemacht, aber der passt überhaupt nicht auf dieses Album.
    4/6

    Insgesamt bin ich schon ein wenig enttäuscht vom Großmeister MIKE. Natürlich muss es vorwärts gehen im Leben und Abwechslung ist gut, aber ich frage mich, warum ausgrechnet jetzt? Weil alle das Bedürfnis haben ihren Style zu wechseln? Er selbst sagt, er habe seinen Style beibehalten und nur ein paar Tranceelemente rausgenommen. Auf manche Tracks, wie Moving on in Life, A Better World und Hide trifft das zu, andere Tracks erweisen sich aber als Schuss in den Ofen und schlechter Versuch sich dem Einheitsbrei anzupassen. Was ich hervorheben muss ist die Wahl der Titelnamen. Die treffen echt super zu, wenn auch teils in negativen Sinne. Schön aber so Details wie die fortlaufende Bassline in Moving on in Life. So alles in allem würde ich dem Album 4,25/6 Punkten geben und was lustig ist: habe mal nachgerechnet und das ist tatsächlich der Schnitt (aufgerundet) aus meinen Einzelwertungen :D

    Die 0,25 Punkte welche dieses Album leicht über den Durschnitt heben hat MIKE sich dadurch verdient, dass man das Ding immerhin noch als MIKE identifizieren kann und er seine Handschrift nicht komplett verworfen hat. Und natürlich dank dem Titeltrack, dieser wundeschönen Perle :yes:

    Nee, der Kollege-B wohnt in Stockholm. Aber sein Hauptwohnsitz ist in der Tat in der Nähe von Wuppertal. Dortmund heißt die Stadt :D
    Eigentlich wohnen locker nen Viertel der Leute aus dem Forum hier in NRW, was statistisch gesehen auch nicht überraschend ist bei der Einwohnerzahl.

    Zum Thema teuer: Das ist relativ. Ich bin weiterhin an einer Anreise aus Stockholm am tüfteln. Von hier fährt übrigens auch ein Bus, welcher allerdings schon ausgebucht ist ;) Das würde mich aber nochmal das 3-fache vom eigentlichen Ticketpreis kosten, was mir eine TE aber auf jeden Fall wert ist!

    Und zum Thema Lernen: Ich pflege auch immer auf den letzten Drücker zu lernen, aber wenn mir ne Party wirklich wichtig ist, dann ist das doch der perfekte Weg um sich mal bessere Lerngewohnheiten anzugewöhnen ;) So ein bißchen Entspannung in Form von Party kann einem auch ne gewisse Distanz zum Lernstress geben und innere Ruhe schaffen :yes:

    Jo, wie soll denn der Paul sonst auf solche großkotzigen Fragen antworten? Klingt vielleicht schon arrogant, aber erstens mit Recht und zweitens mit mehr Recht als de:bug es hat.

    Für mich ist Paule auch nicht mehr, was er mal war, allerdings nur für mich persönlich gesehen. Für Deutschland ist es nen Glücksgriff. Alles was er in dem Interview sagte, kann ich 100% unterstützen.

    Die Tracks haben ja alle die selbe Bassline :D

    Also selbst wenn das was du kannst etwas besonderes wäre, so kommst du ca. 8 Jahre zu spät damit, denn dieses Geqietsche will heute sicher keiner mehr hören, das schmerzt ja in den Ohren...

    Trance auf Gitarre spielen, das wär mal was, aber da kam dir auch schon jemand zuvor. Mehr als ein wenig Berühmtheit durch Youtube Videos würde dir das aber auch nicht bringen.

    Halte dich an das was der Hayden dir geraten hat, ansonsten machst du dich lächerlich (was unter anderem durch Tracktitel wie "Gods Victory over the Devil :lol: verstärkt wird) ;)

    Wow, fette Breitseite :boxing:

    Den Interviewer hat er ganz klein mit Hut gemacht, aber hätte ich den Kommentar draunter nicht gelesen, wär ich garnicht auf die Idee gekommen, dass er mit dem Gebrülle den Sven Väth meint.

    Das ist ja mal krass :D

    Eins der besten Interviews seit langem. Auch wenn ich finde, dass er das jetzt ein bißchen zu ernst nimmt. Auch wenn elektronische Mucke keine Suppenkaspermucke ist, so geht es vorrangig um den Spaß und nicht um die Kunst. Da kann ein DJ auch mal besoffen ins Mikrofon brüllen.

    Im Pop Business glänzen die Stars auch mir irgendwelchen Eskapaden und die EDM ist dem Pop wohl näher als der Klassik, was das Geschehen betrifft. Musikalisch gesehen ist die Nähe zur Klassik zwar gegeben, aber auf einer ganz anderen Ebene.