Beiträge von Skyles

    Da ich ja beim letzten mal die böse Wortkombination "Magix Music Maker" verwendet habe und dir unterstellt habe, diese oder ähnliche Software zu nutzen, will ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, hier öffentlich einzugestehen, dass ich mich geirrt habe und ich dich unschuldig an den Pranger gestellt habe.


    Ich habe mir auch gleich mal dein neuestes Werk angehört und stimme Nils nahezu 100%ig zu. Die Melodie von "First Experiences" könnte man zwar auch noch einmal weiterschmieden und in einen besseren Rahmen einfügen, allerdings hast du mit "Solar Eclipse" ja schon einen nahezu fertigen und wesentlich besseren neuen Track gebastelt.


    Vor allem dein Gespür für die Sounds finde ich sehr beeindruckend.

    Also ich habe mir jetzt nicht alle Tracks auf deiner MySpace-Site angehört, mich aber dennoch daran erinnert, dass du hier vor kurzem "Together As One" gepostet hattest.


    Das war zwar geschmacklich nicht so mein Ding (weshalb ich auch nichts dazu geschrieben habe), hörte sich aber von der Produktion her eigentlich ganz solide an - die Synths zwar auch ein wenig 80's-verdächtig, aber ich dachte das soll so. Wie dem auch sei, bei "TAO" passt eigentlich alles zusammen.


    Im Vergleich dazu hört sich "DOP" wie ein ziemlich großer Rückschritt an. Beide Tracks sind vielleicht stilistisch nur schwer zu vergleichen; ich meine aber die Qualität der Produktion und die verwendeten Sounds.


    Bis zum Einsatz des Bass fällt mir kein anderes Wort als "billig" ein, so klingt es. Drum wie mit'm nem Holzlöffel auf'n Pappkarton gekloppt, dann noch die markante Highhat und die Klanghölzer im Hintergrund. Der Bass ist sicherlich recht solide, aber auch der erinnert mich irgendwie an ältere Blank&Jones-Produktionen - speziell den B&J Remix von Chicane's "Love On The Run".


    Das nächste hinzukommende Element klingt wie ein zu dumpf geratenes Piano. Ich weiß leider nicht wie weit eine Beta-Produktion bei dir ist. Bei mir klingen die Tracks vor'm Abmischen und Mastern auch immer ziemlich dumpf, deshalb mag das noch zu beheben sein.


    Am schlimmsten ist hier aber noch dieser Leadsynth, der in meinen Ohren nach einer sehr bitteren Kopie von DJ Shog's "Another World" klingt. Diese eigenständige Modulation in diesem Sound hört sich wirklilch ein wenig wie Katzengejammer an.


    Versteh mich bitte nicht falsch, ich will hier niemanden niedermachen, aber "TAO" sagt mir, dass du es deutlich besser kannst.


    Die für die Melodieelemente verwendeten Synths klingen im Ganzen auch einfach zu billig. Was bei "TAO" noch passt, da es mehr nach EDM mit Bezug zu Elektro aus den Achtzigern klingt, klingt bei "DOP" einfach nicht, da es mehr Trance im klassischen Sinne ist. Da würde ich noch deutlich mehr am Sound basteln.


    Da du ja noch nach der Melodie gefragt hattest: Die sagt mir Grunde eigentlich zu, auch wenn es schwer ist, sie gedanklich von den Sounds zu trennen.

    Da der Track ja hier gerade noch einmal aufgewärmt wird, poste ich auch mal was dazu.


    Irgendwann habe ich mal den Film "Road To Perdition" mit Tom Hanks als Mafiosi gesehen. Das war schon ein paar Jahre nach dessen Release im Jahre 2002. In einer Szene erklangen auf einmal Streicher, die mir reichlich bekannt vorkamen.


    Die Verbindung gelang recht schnell, da ich diese Streicher in diesem Track absolut hammer fand und dies immer noch tue.


    Wie dem auch sei, es is wohl aus dem Film abgekupfert. Bei ca. 2 min. des Links geht's los.


    Auch wenn ich normaler Weise überhaupt kein Fan jeglichen Bedienens an der Kreativität anderer bin, so muss ich sagen, dass der Track mir dennoch immer noch äußerst gut gefällt (damit meine ich vor allem die Thrillseekers-Umsetzung)!


    Und wen interessiert's :gruebel: ? Keine Ahnung! Vielleicht gibt's ja jemanden.

    Da kann ich mich nur anschließen. Wie heißt es so schön: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Nicht dass ich ATB als Produzenten schlecht finde, aber man hört es ja äußerst selten mal, dass jemand Selbstkritik übt und sich in seinem Sound weiterzuentwickeln versucht.


    Ich bin ebenfalls gespannt. Und da in diesem Zitat auch das Wort "Trance" auftaucht, hoffe ich, dass zumindest nicht alles auf dem Album zu sehr verpoppt klingt.

    Wo bleibt denn das Happy End :huebbel:?


    Mal ehrlich, selbst wenn man einen so strangen Film wie diesen produziert, sollte es da nicht trotzdem irgendeinen Punkt geben, der sich abhebt, einen aufschauen oder erstaunen lässt. So'ne Art Höhe- oder Wendepunkt.


    Kommt mir gerade vor wie "Hurz" von Hape Kerkeling. Er verarscht das vermeintliche Fachpublikum und die sagen, wie entzückt sie von der geballten Kunst sind.


    Mich spricht es jedenfalls nicht an. Weder die Bilder noch die Musik.

    Irgendwie klafft da bei diesem Track eine gewaltige Lücke zwischen den verwendeten Sounds und dem Stil deiner Produktion. Ich wäre auch sehr daran interessiert, welches Equipment du verwendet hast.


    Was ich damit meine ist, dass die Sounds, wenn auch etwas veraltet, an sich wirklich ziemlilch gut klingen, dein Stil zu produzieren aber sehr schwankend und teilweise abgehackt daher kommt. Vor allem die Steigerungen mit den hämmernden Drums sind doch sehr plump geraten, so wie eigentlich alle Übergänge in diesem Track. Wenn ich recht gehört habe, ist der High Cut der einzige Effekt, den du automatisiert hast.


    Ganz im Kontrast dazu mutet die Hauptmelodie sehr filigran an (wenn auch nicht wirklich ausgereift). Was mich zu der Frage bringt: Warum strengst du dich bei der Soundauswahl und der Melodie an und vernachlässigst alles andere komplett?


    Irgendwie komme ich einfach nicht von dem Gedanken weg, dass hier zumindest teilweise mit vorgefertigten Sequenzen wie z. B. bei Magix Music Maker gearbeitet wurde.


    Ich weiß, dass das wahrlich kein Kompliment für jemanden ist, der sich alles selbst erarbeitet hat, aber das ist mein Eindruck.


    Ansonsten würde ich mir in Sachen Geschmack aber nichts aufschwatzen lassen. Wenn du Hands Up magst, bist du hier sicherlich nicht ganz richtig, du musst aber auch nicht zum Trance konvertieren, weil andere es verlangen.


    Nils : eine Auflistung deiner Lieblingsproduzenten mag zwar dazu dienen sich mal umzuhören, was es noch so in der großen weiten Welt der Musik gibt und man kann sich sicherlich an diesen Produzenten orientieren, muss man aber nicht. Anderen den eigenen Geschmack aufzudrücken ist nicht hilfreich.

    Ich hoffe, du nimmst das nicht persönlich, aber ich würde gerne auf dieser Ebene des Austauschs bleiben.


    Der Grund dafür ist vor allem, dass man hier im Tranceforum einigermaßen allgemeingültig und für alle sichtbar schreiben kann.


    Andere können sich wiederum auf das Geschriebene beziehen und ich bin nicht der Einzige, der sich dann speziell deinen Anfragen widmen muss.


    Das ist ja der Vorteil einer Community. Außerdem bin ich nicht allwissend. Hier findet ein ständiger Austausch statt, bei dem du aus mehreren Antworten das Beste für dich herausziehen kannst.


    Wenn du noch weitere Fragen hast, dann stell sie einfach im dafür vorgesehenen Topic, dann wird sich schon jemand um dich kümmern!

    Naja, erstens hat Schiller dir ja schon ein paar Ratschläge gegeben und zweitens wurde, glaube ich, auch schon genannt, dass es hier im Tranceforum spezielle Seiten gibt, die sich auf die Arbeit eines DJs konzentrieren.


    tranceforum -> deejaying&producing -> deejaying!


    Innerhalb dieses Bereichs kannst du dann auch die Suchfunktion nutzen, wenn du's etwas genauer haben willst. Ansonsten einfach mal die aufgereiten Beiträge überfliegen und die für dich passenden durchlesen.


    Ich werde dir trotzdem mal eine Hilfestellung geben und somit off-topic gehen.


    Prinzipiel ist das Deejaying in unserem digitalen Zeitalter recht simpel (ich beziehe das jetzt mal auf das Equipment, das du zu nutzen anstrebst).


    Den Sync-Button hast du ja jetzt schon kennengelernt, also schon die halbe Miete drin, wenn du den leichten Weg beschreiten möchtest.


    Willst du dir das Pitchen (Angleichen des Tempos) selbst erarbeiten, so geht das mehr oder weniger (je nach Begabung) nur mittels Übung.


    Ein Track spielt (und ist für die Umgebung zu hören), den zweiten hörst nur du. Den zweiten Track kannst du dann bearbeiten. Für diesen Track brauchst du dann einen Cuepoint (am simpelsten wäre hier der erste Drum im Track), von dem an du immer wieder starten kannst. Grundvoraussetzung ist natürlich immer, dass du dich schon mit den grundlegenden Funktionen deines Equipments auskennst - siehe Bedienungsanleitung. Du startest dann die Wiedergabe des zweiten Tracks am Cuepoint, wenn ein Drum des ersten Tracks erklingt (also zeitgleich, dazu bräuchte man Rythmusgefühl, welches dir die fortlaufenden Drums aber eigentlich vermitteln).


    Hier ist ein kurzer Exkurs in den grundsätzlichen Aufbau eines Trancetracks nötig.


    Trance spielt in der Regel mit einem gleichbleibenden Tempo im Vier-Viertel-Takt. D. h. auf jedem Viertel erklilngt ein Drum und auf jedem zweiten Viertel der Clap. Acht aufeinander folgende Takte ergeben in der Regel eine "Sinneinheit"; mit Beendigung einer solchen "Sinneinheit" verändert sich in der Regel etwas am Track (neue Elemente stoßen hinzu, fallen weg, es erfolgt ein Break etc.). Oftmals wird eine solche Sinneinheit auch mit einem Crash oder ähnlichen Effekten eingeleitet.


    Dieses Wissen ist nötig, damit du zwei Tracks nicht versehentlich so übernander legst, dass auf einmal auf jedem viertel Takt ein Clap zu hören ist. Auch die Verschiebung der von mir benannten "Sinneinheiten" ist eher zu vermeiden.


    Hast du es nun geschafft, die Drums zeitgleich abspielen zu lassen, wirst du, je nachdem wie groß der Tempounterschied zwischen den beiden Tracks ist, recht schnell bemerken, dass sich die Drums gegeneinander verschieben. Deine Aufgabe ist es nun herauszuhören, ob Track zwei schneller oder langsamer ist als Track eins. Hilfreich ist es hier, Track zwei probeweise zu verlangsamen oder zu beschleunigen. Bei Plattenspielern würde man jetzt einfach die Platte etwas abstoppen oder anschieben. Da ich nicht mit dem Traktor arbeite, musst du dich mit der speziellen Vorgehensweise auseinandersetzen (Bedienungsanleitung!). Hast du herausgefunden, ob Track zwei langsamer oder schneller ist, fängst du an sinngemäß zu pitchen (beim Traktor wird bestimmt pro Track ein Pitchfader dargestellt, den du mit der Maus hin- u. herziehen kannst). Dieses Prozedere (abbremsen/anschieben + pitchen) wiederholst du dann so lange, bis Track zwei auf gleichem Tempo ist wie Track eins.


    Es kann auch im Folgenden noch vorkommen, dass du während des Überblendens noch am Tempo nachregulieren musst. Auch hier kannst du leicht abbremsen oder anschieben.


    Beim Überblenden dann darauf achten, was ich zum Aufbau eines Trancetracks genannt habe, und zum richtigen Zeitpunkt die Wiedergabe vom Track zwei starten. Klingt unter den Kopfhörern alles stimmig, kannst du damit beginnen, Track zwei einzublenden; entweder ganz langsam und seicht oder auch mal etwas zackiger. Der beste Moment hierfür ist der Beginn einer "Sinneinheit". Bevor du den Track zwei einbelendest, solltest du evtl. die Tiefen runterdrehen, da die zwei übereinander spielenden Tracks ansonsten sehr laut und wirr daherkommen. Hat Track zwei jetzt seine volle Lautstärke erreicht...


    Hier braucht es auch noch einmal eine kurze Exkursion: Bevor du mit dem Mixen beginnst auf die Lautstärken achten! Track eins sollte allein schon nicht übersteuern und Track zwei sollte nicht wesentlilch lauter oder leiser sein als Track eins. Die Ausgangslautstärken müssten beim Traktor in der Nähe des gespielten Tracks irgendwo grafisch dargestellt sein.


    ...(weiter im Text), kannst du die Tiefen von Track zwei aufdrehen und zeitgleich die Tiefen von Track eins rausnehmen. Dies ist ein recht angenehmer Effekt, wie ich finde. Allerdings ist jegliche Spielerei mit EQ, Effekten etc. eine Frage des Geschmacks, der Kreativität usw. Will heißen, mein Vorschlag ist als solcher zu betrachten und kein Allheilmittel. Egal wie viel ich dir hier erzähle, letztendlich musst du einfach mal alles ausprobieren.


    Nun musst du noch Track eins auf gewünschte Art und Weise rausnehmen und der Übergang dürfte geglückt sein.


    Noch was zum EQ (Kurzform für Equalizer). Bei einem gängigen DJ-Mixer (etwas ähnliches müsste auch beim Traktor integriert sein) herrscht der Drei-Band-EQ vor. D. h. du kannst Höhen, die mittleren Frequenzen und die Tiefen ansteuern. Jeder einzelne Regler bezieht sich auf einen bestimmten Frequenzbereich des Tracks, bzw. auf dessen Lautstärke. Drehst du beispielsweise die Tiefen runter, hörst du nur noch die mittleren und hohen Frequenzen usw. Es bringt also gar nichts wenn du in alle Bereiche mehr Druck reinbringen willst und alle Regler zeitgleich weiter aufdrehst; das entspräche einer Erhöhung der gesamten Ausgangslautstärke des Tracks. Genauso verhält es sich beim Runterregeln. Und die Moral von der Geschicht: das Betätigen von EQ-Reglern bewirkt nur etwas, wenn du sie relativ zueinander verwendest. Eigentlch logisch, aber nach meiner Erfahrung ein häufiger Anwendungsfehler.


    In Punkto Equipment gibt es gerade in unserer Zeit des vermeintlichen Umbruchs drei grundlegende Typen. Schallplatte, CD, Dateien. Ich will dir hier zu keinem der drei anraten, da auch das stark geschmacks-, stil- und typenabhängig ist. Aber man kann sich ja mit allen Varianten einmal auseinandersetzen.


    So, das muss erst einmal reichen.

    Hab erst überlegt, ob ich überhaupt etwas schreibe. Der Grund dafür ist, dass ich eher selten aktiv House höre.


    Aber da hier ja noch niemand ein positives Feedback zurückgelassen hat, dachte ich mir, dass ich das mal übernehmen könnte.


    Ich empfinde den ganzen Track als sehr entspannt und angenehm zu hören. Die Vocals passen gut rein und das Ganze is für ne Housenummer auch nicht zu monoton. Ich find's auch nicht zu poppig (zwar dominieren die Vocals den Track, allerdings wird hier nicht die typisch kommerz-orientierte, billig aufgesetzte Stimmung verbreitet, was für mich oftmals den Kern von Pop darstellt).


    Die Hinzunahme des Pianos am Ende wertet den Track auch noch einmal ein wenig auf, weil eben somit ein zusätzliches Element für Abwechslung sorgt.

    Komisch, komisch, das Ganze.


    Da fällt mir mal wieder auf, dass man von sich nicht auf andere schließen sollte. Wie kommt man nur darauf hier so etwas reinzustellen, also ich meine jetzt: Tranceforum -> Tunes (nicht Youtube).


    Ich würde mich erst einmal mit der Materie beschäftigen, sprich was stellen andere hier rein und worum geht's hier eigentlich.


    Dann die Frage: Was ist ein Remix? Man muss sich wahrlich nicht mit musikspezifischen oder produktionstechnischen Fachbegriffen auskennen; jeder der irgend eine Art von tanzbarer Musik zu Hause hat, wie hier z. B. die mp3s, wird doch erkennen, dass ein Remix im Gegensatz zum DJ-Mix etwas mit Musikproduktion zu tun hat.


    Also ich würde dir raten noch einen Schritt weiter zurückzugehen und mich fragen: was will ich eigentlich ? DJ? Produzent? Beides?


    gaehnchen : einen ähnlichen Gedankengang hatte ich anfangs auch, obwohl ich das Zitat nicht kannte. Ein Eingriff wäre sicherlich angebracht, allerdings könnten die zuvor genannten Ratschläge, wie z. B. die von Schiller auch zur Besserung verhelfen.


    Weiter im Text: Wie schon von meinen Vorschreibern genannt, würde ich rein gar nichts mit Magix-Produkten machen. Du hast ja zum Glück erst 20 € dafür ausgegeben.


    Der beste Rat in Punkto Equipment, egal ob Hard-, Software, zum Mixen oder auch Produzieren: beschäftige dich mit der Materie. Sowohl zum Mixen als auch zum Produzieren gehört es schon mal dazu, sich zu belesen, erkundigen, vergleichen, Tutorials anschauen, Bedienungsanleitungen durcharbeiten, antesten etc..


    Dann bleiben dir auch Fehlkäufe erspart. Allerdings darfst du auf keinen Fall erwarten, dass professionelles Equipment einen Profi aus dir macht.


    Wie in anderen Bereichen des Lebens werden Dinge nur gut, wenn man an ihnen arbeitet.


    (oh man, da is ja schon wieder ne halbe Prädigt draus geworden)

    mmmh, liegt vielleicht daran, dass der erste Teil des Remixes sehr nahe am Original ist und somit auch eine x-beliebige Club/House - oder was auch immer - Version sein könnte. Ist ja nur ein Dance-tauglicheres Drum&Bass-Gerüst drumherum gebaut worden.


    Dann noch nen plötzlicher Wandel/Cut zu trancetypischen Pads, damit man es auch noch als Trance erkennt und fertig isses.


    Nichts was ich mir nocheinmal anhören müsste. Ich fand die anderen Remixe aber auch alles andere als hörenswert. No Air ist absolut grausam und der Remix von Not Falling Apart total verpoppt.


    Alone In The Dark ist in dieser Aufzählung wohl noch am besten, is aber auch nix, was man nicht schon von Tiesto kennen würde.

    Also qualitativ, denke ich, ist an dem Track absolut gar nichts auszusetzen. Ob der Track gefällt oder nicht, ist hier einzig und allein eine Frage des Geschmacks, bzw. Stils.


    Ich empfinde es auch nicht als so plump, dass man hier Namen wie Rocco oder Pulsedriver in den Raum werfen müsste.


    Es hat zwar in gewisser Weise etwas altbackenes, aber wenn ich mir die Releases bei beatport und Co. anhöre, ist der Track wohl durchaus konkurenzfähig - keine Spitzenklasse und auch nicht besonders innovativ, aber nach meiner Meinung solide bis gut.


    Wie für diese Art von Trance typisch, ist hier besonders die Verbreitung euphorischer Stimmung gut gelungen.

    Also ich muss sagen, wenn es wirklich das erste ist, was du jemals mit einem Sequenzer zu stande gebracht hast, bin ich durchaus beeindruckt!


    Dennoch werde ich hier mal alles an Kritik auflisten, was ich so finde. Dabei orientiere ich mich qualitativ an der Musik, die ich mal als "professionell" bezeichnen würde - alles andere bringt ja nix!


    Warm Strings:


    Bei diesem Track empfinde ich den Aufbau zunächst als zu schnell, will heißen, dass du ziemlich flott damit beginnst, melodische Elemente einzubringen. Wenn ich das hier richtig gestoppt habe, liegt dieser Moment genau bei 54 Sek. Is zwar eigentlich mehr eine geschmackliche Frage, aber dennoch denke ich, dass so ein Track anfangs etwas monotoner sein muss. Oftmals wird eine gewisse Abwechslung und Spannung durch Effektspielereien und natürlich durch hinzufügen neuer Elemente (Drum - Bass - Subbass - hier und da nen neues Percussion-Element etc.) erzielt.


    Dafür dass du diese Melodiefetzen schon so früh einbringst, spielen Sie dann ziemlich lange recht eintönig vor sich hin und dominieren dann den Track. Du wechselst zwar in den Sequenzen und Sounds hin und her, dennoch empfinde ich die eingesetzten Melodiesequenzen in ihrer Gänze als zu langweilig. Ist es hier dein Ziel, den Track aus meloldischer Sicht recht monoton und minimal zu halten, so würde ich für die nötige Abwechslung mehr mit den Sounds spielen und gewisse Automationen arrangieren. Am gängigsten wären hier Filter Cutoff (egal ob high oder low) oder vielleicht auch mal am Release drehen (a la Tiestos Traffic oder Flight 643). Einfach mal an den Synthies rumspielen und erkunden.


    Was ich lieber mag, das ist nun aber gänzlich eine Frage des eigenen Geschmacks, sind ausgefeiltere Melodien, die sich über acht Takte oder länger ziehen. Will heißen, mir sind die Melodiesequenzen zu kurz, oder aber in ihrer Kürze nicht würzig/kernig genug.


    Die eingesetzten Sounds empfinde ich fast alle als recht gelungen und passend. Was hier gänzlich fehlt, bzw. viel zu leise ist, ist die Bassline. Für die Abmischung würde ich immer den Vergleich mit einem ähnlichen (bezogen auf Grundstimmung und Produktionsstil) "professionellen" Track empfehlen.


    Ein Sound der mich hier aber wirklich stört, ist das eingesetzte Pad. Es ist zwar nur eine Vermutung, aber ich gehe davon aus, dass du hier versucht hast, einen trance-typischen Lead Sound einzubeziehen. Herausgekommen ist dabei aber etwas, was für mich eher nach Achtzigern klingt. Bei nem vernünftigen Synth müsstest du eigentlich unter den Presets etwas finden, was dir zumindest bei der Orientierung nach einem guten Sound weiterhilft.


    Was mir insgesamt ganz gut gefällt, ist der Einsatz der Effekt-Sounds und auch die recht dichte Stimmung.


    Was die Gesamtstimmung angeht, empfinde ich Firstable als besser gelungen als Warm Strings. Hier passen die Sounds und Sequenzen besser zu meiner Vorstellung von einem minimalen, progressiven Trance Track.


    Hier hast du es auf jeden Fall gut hinbekommen, für eine düstere Athmosphäre zu sorgen. Aber auch hier wird's mir mit der Zeit zu langweilig.

    Also ich habe den Track erst gestern beim Durchhören der aktuellen Releases gehört und bin echt beeindruckt. Schöne progressive Aufmachung trifft auf verträumte Melodieelemente - genau nach meinem Geschmack.


    Und endlich mal wieder etwas, das sich positiv abhebt.


    Dass hier auf ein Piano Break verzichtet wurde, empfinde ich auch eher als positiv, sonst wär's doch irgendwie zu langweilig auf Dauer.

    Also erstmal muss ich sagen, dass ich Sounds of Extacy wesentlich besser finde als die Tracks auf deiner MySpace Seite. Das liegt hier vor allem an der verwendeten Melodie. Auch wenn mir das Grundkonstrukt irgendwie bekannt vorkommt, (was in der Tranceszene nicht unüblich ist) ist vor allem das Intro gut gelungen. Wie oben schon erwähnt, meine ich ausschließlich die Melodie selbst, denn bei der Besetzung der Noten durch die Sounds/Instrumente sehe ich einen der beiden "großen" Kritikpunkte.


    Dabei meine ich gar nicht mal, dass du das allseits beliebte Piano verwendet hast, sondern dass irgendwie alle Sounds und auch der Produktionsstil selbst extrem nach Oldschool klingt. Die Synthie-Sounds klingen irgendwie nach Standart-Reason-Presets und auch der Bass Sound nach End Neunzigern. Wenn ich das richtig heraushöre, gibt es auch nur einen Bass Sound. Hier könnte man durch verschiedene Sounds in unterschiedlichen Frequenzlagen mehr Fülle und Abwechslung in die Tiefen bringen.


    Dabei bin ich gleich bei Punkt 2 angelangt. Du beendest die einzelnen Abschnitte deines Tracks recht "plump"; ne abschließende Drum mit nem Crash zusammen und gut is. Oder auch der freigestellte Trommelwirbel, bevor der Mainpart dann richtig losgeht, sind zu simpel. Wenn man die Dinge einzeln benennt, sind es vielleicht nur Kleinigkeiten, die dann im Ganzen zu dem Oldschool eindruck führen (wie schon genannt: Trommelwirbel, Reverse Crash, Crash sind die drei Dinge, die die Steigerungen und Veränderungen ankündigen und ausmachen; die typische/alte Drum-Bass-Abfolge und auch die Break Beats im Break).


    Diese Stilelemente sind natürlich Standart im Trancebereich, werden aber von den Pros heutzutage nicht mehr so in den Vordergrund gestellt oder alleine stehen gelassen - nicht dass du das so verstehst, dass ich was gegen Crashes oder Revese Crashes habe, die gehören einfach dazu.


    Das Ganze muss nach meinem Geschmack irgenwie runder werden. Ich vermisse umspielende und begleitende Sounds und Effekte.


    Insgesamt sind es aber vor allem die Sounds, die einem hier das Gefühl geben, dass der Track schon um die 10 bis 12 Jahre alt sein muss.

    Ich kann mich der hiesigen Grundstimmung nur anschließen. Mal wieder nen schöner Track auf Anjunabeats.


    Da ich das Original (wie wohl die meisten anderen hier) schon vom Album kenne, emfinde ich die "Club-Umsetzung" von A&B als erwartungsgemäß, da der Track ja so ziemlich 1 zu 1 umgesetzt wurde.


    Ansonsten emfinde ich vor allem den Duderstadt Remix als herausstechend. Nicht unbedingt, weil er besonders innovativ geraten ist (eben typischer Duderstadt Stil ), sondern weil hier ein alternatives Melodieelement geschaffen wurde. Hier habe ich den Eindruck, dass der Gesang und die Instrumentalelemente sich "gleichberechtigt" abwechseln, bzw. ergänzen, während die anderen Remixe komplett auf den Gesang fixiert sind ( ...und die Piano-Abfolge ).


    (Außerdem steh ich einfach auf die Produktionen von Duderstadt; schön drückend und abwechslungsreich in den Tiefen, simple, aber effektive Melodiefetzen; und das ganze ohne zu Bigroom-lastig zu werden)


    Danach kommt in meiner Rangfolge gleich der Maor Levi Remix. Ich sehe es auch so, dass der Stil sehr an Andy Duguid erinnert, momentan habe ich aber noch nicht genug davon.


    Die weitern Mixe sind ansonsten zu sehr an das Original angelehnt( da sie ja alle mit der Original-Piano-Abfolge arbeiten), als dass ich sie als herausragend einstufen würde.


    Insgesamt wie von A&B gewohnt: top Trance auf hohem Niveau.

    @ BSound & gaehnchen:


    Danke erstmal für die umfangreichen Kritiken!!!


    Das "Höhen-Problem" ist mir beim Abmischen auch schon aufgefallen, so dass ich dort, wenn auch noch nicht ausreichend, versucht habe, den höheren Bereich des Melodieparts herunterzuregeln. Ich habe da aber insgesamt noch Probleme, da Abmischen und Mastering nach meiner Auffassung weniger intuitiver, sondern eher technischer Natur sind und mir somit mehr Arbeit als Spaß bringen.


    Die Sounds, die ich verwendet habe, sind zum größten Teil auf meinen Bedarf abgewandelte Presets. Meine Herangehensweise ist hierbei recht unterschiedlich. Mal werde ich von einem Preset inspiriert, so dass ich es mir nach und nach so zurecht schustere, bis es meinen Vorstellungen entspricht, oder ich habe schon eine klare Vorstellung davon, wie ein Sound sein soll, dann fang ich auch mal bei Null an und bastle so lange, bis es mir zusagt.


    Vor allem die Bässe sind hier noch sehr an ihre Presets angelehnt. Die "kreischenden" Sounds, die den Melodiepart ausmachen, habe ich hingegen selbst erstellt.

    Ich glaube, das was hier vor allem fehlt, ist die (ich nenn' es mal:...) technische Qualität.


    Was gaehnchen schon in Bezug auf die Drums angemerkt hat, würde ich auf alle eingesetzten Sounds erweitern.


    Ich habe mich in letzter Zeit bei meinen Produktionen sehr darauf konzentriert, es den "Profis" gleichzutun. Damit meine ich natürlich nicht, irgendwelche Sounds so nachzubauen, dass sie am Ende eine Eins-zu-eins-Kopie darstellen, oder dass der Trackaufbau genau der selbe ist, wie bei deinem Lieblingstrack. Dennoch trägt der direkte Vergleich zu einem "professionell" produzierten Track vielleicht etwas zur qualitativen Orientierung bei. Das meine ich nicht nur in Bezug auf die verwendeten Sounds sondern auch auf das Abmischen und Mastern.


    Das gelingt mir zwar auch noch nicht 100%ig, aber mir hilft es jedenfalls, wenn ich (weniger bei der eigentlichen Produktionsarbeit, sondern...) gerade beim Abmischen und Mastern auf einer Spur einen professionellen Track liegen habe, der ungefähr dem Stil meines Tracks entspricht und natürlich professionell angefertigt wurde. Beim direkten Vergleich bekommt man dann umso schneller mit, wo es sich komplett anders anhört, obwohl das eigene Gehör einem vielleicht schon gesagt hat, dass das Ganze schon wirklich geil klingt.


    Das ist zwar zum einen oft ernüchternd und erfordert einen gewissen Ehrgeiz, aber es hilft (mir zumindest), dem erstrebten Ziel näher zu kommen.


    Eins noch. Das ist sicherlich reine Geschmackssache, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das namengebende Sample, das du sicherlich aus irgendeiner Lo-Fi Sampledeponie gezogen hast, irgend einen Track bereichern kann.

    Ich kann mich gaehnchen nur anschließen: hört sich für mich auch sehr nach "Stella" an (ohne dass es nach Kopie klingt!). Insgesamt wirklich schön entspannend und zum gedanklichen Abdriften.


    Allerdings glaube ich auch, wie die meisten meiner Vorredner (wenn ich das richtig interpretiert habe :gruebel:), dass irgend etwas prägnantes, also z. B. die angekündigten Vocals, fehlt.


    Bin also ebenfalls gespannt, wie sich der Original Vox Mix anhört, zumal deutsche Vocals ja relativ unüblich sind.

    Ich habe How far is the North schon vor ein paar Tagen heruntergeladen und nun endlich auch mal die Zeit, etwas dazu zu schreiben. Da der Track selbst sehr komplex und hochwertig ist, wollte ich auch kein Statement wie: "Geiler Track! Weiter so!" abgeben.


    Vorweg will ich sagen, dass ich in aller Regel ziemlich streng in der Betrachtung und Bewertung von Trancemusik bin. Was mir nicht 100% gefällt, kaufe ich auch nicht, was ich bei Promo-Tunes wie in diesem Forum nicht gut finde, lösche ich auch gleich wieder. Ich habe auch denselben Anspruch an meine Produktionskünste und versuche mich ständig weiter in Richtung "Profi-Niveau" zu entwickeln(...ich schweife ab...).


    Wie auch immer, deinen Track habe ich noch!


    Wie oben schon angedeutet, empfinde ich How far is the North als einen Track auf hohem produktionstechnischen Niveau. Auch die eingesetzten Instrumente gefallen mir ausnahmslos. Der Track wirkt extrem chillig (ohne seinen trance typischen Charakter zu verlieren) und lässt einen/mich recht schnell abschweifen, was je nach dem, was man bezwecken will auch ein Kritikpunkt sein kann.


    Ich empinde den Track, bzw. die gleichzeitig spielenden Instrumente nicht unbedingt als überladen, die Melodie nach dem Break aber vielleicht etwas zu dahinplätschernd. Wie schon oben gesagt, ist hier fraglich, was man erreichen will. Meiner Meinung nach hätte eine prägnantere Melodie im Hauptteil noch einmal (neben dem komplexen Aufbau und dem verträumten Break) für ein weiteres "Aufsehen" gesorgt. So verliert der Track zwar nicht an Würze, gewinnt aber im Hauptteil auch keine mehr hinzu.


    Insgesamt ist How far is the North für mich eine äußerst gelungene Sache und wenn man sie mir inmitten eines (sehr chillig geratenen) professionellen Sets vorgespielt hätte, hätte es für mich auch keinen Zweifel daran gegeben, dass dieser bei irgendeinem renomierten Trance-Label released worden ist.

    So, hab jetzt mal nen anderen Filehoster gewählt und selbst einmal downgeloaded. Jetzt müsste es klappen. Der Link oben ist aktualisiert!


    Danke für den Hinweis!

    Wie alle Anderen in dieser Rubrik, bin auch ich darauf aus, möglichst viele Meinungen und Kritiken zu ergattern (egal ob produktionstechnische Aspekte oder Trackaufbau, Mello etc.).


    Ich will selbst zur Enstehungsgeschichte, oder zu dem, was ich mit dem Track verbinde, nicht allzu viel sagen, sondern lieber die Gedanken Anderer dazu hören/lesen, um dann die Kritiken in meine nächsten Tracks zu integrieren.


    Nur Eins noch vorweg (damit man weiß, worauf man sich beim Download einlässt :D) : ich denke der Track ist im Bereich "uplifting" bzw. "melodic" einzuordnen.


    Niles - Take-Off
    www.uptrax.com/niles


    (hab noch den uptrax Link hinzugefügt, so kann man sich's auch anhören, ohne die kompletten 20mb downzuloaden)

    daniel85 & WorlTrance:


    tja, was soll ich dazu noch sagen? "Schuldig im Sinne der Anklage"!


    Aber so hat sich mein Wissen, wenn auch auf schmerzliche Art und Weise, mal wieder erweitert.


    Wie dem auch sei, ich denke mein Grundanliegen ist dennoch rübergekommen: Irgendwo gabs mal einen der hat's erfunden und viele Andere sahnen ab. Dass das kein trance typisches Problem ist, ist mir klar. Aber es ist eben auch hier sehr verbreitet. Und ob man nun auf solche Remakes steht oder nicht und es vielleicht sogar gut findet, dass die alten Sachen mal etwas "aufgepeppt" werden ist wie Alles in diesem Forum Geschmackssache.


    Ich danke auf jeden Fall für die Aufklärung!

    Das "Problem" an dieser Sache ist allerdings, dass sich mit diesen Mitteln Kohle und Ruhm (naja, also innerhalb der nicht all zu üppigen Tranceszene) verdienen lässt, indem man die Kreativität Anderer (aus-)nutzt.


    Selbst wenn es einem Produzenten mal in den Fingern juckt, einen Klassiker zu verarbeiten, dann könnte man es doch einfach so machen: "Cygnus X - The Orange Theme(Deadmau5 2008 Remix)".


    Das wäre zwar genauso unkreativ, aber "ehrlicher". So wird darauf gesetzt, dass die ehemals im Sandkasten Spielenden gar keinen Schimmer davon haben, dass die Idee "geklaut" ist, sondern Deadmau5 jetzt für seinen Track mit der genialen Mello huldigen. Das ist meiner Meinung nach ein Grundsatzproblem.


    Ansonsten finde ich die Verarbeitung, losgelöst von diesem Grundsatzproblem, nicht schlecht, wenn auch ein wenig zu Deadmau5 typisch.

    Hab den Track gestern zufällig bei youtube gefunden und war sofort begeistert. Die weitere Recherche hat mich dann zu Anjunabeats geführt, wo es bereits eine Maxi CD gibt. Und allen Hörern der bekannteren Radio-Shows könnte der Track evtl. auch etwas sagen, da er wohl schon im Zeitraum Mai-Juni 2008 bei Anjunabeats Worldwide lief.


    Beim Online-Vinylvertrieb deejay.de gibt's zumindest schon einen Vorverkauf mit Datierung auf den 28.07.08. Eine Downloadmöglichkeit bei den gängigen Portalen besteht noch nicht.


    Jetzt aber zum Track selbst:


    Link YouTube


    Anhken@myspace


    Mich hat er vor allem durch den hohen Kontrast zwischen verspielten und verträumten Melodieklängen und dem kompromisslosen progressiven und treibenden Beat begeistert. Besonders das Zusammenspiel dieser beiden Elemente ist hier klasse gelungen. Da hier nicht erst das typische progressive Geratter kommt, dann der Melodiebreak und dann rattert es einfach weiter, sondern alles miteinander verbunden wurde, ist der Track für mich ein absolutes Highlight.


    Auf der B-Seite, nur um es einfach mal zu nennen, wird es wohl einen Track namens "Offset" geben. Dieser ist natürlich ebenfalls auf der MySpace Site von Anhken zu hören.

    Ich hab mir mal die beiden Seiten dieses topics durchgelesen - und ich muss sagen, es ist eines der wenigen, bei dem ich sowohl die Für- und Wider-Argumente nachvollziehen und nachempfinden kann.


    Gedanklich habe ich mich jetzt schon so gut wie vom Vinyl-Kauf getrennt.


    Als ich angefangen habe aufzulegen, da war es neben dieser gewissen coolness, es wie ein richtiger DJ zu machen, vor allem die Exklusivität der Tracks auf Vinyl. Die richtigen/guten Trance Sachen gabs eben nur auf Vinyl - auch wenn das Medium an sich wohl schon seit längerm veraltet ist.


    Diese Exklusivität geht aber mehr und mehr verloren, bzw. verschiebt sich auf die digitalen Releases. Entweder muss man ewig warten, bis ein Track endlich auf Vinyl veröffentlicht wird (ich denke jetzt z. B. an Carl B - Chasing Leaves) - da hat man sich den Track schon fast wieder zu oft angehört, bis man die Platte in Händen hält - oder der favorisierte Track wird ausschließlich digital released (z. B. Cressida - 6am(Kyau&Albert Rmx)), obwohl er wie im Beispiel nicht das undergroundigste des Undergrounds ist, oder die favoriesierten Remixe gibt es einfach nicht auf Vinyl. Das ist für mich jedenfalls der erste Anstoß zum Umdenken gewesen.


    Die Frage des Geldes ist natürlich ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Auf einer 8,-€ Platte plus Versandkosten ist, wie es ja hier schon genannt wurde, in der Regel nur ein Mix drauf, der mich wirklich zum Kauf veranlasst. Eine wirkliche Doppel-A-Platte ist ja eher selten und natürlich auch geschmacksabhängig als Doppel-A zu bezeichnen. Mehrere Remixe machen für mich auch nur selten Sinn, weil die Tracks ja trotz unterschiedlichen Remixern in der Regel auf das selbe Hauptthema stoßen( :gruebel:wen wundert's, bei gleichem Ausgangsmaterial). Also würde ich mir dann doch eher direkt den gewünschten Mix für 2 € holen wollen.


    Mit dem Anfassen oder auch im Bezug auf das Sammlerstück bin ich (auch) eher der pragmatische Typ. Das tolle daran ist für mich die Musik selbst.


    Was hier allerdings noch gar nicht angsprochen wurde, sind timecode-Vinyls. Das ist das "simulierte" Medium, zu dessen Kauf ich mich momentan hingezogen fühle. Vinyl-Feeling (ich habs leider noch nicht testen können, aber so soll's ja sein) trotz digital mixing. Da ich auch zu den "Heim-DJs" gehöre habe ich die Club-Equipment-Probleme sowieso nicht. Und von der Handhabung müsste ich mich nur minimal umgewöhnen.

    Wow, habs jetzt auch zum ersten Mal gehört. Black Minutes hat mich sofort begeistert. Vermittelt eine total groovige aber gleichzeitig chillige und treibende sommerliche Stimmung.


    Einfache und zugleich ansprechende Melodie in tollem Klanggewand!


    Far Away ist ne ganz nette Housenummer zum nebenbeihören(jedenfalls für mich als Trance-Anhänger).

    Also ich habe mir vor ein paar Jahren mal ein damals ziemlich hochwertiges Produkt aus der Music Maker-Reihe gekauft ("hochwertig" bezieht sich hier auf den Preis). Mein Problem war, wie es sicherlich auch hier der Fall ist, eine geballte Ladung Unwissen. So dass man versehentlich erstmal eine Menge Geld verschwenden kann bis man durch den Fehlkauf eines Besseren belehrt wird.


    Nach meiner Erfahrung sind die Magix Produkte reine Spaßprogramme, die aber schon bei einer minimalen Steigerung des Anspruchs deutlich den Spaß verderben.


    Will jemand meinen Rat in Sachen Computerspielen, so würde ich demjenigen auch nicht Solitär empfehlen, bloß weil man damit mal fünf Minuten Spaß haben kann!


    Auch wenn du das schon mittels dieses Forums tust, so kann ich nur raten, sich so gründlich wie möglich zu informieren, denn mit dem steigenden Anspruch steigt auch deutlich der Preis - und wenn es um 500 € bis 1000 € geht, sollte man Fehlkäufe vermeiden.


    Ich für meinen Teil würde Reason als Einstieg empfehlen. Es ist professionell genug, braucht nicht unbedingt zusätzliche VST Plugins(als Software nachempfundene Synths und Effektgeräte, die selbst einzeln nochmal 150 € - 400 € kosten) und ist verhältnismäßig günstig(ca. 400 €).


    Reason ist nicht nur Sequenzer(Software, mit der man alle einzelnen Bausteine(Sequenzen) zusammenstellt, verwaltet, Verläufe(z.B. der Lautstärke) erstellt ...), sondern beinhaltet eben auch "eingebaute" Klangerzeuger und Effekte.


    In der Spitzenklasse wird, soweit ich informiert bin, größtenteils mit Steinbergs Cubase und Apples Logic verfahren. Hier braucht man allerdings externe Geräte oder die genannten VST-Plugins um Klang und Effekt zu erzeugen(einige Sachen sind auch integriert, ob man allerdings damit nen ganzen Track basteln kann und will ist fraglich). Hier kosten nur die Sequenzer schon 1000 € (jedenfalls in den voll verwendbaren Versionen).


    Mal abgesehen von meinem persönlich Tipp, gehören aber alle Programme, die Daniel85 schon genannt hat zu den empfehlenswerten.


    Informiere dich am besten bei den Herstellerfirmen, in diversen Foren, gönn dir evtl. auch mal ne Fachzeitschrift(ich würde KEYS empfehlen) oder ein Buch, das sich damit beschäftigt.


    Ach ja, hier noch nen Link zur kostenlosen Probierversion von Reason 4.0.


    Und immer dran denken: nicht blind kaufen, sondern selbst ein Bild vom Produkt machen!

    Mit der Erfahrung der Trance Energy sieht das Ganze sicherlich vollkommen anders aus als aus meiner Perspektive - ich sitze hier am Rechner und höre mir das Ding auf YouTube an. Da ist der Rahmen sicherlich ein ganz anderer.


    Das Intro an sich (also der Filmsoundtrack) ist zur Einstimmung eines solchen Events sicherlich der Wahnsinn. Danach hätte man bestimmt alles "hinten dranproduzieren" können und man wäre noch vom Intro geflasht.


    Mir als "Heimhörer" geht es aber so, dass das Intro alles ausmacht, was mir als Trance-Umsetzung zu wenig ist.

    mmmhhh, find ich irgendwie befremdlich, diese Art des Produzierens.


    Da hat man auf der einen Seite einen schon fertigen Titelsong zum Film (welcher hier den einzigen Reiz des Tracks ausmacht) und auf der anderen Seite hat Mark Sherry da eine Trance-typische Drum & Bass-Phase.


    Das wird nun ohne gegenseitigen Bezug (man hätte die Melodie ja auch ansatzweise verarbeiten oder einarbeiten können) mehr oder weniger abgehackt nacheinander abgespielt und schon hat man einen tollen Trance-Track gebastelt.


    Beim S&T Remix verhält es sich ähnlich, nur dass sich zum monotonen Geratter noch vermehrt irgendwelche Stimmen (die Vermutung liegt nahe, dass sie aus dem Film stammen) hinzu gesellen.


    Hätte man bestimmt auch irgend etwas Schönes draus machen können.


    Wer's hören will ohne sich selbst durchzuklicken: Intro Mix


    Den S&T Remix hab ich nur bei den gängigen Download-Portalen anhören können.

    Zitat

    Original von Henning2
    Mann Mann Mann,
    da registriere ich mich hier endlich mal bei tranceforum.info in der Hoffnung auf einen Rückzugsort traumhafter Musik zu stoßen und muss dann so einen Verfall ansehen... :gruebel:.
    Orange Bill gleichauf mit 4ever welch eine Beleidigung.
    Was Kyau and Albert sich da geleistet haben is einfach nur der letzter Rotz, mit Gefühl und Emotionen so wie man es von Trance normalerweise kennt hat das nix zu tun.


    tja, das ist so eine Sache bei einem Forum, das sich mit der Meinungsäußerung zu Geschmacksangelegenheiten befasst. Anmelden und dann freuen, dass alle den selben Lieblingstrack haben ist auch irgendwie langweilig.


    Und nur weil ein Track beim Voting evtl. schlechter abschneidet, heißt das noch lange nicht, dass der Track schlecht ist - hier geht's ja um die besten Tracks.


    Ich stehe in der Regel auch mehr auf die traumhaften melodischen Stücke - und bei Orange Bill kann man nun überhaupt nicht von einer "schönen" Melodie sprechen, aber es hat(nach meiner Meinung) eben etwas, das so vorher nicht da gewesen ist. Es spricht mich an, ohne dass ich es genauer erklären kann.


    4ever von Solarstone hingegen ist prinzipiell ein wunderschöner Track, aber andererseits auch altbacken. Mich jedenfalls nervt es in der Regel eher an, wenn Produzenten in ihrem Arrangement, das schon mehrere Jahre alt ist, lediglich die Melodie ändern.


    Du wirst in diesem Forum aber noch des öfteren Tracks in den Himmel gelobt sehen, die nicht im entferntesten deiner favorisierten Musikrichtung entsprechen. Und woran liegts? Am Geschmack.

    Brian Cross spricht mich als einziges überhaupt nicht an.


    Solarstone ist eigentlich ganz schön, klingt aber als hätte der Track schon einige Jahre auf dem Buckel - wie Seven Cities eben.


    Nitrous Oxide: zwei schöne Tracks, aber vollkommen ohne Innovation.


    Drum habe ich mich für "Orange Bill" entschieden. Ja, richtig gelesen - kein Tippfehler und auch nicht die Seiten verwechselt. Der Track rockt auf eine ungewöhnliche Art und Weise.

    Zitat

    Original von Martin F. Lizard
    Pop oder nicht, es kommt doch eigentlich eh einfach nur auf gute Musik an.


    ...und da liegt doch irgendwo der Knackpunkt, oder nicht? Ich bin zwar eigentlich nicht der Typ, der gerne das Wort "Kommerz" in den Mund nimmt, denn eigentlich ist es ja so - oder es sollte so sein - , dass sich gute Musik auch entsprechend gut verkauft.


    Nach meiner Ansicht kommt es nun also auf die Motivation des Künstlers an. Macht der einfach die Musik, die ihn selbst absolut überzeugt und die potentiellen Käufer teilen diese Auffassung oder fragt sich der Künstler vor der Produktion, was er machen muss um einen höchst möglichen Absatz zu erzielen?


    Vielleicht gehe ich das ein wenig engstirnig an, aber eigentlich will ich ja gute Trance-Musik hören und nicht irgendein Pop-Gedöhns.


    Dass all unsere großen "Trance-Helden" es drauf haben, haben sie ja in der Vergangenheit gezeigt, ansonsten wären sie nicht da, wo sie sind.


    Trotzdem ist es so, und ich denke diese Auffassung ist recht objektiv, dass egal ob AvB, PvD, B&J, ATB, alle dazu neigen, zumindest ihre Singleauskopplungen derart zu "verpoppen", dass es eben nicht mehr die Musik ist, die ich als Trance identifiezieren kann.


    Ein Bassdrum auf jedem viertel Takt bei ca. 135 bpm höre ich auch in jedem zweiten Schlager und elektro-trance-sounds finden sich auch in den Singles von Usher & Co.


    Mir geht es zwar auch so, dass ich im Radio lieber ATB höre, als irgendeinen DSDS-Kandidaten, wenn ich allerdings gezielt EDM, bzw. Trance hören möchte, würde ich garantiert nicht das letzte Album von ATB auswählen.

    Habe mir gerade mal die gesamte Vinyl-Variante auf Cuepoint angehört und bin irgendwie hin- und hergerissen. Grundsätzlich stehe ich voll auf diese Art klassischer Melodien und Sounds - und der Break(ohne Vocals - die sind meiner Meinung gänzlich unpassend) ist voll und ganz nach meinem Geschmack.


    Nur ist mir das Original irgendwie zu progressiv. Mich stören dabei nicht einmal die Elektrosounds, sondern, dass die Melodie da irgenwie reingeschmissen wurde und dann auch wieder abgehackt wird - irgendwie vollkommen zusammenhanglos.


    Eine Uplifting-Variante ist also eher das, was ich bevorzuge. Nun ist es hier leider wirklich so, wie bereits vorher mehrfach geschrieben. Das Ganze klingt irgendwie alt und überholt. Vor allem die gängige Herangehensweise der meisten Produzenten - stecke neue Melodie in altes Arrangement - nervt mich ungemein.


    Die Melodie hätte einen bombigen Trance-Track machen können. So ist es nur ganz nett anzuhören - und es ist einfach schade, wenn aus "ganz nett" auch "hammer" hätte werden können.

    Ich kannte vorher nur den Miikka Leinonen Remix von Vast Visions Eclipse.
    Diesen fand ich schon ausnehmend gut. Deshalb war ich auch sehr gespannt, als ich hier von Galactic Evolution gelesen hatte.


    Ich habe den Track jetzt, wie von Andru empfohlen, beim günstigen Anbieter erworben(danke für den Tipp!) und bin vollends begeistert.


    Über den Verlauf des Tracks wurde hier ja schon alles gesagt und selbst hören ist sowieso tausend mal besser als eine Beschreibung durchzulesen(womit ich jetzt nicht die mühevoll ausgearbeiteten Beiträge schlecht machen will!).


    Auch wenn es innerhalb des Trance-Bereichs viele unterschiedliche Stile/Untergruppierungen/Richtungen und analog die entsprechenden Geschmäcker gibt, muss ich sagen, dass dieser Track vieles von dem beinhaltet, was ich für mich als Trance definiere.


    Einfach ein wunderschöner Track.

    Es ist zwar ganz nett, schon vorab des Verkaufs in den Genuss von Hörproben zu kommen; soweit ich das beurteilen kann, sind diese 10 sek-Hörproben allerdings in einem Bereich am Anfang der Tracks angesiedelt. Und wie das bei Trance, bzw. EDM so üblich ist, hört man da nur Drum und Bass.


    Also ich glaube, dass diese Samples nur einen sehr kleinen und ungenauen Einblick zulassen. Das, was man allerdings schon hören kann, klingt interessant. Ob sich aus diesen doch eher progressiv angelegten Drum und Bass-Phasen noch Melodien entwickeln, oder ob es eher minimal dahinplätschert, bleibt offen.


    Ach ja, noch was:
    Marco Cera : uridium meinte in der Tat das erste Album von B&J - "In da Mix"(unter anderem mit Cream, After Love und Flying To The Moon). Die Mixcompilations "The Mix" kamen erst später...unglückliche Wahl der Namen!

    Da ich mich kürzlich hier angemeldet habe, will ich auch wenigstens ein bischen zu mir sagen.


    Zum Trance bin ich mit dem Anfang der Dream Dance-Reihe gekommen; zumindest war das der Zeitpunkt, an dem ich mir gesagt habe: "das finde ich toll". Ich habe mir dann die ersten zehn Exemplare dieser Serie zugelegt und meine Interesse fortan ständig vertieft.


    Als nächstes waren es Blank&Jones, die mein Interesse um 1998 - 2000 herum im Besonderen auf sich gezogen haben (ich weiß, dass es hier im Forum sehr unterschiedliche Meinungen zu "Bimmel und Bommel" gibt - von einigen Ausnahmen abgesehen, finde ich deren Produktionen aber immer noch sehr gut).


    Danach habe ich wohl alles an Trance gehört, was in diesen Oberbegriff passt. Von Push über Tiesto bis zu Megara und DJ Scot Project. Eine Zeit lang war ich mal sehr auf Dumonde oder auch Wavetraxx fixiert.


    Momentan ist es so, dass ich in der Regel die gängigen Online-Plattenläden nach den aktuellen Tracks "absuche" und mir dann kaufe, was mir gefällt - unabhängig von Bekanntheit des Künstlers oder des Labels(wenngleich ich auch bei dem ein oder anderen Label und Künstler mit größeren Erwartungen herangehe).


    Trance sollte nach meinem Verständnis qualitativ bis verspielt produziert sein. In der Regel ist mir eine ausgefeilte Melodie wichtig. Es kann auch ein monotoneres Hauptthema sein, muss sich dann aber schon positiv abheben. Trance sollte meiner Meinung nach nicht zu poppig klingen und ohne Herrenstimmen auskommen. Ein schönes Instrumental ist mir meist lieber als ein Vocal, der nicht 100%ig überzeugen kann.


    Ich denke, ich werde nicht der eifrigste Tranceforum-User werden (da ich nicht ständig im Netz abhänge), werde mich aber dort einbringen, wo ich denke, etwas beitagen zu können.

    Also allgemein möchte ich erst einmal sagen, dass ich es sehr erstaunlich finde, was man teilweise so an wunderschönen tracks in Foren wie diesen findet. Wenn man so die gängigen Plattenläden durchstöbert, die ja die "professionelle" Musik verkaufen, höre ich teilweise wochenlang nur Schrott und lege mir keine einzige Platte zu.


    Nun konkret zum Track: die zweite Version finde ich besser und wesentlich stimmiger (ich beziehe mich hierbei auf den Kritikpunkt der Drums im Break, da diese in der ersten Variante wirklich etwas plump hereinkamen).


    Ansonsten: Einschicken und viel Glück! Ich würds kaufen!