Ein langer Abend mit Überraschungen & kleinen Entäuschungen.
Die Halle war ganz gut, die Leute meistens ebenso. Es war eigentlich immer genügend Platz zum tanzen und Parkplätze gibt es zum Glück auch. Die Musik war laut, aber nicht so sehr, dass ich mich jetzt beschweren muss. Ich habe jedenfalls kein Piepen im Ohr und gedämpft ist auch nichts. Ich brauche immer erst Zeit um alles zu verarbeiten, aber ich würde sagen ich hatte meinen Spaß. Bei der Show gab es einige Highlights wie den Auftritt von Denise (Body Of Conflict & Posession), spezielle Versionen der Tracks Galaxia & Gouryella, einen sauberen Auftritt von Dogzilla, danach noch von Simon Patterson selbst und eine Bühne die mehrmals über die Leute schwebte. Außerdem einiges an Feuerwerk und eine Hymne die doch recht gut abging. Eine kleine Überraschung war auch, dass Ferry seinen Track "Into The Dark" auf Club getrimmt hat. Klang ordentlich, wenn auch nicht besonders. Außerdem hat Casey aka Breakfast zu Anfang "The Horizon" gespielt. Sehr cooler Track und er wirkte auch sehr glücklich.
Der Punkt der jetzt kommt gehört weder zu gut noch zu schlecht. Das ganze war praktisch eine durchgehende B2B-Show. Ferry spielte mit jedem für ein paar Tracks immer wieder mal B2B und so kam teilweise einfach keine Stimmung auf, weil es sozusagen immer ein paar Mini-Sets waren die dann einfach zu schnell vorbei waren. Es lief zwar praktisch nur gutes Zeug, aber ich hatte einfach was anderes erwartet. War aber mal was ganz anderes...
Jetzt noch zu den Dingen die mir eher negativ aufgefallen sind. Auf dem Boden war so viel Müll, dass ist nicht mehr feierlich. Laut Hayden sei das normal, aber ich find's irgendwie schade und auch ärgerlich. Gut, dass wir Deutschen so geizig sind und wenn es Pfand gibt die Becher meist auch zurückbringen. Ein weiterer Punkt wäre die Technik. Die hat nicht immer mitgemacht wie sie sollte, aber da können die DJs auch nichts für. Ich war nicht bis zum Ende da, weil's mir nicht so gut ging und dann auch noch müde war. Hayden hat über den Tag auch keinen Schlaf gefunden und wollte dann auch nicht mehr ganz bis zum Ende bleiben. Zudem war der große Christopher Lawrence nicht so toll wie ich erwartet habe.
Allgemein würde ich sagen, dass es sich gelohnt hat, trotz kleiner Rückschläge. Eine Erfahrung mehr die ich nicht eintauschen möchte.
P.S. die Niederländer sind verrückt ^^