Joint Operation Centre "New Jersey EP"

  • Hinter Joint Operation Centre scheint ein gewisser "JOC" John O'Callaghan zu stecken - korrigiert mich, wenn ich mich irre. Nun aber zu den Tracks:


    Jetlag Dance kommt in einem etwas ruhigeren, fast schon housigen Gewand daher und plätschert ganz schön vor sich hin. Großartige Melodien gibt es nicht, allenfalls ein Motiv, das sich durch den gesamten Track zieht. Ist es anfangs noch ziemlich "normal", so fängt JOC an, damit zu spielen, entwickelt es weiter und stößt in andere klangliche Dimensionen vor. Das klingt erstmal toll, ist aber auf Dauer in meinen Ohren etwas zu langweilig. Deswegen nur durchschnittlich gute 3,5/6


    Puzzle kommt da schon etwas techiger daher. Mit fast 140 BPM geht der Track ganz schön nach vorne, melodisch auch nicht unbedingt die Neuerfindung des Rades, aber in meinen Ohren irgendwie ansprechender als Jetlag Dance. Vom Aufbau her ist das Stück ähnlich zu Jetlag mit dem Unterschied, dass es mir irgendwie besser gefällt: 4,5/6


    New Jersey ist in meinen Ohren ganz klar das Highlight des Releases. Von Armin auch schon öfters gespielt will dieser Track nicht so schnell wieder aus den Ohren. Die Melodie bzw. das Motiv ist ein echter Ohrwurm, geht bestimmt vor allem live auch gut ab und der Bass hat genug Druck um das Ganze ordentlich zu unterstützen. Im Unterschied zu den beiden anderen Tracks hat New Jersey in der Mitte noch ein ruhigeres Break, das erst zum Träumen anregt und dann im Hintergrud wieder das drückende Anfangsmotiv erkennen lässt, bevor sich die Spannung so langsam aufbaut und unerwartet unspektakulär einfach nur Bass einsetzt ;-). Nichtsdestotrotz hat dieser Track Ohrwurmpotential und erinnert ein wenig an "Feels like Home". Für diese Arbeit gibt es verdiente 5,5/6