Teh'leth
Seit ein paar Tagen ist Google Chrome eins der Hauptthemen der Blogosphäre. Heute endlich ist er veröffentlich worden (EDIT: in einer Beta-Version): Google's eigener Browser
Google Chrome. Macht euch selbst ein Bild davon:
http://www.google.com/chrome
greetinx,
Teh'leth
Southern
Noch ein Browser? Brauchen wir das? Was hat Google was die anderen nicht haben? Kann Google damit bald nicht nur sehen was wir suchen, sondern auch welche Seiten wir besuchen?
greetz West
Fairground
Ne, demnächste werden die Seiten bei Google gehostet...
WorlTrance
| Zitat: |
Original von Southern
Kann Google damit bald nicht nur sehen was wir suchen, sondern auch welche Seiten wir besuchen?
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Ich denke, sowas kann Google schon lange. Google spioniert warscheinlich sogar das FBI aus

Denen gehört doch schon die halbe Welt. Demnächst sogar Chuck Norris
Aber evtl. werd ich den mal ausprobieren. Meilenstein erwarte ich dennoch nicht.
Kollege B
Ich weiß auch nicht, wozu der gut sein soll. Habe mir mal die Videos angeschaut. Gut, man kann aus nem Tab nen eigenes Fenster machen. Und dieses Anonyme Surfen ist vielleicht ganz nett, wenn mehrere Benutzer den Browser teilen. Aber sonst kann der nichts, was andere Browser nicht auch können. Doch, eins: hässlich aussehen. Wird sicher Skins geben, aber dennoch, mit diesem Fisher Price Design kann ich mich nicht anfreunden.
Motherbr@in
Ohne große Marketing Kampagne wird das erstmal eh nichts denke ich.
Man schau sich mal Firefox an der mit der agressiven Werbestrategie die letzten 2-3 Jahre ordentlich Leute gewonnen hat und trotzdem hat Firefox "nur" ca. 15% Marktanteile. Das muss Google erstmal schaffen und Google hat auuserdem immer diesen Beigeschmack als Datenstaubsauger das wird auch immer Leute abschrecken.
greetz Brain
FF 4ever
GambaJo
| Zitat: |
| Original von Kollege BAber sonst kann der nichts, was andere Browser nicht auch können. |
Das sehe ich nicht so. Obwohl alle Browser mittlerweile schon seit Jahren das Tabbed-Browsing unterstützen, hat es keiner davon geschafft sinnvoll mit Ressourcen umzugehen.
Bei den bisherigen Browsern laufen alle Tabs in einem Thread. Das hat zwei gravierende Nachteile.
1. Hängt ein Tab, hängen alle Tabs, hängt der ganze Browser.
2. Wird ein Tab geschlossen, wird der Speicherplatz nicht wirklich freigegeben und kann nicht erneut genutzt werden (schrecklich, wenn man mit vielen Tabs arbeitet).
Chrome spendiert jedem Tab einen eigenen Thread, was zwar in der Summe mehr Speicher verbraucht, als die Ein-Thread-Version, aber die Tabs beeinflussen sich nicht gegenseitig, wenn sie hängen, und wenn man sie schließt, kann man den Speicherplatz wieder verwenden.
Besonders gut gefällt mir die flotte JavaScript-Engine, die Webanwendungen Beine macht.
Ich nutze den Yahoo-Mail-Client, der sich wie ein richtiger Webclient anfühlt (sogar mit Drag&Drop), aber komplett im Browser läuft. Wenn der unter FF geladen wird, ist er immer noch nicht so flott, wie ich mir das wünsche. Und wenn er lädt, können andere Tabs nicht wirklich arbeiten, weil sie warten, bis der Yahoo-Tab fertig ist.
Sicherheitstechnisch soll er FF und Opera im nichts nachstehen, soll er ja eine Mischung aus den Vorteilen von IE7, Opera und FF sein.
Einzige Sorge ist das Telefonieren nach Hause. Aber das Teil soll ja OpenSource sein (wobei noch kein Quellcode veröffentlich wurde). Demnach wird man am Quellcode sehen können, ob er tatsächlich nach Hause telefonieren wird. Falls das so sein sollte, wird man den Quellcode entsprechend anpassen können.
Ich habe mir das Teil testweise mal installiert und muss zugeben, dass die Benchmarks recht haben. Das Teil ist um einiges flotter als FF und Opera. Mein Yahoo-Mail-Client fühlt sich nun an, wie ein lokal installierter Thunderbird an.
Werde mir das Teil mal weiter anschauen, und warten, bis der Quellcode und Packete für Linux da sind.
Lemieux
Ich weiß nicht, ich würde aus Prinzip keinen Browser von Google einsetzen.
Jons
Schnell ist er, ohne Frage. Aber solange es keine addons wie bugmenot, adblock plus und greasemonkey gibt, werde ich sicher bei Firefox bleiben. Schnelligkeit (Und wir reden hier ja von 1/2 statt 1 Sekunde, haarspalterei?) ist eben nicht mehr alles heutzutage.
ron t
| Zitat: |
Original von Lemieux
Ich weiß nicht, ich würde aus Prinzip keinen Browser von Google einsetzen. |
Ich auch nicht. Ich stehe dem Konzern sehr skeptisch gegenüber, gerade was Datenschutz und Weiterverkauf von Informationen angeht. Gestern habe ich zufällig bei Akte 08 reingeschaltet, da lief gerade ein Bericht über die Möglichkeit Terminplaner über Google zu führen. Wenn man als Nutzer nicht richtig aufpasst und ein Häkchen zuviel setzt werden alle Einträge öffentlich...
Noch ein paar Jahre und ich denke Google hat mehr Möglichkeiten PC und Internet zu kontrollieren als Microsoft.
Und mit der Verbreitung seh ich überhaupt keine Probleme, Google hat die beste Werbung der Welt: ihre eigene Suchmachine, die von 80% der Internetnutzer besucht wird.
Southern
Neija jeder der google ansurft, hat ja schon einen Browser und wenn google keine wirklich schlagenden Argumente für einen Browser-Wechsel bringt, dann werden die Leute beim IE oder FireFox bleiben! Aber die google-Mitarbeiter sind clever und denken sicher langfristig.
greetz West
GambaJo
| Zitat: |
Original von Jons
Und wir reden hier ja von 1/2 statt 1 Sekunde, haarspalterei? |
Das wäre immerhin die Hälfte der Zeit. Das ist nicht wenig. Und ich surfe schnell, da ich viel mit der Tastatur arbeite und viele Tabs parallel offen habe. Das macht sich bei mir extrem bemerkbar. Und JavaScript soll 10 mal schneller als beim FF und 15 mal schneller als beim IE7 laufen. Das sind beeindruckende Zahlen.
Ich habe hier ja schon vor langer Zeit einen Link zu einem Film gepostet, in dem vor der Datenkrake gewarnt wird. Google ist mit Sicherheit nicht ohne.
Ich denke aber, dass der Browser auf lange Sicht nicht nach Hause telefonieren wird. Zum einen, weil der Quellcode vorliegen wird, und zum anderen weil der Browser für google nur Mittel zum Zweck ist.
Googles Ziel st es nämlich Applikationen und sogar Betriebssystemfunktionen in den Browser auszulagern (das kerngeschäft von Microsoft also). Beispiele hat google ja schon einige geliefert.
Damit das realisiert werden kann, müssen die User umdenken und sich eben an Web-Applikationen gewöhnen (was schon oft der Fall ist, ohne das wir es überhaupt merken).
Für komplexere Anwendungen wie Textverarbeitung, Mail-Clients oder Grafikbearbeitung gibt es auch schon Beispiele. Um mit diesen aber wirklich arbeiten zu können, braucht man nun mal eine schnelle JavaScrip-Engine, die es so bisher nicht gab.
Die Zukunft wird dann vielleicht so aussehen, dass man einen Computer nur noch mit einem kleinen Betriebssystem kauft, dass Internetzugriff und das Ansprechen verschiedener Peripheriegeräte ermöglicht. Software muss dann kaum noch installiert werden, weil fast alles als Web-Applikation abrufbar ist. Später wird es sogar so sein, dass man nicht mal mehr einen Browser (zumindest nicht augenscheinlich) braucht. Man wird, wie gewohnt Verknüpfungen auf dem Desktop haben, die eben Web-Applikationen starten werden. Der User wird den Unterschied irgendwann nicht mehr merken.
Je nach dem, welcher Dienst das ist, wird es über Werbung finanziert werden (wie jetzt schon bei google). Bei komplexen Anwendungen wie Grafikbearbeitung, Videoschnitt, CAD-Anwendungen wird man die Applikation und die zugehörigen Ressourcen "mieten". Die Rechenarbeit verrichtet irgend ein weit entfernter Server.
Damit umgeht man die Probleme, die Softwarehersteller zur Zeit z.B. mit Raubkopierern, aber auch mit Support und Versionsverwaltung haben.
Wie alles in der Welt, hat auch dieses Szenario seine Schattenseiten. Man vertraut seine Daten fremden und anonymen Unternehmen an, und weiß nicht so recht, was die damit anstellen, wenn es hart auf hart kommt.
Einer der Grundsteine für dieses Szenario ist eben ein Browser, der Web-Applikationen schnell verarbeiten kann.
Lukas W.
sehe das genauso wie Lemieux. Der Punkt anonymes Browsen ist für mich kein Argument für Chrome. Habe mir das gerade mal angeguckt. Im Firefox kann man das genauso erreichen und durch Tools wie Tor,NoScript,NoReferer und wie sie alle heißen auf anonymes Surfen erweitern.
Southern
Hier folgt ein interessanter Text zu dem Thema:
Die Aufregung über Googles überraschend veröffentlichten Browser ist berechtigt. SPIEGEL ONLINE hat das rasend schnelle Internet-Surfbrett getestet und festgestellt: Chrome verspricht nicht nur viel, sondern hält es auch - bei Tempo, Einfachheit und Technik.
Was für eine Dramaturgie. Um 21.02 Uhr deutscher Zeit veröffentlichte Google in der vergangenen Nacht ein Programm, von dem erst Stunden zuvor bekanntgeworden war, dass es überhaupt existiert: Google Chrome - ein Internet-Browser.
Fach- wie Publikumsmedien warteten aufgeregt auf die Veröffentlichung, Google organisierte Pressekonferenzen und informelle Vorführungen - bis endlich der Downloadlink im Web erschien. Wer dann die Installer-Datei (486 kB) herunterlud und den Browser initialisierte, wurde schon schnelle zwei Minuten später überrascht: Das Programm startete fix und ganz ohne Murren.
Schon das ist bezeichnend. Schnell und einfach sind Attribute, die man in nächster Zeit wohl mit Google Chrome verbinden wird.
Google hat nicht nur einen Browser versprochen, der fixer sein sollte als alle Konkurrenzprodukte. Google hat das Versprechen auch gehalten. Man mag fragen: Ist das relevant? Wen stört es schon, dass eine Web-Seite manchmal ein paar Sekunden braucht, um sich aufzubauen? Erst mal niemanden - bis man es anders kennenlernt.
Das war schon immer so, es hat Hunderttausende Nutzer dazu gebracht, von Modems auf ISDN auf DSL umzusteigen - und bald auf VDSL. Schnelligkeit ist ein Wert an sich im Web, denn anders als die Werbung verspricht, ist Internet-Surfen keine Spaßveranstaltung. Sondern mitunter ein mühseliges, langweiliges Suchen und Stochern und Warten.
Je zügiger man am Ziel ist, desto besser. Und Chrome tritt mit dem Anspruch an, eine Art Turbo-Finde-Browser zu sein. Geradezu verblüffend schnell läuft der Seitenaufbau; hier kommt tatsächlich kein Rivale mit. Vor allem Googles eigene Dienste haben ein erstaunliches Tempo. YouTube fühlt sich mit Chrome an, als säße man vor einem Fernseher - es gibt kaum noch eine Wartezeit nach dem Klick auf ein Video.
Der Wechsel vom einen zum anderen fühlt sich an wie Umschalten. Auf anderen Videoseiten ist das zwar anders, bei Veoh und Megavideo gibt es Vorpufferzeiten, doch auch die fallen knapp aus. DivX-Videos laden mit bisher ungekannter Geschwindigkeit.
Noch eine angenehme Überraschung: In knapp zwei Stunden Test ist es nicht gelungen, irgendeine Internet-Anwendung zu finden, für die man ein Plugin hätten herunterladen müssen. Wahrscheinlich leiht sich Chrome da so einiges, was schon anderenorts auf dem Rechner installiert ist.
Dafür spricht, dass scheinbar manche Funktionen von Chrome nicht nutzbar sind, wenn nebenher auch noch Firefox geöffnet ist. Weil beide Programme auf geteilte Ressourcen zurückgreifen?
So einfach - und doch so viele Funktionen
Und die Bedienung? Chrome wirkt auf den ersten Blick äußerst schmucklos, geradezu minimalistisch. Das ist genau das, was man von Google erwartet.
Interessant ist, wie es die Entwickler geschafft haben, trotzdem eine Vielzahl von Features in den Browser zu integrieren - ohne dass man auf Menüs oder Buttons zurückgreifen muss oder auf Mausgesten und andere Spielarten, an die man sich durch Firefox und Co. gewöhnt hat.
Chrome durchbricht damit einen Trend. Fast jedes Feature, das in den vergangenen Jahren für irgendeinen Browser erfunden wurde, versuchten die Entwickler in jeden anderen Browser zu integrieren. Dadurch blähten sie die Software immer weiter auf.
Chrome ist schlanker. Der Browser folgt einem ziemlich eigenständigen Konzept zum Navigieren durch das Internet. Es funktioniert über die Adress-Eingabezeile.
Diese dient bei Chrome nämlich nicht nur zum Tippen einer Web-Adresse, sondern fungiert zugleich als Live-Suchabfrage, die nonstop und fleißig mit Google kommuniziert. Schon bei der Eingabe weniger Buchstaben fängt die Zeile an, dem Nutzer über ein Ausklapp-Menü Vorschläge zu machen, welche Seite er womöglich ansteuern will.
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Das klingt nerviger, als es ist. Eine solche Vorschlagliste bringt tatsächlich etwas - und wird immer besser, je länger man den Browser nutzt. Denn der lernt ständig dazu und merkt sich absolut alles: Welche Seiten hat man angesehen? Was hat man als Lesezeichen abgelegt? Wo hat man mal eine Suchmaske benutzt?
Schnell mischen sich so unter die Adressvorschläge aus Googles Datenbank solche aus dem anwachsenden Gedächtnis des eigenen Browsers.
Dem Nutzer wird in dem Ausklappmenü ein Mix aus Bookmarks, zuvor besuchten Seiten, Suchmöglichkeiten und Google-Ergebnissen angeboten.
Irgendwann sollen dann auch die angebotenen Google-Ergebnisse abgestimmt sein auf die Surfgewohnheiten des Nutzers - wenn der nicht vorher seine privaten Daten löscht, denn derart detailliert beobachten lässt sich nicht jeder gern. Zum Glück ist auch das mit einem Mausklick erledigt. Und wer will, kann auch anonymisiert surfen.
Trotzdem: Die Sache hat ihren Wert. Künftig lässt sich direkt in Warenbeständen oder Archiven suchen. Man muss dem Browser nur mitteilen, wo man suchen will, und er geht gezielt vor.
Wenn man sich einmal in der SPIEGEL-WISSEN-Datenbank umgetan hat, reicht schon die Eingabe von "Spiegel - Tabulatortaste - Merkel" in der Adresszeile, um das Archiv von SPIEGEL ONLINE nach Artikeln über die Kanzlerin zu durchsuchen.
Effizient ist auch der Umgang von Chrome mit mehreren Fenstern und Reitern innerhalb eines Fensters (Tabs). Neue Tabs werden immer direkt rechts neben jenem Tab eingereiht, aus dem heraus sie aufgerufen wurden. So behält man besser die Übersicht.
Wer will, kann einen Tab per Mausklick von den anderen lösen und als eigenes Fenster auf den Desktop ziehen. Oder umgekehrt. Auch das eröffnet neue Möglichkeiten der Ordnung.
Mit wenigen Klicks kann jeder Nutzer außerdem Internet-Fenster als Verknüpfungen auf den Desktop, ins Startmenü oder in die Anwendungsleiste legen. Wer seine Webmail-Site auf diese Weise auf seinen Schreibtisch packt, kann sie letztlich kaum noch von herkömmlicher, fest installierter E-Mail-Software unterscheiden.
Die Grenze zwischen Netzanwendung und klassischen Programmen verwischt so weiter - was in Googles Interesse ist, bietet der Konzern doch Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Mail- und Präsentationssoftware auf Internet-Basis an. Chrome hat außerdem Googles Gear-Plattform integriert, die den Betrieb von Internet-Anwendungen auch dann erlaubt, wenn der Nutzer gerade nicht im Netz ist.
Eine Schwäche ist dagegen die Lesezeichen-Verwaltung. Der Nutzer merkt sich eine Seite per Klick auf ein Sternchen neben der Adresszeile. Um sie wiederzufinden, muss er sie in der Lesezeichenleiste sinnvoll plazieren oder in der Adresszeile ein passendes Stichwort eingeben, dann wird sie in dem Ausklappmenü angezeigt.
Das Öffnen aller Seiten eines Lesezeichen-Ordners und andere praktische Funktionen, wie man sie aus anderen Browsern kennt, existieren dagegen nicht. Die Verwaltung der Lesezeichen ist kaum präsent - weil man sie wohl nicht wirklich für nötig hält.
Google wirft schon immer gern alles in einen großen Bottich, indexiert das Ganze und findet das Gewünschte dann auf Stichwort-Zuruf. So läuft das auch bei Chrome. Es funktioniert, es ist schnell - es ist aber auch ungewohnt.
Kleinere Bugs und einige Traditionsbrüche
Nicht nur hier bricht Google mit inzwischen tradierten Gewohnheiten der Surfer. Ob die es beispielsweise wirklich so toll finden, nach dem Start oder beim Öffnen eines neuen Tabs immer Miniaturen der von ihnen am häufigsten angesurften Seiten angezeigt zu bekommen, bleibt abzuwarten.
Quelle: Spiegel Online
Andru
Bis auf die Lesezeichen-Verwaltung hört sich der neue Browser wirklich vielversprechend an. Bis etwaige Kinderkrankheiten Chromes ausgemerzt wurden, werde ich allerdings weiter dem Firefox vertrauen. Aber danach kann ich mir einen Wechsel durchaus vorstellen.
gaehnchen
| Zitat: |
Original von GambaJo
[...]
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Besser hätte man vieles nicht beschreiben können...! Sehe ich auch so.
| Zitat: |
Original von GambaJo
Die Zukunft wird dann vielleicht so aussehen, dass man einen Computer nur noch mit einem kleinen Betriebssystem kauft, dass Internetzugriff und das Ansprechen verschiedener Peripheriegeräte ermöglicht. Software muss dann kaum noch installiert werden, weil fast alles als Web-Applikation abrufbar ist. Später wird es sogar so sein, dass man nicht mal mehr einen Browser (zumindest nicht augenscheinlich) braucht. Man wird, wie gewohnt Verknüpfungen auf dem Desktop haben, die eben Web-Applikationen starten werden. Der User wird den Unterschied irgendwann nicht mehr merken.
[...]
Damit umgeht man die Probleme, die Softwarehersteller zur Zeit z.B. mit Raubkopierern, aber auch mit Support und Versionsverwaltung haben.
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Jep... Vor allem hat das nicht nur für die Softwarehersteller Vorteile. Google verkauft/vermietet (oder wie auch immer) ja seine Technolgie(n) an andere Firmen. Bei uns auf Arbeit läuft im Intranet z.B. eine Google-Suche. Und die findet wenigstens was...
Wenn dieses Konzept irgendwann mal mit Officeanwendungen machbar ist, hat das enorme Vorteile. Viele können sich glaube ich nicht vorstellen was es für einen Aufwand bedeutet, wenn ein Konzern mit einigen 10.000 Clients von einem MS Office auf die nächste Version umzusteigen muss. Oder aber auf Windows SP2 upzudaten...
Ok, dieses Konzept "Fat Server - Thin Client" ist nun nicht neu. Mit Webtechnologien kann es aber... nunja... flexibler umgesetzt werden. Und Geschwindigkeit hat da schon eine große Auswirkung...
Skidrow
Ich hab ihn grad mal getestet, und von dem krassen Geschwindigkeitsgewinn seh ich rein gar nix. Zumindest youtube ist kein bisschen schneller als mit Opera. Und nach einigen klicks kam die Meldung "das Plugin reagiert nicht. Wollen sie abbrechen." Chrome hat sich dann erstmal aufgehängt.
Also in Sachen Geschwindigkeit kann ich keine Verbesserung feststellen, und in Sachen Komfort und Bedienungsfreundlichkeit ist Opera sowieso haushoch überlegen.
Aber für den einfachen IE Nutzer mag es eine Alternative sein.
Opera ist halt das Schweizer Taschenmesser unter den Browsern, und IE ist ein rostiges Buttermesser, letzteres zu toppen dürfte daher nicht allzu schwer sein.
iTop
Ich steh der ganzen Sache recht kritisch gegenüber. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Browser was kann, aber ich hab einfach zu komische Sachen gelesen. Ich glaube diese Seite sieht sich niemand genau an:
http://www.google.com/chrome/intl/de/privacy.html
| Zitat: |
Original google.de
Von Ihnen aufgerufene nicht vorhandene URLs werden möglicherweise an Google gesendet, damit wir Ihnen bei der Suche nach der gewünschten URL helfen können.[...]
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| Zitat: |
Original google.de
In die Adressleiste eingegebene URLs oder Suchanfragen werden an Google gesendet, damit von der Vorschlagsfunktion automatisch gesuchte Begriffe oder URLs empfohlen werden können. Falls Sie Nutzerstatistiken an Google senden möchten und Sie eine vorgeschlagene Suchanfrage oder URL akzeptieren, sendet Google Chrome diese Information ebenfalls an Google.[...]
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| Zitat: |
Original google.de
Ihre Kopie von Google Chrome enthält mindestens eine eindeutige Anwendungsnummer. Diese Nummern und Informationen zur Installation des Browsers (z. B. Versionsnummer, Sprache) werden bei der erstmaligen Installation und Verwendung der Anwendung und bei der automatischen Update-Prüfung von Google Chrome an Google gesendet.
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GEHTS NOCH?
ron t
genau das mein ich. Hier werden unverschämt Daten weiter gesendet, alles unter dem Deckmantel "Nutzerfreundlichkeit". Wenn man den Text oberflächlich überfliegt denkt man sich "Oh, das ist aber nett von denen, dass die für mich suchen", dass aber Google im gleichen Atemzug mal wieder ein paar Nutzerinformationen mehr gesammelt hat sieht man dabei nicht
GambaJo
@iTop: Der FF ab Version 3.0 macht das auch.