Euphonic

Thomas A.G.E
Zitat:
Original von Tiesto-Fan
Also seit einigen Monaten höre ich fast ununterbrochen Ronski Speed. Was die manchmal für Sets hinzaubern, damit können sie einige Sets von PvD oder anderen Top Ten DJs locker in den Schatten stellen. Kenne Sie erst seit nem guten halben Jahr und habe Sie auf der Nature One 2005 das erste mal gehört, aber was Sie seitdem bieten ist Wahnsinn, gehören für mich inzwischen zu den Top 5 überhaupt, weiter so Euphonic!

Kyau vs. Albert und Sonorous habe ich erst einmal live gehört und Sie haben mir auch sehr gut gefallen, jedoch ist Ronski Speed außer ab und zu von Paul in DE nicht zu übertreffen. Mirco de Govia durfte ich leider bisher noch nicht erleben.

Tiesto-Fan


Wieso was die manchmal für sets hinzaubern???
Ronski Speed ist nur eine Person!!
daniel85
Also für mich ist Euphonic zur Zeit das beste deutsche Label überhaupt und auch international gesehen würde E. mit zu meinen Top 3 Labels zählen.
David
Ich habe gerade mal nachgeguckt...

Ich habe insgesamt 26 Platten von Euphonic. Das sagt eigentlich schon alles. Auch für mich ist Euphonic das beste Label hier in Deutschland und im internationalen Vergleich schneiden sie auch sehr gut ab. Obwohl mir Uplifting nicht mehr so stark liegt, stehe ich nach wie vor voll auf die Musik aus Löbau.

Macht weiter so! ja
Silver Surfer
Zitat:
Original von Thomas A.G.E


Wieso was die manchmal für sets hinzaubern???
Ronski Speed ist nur eine Person!!


Genau, außer beim Producing da hilft Ruffi (Sonorous) mit.

Ich hab auch viele (glaub 15) Euphonic Scheiben, neben Anjunabeats die meisten von einem Label. Mehr braucht man nicht sagen, außer Quälität setzt sich durch und das nicht eine Flop Scheibe dabei ist von allen Releases. smile
Thomas A.G.E
Wir haben 4 CD´s und 17 Vinyls von Euphonic!! Es kommen demnächst natürlich noch die neusten dazu!
Cavle
Huch ... hier fehlt mein Kommentar ja noch ganz. großes Grinsen

Euphonic ist für mich neben Anjunabeats auf jeden Fall einer meiner Lieblingslabels. Die enttäuschen mich nicht und bei größen wie Ronski oder anderen kann man ja gar nichts falsch machen. Hab leider noch nicht so viele Euphonic Platten, aber ich bin ja erst seit kurzem dabei ... smile
Nachtschatten
Meine Meinung von Euphonic ist zwiegespalten... Es gibt sehr gute Scheiben wie zum Beispiel die zwei von Marksun & Brian, die Above & Beyond vs. Andy Moor oder die Sole Survivor von Ronski Speed & Sebastian Sand, gute Platten wie z.B. die letzte vom Mirco (Vital Spark) und Platten, die mir so gar nicht zusagen wollen wie die Guarana und Jump The Next Train.

Anhand der Produktionen meine Pauschalurteile:
Ronski Speed, Marksun & Brian finde ich top.
Mirco de Govia finde ich gut.
Von Kyau vs. Albert bin ich weniger begeistert.

Von Sonorous kenn nich noch zu wenig, um sie beurteilen zu können.
Solar Spectrum
Zitat:
Original von Nachtschatten
Meine Meinung von Euphonic ist zwiegespalten... Es gibt [...] Platten, die mir so gar nicht zusagen wollen wie die Guarana und Jump The Next Train.



Die beiden finde ich auch schrecklich!

Aber das was von Mirco de Govia, Sonorous, Ronski Speed und Kyau vs. Albert ist schon hochkarätig! ja
Southern
Finde mit den letzten drei Platten hat sich Euphonic wieder gemausert. Gefallen mir sehr gut. Die letzten beiden sind zumindest Pflicht in meinem Plattencase.

Above & Beyond - Alone Tonight (Ronski Speed Remix)
Kyau vs Albert - Kiksu / Walk Down
Stoneface & Terminal - Venus

Weiter so !!!!

€dit: löli @ Nachtschatten. Geschmäcker sind verschieden. großes Grinsen

greetz West großes Grinsen
Nachtschatten
Zitat:
Original von Southern
Finde mit den letzten drei Platten hat sich Euphonic wieder gemausert. Gefallen mir sehr gut. Die letzten beiden sind zumindest Pflicht in meinem Plattencase.

Above & Beyond - Alone Tonight (Ronski Speed Remix)
Kyau vs Albert - Kiksu / Walk Down
Stoneface & Terminal - Venus

LoL, ich seh das exakt umgekehrt wie du. Diese Platten sagen mir insgesamt nicht zu, und ich hab auch nicht den geringsten Gedanken verschwendet, mir eine davon zu kaufen.
iTop
Pünktlich zum 10jährigen Jubiläum hab ich mich mal ein bisschen mit dem Label beschäftigt und mal ein wenig auf der Seite herumgesurft.

Dazu gekommen bin ich weil in der Trackliste von ASOT 274 2 geniale Tracks aufgetaucht sind (mit dem kleinen Zusatz "10 years euphonic"):

Sun Decade - I'm Alone (Stoneface & Terminal Remix)
Ronski Speed vs Oceanlab - EOS vs. Satellite

uiuiuiui hübbelig

Tollerweise wird eine Platte namens "v/a - 10 years euphonic e.p. vol. 1“ auf der Seite angekündigt. Ich war schon lang nicht mehr so gespannt auf eine Platte wie auf diese. smile
Teh'leth
Ja, das mit "10 years of Euphonic" wurde bereits schon August erwähnt. Hatte dazu auch was im Blog geschrieben:
http://www.tranceblog.de/2006/08/17/euph...17-august-2006/

Ich denke neben den Vinyl-Ausgaben wirds dann bestimmt auch noch ne randvolle CD - wahrscheinlich gemixt - geben.


greetinx,
Teh'leth
Steve Brian
HEHE, ich weiß was ich weiß was, aber darfs net sagen großes Grinsen

Ne echt. Lasst euch überraschen.
Das wird ne tolle Sache hübbelig
Hayden
für mich seit gute drei Jahren das beste deutsche Trance Label.
okenvold
by the way:
ich fand den probspot remix von jump the next train hammer!
DIMICHELE
Hier wurde ja schon lang nichts mehr geposted...
Ich hab einen alten Artikel in der SZ gefunden. Verfasst wurde er von Siiri Klose (Schwester von Miro?? gruebel )

Kein Kirmes -Techno

Wichtig sind gute Musik(er), Ausdauer, Kontakte und Glück: In Löbau ist ein kleines, erfolgreiches Plattenlabel für elektronische Musik zu Hause

Wenn Marco Benitz die Geschichte des Plattenlabels "Euphonic" erzählt, folgt eins schlüssig dem anderen. Hier die Künstler, da Zusammenarbeiten, dort streift er Mexiko, ist einen Satz später in Berlin - nicht seine Schuld, wenn jemand dabei den Faden verliert.
"Fangen wir an mit Löbau", sagt er. In Löbau, das ist noch einfach, hat alles begonnen. Da gab es ein paar Jungs, die von der Techno-Welle Anfang der 90er Jahre erfasst wurden. Jetzt sind sie die Künstler, die bei Euphonic ihre Musik herausbringen: Ralph Kyau, Steven Moebius Albert, Sonorous, Ronski Speed, Mirco de Govia und Marc Marberg. Wobei Marc Marberg der Künstlername von Marco Benitz ist. "Wir waren alle so drauf: Von der ersten Westmark die billigsten Synthesizer gekauft, dann hat jeder darauf sein eigenes Süppchen gekocht", erzähllt Marco Benitz. Einig waren sie sich, wie er klingen sollte: "Nicht wie dieser deutsche Umz-Umz-Trance mit nackten Mädels am Pool, wir machen keinen Kirmes-Techno." Ihre Musik sollte würdevoller und erwachsener sein. "Und dann war dieser Drang da, für die eigene Musik eine Plattform zu haben", sagte Marco. Er sagt es ruhig und überlegt, er ist 27, mindestens 1,90 Mter groß, hat einen schwarzen Pferdeschwanz und lässt sich mit keiner Silbe anmerken, dass es von da an ziemlich unübersichtlich wird. Das Trance-Label Euphonic gründeten Ralph Kyau und Steven Albert 1997, Marco Benitz stieß ein Jahr später dazu. Die Sache wurde ziemlich bald ziemlich erfolgreich: 2001 brachte Sonorous "Glass Garden" heraus, ein Hit im Trance-Bereich, Mirco de Govia punktete 2003 mit "Chronoscale", im August heimste "Here We Are Now" von Kyau vs. Albert in den einschlägigen Techno-Magazinen höchstes Lob ein - um nur ein paar Eckdaten zu nennen.
Mit dem Erfolg des Labels musste sich Marco Benitz ein paar Dinge aneignen, die keinem in die Wiege gelegt wurden: Managment, Lizensrecht, Buchhaltung. Daneben läuft der ganz normale Organisationswirbel für DJ-Auftritte, der monatlichen Euphonic-Party in Berlin und dem Vertrieb der Platten. " Vom Know-How her haben wir einen langsamen Evolutionsprozess durchgemacht", sagt Marco. Die Rechte an "Glass Garden" verkauften sie viel zu früh und büßten dabei eine Menge Geld ein. Auch die Auswirkungen der abwärts trudelnden Musikbranche bekamen sie zu spüren, nicht nur beim eigenen Verkauf: "Die erste Single von Kyau vs. Albert kam noch bei Warner raus, inzwischen machen die großen Plattenfirmen gar nichts mehr." Eine Video-Produktion aber kostet mindestens 10000 Euro, und ohne Video läuft nun mal nichts auf den TV-Musikkanälen. Doch unklare Zukunft heißt für Marco so viel wie dranbleiben und weitermachen: "Ich habe mich immer an den kleinsten Strohhalm geklammert und grundsätzlich alles probiert."
Gar nicht erst angefangen haben sie dagegen mit dem Unwesen, DJs mit Gratisplatten zuzuschütten, damit die ihre Musik häufiger aufgelegen. "Das ist richtig teuer und der falsche Weg. Wir machten von Anfang an klar: Unsere Platten muss man kaufen", sagt Marco. Trotzdem laufen die Euphonic-Künstler bundesweit im Radio, DJ Paul van Dyk hat sie auf seiner Liste, MDR-Jump stilisierte sie zu den "Pet Shop Boys des Ostens" - "Mit dem Image können wir leben, die waren ja unsere Vorbilder."
Mit anderen Vorbildern arbeiten sie längst zusammen: Kyau vs. Albert remixten Vanessa ST. James und Lou Reeds "Sunday Morning"; Sonorous arbeitet mit Sinead O'Connor.
"Euphonic ist immer kleine Schritte gegangen; andererseits funktioniert kein Label nur mit Geld", sagt Marco. Leute, die mit großen Business-Plänen wedeln und als Erstes ein ebenso großes Büro einrichten wollen, belächelt er: "Wichtig sind gute Musik, Künstler mit Substanz, Ausdauer, Kontakte und Glück." Deshalb steht beispielsweise "Mixed By Marc Marberg" auf der Compilation zur mexikanischen Loveparade. Und Löbau? Dort produzieren die Euphonics nach wie vor ihre Musik. Ein Büro haben sie noch immer nicht.
Cavle
Hey, ein echt netter Artikel. Schön, dass die Überschrift sofort klarstellt worum es (nicht) geht. smile
mar she
gerade eben im euphonic-newsletter:
Zitat:
Original von euphonic
3. PLEASE READ THIS...
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Illegal sharing is killing quality music!!
Especially the small independent labels need income to run the business. When they cannot survive, the musical development is in danger!!


sehr schön. hoffentlich hilft's ja mal... gruebel