@ Phil Latch ("Wiederverkaufswert"):
...genau... LOL... das hat noch gefehlt in der Kette.
@ GambaJo ("Geldverlust"):
Das stimmt. Braucht man auch nicht abstreiten. Bloß sollte man imho BEVOR gleich bestimmte Firmen und Kaufpreise empfohlen werden, auf diese Besonderheit beim DJ-Equipment hinweisen. Und zwar so in der Art und Weise (abstrakt eben), wie Du es geschrieben hast.
Allerdings sehe ich einen gewissen "Geldverlust", sofern er sich in Grenzen hält, auch nicht als Problem. Wenn man das Auflegen nur als Hobby für sich selbst betreibt (Wer legt denn nun tatsächlich mal im Club auf? Sind wir da schon im Promillebereich?), warum soll es dann exakt das gleiche Equipment sein, was in Clubs als teurer Standard steht? Ich bereue z.B. den Erstkauf eines billigen Beheringer Mischpultes nicht. Ganz im Gegenteil. Dadurch konnte ich "üben" und wusste als Anfänger nach dem Ableben der Fader, was mir persönlich wichtig ist.
Zum Beispiel, dass die EQs eines bekannten Allen & Heath Mixers, auch wenn er noch so oft in Clubs Verwendung findet und allgemein als super Sache gilt, mir einfach nix taugen, da viel zu piepslich für mich... ich will das Ding für mich privat gar nicht haben.
Ähnlich das Vorhören beim DJM-400. Ich finde, dass wie es bei meinem Numark DXM09 gelöst ist, für mich persönlich besser (habe jetzt mehrmals zusammen mit einem Bekannten abwechselnd bei mir zu Hause mit meinem Equipment bzw. bei dem Bekannten zu Hause mit seinem Equipment aus Spaß an der Freud eine "Session" gemacht).
Hätte ich "blind den Standard" gekauft, wäre das für mich eine suboptimale Lösung. Ganz einfach weil ich auf andere Sachen wert lege. Und da ich eh nur daheim auflegen werde...
Damit wären wir auch wieder bei meiner Frage:
was will der VeXel nun genau? Da gibt es ja noch keine Rückmeldung.
Falls es tatsächlich nur um ein erstes "Ausprobieren" geht, würde ich gerne vorgreifen und gleich ein wenig "sticheln". Warum denn nicht:
- eine zweite Soundkarte (z.B. per USB) in einen vorhandenen Rechner oder Laptop stecken
- ein nicht teures Mischpult (ich habe extra nicht "billig" oder "preiswert" geschrieben!)
- kostenlose Software zum Abspielen von MP3s, pitchbar natürlich
Das muss nichtmal 100 EUR kosten! Der gute Junge kann damit in Ruhe testen:
- ob ihm das Auflegen überhaupt taugt und er Spaß daran findet
- er ein gewisses "Talent" für Übergänge / Beatmatching hat und diese irgendwann mal funktionieren (oben gemeinter MP3 Player hat keinen automatischen BPM-Counter, das Beatmatching geht als nach Gehör!)
- mit dem Mischpult ausreichend Erfahrung sammeln, was ihm persönlich für daheim wichtig ist (Anzahl Kanäle, Handling, Effekteinheit vorhanden, wie ist das Vorhören gelöst, EQs, .................)
- Tapes für sich und andere erstellen
- das ganze, sofern es ein Laptop ist, auch woanders hinschleppen
So ist das ganze bei mir gelaufen. Für mich hat das getaugt! Ich habe danach KEINE Technics Player gekauft (der Bekannte oben hat zwei 1210er und hatte bei meinen Playern, allerdings ebenfalls direkt angetrieben, keinen Unterschied festgestellt). Ich habe danach auch KEIN Pioneer Mischpult gekauft. ABER ich habe mir später dazu teure CDJs besorgt... aber weil ich die Dinger einfach geil finde und die haben wollte. Das war aber kein rationeller Grund, da sollte man dazu schreiben.
@ Aiwa ("sich nach Profi Equipment sehnen, welches die Vorbilder auch benutzen")
DAS DAS DAS ist doch meist genau der wirkliche Grund, oder nicht?

Selbst wenn man nur dahein die Nachbarn beglückt ist es schön zu wissen, das der Typ auf dem Poster über der Anlage an genau den gleichen Tellern und Reglern steht. Nur eben vor paar tausend Leuten mehr.
Was mir noch zum Topic einfällt.
Eine gute "Beratung" hinsichtlich Equipment ist meiner Meinung doch die, bei welcher der "Client" letztlich SELBST die Entscheidung hinsichtlich irgendwelchen Firmen trifft und er auch später noch das Gefühl hat, genau richtig entschieden zu haben.