Beiträge von Jamis

    Zitat

    Original von a'ndY
    Hmmm, also das einzige was ich beim Lernen wirklich hilfreich fand war die Anzeige wieviel gerade gepitcht ist - denn dass ein bpm ca. 0,74 % entspricht weiß man ja (...)


    Das kommt immer auf Stil und Tempo an. Wenn du housig mit 128 bpm auflegst, macht ein bpm wohl etwas mehr (~0,78%) aus, als wenn du mit 145 auf die Fresse gibst (~0,68%). Demzufolge: Gehör >> Gehirn >> Beatcounter

    Ganz zu schweigen von Monika Kruse, Lucca, Coco Fay... da gibt's schon etliche Vertreterinnen. Immer mehr in letzter Zeit, selbst in den kleineren Clubs.


    Bevor du zum ersten Mal vor Publikum stehst, wird ein Weilchen vergehen. Und selbst dann besteht noch keine Notwendigkeit eines Pseudonyms. Denn leider Gottes ist der Markt so überlaufen, dass du nicht mal eben einen Bewerbungsfesszettel mit "Ich bin DJ Break-Pete, hab zwar noch nie aufgelegt, aber würd gern mal euren Schuppen rocken" in Papierfliegerform abgeben kannst und gleich engagiert wirst. Mein Vorschlag:


    1. Sich in die Szene reinhören. *Wirklich* reinhören. Identifiziere deinen Stil. Welche Richtung gefällt dir? Welche würdest du gerne selbst mal zum Besten geben? Das muss nicht zwangsläufig deckungsgleich sein. Ich baller mir beispielsweise auch gern mal einen Abend mit Drum'n'Bass die Birne weg, aber selbst auflegen würde ich das nicht.


    2. Sieh' zu, dass du das selbst mal ausprobieren kannst. Wenn du irgendwo im Freundes- oder Bekanntenkreis Equipment oder meinetwegen auch nur Software stehen hast, kannst du testen, ob das überhaupt etwas für dich ist. Nicht selten ist man desillusioniert, wenn man feststellt, dass es völlig anders ist, als man zunächst dachte.


    3. Hör' dir deine bevorzugten Sets wieder und wieder an. Achte aber zunehmend auf die Übergänge, die Technik, die Spielereien. Wann wird welcher Titel wo wie eingespielt? Wie machen das die anderen?


    4. Üben


    5. Frustriertes Kopfschütteln, Sinnkrise.


    6. Weiter üben.


    7. Falls noch nicht geschehen: Endlich mal nach eigenem Equipment umsehen. Wenn du noch nicht aufgegeben hast, weißt du, dass du Spaß daran findest, und du gehst deinen Bekannten sicher schon auf den Zeiger. Allerdings wird spätestens hier mit großer Wahrscheinlichkeit eine größere Investition fällig.


    8. Noch weiter üben


    9. Wenn du glaubst, dass deine Leistungen irgendwann marginal hörbare Qualität erreicht haben, schneide hin und wieder ein paar Minuten auf dem PC mit. Möglicherweise kannst du dir bei Bekannten (oder hier) Meinungen über die Leistungen anhören, oder Verbessungsvorschläge bekommen.


    10. Nach dem wiederholten Durchexerzieren der Punkte 4 bis 6, 8 und 9 kannst du dich mal in deiner näheren Umgebung nach sogenannten "Open Turntables"-Events umsehen, wo man auch ohne Festanstellung mal abends für eine Stunde oder etwas länger auflegen kann, und teste so die Resonanz.


    11. In dem Moment, wo du auf einem solchen Event angesprochen wirst, und gefragt, ob man dich auch woanders hören kann, oder du nebenher vor lauter Langeweile selbst Tracks produzierst, die ankommen, *dann* kannst du anfangen, dir über ein Pseudonym Gedanken zu machen.




    Ach ja, und 12.: Ortographie wirkt Wunder! Egal, mit wem du Worte oder Zeilen wechselst. Wirklich.

    Von denen lief letzte Woche ein Replay auf ETN.fm. Einen absolut feinen Geschmack hat der Junge ja, und die 002er Episode wird auch lebhaft im Netz diskutiert. Die Playlist zum meines Erachtens deutlich besseren ersten Teils aber ist nirgends zu finden - weder im ETN-Forum, noch sonst irgendwo im Netz. Abgesehen davon, dass ich das Set als solches natürlich auch nicht mehr finde, interessiert mich die Trackauswahl sehr. Ich kannte wenig, aber mir gefiel fast alles. Kann mir da jemand von euch weiterhelfen? Oder kennt den guten Slowenen gar persönlich?


    Vielen Dank im Voraus.

    "Toca" ist meines Wissens etwas in Richtung "Berührung"... kann mich aber auch irren. Zu "Toca me" gibt es Lycirs? Außer "Toca me" und "Esta tarde" (oder so nen Schmus) kann ich da garnichts verstehen...

    Das erste ist irgendein Remix von Thomas Andersson - Washing up. Erinnert sehr an Tiga, aber dafür isser viel zu flott.


    Beim Zweiten fällt mir spontan kein Titel ein.